Am 27. Januar fand die BASIC-Auftaktveranstaltung im Hauptstadtbüro der BDGW in Berlin statt © BDGW

BASIC-Forschungsprojekt gestartet

Geld- und Wertdienstleister sind die zentralen Akteure im Bargeldkreislauf. Werden ihre Arbeitsprozesse beeinträchtigt, kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Bargeldversorgung der Bevölkerung haben.

Wie kann in Not- und Krisenfällen die Aufrechterhaltung der Bargeldlogistik gewährleistet werden? Dieser und weiteren Fragen widmet sich seit Jahresbeginn das Forschungsprojekt „Resilienz der Bargeldversorgung - Sicherheitskonzepte für Not- und Krisenfälle (BASIC)“, an dem sich die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) als Verbundpartner beteiligt. Gemeinsam mit dem Projektkoordinator Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS), der Cash Logistik Security AG sowie der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) wird die BDGW damit in den kommenden drei Jahren erstmals an einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt teilnehmen. Es wird im Rahmen des Programms der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit“ durchgeführt und hat ein Projektvolumen von rund 1 Million Euro. Als assoziierte Partner konnten die Deutsche Bundesbank, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Commerzbank AG, die European Security Transport Association (ESTA) sowie der Handelsverband Deutschland e. V. (HDE) gewonnen werden. Von Seiten der BDGW werden Kirsten Wiegand (Referentin für Sicherheitsforschung), die in den vergangenen Jahren bereits für den BDSW (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft) das OSiMa-Projekt betreut hat, und Andreas Goralczyk (Senior Research Fellow), ehemaliger Direktor Zahlungsverkehr beim Bundesverband deutscher Banken, im BASIC-Projekt arbeiten. Dazu erklärte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW: "Wir freuen uns sehr, dass wir für dieses wichtige Projekt zwei so kompetente Mitarbeiter haben gewinnen können."