Die neue Panomera® S-Serie
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Die neueste Generation der Dallmeier „Panomera® S-Serie“ ist gespickt mit Innovationen

Ein System ersetzt bis zu 24 Kameras und spart über 50 % Kosten bei Betrieb und Infrastruktur

„Die Dinge einfacher machen.“ – unter diesem Motto versprechen die Panomera® Multifocal-Sensorsysteme des Videotechnik-Herstellers Dallmeier bereits seit zehn Jahren eine maximale Bild- und Analysedatenqualität mit minimaler Kameraanzahl. Die neueste Generation der Panomera® S-Serie kommt in einem komplett neuen Design und bietet neben zahlreiche Innovationen – vom Ein-Mann-Montagekonzept bis zur kontaktlosen Scheibenreinigung – vor allem überlegene Analyse-Fähigkeiten.

Dieter Dallmeier, Founder & CEO
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Die Panomera® Multifocal-Sensorsysteme unterscheiden sich von anderen Kameras, indem sie Gesamtüberblick mit beliebig vielen Detailzooms in hoher Auflösung kombinieren. Die Detailzooms lassen sich per Mausklick im Gesamtbild wie „virtuelle“ PTZ-Kameras einfach öffnen, sowohl live als auch in der Aufzeichnung. Erreicht wird dies durch den patentierten Einsatz von bis zu acht Sensoren unterschiedlicher Brennweite in einem einzigen System. Auf diese Weise lässt sich deutlich mehr „Fläche pro Kamera“ erfassen. Das Ergebnis ist laut Hersteller neben einer wesentlich besseren Bedienbarkeit und Übersicht eine je nach Einsatzbereich über 50 % höhere Wirtschaftlichkeit bei Betriebs- und Infrastrukturkosten.

Neben den Vorteilen bei der Bilderfassung und Bedienung zeichnet sich die neueste Panomera®-Generation durch überlegenen Analysefähigkeiten aus. Diese erreichen die Systeme, indem sie eine genau planbare/definierbare Bildqualität (und damit Datenqualität) mit neuester Analysetechnik kombinieren.

Edge-Analyse mit acht Quad-Core-Prozessoren und 70 TOPS Analyse-Leistung

Bei traditionellen Kameratechnologien nimmt die Bildauflösung und damit die Analyseleistung zum Bildhintergrund stets ab. Im Gegensatz dazu erfassen die Kameras der Panomera® S-Serie eine sehr große Fläche mit der in der Planung genau definierten Mindestauflösung. Dadurch können sie selbst größte Gesamtzusammenhänge mit gleichbleibend hoher Datenqualität analysieren. Je nach Anforderung lassen sich so z. B. bei einer Mindestauflösungsdichte von 62,5 Pixel pro Meter gemäß DIN EN 62676-4 über 50.000 Quadratmeter mit nur einem Kamerasystem abdecken. Dies ist mehr als ausreichend für die gängigen Objektklassifizierungen. Selbst bei der höchsten DIN-Auflösungsdichte – 250 px/m für gerichtsverwertbares Identifizieren unbekannter Personen – schafft ein System noch bis zu 3.100 Quadratmeter.

Jeder der bis zu acht Sensoren einer Panomera® verfügt dafür über eine Analytik-Einheit der neuesten SoC-Generation mit integrierter KI, sodass die Analyse direkt auf der Kamera stattfinden kann (Edge Videoanalyse), von Personenzählung bis hin zur „Appearance Search“. Anwender können die Panomera®-Kameras mit dem Dallmeier HEMISPHERE® SeMSy® Video Management System (VMS) ebenso betreiben wie mit allen gängigen VMS-Systemen, die ONVIF unterstützen.

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Lediglich ein Inbusschlüssel für Montage und Einstellung

Besondere Mühe haben sich die Entwickler beim funktionellen Design gegeben. So verspricht das „Mountera®“ Montagesystem eine enorme Zeitersparnis und weniger Fehler bei der Implementierung: Ein spezieller „Quick-Lock“ Schnellverschluss ermöglicht eine sichere Ein-Mann-Montage der Systeme. Die unterschiedlichen Halter für Wand-, Decken-, oder Mastbefestigung sind zudem komplett untereinander kompatibel; sogar eine Kombination mit den 180°- bzw. 360-Grad-Systemen der Panomera® W Kameraserie ist möglich.

Auch das Auspacken und Montieren selbst hat der Hersteller umfassend optimiert: Ein bereits in der Verpackung montierter Einmalgriff und die als „Bubble-Schutz“ verbleibende Schaumstoffverpackung verringern den Aufwand bei der Handhabung: Die Kamera wird aus der Verpackung entnommen und kann ohne weitere Arbeitsschritte weitergetragen und unbeschädigt abgestellt werden. Als „Tüpfelchen auf dem i“ ist die Größe aller zur Montage und Einstellung benötigten Inbusschrauben gleich, sodass nur eine Schlüsselgröße erforderlich ist.

Konvektionskühlung, „Air Blast“ und „Privacy Shield“

Die neue Generation der Dallmeier Panomera®-Kameras berücksichtigt zudem die Anforderungen an Architektur und optische Integration durch eine über die verschiedenen Einzelmodelle hinweg durchgängige Designsprache. Neben der dynamischen Optik standen dabei vor allem innovative Funktionen im Mittelpunkt. Dazu gehören eine passive Kühlung, die für Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius eine Zusatzkühlung überflüssig macht. Als Option erhältlich ist zudem ein „Air Blast“ genanntes System, das über Druckluft für eine berührungslose und damit verschleißfreie Reinigung der Scheibe von Staub, Wasser und Insekten sorgt. Für den aktiven und weithin sichtbaren Datenschutz sorgt das „Privacy Shield“. Dabei handelt es sich um eine ferngesteuerte Jalousie, mit der Einsatzkräfte oder Privatunternehmen die Panomera®-Systeme mit wenigen Klicks temporär sichtbar funktionsunfähig machen können, z. B. bei Kundgebungen oder Streiks.

„Unsere Panomera®-Kunden beweisen seit zehn Jahren, dass sich mit Technologie „Made in Germany“ Lösungen realisieren lassen, die einzigartige Ergebnisse beim Erreichen der Sicherheitsziele liefern und dabei höchsten Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen entsprechen. Dabei ist die Multifocal-Sensortechnologie die intelligente Antwort auf viele ungelöste Probleme, weil sie Präzision und Planbarkeit in die Videotechnik bringt,“ so Dieter Dallmeier, Founder & CEO bei Dallmeier electronic. „Denn die Panomera®-Systeme verbessern nicht nur die Bedienung und das Erreichen von Sicherheitszielen in der Videobeobachtung und -überwachung, sie liefern vor allem auch eine überlegene Datenqualität für die immer wichtiger werdende Videoanalyse. Dass sich diese Lösungen dann auch noch zu deutlich geringeren Gesamtkosten als vergleichbare Technologien realisieren lassen, überrascht viele unserer Kunden immer wieder.“

-PM Dallmeier-