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Wolf-Rüdiger Wirth feiert 40. Geburtstag

Wolf-Rüdiger Wirth, Geschäftsführer der ITT Industrie- und Transportschutz Thüringen GmbH, feierte am 22. Mai, seinen 40. Geburtstag.

„Wir gratulieren Herrn Wirth herzlich zu seinem runden Geburtstag und bedanken uns bei Ihm für sein enormes Engagement in unseren beiden Verbänden.“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW und Hauptgeschäftsführer der BDGW. Wolf-Rüdiger Wirth ist seit über 15 Jahren für die ITT Industrie- und Transportschutz Thüringen GmbH tätig. Seit 2007 ist er neben seiner beruflichen Tätigkeit stellvertretenden Vorsitzender der Landesgruppe Thüringen sowie Mitglied der Tarifkommission. Für die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste ist Wolf-Rüdiger Wirth seit 27.11.2012 im Vorstand aktiv tätig. Als stellvertretender Vorsitzender setzt er sich sehr engagiert für die Belange der Wertdienstleister aber auch für die Interessen der Beschäftigten ein. Bereits seit 2010 ist er zudem Mitglied der Tarifkommission der BDGW.

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Justizvollzugsanstalt Burg feiert 10. Geburtstag

KÖTTER Unternehmensgruppe an PPP-Pilotprojekt beteiligt

Besuchstag der anderen Art in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Burg in Sachsen-Anhalt: Am vergangenen Samstag hatten die Angehörigen der Bediensteten der JVA die Gelegenheit, in ausgewählten Bereichen einen Blick hinter die Kulissen der hochmodernen Justizvollzugsanstalt zu werfen.

Anlass für die Veranstaltung, an der neben JVA-Bediensteten und ihren Angehörigen u. a. Vertreter von Land, Projektgesellschaft, Behörden und Partnerunternehmen teilnahmen, war das zehnjährige Bestehen der Einrichtung. Mit rund 630 Haftplätzen, einer Gesamtfläche von rund 220.000 Quadratmetern (dies entspricht etwa 30 Fußballfeldern) sowie höchsten Sicherheitsstandards gehört die JVA Burg zu den größten und modernsten Justizvollzugsanstalten in Europa. Gleichzeitig kommt ihr Modellcharakter zu. Denn mit ihrer im Mai 2009 erfolgten Inbetriebnahme ging ein PPP-Pilotprojekt (Public-Private-Partnership) im Justizsektor an den Start, da erstmalig bei der Realisierung einer Justizvollzugsanstalt in Deutschland von der Planung über den Bau und die Finanzierung bis hin zum Teilbetrieb über eine langjährige Vertragslaufzeit der Großteil der nichthoheitlichen Dienstleistungen komplett an ein privates Konsortium vergeben wurde. „Ich bin stolz auf den erfolgreichen Verlauf dieses Projekts, das ein Musterbeispiel für die gute Kooperation von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft ist, und mit dem wir zudem unsere seit mittlerweile 25 Jahren bestehende Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Justizdienstleistungen unterstreichen“, sagte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Unternehmensgruppe. Er richtete seinen besonderen Dank für die gute Zusammenarbeit an Anne-Marie Keding, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, an Ulrike Hagemann, Leiterin der JVA Burg, sowie an die Geschäftsführung der Projektgesellschaft Justizvollzug Burg GmbH & Co. KG. Gleichzeitig dankte der Familienunternehmer gemeinsam mit Rüdiger Haase, Mitglied der Geschäftsleitung der KÖTTER Justizdienstleistungen SE & Co. KG, seinem rd. 70-köpfigen Team vor Ort für die hervorragende Arbeit und verlässliche Unterstützung. „Mir ist bewusst, dass die täglichen Anforderungen und der Einsatz auch außerhalb üblicher Arbeitszeiten Ihnen und Ihren Familien viel abverlangen. Deshalb macht es mich umso stolzer, dass wir gemeinsam auf die erfolgreiche Arbeit zurückblicken können.“ Im Zuge des Teilbetriebs der vollzuglichen und allgemeinen Dienstleistungen übernehmen die Mitarbeiter unter der fachlichen Leitung und Kontrolle des Personals des Landes Sachsen-Anhalt zahlreiche nichthoheitsrechtliche Hilfs- und Betreuungsaufgaben. Diese reichen von Hilfsdiensten an der Außenpforte über Aufgaben in der Gefängnisbücherei bis zu medizinischer Versorgung. Damit werden die staatlichen Bediensteten von einer Vielzahl von Betreuungsaufgaben rund um Gefangene und allgemeine Hilfstätigkeiten entlastet und können sich mehr auf die originären Sicherungs- und Kontrollaufgaben sowie die Resozialisierungsarbeit konzentrieren. Weiterer wichtiger Punkt ist die Verlässlichkeit in der Dienstorganisation. Krankheits- oder urlaubsbedingte Schwankungen können ausgeglichen werden, da bei Personalausfällen qualifizierter Ersatz gestellt werden kann. 

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Mitarbeiterpreise der Sicherheitswirtschaft verliehen

Im Rahmen der 52. Jahresmitgliederversammlung des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft wurde zum vierten Mal den BDSW-Mitarbeiterpreis verliehen. Drei Sicherheitskräfte, die sich durch besondere Leistungen hervorgetan haben, wurden geehrt.

„Eine personalintensive Dienstleistung, wie die unsere, ist nur mit der Hilfe tausender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen unserer Branche möglich, die Tag für Tag ihre Arbeitszeit, und manchmal sogar ihre Gesundheit und ihr Leben einsetzen, um Sicherheit zu gewährleisten. Nicht immer wird diese Bereitschaft ausreichend gewürdigt. Aber was wäre das Sicherheitsgewerbe ohne seine Mitarbeiter?“, so Lutz Kleinfeldt, Vizepräsident des BDSW. Aus diesem Grund würdige der BDSW die herausragende Arbeit der ausgewählten Sicherheitskräfte stellvertretend für zehntausende engagierter Beschäftigte der Branche.

Die drei Gewinner haben durch Ihren außergewöhnlichen Einsatz gezeigt, dass sie sich über das übliche Maß hinausgehend mit ihrer Tätigkeit identifizieren und ein Beispiel für ihre Kolleginnen und Kollegen sein können. Viele der eingesandten Vorschläge haben eine besondere Zivilcourage an den Tag gelegt. In einigen Fällen war die Jury dabei der Meinung, dass das Engagement dieser Mitarbeiter aus betrieblicher oder unternehmerischer Ebene mit besonderen Belobigungen belohnt werden müsse. „Ich bedanke mich bei den drei Gewinnern für ihren Einsatz und stellvertretend auch bei allen engagierten Sicherheitskräften, die tagtäglich für unser aller Sicherheit im Einsatz sind“, so Kleinfeldt.

Die Preisträger 2019 sind:

3. Platz

Ioannis Gemitsoglou, Mitarbeiter der WISAG Sicherheit und Service Nordwest GmbH & Co. KG, Essen, arbeitet als Tagesalarmfahrer in Düsseldorf. Nach einer Geldausgabeautomatensprengung durch Unbekannte hatte die Firma WISAG die Objektabsicherung übernommen. Herr Gemitsoglou fand im Rahmen dieser Tätigkeit eine offensichtlich von der Spurensicherung übersehene Geldkassette und sendete ein Foto davon zur Zentrale der Bank. Erst nach mehrfachem Nachhaken wurde die Polizei erneut benachrichtigt und diese stellte nach dem Aufbrechen der Kassette fest, dass diese 147.500 € enthielt. Herr Gemitsoglou hat sich nach Überzeugung der Jury durch seine beharrliche Vorgehensweise eindrucksvoll als ehrlicher Finder und verantwortungsvoll handelnder Sicherheitsmitarbeiter ausgezeichnet. Durch sein Handeln konnte ein Teil der Beute aus der Automatensprengung sichergestellt werden und der Schaden für den Kunden minimiert werden.

2. Platz

Jan Eckert Seebohm, stellvertretender Teamleiter im Objekt Kulturspeicher Würzburg für die WSS Strube GmbH, Lingen. Herrn Seebohm und seinem Kollegen fiel ein Mann auf, der mehrfach versuchte, sich Zutritt zu einer Veranstaltung zu verschaffen. Die beiden folgten ihrer Intuition und setzten einen Notruf bei der Polizei ab. Der Täter zog derweil auf dem Parkplatz ein Messer, beschädigte parkende Fahrzeuge und attackierte und verletzte einen der herbeigerufenen Polizeibeamten. Unter Einsatz der Schusswaffe konnte die Polizei den Mann schließlich festnehmen, wobei auch dieser verletzt wurde. In diesem Fall hat sich auf besondere Weise gezeigt, dass Erfahrung und Intuition bei der Beurteilung von Gefahrensituationen sehr hilfreich sind. Als Herr Seebohm beschloss, die Polizei zu rufen, konnte er noch nicht wissen, wie sich die Situation entwickeln würde. Trotzdem handelte er genau richtig und verhinderte damit, dass sich der Täter Zugang zu der Veranstaltung verschaffen konnte.

 1.Platz

Lukasz Grabka, ehemaliger Mitarbeiter der Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG, Essen, wurde auf dem Parkdeck eines Einkaufszentrums vom Centermanagement zu Hilfe gerufen, weil ein Mann eine 60-jährige Frau mit einem Messer angegriffen und niedergestochen hatte. Herr Grabka eilte hinzu und konnte den Angreifer überwältigen und damit den Angriff beenden. Er übergab den Täter kurze Zeit später der Polizei. Durch seinen mutigen und beherzten Einsatz hat Herr Grabka Schlimmeres als die Verletzungen des Opfers verhindert. Ohne sein Eingreifen hätte der Mann weiter zustechen und die 60-Jährige möglicherweise tödlich verletzen können. Hier liegt auch der Unterschied zum vorherigen Fall: Es handelt sich um einen klassischen Fall der Nothilfe, Herr Grabka musste einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff unterbinden. Hier wäre es mit einem Notruf möglicherweise nicht getan gewesen. Daher hat der Mitarbeiter auch hier genau richtig gehandelt. 

Im Namen des BDSW beglückwünschte Lutz Kleinfeldt die drei Preisträger zu ihren hervorragenden Leistungen und rief zugleich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BDSW-Mitgliedsunternehmen dazu auf, „weiterhin ihr Bestes in ihrem täglichen Dienst zu geben“ und bedankte sich für ihren Einsatz. „Auf Ihren Schultern ruht das Image und das Ansehen des Sicherheitsgewerbes in Deutschland“, so Kleinfeldt abschließend.

Vom KI-basierten Perimeterschutz bis zur Echtzeit-Ortung in der Intralogistik

Dallmeier zeigt Zusammenspiel von moderner Videotechnik und Datenmanagement

transport logistic 2019 in München

Dallmeier bietet integrierte Video- und Softwarelösungen für wesentliche Bereiche im Logistikbetrieb © Dallmeier electronic GmbH & Co.KGTechniken der Digitalisierung versprechen große Verbesserungen in den unterschiedlichsten Logistik-Prozessen. Das Regensburger Unternehmen Dallmeier legt dabei besonderen Wert auf die Kombination von Systemen aus Videotechnik, Sensorik, Datenmanagement und einen intelligenten Einsatz von Elementen der KI.

Auf der transport logistic 2019 vom 04.06.–07.06.2019, Stand 620, Halle A3, zeigt Dallmeier ein breites Portfolio an Lösungen für Kunden speziell aus der Stückgut-Logistik. Aber auch größte Logistik-Konzerne gehören zum Kundenkreis des Unternehmens. Der Regensburger Hersteller Dallmeier blickt auf über 35 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Kameras, Aufzeichnungssystemen und Software zurück. Lösungen für Kunden aus der Logistikbranche bilden dabei einen Schwerpunkt der Unternehmensstrategie. Das Portfolio umfasst Systeme für die Objektsicherung, die Ein- und Ausfahrtsbereiche, Schadenmanagement, das Yard-Management sowie eine breite Palette von Logistik-Management-Systemen von der Echtzeit-Ortung von Packstücken bis hin zur automatischen Volumenberechnung. Ganz neu ist zudem die Kooperation mit dem Plattlinger SAP-Integrator T.CON. Die gemeinsam entwickelten Lösungen erlauben die Übertragung einer Vielzahl von Daten direkt aus Videosystemen in die Warenwirtschaft und adressieren wesentliche Herausforderungen in den Bereichen Supply Chain, HR und Compliance.

„Ihr ERP lernt sehen“

Die Kooperation von Dallmeier und T.CON bietet derzeit zwei Lösungen für den Bereich Supply-Chain: Die „Digitale Pforte“ automatisiert Fahrzeug-Registrierung und Rollkartenmanagement durch ein SB-Portal auf Basis von SAP Fiori. Das System erkennt Fahrzeugklassen, Kennzeichen, ID-Nummern und Gefahrstoffklassen. Je nach Anforderung lässt sich das System in Yard-Management und Gefahrstoffhandling integrieren. Die Frachtdaten im SAP werden durch die optisch erfassten Daten unter Verwendung der SAP Standard-Objekte angereichert. Dadurch ist eine direkte Integration in SAP TM bzw. LE-TRA (ECC 6.0) sichergestellt. Die Lösung „Packstückvermessung“ ermöglicht die automatische Vermessung und Verwiegung von Frachtgütern durch Videosysteme und Funk-Wiegegabeln und die Integration der Daten in SAP EWM oder WM. Die Vorteile reichen von optimaler Ausnutzung der Ladekapazitäten über Plausibilitätsprüfungen bis hin zu abgestimmten Ein- und Auslagerstrategien.

„Smart Perimeter“ durch KI

Beim Objektschutz kombiniert Dallmeier die patentierte Panomera®-Kameratechnologie mit einer zweistufigen Objektklassifizierung unter Einsatz neuronaler Netze. Dadurch sind Kunden in der Lage, die Anzahl der Fehlalarme auf nahezu Null zu verringern. Gleichzeitig fungieren die Kameras dadurch nicht nur als Verifikationssystem, sondern übernehmen den größten Teil der Detektion von Vorfällen, wodurch insgesamt weniger Systeme für eine effektive Perimeterabsicherung benötigt werden.

Von der Echtzeitortung bis zur Verbesserung der Taktzeiten

Die Kombination der führenden Dallmeier Videotechnik mit der im eigenen Haus entwickelten, modularen Prozessmanagement-Software sowie Sensorik bietet Logistikunternehmen eine ganze Reihe von Lösungen. Allen voran stehen dabei Systeme zur Echtzeitortung von Packstücken, mit denen das Problem der verstellten oder verlorenen Packstücke gelöst ist, das bei vielen mittelständischen Unternehmen zwischen fünf und zehn Prozent aller Packstücke pro Tag betrifft. Mit dem Dallmeier-System ist die Position jedes Packstücks vom Wareneingang bis zum Warenausgang zu jedem Zeitpunkt dezimetergenau bekannt. Ein ähnliches System ermöglicht unter anderem die ununterbrochene Packstückverfolgung bei Großlogistikern und eine datenschutzkonforme Diebstahlaufklärung. Weitere Lösungen am Dallmeier-Stand beschäftigen sich mit der Effizienzsteigerung aller Arten von Prozessen wie einem verbesserten Yard-Management und eine optimierte Fahrzeugsteuerung, z. B. durch das Anzeigen von Ladeständen, automatische Torzuweisung oder auch ein optimiertes Schadenmanagement.

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Sicherheitsmitarbeiter für mutigen Einsatz ausgezeichnet

Zivilcourage in Essen bewiesen

Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) hat am 16. Mai bei seiner 52. Jahres­mit­glie­der­versammlung in Düsseldorf die „Mitarbeiter des Jahres“ geehrt.

Prämiert wurde mit dem 1. Platz der umsichtige und mutige Einsatz an einem von KÖTTER Security in Essen betreuten Kundenobjekt, durch den im vergangenen Herbst bei einem Übergriff auf eine 60-jährige Frau Schlimmeres verhindert werden konnte. „Wir gratulieren Lukasz Grabka und den beiden weiteren Preisträgern recht herzlich zu ihrer Auszeichnung und zu ihrem vorbild­lichen Handeln“, sagte Andreas Kaus, Geschäftsführender Direktor der zur KÖTTER Unternehmensgruppe gehörender Westdeutscher Wach- und Schutz­dienst SE & Co. KG in Essen. „Sie sind damit Vorbild in Sachen Zivilcourage und unterstreichen gleichzeitig die Leistungsstärke der Sicherheitswirtschaft sowie ihre wichtige Rolle beim Schutz im öffentlichen und privaten Raum.“ So wie in Essen, wo ein damals 81-jähriger Mann eine 60-jährige Frau unvermittelt mit einem Messer angegriffen hatte. Lukasz Grabka, der zu diesem Zeitpunkt als Sicherheits­mitarbeiter an dem Objekt eingesetzt war, eilte unmittelbar zur Hilfe, konnte mit Unterstützung von Passanten die Rettungs­kräfte informieren und den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festhalten. Die Frau wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt und kam mit schweren, aber nicht lebensbedroh­lichen Verletzungen in ein Krankenhaus. „Dies ist, genau wie das Handeln der anderen Preisträger, ein Paradebeispiel für gelebte Sicherheit und Zivilcourage, für die wir uns seit Langem in vielfältiger Weise einsetzen“, erklärte Andreas Kaus weiter. So wurden bereits mehrere Beschäftigte des größten Familienunternehmens der Sicherheitsbranche von Verbänden und Sicherheitspartnerschaften geehrt. Darüber hinaus engagiert sich das Traditions­unter­nehmen mit Stammsitz in Essen im Rahmen der Stiftung muTiger gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und weiteren Partnern aktiv für Zivilcourage. Rund 6.500 Teilnehmer in fast 450 Kursen haben bis heute die entsprechenden Angebote genutzt. „Wie wichtig mutiger, umsichtiger und gemeinschaftlicher Einsatz sind, hat nicht zuletzt der Vorfall in Essen mit aller Deutlichkeit gezeigt“, betonte der Geschäftsführende Direktor abschließend.

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Bewacherregister

Chance und Herausforderung für die private Sicherheit

Zur Erhöhung der Transparenz und Zuverlässigkeit im Sicherheitsgewerbe wird am 1. Juni erstmals ein zentrales Bewacherregister für die sichere digitale Kommunikation mit den Sicherheitsunternehmen freigeschaltet.

In dem Register werden dann alle privaten Sicherheitskräfte registriert und verwaltet. „Grundsätzlich begrüßen wir das Register, da es mittel- und langfristig zu einer Entbürokratisierung und deutlich schnelleren Zuverlässigkeitsprüfung von Gewerbetreibenden und Beschäftigten beiträgt“, so BDSW Präsident Gregor Lehnert. Eine Herausforderung stelle allerdings die extrem kurz bemessene Erstbefüllungsphase des Registers mit Beschäftigtendaten durch die Sicherheitsunternehmen dar. Bisher sei noch nicht klar, ob es den Sicherheitsunternehmen möglich sein wird bis zum Stichtag – dem 30. Juni 2019 - die Daten aller rund 267 000 Beschäftigten in das Register einpflegen zu können. „Die knappe, verbleibende Zeit bis zum Start des Registers muss in einem gemeinsamen Kraftakt von Staat und Sicherheitswirtschaft so effektiv wie nur möglich genutzt werden“, so Lehnert.  Das Bewacherregister wurde im Zuge des Zweiten Gesetzes zur Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften eingeführt. In diesem Register werden erstmals alle rund 267.000 Beschäftigten sowie die über 6 500 Sicherheitsunternehmen erfasst. „Wir erhoffen uns, genau wie der Gesetzgeber, damit mehr Transparenz über die sich auf dem Markt befindlichen Sicherheitsunternehmen und eine deutliche Verkürzung der häufig viel zu langen Dauer der Zuverlässigkeitsüberprüfungen der Beschäftigten“, so Lehnert abschließend.

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Genetec besetzt strategische Positionen in Europa neu

Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, besetzt mehrere Schlüsselpositionen in Europa im Bereich Sales und Marketing neu.

Das verstärkte Managementteam soll das kanadische Unternehmen dabei unterstützen, das anhaltende Unternehmenswachstum in Europa und dem mittleren Osten fortzuführen.
Vice President Sales für Europa Francesco Serra © GenetecFrancesco Serra wird vom europäischen Headquarter in Paris aus als Vice President Sales für Europa tätig sein. Serra arbeitete zuvor in mehreren Senior-Positionen unter anderem bei Siemens, Avaya und Polycom. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Managementerfahrung im Technologiesektor und besitzt fundierte Kenntnisse in den Bereichen Sales und Sales Management. In seiner neuen Funktion übernimmt Francesco Serra die Leitung der Vertriebsaktivitäten sowie des Channel-Partner-Netzwerks.  
„Wir freuen uns, Francesco Serra im Genetec-Team willkommen zu heißen. Seine Branchenerfahrung und Vertriebsexpertise werden uns dabei helfen, unser Geschäft in Europa weiter voranzutreiben, auf unseren bestehenden Erfolgen aufzubauen und neue Marktchancen zu nutzen“, sagt Michel Calouhi, Vice President of Global Sales bei Genetec. 
Marketing Director EMEA Georges Tannous © GenetecDie bei Genetec neu geschaffene Stelle als Marketing Director EMEA bekleidet ab sofort Georges Tannous. Er machte seinen Master-Abschluss in Business Administration und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich Global Partner Management. Georges Tannous wird von Paris aus die Marketingteams im gesamten EMEA-Raum leiten und das Wachstum der Marke Genetec in der Region vorantreiben. Darüber hinaus ist er für den Ausbau des globalen Technologiepartner-Netzwerks verantwortlich. In seiner Tätigkeit wird er eng mit dem Vertrieb zusammenarbeiten.
„Francesco Serra und Georges Tannous sind erfahrene Führungskräfte mit nachweisbaren Erfolgen in der Leitung leistungsstarker Vertriebs- und Marketingteams. Ihre Erfahrung wird unsere europäische Vertriebsorganisation auf ihrem Wachstums- und Expansionskurs stärken und uns dabei helfen, in neue Regionen wie Zentral-Osteuropa zu expandieren“, sagt Guy Chenard, Chief Commercial Officer bei Genetec.
Regional Sales Manager für Mittelosteuropa Jakup Kozak © GenetecDarüber hinaus übernimmt Jakup Kozak bei Genetec ab sofort die Stelle als Regional Sales Manager für Mittelosteuropa. Zuvor war der in der Sicherheitsbranche sehr erfahrene Pole in leitenden Vertriebspositionen bei Axis Communications und L3 Technologies tätig und soll nun die Vertriebs- und Marketingexpansion von Genetec in Europa fortführen.

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BDSW gratuliert dem Verband für Sicherheitstechnik zum 25-jährigen Bestehen

Seit Juni 1994 besteht der Verband für Sicherheitstechnik, mit Sitz in Hamburg, und bringt sich durch die Fachkenntnisse seiner Mitwirkenden in vielen Bereichen der Sicherheitstechnik ein.

„Wir gratulieren dem Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Andreas Hasenpusch, und seinen Vorstandskollegen zum 25-jährigen Bestehen recht herzlich und freuen uns auf eine weiterhin produktive Zusammenarbeit unserer Verbände“, so Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW. Der BDSW hat gemeinsam mit dem Verband für Sicherheitstechnik VfS in einem Arbeitskreis „Erläuterungen und Handlungsempfehlungen zur Integrierten Sicherheit“ erarbeitet und in einer Broschüre veröffentlicht. Steigende Anforderungen in der Objektsicherung werden vorzugsweise durch den erhöhten Einsatz von Technik, qualifiziertem Sicherheitspersonal oder durch die Veränderung von organisatorischen Maßnahmen abgedeckt. „Es wird aber zunehmend wichtiger Lösungsansätze zu finden, in denen Technik, Organisation und Menschen optimal abgestimmt und effektiv eingesetzt werden. Dies kann nur über einen ganzheitlichen Ansatz gelingen“, so Olschok. Zur Entwicklung der Handlungsempfehlung haben eine Reihe von Experten aus verschiedenen Bereichen der Sicherheitswirtschaft haben ihre Erfahrungen zusammengetragen, um wichtige Hinweise zur Fehlervermeidung und Qualitätsverbesserung bereitzustellen. In Hamburg und Karlsruhe wurden gemeinsame Tagungen mit der ASW durchgeführt, um das Konzept zur Integrierten Sicherheit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Weitere Veranstaltungen, z.B. in NRW, sind in Planung.

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ALVARA bekommt mit Safelogy und MLSA neue Schwesterunternehmen

Die ALVARA Cash Management Group AG wächst mit der Unterstützung ihres Investors Silver Investment Partners (SIP) wie geplant über Deutschlands Grenzen hinaus. Die CMH Group übernimmt, als hundertprozentige Muttergesellschaft der ALVARA AG, die französischen Unternehmen Safelogy SAS (Safelogy) und MLSA SAS (MLSA). Damit schafft ALVARA den nächsten Meilenstein hin zum europäischen Marktführer für Softwarelösungen im Bargeldmanagement.

Die CMH Group übernimmt rückwirkend zum 31.12.2018 die französischen Unternehmen Safelogy SAS (Safelogy) und MLSA SAS (MLSA). Damit schafft der Leipziger Bargeldspezialist einen weiteren Meilenstein auf seinem Weg zur europäischen Marktführerschaft für Softwarelösungen im Bargeldmanagement. Gleichzeitig unterstreicht der langfristig orientierte ALVARA-Investor Silver Investment Partners (SIP) die bereits angekündigte nachhaltige Wachstumsstrategie.

Die beiden Unternehmen Safeloggy und MLSA stärken unter dem Dach der CMH Group den deutschen Bargeldlogistikspezialisten ALVARA Cash Management Group AG (ALVARA), seit Oktober 2018 ein Portfoliounternehmen von SIP.

„Mit ALVARA und SIP haben wir starke Partner gewonnen, mit denen wir unsere Marktposition in Europa stärken können. Ich freue mich darauf, die Wachstumsgeschichte unserer Unternehmen gemeinsam fortzuschreiben“, sagt Emmanuel Gaucher, CEO von MLSA und Safelogy.

Emmanuel Gaucher wird weiterhin das operative Geschäft als CEO von MLSA und Safelogy verantworten. Er übernimmt zudem neben Bernd Hohlfeld, Vorstand und Gründer von ALVARA, die Geschäftsführung der CMH Group. In dieser Funktion trägt er die Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Gruppe. Cyril Portalez bleibt CTO von Safelogy und entwickelt in dieser Position die innovativen Anwendungen des Unternehmens weiter.

„Mit Unterstützung unserer neuen französischen Kollegen können wir unser Produkt- und Leistungsportfolio für unsere deutschen und auch international aufgestellten Kunden weiter ausbauen“, sagt Bernd Hohlfeld, Vorstand bei ALVARA und Geschäftsführer der CMH Group. „Die Kombination unserer IT-Expertise und Produktkompetenzen erlaubt es uns zudem, innovative Softwarelösungen noch schneller auf den Markt zu bringen. Insbesondere im Zusammenspiel der ALVARA-Lösung ICC und dem Tresormonitoring des französischen Anbieters sehe ich erhebliche Synergiepotenziale.“

MLSA wurde 1986 in Bar le Duc (Frankreich) gegründet und ist spezialisiert auf Backoffice-Anwendungen zur Optimierung von Bargeldmanagement-Prozessen. Das Unternehmen ist international tätig, mit einem Fokus auf Europa und Afrika, und bietet Einzelhändlern, Wertdienstleistern, Finanzinstituten und öffentlichen Verkehrsbetrieben maßgeschneiderte Softwarelösungen zur Erfassung, Steuerung und Überwachung ihrer Zahlungsströme.

Um die Bedürfnisse des Handels nach Softwarelösungen für die Automatisierung des Bargeldkreislaufs besser zu erfüllen, gründeten Emmanuel Gaucher, CEO und Eigentümer von MLSA, und Cyril Portalez im Jahr 2015 gemeinsam das Start-up Safelogy in Marseille (Frankreich). Das Unternehmen hat die erste universelle Bargeld-Automatisierungsplattform entwickelt, die es Händlern ermöglicht, ihr Bargeldmanagement durch integrierte, herstellerunabhängige und flexibel anpassbare Lösungen zu optimieren. Die Plattform wird täglich von mehr als 5.000 Händlern genutzt. Über eine Cloud-basierte Software können die Kunden dabei ihre Bargeldbestände und Zahlungsströme effizient erfassen und nachverfolgen. Dadurch können die Händler bis zu 50 Prozent ihrer Prozesskosten sparen.

Als Gruppe sind ALVARA, MLSA und Safelogy in der einzigartigen Position, ihre Kunden europäisch bedienen zu können. Gemeinsam sind die Unternehmen in 15 europäischen Ländern aktiv. Durch die Angleichung von Standards schaffen sie eine einheitliche Systemlandschaft, die es Kunden erleichtert, ihre Bargeldmanagement-Prozesse auf europäischer Ebene zu synchronisieren und so Effizienzgewinne zu realisieren.

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Grundkurs Digitaler Personenschutz – 6 Module

Digitaler Personenschutz: Seien Sie ein Pionier!

Personenschutz muss sich kontinuierlich weiterentwickeln. Schließlich lassen sich Angreifer stets neue Methoden einfallen, auf welche Personenschützer reagieren müssen.

Dieses Hase-Igel-Spiel hat sich längst auch in die digitale Welt verlagert. Schutzpersonen werden digital zumindest ausgespäht und auch physische Angriffe werden digital begleitet oder vorbereitet. Von daher ist es essenziell, dass auch die Personenschützer den digitalen Raum für sich erschließen. Doch bis dato scheinen sie das Feld weitestgehend den Angreifern zu überlassen. Noch sind es eher wenige Pioniere, die über entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge verfügen, um die Chancen der digitalen Welt zu nutzen. Dabei würde schon ein bestimmtes Die Grafik zeigt die sechs Module welche im Lehrgang angeboten werden © ComplexiumGrundwissen genügen, um viele gefährliche Lücken zu schließen. So sollte eine Digitale Recherche zur Schutzperson und zu Orten bzw. Veranstaltungen, die sie aufsucht, zum Standardrepertoire eines jeden Personenschützers gehören. Und diese Recherche sollte über einfaches „Googlen“ hinausgehen. Auch die Bedrohung, die Data Breaches mit sich bringen, sollte bekannt sein – und wie man mit ihr umgeht. Personenschützer sollten Ihrer Schutzperson oder Schutzfamilie zudem den sicheren Umgang mit E-Mail und Social Media und den dazu gehörenden Apps erläutern können. Das klingt banal, doch in der Praxis ist dies ein überaus bedeutsames Thema – besonders, wenn es auch gilt, Teenager der Schutzfamilie einzufangen. Personenschützer, die diese Kompetenz einbringen können, dürften sich positiv und deutlich von der breiten Masse abheben. Sie bieten ihrer Schutzperson nicht nur objektiv mehr Sicherheit, sondern auch ein wesentlich besseres Sicherheitsgefühl. Natürlich kann man sich zu all diesen Themen Informationen zusammensuchen. Besser aber noch, erhält man sie professionell aufbereitet und kann sich hierzu mit Kollegen und Experten austauschen. Daher haben wir gemeinsam mit erfahrenen Security Professionals den Grundkurs Digitaler Personenschutz entwickelt. Alle Informationen hierzu auf www.complexium.de/academy.

Kurzentschlossene Veko-Online-Leser erhalten bis zum 17. Mai einen Pionier-Rabatt in Höhe von 25 Prozent. Tragen Sie dazu im Anmeldeformular hinter Ihr Unternehmen „VEKO-Rabatt“ ein. Mit einem "klick" auf die Überschrift gelangen Sie zur Anmeldung.