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Bewacherregister

Chance und Herausforderung für die private Sicherheit

Zur Erhöhung der Transparenz und Zuverlässigkeit im Sicherheitsgewerbe wird am 1. Juni erstmals ein zentrales Bewacherregister für die sichere digitale Kommunikation mit den Sicherheitsunternehmen freigeschaltet.

In dem Register werden dann alle privaten Sicherheitskräfte registriert und verwaltet. „Grundsätzlich begrüßen wir das Register, da es mittel- und langfristig zu einer Entbürokratisierung und deutlich schnelleren Zuverlässigkeitsprüfung von Gewerbetreibenden und Beschäftigten beiträgt“, so BDSW Präsident Gregor Lehnert. Eine Herausforderung stelle allerdings die extrem kurz bemessene Erstbefüllungsphase des Registers mit Beschäftigtendaten durch die Sicherheitsunternehmen dar. Bisher sei noch nicht klar, ob es den Sicherheitsunternehmen möglich sein wird bis zum Stichtag – dem 30. Juni 2019 - die Daten aller rund 267 000 Beschäftigten in das Register einpflegen zu können. „Die knappe, verbleibende Zeit bis zum Start des Registers muss in einem gemeinsamen Kraftakt von Staat und Sicherheitswirtschaft so effektiv wie nur möglich genutzt werden“, so Lehnert.  Das Bewacherregister wurde im Zuge des Zweiten Gesetzes zur Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften eingeführt. In diesem Register werden erstmals alle rund 267.000 Beschäftigten sowie die über 6 500 Sicherheitsunternehmen erfasst. „Wir erhoffen uns, genau wie der Gesetzgeber, damit mehr Transparenz über die sich auf dem Markt befindlichen Sicherheitsunternehmen und eine deutliche Verkürzung der häufig viel zu langen Dauer der Zuverlässigkeitsüberprüfungen der Beschäftigten“, so Lehnert abschließend.

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Genetec besetzt strategische Positionen in Europa neu

Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, besetzt mehrere Schlüsselpositionen in Europa im Bereich Sales und Marketing neu.

Das verstärkte Managementteam soll das kanadische Unternehmen dabei unterstützen, das anhaltende Unternehmenswachstum in Europa und dem mittleren Osten fortzuführen.
Vice President Sales für Europa Francesco Serra © GenetecFrancesco Serra wird vom europäischen Headquarter in Paris aus als Vice President Sales für Europa tätig sein. Serra arbeitete zuvor in mehreren Senior-Positionen unter anderem bei Siemens, Avaya und Polycom. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Managementerfahrung im Technologiesektor und besitzt fundierte Kenntnisse in den Bereichen Sales und Sales Management. In seiner neuen Funktion übernimmt Francesco Serra die Leitung der Vertriebsaktivitäten sowie des Channel-Partner-Netzwerks.  
„Wir freuen uns, Francesco Serra im Genetec-Team willkommen zu heißen. Seine Branchenerfahrung und Vertriebsexpertise werden uns dabei helfen, unser Geschäft in Europa weiter voranzutreiben, auf unseren bestehenden Erfolgen aufzubauen und neue Marktchancen zu nutzen“, sagt Michel Calouhi, Vice President of Global Sales bei Genetec. 
Marketing Director EMEA Georges Tannous © GenetecDie bei Genetec neu geschaffene Stelle als Marketing Director EMEA bekleidet ab sofort Georges Tannous. Er machte seinen Master-Abschluss in Business Administration und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich Global Partner Management. Georges Tannous wird von Paris aus die Marketingteams im gesamten EMEA-Raum leiten und das Wachstum der Marke Genetec in der Region vorantreiben. Darüber hinaus ist er für den Ausbau des globalen Technologiepartner-Netzwerks verantwortlich. In seiner Tätigkeit wird er eng mit dem Vertrieb zusammenarbeiten.
„Francesco Serra und Georges Tannous sind erfahrene Führungskräfte mit nachweisbaren Erfolgen in der Leitung leistungsstarker Vertriebs- und Marketingteams. Ihre Erfahrung wird unsere europäische Vertriebsorganisation auf ihrem Wachstums- und Expansionskurs stärken und uns dabei helfen, in neue Regionen wie Zentral-Osteuropa zu expandieren“, sagt Guy Chenard, Chief Commercial Officer bei Genetec.
Regional Sales Manager für Mittelosteuropa Jakup Kozak © GenetecDarüber hinaus übernimmt Jakup Kozak bei Genetec ab sofort die Stelle als Regional Sales Manager für Mittelosteuropa. Zuvor war der in der Sicherheitsbranche sehr erfahrene Pole in leitenden Vertriebspositionen bei Axis Communications und L3 Technologies tätig und soll nun die Vertriebs- und Marketingexpansion von Genetec in Europa fortführen.

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BDSW gratuliert dem Verband für Sicherheitstechnik zum 25-jährigen Bestehen

Seit Juni 1994 besteht der Verband für Sicherheitstechnik, mit Sitz in Hamburg, und bringt sich durch die Fachkenntnisse seiner Mitwirkenden in vielen Bereichen der Sicherheitstechnik ein.

„Wir gratulieren dem Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Andreas Hasenpusch, und seinen Vorstandskollegen zum 25-jährigen Bestehen recht herzlich und freuen uns auf eine weiterhin produktive Zusammenarbeit unserer Verbände“, so Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW. Der BDSW hat gemeinsam mit dem Verband für Sicherheitstechnik VfS in einem Arbeitskreis „Erläuterungen und Handlungsempfehlungen zur Integrierten Sicherheit“ erarbeitet und in einer Broschüre veröffentlicht. Steigende Anforderungen in der Objektsicherung werden vorzugsweise durch den erhöhten Einsatz von Technik, qualifiziertem Sicherheitspersonal oder durch die Veränderung von organisatorischen Maßnahmen abgedeckt. „Es wird aber zunehmend wichtiger Lösungsansätze zu finden, in denen Technik, Organisation und Menschen optimal abgestimmt und effektiv eingesetzt werden. Dies kann nur über einen ganzheitlichen Ansatz gelingen“, so Olschok. Zur Entwicklung der Handlungsempfehlung haben eine Reihe von Experten aus verschiedenen Bereichen der Sicherheitswirtschaft haben ihre Erfahrungen zusammengetragen, um wichtige Hinweise zur Fehlervermeidung und Qualitätsverbesserung bereitzustellen. In Hamburg und Karlsruhe wurden gemeinsame Tagungen mit der ASW durchgeführt, um das Konzept zur Integrierten Sicherheit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Weitere Veranstaltungen, z.B. in NRW, sind in Planung.

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ALVARA bekommt mit Safelogy und MLSA neue Schwesterunternehmen

Die ALVARA Cash Management Group AG wächst mit der Unterstützung ihres Investors Silver Investment Partners (SIP) wie geplant über Deutschlands Grenzen hinaus. Die CMH Group übernimmt, als hundertprozentige Muttergesellschaft der ALVARA AG, die französischen Unternehmen Safelogy SAS (Safelogy) und MLSA SAS (MLSA). Damit schafft ALVARA den nächsten Meilenstein hin zum europäischen Marktführer für Softwarelösungen im Bargeldmanagement.

Die CMH Group übernimmt rückwirkend zum 31.12.2018 die französischen Unternehmen Safelogy SAS (Safelogy) und MLSA SAS (MLSA). Damit schafft der Leipziger Bargeldspezialist einen weiteren Meilenstein auf seinem Weg zur europäischen Marktführerschaft für Softwarelösungen im Bargeldmanagement. Gleichzeitig unterstreicht der langfristig orientierte ALVARA-Investor Silver Investment Partners (SIP) die bereits angekündigte nachhaltige Wachstumsstrategie.

Die beiden Unternehmen Safeloggy und MLSA stärken unter dem Dach der CMH Group den deutschen Bargeldlogistikspezialisten ALVARA Cash Management Group AG (ALVARA), seit Oktober 2018 ein Portfoliounternehmen von SIP.

„Mit ALVARA und SIP haben wir starke Partner gewonnen, mit denen wir unsere Marktposition in Europa stärken können. Ich freue mich darauf, die Wachstumsgeschichte unserer Unternehmen gemeinsam fortzuschreiben“, sagt Emmanuel Gaucher, CEO von MLSA und Safelogy.

Emmanuel Gaucher wird weiterhin das operative Geschäft als CEO von MLSA und Safelogy verantworten. Er übernimmt zudem neben Bernd Hohlfeld, Vorstand und Gründer von ALVARA, die Geschäftsführung der CMH Group. In dieser Funktion trägt er die Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Gruppe. Cyril Portalez bleibt CTO von Safelogy und entwickelt in dieser Position die innovativen Anwendungen des Unternehmens weiter.

„Mit Unterstützung unserer neuen französischen Kollegen können wir unser Produkt- und Leistungsportfolio für unsere deutschen und auch international aufgestellten Kunden weiter ausbauen“, sagt Bernd Hohlfeld, Vorstand bei ALVARA und Geschäftsführer der CMH Group. „Die Kombination unserer IT-Expertise und Produktkompetenzen erlaubt es uns zudem, innovative Softwarelösungen noch schneller auf den Markt zu bringen. Insbesondere im Zusammenspiel der ALVARA-Lösung ICC und dem Tresormonitoring des französischen Anbieters sehe ich erhebliche Synergiepotenziale.“

MLSA wurde 1986 in Bar le Duc (Frankreich) gegründet und ist spezialisiert auf Backoffice-Anwendungen zur Optimierung von Bargeldmanagement-Prozessen. Das Unternehmen ist international tätig, mit einem Fokus auf Europa und Afrika, und bietet Einzelhändlern, Wertdienstleistern, Finanzinstituten und öffentlichen Verkehrsbetrieben maßgeschneiderte Softwarelösungen zur Erfassung, Steuerung und Überwachung ihrer Zahlungsströme.

Um die Bedürfnisse des Handels nach Softwarelösungen für die Automatisierung des Bargeldkreislaufs besser zu erfüllen, gründeten Emmanuel Gaucher, CEO und Eigentümer von MLSA, und Cyril Portalez im Jahr 2015 gemeinsam das Start-up Safelogy in Marseille (Frankreich). Das Unternehmen hat die erste universelle Bargeld-Automatisierungsplattform entwickelt, die es Händlern ermöglicht, ihr Bargeldmanagement durch integrierte, herstellerunabhängige und flexibel anpassbare Lösungen zu optimieren. Die Plattform wird täglich von mehr als 5.000 Händlern genutzt. Über eine Cloud-basierte Software können die Kunden dabei ihre Bargeldbestände und Zahlungsströme effizient erfassen und nachverfolgen. Dadurch können die Händler bis zu 50 Prozent ihrer Prozesskosten sparen.

Als Gruppe sind ALVARA, MLSA und Safelogy in der einzigartigen Position, ihre Kunden europäisch bedienen zu können. Gemeinsam sind die Unternehmen in 15 europäischen Ländern aktiv. Durch die Angleichung von Standards schaffen sie eine einheitliche Systemlandschaft, die es Kunden erleichtert, ihre Bargeldmanagement-Prozesse auf europäischer Ebene zu synchronisieren und so Effizienzgewinne zu realisieren.

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Grundkurs Digitaler Personenschutz – 6 Module

Digitaler Personenschutz: Seien Sie ein Pionier!

Personenschutz muss sich kontinuierlich weiterentwickeln. Schließlich lassen sich Angreifer stets neue Methoden einfallen, auf welche Personenschützer reagieren müssen.

Dieses Hase-Igel-Spiel hat sich längst auch in die digitale Welt verlagert. Schutzpersonen werden digital zumindest ausgespäht und auch physische Angriffe werden digital begleitet oder vorbereitet. Von daher ist es essenziell, dass auch die Personenschützer den digitalen Raum für sich erschließen. Doch bis dato scheinen sie das Feld weitestgehend den Angreifern zu überlassen. Noch sind es eher wenige Pioniere, die über entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge verfügen, um die Chancen der digitalen Welt zu nutzen. Dabei würde schon ein bestimmtes Die Grafik zeigt die sechs Module welche im Lehrgang angeboten werden © ComplexiumGrundwissen genügen, um viele gefährliche Lücken zu schließen. So sollte eine Digitale Recherche zur Schutzperson und zu Orten bzw. Veranstaltungen, die sie aufsucht, zum Standardrepertoire eines jeden Personenschützers gehören. Und diese Recherche sollte über einfaches „Googlen“ hinausgehen. Auch die Bedrohung, die Data Breaches mit sich bringen, sollte bekannt sein – und wie man mit ihr umgeht. Personenschützer sollten Ihrer Schutzperson oder Schutzfamilie zudem den sicheren Umgang mit E-Mail und Social Media und den dazu gehörenden Apps erläutern können. Das klingt banal, doch in der Praxis ist dies ein überaus bedeutsames Thema – besonders, wenn es auch gilt, Teenager der Schutzfamilie einzufangen. Personenschützer, die diese Kompetenz einbringen können, dürften sich positiv und deutlich von der breiten Masse abheben. Sie bieten ihrer Schutzperson nicht nur objektiv mehr Sicherheit, sondern auch ein wesentlich besseres Sicherheitsgefühl. Natürlich kann man sich zu all diesen Themen Informationen zusammensuchen. Besser aber noch, erhält man sie professionell aufbereitet und kann sich hierzu mit Kollegen und Experten austauschen. Daher haben wir gemeinsam mit erfahrenen Security Professionals den Grundkurs Digitaler Personenschutz entwickelt. Alle Informationen hierzu auf www.complexium.de/academy.

Kurzentschlossene Veko-Online-Leser erhalten bis zum 17. Mai einen Pionier-Rabatt in Höhe von 25 Prozent. Tragen Sie dazu im Anmeldeformular hinter Ihr Unternehmen „VEKO-Rabatt“ ein. Mit einem "klick" auf die Überschrift gelangen Sie zur Anmeldung.

 TOP-Ausbildungsbetrieb 2019 © Industrie- und Handelskammer zu Schwerin

Securitas - TOP Ausbildungsbetrieb der IHK zu Schwerin

Das Securitas Ausbildungszentrum erhielt Mitte April zum neunten Mal in Folge die Auszeichnung „TOP Ausbildungsbetrieb“ der IHK zu Schwerin.

Seit dem Jahr 2011 wird dieser Preis der IHK jährlich neu an Unternehmen im Landkreis vergeben. Bei der feierlichen Veranstaltung im Ludwig-Bölkow-Haus freuten sich Detlef Strohkirch, Leiter des Securitas Ausbildungszentrums und sein Einsatzleiter Berkan Bagci gemeinsam mit vielen anwesenden Gästen über die inzwischen neunte Auszeichnung mit dem Siegel „TOP Ausbildungsbetrieb“. Entschieden hatte über die Ehrung zuvor eine Jury unter der Schirmherrschaft des IHK-Präsidenten zu Schwerin. „Dies ist eine tolle Wertschätzung unserer langjährigen, erfolgreichen Arbeit mit den jungen Menschen in der Ausbildung zu Sicherheitsfachkräften“, sagt Strohkirch. „Seit Eröffnung des Ausbildungszentrums Schwerin im Jahr 2003 haben knapp 300 Prüflinge ihre drei- und zweijährigen Ausbildungsberufe Fachkraft oder Servicekraft für Schutz und Sicherheit bei uns erfolgreich absolviert. Mehr als 80 Prozent dieser jungen Menschen konnten wir anschließend an vielen unserer 120 Securitas Standorte in ganz Deutschland übernehmen.“ Neben der Schweriner Auszeichnung erhielt das Securitas Ausbildungszentrum auch vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft im Jahr 2016 den Preis als „BDWS-Ausbildungsbetrieb 2016“ auf der security-Fachmesse in Essen überreicht. Bei Securitas sind bundesweit derzeit rund 170 Auszubildende in fünf verschiedenen Ausbildungsberufen beschäftigt. Mit seinen Investitionen für die Ausbildung steht Securitas Deutschland in der Spitzengruppe der Branche und setzt damit klare Signale: für seine Beschäftigten und für Qualität.  

Im SVN-Flex von SALTO fungieren die kabellosen elektronischen Beschläge und Zylinder als Updater im virtuellen Netzwerk. © SALTO Systems 

SALTO mit SVN-Flex und neuem Zylinder auf der SicherheitsExpo

SALTO Systems präsentiert in diesem Jahr erneut seine vielseitigen Zutrittslösungen auf der SicherheitsExpo in München (Halle 3, Stand B15). Dazu gehören die Systemplattform SALTO SPACE, die Cloud-Zutrittslösung SALTO KS und das Smart Lock Danalock. Im Mittelpunkt stehen neue Technologien, wie das SVN-Flex, und neue Hardware, u.a. der elektronische Zylinder SALTO Neo.

Eines der Highlights am SALTO Stand wird das SVN-Flex sein, welches virtuell vernetzte Zutrittslösungen ermöglicht, in denen funkvernetzte elektronische Beschläge und Zylinder als kabellose Updater fungieren. Das Neue am SVN-Flex ist, dass Anwender nicht mehr zwingend verkabelte Wandleser benötigen, um die Zutrittsrechte auf der Karte zu aktualisieren und mit dem Server Daten auszutauschen. Das funktioniert jetzt an jedem dafür aktivierten elektronischen Beschlag oder Zylinder direkt an der Tür. Dafür nutzt SVN-Flex eine Kombination aus dem SALTO Virtual Network (SVN) und der auf Bluetooth basierenden Funkvernetzung SALTO BLUEnet. Der SALTO Neo ist ein komplett neu entwickelter elektronischer Zylinder, den SALTO auf der SicherheitsExpo ausstellen wird. Der Zylinder verfügt über einen neuen Kupplungsmechanismus und modernste Elektronik. Er wird mit dem SALTO Virtual Network, SALTO BLUEnet und JustIN Mobile kompatibel und auch als kabelloser Updater im SVN-Flex verwendbar sein. Gestalterisch passt er sich harmonisch in die XS4 2.0 Produktlinie der Beschläge XS4 One und XS4 Mini sowie der neuen Wandleser ein. Die Cloud-Zutrittslösung SALTO KS Keys as a Service, die weltweit schon an Zehntausenden Türen im Einsatz ist, wartet ebenfalls mit wesentlichen Funktionserweiterungen auf. So ist es künftig möglich, Türen auch mittels mobiler Schlüssel direkt über das Smartphone zu öffnen. Das führt zu einer einfacheren und schnelleren Bedienung. Die Fernöffnung über App und Online-Plattform ist parallel weiterhin möglich. Überdies sind künftig auch die Keypad-Beschläge und -Wandleser mit SALTO KS kompatibel, wodurch noch mehr Öffnungsmodi für flexiblere Anwendungsszenarien genutzt werden können. Danalock ist eine sichere elektronische Zutrittslösung für Privatanwender. Die Plattform besteht aus dem Smart Lock Danalock V3, das ohne Bohrung an praktisch alle Bestandstüren passt, dem Universalmodul, das elektrisch betriebene Drittsysteme wie Garagentor oder Rollläden etc. einbindet, und der Smart-Lock-Tastatur Danapad, die einen sicheren Zugang mittels PIN-Codes ermöglicht. Das System wird über die zugehörige App verwaltet und kommuniziert kabellos und AES-256-Bit-verschlüsselt über Bluetooth. Es setzt darüber hinaus neue Maßstäbe bei der plattformübergreifenden Interoperabilität. Dank der Kompatibilität mit Z-Wave, ZigBee und Apple HomeKit ist eine Einbindung in Smart-Home-Systeme problemlos möglich.

SALTO Systems auf der SicherheitsExpo am 26. und 27. Juni 2019 in München: Halle 3, Stand B15.

Eigenes Gesetz und Wechsel zum Bundesinnenministerium geplant

Riesige Reformchance für die Sicherheitsbranche

Innenexperte Bosbach: "Juristische Rahmenbedingungen müssen dringend angepasst werden"

Die Angst vor Kriminalität ist in Deutschland trotz der seit vielen Jahren rückläufigen Gesamtdeliktzahlen besonders ausgeprägt. Das zeigt eine jüngst veröffentlichte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Liegt die Befürchtung, Opfer von kriminellen Handlungen zu werden, im OECD-Schnitt bei 34 %, sind es hierzulande 47 %.

Wolfgang Bosbach, Mitglied des KÖTTER Sicherheitsbeirates und einer der renommiertesten Innenexperten Deutschlands. © KÖTTER Services Fotograf: Manfred Esser"Ein erneuter deutlicher Hinweis auf den hohen Handlungsdruck, der aus Sicht der Bevölkerung bei der inneren Sicherheit besteht", sagt Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe und Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). "Und eine klare Aufforderung an die beteiligten Akteure, Sicherheit neu zu denken." Angesichts stetig steigender Herausforderungen u. a. durch Organisierte Kriminalität, Jugendgewalt oder Wirtschaftsspionage bei gleichzeitiger Aufgabenüberlastung der Polizei reiche der Ruf nach mehr Polizeibeamten allein nicht aus. "Neue, intelligente Kooperationen von Staat und Privat sind zusätzlich das Gebot der Stunde", betont der 52-Jährige. Und einhergehend damit die von der Bundesregierung gemäß Koalitionsvertrag angestrebte Reform des Rechtsrahmens für die Sicherheitswirtschaft. "Erst diese wird die wiederholt beschworene tragende Rolle der privaten Anbieter für die innere Sicherheit wirklich mit Leben füllen", ist Friedrich P. Kötter überzeugt. Denn auch wenn die Sicherheitswirtschaft schon heute wichtige Aufgaben übernimmt und bereits vor mehr als zehn Jahren von der Innenministerkonferenz (IMK) als zentraler Pfeiler der Sicherheitsarchitektur anerkannt wurde, bleibe die Diskussion um die Weiterentwicklung der inneren Sicherheit trotzdem primär auf die staatlichen Organe fokussiert. Darüber hinaus agiere das Sicherheitsgewerbe weiter auf einem gesetzlichen Flickenteppich mit Zuständigkeiten unterschiedlicher Ministerien, bei dem der über 90 Jahre alte § 34a der Gewerbeordnung als primäre rechtliche Basis zudem den tatsächlichen Branchengegebenheiten längst nicht mehr gerecht werde.

"Übergang zum Innenministerium wäre der geeignetste Zeitpunkt für den Gesetzesstart"

"Die juristischen Rahmenbedingungen sind nicht mehr zeitgemäß. Daher müssen sie dringend angepasst werden. Außerdem wäre die Politik gut beraten öffentliche und private Sicherheit nicht getrennt, sondern gemeinsam zu betrachten und Verengungen zu vermeiden", betont Wolfgang Bosbach, Mitglied des KÖTTER Sicherheitsbeirates und einer der renommiertesten Innenexperten. Die Gesetzesrealisierung in dieser Legislaturperiode, bei der die verantwortlichen Ministerien Herr des Gesetzgebungsverfahrens sind, befinde sich auf gutem Weg. Wolfgang Bosbach: "Bekanntlich mahlen die Mühlen des Gesetzgebers langsam. Mittlerweile ist allerdings gut ein Drittel der Legislaturperiode vorbei, so dass ich davon ausgehe, dass sich Regierung und Parlament rasch, zügig und konstruktiv mit dem Thema Sicherheitsgesetz beschäftigen werden. Der Zuständigkeitswechsel vom Bundeswirtschafts- zum Bundesinnenministerium wäre der geeignetste Zeitpunkt für den Start des geplanten Regelungswerkes für die private Sicherheitswirtschaft."

Branche in der Pflicht: Zentrale Aspekte für die Gesetzgebung in den Fokus rücken

Das Bundesinnenministerium unterstütze dabei die künftige Zuständigkeitsübernahme, verdeutlicht Fritz Rudolf Körper, Mitglied des KÖTTER Sicherheitsbeirates und Staatssekretär a. D., die positiven Signale. Mit Blick auf die hiervon und vom geplanten Sicherheitsgesetz ausgehende "riesige Reformchance, die Branche und Politik nutzen sollten", sieht er speziell die Sicherheitswirtschaft selbst in der Pflicht: "Die Schaffung eines bundeseinheitlichen Sicherheitsgesetzes ist eine große Chance. Dies muss auch in der Kommunikation der zentralen Punkte deutlich zum Ausdruck kommen. Die Branche muss Politik und Ministerien mit klar verständlichen Zielen und Inhalten hierfür begeistern." Strategisch und in der Außenwirkung gehe es um zwei Richtungen: Zum ersten, wie angeführt, die wichtige Funktion der Branche für die Sicherheitsarchitektur in der Praxis nachhaltig mit Leben zu füllen. Zum zweiten durch strengere rechtliche Vorgaben höhere Qualitätsstandards über die gesamte Branche hinweg zu verankern, schwarzen Schafen das Handwerk zu legen und damit erweiterte Kooperationen von Staat und Privat zu ermöglichen.

Wunsch nach höheren Anforderungen für Gewerbetreibende und Sicherheitsmitarbeiter

Im Fokus stehen daher verschärfte Zugangsvoraussetzungen zur Branche sowohl für Unternehmer als auch Beschäftigte. Stichwort Gewerbetreibende: "Hier wäre zu begrüßen, wenn die Schaffung höherer Eintrittsbarrieren, wie sie in der letzten Legislaturperiode eingeleitet wurden, im Gesetzgebungsprozess berücksichtigt würde. Sämtliche Auflagen für das Betreiben eines Gewerbes müssten natürlich um regelmäßige Überprüfungen ergänzt werden", sagt Wolfgang Bosbach. In diesem Zuge sollten die Kriterien für aktuelle Sicherheitsunternehmer gleichfalls kritisch auf den Prüfstand kommen. Denn nur so bestehe die wirkliche Chance, das Gewerbe in seiner gesamten Breite zu einer soliden und hochqualitativen Branche zu machen. "Wir müssen verhindern, dass Unternehmer am Markt sind, die weder das notwendige Know-how mitbringen noch die erforderlichen Personal- und Sachmittel nachweisen können, um seriös zu agieren. Ziel sollte es sein nicht den vermeintlichen Erfolg in Dumpingpreisen zu suchen, die wiederum ausschließlich durch Dumpinglöhne möglich sind", verdeutlicht der Innenexperte.

Stichwort Mitarbeiter: Hier sollten die in der vergangenen Legislaturperiode in Kraft getretenen Regelungen gesetzgeberisch gleichfalls möglichst ausgebaut werden. "Ein Ansatzpunkt wäre, die jetzt bereits für bestimmte Tätigkeitsfelder geltende Sachkundeprüfung auf alle Beschäftigten der Sicherheitsbranche auszuweiten und damit die zurzeit bestimmende Unterrichtung bei der IHK abzulösen", erklärt Fritz Rudolf Körper. Einhergehend damit erscheine die Anpassung der Prüfungsverordnung durch mehr Praxisbezug sinnvoll. Für spezielle Einsatzgebiete wie kritische oder sensible Infrastrukturen sollten zudem höhere Qualifikationsanforderungen gelten.

Dauerbrenner Subunternehmer-Einsatz / Vergabe nicht nach dem billigsten Preis

Weiteres Themenfeld ist der "Dauerbrenner Subunternehmer". "Übermäßige Einsätze von Nachunternehmern gehören zu den größten Sicherheitsrisiken. Daher sollten sämtliche angeführten Ideen zu Anforderungserhöhungen an Gewerbetreibende, Mitarbeiter etc. möglichst in gleichem Maße auch von Nachunternehmern zu erbringen sein", erklärt Fritz Rudolf Körper. Zusätzlicher Aspekt: Durch die aktuell häufig praktizierte Weitergabe an Sub-Subunternehmer werde für Auftraggeber intransparent, wer am Schluss mit welchen Qualifikationen und Überprüfungen für sie im Einsatz sei. "Ein erhebliches Sicherheits- und Haftungsrisiko. Der gesetzliche Ausschluss von Kettenbeauftragungen wäre daher sicher überlegenswert", unterstreicht der Staatssekretär a. D. Einhergehend damit tritt die Branche auch für eine Reform der Vergabepraxis ein. "Der Billigste muss nicht der Wirtschaftlichste sein! Die gerade bei der öffentlichen Hand vorherrschende Praxis, ausschließlich nach dem niedrigsten Preis zu vergeben, ist häufig mit großen Risiken verbunden", erklärt Wolfgang Bosbach. "Es wäre daher wünschenswert, dass im Zuge einer solch großen Gesetzesanbahnung für die Sicherheitswirtschaft auch die Vergabepraxis inhaltlich mit erörtert und möglichst reformiert würde. Das Bestbieterprinzip, bei dem Qualität und Preis in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, bietet hier sehr hilfreiche Ansatzpunkte."

Cornelia Okpara feiert 25-jähriges Verbandsjubiläum

Cornelia Okpara, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BDSW © BDSWSeit 25 Jahren ist Rechtsanwältin Cornelia Okpara, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BDSW, für den Verband tätig.

„Im Namen des Präsidiums, des Vorstands und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgeschäftsstelle gratuliere ich Frau Okpara recht herzlich zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum und bedanke mich für ihre überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit mit und für die Verbandsunternehmen“, sagte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW.
Die verheiratete Mutter von zwei Kindern nahm am 15. April 1994 als Assistentin des Hauptgeschäftsführers ihre Tätigkeit im Verband auf und wurde im Laufe der Jahre stellvertretende Geschäftsführerin, dann Geschäftsführerin und im Juni 2013 vom Präsidium zur stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin ernannt.   
„Cornelia Okpara ist ein Glücksgriff für den Verband. Sie vereint großen juristischen Sachverstand mit diplomatischem Geschick, aber auch der notwendigen Durchsetzungskraft“, so Olschok. Diese Eigenschaften seien gerade in unserem Verbandsgeschäft, mit teilweise äußerst heterogenen Interessen der Mitgliedsunternehmen, von großer Bedeutung. „Frau Okpara hat die Verbandsarbeit in der Sicherheitswirtschaft im letzten viertel Jahrhundert maßgeblich - besonders in der Tarifarbeit - mitgestaltet“, so Olschok.
Frau Okpara betreut die Landesgruppen Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und ist die zuständige Geschäftsführerin für die Fachausschüsse Energiewirtschaft und Bundeswehr. Über viele Jahre hatte sie die Verantwortung für den Fachverband Aviation im BDSW. Folgerichtig sei sie im August 2017 auch zur alleinigen Geschäftsführerin des neu gegründeten Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) bestellt worden. „Frau Okpara gestaltet in ihrem Zuständigkeitsbereich, gemeinsam mit den Vorsitzenden und den Tarifkommissionen, maßgeblich die Tarifpolitik und damit die Arbeitsbedingungen von über 100.000 Beschäftigten. Unser gesamtes Team und auch ich freuen uns über die weitere Zusammenarbeit mit ihr“, sagte Olschok abschließend.

 Unterstützen die Charta der Vielfalt. Die Geschwister Friedrich P. Kötter und Martina Kötter. Foto: © KÖTTER Services.

Für Toleranz in Gesellschaft und Arbeitswelt

KÖTTER Unternehmensgruppe unterzeichnet Charta der Vielfalt 

Friedrich P. Kötter: „Diskriminierung keine Chance geben!“

Die bundesweit tätige KÖTTER Unternehmensgruppe unterstützt als offizieller Unterzeichner künftig die Charta der Vielfalt. Das Familienunternehmen will so sein bestehendes Engagement für Vielfalt in Arbeitswelt und Gesellschaft weiter verstärken.

„Mit allein 114 Nationalitäten in unseren Reihen sind wir schon jetzt so bunt und vielfältig wie nur wenige Unternehmen in Deutschland. Entscheidend ist für uns der Mensch, sein Können und seine Leistung  ̶  nicht etwa ethnische Herkunft, Religion oder andere individuelle Eigenschaften. Darauf sind wir stolz“, sagte Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter heute bei der Bekanntgabe in Essen. „Mit der Charta der Vielfalt werden wir dieses erfolgreiche Miteinander im eigenen Unternehmen nachhaltig ausbauen. Gleichzeitig wollen wir angesichts zunehmender politischer Radikalisierung auch in Deutschland ein klares Zeichen setzen, dass Diskriminierung in Gesellschaft und Arbeitswelt keine Chance haben darf.“   

Mit der Unterzeichnung der von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, unterstützten Arbeitgeberinitiative schlägt das Familienunternehmen, das seinen 85. Geburtstag feiert, kein völlig neues Kapitel auf. Die Selbstverpflichtung zu Gleichbehandlung und Anti-Diskriminierung ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. „Als Ruhrgebietsunternehmen schließen wir uns damit gerne der Tradition der Bergleute an. Für diese war nicht die Herkunft, sondern allenfalls die Frage nach dem Lieblings-Fußballverein von Bedeutung“, erklärte Friedrich P. Kötter.

Und die Vorteile von Diversity werden im Arbeitsalltag bereits nachhaltig genutzt bzw. forciert: So unterstützt das Familienunternehmen im Rahmen der täglichen Arbeit aber auch der Fortbildungs- und Führungsnachwuchsprogramme gezielt die unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente. „Denn nur dieses Erkennen, Nutzen und Fördern lässt uns langfristig erfolgreich bleiben“, ist der Familienunternehmer überzeugt. „Zudem macht uns Vielfalt auch in der Außenwahrnehmung stark, da eine von Wertschätzung geprägte Unternehmenskultur für Beschäftigte, Bewerber und Kunden besondere Relevanz hat.“ Und dies beginnt schon zum Start der Karriere. So können Auszubildende im Rahmen von Auslandsaufenthalten eigene Erfahrungen von Vielfalt sammeln und ihre eigene Offenheit stärken. Last, but not least zahlt sich der Einsatz von Beschäftigten mit Migrationshintergrund aus, die unterschiedliche Sprach- und Kulturkenntnisse mitbringen.

Darüber hinaus ist die KÖTTER Unternehmensgruppe vielfältig gesellschaftlich engagiert:

-          JOBLINGE: Als Gründungsmitglied der Joblinge gAG Ruhr engagiert sich das Familienunternehmen mit Ausbildungs- und Praktikumsplätzen nicht allein für benachteiligte Jugendliche im Arbeitsmarkt. Es unterstützt zusätzlich das Programm Kompass, das auf die Integration junger Geflüchteter ausgerichtet ist. Der erste Kompass-Teilnehmer im Ruhrgebiet startete bei dem Familienunternehmen.

-          Stiftung muTiger: Hier setzt das Traditionsunternehmen gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und weiteren Partnern ein klares Zeichen für Zivilcourage – und damit für tolerantes und friedliches Miteinander. Rund 6.500 Teilnehmer in fast 450 Kursen haben bis heute die entsprechenden Kursangebote genutzt.

-          Sicherheitspartnerschaften: Flankiert wird dieses Engagement gegen Gewalt und Intoleranz von der Unterstützung für bundesweite Sicherheitspartnerschaften. Erst kürzlich wurde ein Beschäftigter von der Sicherheitspartnerschaft Ruhr mit dem 2. Platz bei der Wahl zum Mitarbeiter des Jahres belohnt. Sie würdigte damit seinen Einsatz für einen Rollstuhlfahrer.

Auftakt

Schulungen, „Flagge zeigen für Vielfalt“, Diversity- und Social-Day, BluStar.NRW

Diese und ähnliche Engagements will das Familienunternehmen im Rahmen der Charta der Vielfalt ausbauen. Im Start-Halbjahr sind folgende Maßnahmen geplant:

-          Schulungen: Neben der Einbindung in eigene Medien und Publikationen wird das Spektrum der Charta als eigenständiges Modul fester Bestandteil der Einführungsveranstaltungen für Mitarbeiter und der Schulungen für Führungskräfte sein. So sollen zum einen künftige Kollegen für diese Idee begeistert werden; zum anderen kommt den Führungskräften als Schnittstelle und Multiplikatoren zu den gewerblichen Beschäftigten eine zentrale Rolle zu.

-          Kampagne #FlaggefürVielfalt: Die Leitidee „Flagge zeigen für Vielfalt!“ ist täglich aktuell. So wird sich das Unternehmen durch Statements, Bilder und Claims speziell in den sozialen Netzwerken für Toleranz und Vielfalt stark machen.

-          Diversity-Day: Das Familienunternehmen ist beim 7. Deutschen Diversity-Tag am 28. Mai dabei. In diesem Zuge sind Beschäftigte der Niederlassungen Bremen und Hamburg der KÖTTER SE & Co. KG Security, Hamburg, zu einem Vortrag des Krisentherapeuten

Dr. Christian Lüdke, Geschäftsführer der zur KÖTTER Unternehmensgruppe gehörenden TERAPON Consulting GmbH, eingeladen. So soll die Sensibilität für das Thema Vielfalt weiter geschärft und der Austausch darüber gefördert werden, welche Gefahren von Diskriminierung, Mobbing etc. im Alltag ausgehen und wie diesen aktiv zu begegnen ist.

-          Social-Day: Die KÖTTER Unternehmensgruppe wird zum Start des neuen Ausbildungsjahres einen eigenen Social Day veranstalten. Hier sollen sich speziell neue und aktuelle Nachwuchskräfte einbringen und ihre Gedanken für Vielfalt in Gesellschaft und Arbeitswelt aufzeigen. „Gerade hiervon erhoffen wir uns natürlich weiteren Schwung für unser eigenes Unternehmen“, sagt Friedrich P. Kötter.

-          BluStar.NRW: Das für die Stiftung Universitätsmedizin Essen engagierte Familienunternehmen wird sich zusätzlich für BluStar.NRW (Blut und Stammzellspende von Menschen mit Migrationshintergrund in NRW) einsetzen. Dazu sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen, mit denen speziell eigene Beschäftigte und Partnerunternehmen auf die Initiative aufmerksam gemacht werden. Hintergrund: Jenseits der bekannten Blutgruppen A, B, AB, 0 und Rhesus gibt es eine Vielzahl weiterer Blutgruppen, die kaum bekannt und weltweit regional unterschiedlich ausgeprägt sind und für die häufig Spender fehlen. Das Projekt wendet sich daher gezielt an Menschen mit Migrationshintergrund, um sie für die Blutspende zu gewinnen und so zu einer optimalen Versorgung beizutragen.

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