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Umsatz der Sicherheitsbranche steigt im 1. Halbjahr 2019 um 4,4 Prozent

Er verdoppelt sich binnen zehn Jahren

Die private Sicherheitswirtschaft in Deutschland hat im 1. Halbjahr 2019 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,4  Prozent gesteigert, das zeigt die Konjunkturstatistik des Statistischen Bundesamtes für den Dienstleistungssektor. „Wenn dieser Trend weiter anhält, dann wird der Umsatz im Jahr 2019 erstmals die Marke von 9 Milliarden Euro erreichen. Damit hat sich in nur einem Jahrzehnt der Umsatz unserer Branche mehr als verdoppelt“, so der Hauptgeschäftsführer des BDSW Dr. Harald Olschok.

Das steigende Schutzbedürfnis von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft komme der Branche zugute. Wachstumstreiber seien vor allem der Schutz von Veranstaltungen, des Einzelhandels und des ÖPV sowie die vielfältigen Sicherheitsaufgaben an den Flughäfen. Alleine dort würden über 25.000 private Sicherheitskräfte arbeiten, Tendenz weiter steigend. „Auch die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft führt dazu, dass immer mehr Jobcenter, Krankenhäuser und öffentliche Gebäude privat geschützt werden“, so Olschok. „Die immer wichtiger und notwendiger werdende Eigenvorsorge der Wirtschaft und staatlicher Einrichtungen begünstigen unsere Branche. Der von der Politik verkündete Rückgang der Kriminalität in der Polizeilichen Kriminalstatistik hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Wirtschaft und Staat immer mehr private Sicherheitsdienste beauftragen“, so Olschok. Die Umsatzzuwächse verteilen sich innerhalb der Wirtschaftsklasse 80, zu der Sicherheitsunternehmen, Detekteien wie auch Sicherheitsdienste mit Überwachungs- und Alarmsystemen gehören. Die Steigerungen im technischen Bereich sind im Vergleich zur personellen Dienstleistung zwar deutlich geringer ausgefallen, steigen aber ebenfalls stetig. „Die Sicherheitstechnik wird immer leistungsfähiger und auch preiswerter. Damit verbreiten sich diese Systeme immer schneller. Integrierte Sicherheitslösungen werden für den Dienstleistungssektor immer wichtiger“, so Olschok. Im Verband sind viele Unternehmen vertreten, die solche Services anbieten. Die Zahl der Beschäftigten ist binnen Jahresfrist um 1,7 Prozent gestiegen und liegt damit bei knapp 270.000. Die Differenz zwischen Umsatz- und Beschäftigtenwachstum zeige, so Olschok abschließend, dass es den Sicherheitsunternehmen offensichtlich gelungen sei, die 2018 vereinbarten Tariferhöhungen bei ihren Kunden umzusetzen.

Prosegur - Heath White feiert 50. Geburtstag

Heath White, stellvertretender Vorsitzender der BDGW und Geschäftsführer von PROSEGUR Deutschland © BDGWDer stellvertretende Vorsitzende der BDGW und Geschäftsführer von PROSEGUR Deutschland, Heath White, wurde, am 03. September 2019, 50 Jahre alt. „Im Namen des Vorstandes und der Tarifkommission möchte ich Herrn White herzlich zu seinem runden Geburtstag gratulieren“, so Michael Mewes, Vorsitzender der BDGW.

White wurde am 9. November 2016 in den Vorstand der BDGW gewählt und ist seitdem auch Mitglied der Tarifkommission des Verbandes. Im selben Jahr hat er beim weltweit tätigen Anbieter für Sicherheitsdienstleistungen, Prosegur, die Verantwortung für rund 4.000 Mitarbeiter in 31 Niederlassungen übernommen. Das langjährige BDGW Mitglied Prosegur bietet u.a. Cash Management Lösungen, Geldautomaten-Services, automatisierte Bargeldlösungen, Werte- und Kurierlogistik, Zolllagerung sowie die Planung und Implementierung von Sicherheitskonzepten an. Weltweit beschäftigt Prosegur über 160.000 Mitarbeiter. Heath White studierte in Augsburg und blieb danach in Deutschland „hängen“. Er war im Laufe seiner Karriere u.a. Geschäftsführer bei einem internationalen Logistikunternehmen sowie in der Flughafen- und Transportlogistik tätig. Er arbeitete bei Konzernen wie der Swissport International Ltd. oder bei Aviapartner B.V. als Senior Vice President Europe und COO Division Cargo, bevor er vor drei Jahren in das führende deutsche Geld- und Werttransportunternehmen Prosegur als Geschäftsführer einstieg.

 © ASW NRW

Sicherheitstag der ASW NRW am 5. September 2019

Sicherheit in neuen Dimensionen

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (ASW NRW) richtet in Bochum ihren 15. Sicherheitstag aus. Unter der Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Herbert Reul diskutieren Experten über das Thema „Sicherheit in neuen Dimensionen: Mensch – Technik – Dienstleistungen“.

Das Thema Sicherheit wird immer wichtiger. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über Risiken und Zwischenfälle berichtet wird. Vor allem der globale Terrorismus, aber auch mehr und mehr kriminelle Handlungen wie Wirtschaftsspionage stehen dabei im Mittelpunkt. Sicherheit nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich von höchster Bedeutung. „Daher vertreten wir die Auffassung, dass sich Unternehmen sowie private und öffentliche Organisationen mehr denn je auf diese neue Bedrohungslage einstellen und Vorbereitungen für den Krisenfall treffen müssen. Cyber-Risiken, Entführungen von Mitarbeitern, Ausspähversuche und Wirtschaftsspionage, globaler Terrorismus: In den vergangenen Jahren haben vielfältige Gefahren die deutsche Wirtschaft erreicht, die der weniger kundige Beobachter eher in Hollywood als hierzulande vermuten würde“, sagt Christian Vogt, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V. „Sicherheit in neuen Dimensionen: Mensch – Technik – Dienstleistungen“: Unter dieser Überschrift steht der diesjährige Sicherheitstag. Es ist der 15. seiner Art, und Jahr für Jahr lädt die ASW NRW renommierte Referenten aus Privatwirtschaft, Forschung und Sicherheitsbehörden ein, um den Teilnehmern aus Unternehmen und von der öffentlichen Hand fachlich relevante Informationen zu vermitteln und neue Einblicke in die Sicherheitsdebatte zu ermöglichen. „Wir gehen von rund 140 Teilnehmern bei unserem Sicherheitstag aus. Das zeigt die Akzeptanz für unser Angebot und die Bedeutung von hochkarätigen Informationen“, sagt der ASW-Vorsitzende Christian Vogt. Der 15. Sicherheitstag findet am Donnerstag, 05. September, bei der G DATA Software AG (Königsallee 178, 44799 Bochum) statt. Die Veranstaltung, die sich mit den zahlreichen Perspektiven der Sicherheit im Dreieck aus Mensch, Technik und Dienstleistung befassen wird, wird dementsprechend auch eine attraktive Mischung aus Vorträgen von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden präsentieren. So werden unter anderem Andreas Lüning, Gründer der G DATA Software AG, Esti Peshin, General Manager, Cyber Division, Israel Aerospace Industries, Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Burkhard Freier, Leiter Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen und Kai Pervölz, Geschäftsfeldleiter Präventive Sicherheit beim Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, auftreten. Gerhard Schindler, Präsident a.D. des Bundesnachrichtendienstes, wird die Diskussionsrunde „Was sind die neuen Trends der Sicherheit?“ moderieren. „Wir wollen neue Impulse für die Praxis liefern und unseren Mitgliedern und Gästen aufzeigen, welche sicherheitsrelevanten Gefahrenpotenziale bestehen, aber auch Lösungen dafür anbieten. Das verstehen wir als unsere vorrangige Aufgabe als Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft“, sagt Christian Vogt.

Volksbank BraWo Service GmbH setzt auf neues ALVARA Gesamtsystem

Die Volksbank BraWo Service GmbH, ein Tochterunternehmen der Volksbank eG Braunschweig-Wolfsburg, setzt ab sofort auf die innovative Geldbearbeitungs-Lösung der ALVARA Cash Management Group AG und der Inform solutions GmbH. Diese verbindet Zähl- und Videotechnik zu einem ganzheitlichen Gesamtsystem. So werden die Prozesse in der Geldbearbeitung deutlich optimiert und die Sicherheit erhöht.

Die Geldbearbeitungs-Lösung der ALVARA Cash Management Group AG und der Inform solutions GmbH unterstützt die Geldbearbeitung für Finanzinstitute – sie kombiniert Videotechnik und Zählsoftware zu einem einheitlichen Gesamtsystem. Eines der ersten Institute, welches von der innovativen Gesamtlösung profitiert, ist die Servicegesellschaft der Volksbank eG Braunschweig-Wolfsburg. Sie setzt das inform Videomanagementsystem als eines der ersten Institute ab sofort in der Praxis der Geldbearbeitung ein.

„Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam mit der Inform solutions GmbH gelungen ist, eine Lösung zu entwickeln, die unseren Kunden einen echten Mehrwert bietet“, erklärt Bernd Hohlfeld, Vorstand bei ALVARA. „Der Einsatz der inform Videolösung hebt nicht nur zeitliche Potenziale, sie entlastet vor allem die Mitarbeiter der Volksbank BraWo Service GmbH, indem sie die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit des Zählvorgangs transparent dokumentiert.“

Einer der sensibelsten Momente im gesamten Geldbearbeitungsprozess ist das Öffnen und Auszählen von Safebags und Geldkassetten. Die Herausforderung: Die verwendeten, nicht mit einander verbundenen Tools, bestehend aus Zählsoftware und Videotechnik, ließen eine nachvollziehbare und transparente Zuordnung der generierten Informationen nur schwerlich zu – und wenn überhaupt, nur mit großem zeitlichem manuellem Aufwand. Die Lösung: Beide Technologien miteinander verbinden. Das haben die ALVARA Cash Management Group AG und die Inform solutions GmbH getan und gemeinsam eine Lösung entwickelt, welche Zähl- und Videotechnik zu einem miteinander kommunizierenden Gesamtsystem verbindet. Dabei werden die Zähldaten direkt in das Videobild eingebettet. Es entsteht eine fälschungssichere Dokumentation des Zählprozesses. Die Recherche eines Vorgangs erfolgt entsprechend der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und ist dennoch denkbar einfach. Zum Einsatz kommen die ALVARA Anwendung „Hauptkassensoftware“ und die inform-Lösung „InfoControl ViA Lx Banking“ - das neueste Produkt aus der Produktfamilie InfoControl, eines der marktführenden Videolösungen bei Banken und Sparkassen. Damit ist eine Gesamtlösung entstanden, die sich nahtlos in bereits vorhandene Videomanagementlösungen integriert.

v.l.: Carsten Klauer, Hans-Joachim Grote, Lars Müller und Friederike C. Kühn © IHK/Winslow

Mehr Schutz der Wirtschaft vor Kriminalität

SicherheitsPartnerschaft Schleswig-Holstein gegründet

Die schleswig-holsteinischen Unternehmen sollen künftig besser vor On- und Offline-Kriminalität geschützt werden. Mit diesem Ziel haben die IHK Schleswig-Holstein, die Landesregierung - vertreten durch das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration -, die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASWN) sowie die Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V. (DiWiSH) am, 19. August, eine Partnerschaft geschlossen.

"Inhaltlich deckt die SicherheitsPartnerschaft jede Form von Kriminalität ab: vom Ladendiebstahl über Betrug bis hin zu Cybercrime", umreißt Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein, das Aufgabenfeld. Dazu wollen das Innenministerium, die drei IHKs im Land und die beiden Vereine, die sich branchenübergreifend mit der Kriminalitätsbekämpfung auseinandersetzen, ab sofort vertieft zusammenarbeiten. Denn: "Nur durch den Schulterschluss von Sicherheitsbehörden und Wirtschaft können Unternehmen bei herkömmlichen wie auch digitalen sicherheitstechnischen Herausforderungen die nötige Unterstützung erhalten", so Kühn. "Die Unternehmen in Schleswig-Holstein müssen sich auf immer neue Betrugsmaschen einstellen und schnell reagieren können. Dafür ist ein regelmäßiger und intensiver Austausch zwischen den Ermittlungsbehörden und der Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser neuen Partnerschaft gemeinschaftlich deutlich effektiver auf kriminelle Phänomene reagieren können und wir so in Zukunft hoffentlich größere Schäden verhindern können", erklärt Innenminister Hans-Joachim Grote. Doch auch private Initiativen und Angebote zur Erhöhung der Unternehmenssicherheit sollen Eingang in die Partnerschaft finden: "Viele Unternehmen werden bereits heute vorbeugend aktiv, um sich zu schützen, bevor es zu spät ist", weiß Carsten Klauer, Vorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. "Hier gibt es bereits ein breit gefächertes Angebot aus der Wirtschaft, das man nutzen kann, ohne dass man gleich den Staat um Hilfe rufen müsste."

Servicepoint Cybersecurity

Wie eine konkrete Hilfestellung für Betriebe aussehen kann, die im Netz angegriffen worden sind, entwickelt derzeit die DiWiSH: "Am 1. Oktober startet der Servicepoint Cybersecurity", kündigt der Vereinsvorsitzende Lars Müller an. Der Service diene als Erstanlaufstelle für kompromittierte Unternehmen, bei der sie sich schnell und unbürokratisch Hilfe holen könnten. "Doch der Servicepoint Cybersecurity ist nicht nur ein Feuerlöscher, wenn es schon zu spät ist, sondern soll auch konkrete Angebote auch im Bereich der Prävention anbieten", betont Lars Müller. Wie sicher sind die Daten eines Unternehmens? Und wo liegen mögliche Schwachstellen im Unternehmensnetzwerk? Zum Start der SicherheitsPartnerschaft führten die Partner im Haus der Wirtschaft ihre Auftaktveranstaltung unter dem Titel "Cybersecurity - Was tun, wenn’s schief gegangen ist?" durch. Fachleute vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), vom Verfassungsschutz, dem Landeskriminalamt sowie der DiWiSH-Fachgruppe IT Security informierten interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer darüber, wie sicher ihre Daten sind und wo mögliche Schwachstellen in Firmennetzwerken lauern. Denn: Nur wer weiß, wo die Gefahren liegen, kann sich auch zielgerichtet schützen.  Auch ein Live-Hack - die Demonstration einer Übernahme eines fremden IT-Gerätes - wurde am Beispiel einer Ampelschaltung durchgeführt.

Sicherheitspartnerschaft Ruhr ehrt KÖTTER Security-Mitarbeiter

Freute sich über die Auszeichnung: Ender Yaman, Revierfahrer bei KÖTTER Security. © KÖTTER Services.Die Sicherheitspartnerschaft Ruhr hat einen Beschäftigten von KÖTTER Security bei der Wahl zum „Mitarbeiter des Jahres“ mit dem 2. Preis prämiert.

Die gemeinsame Initiative von Polizei, Sicherheitsunternehmen und Wirtschaftsförderungen aus Essen und Mülheim an der Ruhr zeichnete Ender Yaman, Revierfahrer in der Niederlassung Essen der Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG, für sein umsichtiges Handeln aus, durch das ein orientierungsloser Rollstuhlfahrer wohlbehalten nach Hause gebracht werden konnte. Der Vorfall ereignete sich unweit des Essener Hauptbahnhofs. Dort fiel Ender Yaman ein offensichtlich in seinem Rollstuhl eingeschlafener Mann auf. Er versuchte mehrfach ihn anzusprechen, doch blieb dies zunächst erfolglos. Daraufhin informierte der 29-Jährige sicherheitshalber die Polizei, die sich um den Rollstuhlfahrer kümmerte und ihn sicher nach Hause brachte. Die Verantwortlichen der Sicherheitspartnerschaft lobten das umsichtige Vorgehen des Mit­arbeiters, das gleichzeitig ein Paradebeispiel für die gute Kooperation von Polizei und Sicherheitsdienstleistern sei. „Wir sind stolz auf unseren Mitarbeiter“, sagte Niederlassungsleiter Christian Frinke. „Er hat nicht nur Empathie und Zivilcourage gezeigt. Er hat vor allem ruhig und verantwortungsbewusst gehandelt und so zum Schutz von Leib und Leben beigetragen.“

Neue Auszubildende bei Kötter © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Unternehmensgruppe

Erstmals über 230 Auszubildende

Fachkräftesicherung aus eigener Kraft: Hierfür macht sich die Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services weiter stark. Zum neuen Ausbildungsjahr starten bundesweit mehr als 80 Nachwuchskräfte in acht Berufen bei dem Familienunternehmen, davon rund 25 allein im Ruhrgebiet. Gleichzeitig steigt die Gesamt-Auszubildendenzahl damit auf über 230. Und die Ausbildungsbetriebe bieten bundesweit weitere offene Stellen an.

„Wir sind stolz auf die neue Rekordzahl an Auszubildenden und das damit verbundene Vertrauen, das die jungen Menschen uns schenken“, sagt Volker Hofmann, Prokurist und Leiter Personalwesen der KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen. „Gleichzeitig sehen wir dies als Bestätigung für unsere vielfältigen Ausbildungsinvestitionen und anschließenden Karrieremöglichkeiten an. Durch sie erleben die künftigen Fachkräfte zu Beginn, während und nach der Ausbildung hautnah, dass sie mit KÖTTER die richtige Entscheidung getroffen haben.“ 

JOBLINGE-Engagement: Chancengeber für vielfältige Bildungsbiographien

Das gilt in gleichem Maße für Absolventen des klassischen Bildungsweges wie für Jugendliche mit ungewöhnlichen Bildungsbiographien. Denn gemeinsam mit der Initiative JOBLINGE versteht sich das Traditionsunternehmen gerade auch als Chancengeber für diejenigen, die nicht unmittelbar den Einstieg in den Beruf geschafft haben. So startet aktuell ein weiterer Jobling als Kauffrau für Büromanagement am Stammsitz in Essen.

Offene Ausbildungsplätze – jetzt bewerben

Bundesweit bieten die Ausbildungsbetriebe der Unternehmensgruppe zahlreiche weitere freie Ausbildungsplätze an. Gesucht wird in den folgenden Berufen/Städten: Fachkraft für Schutz und Sicherheit (Duisburg, Erfurt, Heilbronn, Leipzig, München, Schwerin, Stuttgart, Würzburg und Wuppertal), Servicekraft für Schutz und Sicherheit (Würzburg), Kaufleute für Büromanagement (Hamburg und Würzburg), Personaldienstleistungskaufleute (Euskirchen, Hannover, Köln und Mönchengladbach) und Gebäudereiniger/in (Rhede).

v.l.n.r.: Ernst Steuger (NWS), Gerhard Ameis (NWS), Staatsminister Franz Josef Pschierer, Dr. Christian Eschner (PSP Peters Schönberger GmbH)

Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Sicherheitsdienstleistungen hält weiterhin an und führt im Jahr 2018 zu einem Wachstum von 8 %. Neben dem klassischen Objekt- und Werkschutz stehen vermehrt die Themen digitaler Werkschutz und neue technische Lösungen im Fokus.

Immer mehr Kunden setzen auf persönliche Betreuung in Kombination mit digitalen Service-Diensten wie der automatischen Alarmüberwachung. "Die zunehmende Nachfrage nach technischen Lösungen hat der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr einen kräftigen Umsatzschub ermöglicht", berichtet der Vorsitzende der Geschäftsführung, Gerhard Ameis. Mit einem Plus von 8 Prozent auf 67 Millionen Euro legten die Franken damit dreimal so stark zu wie der Markt für Sicherheitsdienstleistungen insgesamt. Als besonders wachstumsstarkes Unternehmen wurde die Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft 2018 auch durch den bayerischen Staat zum dritten Mal nach den Jahren 2010 und 2012 mit dem renommierten Mittelstandspreis „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet. Dieser bescheinigt dem Nürnberger Traditionsunternehmen unter den 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen in Bayern zu sein. Basis für diese Entwicklung ist das fortschreitende Bedürfnis nach Sicherheitslösungen aufgrund veränderter Bedrohungslagen bei Privathaushalten durch Alarmanlagen sowie Unternehmen. Dieses führte zu zahlreichen Neuaufträgen sowie Auftragserweiterungen. “Rückenwind gibt uns dabei die maßgeschneiderte Verknüpfung von Mensch und Technik durch das Angebot des Digitalen Werkschutzes“, erläutert Gerhard Ameis. Dadurch ergeben sich für die Kunden zentrale Vorteile u. a. durch die ganzheitliche Versorgung rund um ihr Florian Zachmayer (NWS), Verena Weninger (Creditreform Nürnberg) © NWSKerngeschäft, Synergieeffekte und einheitliche Standards. Mit Veröffentlichung der Zahlen bekam die Gesellschaft durch die Creditreform Nürnberg das „CrefoZert“ verliehen. Dieses Zertifikat zeichnet Unternehmen mit außergewöhnlich guter Bonität aus. „Das CrefoZert würdigt die nachhaltig positive Entwicklung unserer Gesellschaft“, betont der für den Bereich Finanzen zuständige Geschäftsführer Florian Zachmayer. Nach Angaben der Creditreform erhalten in Deutschland nur etwa 2 % der Unternehmen diese Bescheinigung.

Eine Fortsetzung der derzeitigen Entwicklung ist auch für das Jahr 2019 zu erwarten. „Mitte des Jahres steuern wir auf ein weiteres Umsatzwachstum von 10 % auf rd. 77 Mio. EUR zu“, so Gerhard Ameis.

BfV und ASW Bundesverband unterstützen deutsche Unternehmen bei steigender Gefahr durch Extremismus

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW Bundesverband) haben, nach der gemeinsamen 13. Sicherheitstagung zum Thema Extremismus am Anfang des Jahres, eine Executive Summary „Extremismus in der deutschen Wirtschaft“ veröffentlicht.

„Das Thema Extremismus betrifft jede Branche und jedes Unternehmen in unterschiedlicher Form, seien es durch gewaltsame Angriffe, Protestaktionen, Radikalisierung von Mitarbeitern oder die Gefahr von Reputationsschäden. Wenn sich Unternehmen jedoch frühzeitig auf diese Gefahren vorbereiten, können die Auswirkungen von Vorfällen begrenzt werden.“ so ASW-Vorstandsvorsitzender Volker Wagner. Der Umgang mit Populismus und zunehmender Radikalisierung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Aus Sicht des Verfassungsschutzes bietet vor allem die schleichende Entgrenzung zwischen legitimen bürgerlichen Protest und extremistischen Strömungen Anlass zur Wachsamkeit. Auch die deutsche Wirtschaft muss sich weiter auf extremistische Protestformen einstellen. Radikalisierungstendenzen und extremistische Einflüsse auf Mitarbeiter können aber auch im Unternehmen erkennbar werden. Hier sind Unternehmen zwischen Personalverantwortung und Sicherheitsanforderungen an gleich mehreren Stellen herausgefordert, passende Antworten zu entwickeln. Das BfV und der ASW Bundesverband sprechen sich daher für eine verstärkte Prävention und Sensibilisierung zum Thema Extremismus in der deutschen Wirtschaft aus. Interessierte und betroffene Unternehmen finden in der Executive Summary eine kurze thematische Übersicht, Handlungsempfehlungen sowie Kontaktmöglichkeiten.