v. l. n. r.: Dr. Harald Olschok, Frank Schimmel, Valerie Holsboer, Gabriele Biesing, Martin Hildebrandt Foto: © BDSW

BDSW trifft Spitze der Bundesagentur für Arbeit

Die Ausbildungsexperten des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft begrüßten in der letzten Woche Valerie Holsboer, Vorstand Ressourcen der Bundesagentur für Arbeit und Peggy Kohse, Großkundenberatung der Region Nord-Ost der BA zu einem Austausch in Frankfurt.

Die Vorsitzenden des Fachausschusses Ausbildung des Verbandes, Gabriele Biesing und Frank Schimmel, sowie Dr. Harald Olschok und Martin Hildebrandt als Vertreter der Geschäftsstelle sprachen mit ihren Gästen über die Förderung von Qualifikationen im Sicherheitsgewerbe und weitere Kooperationsmöglichkeiten.
Die Teilnehmer des BDSW zeigten sich nach dem Gespräch sehr zufrieden. „Besonders das Thema möglicher Unschärfen bei der statistischen Erfassung von Arbeitssuchenden unserer Branche stellt nach unserer Ansicht ein Problem bei der Förderungsbewilligung dar“, sagte Frank Schimmel nach dem Gespräch. „Hier sind wir froh, dass eine Überprüfung zugesagt wurde.“ Auch bei den Themen Teilqualifikationen und Förderungen nach dem Qualifizierungschancengesetz und dem Teilhabechancengesetz konnten Übereinstimmungen gefunden werden.
Frau Holsboer sagte dem BDSW eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit für die Zukunft zu. „Wir werden zeitnah eine gemeinsame Veranstaltung für unsere Mitglieder durchführen, bei der die BA über Fördermöglichkeiten und Personal-beschaffungsmöglichkeiten informiert.“ berichtete Gabriele Besing, die auch Vorsitzenden des Arbeitskreises Joboffensive Sicherheitswirtschaft ist. „Im Rahmen dieses AKs arbeiten wir bereits seit Jahren mit der BA zusammen und freuen uns, dass die Kooperation auf dieser Ebene fortgesetzt wird.

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Hans-Jochen Segler feiert 75. Geburtstag

Hans-Jochen Segler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der BDSW Landesgruppe Niedersachsen sowie ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der BDGW, feierte ebenfalls am 03. April 2019, seinen 75. Geburtstag.

„Ich möchte Herrn Segler, im Namen der BDSW und BDGW Vorstände, des BDSW Präsidiums sowie der Geschäftsstelle zu seinem Geburtstag herzlich gratulieren und wünsche ihm alles erdenklich Gute“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer von BDSW und BDGW sowie geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW. „Herr Segler hat, bis zu seinem Ausscheiden 2002, fast 30 Jahre der Verbandsarbeit auf Vorstandsebene gewidmet“, so Olschok. Seit 1973 war Herr Segler stellvertretender Vorsitzender des damaligen Fachverbandes der Geld- und Werttransportunternehmen im BDWS. Nach dessen Fusion mit dem Bundesverband für Sicherheitstransporte, am 30. November 1989, wurde Hans-Jochen Segler zum stellvertretenden Vorsitzenden der so neu entstandenen Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste gewählt.
„Herr Segler war mehr als 50 Jahre in der Sicherheitsbranche, u. a. als Geschäftsführer der Niedersächsische Wach- und Schliessgesellschaft Eggeling & Schorling KG in Hannover, die bereits seit 1948 Mitglied des BDSW ist, tätig“, so Olschok. 1974 wurde er erstmals zum stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Niedersachsen gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2004 inne.

Ehemaliger BDSW-Vizepräsident Peter H. Bachus feiert 70. Geburtstag

Peter H. Bachus, Vizepräsident des BDSW Foto: © BDSWPeter H. Bachus, ehemaliger Vizepräsident des BDSW, feierte am Mittwoch, dem 03. April 2019, seinen 70. Geburtstag.

„Im Namen des Präsidiums, des Vorstandes und der Geschäftsstelle gratuliere ich Herrn Bachus zu seinem Geburtstag und wünsche ihm alles erdenklich Gute“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW.
Peter H. Bachus war von 2001 – 2017 Mitglied des Verbandspräsidiums. Vor seiner Wahl ins Präsidium war er bereits fast 18 Jahre Vorsitzender der drittgrößten Landesgruppe des BDSW in Hessen und dort vor allem verantwortlich für die Tarifpolitik. „Peter Bachus“, so Olschok, „hat durch sein Engagement und seine stets ruhige sowie sachliche Verhandlungsführung über viele Jahre dazu beigetragen, tragfähige Tarifabschlüsse für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu vereinbaren.“
Neben seiner Tätigkeit im BDSW engagiert sich Peter H. Bachus seit fast 20 Jahren in der Vereinigung für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland mit Sitz in Mainz. Im Jahr 2000 wurde er erstmals als Nachfolger des BDSW Hauptgeschäftsführers, Dr. Harald Olschok, in den Vorstand der VSW gewählt. Im Jahr 2009 wurde er stellvertretender Vorsitzender. Seit 2015 ist er Vorstandsvorsitzender der VSW, die im vergangenen Jahr im Mainzer Schloss ihr 50-jähriges Jubiläum feierte.

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Sicherheitsbranche – Allgemeinverbindlichkeit stärkt Tarifbindung

Seit Jahren sinkt die Tarifbindung in Deutschland immer weiter ab. Waren 2008 noch rund 65 Prozent der Betriebe und 39 Prozent der Beschäftigten nicht tarifgebunden, sind es mittlerweile schon 73 Prozent der Betriebe und 45 Prozent der Beschäftigten insgesamt.

„Die stetig sinkende Tarifbindung in den meisten Branchen wird immer mehr zum Gegenstand kontroverser politischer Streitigkeiten. Dies gilt nicht für das Sicherheitsgewerbe“. so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW.  Das Statistische Bundesamt habe in seiner letzten Studie zur Tarifbindung festgestellt, dass in der Sicherheitsbranche rund 67 Prozent der Beschäftigten in tarifgebundenen Unternehmen tätig seien, so Olschok.  „Dieses weit überdurchschnittliche Ergebnis ist das Resultat einer marktgerechten Tarifpolitik und vor allem Folge der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge im Sicherheitsgewerbe“, so Olschok.  
„In der Sicherheitsbranche bemühen wir uns darum, jeden Tarifvertrag für Allgemeinverbindlich erklären zu lassen, damit auch die Beschäftigten in Nicht-Verbandsunternehmen von den Vereinbarungen profitieren und nicht zu niedrigeren Löhnen, in nicht tarifgebundenen Unternehmen die gleiche Tätigkeit ausüben müssen“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW. Alleine in der Sicherheitswirtschaft wird die Entlohnung der Beschäftigten in rund 450 Lohngruppen in bundesweit 70 Tarifverträgen geregelt. Für Außenstehende sei dies nicht immer leicht zu durchschauen. „Die umfangreiche Struktur unserer Tarifverträge spiegelt die Vielschichtigkeit der privaten Sicherheitsdienste und einer länderbezogenen Tarifpolitik wider“, so Olschok. Insgesamt betreibe der BDSW gemeinsam mit den Gewerkschaften eine erfolgreiche Tarifpolitik - zumindest gemessen an der Tarifbindung.
Nach den aktuellsten Zahlen beziehen sich 27,45% aller ausgesprochenen Allgemeinverbindlichkeitserklärungen auf Tarifverträge aus dem Sicherheitsgewerbe. Die Branche habe dabei über 40% aller auf Landesebene gestellten AVE-Anträge eingebracht. Auf Bundesebene liege dieser Wert allerdings nur bei ca. 1,4 %. „Grund hiervor ist, dass die von uns angestrebte Zentralisierung der Tarifverhandlungen mit unserem Tarifpartner leider nicht realisiert werden konnte“, sagte Olschok. Daraus resultiere auch der mit 5,5% geringe Anteil des Sicherheitsgewerbes an den auf der Grundlage des Arbeitnehmerentsendegesetzes erstreckten Tarifverträgen. Hierzu sei ein bundesweiter Tarifvertrag notwendig. Die Aktivitäten bezüglich der AVE zeige auch der Anteil der Branche an nicht erfolgreichen Anträgen: 41% aller abgelehnten und 33% aller zurückgenommenen Anträge stammen aus dem Sicherheitsgewerbe. Insgesamt, so Olschok abschließend, solle das Thema AVE etwas gelassener diskutiert werden. Von 73.000 gültig in das Tarifregister eingetragenen Tarifverträgen seien derzeit gerade 443 (= 0,6 %) für allgemeinverbindlich erklärt worden.

 Im Dialog mit Friedrich P. Kötter (Mitte) © KÖTTER Services

KÖTTER Services

Friedrich P. Kötter im Dialog mit Oberstufenschülern

Bereits zum 11. Mal stand Unternehmenslenker Friedrich P. Kötter im Rahmen der Wirtschaftsreihe der Stiftung TalentMetropole Ruhr „Dialog mit der Jugend“ rund 60 Schülern Rede und Antwort. Der hautnahe Einblick in Berufsalltag und Wirtschaftspraxis unterstützt Oberstufenschüler bei der Berufswahl und dem Einstieg in die Arbeitswelt.

Mit einem Top-Manager über sein Unternehmen auf Augenhöhe zu diskutieren, steht normalerweise nicht auf dem Stundenplan der Jugendlichen aus Essen, Hagen und Mülheim. Doch genau das macht die Veranstaltungsreihe der Stiftung TalentMetropole Ruhr „Dialog mit der Jugend“ möglich: Friedrich P. Kötter, der zusammen mit seiner Schwester Martina die Tradition des inzwischen 85 Jahre erfolgreichen Familienunternehmens in dritter Generation fortführt, nahm sich am Dienstag, dem 26. März 2019, Nachmittag Zeit, um den Schülern einen exklusiven Einblick in die unternehmerische Praxis zu geben.

Praxisstationen mit Aha-Effekt
Die Diskussionsrunde bildete nur einen Programmpunkt des Besuchs. An drei Praxisstationen konnten die Schüler einen Eindruck von unterschiedlichen Fachbereichen gewinnen: von den Aufgaben der Luftsicherheitsassistenten, die im Bereich der Gepäck- und Fluggastkontrolle an Airports tätig sind, sowie von den Schulungsangeboten der unternehmenseigenen Akademie am Beispiel von Brandschutz und Brandbekämpfung. Ein Höhepunkt besonders für technisch interessierte Jugendliche war der Besuch der KÖTTER Notruf- und Serviceleitstelle, die mit ihrer Hightech-Ausstattung und dem Hochsicherheitsbereich zu den sichersten Leitstellen Europas gehört.
„Die Jugendlichen begegnen unseren Mitarbeitern aus den Sparten Security, Cleaning oder Personal Service bereits in ihrem Schulalltag oder in ihrer Freizeit, etwa in Museen oder anderen öffentlichen Einrichtungen, aber auch z. B. im Einzelhandel. Über die Bandbreite unserer Dienstleistungen und der zahlreichen Einstiegsmöglichkeiten – als Auszubildende oder nach einem Studium – haben viele von ihnen nach der heutigen Veranstaltung aber nicht schlecht gestaunt“, berichtet Friedrich P. Kötter.

Schulabschluss – und dann?
Für die Oberstufenschüler, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, bedeutete die Veranstaltung einen ersten Schritt in Richtung Arbeitswelt. Speziell beim abschließenden Get-together, bei dem sie in ungezwungener Atmosphäre sowohl mit Friedrich P. Kötter als auch mit den Personalverantwortlichen sprechen konnten, wurden Kontakte geknüpft und Pläne für die berufliche Zukunft geschmiedet. Friedrich P. Kötter: „Die Aus- und Weiterbildung ist ein Eckpfeiler unseres nachhaltigen Unternehmenserfolgs. Und besonders in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, dass wir schon früh die Weichen stellen und junge Menschen für unser Familienunternehmen begeistern.“
Für den Ausbildungsstart im Sommer sucht der Facility Services Anbieter noch rund 120 neue Auszubildende in den folgenden Berufen: Kaufmann/-frau für Büromanagement, Fachkraft für Schutz und Sicherheit (m/w), Servicekraft für Schutz und Sicherheit (m/w) Personaldienstleistungskaufmann/-frau, Gebäudereiniger/-in, IT-Systemelektroniker/-in, Elektroniker/-in für Informations- und Kommunikationstechnik. Bewerbungen werden gerne entgegengenommen.

Mehr Infos: www.koetter.de/ausbildung

 

Umsatz der Sicherheitsbranche steigt 2018 um 2,6 Prozent

Verdoppelt sich binnen zehn Jahren

Die private Sicherheitswirtschaft in Deutschland hat 2018 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent gesteigert. „Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr, stieg der Umsatz auf insgesamt 8,73 Milliarden Euro. Damit hat sich in nur einem Jahrzehnt der Umsatz unserer Branche mehr als verdoppelt“, so der Hauptgeschäftsführer des BDSW Dr. Harald Olschok. „Wachstumstreiber“ waren und sind vor allem der erforderliche Schutz von Flüchtlingsunterkünften, von Veranstaltungen, des Einzelhandels, des ÖPV sowie die vielfältigen Sicherheitsaufgaben an den Flughäfen. Allein dort arbeiten über 23.000 private Sicherheitskräfte. „Die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft führten dazu, dass immer mehr Jobcenter, Krankenhäuser und öffentliche Gebäude privat geschützt werden“, so Olschok.

Die immer wichtiger und notwendiger werdende Eigenvorsorge der Wirtschaft und staatlicher Einrichtungen werden für unsere Branche zu weiteren Umsatzsteigerungen führe. Dadurch werde die Polizei und die amtlich registrierten Straftaten gingen zurück, so Olschok.

Die Umsatzzuwächse verteilen sich innerhalb der Wirtschaftsklasse 80, zu der Sicherheitsunternehmen, Detekteien wie auch Sicherheitsdienste mit Überwachungs- und Alarmsystemen gehören. Besonders hohe Steigerungen sind im technischen Bereich, mit 7,5 Prozent, zu verzeichnen. „Die Sicherheitstechnik wird immer leistungsfähiger und auch preiswerter. Damit verbreiten sich diese Systeme immer schneller. Integrierte Sicherheitslösungen werden für den Dienstleistungssektor immer wichtiger, so Olschok. Im Verband sind viele Unternehmen vertreten, die solche Services anbieten.

Im Unterschied zu den Umsatzzahlen stagniere die Zahl der Beschäftigten bei rund 260.000. Den Sicherheitsunternehmen sei es offensichtlich gelungen, die 2018 vereinbarten Tariferhöhungen bei ihren Kunden umzusetzen, so Olschok abschließend. 

© ALVARA Cash Management Group AG

Zeit und Kosten gespart

ALVARA verbindet ARCA Backoffice-Recycler mit ALVARA Interactive Cash Control (ICC)

Zahlreiche Prozesse rund um das Cash Handling – von der Bargeldver- und -entsorgung über die Wechselgeldbestellung bis hin zur Kassenabrechnung können im Handel deutlich effizienter ablaufen. Intelligent konzipierte Backoffice-Lösungen helfen dabei, indem sie analoge Prozessschritte digitalisieren und automatisieren.

Mit dem ARCA Backoffice-Recycler – bestehend aus dem CM18b Notenmodul und CC3R Münzmodul, hat ALVARA im Januar 2019 eine weitere Maschine an ALVARA Interactive Cash Control (ICC) angebunden. Dank der neuen Schnittstelle können die Nutzer des ARCA Backoffice-Systems das Monitoring ab sofort über ICC durchführen. Sie sind so jederzeit informiert darüber, was, wann und von wem eingezahlt beziehungsweise wieder ausgezahlt wurde. Auch können sie bei Bedarf die Kassettenfüllstände einsehen. Zudem ist ICC in der Lage, Wechselgeldbestellungen und Entsorgungs-aufträge automatisiert auszulösen. „Mit der Schaffung der neuen Schnittstelle unterstreicht ALVARA ein weiteres Mal ihre Hersteller-Neutralität und -Unabhängigkeit“, sagt ALVARA-Vorstand Bernd Hohlfeld. „Handelsunternehmen haben nun eine noch größere Auswahl passender Backoffice-Maschinen, mit denen ein Monitoring mittels ICC möglich ist.“ Werden die Maschinen von ARCA mit einem Insys Einmal-Code-Schloss ausgestattet, kann die Code-Generierung dazu noch sicherer und effizient über den Einmal-Code-Generator der ALVARA Logistic App erfolgen. „Auch der Prozess der Ver- und Entsorgung des Marktes wird auf Wunsch von der Abholung im Markt bis zur Ankunft im Cash Center mit der ALVARA App unterstützt und alle Haftungsübergänge digital dokumentiert“, ergänzt Hohlfeld.

ARCA ist ein internationaler Hersteller von Technologien zur Bargeldautomatisierung. Die Anbindung an die Geräte ist für ALVARA ein weiterer Meilenstein, ihre Präsenz auf dem europäischen Markt weiter auszubauen. Vertriebspartner des ARCA Backoffice Recycling-Systems in Deutschland ist die NGZ Geldzählmaschinengesellschaft mbH & Co KG.

 © Genetec Deutschland

IHS Market Share Report 2018

Genetec in den Top-5 weltweit für Nummernschilderkennung 

Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Lösungen für automatische Nummernschilderkennung (ANPR) weltweit. Das geht aus dem aktuellen „ANPR and Detector Sensors Report – 2018“ vom US-amerikanischen Daten- und Informationsdienst IHS Markit hervor.
Nach Platz 10 in 2016, schafft Genetec erstmals den Sprung in die weltweite Top-5 in der Kategorie automatische Nummernschilderkennung für Überwachungsapplikationen (wozu auch ANPR für Zutrittskontrolle, Reisezeitinformationen, Parkzeitmanagement, Mautgebühren und Strafverfolgung gehört). Der Markt hatte 2018 ein Gesamtvolumen von 453 Millionen US-Dollar.
Im gesamten US-amerikanischen Markt für Nummernschilderkennung, mit einem Gesamtvolumen von 196,4 Millionen US-Dollar in 2018, belegt Genetec erstmals den zweiten Platz mit einem Marktanteil von 9,1 % (nach Platz 7 in 2016). Dazu gehören sowohl ANPR-Anwendungen für Ampelphasen-, Geschwindigkeits- und Busspur-Management als auch ANPR-Überwachungstechnologie.  
Im Markt für ANPR-Überwachungsgeräte (Gesamtvolumen: 154,3 Mio. US-Dollar) gewann Genetec zudem die meisten Marktanteile hinzu und liegt jetzt bei 11,5 %. 
„Genetec hat in den vergangenen Jahren viel in Marketing und F&E investiert, um das ANPR-Geschäft weltweit auszubauen. Deswegen gehört unsere Security Center AutoVu-Lösung auf dem Markt zu den fortschrittlichsten Systemen für automatische Nummernschilderkennung“, sagt Stephan Kaiser, General Manager für AutoVu bei Genetec.
„Der Markt für intelligente ANPR-Lösungen wird Schätzungen zufolge im Jahr 2022 bereits 800 Millionen US-Dollar umsetzen und eine jährliche Wachstumsrate von 16,4 % erreichen. Schlüsselfaktoren werden unter anderem ein gesteigertes Interesse am Schutz der Privatsphäre, ein starker Datenschutz sowie eine steigende Nachfrage nach in ANPR-Lösungen sein, die sich in Zutrittskontrollsysteme integrieren lassen“, sagt Anna Sliwon, Research Analyst bei IHS. 
Genetec folgt den Prinzipien von Privacy-by-Design. Dabei wird während des gesamten Entwicklungsprozesses einer Lösung großer Wert auf den Schutz persönlicher Daten gelegt. Security Center AutoVu unterstützt Nutzer dabei, geltende Datenschutzgesetze wie die DSGVO standardmäßig einzuhalten und die Identität aller erfassten Fahrzeuge und Personen sowohl bei Live- als auch Archivaufnahmen zu schützen. Dafür werden alle gesammelten Daten gemäß geltender gesetzlicher Bestimmungen umgehend verschlüsselt oder situationsbedingt sofort gelöscht. 
AutoVu ist Teil von Genetec Security Center, der Lösung für zentrales Sicherheitsmanagement, das neben automatischer Nummernschilderkennung auch Videoüberwachung und Zutrittskontrolle vereint. Registriert AutoVu auffällige Ereignisse, können Nutzer damit Alarme und Aktionen im gesamten Sicherheitssystem auslösen. Darüber hinaus können Ereignisse systemübergreifend untersucht und protokolliert werden.
Weitere Informationen zu Genetec AutoVu erhalten Sie unter www.genetec.com/de/losungen/alle-produkte/autovu

 © Dallmeier electronic GmbH & Co.KG

Näher am Kunden

Regionale Niederlassungen der „Dallmeier Systems“

Bieten Kunden sämtliche Dienstleistungen für den erfolgreichen Einsatz von Dallmeier-Lösungen

Videosicherheits- und Datenmanagement-Lösungen werden immer komplexer, die Kombination von hohem Hersteller-Know-how und Vor-Ort-Betreuung oft zur Herausforderung.  Dallmeier reagiert auf diese Anforderungen mit einem komplett neuen Ansatz: Regionale, eigenständige „Dallmeier Systems“-Niederlassungen bieten kundennah das komplette Service-Portfolio für Beratung, Planung, Implementierung und Wartung von Dallmeier-Systemen.

Dallmeier setzt konsequent den eingeschlagenen Weg fort, die weltweit anerkannte, hohe Qualität so direkt wie möglich zum Kunden zu transportieren: Vor kurzem eröffneten die „Dallmeier Systems“ Niederlassungen in Gladbeck und München. Frankfurt, Berlin und Stuttgart werden noch in diesem Jahr folgen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Dallmeier Systems-Niederlassungen und dem Mutterhaus in Regensburg verkürzt Wege und Kosten, und die Dallmeier-Experten können noch genauer auf individuelle Kundenwünsche eingehen und diese schneller umsetzen.

Bedarfsermittlung und garantiertes Erreichen der Sicherheitsziele

Dabei beginnt alles mit der initialen Beratungsphase: Für die gesamte Projektdauer erhalten Kunden einen erfahrenen Dallmeier Systems-Ansprechpartner in ihrer Nähe, mit dem sie eine detaillierte Bedarfsanalyse sowie Schutz- und Sicherheitsziele erarbeiten können. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Dallmeier Entwicklungsabteilungen in Regensburg finden auch zukünftige technischen Entwicklungen sofort Berücksichtigung und individuelle Lösungen können schnell gefunden werden.

Von der innovativen 3D-Planung bis zum Netzwerkkonzept

Eine detaillierte Planung stellt sicher, dass die Vorstellungen und Ziele der Kunden erfüllt werden: Eine enge Zusammenarbeit mit dem 3D-Planungsteam aus dem Hause Dallmeier spart dabei Kosten und stellt die optimale Lösung bereits im Vorfeld des Projektes sicher. Objektive Leistungskriterien, wie z. B. Bildqualität laut DIN 62676-4, mögliche Sichtfeldverdeckungen und aktuelle Datenschutzvorschriften (DSGVO) werden selbstverständlich ebenfalls berücksichtigt. Die Netzwerk- und Speicherbedarfsplanung sowie die Konzeptionierung der Elektroausführung runden eine erfolgreiche Planung mit Dallmeier Systems ab.

Klare Verantwortlichkeiten für eine sorgenfreie Implementierung

Die Implementierung umfasst den Aufbau und die Installation der gesamten Anlage. Mit der vollumfänglichen Nutzung des „Factory Acceptance Test (FAT)“-Verfahrens in der Unternehmenszentrale sorgt Dallmeier Systems dafür, dass Kunden verschiedenster Branchen „schlüsselfertige“ Anlagen erhalten, die ohne Überraschungen und unverzüglich in Betrieb genommen werden können. Dabei erfolgt die Installation stets nach den aktuell geltenden Vorschriften (z. B. DIN VDE 0100).

 Maßgeschneiderter Service & Support sorgen für einen erfolgreichen Betrieb

Für optimalen Investitionsschutz bietet Dallmeier Systems neben Fernwartungen der Videosysteme durch Systemspezialisten auch Vor-Ort-Systemchecks, Störungsbeseitigungen sowie regelmäßige, präventive Wartungen an. Gerichtsverwertbare Datensicherung oder -auslagerung und externe Datenauswertungen durch neutrales, sicherheitsüberprüftes Personal (z. B. in Fällen, wo eigene Mitarbeiter aus Datenschutzgründen keinen Zugriff erhalten dürfen) runden das Portfolio von Dallmeier Systems ab.

Weitere Informationen:

https://www.dallmeier.com/de/unternehmen/dallmeier-systems.html

 Im SVN-Flex von SALTO fungieren die kabellosen elektronischen Beschläge und Zylinder als Updater im virtuellen Netzwerk Foto: © SALTO Systems

Kabellose Updates in virtuellen Netzwerken mit SVN-Flex von SALTO

SALTO hat mit SVN-Flex eine neue Technologie auf den Markt gebracht, die virtuell vernetzte Zutrittslösungen ermöglicht, in denen funkvernetzte elektronische Beschläge und Zylinder als kabellose Updater fungieren. Das führt zu mehr Effizienz, Sicherheit und Komfort.

Das Neue am SVN-Flex ist, dass Anwender nicht mehr zwingend verkabelte Wandleser benötigen, um die Zutrittsrechte auf der Karte zu aktualisieren und mit dem Server Daten auszutauschen. Das funktioniert jetzt an jedem dafür aktivierten elektronischen Beschlag oder Zylinder direkt an der Tür. Dafür nutzt SVN-Flex eine Kombination aus dem SALTO Virtual Network (SVN) und der auf Bluetooth basierenden Funkvernetzung von SALTO. Mit SVN-Flex werden die Kosten für Update-Punkte innerhalb von Gebäuden drastisch sinken. Da Endanwender keine verkabelten Komponenten für die Aktualisierung benötigen, reduzieren sich die Ausgaben für Hardware und Installation. Gleichzeitig bleibt die kosteneffiziente Architektur der virtuell vernetzten Komponenten erhalten, da nur einzelne Türen als funkvernetzte Updater definiert werden – was deutlich günstiger ist als eine teure Verkabelung oder Wireless-Infrastruktur für die gesamte Anlage. Zugleich erhöht ein System mit SVN-Flex die Sicherheit, da die Türen mit Updatern eine Echtzeit-Zutrittskontrolle bieten sowie der Datenfluss zu den dahinterliegenden virtuell vernetzten Türen viel schneller vonstattengeht. Das heißt, kritische Informationen wie Blacklists, Batteriestatus etc. werden nun rascher von den Offline-Türen an den Server und zurück übertragen und Zutrittsrechte öfter aktualisiert. Betreiber können dank SVN-Flex die Türen mit der größten Benutzungsintensität als Updater auswählen und diese Wahl sogar nachträglich anpassen, wenn sich die Belegung von Gebäuden, Stockwerken oder Büros ändert. Und die Nutzer können auf ihren natürlichen täglichen Laufwegen innerhalb einer Liegenschaft bleiben, anstatt zu bestimmten Punkten gehen zu müssen, an denen sie normalerweise nicht vorbeikommen würden. SVN-Flex basiert auf zwei Kerntechnologien: dem SALTO Virtual Network (SVN) mit Data-on-Card-Technologie und bidirektionaler, verschlüsselter Datenübertragung sowie der Wireless-Funktechnologie SALTO BLUEnet. Im SVN werden die Schließberechtigungen auf dem Identmedium gespeichert, wodurch eine Verkabelung der Türen mit elektronischen Beschlägen und Zylindern entfällt. Die Funkvernetzung auf Basis von Bluetooth verbindet die kabellose elektronische Türhardware mit Nodes, die wiederum via IP-basierten Gateways über Ethernet mit dem Server kommunizieren. Die Funkvernetzung bietet eine Vielzahl von Funktionen für die Türsteuerung in Echtzeit: Türzustandsüberwachung, Fernöffnung, Öffnungsalarme oder Notschließungen lassen sich jeweils über die Managementsoftware programmieren und automatisieren. Die passende Hardware von SALTO ist standardmäßig mit Bluetooth für Mobile Access ausgestattet und verwendet den gleichen Chip auch für die Funktechnologie. Dadurch bedarf es lediglich eines Klicks in der Software für die Konfiguration von funkvernetzten Beschlägen und Zylindern als Updater, ohne an der Hardware Änderungen vornehmen zu müssen.