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Geld- und Wertdienste: ver.di beharrt auf absurden Forderungen

Die Tarifverhandlungen für den Geld- und Wertbereich sind erneut ins Stocken geraten.

„Ver.di hält an völlig überzogenen und unrealistisch hohen Forderungen von bis zu 20 Prozent Erhöhung in nur zwei Jahren fest“, so die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite, Andrea Lambauer. Die Arbeitgeber machten erneut sehr deutlich, dass die wirtschaftliche Lage der Branche solche Erhöhungen nicht hergeben. „Unser Angebot liegt mit Erhöhungen zwischen 2,6 und 4,8 Prozent pro Jahr schon über dem eigentlich machbaren für die Unternehmen“, so Lambauer. Diese Erhöhungen liegen im Bereich der meisten anderen Branchenabschlüsse in diesem Jahr. Mehr sei schlichtweg nicht finanzierbar.

Die Tarifverhandlungen für die rund 11.000 Beschäftigten der stationären und mobilen Geld- und Wertdienste geht somit am 12. Dezember 2018 in die vierte und für dieses Jahr letzte Runde. „Wir hoffen, dass die Gewerkschaft im Interesse der Branche und der Beschäftigten nächste Woche endlich zur Vernunft kommt und mit uns über tatsächlich finanzierbare Erhöhungen und damit den Erhalt der Arbeitsplätze redet“, so Lambauer.