Umsatz der Sicherheitsbranche steigt 2018 um 2,6 Prozent

Verdoppelt sich binnen zehn Jahren

Die private Sicherheitswirtschaft in Deutschland hat 2018 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent gesteigert. „Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr, stieg der Umsatz auf insgesamt 8,73 Milliarden Euro. Damit hat sich in nur einem Jahrzehnt der Umsatz unserer Branche mehr als verdoppelt“, so der Hauptgeschäftsführer des BDSW Dr. Harald Olschok. „Wachstumstreiber“ waren und sind vor allem der erforderliche Schutz von Flüchtlingsunterkünften, von Veranstaltungen, des Einzelhandels, des ÖPV sowie die vielfältigen Sicherheitsaufgaben an den Flughäfen. Allein dort arbeiten über 23.000 private Sicherheitskräfte. „Die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft führten dazu, dass immer mehr Jobcenter, Krankenhäuser und öffentliche Gebäude privat geschützt werden“, so Olschok.

Die immer wichtiger und notwendiger werdende Eigenvorsorge der Wirtschaft und staatlicher Einrichtungen werden für unsere Branche zu weiteren Umsatzsteigerungen führe. Dadurch werde die Polizei und die amtlich registrierten Straftaten gingen zurück, so Olschok.

Die Umsatzzuwächse verteilen sich innerhalb der Wirtschaftsklasse 80, zu der Sicherheitsunternehmen, Detekteien wie auch Sicherheitsdienste mit Überwachungs- und Alarmsystemen gehören. Besonders hohe Steigerungen sind im technischen Bereich, mit 7,5 Prozent, zu verzeichnen. „Die Sicherheitstechnik wird immer leistungsfähiger und auch preiswerter. Damit verbreiten sich diese Systeme immer schneller. Integrierte Sicherheitslösungen werden für den Dienstleistungssektor immer wichtiger, so Olschok. Im Verband sind viele Unternehmen vertreten, die solche Services anbieten.

Im Unterschied zu den Umsatzzahlen stagniere die Zahl der Beschäftigten bei rund 260.000. Den Sicherheitsunternehmen sei es offensichtlich gelungen, die 2018 vereinbarten Tariferhöhungen bei ihren Kunden umzusetzen, so Olschok abschließend. 

© ALVARA Cash Management Group AG

Zeit und Kosten gespart

ALVARA verbindet ARCA Backoffice-Recycler mit ALVARA Interactive Cash Control (ICC)

Zahlreiche Prozesse rund um das Cash Handling – von der Bargeldver- und -entsorgung über die Wechselgeldbestellung bis hin zur Kassenabrechnung können im Handel deutlich effizienter ablaufen. Intelligent konzipierte Backoffice-Lösungen helfen dabei, indem sie analoge Prozessschritte digitalisieren und automatisieren.

Mit dem ARCA Backoffice-Recycler – bestehend aus dem CM18b Notenmodul und CC3R Münzmodul, hat ALVARA im Januar 2019 eine weitere Maschine an ALVARA Interactive Cash Control (ICC) angebunden. Dank der neuen Schnittstelle können die Nutzer des ARCA Backoffice-Systems das Monitoring ab sofort über ICC durchführen. Sie sind so jederzeit informiert darüber, was, wann und von wem eingezahlt beziehungsweise wieder ausgezahlt wurde. Auch können sie bei Bedarf die Kassettenfüllstände einsehen. Zudem ist ICC in der Lage, Wechselgeldbestellungen und Entsorgungs-aufträge automatisiert auszulösen. „Mit der Schaffung der neuen Schnittstelle unterstreicht ALVARA ein weiteres Mal ihre Hersteller-Neutralität und -Unabhängigkeit“, sagt ALVARA-Vorstand Bernd Hohlfeld. „Handelsunternehmen haben nun eine noch größere Auswahl passender Backoffice-Maschinen, mit denen ein Monitoring mittels ICC möglich ist.“ Werden die Maschinen von ARCA mit einem Insys Einmal-Code-Schloss ausgestattet, kann die Code-Generierung dazu noch sicherer und effizient über den Einmal-Code-Generator der ALVARA Logistic App erfolgen. „Auch der Prozess der Ver- und Entsorgung des Marktes wird auf Wunsch von der Abholung im Markt bis zur Ankunft im Cash Center mit der ALVARA App unterstützt und alle Haftungsübergänge digital dokumentiert“, ergänzt Hohlfeld.

ARCA ist ein internationaler Hersteller von Technologien zur Bargeldautomatisierung. Die Anbindung an die Geräte ist für ALVARA ein weiterer Meilenstein, ihre Präsenz auf dem europäischen Markt weiter auszubauen. Vertriebspartner des ARCA Backoffice Recycling-Systems in Deutschland ist die NGZ Geldzählmaschinengesellschaft mbH & Co KG.

 © Genetec Deutschland

IHS Market Share Report 2018

Genetec in den Top-5 weltweit für Nummernschilderkennung 

Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Lösungen für automatische Nummernschilderkennung (ANPR) weltweit. Das geht aus dem aktuellen „ANPR and Detector Sensors Report – 2018“ vom US-amerikanischen Daten- und Informationsdienst IHS Markit hervor.
Nach Platz 10 in 2016, schafft Genetec erstmals den Sprung in die weltweite Top-5 in der Kategorie automatische Nummernschilderkennung für Überwachungsapplikationen (wozu auch ANPR für Zutrittskontrolle, Reisezeitinformationen, Parkzeitmanagement, Mautgebühren und Strafverfolgung gehört). Der Markt hatte 2018 ein Gesamtvolumen von 453 Millionen US-Dollar.
Im gesamten US-amerikanischen Markt für Nummernschilderkennung, mit einem Gesamtvolumen von 196,4 Millionen US-Dollar in 2018, belegt Genetec erstmals den zweiten Platz mit einem Marktanteil von 9,1 % (nach Platz 7 in 2016). Dazu gehören sowohl ANPR-Anwendungen für Ampelphasen-, Geschwindigkeits- und Busspur-Management als auch ANPR-Überwachungstechnologie.  
Im Markt für ANPR-Überwachungsgeräte (Gesamtvolumen: 154,3 Mio. US-Dollar) gewann Genetec zudem die meisten Marktanteile hinzu und liegt jetzt bei 11,5 %. 
„Genetec hat in den vergangenen Jahren viel in Marketing und F&E investiert, um das ANPR-Geschäft weltweit auszubauen. Deswegen gehört unsere Security Center AutoVu-Lösung auf dem Markt zu den fortschrittlichsten Systemen für automatische Nummernschilderkennung“, sagt Stephan Kaiser, General Manager für AutoVu bei Genetec.
„Der Markt für intelligente ANPR-Lösungen wird Schätzungen zufolge im Jahr 2022 bereits 800 Millionen US-Dollar umsetzen und eine jährliche Wachstumsrate von 16,4 % erreichen. Schlüsselfaktoren werden unter anderem ein gesteigertes Interesse am Schutz der Privatsphäre, ein starker Datenschutz sowie eine steigende Nachfrage nach in ANPR-Lösungen sein, die sich in Zutrittskontrollsysteme integrieren lassen“, sagt Anna Sliwon, Research Analyst bei IHS. 
Genetec folgt den Prinzipien von Privacy-by-Design. Dabei wird während des gesamten Entwicklungsprozesses einer Lösung großer Wert auf den Schutz persönlicher Daten gelegt. Security Center AutoVu unterstützt Nutzer dabei, geltende Datenschutzgesetze wie die DSGVO standardmäßig einzuhalten und die Identität aller erfassten Fahrzeuge und Personen sowohl bei Live- als auch Archivaufnahmen zu schützen. Dafür werden alle gesammelten Daten gemäß geltender gesetzlicher Bestimmungen umgehend verschlüsselt oder situationsbedingt sofort gelöscht. 
AutoVu ist Teil von Genetec Security Center, der Lösung für zentrales Sicherheitsmanagement, das neben automatischer Nummernschilderkennung auch Videoüberwachung und Zutrittskontrolle vereint. Registriert AutoVu auffällige Ereignisse, können Nutzer damit Alarme und Aktionen im gesamten Sicherheitssystem auslösen. Darüber hinaus können Ereignisse systemübergreifend untersucht und protokolliert werden.
Weitere Informationen zu Genetec AutoVu erhalten Sie unter www.genetec.com/de/losungen/alle-produkte/autovu

 © Dallmeier electronic GmbH & Co.KG

Näher am Kunden

Regionale Niederlassungen der „Dallmeier Systems“

Bieten Kunden sämtliche Dienstleistungen für den erfolgreichen Einsatz von Dallmeier-Lösungen

Videosicherheits- und Datenmanagement-Lösungen werden immer komplexer, die Kombination von hohem Hersteller-Know-how und Vor-Ort-Betreuung oft zur Herausforderung.  Dallmeier reagiert auf diese Anforderungen mit einem komplett neuen Ansatz: Regionale, eigenständige „Dallmeier Systems“-Niederlassungen bieten kundennah das komplette Service-Portfolio für Beratung, Planung, Implementierung und Wartung von Dallmeier-Systemen.

Dallmeier setzt konsequent den eingeschlagenen Weg fort, die weltweit anerkannte, hohe Qualität so direkt wie möglich zum Kunden zu transportieren: Vor kurzem eröffneten die „Dallmeier Systems“ Niederlassungen in Gladbeck und München. Frankfurt, Berlin und Stuttgart werden noch in diesem Jahr folgen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Dallmeier Systems-Niederlassungen und dem Mutterhaus in Regensburg verkürzt Wege und Kosten, und die Dallmeier-Experten können noch genauer auf individuelle Kundenwünsche eingehen und diese schneller umsetzen.

Bedarfsermittlung und garantiertes Erreichen der Sicherheitsziele

Dabei beginnt alles mit der initialen Beratungsphase: Für die gesamte Projektdauer erhalten Kunden einen erfahrenen Dallmeier Systems-Ansprechpartner in ihrer Nähe, mit dem sie eine detaillierte Bedarfsanalyse sowie Schutz- und Sicherheitsziele erarbeiten können. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Dallmeier Entwicklungsabteilungen in Regensburg finden auch zukünftige technischen Entwicklungen sofort Berücksichtigung und individuelle Lösungen können schnell gefunden werden.

Von der innovativen 3D-Planung bis zum Netzwerkkonzept

Eine detaillierte Planung stellt sicher, dass die Vorstellungen und Ziele der Kunden erfüllt werden: Eine enge Zusammenarbeit mit dem 3D-Planungsteam aus dem Hause Dallmeier spart dabei Kosten und stellt die optimale Lösung bereits im Vorfeld des Projektes sicher. Objektive Leistungskriterien, wie z. B. Bildqualität laut DIN 62676-4, mögliche Sichtfeldverdeckungen und aktuelle Datenschutzvorschriften (DSGVO) werden selbstverständlich ebenfalls berücksichtigt. Die Netzwerk- und Speicherbedarfsplanung sowie die Konzeptionierung der Elektroausführung runden eine erfolgreiche Planung mit Dallmeier Systems ab.

Klare Verantwortlichkeiten für eine sorgenfreie Implementierung

Die Implementierung umfasst den Aufbau und die Installation der gesamten Anlage. Mit der vollumfänglichen Nutzung des „Factory Acceptance Test (FAT)“-Verfahrens in der Unternehmenszentrale sorgt Dallmeier Systems dafür, dass Kunden verschiedenster Branchen „schlüsselfertige“ Anlagen erhalten, die ohne Überraschungen und unverzüglich in Betrieb genommen werden können. Dabei erfolgt die Installation stets nach den aktuell geltenden Vorschriften (z. B. DIN VDE 0100).

 Maßgeschneiderter Service & Support sorgen für einen erfolgreichen Betrieb

Für optimalen Investitionsschutz bietet Dallmeier Systems neben Fernwartungen der Videosysteme durch Systemspezialisten auch Vor-Ort-Systemchecks, Störungsbeseitigungen sowie regelmäßige, präventive Wartungen an. Gerichtsverwertbare Datensicherung oder -auslagerung und externe Datenauswertungen durch neutrales, sicherheitsüberprüftes Personal (z. B. in Fällen, wo eigene Mitarbeiter aus Datenschutzgründen keinen Zugriff erhalten dürfen) runden das Portfolio von Dallmeier Systems ab.

Weitere Informationen:

https://www.dallmeier.com/de/unternehmen/dallmeier-systems.html

 Im SVN-Flex von SALTO fungieren die kabellosen elektronischen Beschläge und Zylinder als Updater im virtuellen Netzwerk Foto: © SALTO Systems

Kabellose Updates in virtuellen Netzwerken mit SVN-Flex von SALTO

SALTO hat mit SVN-Flex eine neue Technologie auf den Markt gebracht, die virtuell vernetzte Zutrittslösungen ermöglicht, in denen funkvernetzte elektronische Beschläge und Zylinder als kabellose Updater fungieren. Das führt zu mehr Effizienz, Sicherheit und Komfort.

Das Neue am SVN-Flex ist, dass Anwender nicht mehr zwingend verkabelte Wandleser benötigen, um die Zutrittsrechte auf der Karte zu aktualisieren und mit dem Server Daten auszutauschen. Das funktioniert jetzt an jedem dafür aktivierten elektronischen Beschlag oder Zylinder direkt an der Tür. Dafür nutzt SVN-Flex eine Kombination aus dem SALTO Virtual Network (SVN) und der auf Bluetooth basierenden Funkvernetzung von SALTO. Mit SVN-Flex werden die Kosten für Update-Punkte innerhalb von Gebäuden drastisch sinken. Da Endanwender keine verkabelten Komponenten für die Aktualisierung benötigen, reduzieren sich die Ausgaben für Hardware und Installation. Gleichzeitig bleibt die kosteneffiziente Architektur der virtuell vernetzten Komponenten erhalten, da nur einzelne Türen als funkvernetzte Updater definiert werden – was deutlich günstiger ist als eine teure Verkabelung oder Wireless-Infrastruktur für die gesamte Anlage. Zugleich erhöht ein System mit SVN-Flex die Sicherheit, da die Türen mit Updatern eine Echtzeit-Zutrittskontrolle bieten sowie der Datenfluss zu den dahinterliegenden virtuell vernetzten Türen viel schneller vonstattengeht. Das heißt, kritische Informationen wie Blacklists, Batteriestatus etc. werden nun rascher von den Offline-Türen an den Server und zurück übertragen und Zutrittsrechte öfter aktualisiert. Betreiber können dank SVN-Flex die Türen mit der größten Benutzungsintensität als Updater auswählen und diese Wahl sogar nachträglich anpassen, wenn sich die Belegung von Gebäuden, Stockwerken oder Büros ändert. Und die Nutzer können auf ihren natürlichen täglichen Laufwegen innerhalb einer Liegenschaft bleiben, anstatt zu bestimmten Punkten gehen zu müssen, an denen sie normalerweise nicht vorbeikommen würden. SVN-Flex basiert auf zwei Kerntechnologien: dem SALTO Virtual Network (SVN) mit Data-on-Card-Technologie und bidirektionaler, verschlüsselter Datenübertragung sowie der Wireless-Funktechnologie SALTO BLUEnet. Im SVN werden die Schließberechtigungen auf dem Identmedium gespeichert, wodurch eine Verkabelung der Türen mit elektronischen Beschlägen und Zylindern entfällt. Die Funkvernetzung auf Basis von Bluetooth verbindet die kabellose elektronische Türhardware mit Nodes, die wiederum via IP-basierten Gateways über Ethernet mit dem Server kommunizieren. Die Funkvernetzung bietet eine Vielzahl von Funktionen für die Türsteuerung in Echtzeit: Türzustandsüberwachung, Fernöffnung, Öffnungsalarme oder Notschließungen lassen sich jeweils über die Managementsoftware programmieren und automatisieren. Die passende Hardware von SALTO ist standardmäßig mit Bluetooth für Mobile Access ausgestattet und verwendet den gleichen Chip auch für die Funktechnologie. Dadurch bedarf es lediglich eines Klicks in der Software für die Konfiguration von funkvernetzten Beschlägen und Zylindern als Updater, ohne an der Hardware Änderungen vornehmen zu müssen.

 © Securitas Holding GmbH

Securitas veröffentlicht Jahrbuch der Unternehmenssicherheit

Securitas Deutschland hat eine neue Ausgabe des Jahrbuchs für Unternehmenssicherheit veröffentlicht.

Wie schon mit der Umstellung im Vorjahr, ist auch diese Ausgabe ausschließlich elektronisch – auf der Internetseite von Securitas – erschienen. Das 165 Seiten umfassende Jahrbuch behandelt Themen, die von besonderer Relevanz für die Unternehmenssicherheit sind. Die Herausgabe dieses Jahrbuchs versteht das Unternehmen als Serviceleistung für Kunden und Stakeholder: Es versteht sich als Nachschlagewerk für eine professionelle Auswahl von Sicherheitsthemen, die im deutschsprachigen Raum im Jahr 2018 diskutiert und medial beachtet wurden. Klar definierte Schlagworte sollen bei der Suche helfen; eindeutige Quellenangaben zu weiteren Informationen führen.

Das Jahrbuch der Unternehmenssicherheit 2018 ist nun auf https://www.securitas.de/presse/focus-on-security/ abrufbar.

 © BDSW

Sicherheitswirtschaft Thüringen

Ausschuss empfiehlt Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages

Nach über zehn Jahren schlossen die Gewerkschaft ver.di und der BDSW im Oktober 2018 wieder einen Tarifvertrag für die thüringische Sicherheitswirtschaft ab. „Heute tagte der Tarifausschuss Thüringen und stimmte über die Empfehlung zur Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) unseres Tarifvertrages ab“, so BDSW Landesgruppenvorsitzender Wolfgang Kestner.

Dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie wird somit empfohlen, den BDSW Tarifvertrag auch für Unternehmen, die nicht im Arbeitgeberverband Mitglied sind, für verbindlich zu erklären. Die Beschäftigten aller thüringischen Sicherheitsunternehmen profitieren von einer solchen Regelung. Eine AVE führt dazu, dass sich alle Unternehmen an die mit der Gewerkschaft vereinbarten Mindestlöhne halten müssen“, so Kestner. Die heute erteilte Empfehlung umfasst alle durch BDSW und ver.di beantragten Inhalte. „So werden dann neben den Entgelten aller Lohngruppen auch die Ausbildungsvergütungen und Zeitzuschläge für alle thüringischen Sicherheitsunternehmen bindend“, so Kestner.

Um nach mehr als 10 Jahren zu einem Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di zurück zu kehren wurde bereits in den ersten Sondierungsgesprächen mit ver.di vereinbarte, bei einem Abschluss gemeinsam einen Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit zustellen. „Eine AVE ist für Arbeitnehmer aber auch Unternehmen sinnvoll und notwendig. Die beiden hohen, aber notwendigen Erhöhungen aus dem Tarifvertrag müssen mit den Kunden verhandelt und umgesetzt werden. Wenn sich zukünftig alle Unternehmen an die Mindestregeln halten müssen, ist dies ein Fortschritt für die Branche in Thüringen“, so Kestner.

Die durch die Empfehlung des Tarifausschusses sehr wahrscheinliche Erteilung der AVE wird zu gegebener Zeit durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Bundesanzeiger rückwirkend zum 01.01.2019 verkündet.

 KÖTTER Security, größtes Familienunternehmen der Sicherheitsbranche, konnte sein Kerngeschäft aus Sicherheitsdiensten und -technik weiter stärken. © KÖTTER Services.

KÖTTER Unternehmensgruppe treibt strategische Zukunftsprojekte voran

Ziel: Stärkung der Kernsegmente und Ausbau digitaler Geschäftsfelder

Das bundesweit tätige Familienunternehmen KÖTTER Ser­vices treibt die Weiterentwicklung zur digitalisierten Dienstleistungsgruppe mit Hochdruck voran. Im Fokus stehen die Stärkung des Kerngeschäftes rund um in­fra­struk­turelle Gebäudedienste aus Se­cu­rity, Cleaning und Personal Service sowie der Aus­bau neuer Geschäftsfelder spe­ziell auf dem Gebiet der Digitalisierung.

Dies kündigte die Dienstleistungsgruppe im Zuge der heute veröffentlichten Zahlen für das Ge­schäfts­jahr 2018 an. Dabei verzeichnete die KÖTTER Unternehmensgruppe eine stabile Ent­wick­lung. Der Gruppen­umsatz des Top-10-Anbieters für Facility Ser­vices erreichte 540 Millio­nen Eu­ro (Ø 5-Jahres-Wachstumsrate = 6,6 % p. a.), die Beschäftigtenzahl belief sich an­ge­sichts des weiter fortschreitenden Einsatzes sicherheitstechnischer Systeme und der zunehmenden Digitalisierung auf 18.500 Mitarbeiter (Ø 5-Jahres-Wachstumsrate = 2,6 % p. a.). „Wir haben uns in einem äu­ßerst schwie­rigen Markt­umfeld, das von immer massiverem Wett­be­werbs- und Preis­druck ge­trie­ben wird, weiter er­folg­reich behauptet“, betonte Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter. „Die nach eini­gen über­pro­por­tio­nalen Wachstumsjahren zu verzeichnende Normalisierung hatte sich bereits im Vorjahr ab­ge­zeichnet. Sie ist notwendig, um unser gesundes wirt­schaftliches Funda­ment dauerhaft zu sichern und unsere Strukturen ­zukunftsfest zu machen. Denn Wachstum ist kein Selbstzweck und gibt es bei uns nicht um jeden Preis! Es muss basierend auf strikter Qua­li­tätsausrichtung viel­mehr der ent­schei­dende Grundstock für nach­hal­ti­ge wirt­schaftliche Stabilität sein. Dies bein­hal­tet auch, vor dem Hintergrund des wachsenden Arbeits­kräfte­man­gels noch stärker als heute zu prüfen, welche Kunden von unseren Mitarbeitern am effizientesten und besten unterstützt werden können.“

Die Entwicklung der einzelnen Sparten in der Übersicht

  • Security: Die Sparte Security punktete mit Auftragserweiterungen bei Bestands­kun­den spe­ziell in Industrie, Schiffbau und bei der öffentlichen Hand und sicherte sich Neuaufträge u. a. im Messe- und Veranstaltungssektor. Damit setzte das größte Familienunternehmen der Branche seine Positio­nie­rung als kompetenter Partner sowohl für komplexe System­lösun­gen als auch für an­spruchsvolle Spe­zialdienste konsequent fort. Beispiele sind KÖTTER SYMTO, das als ganzheitliche Lösung alle Kom­ponenten aus den Berei­chen per­sonelle, technische und bauliche Sicherheit inte­griert, genauso wie die mehr als 3,5 Mil­lionen Euro starke Inves­titionsoffensive in Personal und Infrastruktur im Bereich Werk­feuer­wehr (Großfahrzeuge, Spezialtechnik, Ausbildung). Zur nachhaltigen Stärkung des Kern­geschäfts aus Sicher­heitsdiensten und -technik trug zudem der Anschluss der Für­ther ARNDT Gruppe bei. Gleichzeitig baute KÖTTER Security seine Smart Security So­lu­tions aus. „Damit wurde die im Kontext mit dem Verkauf unserer Geld- & Wert­dienste getroffene Ankündigung gleichsam mit Leben gefüllt, wonach wir Vorreiter bei Digi­ta­li­sie­rung und Security 4.0 sein wollen“, sagte Friedrich P. Kötter. Eckpfeiler sind die Be­tei­li­gung an dem auf Video- und Cloud-Mana­ge­ment spezia­li­sierten Schwei­zer An­bie­ter Morphean SA sowie die strategische Part­ner­schaft mit der F24 AG, dem führenden Unternehmen für web­basierte Lösun­gen im Bereich Alar­mie­rung und Krisen­ma­nagement. Last, but not least trug der Ende 2017 erfolgte Start der High­tech-Leitstelle Früchte: erstmals wurden über
    30 Millionen Meldungen bearbeitet.  
  • Cleaning: Eine äußerst positive Entwicklung verzeichnete die Sparte Cleaning, die sowohl auf Neu­auf­trägen als auch auf Auftragserweiterungen basierte. Die Zahl der betreuten Kun­denobjekte stieg um rund 8 %. Damit zahlte sich die Po­si­tionierung als Qualitäts­dienst­leis­ter und Branchenspezialist u. a. für das Gesund­heits­we­sen, den Logis­tiksektor sowie Che­mie & Pharma aus. Gleichzeitig forcierte auch KÖTTER Cleaning die Digitalisierungs­stra­tegie: etwa durch on­line­ge­stützte Qualitäts­kon­trol­len, die Auftrag­ge­bern in Echtzeit Trans­parenz über die Reini­gungs­standards ver­schaf­fen.
  • Personal Service: Die Sparte Personal Service konnte ihre Position am Markt festigen und bestätigt als Qualitätsdienstleister damit u. a. die Bedeutung der Zeitarbeit als flexibles Ins­tru­ment für die deutsche Wirtschaft. Zudem unterstrich KÖTTER Personal Service seine Posi­tion als verlässlicher Bran­chen­spe­zialist z. B. für Industrie, Handel, Logistik, IT und Verwal­tungen. So bietet der Personaldienstleister seinen Kunden u. a. gewerbliches, tech­ni­sches und kaufmännisches Fach- und Füh­rungs­per­sonal für die Abdeckung von Auf­trags­spitzen oder übernimmt beim „Onsite Ma­na­ge­ment“ vor Ort die Steue­rung der beim Kun­den einge­setz­ten Zeitarbeits­kräf­te.

Zuversichtlicher Blick nach vorn

Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter zeigte sich angesichts dieser Zahlen und Entwicklungen zu­ver­sichtlich für die Zukunft: „Als Familien­unternehmen in dritter Generation bauen wir auf den Erfah­run­gen und Ent­scheidungen der Vergangenheit auf. Dabei sind uns als Kindern des Ruhrgebiets, ge­prägt vom Strukturwandel der ehe­ma­ligen Bergbauregion, zukunftsorientierte Veränderungen sprich­wörtlich in Fleisch und Blut übergegangen. Heißt: Wir leben den Wandel seit 85 Jahren – und werden dies auch in Zu­kunft tun! Im Mittelpunkt stehen die weitere Konzentration auf hochqualitative und wirtschaftlich nach­hal­ti­ge Geschäftsfelder sowie der Ausbau unserer Smart Service Solutions. Auch wenn punktuelle Zukäufe immer eine Option sind, wollen wir auch in Zukunft primär organisch wachsen“.

 Aus- und Weiterbildungsaktivitäten erreichen neue Rekordwerte

Es gilt durch das Know-how und Engagement jedes Einzelnen den Erfolg täglich aufs Neue fort­zu­schreiben. „Wir wollen in den jeweiligen Regionen bzw. Marktsegmenten zu den Top-Anbietern ge­hören sowie als Synonym für Qua­li­täts- und Innovationsführerschaft stehen“, erklärte der Vize­prä­si­dent des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). A und O hierfür seien hoch­moti­vier­te und topqualifizierte Fachkräfte, weshalb neben einer mitarbeiterorientierten und wert­schät­zenden Unternehmenskultur vor allem auch das The­ma Aus- und Weiterbildung ganz besonderen Stelle­n­wert habe. Hier stieg das Gesamt­volu­men 2018 in der KÖTTER Unterneh­mens­gruppe, die in diesem Jahr ihr­en 85. Ge­burtstag feiert, erst­mals auf über eine Million Stunden.

 Reformbedarf: Abschwächende Konjunktur erhöht Druck auf Politik

Gleichzeitig erneuerte Friedrich P. Kötter seinen Appell an die Politik bei not­wendigen Refor­men aufs Tempo zu drücken. Die Agenda reiche von erforderlichen Inves­ti­tio­nen in Verkehrs­in­fra­struk­tur und Breitbandausbau über Abgaben­entlastung und Bürokratieabbau bis zur Stärkung der In­ves­ti­tionssicherheit. „Geht es hier nicht voran, gefährdet all dies in Kombination mit der schwä­cher werden­den Konjunktur die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland“, warnte der 52-Jährige. „Um dies zu verhindern, stehen die Familienunternehmer mit ihren Erfahrungen und ihrer Expertise der Politik jederzeit unterstützend zur Verfügung.“  

Sigmar Gabriel, ehem. Außenminister, Mitglied des deutschen Bundestags und Manuela Engel-Dahan, Gründerin und Vorbild-Unternehmerin mit MUT-mach-SALON aus Bad Orb Foto: © Lock Your World

 

Sigmar Gabriel würdigt Initiative „Schafft die Angst ab“ der Unternehmerin Engel-Dahan

Gründerin und Vorbild-Unternehmerin aus MINT-Bereich will Mut machen

Anlässlich des Neujahresempfang der SPD Main-Kinzig stand Sigmar Gabriel, ehemaliger Parteivorsitzender, Wirtschaftsminister und Außenminister, Anfang Februar 2019 als Gastredner auf der Bühne.

Die Klosterberghalle war bis auf den letzten Platz gefüllt. In einer leidenschaftlichen Rede ließ Gabriel das Jahr und die Ereignisse Revue passieren. Zum Thema Europa wies er eindrücklich auf das bisher Erreichte und die Verantwortung und tragende Rolle hin, die Deutschland bislang innehatte. Er mahnte eindringlich, dass Europa nicht ins Hintertreffen im Wettbewerb zwischen China und den USA geraten dürfe. Weiterhin bezog er Stellung zu den Themen Digitalisierung, Brexit und den möglichen Auswirkungen.

Schafft die Angst ab!
Bei all der großpolitischen Wetterlage lag es ihm wohl am Herzen zu betonen, dass nicht alles schlecht zu reden sei. Mut zu machen, das sei angesagt. So hielt er mitten in seiner Rede die MUT-mach-Karte des 1. Hessischen MUT-mach-SALONs in die Höhe. „Schafft die Angst ab“, lies er vor und würdigte die Initiative von Manuela Engel-Dahan. Einer Unternehmerin aus dem Main-Kinzig-Kreis, die aus eigenem Antrieb eine Initiative ins Leben rief, um Menschen und auch insbesondere Frauen für das Unternehmertum zu interessieren. Er hat Engel-Dahan neben anderen engagierten Unternehmerinnen im Jahr 2014 in Berlin zur Vorbild-Unternehmerin berufen, um die Frauen in der Wirtschaft sichtbarer zu machen. Er gab ihnen den Auftrag, mehr Frauen für den Beruf der Unternehmerin zu begeistern. Engel-Dahan nahm diese Aufgabe an. Mit ihrer Initiative Form Your World will Engel-Dahan die Beförderung und Pflege von Unternehmer- & Unternehmerinnengeist, menschlicher Unternehmenskultur und beruflicher Erfüllung ins Licht rücken.

14. März 2019 in Bad Orb
Der nächste MUT-mach-SALON – Schafft die Angst ab! findet am 14. März 2019 im Hause der Lock Your World in Bad Orb statt. Mit dem Abendmotto „Am Gipfel wird die Luft dünner – von der Schönheit der Hürde und Freude der Bewältigung“ tritt sie mit Interessierten in den Dialog. Sie erzählt unverblümt von ihrem Leben als Unternehmerin, den Herausforderungen als Quereinsteigerin ein außergewöhnliches Schließsystem für die Absicherung kritischer Infrastruktur im Markt zu etablieren. Sie erzählt von ihren Ängsten und ihren persönlichen Rezepten. In den über 30 Jahren als Unternehmerin wurde sie vielfach für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Bemerkenswerter Quereinstieg
Ihr Unternehmen Lock Your World mit dem eigenen Schließsystem pylocx bezeichnet sie als ihr „Masterpiece“. Es findet seit Jahren Einsatz in Zugangs- und Zutrittsbereichen in KRITIS-Bereichen. Ein neues Segment sind Sicherheitsbehältnisse u. a. zur Realisierung der sicheren Lieferkette im Smart Metering. „Ich habe in meiner unternehmerischen Laufbahn viele Ängste zu bewältigen gehabt. Ohne Unterstützung wohlwollender Menschen, die mir begegnet sind, wäre mir das nicht gelungen.“ Ihre Erfahrungen will sie aktiv weitergeben und einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. „Wir haben so ein großartiges Potential in unserem Land, gerade auch in unserer nachrückenden Generation. Ich möchte aktiv unterstützen so gut ich kann“, so Engel-Dahan. 

 © Genetec

Genetec ist Platinum-Premier-Partner von Mercury Security

Der Technologieanbieter für Zutrittskontrolle Mercury Security verleiht Genetec den höchsten Partner-Status für die enge Zusammenarbeit bei innovativen Integrationslösungen für die Zutrittskontrolle.
Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, ist Platinum-Premier-Partner von Mercury Security. Das Unternehmen gehört HID Global, einer auf Identitätslösungen spezialisierten Unternehmensgruppe mit Sitz in den USA, und ist Marktführer für OEM Zutrittskontrolltechnologie. Mit dem höchstmöglichen Status-Level zeichnet Mercury Security Partner aus, die durch kontinuierliches Marktwachstum und tiefe Integrationen mit Mercury-Lösungen überzeugen und den gleichen Ansatz einer offenen Architektur für Zutrittskontroll-Lösungen verfolgen.
„Wir arbeiten seit 2014 mit Mercury Security als Partner und Reseller zusammen. Es freut uns sehr, dass wir jetzt bereits nach wenigen Jahren den höchsten Partner-Status verliehen bekommen haben. Mercury ist ein wichtiger Partner im Rahmen unserer Entwicklungsstrategie für Zutrittskontroll-Lösungen. Wir bündeln unsere Kräfte, um innovative, auf offener Architektur basierende Zutrittskontroll-Lösungen anzubieten, die gegen Cyberattacken abgesichert sind.“, sagt Georges Tannous, Director of Strategic Alliances bei Genetec.
„Genetec hat mit den Mercury-Produkten in den letzten Jahren ein signifikantes Wachstum verzeichnet. Dieses Wachstum in Verbindung mit dem kontinuierlichen Einsatz für eine offene Architektur für Zutrittskontroll-Lösungen, haben den Ausschlag gegeben, Genetec nun verdientermaßen als Platinum-Premier-Partner auszuzeichnen“, sagt Matt Barnette, Vice President bei Mercury.
„Wir freuen uns darauf, unseren gemeinsamen Kunden weiterhin offene, skalierbare und sichere Lösungen anzubieten.“
Genetec gehört laut der Access Control Intelligence Database 2017-2018 des Marktforschungsinstituts IHS zu den Top 5-Anbietern von Zutrittskontrollsoftware auf dem amerikanischen Kontinent und überzeugt mit dem stärksten globalen Wachstum aller Marktteilnehmer.