© Securitas Holding GmbH

Securitas veröffentlicht Jahrbuch der Unternehmenssicherheit

Securitas Deutschland hat eine neue Ausgabe des Jahrbuchs für Unternehmenssicherheit veröffentlicht.

Wie schon mit der Umstellung im Vorjahr, ist auch diese Ausgabe ausschließlich elektronisch – auf der Internetseite von Securitas – erschienen. Das 165 Seiten umfassende Jahrbuch behandelt Themen, die von besonderer Relevanz für die Unternehmenssicherheit sind. Die Herausgabe dieses Jahrbuchs versteht das Unternehmen als Serviceleistung für Kunden und Stakeholder: Es versteht sich als Nachschlagewerk für eine professionelle Auswahl von Sicherheitsthemen, die im deutschsprachigen Raum im Jahr 2018 diskutiert und medial beachtet wurden. Klar definierte Schlagworte sollen bei der Suche helfen; eindeutige Quellenangaben zu weiteren Informationen führen.

Das Jahrbuch der Unternehmenssicherheit 2018 ist nun auf https://www.securitas.de/presse/focus-on-security/ abrufbar.

 © BDSW

Sicherheitswirtschaft Thüringen

Ausschuss empfiehlt Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages

Nach über zehn Jahren schlossen die Gewerkschaft ver.di und der BDSW im Oktober 2018 wieder einen Tarifvertrag für die thüringische Sicherheitswirtschaft ab. „Heute tagte der Tarifausschuss Thüringen und stimmte über die Empfehlung zur Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) unseres Tarifvertrages ab“, so BDSW Landesgruppenvorsitzender Wolfgang Kestner.

Dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie wird somit empfohlen, den BDSW Tarifvertrag auch für Unternehmen, die nicht im Arbeitgeberverband Mitglied sind, für verbindlich zu erklären. Die Beschäftigten aller thüringischen Sicherheitsunternehmen profitieren von einer solchen Regelung. Eine AVE führt dazu, dass sich alle Unternehmen an die mit der Gewerkschaft vereinbarten Mindestlöhne halten müssen“, so Kestner. Die heute erteilte Empfehlung umfasst alle durch BDSW und ver.di beantragten Inhalte. „So werden dann neben den Entgelten aller Lohngruppen auch die Ausbildungsvergütungen und Zeitzuschläge für alle thüringischen Sicherheitsunternehmen bindend“, so Kestner.

Um nach mehr als 10 Jahren zu einem Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di zurück zu kehren wurde bereits in den ersten Sondierungsgesprächen mit ver.di vereinbarte, bei einem Abschluss gemeinsam einen Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit zustellen. „Eine AVE ist für Arbeitnehmer aber auch Unternehmen sinnvoll und notwendig. Die beiden hohen, aber notwendigen Erhöhungen aus dem Tarifvertrag müssen mit den Kunden verhandelt und umgesetzt werden. Wenn sich zukünftig alle Unternehmen an die Mindestregeln halten müssen, ist dies ein Fortschritt für die Branche in Thüringen“, so Kestner.

Die durch die Empfehlung des Tarifausschusses sehr wahrscheinliche Erteilung der AVE wird zu gegebener Zeit durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Bundesanzeiger rückwirkend zum 01.01.2019 verkündet.

 KÖTTER Security, größtes Familienunternehmen der Sicherheitsbranche, konnte sein Kerngeschäft aus Sicherheitsdiensten und -technik weiter stärken. © KÖTTER Services.

KÖTTER Unternehmensgruppe treibt strategische Zukunftsprojekte voran

Ziel: Stärkung der Kernsegmente und Ausbau digitaler Geschäftsfelder

Das bundesweit tätige Familienunternehmen KÖTTER Ser­vices treibt die Weiterentwicklung zur digitalisierten Dienstleistungsgruppe mit Hochdruck voran. Im Fokus stehen die Stärkung des Kerngeschäftes rund um in­fra­struk­turelle Gebäudedienste aus Se­cu­rity, Cleaning und Personal Service sowie der Aus­bau neuer Geschäftsfelder spe­ziell auf dem Gebiet der Digitalisierung.

Dies kündigte die Dienstleistungsgruppe im Zuge der heute veröffentlichten Zahlen für das Ge­schäfts­jahr 2018 an. Dabei verzeichnete die KÖTTER Unternehmensgruppe eine stabile Ent­wick­lung. Der Gruppen­umsatz des Top-10-Anbieters für Facility Ser­vices erreichte 540 Millio­nen Eu­ro (Ø 5-Jahres-Wachstumsrate = 6,6 % p. a.), die Beschäftigtenzahl belief sich an­ge­sichts des weiter fortschreitenden Einsatzes sicherheitstechnischer Systeme und der zunehmenden Digitalisierung auf 18.500 Mitarbeiter (Ø 5-Jahres-Wachstumsrate = 2,6 % p. a.). „Wir haben uns in einem äu­ßerst schwie­rigen Markt­umfeld, das von immer massiverem Wett­be­werbs- und Preis­druck ge­trie­ben wird, weiter er­folg­reich behauptet“, betonte Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter. „Die nach eini­gen über­pro­por­tio­nalen Wachstumsjahren zu verzeichnende Normalisierung hatte sich bereits im Vorjahr ab­ge­zeichnet. Sie ist notwendig, um unser gesundes wirt­schaftliches Funda­ment dauerhaft zu sichern und unsere Strukturen ­zukunftsfest zu machen. Denn Wachstum ist kein Selbstzweck und gibt es bei uns nicht um jeden Preis! Es muss basierend auf strikter Qua­li­tätsausrichtung viel­mehr der ent­schei­dende Grundstock für nach­hal­ti­ge wirt­schaftliche Stabilität sein. Dies bein­hal­tet auch, vor dem Hintergrund des wachsenden Arbeits­kräfte­man­gels noch stärker als heute zu prüfen, welche Kunden von unseren Mitarbeitern am effizientesten und besten unterstützt werden können.“

Die Entwicklung der einzelnen Sparten in der Übersicht

  • Security: Die Sparte Security punktete mit Auftragserweiterungen bei Bestands­kun­den spe­ziell in Industrie, Schiffbau und bei der öffentlichen Hand und sicherte sich Neuaufträge u. a. im Messe- und Veranstaltungssektor. Damit setzte das größte Familienunternehmen der Branche seine Positio­nie­rung als kompetenter Partner sowohl für komplexe System­lösun­gen als auch für an­spruchsvolle Spe­zialdienste konsequent fort. Beispiele sind KÖTTER SYMTO, das als ganzheitliche Lösung alle Kom­ponenten aus den Berei­chen per­sonelle, technische und bauliche Sicherheit inte­griert, genauso wie die mehr als 3,5 Mil­lionen Euro starke Inves­titionsoffensive in Personal und Infrastruktur im Bereich Werk­feuer­wehr (Großfahrzeuge, Spezialtechnik, Ausbildung). Zur nachhaltigen Stärkung des Kern­geschäfts aus Sicher­heitsdiensten und -technik trug zudem der Anschluss der Für­ther ARNDT Gruppe bei. Gleichzeitig baute KÖTTER Security seine Smart Security So­lu­tions aus. „Damit wurde die im Kontext mit dem Verkauf unserer Geld- & Wert­dienste getroffene Ankündigung gleichsam mit Leben gefüllt, wonach wir Vorreiter bei Digi­ta­li­sie­rung und Security 4.0 sein wollen“, sagte Friedrich P. Kötter. Eckpfeiler sind die Be­tei­li­gung an dem auf Video- und Cloud-Mana­ge­ment spezia­li­sierten Schwei­zer An­bie­ter Morphean SA sowie die strategische Part­ner­schaft mit der F24 AG, dem führenden Unternehmen für web­basierte Lösun­gen im Bereich Alar­mie­rung und Krisen­ma­nagement. Last, but not least trug der Ende 2017 erfolgte Start der High­tech-Leitstelle Früchte: erstmals wurden über
    30 Millionen Meldungen bearbeitet.  
  • Cleaning: Eine äußerst positive Entwicklung verzeichnete die Sparte Cleaning, die sowohl auf Neu­auf­trägen als auch auf Auftragserweiterungen basierte. Die Zahl der betreuten Kun­denobjekte stieg um rund 8 %. Damit zahlte sich die Po­si­tionierung als Qualitäts­dienst­leis­ter und Branchenspezialist u. a. für das Gesund­heits­we­sen, den Logis­tiksektor sowie Che­mie & Pharma aus. Gleichzeitig forcierte auch KÖTTER Cleaning die Digitalisierungs­stra­tegie: etwa durch on­line­ge­stützte Qualitäts­kon­trol­len, die Auftrag­ge­bern in Echtzeit Trans­parenz über die Reini­gungs­standards ver­schaf­fen.
  • Personal Service: Die Sparte Personal Service konnte ihre Position am Markt festigen und bestätigt als Qualitätsdienstleister damit u. a. die Bedeutung der Zeitarbeit als flexibles Ins­tru­ment für die deutsche Wirtschaft. Zudem unterstrich KÖTTER Personal Service seine Posi­tion als verlässlicher Bran­chen­spe­zialist z. B. für Industrie, Handel, Logistik, IT und Verwal­tungen. So bietet der Personaldienstleister seinen Kunden u. a. gewerbliches, tech­ni­sches und kaufmännisches Fach- und Füh­rungs­per­sonal für die Abdeckung von Auf­trags­spitzen oder übernimmt beim „Onsite Ma­na­ge­ment“ vor Ort die Steue­rung der beim Kun­den einge­setz­ten Zeitarbeits­kräf­te.

Zuversichtlicher Blick nach vorn

Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter zeigte sich angesichts dieser Zahlen und Entwicklungen zu­ver­sichtlich für die Zukunft: „Als Familien­unternehmen in dritter Generation bauen wir auf den Erfah­run­gen und Ent­scheidungen der Vergangenheit auf. Dabei sind uns als Kindern des Ruhrgebiets, ge­prägt vom Strukturwandel der ehe­ma­ligen Bergbauregion, zukunftsorientierte Veränderungen sprich­wörtlich in Fleisch und Blut übergegangen. Heißt: Wir leben den Wandel seit 85 Jahren – und werden dies auch in Zu­kunft tun! Im Mittelpunkt stehen die weitere Konzentration auf hochqualitative und wirtschaftlich nach­hal­ti­ge Geschäftsfelder sowie der Ausbau unserer Smart Service Solutions. Auch wenn punktuelle Zukäufe immer eine Option sind, wollen wir auch in Zukunft primär organisch wachsen“.

 Aus- und Weiterbildungsaktivitäten erreichen neue Rekordwerte

Es gilt durch das Know-how und Engagement jedes Einzelnen den Erfolg täglich aufs Neue fort­zu­schreiben. „Wir wollen in den jeweiligen Regionen bzw. Marktsegmenten zu den Top-Anbietern ge­hören sowie als Synonym für Qua­li­täts- und Innovationsführerschaft stehen“, erklärte der Vize­prä­si­dent des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). A und O hierfür seien hoch­moti­vier­te und topqualifizierte Fachkräfte, weshalb neben einer mitarbeiterorientierten und wert­schät­zenden Unternehmenskultur vor allem auch das The­ma Aus- und Weiterbildung ganz besonderen Stelle­n­wert habe. Hier stieg das Gesamt­volu­men 2018 in der KÖTTER Unterneh­mens­gruppe, die in diesem Jahr ihr­en 85. Ge­burtstag feiert, erst­mals auf über eine Million Stunden.

 Reformbedarf: Abschwächende Konjunktur erhöht Druck auf Politik

Gleichzeitig erneuerte Friedrich P. Kötter seinen Appell an die Politik bei not­wendigen Refor­men aufs Tempo zu drücken. Die Agenda reiche von erforderlichen Inves­ti­tio­nen in Verkehrs­in­fra­struk­tur und Breitbandausbau über Abgaben­entlastung und Bürokratieabbau bis zur Stärkung der In­ves­ti­tionssicherheit. „Geht es hier nicht voran, gefährdet all dies in Kombination mit der schwä­cher werden­den Konjunktur die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland“, warnte der 52-Jährige. „Um dies zu verhindern, stehen die Familienunternehmer mit ihren Erfahrungen und ihrer Expertise der Politik jederzeit unterstützend zur Verfügung.“  

Sigmar Gabriel, ehem. Außenminister, Mitglied des deutschen Bundestags und Manuela Engel-Dahan, Gründerin und Vorbild-Unternehmerin mit MUT-mach-SALON aus Bad Orb Foto: © Lock Your World

 

Sigmar Gabriel würdigt Initiative „Schafft die Angst ab“ der Unternehmerin Engel-Dahan

Gründerin und Vorbild-Unternehmerin aus MINT-Bereich will Mut machen

Anlässlich des Neujahresempfang der SPD Main-Kinzig stand Sigmar Gabriel, ehemaliger Parteivorsitzender, Wirtschaftsminister und Außenminister, Anfang Februar 2019 als Gastredner auf der Bühne.

Die Klosterberghalle war bis auf den letzten Platz gefüllt. In einer leidenschaftlichen Rede ließ Gabriel das Jahr und die Ereignisse Revue passieren. Zum Thema Europa wies er eindrücklich auf das bisher Erreichte und die Verantwortung und tragende Rolle hin, die Deutschland bislang innehatte. Er mahnte eindringlich, dass Europa nicht ins Hintertreffen im Wettbewerb zwischen China und den USA geraten dürfe. Weiterhin bezog er Stellung zu den Themen Digitalisierung, Brexit und den möglichen Auswirkungen.

Schafft die Angst ab!
Bei all der großpolitischen Wetterlage lag es ihm wohl am Herzen zu betonen, dass nicht alles schlecht zu reden sei. Mut zu machen, das sei angesagt. So hielt er mitten in seiner Rede die MUT-mach-Karte des 1. Hessischen MUT-mach-SALONs in die Höhe. „Schafft die Angst ab“, lies er vor und würdigte die Initiative von Manuela Engel-Dahan. Einer Unternehmerin aus dem Main-Kinzig-Kreis, die aus eigenem Antrieb eine Initiative ins Leben rief, um Menschen und auch insbesondere Frauen für das Unternehmertum zu interessieren. Er hat Engel-Dahan neben anderen engagierten Unternehmerinnen im Jahr 2014 in Berlin zur Vorbild-Unternehmerin berufen, um die Frauen in der Wirtschaft sichtbarer zu machen. Er gab ihnen den Auftrag, mehr Frauen für den Beruf der Unternehmerin zu begeistern. Engel-Dahan nahm diese Aufgabe an. Mit ihrer Initiative Form Your World will Engel-Dahan die Beförderung und Pflege von Unternehmer- & Unternehmerinnengeist, menschlicher Unternehmenskultur und beruflicher Erfüllung ins Licht rücken.

14. März 2019 in Bad Orb
Der nächste MUT-mach-SALON – Schafft die Angst ab! findet am 14. März 2019 im Hause der Lock Your World in Bad Orb statt. Mit dem Abendmotto „Am Gipfel wird die Luft dünner – von der Schönheit der Hürde und Freude der Bewältigung“ tritt sie mit Interessierten in den Dialog. Sie erzählt unverblümt von ihrem Leben als Unternehmerin, den Herausforderungen als Quereinsteigerin ein außergewöhnliches Schließsystem für die Absicherung kritischer Infrastruktur im Markt zu etablieren. Sie erzählt von ihren Ängsten und ihren persönlichen Rezepten. In den über 30 Jahren als Unternehmerin wurde sie vielfach für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Bemerkenswerter Quereinstieg
Ihr Unternehmen Lock Your World mit dem eigenen Schließsystem pylocx bezeichnet sie als ihr „Masterpiece“. Es findet seit Jahren Einsatz in Zugangs- und Zutrittsbereichen in KRITIS-Bereichen. Ein neues Segment sind Sicherheitsbehältnisse u. a. zur Realisierung der sicheren Lieferkette im Smart Metering. „Ich habe in meiner unternehmerischen Laufbahn viele Ängste zu bewältigen gehabt. Ohne Unterstützung wohlwollender Menschen, die mir begegnet sind, wäre mir das nicht gelungen.“ Ihre Erfahrungen will sie aktiv weitergeben und einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. „Wir haben so ein großartiges Potential in unserem Land, gerade auch in unserer nachrückenden Generation. Ich möchte aktiv unterstützen so gut ich kann“, so Engel-Dahan. 

 © Genetec

Genetec ist Platinum-Premier-Partner von Mercury Security

Der Technologieanbieter für Zutrittskontrolle Mercury Security verleiht Genetec den höchsten Partner-Status für die enge Zusammenarbeit bei innovativen Integrationslösungen für die Zutrittskontrolle.
Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, ist Platinum-Premier-Partner von Mercury Security. Das Unternehmen gehört HID Global, einer auf Identitätslösungen spezialisierten Unternehmensgruppe mit Sitz in den USA, und ist Marktführer für OEM Zutrittskontrolltechnologie. Mit dem höchstmöglichen Status-Level zeichnet Mercury Security Partner aus, die durch kontinuierliches Marktwachstum und tiefe Integrationen mit Mercury-Lösungen überzeugen und den gleichen Ansatz einer offenen Architektur für Zutrittskontroll-Lösungen verfolgen.
„Wir arbeiten seit 2014 mit Mercury Security als Partner und Reseller zusammen. Es freut uns sehr, dass wir jetzt bereits nach wenigen Jahren den höchsten Partner-Status verliehen bekommen haben. Mercury ist ein wichtiger Partner im Rahmen unserer Entwicklungsstrategie für Zutrittskontroll-Lösungen. Wir bündeln unsere Kräfte, um innovative, auf offener Architektur basierende Zutrittskontroll-Lösungen anzubieten, die gegen Cyberattacken abgesichert sind.“, sagt Georges Tannous, Director of Strategic Alliances bei Genetec.
„Genetec hat mit den Mercury-Produkten in den letzten Jahren ein signifikantes Wachstum verzeichnet. Dieses Wachstum in Verbindung mit dem kontinuierlichen Einsatz für eine offene Architektur für Zutrittskontroll-Lösungen, haben den Ausschlag gegeben, Genetec nun verdientermaßen als Platinum-Premier-Partner auszuzeichnen“, sagt Matt Barnette, Vice President bei Mercury.
„Wir freuen uns darauf, unseren gemeinsamen Kunden weiterhin offene, skalierbare und sichere Lösungen anzubieten.“
Genetec gehört laut der Access Control Intelligence Database 2017-2018 des Marktforschungsinstituts IHS zu den Top 5-Anbietern von Zutrittskontrollsoftware auf dem amerikanischen Kontinent und überzeugt mit dem stärksten globalen Wachstum aller Marktteilnehmer.

 © BMWL Bundesverband Mittelständischer Werte-Logistiker e.V.

ON SALE?

Deutschlands Bargeldlogistik

Die Fragen, ob die volkswirtschaftlich relevante Bargeldversorgung in Deutschland vor dem Ausverkauf stehe und damit auch die Kritische Infrastruktur Bargeldlogistik in Gefahr sei, treiben nicht nur den Vorsitzenden des Bundesverbandes Mittelständischer Werte-Logistiker BMWL Bernd Herkströter um.

Mit dem Verkauf des größten deutschen Geld- und Wertdienstleistungsunternehmens Ziemann an die deutsche Tochter der schwedischen LOOMIS Konzern setzt sich auf jeden Fall der Konsolidierungsprozess in unserer mittelständisch geprägten Geld- und Wertdienstleisterstruktur massiv fort“, bewertet Herkströter den am 29. Januar bekannt gewordenen Verkauf. Dieser stehe zwar noch unter dem Vorbehalt einer kartellrechtlichen Entscheidung, aber eine Ablehnung scheine unwahrscheinlich. Führe man sich die offiziell zur Verfügung stehenden Zahlen vor Augen, sollten sich nicht nur die Kunden von Geld- und Wertdienstleistern Gedanken machen. Der Angriff der Schweden auf den deutschen Markt der Kritischen Infrastruktur Bargeldlogistik verfüge über eine neue, brachiale Qualität und sei geeignet, eine in Europa einzigartige Branchestruktur nachhaltig zu schädigen. „Wir konnten erst unlängst in den Niederlanden erleben, was es für den Zugang der Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Bargeld bedeutet, wenn in einer oligopolen Anbieterstruktur der Primus in die Insolvenz geht“. Auch wenn die Inneresicherheit und Ordnung in den Niederlanden sicherlich nicht gefährdet gewesen seien, sollten sich die politisch Verantwortlichen in Deutschland verantwortlicher für die Entwicklung in der Geld- und Wertdienstleisterbranche in Deutschland fühlen.

Kritische Infrastruktur Bargeldlogistik in Deutschland europäisiert?

Diese Notwendigkeit ließe sich auch durch die aktuellen Angaben von LOOMIS, Prosegur und den Statistiken des Arbeitgeberverbandes BDGW verstärken. Zusammen verfügten LOOMIS Deutschland und die deutsche Tochter der spanischen Prosegur über circa 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in bundesweit 65 Niederlassungen mit über 1.450 gepanzerten Geld- und Werttransportfahrzeugen. Im Spiegel der aktuellen BDGW Statistik werde deutlicher, was diese Zahlen für den Markt bedeuteten. Laut eigener BDGW-Berechnungen und der Statistik der Agentur für Arbeit haben 10.378 Menschen am 1. Januar 2018 bei den Mitgliedsunternehmen gearbeitet. Die Bargeldlogistik sei bundesweit auch in 125 Niederlassungen ordentlicher BDGW Mitglieder und mit 2.411 gepanzerten Geld- und Werttransportfahrzeugen sichergestellt worden. „Obwohl uns allen bewusst ist, dass Vorsicht im Umgang mit Zahlen, Daten und Fakten aus dem Internet geboten ist, scheinen die beiden deutschen Töchter ausländischer Konzerne eine marktdominierende, vielleicht sogar marktbeherrschende Position in der Kritischen Infrastruktur Bargeldlogistik Deutschlands zu haben“, so Herkströter weiter. Die Branche könne demnach auch als Paradebeispiel für den Integrationsprozess Europas verstanden werden.

LOOMIS torpedierte Tarifverhandlungen - Politik gefordert!

„Der BMWL wurde vor über fünf Jahren gegründet, weil sich damals bereits abzeichnete, dass die Branchenentwicklung zu Lasten des Mittelstandes gehen und unsere Stimme im Arbeitgeberverband untergehen würde. Und das, obwohl gerade der Mittelstand in der Heros-Krise (2006) sowie in der Finanz- und Wirtschaftskrise (2008/2009) nachhaltig unter Beweis gestellt hat, dass nur durch und mit uns eine sichere und reibungslose sowie flexible und wettbewerbsfähige Bargeldversorgung der Bürger, Banken und des Handels möglich ist“, weiß der seit über 20 Jahren in diesem Bereich erfolgreich tätige geschäftsführende Gesellschafter der Wach- und Schließgesellschaft Wuppertal. Erste Auswirkungen des Kaufs auf den Markt zeigten sich bereits. Die Geschäftsführung der deutschen LOOMIS Tochter hatte in laufenden Tarifverhandlungen und ohne Rücksprache mit der Tarifkommission des Arbeitgeberverbandes BDGW durch eine Betriebsvereinbarung den Maßstab für das Verhandlungsergebnis mit ver.di gesetzt. „Wir dürfen davon ausgehen, dass dieses Verhalten nicht ohne Rückkoppelung mit Schweden erfolgte.“ Lege man vor diesem Hintergrund die frei zugänglichen Zahlen zu Grunde und abstrahiere in die Zukunft, so „besteht zu befürchten, dass der Konsolidierungsprozess der Branche künftig nicht nur über einen ohnehin ruinösen Preiskampf sondern auch noch hoch offiziell über völlig marktferne Tarifverhandlungsergebnisse erfolgen wird“, betont Bernd Herkströter. Schließlich müssten sich alle Akteure in der Kritischen Infrastruktur Bargeldlogistik darüber im Klaren sein, dass bei fehlender Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen nur die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes als Tarifpartei gebunden seien. „Und wer den Teil Logistik in Bargeldlogistik mal unter die Lupe nimmt, der wird sehr wahrscheinlich erstaunt sein, in welchen Bereichen die Großen versorgen und wo wir unseren Mitbürgern den Zugang zu ihrem Bargeld und damit zu ihrer Selbstbestimmtheit ermöglichen!“ Es sei nun an der Politik, die in Europa einzigartige, sichere und wettbewerbsfähige mittelständische Geld- und Wertdienstleisterstruktur in Deutschland zu sichern.

 © ZIEMANN SICHERHEIT Holding GmbH

LOOMIS übernimmt ZIEMANN GRUPPE

Weitere Konsolidierung auf dem Markt für Geld- und Wertdienste

Aus ZIEMANN wird LOOMIS. Den Kaufvertrag über 100 Prozent der Anteile an der ZIEMANN SICHERHEIT HOLDING GmbH durch die LOOMIS Germany Holding GmbH haben die Vertreter der schwedischen LOOMIS AB sowie die Eigentümer der ZIEMANN SICHERHEIT HOLDING GmbH gezeichnet.

Diese Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung von Kartellbehörden. Nach dem Erwerb  der Kötter Geld – und Wert im Januar 2018 stellt sich LOOMIS mit dem Kauf von ZIEMANN auf dem deutschen Markt klar und nachhaltig auf und  stärkt  ihr Europa-Engagement.

 Soziale Verantwortung und strategische Weiterentwicklung

LOOMIS handelt sozial verantwortlich und mit strategischem Blick in die Zukunft.  Als internationaler Sicherheitskonzern mit Listung an der Stockholmer Börse verfügt LOOMIS über die Möglichkeiten, die von ZIEMANN aufgebauten Geschäftsmodelle erfolgreich weiterzuentwickeln und in einen internationalen Rahmen einzufügen. „Unsere über mehr als sechs Jahrzehnte entwickelten Geschäftsmodelle der ZIEMANN GRUPPE, die Kultur, der Leistungsanspruch, das Miteinander und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ZIEMANN werden sich unter einem neuen Logo wiederfinden. Wir werden unsere Farben verändern, das Aussehen der Dienstkleidung und den Marktauftritt. Was sich nicht verändern wird, sind all die positiven Attribute und Merkmale, die ZIEMANN in den Jahren erfolgreich gemacht haben. Es ändert sich die Hülle, die Werte bleiben bestehen“, resümiert Hans-Jörg Hisam, Vorsitzender Geschäftsführer der ZIEMANN GRUPPE.

 © BDLS

Luftsicherheit: Tarifeinigung erzielt

Die Vertreter der Gewerkschaft ver.di und des BDLS konnten sich in der fünften Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 23 000 Beschäftigten der Luftsicherheit einigen.

„Nach intensiven Verhandlungen haben wir in der Nacht ein Ergebnis erzielen können, das über die nächsten drei Jahre Erhöhungen von jährlich 3,5 bis 9,77 Prozent vorsieht“, so BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser.

Die Arbeitgeber konnten die Gewerkschaftsvertreter von ihrer Struktur zur Angleichung der Löhne in den einzelnen Tätigkeitsbereichen überzeugen. „Mit dieser Struktur schaffen wir es, die Entgeltgruppen in den Bundesländern in den nächsten Jahren anzugleichen – für die Luftsicherheitsassistenten erfolgt diese Angleichung bereits innerhalb der Laufzeit des heutigen Tarifabschlusses“, so Friebertshäuser.

Für die Beschäftigten bedeutet die Einigung Erhöhungen in drei Schritten, jeweils zum 01.03.2019, 01.01.2020 sowie 01.01.2021. Für die Luftsicherheitsassistenten, die Passagier- und Handgepäckkontrollen durchführen, erfolgt die erste Erhöhung bereits zum 01.02.2019.

Die Vertragsparteien werden gemeinsam eine Allgemeinverbindlichkeit des Vertrages beantragen und sich für die Schaffung eines Fortbildungsberufes zur Luftsicherheitsfachkraft einsetzen. Des Weiteren einigte man sich darauf, zeitnah in Verhandlungen zu einem Entgeltrahmen- sowie Manteltarifvertrag einzusteigen.

Die Vertragsparteien haben eine Erklärungsfrist bis zum 18.02.2019 vereinbart.

Geld- und Wertdienste: Knappe Mehrheit für Tarifabschluss

Michael Mewes, Vorstandsvorsitzender der BDGW Foto: © BDGWAuf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung haben die Mitglieder der BDGW mit 54,5 Prozent dem am 3. Januar nach einem 14-stündigen Verhandlungsmarathon erzielten vorläufigem Tarifergebnis mit der Gewerkschaft ver.di zugestimmt.

„Das knappe Ergebnis nach einer langen und kontroversen Diskussion spiegelt die große Verärgerung unserer Mitgliedsunternehmen über den überzogenen dreitägigen „Warnstreik“ der Gewerkschaft Anfang Januar sowie den deutlich über der "Schmerzgrenze" liegenden Erhöhungen wieder,“ so der Vorstandsvorsitzende der BDGW, Michael Mewes.

Die Löhne für die rund 12 000 Beschäftigten bei den Geld- und Wertdienstleistern steigen während der zweijährigen Laufzeit des Tarifvertrags um bis zu 17,15 Prozent. Unsere Mitgliedsunternehmen werden die gestiegenen Kosten an ihre Kunden weitergeben müssen. Dies wird zu steigenden Kosten für den Transport und die Bearbeitung von Bargeld bei unseren Kunden in Kreditwirtschaft und Handel führen," so Mewes abschließend.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Abschluss Anfang Januar.

 

 © ALVARA Cash Management Group AG

Erfolgreich mit ALVARA

Volksbank Chemnitz zieht positive Zwischenbilanz

Die Anforderungen im Bargeldmanagement werden immer höher und die damit verbundenen Prozesse wirken sich auch auf die Kosten der Geldbearbeitung aus. Die Volksbank Chemnitz hat darum frühzeitig die Weichen für effiziente Prozesse gestellt und mit ALVARA einen passenden Lösungspartner gefunden.

Nach der erfolgreichen Einführung der webbasierten Plattform ALVARA Interactive Cash Control (ICC) der ALVARA Cash Management Group AG (ALVARA) im Jahr 2016 zieht die Volksbank Chemnitz ein erfolgreiches Zwischenfazit.

Im Rahmen der Marktanalyse, welche Softwarelösungen es zur Prozessunterstützung im Bereich Bargeldmanagement gibt, wurde die Volksbank auf ALVARA aufmerksam. In gemeinsamen Workshops wurden die ALVARA-Lösungen für Geldbearbeitung, Bargeldentgegennahme und Bargeldausgabe sowie der ALVARA MünzMarktplatz vorgestellt.

„Für uns war schnell klar, dass die ALVARA-Lösungen für uns einen großen Mehrwert schaffen“, erläutert Knut Weise, Abteilung Zentrale Dienste der Volksbank Chemnitz. „Darum setzten wir zügig ein Projektteam auf, welches bestehende Prozesse aufnahm und Optimierungsmöglichkeiten diskutierte.“

Die webbasierte Plattform ALVARA Interactive Cash Control (ICC) wird inzwischen für die Geldbestellungen und die dokumentierte Abgabe von Geldbehältnissen an den Fahrer des Wertdienstleisters genutzt. Die ALVARA Hauptkassensoftware hingegen unterstützt die Geldzählung in der eigenen Hauptkasse.

„Nachdem die internen Prozesse optimiert waren, widmeten wir uns in 2017 der nächsten Thematik“, ergänzt Knut Weise. „Wie können die Kosten, vor allem für die Münzgeldbearbeitung, weiter gesenkt werden? Naheliegend war hier, dass die Abgabe der Münzen durch die Kunden konsequent bepreist wird. Gemeinsam mit ALVARA betrachteten wir darum den Gesamtprozess von der Entgegennahme am Schalter über die Berechnung des Entgeltes bis zur maschinellen Buchung.“

Im Ergebnis fiel vor einem Jahr die Entscheidung, dass Münzen in den Filialen nur noch per Safebag entgegengenommen werden und bis auf wenige Ausnahmen ein einheitliches Preismodell eingeführt wird. „Wir erweiterten die Nutzung von ALVARA ICC für die dokumentierte Entgegennahme der Kundensafebags“, sagt Bernd Hohlfeld, Vorstand bei ALVARA.  „Außerdem kommt das Zusatzmodul „BargeldBepreisung“ der ALVARA Hauptkassensoftware zum Einsatz, welches die in der Filiale erfassten Safebagdaten übernimmt.“ Ohne eine weitere Datenerfassung können diese Daten dann für die Geldzählung, die Berechnung der Entgelte sowie für die Erstellung von Buchungsdateien genutzt werden. Weitere Vorteile sind die einfache Erstellung der erforderlichen Bundesbankstatistiken, sowie der Aufbau eines Datenpools, welcher als Basis für weitere Analysen zur Verfügung steht.

Knut Weise von der Volksbank Chemnitz zieht nach einem Jahr Bepreisung der Kunden-Münzsafebags ein Zwischenfazit: „Der Gesamtaufwand ist durch die Nutzung der ALVARA Lösungen gesunken.“ Dadurch ist es möglich, die Bargelddienstleistungen den Kunden der Volksbank weiterhin umfassend anbieten zu können. Gleichzeitig werden die festgelegten Entgelte konsequent vereinnahmt.

Weitere Informationen:

www.volksbank-chemnitz.de