Zutrittskontrolle mit Messung der Körpertemperatur und Maskenerkennung

SALTO hat zusammen mit seinem Premium Plus Partner Beweng Security Solutions aus Luxemburg eine Zutrittslösung entwickelt, die vor dem Begehen von Gebäuden oder Bereichen die Körpertemperatur und optional das Tragen einer Gesichtsmaske prüft.
SALTO Lösung zur kontaktlosen Messung der Körpertemperatur und Maskenerkennung in Kombination mit elektronischer Zutrittskontrolle für Bereiche mit vielen Personen.
© SALTO Systems/Beweng Security Solutions
Damit lassen sich innerhalb eines Vorgangs potentiell erkrankte Personen, z.B. an Covid-19, Influenza etc., erkennen. Diesen wird dann nicht nur der Zutritt verwehrt, gleichzeitig und in Echtzeit werden auch relevante Stellen über den Vorgang informiert. Die Lösung eignet sich besonders für kritische Umgebungen wie Krankenhäuser, Altenheime, Bildungseinrichtungen oder öffentliche Institutionen, aber auch für Bürogebäude, industrielle oder gewerbliche Anwendungen.

Die Lösung funktioniert mit klassischen SALTO Zutrittskontrollsystemen, die um ein Terminal mit Gesichtserkennung und Wärmebildkamera ergänzt wird. Das Terminal dient als vorgeschaltete Einheit, die abhängig vom Ergebnis der Körpertemperaturmessung und Maskenprüfung das Zutrittssystem aktiviert oder über dieses eine Meldung auslöst.

Die Überprüfung erfolgt in drei Schritten: Zunächst misst die Wärmebildkamera des Terminals die Körpertemperatur des Nutzer, anschließend überprüft die Videobilderkennung, ob die Person eine Maske trägt. Sofern beide Ergebnisse positiv ausfallen, aktiviert das Terminal den Zutrittsleser, über den die Zutrittsrechte des Nutzers aktualisiert werden und die Tür freigegeben wird.

Sollte die Wärmebildkamera eine erhöhte Temperatur feststellen oder der Nutzer keine Maske tragen, bleibt der Leser des Zutrittssystems deaktiviert und damit der Zutritt verwehrt. Zugleich schickt die Managementsoftware automatisch eine Benachrichtigung an zuvor definierte Empfänger, die umgehend passende Maßnahmen einleiten können.

-PM Salto-

 

SALTO verwendet seit 2011 in Partnerschaft mit BioCote® die führende antimikrobielle Silber-Ionen-Technologie in seinem vielseitigen Portfolio für die elektronische Zutrittskontrolle.
© SALTO Systems

SALTO Hardware seit vielen Jahren mit antimikrobieller BioCote®-Technologie

SALTO verwendet seit 2011 in Partnerschaft mit BioCote® die führende antimikrobielle Silber-Ionen-Technologie in seinem vielseitigen Portfolio von intelligenten elektronischen Beschlägen, elektronischen Zylindern, Spindschlössern und Wandlesern. Das Unternehmen trägt auf diese Weise mit seinen Zutrittslösungen dazu bei, Mikroben auf Oberflächen zu reduzieren und die Hygiene in Gebäuden zu verbessern und letztendlich eine sauberere Umgebung für Benutzer und Besucher zu schaffen.

BioCote® ist ein antimikrobieller Wirkstoff auf Basis von Silber-Ionen. Er bindet Mikroben und schädigt deren Zellen auf verschiedene Weise. Dadurch wird nicht nur ihre normale Funktion eingeschränkt, sondern auch ihre Fortpflanzung unterbunden. BioCote® bietet rund um die Uhr bis zu 99,9% Schutz gegen eine Reihe von Mikroben, u.a. Influenza A H1N1, E.coli, Salmonellen und antibiotikaresistente CRE, VRE und MRSA. Die Technologie kann nicht abgewischt oder entfernt werden und verbessert somit das Hygienemanagement und reduziert Kreuzkontaminationen.

SALTO fügt BioCote® als Standardadditiv allen Komponenten aus Kunststoff sowie dem neuen elektronischen Spindschloss XS4 Locker BLE hinzu. Das Unternehmen bietet die Technologie auch als Option für das gesamte Sortiment von elektronischen Beschlägen und Zylindern an. Die Oberfläche der mit BioCote® behandelten, intelligenten Türhardware unterscheidet sich aufgrund der Mischung aus Lack und Silber-Ionen-Partikeln nur geringfügig von der Standardoberfläche. Bei Wandlesern und Spindschlössern ist BioCote® unsichtbar. Die Oberfläche ist langlebig und behält ihre antimikrobielle Wirkung über den Lebenszyklus der Hardware bei.

Durch die Nutzung der antimikrobiellen Technologie trägt SALTO zu einer saubereren und hygienischeren Umgebung bei. Dies ist in jedem öffentlichen oder gemeinsam genutzten Raum von besonderer Bedeutung, da es dort etliche Stellen gibt, die von vielen Personen berührt oder angefasst werden. Hier hilft BioCote® effektiv, eine Kreuzkontamination mit Bakterien und Mikroben zu verhindern.

Neben seiner antimikrobiellen Wirkung wurde BioCote® erfolgreich – mit einer Reduzierung von 90% innerhalb von zwei Stunden – gegen einen felinen Stamm des Coronavirus getestet, was ein positiver Indikator für die antiviralen Eigenschaften der Technologie ist. Gleichwohl lässt sich dieses Ergebnis nicht auf das neuartige Virus SARS-CoV-2 (COVID-19) übertragen, da dafür Tests an diesem Stamm durchgeführt werden müssen, die derzeit noch nicht im kommerziellen Rahmen möglich sind.

-PM SALTO-

 

© Securiton

In Krisenzeiten Anlagen und Gebäude rund um die Uhr mit intelligenten Videosicherheitssystemen schützen 

Das Homeoffice ist ein starkes Werkzeug zur Eindämmung der Corona-Epidemie. Unternehmen reduzieren ihr Personal vor Ort auf ein notwendiges Minimum. Zurück bleiben jedoch Betriebsgelände mit zusätzlichen Eingangskontrollen oder vollständig verwaiste Gebäude und Anlagen. Intelligente Videosicherheitssysteme von Securiton Deutschland unterstützen bei der Kontrolle und Überwachung – und können im Ernstfall die Notruf- und Serviceleitstelle alarmieren. Das Unternehmen mit seinen 16 bundesweiten Standorten gilt als systemrelevant und ist weitestgehend uneingeschränkt einsatzfähig.

Wo Unternehmen derzeit ihr eingesetztes Personal für den Infektionsschutz reduzieren, müssen auch Sicherheitsaufgaben und möglicherweise zusätzliche Zugangskontrollen auf weniger Schultern verteilt werden. Um Sicherheitslücken zu schließen, Systemausfälle zu verhindern und das Personal vor Ort zu entlasten, können die intelligenten Videosicherheitssysteme und Perimeterschutzeinrichtungen von Securiton auch mit der rund um die Uhr besetzten zentralen Notruf- und Serviceleitstelle verbunden werden. Dabei bekommen die Mitarbeiter lediglich die notwendigen Informationen, um die Lage vor Ort zu beurteilen und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Zugriff auf Kamerabilder nur im Alarmfall

Intelligente Videosicherheitssysteme reagieren schon vor der möglichen Straftat – so können Überwachungskameras Unbefugte automatisiert und in Echtzeit bereits beim Betreten des Grundstücks erfassen und bei der Notruf- und Serviceleistelle einen Alarm auslösen. Mit dem Alarm gibt das System die zugehörigen beweglichen Kameras, sogenannte PTZ-Kameras, frei. Erst dann kann der Leitstellenmitarbeiter die Livebilder einsehen und die Lage vor Ort beurteilen, um die vorab vereinbarten Maßnahmen einzuleiten, also etwa den hinterlegten Ansprechpartner oder lokalen Wachdienst informieren. Er bleibt so lange mit ihnen in Kontakt, bis die Ursache für den Alarm geklärt und das Problem gelöst ist. Dann wird auch der Zugriff auf die Kameras wieder gesperrt. 

Ebenso können mit dem System Sabotage- und andere Störungsmeldungen an die Notruf- und Serviceleitstelle von Securiton abgesetzt werden. Das Unternehmen wurde als systemrelevant eingestuft und kann entsprechend auch in der Corona-Krise weitestgehend uneingeschränkt seinen Verpflichtungen in Sachen Service, Wartung und Projektrealisierung nachkommen. Securiton ist 24/7 – also sieben Tage die Woche, rund um die Uhr – für seine Kunden da.

-PM Securiton-

 

Drohnen

Unterstützung für Rettungskräfte

Drohnen, wie beispielsweise Quadrokopter, unterstützen bereits heute Rettungskräfte am Einsatzort mit Bildern aus der Luft. Im Inneren von Gebäuden ist ihr Einsatz jedoch bisher noch begrenzt, da für Steuerung und Überwachung meist ein Pilot mit Sichtverbindung notwendig ist. Im Projekt VISION forschen das KIT und Partner an einer umfassenderen Unterstützung für Rettungskräfte durch den Einsatz automatisierter Drohnen.

Drohnen helfen schon heute Rettungskräften im Einsatz. Das KIT forscht mit Partnern an der Automatisierung der fliegenden Helfer.
© Markus Breig, KIT
„Autonome Drohnen können helfen, Leben zu retten“, sagt Gert F. Trommer vom Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme des KIT. Beispielsweise bei einsturzgefährdeten Gebäuden können Drohnen wichtige Informationen aus dem Inneren sammeln um die Einsatzplanung zu unterstützen. „Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der automatisierten Navigation in unbekannter Umgebung, in der GPS nicht verfügbar ist“, so Trommer. Damit die Drohne autonom und sicher agieren kann, kombiniert die Arbeitsgruppe die Daten verschiedener Sensoren. Diese werden auf der Drohne mit Hilfe von Algorithmen in Echtzeit verarbeitet, woraus die Forscherinnen und Forscher eine detaillierte Karte der Umgebung ableiten können. Dem Konsortium von VISION gehören neben dem KIT und der RWTH Aachen Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie an. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert das Projekt mit 3,8 Millionen Euro über drei Jahre.

VISION

Vernetzte integrierte UAS-gestützte Datenerfassung und -aufbereitung für die Unterstützung von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Bevölkerungsschutz.

Eine Grundvoraussetzung für eine hohe Effektivität bei Einsätzen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ist die Fähigkeit, Gefahrensituationen auf Basis von aktuellen Lagedaten möglichst schnell und umfassend einschätzen zu können. Insbesondere aus der Luft gewonnene Daten bieten wertvolle Informationen zur Beurteilung der Gefahrenlage. Für die Datenerfassung werden seit einiger Zeit vermehrt unbemannte Flugsysteme (UAS) verwendet. Um die UAS effektiv einsetzen zu können, muss eine umfassende Automatisierung von der Datenerfassung bis hin zur Datenverarbeitung erfolgen. Außerdem müssen die UAS sicher in den gemeinsam mit der bemannten Luftfahrt genutzten Luftraum integriert werden.

Ziele

Ziel des Projekts ist es, ein System zu realisieren, welches die BOS in die Lage versetzt, UAS mit einem deutlichen Mehrwert einzusetzen. Alle Flugsysteme sind dabei vollständig in das Datennetz der Einsatzkräfte eingebunden. Zusätzlich sind die UAS über ein UAS Traffic Management System in den öffentlichen Luftraum integriert, welches den konfliktfreien Betrieb der unterschiedlichen Luftverkehrsteilnehmer unterstützt. Die Datenübertragung stützt sich vollständig auf ein Mobilfunknetz. Als zentrales Element des Datenmanagements wird eine cloudbasierte Lösung entwickelt. Ein besonderer Fokus des Projektes liegt auf Kollisionsvermeidung und Konnektivität der Flugsysteme, automatisierter Datenerfassung und einer stärkeren Einbindung in bestehende Feuerwehrprozesse.

Datenbereitstellung

Im Rahmen der Förderline mFUND des BMVI erhobende Daten werden von den verschiednen Projekten in der mCLOUD bereitgestellt.
In der mCLOUD sind Daten aus den Themenbereichen Straßenverkehr, Bahnverkehr, Luft- und Raumfahrt, Klima und Wetter sowie Gewässer und Wasserstraßen zu finden. Die Daten sind über Schlagworte recherchierbar und direkt zum Download oder zur dynamischen Einbindung in eigene Anwendungen verlinkt. Die Daten selbst liegen nicht in der mCLOUD. Stattdessen verweist die mCLOUD auf Datenschnittstellen und Download-Links der bereitstellenden Behörden und Unternehmen.

Die im Rahmen des Projektes VISION erhobenen Daten sind unter Flugbewegungen und Quadrotor-Sensor-Data zu finden.

-PM KIT-

 

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