Teststrecke in den Niederlanden

Tönnjes ist ein Hidden Champion und steht für Fortschritt

Um sich ein genaueres Bild von den Einsatzmöglichkeiten des IDePLATE-Systems zu machen, besichtigte die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen die Produktion des Delmenhorster Unternehmens. Das von Tönnjes entwickelte IDePLATE ist ein Kfz-Kennzeichen mit integriertem RFID-Chip.

Dieser enthält eine verschlüsselte Kodierung, die von autorisierten Lesegeräten mobil oder stationär ausgelesen wird und ermöglicht so die sichere Identifikation von Fahrzeugen. Eine Technik, aus der sich viele weitere Anwendungsmöglichkeiten ergeben. Sie könnte für Geschwindigkeitsmessungen, Zufahrtskontrollen oder die IDePLATE-System schon in Kenia im Einsatzautomatische Kennzeichenerfassung bei Mautsystemen eingesetzt werden. Durch die Unterstützung der Bundestagsabgeordneten hofft das Unternehmen auch in Deutschland auf die Chance, die Leistungsfähigkeit des Systems über ein Pilotprojekt demonstrieren zu können.

Astrid Grotelüschen zu Besuch bei Tönnjes E.A.S.T. Bernd Tönjes aus der Unternehmensfamile (links), Geschäftsführer Dietmar Mönning (rechts).Obwohl das IDePLATE-System in Deutschland noch nicht zugelassen ist, befindet es sich weltweit schon im Einsatz. Länder wie Honduras, Kenia oder die Kaimaninseln haben das System von Tönnjes E.A.S.T. bereits auf nationaler Ebene eingeführt. Auch ein groß angelegter Feldversuch in den Niederlanden verlief sehr erfolgreich. Hierzulande setzen die politisch Verantwortlichen bisher auf die kamerabasierte Identifikation von Fahrzeugen. „Mit dem IDePLATE eröffnen sich neue Möglichkeiten, von denen Bürger und Behörden gleichermaßen profitieren können, zum Beispiel beim Thema innere Sicherheit. Ich denke seitens der Regierung sollte diese Technologie auf jeden Fall diskutiert werden, weil es sich um eine zukunftsweisende Innovation handelt“, sagte Grotelüschen. So sei es zum Beispiel auch notwendig zu bedenken, dass künftig immer mehr CO2-belastete Städte in Sachen Emissionsschutz auf Zugangskontrollen für Fahrzeuge setzen. „Es gibt viele Anwendungsbereiche, für die das System interessant ist. Tönnjes ist ein typischer ‚Hidden Champion’ und ein gutes Beispiel dafür, wie Deutschland über seine Unternehmen Fortschritt erschaffen und exportieren kann“, meinte Grotelüschen.

Fotos (3): © Tönnjes E.A.S.T.

Stark in Spitälern und Heimen

Von Niels Stokholm

Die Qualität des Schweizer Gesundheitswesens liegt im internationalen Vergleich auf sehr hohem Niveau. Die Erwartungen an Sicherheitslösungen und -dienstleistungen sind in diesem Bereich dementsprechend gross. Als kostensparend kann sich hier ein Sicherheitspartner erweisen, der alle Bereiche im Portfolio hat. Die Securitas Gruppe ist in der Schweiz vielseitig führend und bietet neu auch in der Heim- und Spitalkommunikation hervorragende Technik an.

Alles im Blick: VISOCALL IP zeichnet sich durch die Bedienerfreundlichkeit aus und ist in jeder Situation leicht verständlichMit der Lichtruf- und Multimedialösung VISOCALL IP von Schrack Seconet, einem Unternehmen der Securitas Gruppe, kommt ein hochmodernes Kommunikationssystem auf den Schweizer Gesundheitsmarkt, das seinesgleichen sucht. Die Securitas Gruppe bietet damit für heimische Spitäler und Heime eine hochskalierbare Full-IP-Anwendung an, die durch Effizienz, Bedienerfreundlichkeit und Ausfallsicherheit besticht. VISOCALL IP stellt in Krankenhäusern und Pflegeheimen den bisherigen Bereich der sogenannten Lichtrufsysteme völlig auf den Kopf. Ein Lichtruf, auch als Schwestern- oder Patientenruf bekannt, ist in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ein elektro-optisches Meldesystem, das dem Patienten das Herbeirufen des Pflegepersonals ermöglicht. Der signalgebende Impuls wird üblicherweise durch eine elektrische Leitung, durch die herkömmliche Telefontechnik oder durch ein Funksignal übermittelt. VISOCALL IP nutzt ein einziges Netzwerkkabel und ermöglicht darauf auch den Anschluss vieler weiterer Kommunikationssysteme wie Telefon, Radio, TV, Internet, Chipkartenabrechnung sowie Steuerung von Licht und Jalousie. Dank einer strafferen Organisation, geringem technischen Aufwand und Fernwartung werden Prozesse optimiert, Kosten gespart und das Personal entlastet.

Umfangreiches Paket aus einer Hand

Mit der Markteinführung von VISOCALL IP ergänzt die Securitas Gruppe für die Schweiz ihr umfangreiches Paket an Sicherheitslösungen für das Gesundheitswesen. Viele Spitäler und Pflegeeinrichtungen vertrauen bereits seit Jahrzehnten auf die bewährten Dienstleistungen der Securitas AG. Sie profitieren dabei von der Professionalität der Mitarbeitenden, vom grossen Personalpool und der Flexibilität der Marktführerin. Insbesondere Aggressionen gegenüber dem Personal sowie Alle profitieren: Egal ob Patient, Personal oder Angehörige - das VISOCALL-System bietet vor allem Sicherheit.Sachbeschädigungen und Diebstahl haben viele Einrichtungen dazu veranlasst, mit gezielten Sicherheitsdienstleistungen für den nötigen Schutz zu sorgen. Der Schutz von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen stellt hohe Ansprüche. Rund um die Uhr halten sich unterschiedliche Personen aus verschiedenen Gründen dort auf. Gebäudeteile haben unterschiedliche Zutrittsbestimmungen. Zudem haben Patienten, medizinisches Personal, Besucher und Zulieferer unterschiedliche Berechtigungen und teilweise hohe Schutzbedürfnisse. Die Dienstleistungen der Securitas decken hier ein breites Spektrum von Sicherheitsbedürfnissen ab: Verkehrsdienste, Bewachung von Areal und Gebäuden (innen und aussen), Empfangs- und Logendienste, Zutrittskontrollen, Interventionsdienste sowie administrative Dienste.

Auch im Bereich der technischen Sicherheitslösungen bietet die Securitas Gruppe die komplette Palette an: Die Securiton AG stattet Spitäler und Pflegeeinrichtungen mit einer idealen Kombination aus Einbruchmelde-, Videoüberwachungs-, Brandmelde- und Zutrittskontrollanlage aus. Dank den von Securiton in der Schweiz entwickelten Sicherheitssystemen SecuriSafe und SecuriFire werden auf lange Sicht hinaus undurchdringliche Barrieren gegen unerwünschte Besucher oder intelligente Spürnasen für Brandausbrüche errichtet. Mit den ebenfalls von Securiton entwickelten IPS-Videomanager und Universelles Managementsystem SecuriLink UMS werden die Anwender der Sicherheitssysteme gerade in Krisensituationen übersichtlich und leicht verständlich unterstützt. Intelligente Zutrittskontroll-Software aus dem Hause Securiton komplettiert das Sicherheitssystem. Im Falle eines Brandausbruchs kommen diverse Löschsysteme von der zur Securitas Gruppe gehörenden Contrafeu zum Zuge und im Ernstfall unterstützen die professionellen Audiodurchsagen via einer kompakten Sprachalarmierungs-Anlage der ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehörenden g+m elektronik AG eine kontrollierte Evakuierung eines Gebäudes.

Mit diesen umfangreichen Möglichkeiten an Sicherheitsdienstleistungen und -lösungen sowie der Möglichkeit, dank einer professionellen Beratung das genau richtige Sicherheitspaket zu schnüren, leistet die Securitas Gruppe einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Schweizer Gesundheitswesen.

Fotos (4): © Securitas Schweiz
 

Über den Autor
Niels Stokholm
Autor: Niels Stokholm
  • 1969 geboren in Zürich, verheiratet, zwei Kinder.
  • 1988: Abitur in Roskilde, Dänemark.
  • 1988-1995: Studium der Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Konstanz.
  • 1995-2002: Moderation und Redaktion in diversen Schweizer Radios.
  • 2003: PR/Medien Blaues Kreuz der deutschen Schweiz.
  • 2004: Chefredaktion Radio Freiburg, Schweiz.
  • Ab 2005: 4-monatiger uniformierter Einsatz als Sicherheitsspezialist bei der Securitas AG, danach und seither Fachredaktor der Securitas Gruppe Schweiz.
  • Als Hobby betätigt sich Niels Stokholm als Sprecher für das Radio Swiss Classic.
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Visualisierung von Prozessdaten und Leistungskennzahlen im SeeTec BVI Dashboard.
Foto:© SeeTec

Das Wesentliche im Blick

Mit dem seit dem 8. Mai verfügbaren Release R10 seiner Videomanagement-Softwarelösungen SeeTec Cayuga und SeeTec BVI bietet SeeTec neue Mehrwerte für Kunden. Während SeeTec Cayuga mit Unterstützung des neuen Streaming-Standards H.265 sowie mit bidirektionalem Audio aufwarten kann, ermöglicht SeeTec BVI über ein individuell anpassbares Dashboard die Visualisierung von Transaktions- und Prozessdaten in Echtzeit.

War in SeeTec Cayuga bisher schon VoIP-basierte Sprachkommunikation mittels eines SIP Servers möglich, werden seit dem Release R10 nun auch bidirektionale Audio-Verbindungen direkt zur Kamera unterstützt. Viele IP-Kameras verfügen bereits heute über eingebaute Audio-Funktionalitäten wie etwa ein integriertes Mikrofon oder einen Line-Ausgang. Auf dieser Basis bietet SeeTec Cayuga nun direkte Sprachkommunikation in beide Richtungen – ohne dass zusätzliche Software-Komponenten nötig sind. So kann beispielsweise ein Mitarbeiter in der Sicherheitszentrale die Situation vor Ort noch besser einschätzen und direkt mit einer Person in Kontakt treten. Die Funktionalität eignet sich deshalb besonders für den Einsatz in Kombination mit Zutrittskontrolllösungen, an Schranken oder an Außentüren. Im ersten Schritt wird die Sprachkommunikation mit Axis-Endgeräten unterstützt, die Anbindung weiterer Hersteller ist in Vorbereitung.

Auch in Sachen Kamera- und Hardware-Integration bietet SeeTec Cayuga R10 Neuerungen: Für zahlreiche Hersteller wird ab sofort die Übertragung von Bildströmen auf Basis von H.265/HEVC unterstützt. Dieser neue Streaming-Standard reduziert bei gleichbleibender Bildqualität die Datenrate, im Vergleich zu MPEG-4 um bis zu 50 %, schont damit die Netzwerk-Bandbreite und spart auch wertvollen Speicherplatz.

Während SeeTec Cayuga primär als klassische Sicherheitsanwendung konzipiert ist, lassen sich mit SeeTec BVI Videodaten mit Buchungsdaten z. B. von Kassen- und Scansystemen kombinieren – dies ermöglicht eine lückenlose visuelle Überwachung und Dokumentation von Geschäftsprozessen. Auch hier schafft das neue Release R10 für den Benutzer sichtbare Mehrwerte: Mit der neu entwickelten Visualisierungskomponente können Buchungs- und Prozessdaten in individuell gestaltbaren Dashboards in Echtzeit grafisch dargestellt werden. Definierte Leistungskennzahlen (KPIs) lassen sich so mittels verschiedener Diagrammtypen schnell und einfach im Blick behalten, Abweichungen oder wiederkehrende Muster werden sofort deutlich. Ein Beispiel aus der Logistik: Der Leiter eines Verteilzentrums kann Auffälligkeiten in der Schadens- oder Verlustquote seines Standorts frühzeitig erkennen – auch von unterwegs über ein Smartphone oder Tablet. 

Die Aktualisierung auf SeeTec Cayuga R10 und SeeTec BVI R10 ist für Kunden mit einem Software Maintenance Agreement über den Auto Updater oder manuell möglich. SeeTec stellt auf der Unternehmens-Website zudem eine Demo-Version von SeeTec Cayuga zum kostenfreien Download zur Verfügung.

PM
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Der Quantenkey

Verschlüsselte Physik

Von Thomas Lay

Die Firma Picosens produziert den „Quantenkey“ – der wahrscheinlich sicherste Schlüssel der Welt -, eine Schließtechnik, die mit einer quantenphysikalischen Kodierung funktioniert.

Bereits in der Antike wurden Türen mit Schlössern versehen, um das eigene Hab und Gut vor fremdem Zugriff zu schützen. In der Zeit um Christi Geburt verwendeten die Römer schon gefederte Sperrstifte. Durch das Drehen des Schlüssels im Schloss wurden diese verschoben und gaben den Riegel frei. Vor rund 500 Jahren erreichte die handwerkliche Qualität mechanischer Schlösser und Schlüssel einen Höhepunkt. Aufwendig gestaltete Kastenschlösser wurden gleichsam zum Synonym für das sichere Aufbewahren wertvoller Gegenstände. In der Folgezeit ging die Entwicklung immer weiter. Die Schlösser und Schlüssel wurden kleiner und somit handlicher und ein Nachmachen des Schlüssels erforderte viel Zeit und großes handwerkliches Geschick. Im 19. Jahrhundert entwickelte der Engländer Jeremiah Chubb ein Schloss mit sehr vielen Zuhaltungen, dessen weiterentwickelte Technik auch noch in der Gegenwart in zahlreichen Tresoren zum Einsatz kommt. Linus Yale baute wenige Jahrzehnte später ein Zylinderschloss. Dessen Nachfolger werden auch noch in der Gegenwart verwendet.

Als der große Durchbruch galten in den 1970er Jahren Magnetkarten und wenig später die Verwendung von Radiowellen, sogenannten RFID-Systemen, die eine Identifizierung mittels elektromagnetischer Wellen ermöglichen. Jedoch folgte auf die erste Euphorie bald Ernüchterung: Gegen technisch versierte Einbrecher boten diese Systeme nicht den erhofften Schutz.

Sicherheitstechnik aus Baden

Das Firmengebäude von PicosensBei der Suche nach einem sicheren Schließsystem testeten die Konstrukteure in den letzten Jahrzehnten viele neue Möglichkeiten, wobei auch bestimmte physikalische Eigenschaften in den Blick genommen wurden. Dabei stießen die Entwickler in Bereiche vor, die ohne Zweifel kompliziert sind. Zudem fällt die Funktionsweise dieser Schließtechnik der neuesten Generation in aller Regel unter das Betriebsgeheimnis.

Als besonders innovativ gilt eine Kombination aus Schlüssel und Schloss, die im badischen Bühl von der Firma Picosens entwickelt wurde. Picosens ist ein Tochterunternehmen der Reime GmbH, die sich unter anderem als Technologiezulieferer für die Hochsicherheits-Leseeinheit aus dem Hause Picosens Automobilindustrie einen Namen gemacht hat. Zurzeit arbeiten 22 Mitarbeiter in der im Jahr 2007 gegründeten Firma Picosens und entwickeln dort nach eigenen Angaben „außergewöhnliche Sensorik“ sowie Innovatives im Bereich der Elektronik. In der Ideenschmiede werden Grundlagenforschung und Serienentwicklung unter einem Dach vereint. Hierzu zählen die technische Umsetzung der Ideen und Visionen bis zur Serienreife ebenso zur Kernkompetenz wie die Erstellung der entsprechenden Patentanmeldungen. Den Schritt hin zur Entwicklung von Anwendungen im Bereich der Sicherheitstechnik ging das Unternehmen mit „OPTO-ID“. Dies ist eine auf Infrarot basierende „low energie“ Datenkommunikationstechnologie, die es unter anderem ermöglicht, Personen oder Fahrzeuge über eine größere Distanz hinweg zu identifizieren und sodann den Berechtigten den Zutritt zu gewähren.

Ein Quantensprung

Die neueste Entwicklung der Kreativen aus Baden ist der acht Zentimeter lange „Quantenkey“. In dem aus massivem Edelstahl gefertigten Schlüssel kann die Gitterstruktur des kristallinen Gefüges so verändert werden, dass sich daraus mehr als 900 Milliarden unterschiedliche Kodiermöglichkeiten ergeben. Dies beschreibt Picosens als „quantenphysikalische Festkörperkryptographie“. Dabei sendet der Schlüssel weder Funkwellen noch ein Magnetfeld aus, ist strahlungsfrei und Schluessel kaputt a 1 kopieKünstlich gealterter Quantenkey, voll funktionsfähig
Fotos (4): © Picosens GmbH
abhörsicher. Er ist nahezu unzerstörbar und salzwasserbeständig, zeichnet sich durch seine elektromagnetische Verträglichkeit aus und wird durch Magnetfelder nicht beeinflusst. Die Hochsicherheits-Leseeinheit wurde für Anwendungen mit besonders hohen Sicherheitsansprüchen entwickelt und nach DIN EN 1300 genormt. Die abgestufte Zutritts-Leseeinheit passt in jede DIN-Unterputzdose und wurde für den schnellen Zugang konzipiert. Aber auch hier stellt Picosens programmierbare Features zur Verfügung. Die „Röhre“ zum Einschieben des Quantenkeys, im Umgangssprachlichen bekannt als Schliesszylinder, besteht aus Keramik oder Kunststoff und wird in ein Metallgehäuse eingegossen. Innerhalb des Systems erfolgt das Auslesen des Schlüssels berührungslos über einen verschlüsselten Kommunikationskanal. Der Quantenkey arbeitet ohne Funk und stellt damit eine Alternative zu den bestehenden RFID-Systemen dar. Wenn es der Anwender wünscht, kann der Schlüssel auch mit einer klassischen Drehfunktion ausgestattet werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Sicherheit durch die Eingabe eines beliebig langen Zahlencodes nochmals zu erhöhen.

Die Anwendungsmöglichkeiten des Quantenkeys sind vielfältig. Sie reichen vom Einbau in die Eingangstüren von Privatwohnungen über die Hochsicherheitsbereiche von Unternehmen bis zum Tresorbau. Wegen der unterschiedlichen Verwendungen fertigt Picosens den Schlüssel sowohl in einer reproduzierbaren als auch in einer nicht reproduzierbaren Variante. In letzterer ist es aufgrund der natürlichen und willkürlichen Strukturveränderung des Metallgitters nicht möglich, ein Duplikat zu erzeugen. Aufgrund der Fertigungsweise stellt der Verlust eines Schlüssels auch in einer großen Schließanlage kein großes Problem dar. Der verlorene Schlüssel wird lediglich in der Leseeinheit gelöscht und der Kunde erhält einen neuen Quantenkey. Auch gegen Vandalismus bietet die Einheit einhalt. Sollte die Leseeinheit mit Klebstoff befüllt oder verstopft sein, kann diese mit einem 8mm Bohrer wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden und sie erfüllt wieder ihren Zweck.

Seit dem vergangenen Jahr ist das Büro des Oberbürgermeisters von Bühl mit dem Schließsystem von Picosens gesichert.

 

Über den Autor
Thomas Lay
Autor: Thomas Lay
Thomas Lay ist Mitglied der Redaktion von Veko-online. Aufgrund seiner langjährigen polizeilichen Erfahrung im In- und Ausland widmet er sich vornehmlich Sicherheitsthemen.
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