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46,6 Prozent verhinderte Wohnungseinbrüche zeigten, dass das Präventionsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger, in die eigene Sicherheit zu investieren, gestiegen sei. © CONDOR Gruppe

PKS 2023: Steigt die private Sicherheitsvorsorge?

Die Zahlen der aktuellen Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 (PKS 2023) geben erneut Anlass zur Sorge. „Nachdem während der Corona-Krise die Einbruchzahlen rückläufig waren, stiegen sie 2023 im zweiten Jahr in Folge an“, betont Johannes Toussaint Regionalbereichsleiter Technik und Innovationen der CONDOR Gruppe aus Essen.

Insgesamt weise die von Bundesinnenministerin Nancy Faeser Anfang April vorgestellte Kriminalstatistik einen bundesweiten Anstieg registrierter Straftaten von 5,5 Prozent auf knapp sechs Millionen aus. Allein im Deliktsbereich Haus- und Wohnungseinbrüche stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 18,1 Prozent an. Hier könne mit präventiven Mitteln im Rahmen privater Sicherheitsvorsorge einiges getan werden, so Sicherheitsexperte Toussaint. So weise die landesweite PKS 2023 für Nordrhein-Westfalen, die von Innenminister Herbert Reul ebenfalls Anfang April vorgestellt wurde, aus, dass beispielsweise die Anzahl unvollendeter Wohnungseinbrüche in Essen bei 46,6 Prozent liegt. „Wir setzen uns seit vielen Jahren und gemeinsam mit der Polizei, unserem Bundesverband und Errichtern von technischen Sicherungs-/Alarmanlagen für die Umsetzung privater Präventionsmaßnahmen ein. Wir sind überzeugt, dass mit einer qualitativ hochwertigen Beratung, technischen Umsetzung und Anbindung an eine vom VdS Schadenverhütung anerkannte Notruf- und Serviceleitstelle eine erhebliche Risikominderung für private Wohnungs- und Hausbesitzer wie auch gewerbliche Objekte erreicht wird. Durch die Alarmierung in Verbindung mit professioneller Intervention wird die Entdeckungsgefahr deutlich erhöht. Dies erschwert die Umsetzung von erfolgreichen Wohnungseinbrüche erheblich und reduziert auch im Falle eines Einbruchs den Schadenumfang“, so Johannes Toussaint, der für die zwei hauseigenen vom VdS zertifizierten Notruf- und Serviceleitstellen der CONDOR verantwortlich ist. Obwohl auch die Zahlen von Innenminister Herbert für einzelne Stadtgebiete einen Anstieg gemeldeter Haus- und Wohnungseinbrüche um 24,2 Prozent ausweist, stimmten die 46,6 Prozent verhinderter Wohnungseinbrüche optimistisch, dass die Einbruchsprävention Früchte trägt. „Das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger, in die eigene Sicherheit zu investieren, scheint zu steigen. Neue Technologien ermöglichen auch die einfache Nachrüstung im Bestand ohne großen Bauaufwand sowie die modulare Erweiterung von Anlagen. Hier sehen wir Chancen, gemeinsam mit der Polizei und unseren qualifizierten Partnern, den Präventionsgedanken fortzuentwickeln und für ein Mehr an Sicherheit zu sorgen“, so Johannes Toussaint abschließend.