Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Security Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Unternehmensgruppe verkauft Geschäftszweig der Geld- & Wertdienste

„Wir sind in der Phase einer Konsolidierung der Branche. Geld- und Wertdienste sind für uns mehr als vier Jahrzehnte lang ein wichtiges Geschäftsfeld gewesen. Unser Familienunternehmen hat hier immer aufs Neue erfolgreich investiert − aber wir wissen auch, dass KÖTTER im weltweiten Wettbewerb der großen Player nur mit ganz erheblichem Aufwand mithalten könnte“, erläuterte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Secu­rity, heute in Essen die Veräußerung der KÖTTER Geld- & Wert­dienste SE & Co. KG. 
LOOMIS ist ein Unternehmen, das sozial verantwortlich handelt und langfristig denkt. Es verfügt zudem über das notwendige Gewicht im internationalen Markt und den damit verbundenen Möglichkeiten, den von KÖTTER über Jahrzehnte aufgebauten Geschäfts­zweig weiter zu entwickeln und damit auch die rund 800 Arbeitsplätze an den Standorten Aachen, Bremen, Dortmund, Düsseldorf-Duisburg, Köln und Paderborn langfristig zu erhalten. „Denn das Thema Arbeitsplatzsicherung ist für uns von entscheidender Bedeu­tung. Wir wollen den Bereich Geld & Wert auch künftig in guten Händen wissen“, erklärte Friedrich P. Kötter. Hierzu soll auch die Kontinuität auf der Führungsebene einen entscheidenden Beitrag leisten. Peter R. Lange wird, neben seiner weiterhin bestehenden Tätigkeit in der Geschäftsführung der KÖTTER Unternehmensgruppe, zusätzlich Geschäftsführer der neuen LOOMIS Deutschland.Für Friedrich P. Kötter ist unübersehbar, dass zahlreiche Geschäftsprozesse wie z. B. das Bezah­len mit Bargeld zunehmend digitalisiert werden: „Wir sind uns sicher, dass es gerade in Deutsch­land noch geraume Zeit eine konventionelle Wertschöpfung im Bereich der Geld- und Wertdienste geben wird. Aber um in diesem Bereich langfristig erfolgreich agieren zu können, benötigt man eine internationale Größe, wie sie LOOMIS mitbringt“, sagte der Sicherheits­exper­te. 

Schutz vor Cybercrime und digital basierte Systemlösungen als wichtige Wachstumsfelder

  „Wir müssen als Familien­unter­nehmen schneller und nachhaltiger Antworten auf die Heraus­for­de­rungen der digi­talen Welt bieten. Auch deshalb geben wir den vor mehr als 45 Jahren gegrün­de­ten Bereich Geld- & Wert­diens­te an LOOMIS ab. Mit den Re-Investi­tio­nen werden wir neue Geschäftsfelder für die Zukunft un­se­res Hauses erschlie­ßen und so in unseren Märkten für Sicherheits- und Gebäudedienste bei der Digitalisierung vorweg gehen“, unterstreicht Friedrich P. Kötter. Im Fokus stehen dabei „Security 4.0“ und der Ausbau der „Smart Service Solutions“: - „Security 4.0“: „Wir werden unsere Sicherheitslösungen, bei denen die maßgeschneiderte Ver­knüp­fung von eigenem Per­sonal mit modernster Technik schon heute zentrale Bedeutung hat, durch die um­fassen­dere Nutzung digitaler Technologien auf eine neue Stufe heben“, kündigt Friedrich P. Kötter an. Wohin die Reise geht, zeigt die neue Notruf- und Service­leit­stelle (NSL) in Essen. Sie setzt Maßstäbe u. a. beim Videomanagement und sorgt mit ihren High-Tech-Arbeits­plätzen für nachhaltige Prozessoptimierungen und damit verbundene Qualitäts­steigerungen. „Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen“, betont Friedrich P. Kötter. „Dabei wird ‚Security 4.0‘ gleichfalls um­fassende Antworten auf die wach­sen­den Her­aus­for­de­rungen durch Cybercrime bereit­halten bzw. die verstärkte Nutzung von ‚Pre-Crime‘ und ‚BIG Data‘, also die Möglichkeit Delikten daten­ba­siert vorzubeugen, weiteren Rückenwind beim Thema Prävention geben.“  - Smart Service Solutions: Die Digitalisierungs-Offensive wird gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zum Ausbau der Systemlösungen mit den weiteren Sparten Cleaning (z. B. Unterhalts- und Industriereinigung, Speziallösungen) und Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe) leisten. Dabei sollen die hochdigitalisierten „Smart Ser­vice Solutions“ den Auftraggebern gleich in mehrfacher Hinsicht Effizienz- und Qua­li­täts­vorteile verschaffen: z. B. durch digi­talisierte Qualitätskontrollen, Live-Abruf von Informationen un­ab­hän­gig von Zeit und Ort oder die weitere Optimierung des Personalmanagements aus einer Hand. „Auf diese Weise werden wir noch engerer Teil der Wertschöpfungskette unserer Kunden und können weitere Services bieten“, ist Friedrich P. Kötter überzeugt. „Daher bin ich zuversichtlich, dass wir mit einer solch schlagkräftigen Struktur und zukunfts­orientierten Strategie die Erfolgsgeschichte unseres seit mehr als 84 Jahren beste­henden Familien­unter­neh­mens weiter fortsetzen werden.“

Dallmeier präsentiert auf der ICE Show in London sein innovatives CAT System für die Glücksspiel-Industrie Foto: © Dallmeier electronic GmbH & Co.KG

Internationale Gaming-Messe ICE

Dallmeier, gilt als weltweit anerkannter Experte und Anbieter von Lösungen für die Casino-Industrie, wird wieder auf der Gaming-Messe ICE präsent sein.
Die Messe öffnet vom 6. bis zum 8. Februar 2018 im Messe-Center ExCel in London ihre Pforten.

Das Dallmeier Casino Project Team präsentiert das völlig neue und innovative Dallmeier Casino Automation Technology (CAT) System. Dieses System hat mehrere, erst kürzlich durchgeführte Tests in Casinos erfolgreich bestanden und erweist sich als präzises, sicheres und marktreifes Produkt. 

CAT – Casino Automation Technology

Das CAT-System analysiert den gesamten Ablauf eines Spiels und stellt außerdem eine Echtzeit-Spielerbewertung bereit. Somit kann es zu weit mehr eingesetzt werden als zur bloßen Überwachung des Spieltisches. CAT wurde von Dallmeier entwickelt, um Casino-Betreiber in verschiedenen Bereichen zu unterstützen: bei der Gewinnsteigerung und Risikominimierung, beim Schutz der Spieltischintegrität, bei der Ablaufoptimierung durch Echtzeit-Datenanalyse, bei der Schaffung von Transparenz in der Spieleumgebung, beim besseren Verständnis der Spieltisch-Performance und bei der Reduzierung der Arbeitskosten und Minimierung der auf menschliche Fehler zurückzuführenden Vorkommnisse. All dies macht das innovative CAT-System zu einer Lösung, welche die Punkte Überwachung, Nachverfolgung und Analyse von Glückspielen vereint.Das Dallmeier CAT-System lässt sich einfach integrieren und installieren und benötigt keine zusätzlichen Sensoren, ist nicht auf ein bestimmtes Casino Management System zugeschnitten, läuft ohne RFID-Technik (kann jedoch integriert werden), funktioniert mit jedem intelligenten Kartengeberschlitten, verwendet Standard-Überwachungskameras und kann für verschiedene Videoüberwachungssysteme eingesetzt werden. In den letzten Jahren hat Dallmeier seine Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung mit dem Ziel intensiviert, bei der ganzheitlichen Glücksspiel-Nachverfolgung und Echtzeit-Spieleranalyse die bestmögliche Lösung für Casinos zu entwickeln. Die Weiterentwicklung des Systems war hierbei von einer engen Zusammenarbeit zwischen Dallmeier und seinen Kunden gekennzeichnet. Somit sollte sichergestellt sein, dass das Produkt den Bedürfnissen und Erwartungen der Betreiber am besten gerecht wird. Das CAT-System ist ein ganzheitliches Spieltisch-Management-System. Die erzeugten Daten können in vielfältigen Bereichen der Casino-Abläufe eingesetzt werden: beispielsweise im Marketing, beim Spielbetrieb oder bei der Überwachung. Das CAT-System wird europaweit das erste Mal präsentiert – das Dallmeier Casino Team freut sich bereits auf zahlreiche Besucher am Dallmeier Stand S9-152.

General a.D. Ulrich K. Wegener Foto © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

 

KÖTTER Unternehmensgruppe trauert um Ulrich K. Wegener 

Die KÖTTER Unternehmensgruppe trauert um General a. D. Ulrich K. Wegener, der am 28. Dezember im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Der Gründer der Antiterroreinheit GSG 9 war mehr als 15 Jahre Vorsitzender des KÖTTER Sicherheitsbeirates und hatte entscheidenden Anteil an der im Jahr 2000 erfolgten Gründung dieses Expertengremiums.
„Die Nachricht von seinem Tod hat uns zutiefst erschüttert. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, sagte Friedrich P. Kötter, u. a. Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf. „Wir werden das Andenken an diese einzigartige Persönlichkeit und diesen beeindruckenden Ratgeber stets in Ehren halten.“ 

Wegweisende Sicherheitskonzepte und Ausbildungsstandards

Nach der erfolgreichen Beendigung der „Landshut“-Entführung im Herbst 1977, bei der die GSG 9 unter Wegeners Führung auf dem Flughafen von Mogadischu 92 Passagiere und Besatzungsmitglieder aus der Hand von Terroristen befreien konnte, waren seine taktischen und operativen Einsatzkonzepte und Ausbildungsmethoden in den Folgejahrzehnten weltweit zum Maßstab bei der Aufstellung von Antiterroreinheiten und der Entwicklung wegweisender Sicherheitskonzepte geworden.   Hiervon profitierten seit dem Jahr 2000 auch KÖTTER Security und die private Sicherheitswirtschaft. „General Wegener hatte mit seinem einzigartigen Fachwissen und Erfahrungsschatz entscheidenden Anteil an der Realisierung komplexer Sicherheitsprojekte und war damit auch wichtiger Impulsgeber für die verstärkte Zusammenarbeit von privaten Sicherheitsunternehmen und öffentlicher Hand“, betonte Friedrich P. Kötter. „Gleichzeitig war er maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der Aus- und Weiterbildungsstandards innerhalb unserer Akademie beteiligt. Ein erfolgreiches Wirken, das auch in diesem Bereich bis heute Bestand hat.“

Mobile Sicherheit von Securitas Foto © Securitas Holding GmbH

Securitas übernimmt Süddeutsche Bewachung

Zum Jahresbeginn 2018 hat Securitas sämtliche Anteile der Süddeutsche Bewachung GmbH übernommen. Das Closing ist zum 2. Januar erfolgt.
„Die Süddeutsche Bewachung passt hervorragend in unsere lösungsorientierte Strategie und stärkt unsere Präsenz im Rhein-Neckar-Raum“, kommentierte Jens Müller, Chief Operating Officer (COO) Securitas Deutschland, die Akquisition. Der Jahresumsatz der Süddeutschen Bewachung beläuft sich auf mehr als 9 Millionen Euro; die Gesellschaft mit Sitz in Mannheim hat rund 300 Beschäftigte. Zu ihrem Produktportfolio zählen unter anderem Werk- und Objektschutz, Video-Fernüberwachung, mobile Sicherheitsdienste, wie Interventionen und Alarmverfolgung, Urlaubsüberwachungen, Empfangsdienste sowie Aufzugsnotrufe. 

Albert Haber bleibt der Geschäftsleitung der Süddeutschen Bewachung GmbH erhalten. Ihm zur Seite gestellt wird nun Jens Müller, der als COO für das gesamte operative Geschäft der Securitas-Gruppe in Deutschland verantwortlich ist.

 Kötter Notruf- und Service¬leit¬stelle (NSL) in Essen Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Security investiert Millionen in High-Tech-Infrastruktur

Neue Leitstelle, modernes Rechenzentrum, Hochsicherheitsbereich

 Mit einer vier Millionen Euro starken Investitionsoffensive baut KÖTTER Security seine zukunftsorientierten Sicherheitslösungen weiter aus und setzt gleichzeitig Maßstäbe bei Qualität und Innovation. Im Fokus steht die neue Notruf- und Service­leit­stelle (NSL) in Essen. Sie geht in Kombination mit dem Hoch­sicher­heits­bereich deutlich über die strengen Vorgaben der europäischen Norm DIN EN 50518 hinaus. „Wir sind stolz darauf, damit über eine der sichersten NSL der Branche in ganz Europa zu verfügen“, sagt Andreas Kaus, Geschäfts­führender Direktor der zur KÖTTER Unter­neh­mensgruppe gehörender Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG.

„Unser Anspruch ist die bestmögliche Sicherheit für unsere Kunden. Dieses Ziel haben wir mit der High-Tech-Infrastruktur vollumfänglich erreicht“, ist Kaus überzeugt. 

Zentrale Vorteile der Leitstelle auf einen Blick

  • Ausfall- und Übertragungssicherheit: Sie hat höchste Priorität. So ist die NSL mit integrierter Alarmempfangsstelle (AES) zusätzlich zum bau­li­chen, elektronischen und me­chanischen Gebäu­deschutz umfassend gegen Stromausfall etc. gewappnet. Getrennte Einspeisungen sorgen für mehrfach gesicherte Energie­versor­gung; im absoluten Krisenfall kommt ein Not­strom­diesel zum Einsatz. Redundante Strukturen be­stehen z. B. auch bei der Klima­technik, um einer Überhitzung in den Serverräumen vorzubeugen. Die einzelnen Ar­beits­plätze sind gleichfalls separat gesichert, so dass Alarm­mel­dun­gen sofort an einem anderen Platz weiter bear­bei­tet werden können. Gemeinsam mit dem seit 1999 bewährten KÖTTER Net, einem komplett abgeschirmten und autarken Sicherheitsnetzwerk, sowie dem Back-up bei der Alarm­emp­fangs­stelle erhalten Kunden auf diese Weise eine garantiert ausfallfreie Dienstleistung bei der Bearbeitung der jährlich über 20 Millionen Meldungen. Das rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.
  • Digitalisierung, Videomanagement, Prozessoptimierung: Auch hier ist die neue NSL Vorreiter. Schon heute können an allen Arbeitsplätzen Videoalarm­bil­der bearbeitet werden. Ergänzt wird dies durch qualifizierte Alarmvorüberprüfungen, bei denen die NSL-Fachkräfte per Video-Live-Schaltung die Lage vor Ort analysieren und über weitere Maß­nahmen ent­scheiden. Liegt keine Gefahrensituation vor, erfolgt per Remote-Funktion die Rück­stel­lung der Alarm­technik am Kundenobjekt. „Angesichts der weiter zunehmenden Bedeutung des Video­managements eine abso­lute Stärke unserer NSL, da viele Leitstellen lediglich über einen oder wenige Videoarbeitsplätze verfügen“, verdeutlicht Kaus. Zu­sätz­liche Leis­tungs­stär­ke ver­schafft die Videowall. In komplexen Situationen können Einzel­bil­der bzw. spe­zi­fi­sche Bild­aus­schnitte in Groß­dar­stellung und hoch­auflösend zentral ana­ly­siert wer­den.

Gleichzeitig optimiert die Videowall bei hohem Alarmaufkommen durch die gebündelte Darstellung aller Meldungen die interne Koordination und damit die effiziente Bear­bei­tung im Sinne der Kunden. Zusätzlichen Rückenwind in Sachen Prozessoptimierung verschafft die innovative KVM-Technik (Keyboard, Video, Mouse). Die Mitarbeiter können hierdurch un­terschiedliche Systeme über nur eine Oberfläche bedienen.

  • Provider für andere Leitstellen: Die Investitionsoffensive zahlt sich künftig nicht allein für die ak­tuell über 25.500 aufgeschalteten Objekte sowie potenzielle Neukunden im Bereich Auf­schaltung von Gefahren- und Gebäude­tech­nik aus. Zu­sätzlich wird KÖTTER Security durch die bereits in Umsetzung befindliche Zertifizierung gemäß VdS 3138 als Alarm­provider am Markt auftreten. In der Praxis bedeutet das: Leit­stellen aus Industrie, Logistik, Dienst­leis­tung etc., die selbst nicht nach DIN EN 50518 zertifiziert sind, erhalten durch die Ko­ope­ra­tion mit der KÖTTER NSL den Status einer zertifizierten AES und können zusätzlich die KÖTTER NSL als Back-up nutzen.
  • Arbeitsplatz der Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) in Essen Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG VerwaltungsdienstleistungenHochmoderne NSL-Arbeitsplätze in ruhiger Atmosphäre: Höchste Standards gelten auch bei der gesundheitsgerechten Arbeitsplatzgestaltung. Neben Ergonomie und Opti­mie­rung durch die KVM-Technik sorgen speziell der nie­drige Geräuschpegel von gerade ein­mal etwas über 34 dB (entspricht ruhigen Wohnräumen), das angenehme Raumklima und die helle Architektur für eine optimale Arbeits­situation. Dies stärkt auch die Konzentration bei der Meldungsbearbeitung und zahlt sich in der Qualität für die Kunden aus.

Umfassender IT-Schutz und Versorgungssicherheit für gesamten Campus in Essen

Abgerundet wird die Großinvestition durch das gleichfalls neue High-Tech-Rechenzentrum und die Versorgungssicherheit für den gesamten Campus am Stammsitz in Essen. Durch die bauliche Anbindung des neuen Rechenzentrums an NSL und AES erfüllt es ebenfalls die hohen Standards gemäß DIN EN 50518. „Ein absolutes Novum in der Sicher­heits­- und Dienstleistungswirtschaft bei baulichem und technischem Schutz der IT sowie uneingeschränkter Ausfall- und Über­tragungs­sicherheit“, betont Kaus. Weiteren Schutz vor physischen Angriffen oder Internetkriminalität ver­schaffen das Back-up-System durch ein weiteres Rechenzentrum mit komplett separater Ver­sor­gungs- und Infrastruktur sowie die hohen Standards gemäß DIN EN 50600 (Infrastrukturen von Rechen­zen­tren) bzw. DIN ISO 27001 (Infor­mations­sicherheits-Managementsysteme). „Schnellst mögliche Verarbeitung können viele Rechenzentren. Alles entscheidend in Zeiten von Cybercrime & Co. ist aber für Wirtschaft und öffentliche Hand vielmehr die Daten-, Übertragungs- und Versor­gungssicherheit der gesamten IT-Struktur“, erläutert der Sicherheitsexperte.   Zusätzlich zu dieser größtmöglichen IT- und Datensicherheit gewährleisten die redundanten Struk­turen und die autar­ke Energieversorgung die un­ein­ge­schränkte Arbeit auf dem gesamten Campus in Essen. Selbst bei einem Komplettausfall des öffentlichen Stromnetzes laufen damit alle Services für die Kunden und die eigenen Beschäftigten wie telefonische Erreichbarkeit, Daten­aus­tausch, Abwicklung von Rech­nungen und Gehältern uneingeschränkt weiter. Kaus: „Die KÖTTER Un­ter­nehmensgruppe erreicht damit einen Meilenstein in Sachen Ausfall- und Über­tra­gungssicherheit!“.

Flüchtlingshype geht zu Ende

Wettbewerbsdruck nimmt zu

Der Umsatz bei den privaten Sicherheitsdiensten ist im ersten Halbjahr 2017, im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr, um 6,5 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Beschäftigten sank vom 31. Dezember 2016 bis zum 31. März 2017 um 4.000 auf 255.000. “Damit scheint der Flüchtlingshype zu Ende zu gehen.“, so der Hauptgeschäftsführer des BDSW Dr. Harald Olschok.
Einen derartigen starken Rückgang bei den Umsätzen binnen eines Jahres habe es seit der Einführung der Konjunkturstatistik im Dienstleistungsbereich im Jahre 2004 noch nicht gegeben. Vor allem in den letzten Jahren habe es einen stetigen Anstieg der Umsätze gegeben. In den letzten beiden Jahren um rund 40 Prozent - auf das Rekordniveau von 8,4 Milliarden Euro im vergangen Jahr.  Es sei zu befürchten, so Olschok, dass der Wettbewerb unter den privaten Sicherheitsdiensten durch diesen deutlichen Umsatzrückgang massiv zunehmen werde. Die starke Nachfrage beim Schutz von Flüchtlingsunterkünften habe zu Überkapazitäten geführt. Zahlreiche Unternehmen seien neu auf den Markt gekommen, viele kleine Unternehmen hätten ihre Kapazitäten deutlich ausweiten können.Insgesamt gäbe es fast 7.000 private Sicherheitsdienste auf dem Markt. „Das seien rund 5.000 zu viel“, so Olschok, aber Ergebnis der geringen gesetzlichen Zugangshürden in die private Sicherheit. Der Hauptgeschäftsführer fordert deshalb CDU/CSU, FDP und DIE GRÜNEN auf, bei den bevorstehenden Koalitionsvereinbarungen die Zugangshürden in die private Sicherheit deutlich zu verschärfen. „Im Interesse der inneren Sicherheit in Deutschland ist es notwendig, angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Olschok. Der BDSW fordere neue gesetzliche Grundlagen für den Schutz von Flüchtlingsunterkünften, von Großveranstaltungen, im öffentlichen Personenverkehr und bei Einrichtungen der kritischen Infrastruktur vorzunehmen. „Ein gesunder Wettbewerb benötigt stabile Rahmenbedingungen. Professionelle Sicherheitsdienstleistungen können nicht alleine auf Grundlage des Gewerberechts erbracht werden“, so der BDSW-Hauptgeschäftsführer abschließend.  

 Dr. Franz Feuerstein und Gregor Lehnert, Präsident des BDSW Foto: © BDSW

Dr. Franz Feuerstein für sein Lebenswerk geehrt

Dr. Franz Feuerstein, ehemaliges Präsidiumsmitglied und Ehrenmitglied der Landesgruppe Sachsen im BDSW, wurde im November mit dem Outstanding Security Performance Award für sein Lebenswerk geehrt.
Dr. Feuerstein engagierte sich in seiner Amtszeit vor allem für die Verbesserung der Qualität der Sicherheitsdienstleistung und die Ausbildung im Sicherheitsgewerbe. Unter seiner Leitung wurde die DIN 77200 „Anforderungen an Sicherungsdienstleistungen“ erarbeitet und am 12. Juni 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf Grundlage der deutschen Norm wurden im Jahr 2004 die Weichen für die Erarbeitung einer europäischen CEN-Norm „Security Services“ gestellt. „Ich freue mich, dass das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement von Franz Feuerstein für die Qualitätssteigerung in der Sicherheitswirtschaft von einer hochkarätig besetzten Jury gewürdigt wurde. Im Namen des gesamten BDSW gratuliere ich ihm zur Verleihung des Preises für sein Lebenswerk“, so BDSW Präsident Gregor Lehnert. Der OSPA ist ein Preis für außergewöhnliche Sicherheitsdienst­leistungen, der in 7 Ländern nach einheitlichen Vorgaben und in Deutschland zum dritten Mal vergeben wurde. Vorgänger von Dr. Feuerstein waren der ehemalige Präsident des BKA, Jörg Ziercke, und der Journalist und Herausgeber Peter Hohl.
Feuerstein engagierte sich insbesondere für eine moderne bundeseinheitliche Fortbildungsprüfung für Seiteneinsteiger in die Sicherheitswirtschaft. Er vertrat den BDSW im Arbeitskreis, der unter Federführung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) die Rechtsvorschrift für die Weiterbildungsprüfung „Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft“ erarbeitet hat. Er war auch Vorsitzender des Prüfungsausschusses Geprüfter Meister für Schutz und Sicherheit an der IHK Dresden und engagierte sich für die Einführung des 2-jährigen Ausbildungsberufs „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“.

Neben seinen bildungs- und tarifpolitischen Aktivitäten in der Landesgruppe Sachsen setzte sich Dr. Feuerstein besonders intensiv und überaus erfolgreich für die Zusammenarbeit mit der Polizei im Freistaat Sachsen ein. Die im Jahr 2002 verabschiedete Kooperationsvereinbarung gilt bundesweit als Musterbeispiel einer „Police-Private-Partnership“.  Dr. Feuerstein wurde am 9. Mai 1995 in Saarbrücken erstmals in das Präsidium des BDSW gewählt. Er war von 1993 bis 2007 Vorsitzender der Landesgruppe Sachsen. Im Hauptberuf war Dr. Feuerstein Geschäftsführender Gesellschafter des Dresdner Wach- und Sicherungs-Instituts, eines der renommiertesten und größten Sicherheitsunternehmen in den neuen Bundesländern.

 Matthias Hellmick, W.I.S. Regionalleiter Köln, bei der Unterrichtung der Führungskräfte am 04.11.2017 Foto © W.I.S.

11.11. in Köln mit Sicherheit durch W.I.S.

Die W.I.S. Unternehmensgruppe übernahm am 11. November die Absicherung des Kölner Straßenkarnevals. Darauf bereitete das seit 1901 in Köln ansässige Sicherheitsunternehmen am 4. November seine zuständigen Führungskräfte vor Ort vor.  
Als Vertragspartner der Stadt Köln für die Absicherung der Veranstaltung „Mit Spaß ohne Glas“ sichern die Mitarbeiter der W.I.S. alljährlich am 11. November das Zülpicher Viertel und die Altstadt. „Unsere mehrjährige Erfahrung zeigt, dass wir viele tausend Passanten auf die unerlaubte Mitnahme von Glasflaschen und Gläsern im Auftrag der Stadt kontrollieren müssen“, betonte Matthias Hellmick, W.I.S. Regionalleiter Köln, bei der Unterrichtung der Führungskräfte. Mit der erfolgreichen Auftragserfüllung der zurückliegenden Jahre haben die eingesetzten W.I.S. Mitarbeiter wesentlich zu einer sicheren Veranstaltung beigetragen. Um diesen Erfolg auch 2017 zu wiederholen, waren fast 500 Mitarbeiter des traditionsreichen Kölner Unternehmens im Einsatz. Hierbei kamen Mitarbeiter aus den bundesweit 28 W.I.S. Betriebsstätten zum Einsatz.  

Eng mit dem Kölner Ordnungsamt abgestimmt

„Die Einsatzplanungen haben wir auf Grundlage der Beauftragung durch die Stadt Köln getroffen. Mit der Ortsbegehung am 4. November 2017 sind diese Maßnahmen zeitnah zum Veranstaltungstermin vorläufig abgeschlossen“, so Hellmick weiter. Hierbei lag ein klarer Schwerpunkt auf der Ortsbegehung. Auf diese Weise machten sich die Verantwortlichen mit ihren Einsatzorten vertraut. „Insgesamt erfolgten sämtliche einsatzrelevanten Abstimmungen, Vorbereitungen und Überprüfungen in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt. Daher fühlten wir uns sehr gut vorbereitet, um auch in diesem Jahr am 11.11. ein großartiges Fest in unserer Heimatstadt mitzugestalten und mitzuerleben“, so Matthias Hellmick abschließend.

 Friedrich P. Kötter Geschäftsführender Gesellschafter der KÖTTER Unternehmensgruppe Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Appell an die künftige Bundesregierung

„Gesetzesreformen im Sicherheitsgewerbe müssen in der kommenden Legislaturperiode weit oben auf die politische Agenda“

Der hohe Stellenwert der privaten Sicherheitswirtschaft für die deutsche Sicherheitsarchitektur wird in der jetzt veröffentlichten Lünendonk-Studie „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ erneut deutlich. Demnach erzielten die Top 25 im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von fast 3,3 Milliarden Euro und beschäftigten rd. 87.000 Mitarbeiter.
KÖTTER Security bestätigte seine Position als größtes Familienunternehmen der Sicherheitsbranche in Deutschland.
Mit einem Umsatzanstieg von 9,3 % auf 457 Millionen Euro und einer Steigerung der Beschäftigtenzahl um 6,3 % auf 11.900 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2016 konnte KÖTTER Security seine Top-Platzierung weiter ausbauen. Entscheidende Säule für das Wachstum sind die „Smart Security Solutions“, die von Sicherheitsdiensten und -technik über Geld- und Wertdienste bis zum Risiko- und Gesundheitsmanagement reichen. Dieses breite Spektrum ist einzigartig in Deutschland und unterstreicht den Anspruch des Familienunternehmens, seinen Kunden ganzheitliche Sicherheit zu bieten, die z. B. für den Wirtschaftsschutz zentrale Bedeutung hat. Neben zahlreichen Neuaufträgen und Auftragserweiterungen wirkte sich darüber hinaus der Einsatz beim Münchner Oktoberfest positiv auf die Entwicklung aus.
„Sicherheitsgewerbe scheint für die Politik nur Randbedeutung zu haben“

Die veröffentlichten Ergebnisse der Lünendonk-Studie unterstreichen die Relevanz der Sicherheitswirtschaft, dennoch scheint sie für die Politik nur Randbedeutung zu haben. Anders ist kaum zu erklären, dass die Ausgestaltung der inneren Sicherheit nahezu ausschließlich auf die staatlichen Organe verengt bleibt. Damit aber werden nicht nur Chancen vergeben, wie etwa die Entlastung der Polizei. Dies hat vor allem massive Auswirkungen auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Branche arbeitet. Basis für ihre Tätigkeit ist weiterhin primär § 34a Gewerbeordnung (GewO), der trotz der im letzten Jahr erfolgten Reformen längst nicht mehr ausreicht. So sind unter anderem die Zugangsvoraussetzungen immer noch viel zu gering. Konkrete Regelungen für die Ausgestaltung der Tätigkeit wiederum gibt es nur vereinzelt und verstreut über mehrere Gesetze, etwa für die Flughafensicherheit (Luftsicherheitsgesetz), den Schutz kerntechnischer Anlagen (Atomgesetz) oder aber bei der Sicherung militärischer Liegenschaften (UZwGBw). Für die Einhaltung obiger Gesetze sind die unterschiedlichsten Bundesministerien zuständig.
„Obwohl der Gesetzgeber schon für die abgelaufene Legislaturperiode umfassende Reformen in Aussicht gestellt hatte, agieren wir somit nach wie vor auf einem gesetzlichen Flickenteppich“, erklärt Friedrich P. Kötter, u. a. Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf und Vize-Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). „Ich appelliere daher an die künftige Bundesregierung und den neuen Bundestag, das Thema weit oben auf der politischen Agenda zu platzieren. Ideallösung wäre die Schaffung eines zentralen Sicherheitsgesetzes wie in anderen europäischen Ländern. Aber auch weitere spezialgesetzliche Regelungen für kritische Infrastrukturen (z. B. für den ÖPV oder Versorgungseinrichtungen) würden große Fortschritte bedeuten“. In beiden Fällen ließen sich u. a. die Anforderungen an Leistungsfähigkeit, Organisation sowie Aus- und Weiterbildung der Dienstleister exakt definieren.

- PM -

Kötter CashCenter Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Geld- & Wertdienste weiht neue Cash-Logistik-Niederlassung ein

Nach 12-monatiger Umbauzeit feierte KÖTTER Geld- & Wertdienste am 6. Oktober mit rund 70 geladenen Gästen die „neue Niederlassung Dortmund.“ Herzstück des Standortes ist ein hochmodernes Cash-Center, das die wachsenden Anforderungen von Handelskunden und Kreditinstituten sicher, transparent und schnell erfüllt.
„Die Reduzierung der Bundesbankfilialen führt zu einer steigenden Bedeutung der Geld- & Wertdienstleister, die aber nur mit erheblichen Investitionen und einer kontinuierlichen Steigerung von Effizienz und Produktivität langfristig am Markt erfolgreich agieren können“, erklärte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Geld- & Wertdienste SE & Co. KG, anlässlich der Feierstunde. „Unsere modernisierte Cash-Logistik-Niederlassung ist ein weiterer Beleg für die Innovationskraft unseres Unternehmens, das mit digitalisierten Prozessen bundesweit einheitliche Standards für das Cashmanagement etabliert hat“.
Als Beispiele nannte Friedrich P. Kötter das KÖTTER Online-Portal zur Auslösung und Nachverfolgung von Bestellungen für die Geldversorgung und -entsorgung und ein selbst­ent­wickeltes Störungsportal, über das Störungen an Geldautomaten schnell und unkompliziert gemeldet werden können.

Die Investition von über 2 Millionen Euro in den Standort Dortmund schafft durch zusätzliche Fahr­zeugschleusen und vollautomatische elektronische Schlüsselschränke eine optimale Logistik­struk­tur und ermöglicht durch eine vergrößerte Papier- und Münzgeldbearbeitung ein verbessertes Bargeldhandling.
Die Gäste vor Ort, unter ihnen BDGW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok und Filialleiter Bernd Martin von der Bundesbank, konnten sich zudem von den hohen Sicherheitsstandards überzeugen. Die Dortmunder Cash-Logistik-Niederlassung zählt nach Expertenurteil zu den
TOP 5% der sichersten und modernsten Cash-Center weltweit. Der Standort beschäftigt derzeit rund 220 Mitarbeiter und hat 45 Geldtransporter im Einsatz.