Geld- und Wertdienste: Knappe Mehrheit für Tarifabschluss

Michael Mewes, Vorstandsvorsitzender der BDGW Foto: © BDGWAuf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung haben die Mitglieder der BDGW mit 54,5 Prozent dem am 3. Januar nach einem 14-stündigen Verhandlungsmarathon erzielten vorläufigem Tarifergebnis mit der Gewerkschaft ver.di zugestimmt.

„Das knappe Ergebnis nach einer langen und kontroversen Diskussion spiegelt die große Verärgerung unserer Mitgliedsunternehmen über den überzogenen dreitägigen „Warnstreik“ der Gewerkschaft Anfang Januar sowie den deutlich über der "Schmerzgrenze" liegenden Erhöhungen wieder,“ so der Vorstandsvorsitzende der BDGW, Michael Mewes.

Die Löhne für die rund 12 000 Beschäftigten bei den Geld- und Wertdienstleistern steigen während der zweijährigen Laufzeit des Tarifvertrags um bis zu 17,15 Prozent. Unsere Mitgliedsunternehmen werden die gestiegenen Kosten an ihre Kunden weitergeben müssen. Dies wird zu steigenden Kosten für den Transport und die Bearbeitung von Bargeld bei unseren Kunden in Kreditwirtschaft und Handel führen," so Mewes abschließend.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Abschluss Anfang Januar.