Funkvernetzter elektronischer XS4 One Beschlag von SALTO im Hauptsitz von MBG
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Virtuell und funkvernetzte Zutrittslösung für MBG Group

SALTO hat für die MBG Group eine vielseitige Zutrittskontrolle geliefert. Zentrale Anforderungen des Getränkeunternehmens waren eine stabile Funktion sowie ein differenziertes und übersichtliches Rechtemanagement. Erreicht haben die Verantwortlichen das mit einer Lösung, die spürbar die Sicherheit des Unternehmens verbessert und zugleich eine einfache Handhabung bietet.

Derzeit ist der MBG-Hauptsitz in Paderborn mit der SALTO Zutrittslösung ausgestattet. Dabei kommen vor allem funkvernetzte XS4 One Langschildbeschläge und XS4 Mini Kurzbeschläge zum Einsatz. SALTO Online-Wandleser samt Türsteuerungen sichern weitere Zugänge, an denen automatische Türsysteme angesteuert werden oder eine Echtzeit-Zutrittssteuerung umgesetzt werden sollte. Gateways und Nodes bilden die Infrastruktur für die Funkvernetzung. Als Identifikationstechnologie fungiert MIFARE DESFire EV1, womit auch die gewünschte Multiapplikation realisiert wird.

Die Systemarchitektur bei MBG besteht aus Funkvernetzung (SALTO BLUEnet), virtuellem Netzwerk (SALTO Virtual Network, SVN) und Mobile Access (JustIN Mobile), die nahtlos ineinandergreifen. Für die Berechtigungsverwaltung setzt MBG die Web-basierte Managementsoftware ProAccess SPACE von SALTO ein.

Die SALTO SPACE Systemplattform hat die Verantwortlichen von MBG vor allem mit der Zuverlässigkeit und Schnelligkeit ihrer Hardware und Datenübertragung sowie der komfortablen Verwaltung in der Managementsoftware überzeugt. Im Vergleich zur vorherigen Anlage ist das Berechtigungsmanagement nun deutlich einfacher und filigraner. Als Folge dessen profitiert MBG heute von höherer Sicherheit, besserer Übersicht und weniger Aufwand für die Wartung.

Geplant und installiert hat die Anlage der SALTO Premium Plus Partner Adverbis Security GmbH aus Schloss Holte-Stukenbrock, der auch für die stete Erweiterung der Anlage zuständig ist.

SALTO Wandleser im Innenbereich des Hauptsitzes von MBG
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Die MBG INTERNATIONAL PREMIUM BRANDS GmbH etabliert starke Brands in der Gastronomie und dem Handel in über 58 Ländern. Mit über 250 Mitarbeitern erwirtschaftet die MBG Group heute über 200 Mio. Euro. Zum MBG-Portfolio in Deutschland gehören 15 Eigenmarken und zehn Vertriebsmarken, darunter Energy-Drinks, Mineralwasser, Mixgetränke, Eistee, Prosecco, Wein, Grappa, Wodka, Rum, Tequila, Gin, Sambuca, Whisky und Kräuterlikör sowie Snacks.

-PM SALTO-

 

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Sensorsystem zur schnellen und sicheren Ortung von Verschütteten

TH Köln erarbeitet Anforderungen und einsatztaktisches Konzept

Bei der Rettung von Verschütteten zählt für Einsatzkräfte jede Sekunde. Weil dieser Zeitdruck meist mit einer schwierigen und riskanten Suche einhergeht, benötigen Such- und Rettungsmannschaften innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Informationen vom Einsatzort.
Um diese schnell und sicher zu liefern, entwickelt ein internationales Projektkonsortium im Rahmen des Forschungsprojektes SORTIE ein modulares Sensorsystem für eine Drohne. Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln arbeitet dabei an den Systemanforderungen und am einsatztaktischen Konzept und hat jetzt mit der Unterstützung des Technischen Hilfswerks die Endanwenderbefragung abgeschlossen.

„Gebäudeeinstürze geschehen oftmals plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung, zum Beispiel bei Gasexplosionen oder Erdbeben. Such- und Rettungsmannschaften können sich in der Regel nur langsam auf dem instabilen Schutt der Ruinen bewegen“, sagt Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu, stellvertretender Institutsleiter des Instituts für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr. Deshalb sei es von großer Bedeutung, umfangreiche Gebiete effizient und sicher absuchen zu können. Die Analyse durch Drohnen aus der Luft eigne sich hierfür besonders und könne Einsatzkräfte bei der Suche nach Verschütteten entlasten.

Vier Module sollen Einsatzkräfte unterstützen

Die Projektpartner entwickeln bis Ende Dezember 2022 ein modulares System mit vier verschiedenen Sensorpaketen für eine Drohne. An diese sollen die Module „Bioradar“ zur Erkennung von Atembewegungen Verschütteter, „Handyortung“, „Laser-Gasmessung“ zur Ferndetektion von explosiven Atmosphären und „Trümmerstrukturanalyse“ zur Bewertung der Stabilität von Trümmern angebracht werden können. Damit die Drohne nicht zu schwer wird und länger in der Luft bleiben kann, kommen die Sensorpakete einzeln zum Einsatz.

Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln ist im Projekt unter anderem für die Ermittlung der funktionalen und technischen Anforderungen, die Einbindung in bestehende Einsatzkonzepte sowie für die operative und einsatztaktische Umsetzung zuständig. Die Endanwenderanalyse hat das Team bereits abgeschlossen. „Wir haben in enger Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk ermittelt, was das System hinsichtlich der Flugzeit und anderer Parameter leisten muss und in welcher Reihenfolge die Module am besten zum Einsatz kommen. Dazu haben wir verschiedene repräsentative und realistische Szenarien erstellt, anhand derer Einsatzkräfte im Rahmen von Interviews und Umfragen auf die Anforderungen an ein solches System eingehen konnten“, erläutert Lennart Landsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Mudimu.

Zurzeit arbeitet das Institut an der Einbindung der neuen Technologie innerhalb der Einsatzorganisationsstruktur. In einem weiteren Schritt wird das Team das Gesamtsystem sowie die einsatztaktische Implementierung durch Labor- und Realübungen evaluieren und validieren. So soll zum Beispiel erprobt werden, ob die von den Einsatzkräften geforderte Flugzeit von 30 bis 45 Minuten und ein Modultausch in unter fünf Minuten realisierbar sind und ob ein gleichzeitiger Einsatz anderer Ortungsmethoden möglich ist, ohne dass sich die Geräte gegenseitig stören.

-PM Technology Arts Sciences TH Köln-

 

© Dedrone

Dedrone bietet als erstes Unternehmen DrohnenDetektion mittels Remote ID

Dedrone, der Marktführer für Luftraumsicherheits-Technologie, nutzt zur Drohnen-Detektion bereits jetzt Remote ID-Standards, die künftig sowohl in der Europäischen Union als auch den USA gelten werden.
Seit dem 30. Dezember 2020 gelten die neuen Regeln für den sicheren Betrieb von Drohnen und deren Integration in den Luftraum der EU, die im Jahr 2019 von der Europäischen Kommission erlassen wurden. Auch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat ihre neuen Regeln zur Drohnennutzung veröffentlicht. Sobald diese in Kraft treten, müssen Drohnenbetreiber dafür sorgen, dass ihre Drohnen sowohl registriert als auch mit Remote ID ausgestattet sind. Bei Remote ID (Remote Identification) handelt es sich um ein technisches Verfahren, das die Identifizierung einer fliegenden Drohne aus der Ferne, basierend auf Funksignalen, ermöglicht. Ähnlich wie ein Nummernschild an einem PKW, soll Remote ID für eine höhere Transparenz in der unbemannten Luftfahrt sorgen.

Das Dedrone-System kann schon heute die per Remote ID ausgesandten Daten empfangen und bietet den Nutzern Informationen wie die Seriennummer der Drohne, die Registrierungsnummer des Piloten und andere Positions- und Betriebsdaten. Genehmigte Drohnen können im System als solche hinterlegt und schnell von feindlichen Drohnen unterschieden werden. Das ist insbesondere für Unternehmen und Organisationen interessant, die eigene Drohnen beispielsweise zu Inspektions- oder Überwachungszwecken einsetzen. Während autorisierte Drohnen ihren Flug problemlos fortsetzen können, wird beim Eindringen feindlicher oder unbekannter Drohnen umgehend Alarm ausgelöst. Sicherheitsteams werden in Echtzeit benachrichtigt, um sicherzustellen, dass ihr Unternehmen vor Gefahren wie Spionage, Schmuggel oder Terroranschlägen durch Drohnen geschützt wird.

Dedrone-Kunden weltweit profitieren von der Anpassung der Technologie an die neuen Regulierungen. Durch die aktive Verfolgung der Entwicklungen in den USA und als Mitglied der ASD-STAN-Arbeitsgruppe, die den technischen Standard im Auftrag der Europäischen Kommission definiert hat, ist Dedrone bereit für Remote ID: „Wir legen großen Wert darauf, unsere Lösung ständig weiterzuentwickeln und dafür zu sorgen, dass unsere Dienstleistungen zukunftssicher sind“, erklärt Aaditya Devarakonda, CEO von Dedrone. „Unabhängig von den geltenden Vorschriften und davon, ob Piloten sich an diese halten, bietet Dedrone seinen Kunden die Gewissheit, dass ihr Betrieb und ihre Geschäftsgeheimnisse vor ungewollten Drohnenaktivitäten geschützt sind.“

-PM Dedrone-

 

Funkvernetzter elektronischer XS4 One Beschlag von SALTO im Hauptsitz von MBG
© SALTO Systems

Elektronische Zutrittskontrolle von SALTO für Stahlfertiger VOIT

SALTO hat das Stahlbauunternehmen VOIT STEFAN GMBH mit einer elektronischen Zutrittslösung ausgestattet. Das neue System erhöht die Sicherheit, optimiert interne Prozesse und ist dabei leicht zu handhaben.

Die Installation umfasst über 210 Zutrittspunkte. 36 SALTO Wandleser samt Türsteuerungen sind an hoch frequentierten Außentüren sowie Türen zu sicherheitskritischen Bereichen installiert. An weiteren 40 Außentüren sind elektronische XS4 Original Langschildbeschläge in der DIN-Version montiert. Fünf elektronische SALTO GEO Zylinder verrichten an einigen Innentüren ihren Dienst. Darüber hinaus sind 130 elektronische Spindschlösser XS4 Locker an den Spinden in den Umkleiden, am Kühlschrank und am Spirituosenschrank in der hauseigenen Bar sowie in den Sozialräumen und im Besprechungsraum verbaut.

Technologisch basiert die Zutrittslösung auf dem SALTO Virtual Network (SVN) mit patentierter Schreib-Lese-Funktionalität und verschlüsselter Datenübertragung. Im SVN werden die Zutrittsrechte auf dem Identmedium gespeichert, wodurch eine Verkabelung der elektronischen Beschläge und Zylinder entfällt. Als Identifikationstechnologie fungiert MIFARE DESFire EV1. Insgesamt werden rund 200 Personen im System verwaltet.

SALTO Wandleser im Innenbereich des Hauptsitzes von MBG
© SALTO Systems
Geplant und installiert hat das System der SALTO Premium Plus Partner AIDA ORGA Nürnberg GmbH. Das Projekt wurde schrittweise ausgeführt, beginnend mit dem alten Verwaltungsgebäude, anschließend den Produktionshallen und schließlich den Neubauten, darunter das neue Verwaltungsgebäude.

Die Entscheidung für die SALTO SPACE Systemplattform basierte insbesondere auf der Bedienungsfreundlichkeit und Browser-basierten Architektur der Managementsoftware und der Skalierbarkeit der Gesamtlösung. Die schnelle Vergabe von Zutrittsrechten und das rasche Sperren von Medien helfen VOIT bei der Optimierung interner Abläufe, z.B. wenn betriebsfremde Monteure ihren Chip vergessen abzugeben, ferner um bei Bedarf Fertigungshallen zum Schutz von Betriebsgeheimnissen temporär zu sperren oder für die Installation neuer Maschinen für einen begrenzten Zeitraum freizugeben.

Darüber hinaus hat der Stahlfertiger keine Probleme mehr bei Schlüsselverlusten, viel weniger Aufwand bei der Berechtigungsverwaltung durch den Wegfall des Platzes, den man für mechanische Schlüssel benötigt, und den Wegfall der Bürokratie mit Ausgabeprotokollen etc.

-PM SALTO-

 

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