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Kostenfalle Kartenzahlung erneut im Fokus

Die Corona-Pandemie hat viele Verbraucherinnen und Verbraucher, auch infolge entsprechender Kampagnen des Handels, dazu bewogen, bargeldlos mit Karte zu bezahlen.

„Nun wurde erneut bestätigt, dass dabei am Ende des Jahres eine teure Überraschung auf die Kundinnen und Kunden der Kreditinstitute warten kann“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW. Wie eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Finanztest zeigt, erheben etliche Kreditinstitute Zusatzgebühren für das Bezahlen mit der Girocard. Die Tester haben sich dazu die Konditionen von 294 Gehalts- und Rentenkontomodellen bei 125 Instituten angesehen. „Die Untersuchungsergebnisse zeigen erneut, dass der Griff zum Bargeld für die Verbraucherinnen und Verbraucher die bessere und vor allem preisgünstigere Alternative ist“, so Olschok. Aber nicht nur die versteckten Kosten, sondern auch die Risiken der Kartenzahlung seien bei der Wahl des Zahlungsmittels zu bedenken. So setzt das erhöhte Limit für Zahlungen ohne Eingabe der PIN Verbraucherinnen und Verbraucher einem erhöhten Betrugsrisiko durch Kriminelle aus. „Mit Bargeld sind Sie hingegen immer auf der sicheren und kostengünstigeren Seite“, so Olschok abschließend.