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 Zweck unbemannter Luftfahrtsysteme („Drohnen“) ist die Erstellung von Videos und Bildern einer Einsatzstelle der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr mittels Infrarot- und RGB-Kameras, die für die Einsatzleitung jederzeit verfügbar sind und mit ihren Daten das Lagebild verdichten. © CONDOR Gruppe

CONDOR Drohnen-Einweisung am Institut der Feuerwehr NRW

Zwölf Angehörige des Instituts und der Freiwilligen-Feuerwehren aus dem Kreis Unna sowie der Stadt Münster erlernten den Umgang mit den DJI Drohnen M300 und M30T. „Parallel zur Auslieferung der neuen Systeme haben wir die Schulung für Piloten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben durchgeführt. Ziel ist, dass die Piloten ihr „Fliegendes Auge“ zielführend und sicher zur Wirkung bringen“, betont Alexander Schamriss, langjährig erfahrener Schulungs- und Vertriebsleiter von CONDOR Multicopter & Drones.

Alexander Schamriss weist in die Nutzung der DJI Drohnen M300 und M30T sowie anwendungsspezifische Details ein. © CONDOR GruppeDas Institut der Feuerwehr NRW – kurz: IdF NRW – ist die zentrale Aus- und Fortbildungsstätte von Feuerwehrführungskräften und Mitgliedern von Krisenstäben. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Verpflichtung, eine Zentrale Aus- und Fortbildungsstätte mit Kompetenzzentren zur Verbesserung und Weiterentwicklung des Brandschutzes, der Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes zu unterhalten. In dieser wird die Führungsausbildung und -fortbildung sowie die Vermittlung spezieller Fachkenntnisse gewährleistet. Der Direktor des IdF NRW Berthold Penkert hat sich zum Ziel gesetzt, die Stellung seiner Ausbildungsstätte nachhaltig als modern und zukunftsorientiert für die Feuerwehren zu etablieren. „Drohnen gewinnen als modernes Mittel der Informationsgewinnung immer mehr an Bedeutung. Sie können die Einsatzleitungen sowohl vor Ort als auch in rückwärtigen Führungseinrichtungen bei der Erstellung, Überprüfung und Vervollständigung des Lagebilds unterstützen. Daher ist es wichtig, uns entsprechend auszurichten und mit der Zeit zu gehen“, betont Brandamtmann Benjamin Schürholt, Dozent im Dezernat B3. Am IdF NRW wird das zukunftsträchtige Thema Drohnen im Dezernat B3, das federführend für die Bereiche Verbandsführer, ABC-Schutz und Medizinische Rettung ist, betreut und weiterentwickelt.

Unter Aufsicht und Anleitung von Alexander Schamriss (rote Jacke) übten die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Münster verschiedene Flugszenarien auf dem Gelände des Instituts der Feuerwehr. © CONDOR GruppeDas IdF NRW hatte mehrere Lose für die Anschaffung von Luftfahrtsystemen (Drohnen) ausgeschrieben. Für zwei Lose erhielten die Angebote von CONDOR Multicopter & Drones den Zuschlag. „Nachdem wir bereits im Sommer die Löschgruppe Harperscheid der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schleiden ausgestattet und ausgebildet haben, freuen wir uns natürlich außerordentlich auch Alma Mater der nordrhein-westfälischen Feuerwehr ausstatten und mit unseren langjährigen Erfahrungen unterstützen zu können“, so Cornelius Toussaint, geschäftsführender Gesellschafter der CONDOR Gruppe mit Sitz in Essen. Neben der Erfahrung als Schulungsbetrieb für die Pilotenausbildung und für die Nutzung modernster Vermessungssoftware verfügt CONDOR Multicopter & Drones mit Beteiligungen an den Forschungsprojekten „Integrierte Sicherheits-Pilot-Region“ (INSPIRE) und 5hine des Landes Nordrhein-Westfalen auch über wissenschaftliche Expertise.

Live und in Farbe sendet die Drohne ihrem Piloten ihr Bild auf das Display. Eine Blickverbindung ist daher nicht mehr zwingend erforderlich. Das Fliegende Auge kann aber auch ein Wärmebild senden, was insbesondere bei der Brandbekämpfung oder Personensuche sehr hilfreich sein kann. © CONDOR GruppeDer Umgang mit der Drohne als Einsatzmittel muss trainiert werden. „Losgelöst vom spezifischen BOS-Einsatz-Konzept müssen die Piloten regelmäßig und unter sämtlichen Wetterbedingungen üben, üben und nochmals üben. So können sie auch in kritischen Situationen das Gerät beherrschen und im besten Fall Leben retten“, weiß Alexander Schamriss aus seiner langjährigen Erfahrung als Schulungsleiter für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Dabei beeindrucke ihn immer wieder die Begeisterung der Feuerwehrleute und insbesondere der ehrenamtlich Tätigen. Es sei erstaunlich, mich welch intrinsischer Motivation und Leidenschaft sie sich in den Dienst der Gesellschaft stellten. Der Einsatz moderner Robotik, wie beispielsweise von Drohnen, werde künftig dazu führen, Zeiten zu verkürzen, belastbare Daten früher verfügbar zu haben und damit eine effizientere Einsatzbewältigung durchführen zu können, ist Cornelius Toussaint überzeugt. „Anfahrtszeiten verkürzen sich aufgrund einer aktuellen Verkehrswege-Luftaufklärung. Schwerpunkte für den Kräfte- und Mittelansatz können aufgrund von Livebildern vom Einsatzort durch die Führung deutlich vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte koordiniert werden.“ Das Einsatzlagebild wird permanent durch die Live-Daten der Drohne verdichtet und ermöglicht es der Führung, Kräfte und Mittel situativ flexibel zur Wirkung zu bringen und zu überwachen. Eine Vernetzung von Drohnen-Erkundungs- und -Aufklärungsdaten mit dem Einsatzlagebild lässt Führung effizienter, sicherer und schließlich sogar klimafreundlicher werden!