Einsatzübung 1978
Foto: © Eko Cobra

Vom GEK zur Cobra

Von Thomas Riegler

Vor 40 Jahren wurde das „Gendarmerieeinsatzkommando“ gegründet – als Reaktion auf Terroranschläge in Europa. Aus ihm ging 2002 das heutige Einsatzkommando Cobra hervor.

Es ist der „Herbst des Terrors“: 1977 erschüttert eine Anschlagsserie der Roten Armee Fraktion (RAF) die Bundesrepublik Deutschland. Prominentestes Opfer ist Arbeitgeberpräsident Dr. Hanns Martin Schleyer, der entführt und später ermordet wird. Das löst auch in Österreich Nervosität aus. Allen voran Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky befürchtet ein Übergreifen der Gewalt – weil die Republik auf den Ernstfall schlecht vorbereitet sei. Österreich verfügt noch über keine Spezialeinheit zur Terrorbekämpfung. Nun kommt es innerhalb kurzer Zeit zu einer grundlegenden Wende in der Sicherheitspolitik. Am 1. April 1978 nahm das Gendarmerieeinsatzkommando (GEK), das heutige Einsatzkommando Cobra (EKO Cobra), offiziell seine Tätigkeit auf.

Entstehung

Die Entstehungsgeschichte des EKO Cobra begann Anfang der 1970er-Jahre. Am 1. Mai 1973 wurde das Gendarmeriekommando Bad Vöslau (GK Bad Vöslau) eingerichtet. Dessen Zweck war der Schutz jüdischer Auswanderer aus der Sowjetunion, für die Österreich damals die Durchgangsstation nach Israel war. Vor allem das „Transitlager“ im Schloss Schönau geriet immer wieder ins Fadenkreuz arabischer Terroristen, die diese „demographische Stärkung“ Israels unterbinden wollten. Zwischen 1970 und 1973 wurden sieben Bombendrohungen, verdächtige Aktivitäten und Warnungen im Zusammenhang mit dem „Transitlager“ registriert. Daraufhin fasste man bestehende Wach- und Begleitschutzeinheiten am 1. Mai 1973 zum GK Bad Vöslau zusammen. Die Einheit bestand aus Gendarmen aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich freiwillig meldeten und für drei Monate zugeteilt wurden (oder einer Verlängerung zustimmten). Das GK Bad Vöslau übernahm den Objektschutz für Schloss Schönau und die Sicherung der mit der Bahn anreisenden russischen jüdischen Auswanderer sowie deren Begleitung zum Flughafen Schwechat.

„Kobra, übernehmen Sie.“

 Die Medien wurden auf das GK Bad Vöslau aufmerksam und bedachten die Truppe mit martialischen Spitznamen. Am 6. Juni 1973 titelte der Redakteur der „Kronen Zeitung“, Hans Peter Hasenöhrl: „Mit Aktion Kobra gegen den Terror.“ Inspiration war die damals populäre US-amerikanische Krimiserie „Kobra, übernehmen Sie“ Bestens ausgebildet und ausgerüstet gegen terroristische Lagen
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(Originaltitel: „Mission: Impossible“). Die Leute von der „Kobra“, schrieb Hasenöhrl gemünzt auf das GK Bad Vöslau, seien „Tag und Nacht unterwegs“: „Auf Knopfdruck sind die Mannschaften dort, wo sie benötigt werden. Das Wichtigste: Das Sonderkommando soll abschreckende Wirkung haben, damit ein Angriff der Terroristen von vornherein unterbleibt.“ Der Name ist der Sondereinheit bis heute erhalten geblieben. Dabei hätte sie genauso gut als „Skorpion“ bezeichnet werden können. Das war 1973 der Funkrufname des GK Bad Vöslau. Er gefiel Hasenöhrl so gut, dass er ursprünglich schreiben wollte: „Skorpion ist im Einsatz“. Auf Bitte des Kommandanten, der den Funknamen geheim halten wollte, ließ er davon ab: „Dann schreibe ich Kobra.“

Gendarmeriebegleitkommando Wien

Am 1. September 1974 übersiedelte die 32 Mann starke Truppe unter der neuen Bezeichnung „Gendarmeriebegleitkommando Wien“ in die Burstyn-Kaserne in Zwölfaxing. Zwei Jahre später wurde die Truppe auf 44 Beamte aufgestockt. Man war weiterhin für den Begleitschutz der jüdischen Auswanderer während der Bahnanreise zuständig. Aber das Sonderkommando stand zu diesem Zeitpunkt vor einer ungewissen Zukunft. Laut dem langjährigen Kommandanten Johannes Pechter war man innerhalb der Gendarmerie „ein von nicht allen geliebtes Kind geblieben“.

Hauptgrund für den unbefriedigenden Zustand war, dass es auf politischer Ebene lange Zeit kein Interesse an einer weiteren Aufrüstung bei der inneren Sicherheit gegeben hatte. Noch im September 1975 hatte Innenminister Otto Rösch zu Forderungen nach einer „Anti-Terrorgruppe“ gesagt, „es gibt erfreulicherweise keinen Terror in Österreich“. Doch wenige Monate später, am 21. Dezember 1975, machte sich das Fehlen einer solchen Einheit schmerzlich bemerkbar: An diesem Tag überfiel der berüchtigte Terrorist Carlos das OPEC-Generalsekretariat in Wien. Drei Menschen starben. Die Geiseln zu befreien, wurde nicht einmal erwogen. Konsequenzen gab es Personenschutz in der 70er Jahren
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dennoch keine. Das änderte sich im Herbst 1977: Wie aus den persönlichen Aufzeichnungen von Handels-, Gewerbe- und Industrieminister Dr. Josef Staribacher hervorgeht, erwartete Kreisky schon kurz nach Schleyers Entführung, am 12. September 1977, „dass die Presse mich fragt, wie es jetzt in Österreich mit dem Terrorismus weitergehen wird“. Innenminister Erwin Lanc „müsste sich jetzt den Kopf zerbrechen, wie wir gegebenenfalls Maßnahmen in Österreich treffen, die sich von den deutschen wesentlich unterscheiden müssen. Vielleicht ist es zweckmäßig, so wie bei der Gendarmerie auch bei der Polizei eine besondere Abteilung für Terrorbekämpfung zu errichten.“ Bis es soweit war, wurde die Öffentlichkeit beruhigt. Am 20. Oktober 1977 versicherte Kreisky bei einer Klausur des SPÖ-Parlamentsklubs in Villach: „Auch Österreich ist gegen Terror gerüstet.“ Es gelte, „alles zu tun, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, jedem klarzumachen, dass er mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zur Abwehr der Aktion wird rechnen müssen“. Über entsprechende Kräfte verfüge man bereits. Allerdings befänden sich diese noch in Vorbereitung. „Ich kann mir nur wünschen, dass ich niemals in die Lage komme, von ihnen einen solchen Einsatz zu verlangen“, meinte Kreisky.

A ls wenig später ein „profil“-Journalist in einem Interview kritisch anmerkte, Österreich würde im Gegensatz zur BRD nur über „ein paar schlecht ausgebildete Gendarmeriebeamte“ verfügen, räumte der Bundeskanzler ein: „Diese Truppe ist erst im Aufbau. Wir werden sie verstärken, am Beispiel ausländischer Erfahrungen schulen und für den Ernstfall vorbereiten.“ Am 23. Oktober 1977 las der stellvertretende Kommandant, Kurt Werle, im „Kurier“ erstaunt, dass Österreich über eine „Spezialtruppe“ verfüge, „die notfalls gegen Terroristen eingesetzt werden kann“. Etwas ungläubig meinte er zu Pechter: „Die meinen uns damit. Da müssen wir etwas tun und im Ministerium nachfragen, wie das sein soll.“

Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Dr. Robert Danzinger, beauftragte sie, ein Konzept für eine Spezialtruppe zu erarbeiten. Den dafür notwendigen Input holte man sich durch eine Studienreise ins Ausland. Am 7. November 1977 fuhren Pechter und Ministerialrat Armin Hermann von der Gruppe C im Bundesministerium für Inneres für zwei Tage in die Bundesrepublik Deutschland. „Das war der erste Kontakt zur GSG 9 und zu ihrem Kommandanten Ulrich Wegener“, erzählte Pechter später. Nur drei Wochen vor der Visite hatte die GSG 9 eine von arabischen Terroristen entführte Lufthansa-Maschine in Mogadischu (Somalia) befreit.

„Palmers-Entführung“

Am Rückreisetag der beiden Emissäre, am 9. November 1977, schlug der Linksterrorismus in Österreich zu. Angehörige der westdeutschen „Bewegung 2. Juni“, einer der RAF nahestehenden Gruppe, entführten in Wien den Unternehmer Walter Palmers. Es handelte sich um eine „unpolitische“ Geldbeschaffungsaktion, die innerhalb von knapp 100 Stunden durch die Übergabe von rund 31 Millionen Schilling (ca. 2,4 Millionen Euro) abgewickelt wurde.

Die „Palmers-Entführung“ bedeutete einen Einschnitt: War Terrorismus zuvor vor allem von ausländischen Akteuren auf österreichischem Boden verübt worden, hatten diesmal einheimische Linksextreme die Entführer logistisch und operationell unterstützt. Erneut wurde deutlich, dass sich Österreich nicht länger von internationalen Entwicklungen abkoppeln konnte. In Anspielung auf ein Zitat von Papst Paul VI. stellte Kreisky fest: „Es gibt keine Insel der Seligen.“

Für Stirnrunzeln sorgte auch, dass die Exekutive während der Palmers-Entführung keine gute Figur gemacht hatte: Die technische Ausrüstung hatte sich als mangelhaft erwiesen (zu wenig Telefone, Dienstautos); Kompetenzstreitigkeiten zwischen der Staatspolizei (Innenministerium) und der Kriminalpolizei (Sicherheitsbüro) lähmten den Einsatz, während die Familie Palmers den Austausch einfach an den Behörden vorbei durchführte.

Generaldirektor Danzinger hatte schon Anfang 1977 gewarnt, dass man bei Terroranschlägen „nur reagieren, kaum agieren“ könne. Der Aufbau einer Antiterroreinheit sollte Abhilfe schaffen. Das „Gendarmeriebegleitkommando Wien“ wurde zum „Gendarmerieeinsatzkommando“ (GEK) ausgebaut. Die Bundesregierung stimmte der Aufstockung des Gendarmeriebegleitkommandos auf 127 Beamte zu. Die Mindestverwendungsdauer beim GEK sollte nicht unter zwei Jahren liegen. Die Altersgrenze für GEK-Beamte lag zwischen 22 und 40 Jahren.

Die Ausbildung

Ausbildung damals….
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Sie erfolgt in zwei Phasen: „Im ersten Ausbildungsabschnitt, der Grundschulung, sollten die neu hinzugekommenen Beamten rasch mit ihren Aufgaben vertraut gemacht und ihre physische und psychische Belastbarkeit festgestellt werden. Im folgenden Ausbildungsabschnitt wären die körperlichen und geistigen Fähigkeiten weiter zu verbessern.“

Die Grundschulung war mit 180 Unterrichtsstunden bemessen und umfasste Waffenhandhabung, Fahr- und Sprechfunktechnik, Sport und Fortbildung. Konkret sollten im Bereich Einsatztaktik vermittelt werden: Orientierung (Karte und Bussole), Bewegungsarten, Instellunggehen, Führen nach Zeichen, Beobachtungs- und Meldedienst, Personen- und Kfz-Kontrolle, Durchsuchen von Wohnungen, Gebäuden, Personen und Sachen, „gewaltsame Inbesitznahme von Objekten, die durch Gewalttäter besetzt sind“ sowie Sicherung von Personen und Objekten. Einen weiteren Gegenstand bildete „der Terrorismus und seine Erscheinungsformen“. Die Lehraufgabe war die „Vermittlung der Kenntnisse über das Wesen, die Zielsetzung und die Methoden des Terrorismus“.

Das Gendarmerieinsatzkommando

……und heute!
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Es wurde mit 1. Januar 1978 gegründet. Es musste umfangreiche Aufbauarbeit geleistet werden. Was die Unterkunft anging, fiel die Wahl auf Schloss Schönau. Das dort untergebrachte „Transitlager“ für die jüdischen Auswanderer war Ende 1973 nach Wöllersdorf verlegt worden, woraufhin das Schloss kurzfristig schon dem GK Bad Vöslau als Bleibe gedient hatte. Am 14. Februar 1978 wurde es vom GEK bezogen. Das Gebäude wurde mit einem Kostenaufwand von mehreren Millionen Schilling adaptiert. Unter anderem wurden eine Sanitätsstation sowie Kommando-, Unterkunfts- und Freizeiträume eingerichtet.

Ende 1978 nannte ein Bericht der „Presse“ das so umfunktionierte Schloss Schönau „eine Heimstätte, deren äußeres Idyll durch ein Stacheldrahtdickicht verborgen wird, um die Tag und Nacht schwerbewaffnete Doppelposten ziehen. In der jede Sekunde die Alarmsirene losheulen kann (und oft genug auch tut), in der es – auch in der spärlichen Freizeit – keinen Tropfen Alkohol gibt, eine zweite Heimstätte, von der nur alle zwölf Tage ein kurzer Abstecher zur Familie erlaubt ist.“

Freiwilligentruppe.

Der anvisierte Personalstand konnte erst am 1. September 1978 erreicht werden. Es wurden ausschließlich Freiwillige aufgenommen, die sich einem rigiden körperlichen und psychologischen Auswahlverfahren unterziehen mussten. Insgesamt wurden in dieser Anfangsphase 70 Millionen Schilling investiert. Teile der Foto: © Eko Cobratechnischen Ausrüstung konnten nur Schritt für Schritt angeschafft werden. Als die GEK-Leute Mitte November 1978 vor Journalisten ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis stellten, war das Echo durchwegs positiv. Laut „Kronen Zeitung“ war eine „Kopie des erfolgreichen BRD-Grenzschutzkommandos“ geschaffen worden – eine „GSG-Ö sozusagen“.

Ulrich Wegener

Der Kommandeur der GSG 9, besuchte Ende August 1978 das GEK. Noch in seinen Memoiren (2017) zeigte sich der kürzlich verstorbene Wegener beeindruckt: „Als Kommandeur der GSG 9 sah ich mir damals diese Einheit an, nachdem Männer vom Einsatzkommando Cobra bei uns trainiert hatten. Wir hatten einen guten Austausch, sodass ich ihnen Ideen geben und gleichzeitig Anregungen mitnehmen konnte. Wir beneideten diese Gruppe, weil sie finanziell viel bessergestellt war, als wir. So eigenartig das klingen mag, aber die Regierung war dort in diesem Bereich großzügiger.“

Die „Feuertaufe“

Das GEK sollte diese nicht im Einsatz gegen Terroristen erleben: Am 16. Juni 1980 hatte der 35-jährige jugoslawische Gastarbeiter Josef Kis-Lukac, bewaffnet mit einer vollautomatischen Schrotflinte, in der Ordination eines Hautarztes in der Grazer Annenstraße 23 Geiseln genommen. Laut Pechter übernahm das GEK von der Polizei schließlich die Sicherung im Stiegenhaus: „Der Herr Innenminister hat mit dem Geiselnehmer persönlich verhandelt und ihm zugesichert, dass kein Einschreiten von Seiten der Exekutive erfolgen wird. Dann hat sich nach 20 Stunden ein Schuss gelöst. Das war für unsere Beamten das Zeichen, in die Ordination einzudringen.“ Der Geiselnehmer wurde erschossen und die Festgehaltenen befreit. Eine Arztgehilfin erlitt einen Streifschuss am Bein.

Weiterentwicklung

Weiterentwicklung in allen Einsatztaktiken der Cobra
Foto: © Eko Cobra
In den 1980er-Jahren trieben die Innenminister Karl Blecha und Dr. Franz Löschnak den Ausbau des GEK voran. Das Personal wurde weiter aufgestockt: Von 142 Beamten (1980) auf 160 (1990). 1985 stellte man die ersten Weichen für die Errichtung einer modernen Ausbildungs- und Einsatzzentrale in einem Föhrenwald neben dem Wiener Neustädter Flugplatz. Das 650 Millionen Schilling teure Projekt wurde 1992 nach einer Bauzeit von zwei Jahren fertiggestellt.

Eine große Umwälzung brachte die 2002 durchgeführte Reform der Spezialeinheiten: Die bis dahin bestandenen 23 unterschiedlichen Einheiten wurden neu organisiert – das GEK, die Mobilen Einsatzkommandos der Bundespolizeidirektionen (MEK) und die Sondereinsatzgruppen der Landesgendarmeriekommandos (SEG) wurden unter der nunmehr offiziellen Bezeichnung Einsatzkommando Cobra (EKO Cobra) vereint. 2013 erfolgte eine weitere Organisationsreform: Das EKO Cobra wurde Teil der Direktion für Spezialeinheiten (DSE), die alle bundesweit arbeitenden Spezialkräfte der Polizei zusammenführte. Damit war der Entstehungsprozess hin zur heutigen „Cobra“ abgeschlossen.

Der Beitrag ist im Magazin des österreichischen Innenministeriums „Öffentliche Sicherheit“ erschienen. „Öffentliche Sicherheit“ als Hyperlink (https://www.bmi.gv.at/magazin/magazin.aspx?id=117)

Quellen:

Österreichisches Staatsarchiv/Archiv der Republik, BMI II/C 43.103 II/7/79, Gegenstand: Gendarmerie-Einsatzkommando (GEK); Vorschlag des GZK für dessen zweckentsprechenden Aufbau.

Stiftung Bruno Kreisky Archiv, Tagebuch Josef Staribacher.

Hans Peter Hasenöhrl, Mit Aktion Kobra gegen den Terror, in: Kronen Zeitung, 6. 6. 1973.

Johannes Pechter, 20 Jahre Gendarmerieeinsatzkommando. Im Dienste der Sicherheit Österreichs, Wien 1997.

Thomas Riegler, Vom „Gendarmeriekommando Bad Vöslau“ zur „Cobra“: Der Aufbau der österreichischen Antiterrorkräfte, in: Journal for Intelligence, Propaganda and Security Studies, Vol. 7, Nr. 1/2013, 116-138.

Ulrike Zander, Harald Biermann (Hg.), Ulrich Wegener. GSG 9 – Stärker als der Terror, Berlin 2017.

 

Über den Autor
Dr. Thomas Riegler
Autor: Dr. Thomas Riegler
Dr. Thomas Riegler ist Historiker in Wien. Zuletzt veröffentlicht: „Im Fadenkreuz: Österreich und der Nahostterrorismus 1973–1985“ (2010) sowie „Tage des Schreckens: Die OPEC-Geiselnahme 1975 und die Anfänge des modernen Terrorismus“ (2015). Er veröffentlicht seine Artikel unter anderem in der Zeitschrift „Öffentliche Sicherheit“, das Magazin des Innenministeriums Österreichs.

Delta Kräfte bei eine Eindringübung
Foto: © Gregor Wenda

Im Zeichen des Deltas

Von Gregor Wenda

Die norwegische Polizei-Sondereinheit „Beredskapstroppen“, Rufname „Delta“, ist landesweit für Antiterroreinsätze und Einsätze bei hohen Gefährdungslagen zuständig.

Spezialkräfte der Polizei stürmten im April 2018 in Oslo Wohnungen und verhafteten zwei Männer, die im Verdacht standen, einige Stunden davor einen 18-Jährigen durch Schüsse schwer verletzt zu haben. Der Zugriff erfolgte von Spezialisten der Polizei-Sondereinheit Beredskapstroppen (BT) – allgemein unter ihrem Rufnamen „Delta“ bekannt.

„Durch Verfügbarkeit und Flexibilität der Öffentlichkeit dienen, wenn sie es am meisten benötigt“, lautet das offizielle Motto von Delta. Der Einheit gehören über 100 Polizeibeamte an, die im ganzen Land eingesetzt werden. Norwegen hat 5,2 Millionen Einwohner, ist aber flächenmäßig über viermal so groß wie Österreich. Die Dienststelle der Beredskapstroppen befindet sich im Osloer Polizeipräsidium. „Trotz unserer landesweiten Zuständigkeit sind wir organisatorisch dem Polizeibezirk Oslo zugeordnet“, sagt BT-Kommandant Oberst Helge Mehus. „Das hängt damit zusammen, dass es in Norwegen noch keine nationale Kommandoebene der Polizei gab, als Delta geschaffen wurde.“ Angesichts der terroristischen Bedrohungen der 1970er-Jahre beschloss die Regierung die Einsetzung einer spezialisierten Polizeitruppe. Diese ging 1975 aus den früheren Østlands­troppen hervor, am 11. Jänner 1976 wurde sie operativ gestellt.

Bei ihrer Gründung zählte die Einheit 36 Männer. Hauptaufgaben waren Einsätze bei Terrorangriffen, Ausschreitungen, Geiselnahmen und bestimmten Sabotageakten. Bei Auslandseinsätzen wie etwa im Kosovo oder in Afghanistan erwarben die Spezialisten internationales Know-how. Die Einheit ist für Frauen und Männer offen, bisher gab es aber noch keine Frau bei den Beredskapstroppen. 2013 startete Delta eine Rekrutierungsoffensive und veröffentlichte ein Werbevideo auf der Website der Das Osloer Polizeipräsidium der Sitz der Beredskapstroppen
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Polizeiakademie. „Neben strikten physischen Standards sind mentale Stärke und Teamfähigkeit wesentliche Kriterien für eine Aufnahme“, betont Kommandant Mehus. Im ersten Jahr befinden sich die Aufgenommenen in „Probeverwendung“. Die Delta-Angehörigen bilden sich laufend weiter und können sich spezialisieren – etwa als Präzisionsschützen oder Einsatztaucher.

Bewaffnete Einsätze

Norwegens rund 9.000 Polizistinnen und Polizisten tragen im Streifendienst keine Schusswaffen. Sie sind zwar im Gebrauch von Pistolen und Gewehren geschult, führen diese aber üblicherweise nicht; im Streifenwagen sind die Pistolen in Fächern versperrt. Auch die Delta-Beamten sind nicht permanent bewaffnet, ihnen steht jedoch eine reichhaltige Ausrüstung zur Verfügung. „Wir sind eine klassische Interventions- und Antiterroreinheit, zu unserem Selbstverständnis gehört aber auch die ständige Unterstützung der Kollegen auf der Straße“, betont Kommandant Helge Mehus. Die Kernaufgaben umfassen die Terrorbekämpfung, Zugriffe bei Geiselnahmen und verschanzten bewaffneten Tätern sowie Hochrisiko-Festnahmen. Ähnlich wie die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) der Landespolizeidirektion Wien mit ihren Sektorstreifen ist Delta in Oslo mit gekennzeichneten und zivilen Polizeifahrzeugen unterwegs und dadurch meist innerhalb von wenigen Minuten an einem Einsatzort. „Wir sind mit diesem Modell sehr zufrieden. Unsere Leute bleiben nahe an der Basis und packen auch zu, wenn es um keinen Sondereinsatz geht“, betont Mehus.

Mehrere Hundert bewaffnete Interventionen führt Delta pro Jahr durch – dazu gehören Einsätze für den Polizeibezirk Oslo, etwa im Kampf gegen die organisierte Kriminalität, ebenso Einsätze für andere Polizeibezirke auf Anforderung. Mit 1. Jänner 2016 wurden die 27 Polizeibezirke auf 12 reduziert. Die Bezirke unterstehen dem Nationalen Polizeidirektorat, das dem Justizministerium verantwortlich ist. Auf gleicher Ebene wie das Polizeidirektorat steht der ebenfalls zum Justizministerium gehörende polizeiliche Nachrichtendienst PST (Politiets sikkerhetstjeneste); auch vom PST können Delta-Kräfte herangezogen werden.

Lokale Spezialeinheiten

Norwegens Geografie stellt die Beredskapstroppen vor besondere Herausforderungen: Die Nord-Süd-Ausdehnung des nordeuropäischen Landes beträgt 1.756 Kilometer. Etwa drei bis fünf Stunden benötigt Delta, um in die von Oslo weiter entfernten Ballungsräume wie Stavanger oder Tromsø zu gelangen. Bei einer Mobilmachung von Delta müssen 15 Minuten Vorbereitungszeit und etwa eine halbe Stunde Autofahrt zu einem Flughafen oder einer Hubschrauberbasis kalkuliert werden. Helge Mehus betont daher das Erfordernis, regionale Spezialeinsatzkräfte zu stärken: „Als Sondereinheit kümmern wir uns vor allem um hochriskante Einsätze und Sonderlagen mit einem landesweiten Fokus. Wir hätten gar nicht die Kapazitäten, überall hinzukommen.“ Delta ist verpflichtend heranzuziehen, wenn es sich um Einsatzkräfte der UEH bei einer Übung
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eine Terrorlage oder Geiselnahme handelt.

 Einsätze mit mittelschwerem Gefährdungsgrad erfolgen auch auf Bezirksebene: Jeder Polizeibezirk hat eine Spezialeinheit, die UEH (Utrykningsenhet). Sie besteht aus Polizisten, die ein zusätzliches Training erhalten und bei Bedarf zusammengezogen werden. In der UEH gibt es auch spezialisierte Kräfte, etwa Präzisionsschützen. „Es ist sinnvoll, die bestehende Struktur aus Delta und UEH zu nützen und auszubauen. Durch die Kooperation mit UEH erhöhen wir auch die Handlungssicherheit der örtlichen Kollegen“, erläutert Mehus. Bei Amoklagen gilt in ganz Norwegen das Prinzip des sofortigen Zugriffs durch die erste Einheit am Tatort. „Da gibt es keine Zeit zum Abwarten auf eine Spezialeinheit, es kann um jede Sekunde gehen.“

Kooperation mit Militär

Die Beredskapstroppen arbeiten mit Spezialkräften der norwegischen Streitkräfte zusammen, allen voran mit dem Forsvarets Spesialkommando (FSK). „In erster Linie geht es um einen permanenten Informationsaustausch und gemeinsame Übungen“, sagt Helge Mehus. „Wir haben auch eine Verbindungsperson innerhalb des FSK.“ Durch Vereinbarungen mit der Luftwaffe werden Kräfte von Delta bei Bedarf mit Militärhubschraubern transportiert. Die Beredskapstroppen können Militärstützpunkte zu Übungszwecken nützen – etwa in der Nähe des Ortes Rena, wo in einer nachgebauten Stadt Szenarien von Häuserkämpfen trainiert werden. Die Polizei kann auf Soldaten zurückgreifen, wenn nicht genügend Ressourcen vorhanden sind. „Die militärischen Kräfte sind dabei der zivilen Polizeiführung unterstellt“, erklärt Hauptmann Torgrim Solberg, stellvertretender Kommandant der Delta.

Eine besondere Stellung nehmen Einsätze auf den zahlreichen Ölplattformen vor der norwegischen Küste ein. Die Öl- und Gastproduktion ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor Norwegens, die Bohrinseln sind vergleichbar mit kleinen Städten, auf denen Hunderte Menschen leben. „Für Zugriffe auf Ölplattformen ist grundsätzlich das FSK zuständig, aber auch Delta hat eine hohe maritime Kompetenz“, sagt Mehus. Jedes Jahr gibt es die landesweite Katastrophen- und Antiterrorübung „Nordlys“, die vom nationalen Polizeidirektorat geleitet wird.

Internationale Aktivitäten

Nach dem Jugoslawien-Krieg wurde bei der UN-Mission im Kosovo (UNMIK) eine multinationale Polizeispezialeinheit mit der Bezeichnung „Team 6“ aufgestellt. Ihr wurden die Verhaftung von Kriegsverbrechern und andere hochriskante Zugriffs- und Rettungsaktionen übertragen. Seit 1999 gehörten Delta-Mitglieder dem „Team 6“ an, zum Teil auch in leitender Funktion; Österreich stellte Spezialisten der Cobra und der WEGA ab. Das Engagement der Beredskapstroppen im Kosovo endete 2008 mit der Übernahme der Polizeiagenden von UNMIK durch die EU-Mission „Eulex“. Aus dieser Zeit stammen viele persönliche Kontakte zu Cobra- und WEGA-Beamten.

Im ATLAS-Verbund europäischer Sondereinheiten entwickelten sich alte Freundschaften auf professioneller Ebene weiter. Österreichs Einsatzkommando Cobra/DSE wird von den norwegischen Kollegen als „sehr guter Partner“ und seit 2017 als ATLAS-Vorsitzstaat geschätzt. „ATLAS spielt für Delta eine wichtige Rolle, Europas Spezialeinheiten sind stärker zusammengerückt und teilen in diesem Netzwerk wichtige Erfahrungen“, betont Kommandant Mehus. Da Norwegen nicht der EU angehört, ist Delta kein formelles Mitglied, aber seit 2006 assoziiert. „In der Zusammenarbeit macht der etwas andere Status keinen Unterschied. Wir sind überall dabei, von Plattformen bis zu Übungen.“ Durch ihre Vielseitigkeit können die Beredskapstroppen „viel Tempo“ in den ATLAS-Austausch einbringen: „Wir haben reiche Erfahrung mit den unterschiedlichsten Einsatzlagen und kennen den Alltag aus unseren täglichen Streifendiensten in Oslo“, sagt Mehus.

 Bekannte Einsätze

Delta´s beim Schiesstraining
Foto: © Gregor Wenda
Zu den einschneidenden Einsätzen von Delta zählt die Geiselnahme am Flughafen Sandefjord-Torp am 29. September 1994. Zwei Räuber brachten ein älteres Paar und zwei Polizisten in ihre Gewalt; nach zweitägigen Verhandlungen drohten die Täter mit dem Erschießen der ersten Geisel. Den Beredskapstroppen gelang es, alle vier Geiseln rechtzeitig zu befreien. Ein Täter wurde getötet, der andere festgenommen. Für die Befreiungsaktion war von der Polizeiführung ein finaler Rettungsschuss autorisiert worden.

Am 5. April 2004 überfielen bewaffnete Männer das NOKAS-Gelddepot in Stavanger und raubten umgerechnet mehr als sechs Millionen Euro Bargeld. Bei der Fahndung und den Festnahmen wurde Delta herangezogen. 2006 wurden 13 Tatbeteiligte verurteilt. Ein Großteil des Geldes blieb verschwunden – der größte Betrag, der je in Norwegen geraubt wurde.

Der 22. Juli 2011 wird, ähnlich wie „9/11“ für die USA, im kollektiven Gedächtnis der norwegischen Nation bleiben: Um 15.25 Uhr explodierte im Stadtzentrum von Oslo vor dem Sitz des Premierministers und Justizministeriums eine Autobombe. Acht Menschen starben, viele wurden teils schwer verletzt. Hinter dem Anschlag steckte der Norweger Anders Behring Breivik, der den Ausnahmezustand im Regierungsviertel dazu nützte, um zu der etwa eine Stunde entfernten Insel Utøya zu fahren, auf der ein Sommerlager der Sozialistischen Jugend stattfand. Die frühere Premierministerin Gro Harlem Brundtland, die Breivik unter anderem töten wollte, hatte Utøya kurz zuvor verlassen. Als Polizist verkleidet, gelang es dem Attentäter, mit einer Fähre auf die gesicherte Insel überzusetzen. Breivik war schwer bewaffnet und begann kurz nach dem Anlegen, wahllos auf Menschen zu schießen.

Die Beredskapstroppen, die nach dem Bombenanschlag im Osloer Zentrum mit der Sicherung des Tatorts beschäftigt waren, wurden durch Notrufe von der Insel alarmiert. Sofort wurde ein weiteres Einsatzteam mobilisiert. Delta rechnete durch die Anrufe mit mehreren Tätern und richtete danach die Einsatzstärke und Bewaffnung aus. Wegen der Sommerpause im Fliegerhorst stand kein Polizeihubschrauber zur Verfügung; ein Militärhubschrauber konnte das ausrückende Delta-Team nicht rechtzeitig erreichen. Im Zusammenspiel mit lokalen Polizeikräften kam es zu Verzögerungen und Kommunikationsproblemen. Das Schlauchboot, das den Delta-Beamten zur Anfahrt auf die Insel zur Verfügung gestellt wurde, konnte die Last der Polizisten samt Ausrüstung nicht tragen, sodass schließlich auf andere Boote ausgewichen werden musste. In der Zwischenzeit tötete Breivik weitere Menschen; mehrere Telefonate mit der Polizei, bei denen er sich stellen wollte, konnten nicht zurückverfolgt werden, da er von anonymen Handys anrief. Als die Beredskapstroppen auf Utøya eintrafen und Breivik festnahmen, hatte dieser 69 Menschen getötet, darunter viele Jugendliche. Am 24. August 2012 wurde er wegen 77-fachen Mordes zu 21 Jahren Freiheitsstrafe (der Höchststrafe in Norwegen) und anschließendem Maßnahmenvollzug verurteilt.

Die Regierung richtete eine zehnköpfige Untersuchungskommission unter der Leitung der Rechtsanwältin Alexandra Bech Gjørv ein, um die Abläufe der Polizeiarbeit und die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen zu analysieren. Der Bericht wurde im Sommer 2012 veröffentlicht und stellte für die Sicherheitsbehörden 31 Empfehlungen auf. Der Schutz des Regierungsviertels wurde als ungenügend und die Reaktionszeit der Polizei als zu langsam kritisiert; Ressourcen seien nicht genützt worden oder nicht rechtzeitig zur Verfügung gestanden. Die polizeiliche Krisenarbeit mit Meldungsketten und Einsatzroutinen wurde neu aufgestellt und die Vorgaben für besondere Aufbau- und Ablauforganisationen überarbeitet. „Die Kritik an Delta war im Gegensatz zu anderen Polizeieinheiten weniger detailliert, aber auch unsere Einheit wurde mit Fragen konfrontiert, wieso am 22. Juli 2011 kein rascherer Zugriff möglich war“, sagt Hauptmann Torgrim Solberg.

Lehren aus den Anschlägen

BT-Kommandant Oberst Helge Mehus
Foto: © Gregor Wenda
Mit politischen Maßnahmen, Reorganisationen und gesetzlichen Änderungen hat Norwegen die Lehren aus den Anschlägen gezogen. Die Zahl der Polizeibediensteten wurden erheblich aufgestockt. Der polizeiliche Nachrichtendienst PST wurde ausgebaut, 2017 wurden ein nationales Einsatzzentrum des PST und ein Cyber-Koordinationszentrum eröffnet. Seit 2016 gibt es ein nationales polizeiliches Lagezentrum zur Steuerung von Krisenfällen. „Wir haben aus den tragischen Vorfällen vom 22. Juli 2011 viel gelernt – sowohl als Sondereinheit, als auch als Polizei insgesamt“, betont Torgrim Solberg. „Wir können heute auf Bedrohungen noch schneller reagieren.“ Delta erhielt um 60 Prozent mehr Personal sowie neue Ausrüstung und Fahrzeuge – vor allem Hubschrauber und Boote. Für die polizeilichen Spezialeinheiten wird ein gemeinsames Kommandozentrum (Politiets Nasjonale Beredskapssenter – PNB) eingerichtet.

In der Nähe des Osloer Flughafens entsteht auf einem 3,4 Hektar großen Gelände eine Anlage, in der die Beredskapstroppen, der Entschärfungsdienst, die Hubschrauberstaffel und die Verhandlungsgruppe für Krisensituationen und Geisellagen zusammengefasst werden. „Im Moment sind alle Einheiten an unterschiedlichen Standorten, es gibt keinen gemeinsamen Ort für Übungen und im Osloer Polizeigebäude auch keine Schießtrainingsmöglichkeiten“, schildert Solberg.

„Die Einsatz- und Ausbildungszentrale des Einsatzkommandos Cobra in Wiener Neustadt ist für uns ein gutes Vorbild“, ergänzt Helge Mehus und verweist auf die Unterstützung der österreichischen Kollegen bei der Vorbereitung des Projekts. Pläne für ein gemeinsames Kommandozentrum gab es schon 2003; im Bericht der Gjørv-Kommission wurde empfohlen, ein solches Zentrum zu bauen. Im Winter 2018 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, der Umzug ist für Herbst 2020 geplant.

Neue Hubschrauber

Im August 2017 wurden die Verträge zur Beschaffung von drei neuen Helikoptern des Typs AW169 von Leonardo Helicopters unterzeichnet. Die Maschinen können neben der Crew bis zu sechs Delta-Angehörige samt Bewaffnung transportieren. Die Polizei kann weiterhin auch Luftfahrzeuge des Militärs nützen, etwa die Armeehubschrauber in Rygge. Entsprechend der Empfehlungen des Gjørv-Berichtes wurden die Anforderungs- und Befehlswege gestrafft und vereinfacht, sodass die Freigabe zur Nutzung eines Militärhubschraubers durch die Polizei heute nur mehr wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Der Beitrag ist im Magazin des österreichischen Innenministeriums „Öffentliche Sicherheit“ erschienen. „Öffentliche Sicherheit“ als Hyperlink (https://www.bmi.gv.at/magazin/magazin.aspx?id=117)