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100 Jahre privater Schutz militärischer Liegenschaften

Bereits seit 100 Jahren schützen private Sicherheitsdienste militärische Liegenschaften in Deutschland. Darauf wies BDSW Präsident Gregor Lehnert im Rahmen einer Festveranstaltung am 28.November 2019, in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin.

Derzeit schützen ca. 8000 private Sicherheitskräfte die 450 Liegenschaften der Bundeswehr. Dafür sind im Bundeshaushaltsplan für das Jahr 2019 rund 400 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu kommt die Bewachung von amerikanischen Liegenschaften mit rund 2000 privaten Sicherheitskräften. Insgesamt schützen über 10000 private Sicherheitskräfte militärische Liegenschaften in Deutschland. Diese wichtige Aufgabe war Folge des im Versailler Vertrag u. a. geforderten „100.000-Mann-Heeres“. 1919 beschloss die sozialdemokratisch geführte Regierung erstmals, die „Heeresbewachung“ von Kasernen und militärischen Liegenschaften durch private Sicherheitsunternehmen durchführen zu lassen. „18 Jahre nach Gründung der ersten Wach- und Schließgesellschaft ,1901 in Hannover, übernahmen unsere Vorgänger diese Aufgabe“, so Lehnert. Seit Bestehen der Bundeswehr 1955 ist die Bewachung militärischer Liegenschaften für einige der Verbandsmitglieder ein wichtiges Geschäftsfeld. „Besonders in den Zeiten des „Kalten Kriegs“ in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war der Schutz militärischer Liegenschaften eine der bedeutendsten Aufgaben für die privaten Sicherheitsunternehmen“, so Lehnert. In Zeiten des Terrorismus durch die RAF musste dann der Werkschutz, insbesondere von großen Unternehmen, professioneller werden. Der mobilitätseingeschränkte Rentner an der Pforte hatte ausgedient. Dies führte zu einem Wachstumsschub für die Branche. In den 70er und 80er Jahren setzte sich dann immer mehr die Fremdvergabe von Sicherheitsdienstleistungen durch. Die Professionalisierung der Branche nahm stetig zu. „Durch den Fall der Mauer 1989 ergab sich eine weitere Sonderkonjunktur – vor allem in den ostdeutschen Bundesländern. Die darauf einsetzende Entspannungspolitik führte dazu, dass die Zahl der Soldaten in Deutschland von über einer Million auf knapp 200000 zurückgegangen ist. Entsprechend weniger militärische Liegenschaften gab es zu schützen. Als logische Konsequenz dieser Entwicklung - bei den rückläufigen Zahlen der Soldaten - nahm auch die Tendenz zu, militärische Liegenschaften fremd bewachen zu lassen. Die letzten militärischen Liegenschaften, die noch von Soldaten geschützt wurden, wurden vor drei Jahren fremdvergeben und somit werden alle Liegenschaften durch private Sicherheitskräfte geschützt“, so Lehnert abschließend.

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30 Jahre BDGW – Anerkannter Partner für Bargeld

Die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) feiert am 30. November 2019 ihr 30-jähriges Jubiläum.

„Ich freue mich, dass unser Verband nun schon 30 Jahre die Interessen dieser kleinen, aber so wichtigen Branche vertritt und dazu beiträgt, dass die Bargeldversorgung ständig gewährleistet und vor allem sicher ist“, so Michael Mewes, Vorsitzender der BDGW. Auch heute noch zeigt sich, dass besonders die Deutschen am Bargeld hängen und festhalten - rund 70 Prozent der Bezahlvorgänge werden weiterhin bar getätigt. Tag für Tag bewegen und bearbeiten die bundesweit ca.11.000 Beschäftigten der deutschen Wertdienstleister etwa 3 Mrd. Euro Bargeld und bearbeiten dies in den eigenen Cash-Centern. Mit rund 2.500 Spezialgeldtransportfahrzeugen und 7.300 bewaffneten und speziell ausgebildeten Mitarbeiter versorgen die Dienstleister täglich Banken und Handel. In den Cash-Centern leisten knapp 3.700 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst, in dem sie Banknoten und Münzen sortieren, zählen und auf Echtheit prüfen. „Wir unterstützen Pro-Bargeld Initiativen, damit die Konsumenten auch zukünftig zwischen unterschiedlichen Bezahlmethoden selbst entscheiden können“, so Mewes. Der Wettbewerb der Zahlungsmittel sei aber auch ein Kostenwettbewerb. „Unsere Industrie ist gefordert, mit innovativen Techniken, Verfahren und Angeboten einen eigenen Beitrag dazu zu leisten, dass ‚unser Bargeld‘ wettbewerbsfähig bleibt und in diesem Kostenwettbewerb nicht untergeht“, so Mewes weiter. Dies sei einer von vielen Punkten einer „Agenda 2030“, die derzeit in einem Arbeitskreis der BDGW erarbeitet und auf der nächsten JMV des Verbandes am 23. Juni 2020 beschlossen werden soll. Weitere Punkte der Agenda sind die großen Herausforderungen Personalgewinnung und Aus-/Weiterbildung sowie der Fortschreibung der erfolgreichen Präventionsarbeit der Vereinigung. Die Technisierung des Bargeldkreislaufs, die Digitalisierung und die Regulatorik sind weitere Herausforderungen, die es zu adressieren gelte. „Und natürlich auch der Umgang mit einer Bundesbankpolitik, die weiterhin an ihrer Überinterpretation des Sorgeauftrages festhält und damit die Entwicklung unserer Industrie behindert“, so Mewes. Die Mitgliedschaft in der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste habe sich über die Jahrzehnte als Gütesiegel etabliert. „Für uns ist das ein starkes Signal. Der BDGW-Sicherheitsstandard wurde gemeinsam mit den Kundenverbänden, der Versicherungswirtschaft und den Berufsgenossenschaften erarbeitet und genießt deshalb zu Recht das Vertrauen unserer Kunden“, so Mewes abschließend.

Wechselgeld-Handel gewinnt an Bedeutung

ALVARA MünzMarktplatz in neuem Design

Der Relaunch des Portals „ALVARA MünzMarktplatz“ ist die folgerichtige Antwort der ALVARA Cash Management Group AG auf die steigende Nachfrage nach einem kostengünstigen Wechselgeld-Handel: Mit dem neuen Design und dem eigenen Marktauftritt gewinnt das 2014 ins Leben gerufene Portal an Eigenständigkeit.

Die ALVARA Cash Management Group AG stellte im November dieses Jahres das Update der bewährten Handelsplattform für Wechselgeld – den MünzMarktplatz – online. Eine von ALVARA beauftragte Marktbefragung im letzten Jahr hatte gezeigt, dass sich die Münzgeldlogistik im Umbruch befindet und dass Thema den Handel und die Finanzinstitute vor neue Herausforderungen stellt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach einem kostengünstigen Wechselgeld-Handel stark an. Eine große Mehrheit der Befragten gab an, dass sie sich weiterhin hierfür eine unabhängige Plattform wünschen, die nutzerfreundlich, einfach und sicher einen kostengünstigen Handel mit Münzgeld möglich macht.

„Für uns ist diese Entwicklung ein deutliches Zeichen, dass die Plattform an Eigenständigkeit gewinnen muss. Diesem Anspruch wird das neue Design des MünzMarktplatzes gerecht“, erläutert Torsten Fuge, Projektleiter MünzMarktplatz bei der ALVARA. „Die jeweiligen Marktteilnehmer, ob nun Banken und Sparkassen auf der einen Seite oder der Einzelhandel auf der anderen Seite, können sich jederzeit auf einen stabilen Betrieb des MünzMarktplatzes verlassen. Wir, die ALVARA, stellen dafür die notwendigen technischen Rahmenbedingungen zur Verfügung. Den Handel übernehmen die Akteure weiterhin selbst.“

Das Prinzip des MünzMarktplatzes ist für den Besucher bereits auf der Startseite sofort erkennbar. Finanzinstitute bieten auf dieser Plattform Münzgeld an. Händler können dieses dann direkt online bundesweit, rund um die Uhr und bedarfsgerecht bestellen – sowohl loses als auch rolliertes Münzgeld. Das zur Verfügung gestellte Münzgeld kann einfach vor Ort abgeholt oder bequem per Kurier oder DHL verschickt werden. Finanzinstitute können ihr Münzgeld somit ohne Umweg über die Filiale veräußern und der Einzelhandel hat stets einen zeit- und kostensparenden Zugang zu Münzgeld – auch ohne den Weg zur Bankfiliale.

„Auf diese Weise wird der gesamte Münzgeldbeschaffungsprozess stark vereinfacht“, fasst Torsten Fuge zusammen. „Von der verbesserten Benutzerfreundlichkeit profitieren alle Teilnehmer des MünzMarktplatzes. Sie finden sich noch schneller zurecht und können ihr Angebot oder ihr Gesuch einfach, schnell und sicher einstellen.“

Der MünzMarktplatz ist eine seriöse, sichere und einfach zu nutzende Plattform für die effektive Beschaffung von Münzgeld in Deutschland. Viele Finanzinstitute sind aus Kostengründen gezwungen, ihr Filialnetz zu reduzieren oder auf das Angebot von Münzgeld zu verzichten. Andere Banken und Sparkassen stellen Einzelhändlern teilweise hohe Gebühren für die Ausgabe von Münzgeld in Rechnung. Hier setzt der in 2014 ins Leben gerufene MünzMarktplatz von ALVARA an. Die Online-Plattform für den Handel mit Münz- und Wechselgeld nutzen inzwischen viele Finanzinstitute und Einzelhandelsunternehmen. Die Retailer können den MünzMarktplatz weiterhin unabhängig vom vertraglich gebundenen Wertdienstleister und der Hausbank nutzen.

Weitere Informationen:
www.alvara.de
www.muenzmarktplatz.de

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100 Jahre privater Schutz militärischer Liegenschaften

Bereits seit 100 Jahren schützen private Sicherheitsdienste militärische Liegenschaften in Deutschland. Darauf wies BDSW Präsident Gregor Lehnert im Rahmen einer Festveranstaltung in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin, am 28. November 2019, hin.

Derzeit schützen ca. 8000 private Sicherheitskräfte die 450 Liegenschaften der Bundeswehr. Dafür sind im Bundeshaushaltsplan für das Jahr 2019 rund 400 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu kommt die Bewachung von amerikanischen Liegenschaften mit rund 11.000 privaten Sicherheitskräften. Insgesamt schützen über 10000 private Sicherheitskräfte militärische Liegenschaften in Deutschland. Diese wichtige Aufgabe war Folge des im Versailler Vertrag u. a. geforderten „100.000-Mann-Heeres“. 1919 beschloss die sozialdemokratisch geführte Regierung erstmals, die „Heeresbewachung“ von Kasernen und militärischen Liegenschaften durch private Sicherheitsunternehmen durchführen zu lassen. „18 Jahre nach Gründung der ersten Wach- und Schließgesellschaft ,1901 in Hannover, übernahmen unsere Vorgänger diese Aufgabe“, so Lehnert. Seit Bestehen der Bundeswehr 1955 ist die Bewachung militärischer Liegenschaften für einige der Verbandsmitglieder ein wichtiges Geschäftsfeld. „Besonders in den Zeiten des „Kalten Kriegs“ in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war der Schutz militärischer Liegenschaften eine der bedeutendsten Aufgaben für die privaten Sicherheitsunternehmen“, so Lehnert. In Zeiten des Terrorismus durch die RAF musste dann der Werkschutz, insbesondere von großen Unternehmen, professioneller werden. Der mobilitätseingeschränkte Rentner an der Pforte hatte ausgedient. Dies führte zu einem Wachstumsschub für die Branche. In den 70er und 80er Jahren setzte sich dann immer mehr die Fremdvergabe von Sicherheitsdienstleistungen durch. Die Professionalisierung der Branche nahm stetig zu. „Durch den Fall der Mauer 1989 ergab sich eine weitere Sonderkonjunktur – vor allem in den ostdeutschen Bundesländern. Die darauf einsetzende Entspannungspolitik führte dazu, dass die Zahl der Soldaten in Deutschland von über einer Million auf knapp 200000 zurückgegangen ist. Entsprechend weniger militärische Liegenschaften gab es zu schützen. Als logische Konsequenz dieser Entwicklung - bei den rückläufigen Zahlen der Soldaten - nahm auch die Tendenz zu, militärische Liegenschaften fremd bewachen zu lassen. Die letzten militärischen Liegenschaften, die noch von Soldaten geschützt wurden, wurden vor drei Jahren fremdvergeben und somit werden alle Liegenschaften durch private Sicherheitskräfte geschützt“, so Lehnert abschließend.

Der Dresdner Striezelmarkt auf dem Altmarkt © Von LH DD/Dittrich - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11719277

Tausende von privaten Sicherheitskräften schützen Tag und Nacht Weihnachtsmärkte

Für viele Bundesbürgerinnen und Bundesbürger beginnt die schönste Zeit des Jahres Ende November - dann eröffnen wieder unzählige Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Die besinnliche Zeit des Jahres ist für Millionen Weihnachtsmarktbesucher*innen von Kerzenlicht und Plätzchenduft, klirrender Kälte und Glühwein geprägt. „Für Tausende Beschäftigte von Sicherheitsdienstleistern bedeutet diese Zeit allerdings weniger Besinnlichkeit als eine Menge Arbeit – denn auch sie gehören seit einigen Jahren zu den Weihnachtsmärkten“, so der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Dr. Harald Olschok. Neben der Zunahme an eingesetztem Personal, haben sich auch die Tätigkeiten der Sicherheitskräfte in den letzten Jahren stark verändert. In der Vergangenheit waren die privaten Sicherheitskräfte vor allem nach Schließung der Weihnachtsmärkte im Einsatz, um Vandalismus und Einbrüchen vorzubeugen. „Die Stände werden bewacht und es wird sichergestellt, dass die Märkte auch am nächsten Tag wieder öffnen können“, so Olschok. In den letzten Jahren stieg aber auch die Zahl der Sicherheitskräfte massiv an, die den Einlass kontrollieren, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Wie bei anderen großen Veranstaltungen auch, kontrollieren die eingesetzten Sicherheits- und Ordnungsdienste die Taschen der Besucher auf verdächtige Gegenstände und regulieren die Besucherströme. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsdienste leisten im Auftrag der Veranstalter einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Ablauf der Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland“, so Olschok abschließend. Der BDSW wünscht allen Besuchern und den Sicherheitskräften eine schöne, ruhige und vor allem sichere Vorweihnachtszeit auf den Weihnachtsmärkten.

ASW Bundesverband erweitert sein europäisches Netzwerk

Kooperation mit der belgischen ECSA

ASW Vorstandsvorsitzender Volker Wagner nach Vertragsunterzeichnung mit einem Vertreter der ECSA © ASW BundesverbandDie Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW Bundesverband) präsentierte sich am 21. November 2019 auf der Corporate Security International Conference vor seinen internationalen Partnern, wie der Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale (Italien) und The Security Institute (Großbritannien) sowie Entscheidungsträgern weiterer europäischer Sicherheitsverbände.

Bei der Tagung in Italien stellte ASW Vorstandsvorsitzender Volker Wagner mit ASW Geschäftsführer Dr. Christian Endreß den ASW Bundesverband vor und gab Einblicke in die Arbeit des Verbandes. Während der Tagung wurde eine neue Partnerschaft mit dem belgischen Sicherheitsverband „European Corporate Security Association (ECSA)“ geschlossen. Die ECSA wurde 2005 gegründet und zu ihren Mitgliedern zählen Sicherheitsverantwortliche von großen Unternehmen, Entscheidungsträger auf EU-Ebene sowie internationale Organisationen und Institutionen. Die Eckpfeiler dieser neuen Kooperation zwischen dem ASW sowie der ECSA sind die Unterstützung beim Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern aus beiden Ländern und die Vernetzung mit den sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern des Partnerlandes sowie weiteren europäischen und internationalen Institutionen. „Wir freuen uns sehr, unser Europäisches Netzwerk mit der ECSA-Partnerschaft weiter auszubauen, um auf diesem Weg gemeinsam Ziele auf internationaler Ebene voranzutreiben,“ so Wagner abschließend nach der feierlichen Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages. Der ASW Bundesverband hat darüber hinaus bereits internationale Partnerschaften mit der Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale (Italien), ASIS International (USA), Club des Directeurs de Sécurité des Entreprises (Frankreich) und The Security Institute (Großbritannien).

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BDSW-Präsident Gregor Lehnert erneut als BDA Präsidiumsmitglied bestätigt

Der Präsident des BDSW, Gregor Lehnert, wurde auf der Jahresmitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), am 11. November 2019 in Berlin, erneut in das Präsidium gewählt.

Präsident des BDSW, Gregor Lehnert © BDSW„Ich freue mich, auch weiterhin Teil des BDA Präsidiums zu sein und die Zusammenarbeit mit den führenden Arbeitgebervertretern der deutschen Wirtschaft fortführen zu können. Es ist uns als Verband der Sicherheitswirtschaft in den letzten Jahren gelungen, die Bedeutung des BDSW als Arbeitgeber auf Bundesebene deutlich machen“, so Lehnert. Als Vertreter einer Branche mit mehr als 265.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei es wichtig, dass die Verbandsinteressen auch in der BDA eingebracht und berücksichtigt werden.

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Security Essen 2020

Weitere Marktführer haben Teilnahme an Security Essen 2020 bestätigt

Telenot und Securiton kehren nach Pause zur Leitmesse zurück

 Die Security Essen baut ihre Position als Plattform der Sicherheitsbranche weiter aus. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Teilnahme an der internationalen Leitmesse bestätigt, die vom 22. bis 25. September 2020 in der Messe Essen stattfindet.

Besonders erfreulich: Unter den Anmeldungen sind neben vielen langjährigen Kunden auch Unternehmen, die nach einer Pause erstmals wieder an der Security Essen teilnehmen. Unter anderem werden Telenot und Securiton in der Messe Essen ihre Innovationen präsentieren. „Wir freuen uns über das Bekenntnis der Aussteller zur Security Essen“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Das unterstreicht die Bedeutung der Security Essen als wichtige Plattform für die Sicherheitsbranche.“ Thomas Taferner, Leiter Marketing und Vertrieb bei Telenot Electronic aus Aalen, begründet die Rückkehr zur Security Essen wie folgt: „Wir freuen uns, bei der Security Essen 2020 wieder mit an Bord zu sein. In den vergangenen drei Jahren haben wir verstärkt kleinere Veranstaltungen getestet. Aber die Security Essen hat sich für uns als die einzige, allumfassende Messe erwiesen, auf der sich die komplette Branche vom einbauenden Fachbetrieb über Sicherheitsbeauftragte der Wirtschaft, Planungsbüros, Handelsverbände, Gebäudesachversicherer, Kripoberatungsstellen, Feuerwehren und viele weitere Zielgruppen informiert. Besonders interessant ist die Messe für uns 2020, weil Telenot umfangreiche Innovationen präsentiert und sein Spektrum stark erweitert. Neben Einbruchmeldetechnik haben wir jetzt auch Brandmeldetechnik und ab 2020 auch Zutrittskontrolltechnik im Portfolio.“ Ebenfalls nach einer Pause wieder an der Security Essen teilnehmen wird Securiton Deutschland aus Achern. Der Anwendungsspezialist rund um Alarm- und Sicherheitssysteme stellt in der Halle 3 seine Neuheiten vor – dem Ausstellungsbereich für Zutritt, Mechatronik, Mechanik, Systeme und Perimeter.

 Dom und Wilka stellen wieder in der Messehalle 3 aus

Bereits seit vielen Jahren kontinuierlich stellen die beiden nordrhein-westfälischen Unternehmen Dom und Wilka auf der Security Essen aus. Sie haben auch bereits jetzt wieder für die Security Essen 2020 angemeldet. Die Dom Sicherheitstechnik GmbH & Co.KG mit Stammsitz in Brühl zählt zu den weltweit führenden Herstellern innovativer Schließtechnik und elektronischer Zutrittssysteme. In der Schlüsselregion Velbert zuhause ist die Wilka Schließtechnik GmbH. Robert Schlieper, geschäftsführender Gesellschafter, Wilka: „In unserer Branche steht das Thema Sicherheit natürlich im Fokus. Wilka repräsentiert seit über 150 Jahren hohe Qualitätsstandards in einem Bereich, in dem es wirklich darauf ankommt, dass das Produkt hält, was es verspricht. Auf der Security zeigen wir unseren (potentiellen) Kunden bereits seit Jahren genau das – patentierte mechanische Zylinder, Schlösser und Schließanlagen für ein breites Anforderungsfeld und die Neuheiten aus dem Bereich der Elektronik. Und selbstverständlich freuen wir uns immer auf die interessanten Gespräche auf unserem Messestand, denn der persönliche Kontakt ist selten so einfach herzustellen wie dort.“

 Plattform für zahlreiche nationale und internationale Unternehmen

Viele weitere Unternehmen – darunter Marktführer, Nischenanbieter und neue Anbieter – haben ebenfalls bereits ihre Teilnahme an der Security Essen 2020 bestätigt. Aus Deutschland sind das unter anderem Abus August Bremmicker Söhne, EVVA Sicherheitstechnik, Kötter Security, lunaHD, NSC Sicherheitstechnik, Salto Systems, T-Systems International, Videor E. Hartig und die Wagner Group. Eine Premiere wird die Messe beispielsweise für das Bosch-Start up SAST sein. Erstmals präsentiert sich das junge Unternehmen mit seiner Internet-of-Things-Plattform für Sicherheitskameras auf der Fachmesse. Auch für internationale Größen ist die Security Essen gesetzt: Unter anderem bestätigten Hanwha Techwin Europe, Hikvision, Inim Electronics, Vanderbilt International, Zhejiang Dahua und Zhejiang Uniview ihre Teilnahme an der Weltleitmesse.

 Erste Security Essen nach der erfolgreich abgeschlossenen Modernisierung

Nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit ist die Modernisierung der Messe Essen seit September 2019 abgeschlossen. Aussteller und Besucher der Security Essen profitieren ab sofort von einer offenen, funktionellen Architektur, kurzen Wegen, acht großräumigen, eingeschossigen Hallen und viel Tageslicht. Das Angebot rund um Video erwartet die Besucher beispielsweise erstmals komplett und zusammenhängend in der neuen Halle 5.

 Hauptmann Marcello Camerin (vorne 2. v. l.) , stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins DSK e. V., Friedrich P. Kötter (vorne 2. v. r.), Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe, Wolfgang Waschulewski (hinten l.), Mitglied des KÖTTER Sicherheitsbeirates, und Volker Hofmann (vorne r.), Geschäftsführer der KÖTTER Akademie SE & Co. KG, mit Vertretern der KÖTTER Akademie und des Military Rekrutierungscenters bei der Übergabe der „Gelben Schleife der Solidarität“ © KÖTTER Services

Auszeichnung: KÖTTER Services erhält „Gelbe Schleife der Solidarität“

Für die besondere Unterstützung von ehemaligen Soldatinnen und Soldaten bei Berufsorientierung und zivilen Karriere wurde der bundesweit tätige Anbieter für infrastrukturelles Gebäudemanagement KÖTTER Services mit der „Gelben Schleife der Solidarität“ ausgezeichnet. Das Symbol für Engagement und Verbundenheit gegenüber Angehörigen der Bundeswehr hat der Förderverein Stab Division Schnelle Kräfte (DSK) e. V. heute am Stammsitz der Unternehmensgruppe in Essen überreicht.

Wenn die Zeit bei der Bundeswehr endet, steht Soldatinnen und Soldaten der (Wieder-)Eintritt in den zivilen Arbeitsmarkt bevor. Eine Herausforderung beim Übergang in die freie Wirtschaft stellt dabei die zum Teil lange Isolation vom Arbeitsmarkt dar. Hier sind professionelle Berufsberatung und Fortbildungen gefragt, die die KÖTTER Unternehmensgruppe insbesondere durch das innerhalb der KÖTTER Akademie GmbH & Co. KG im Jahr 2018 gegründete Military Rekrutierungscenter. Für das außerordentliche Engagement für ehemalige Bundeswehrangehörige wurde der branchenweit zweitgrößte Arbeitgeber für ehemalige Militärangehörige heute mit der „Gelben Schleife der Solidarität“ ausgezeichnet. Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe, sprach dem Förderverein DSK e. V. seinen Dank für die Auszeichnung aus und betonte das große Potenzial von früheren Zeitsoldaten: „Ehemalige Soldaten bringen in der Regel neben einer guten Ausbildung eine Reihe von Fähigkeiten mit, die im Beruf und speziell in der Dienstleistungsbranche von entscheidendem Vorteil sind: hohe Belastbarkeit, schnelle Entscheidungsfähigkeit, Teamfähigkeit, ein hohes Verantwortungsbewusstsein sowie Führungserfahrung.“ Dies seien vor dem Hintergrund des allgegenwärtigen Fach- und Arbeitskräftemangel wertvolle Eigenschaften, insbesondere für Führungskräfte. „Deshalb freuen wir uns, rund 2.000 ehemalige Soldatinnen und Soldaten zu unserem Familienunternehmen zählen zu können“, betonte der Unternehmer. Diese bekleideten z. T. hohe Positionen mit großer Personalverantwortung. 

Gute Beratung und Fortbildung

Zu Beginn jeder „Erfolgsstory“ in der freien Wirtschaft sind ehemalige Soldatinnen und Soldaten auf eine professionelle Beratung angewiesen: „Mit unserem unternehmenseigenen Military Rekrutierungscenter stehen ehemaligen Soldatinnen und Soldaten sowie dem Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr spezialisierte Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärt Volker Hofmann, Geschäftsführer der KÖTTER Akademie GmbH & Co. KG. Diese beraten frühzeitig über notwendige Qualifikationen sowie Fortbildungen und zeigen Karrieremöglichkeiten auf. „Denn die nach Dienstzeitende getroffene berufliche Entscheidung legt den Grundstein für die zivile Karriere“, betont Hofmann. Die KÖTTER Unternehmensgruppe bietet früheren Angehörigen der Bundeswehr eine Reihe kaufmännischer Aufgabengebiete für Fach- und Führungskräfte, darüber hinaus attraktive Tätigkeiten in der Sparte Security (personelle Sicherheit, Sicherheitstechnik) oder aber spezifische Verantwortungsbereiche in den Sparten Cleaning und Personal Service. Zusätzlich vermittelt das Military Rekrutierungscenter Bewerber mit militärischem Hintergrund über sein starkes Netzwerk in andere Unternehmen und Branchen.

Kontakt zum KÖTTER Military Rekrutierungscenter: 089/357152-69 oder -68; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ALVARA und Wertdienstleister-Branche setzen auf Nachhaltigkeit

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist lange schon in der Wertdienstleister-Branche (WDL) angekommen. Doch nicht nur der Gedanke an einen wirksamen Umweltschutz spielt dabei eine Rolle. Auch die Optimierung der Prozesse ist notwendig, um beispielsweise die Sicherheitslage zu verbessern und Kosten einzusparen.

Die ALVARA Cash Management Group AG unterstützt auf unterschiedlichen Ebenen eine nachhaltige WDL-Dienstleistung. Der Leipziger Bargeldspezialist kommt dabei erneut seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach und orientiert sich weiterhin an Lösungsansätzen, die der Umwelt, den Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten gerecht werden. „Wir nehmen unsere Rolle als einer der führenden Bargeldspezialisten sehr ernst und erkennen darin auch die Aufgabe, auf Nachhaltigkeit zu achten – wo immer es sinnvoll und möglich ist“, erläutert Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA. „Unsere Lösungen helfen beispielsweise dabei, Sonderfahrten bei Störungen von Selbstbedienungsgeräten zu vermeiden. Durch flexible Einmal-Codes kann ein Techniker in der Nähe sofort eingreifen, statt zusätzlich einen WDL mit passendem Schlüssel anzufordern.“ Die ALVARA Logistic App hilft nicht nur mit dem „Einmal-Code-Generator“, die Umwelt zu schonen. Auch die Funktion „Digitale Fahrerlegitimation“ unterstützt diesen Gedanken etwa durch die Digitalisierung von bislang papierhaften Fahrerlisten oder Quittungen. Der vom Filialmitarbeiter gescannte QR-Code des Fahrers wird dabei automatisch mit den in ALVARA ICC hinterlegten Daten abgeglichen. Papiergebundene Legitimations-Listen entfallen. Gleichzeitig wird die Geldübergabe noch sicherer. Auch im Hardwarebereich setzt ALVARA auf lösungsstarke Partner, die verantwortungsvoll mit Umwelt und Gesellschaft umgehen. „Die aus Recyclingfolie bestehenden Safebags von DEBATIN beispielsweise sind nicht nur manipulationssicher, sondern auch umweltfreundlich“, erklärt Hohlfeld. Thomas Rose, Geschäftsführer der Anton Debatin GmbH, fügt hinzu: „Wir sind der Meinung, dass es immer auf den verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen, Materialien und Abfällen ankommt. Deshalb haben Recycling, Wiederverwendbarkeit und der Schutz von Ressourcen bei DEBATIN schon seit vielen Jahren höchste Priorität: So sorgt bspw. unser gruppeneigener Folien-Recyclingkreislauf „DERIBA CYCLE“ dafür, dass unsere Verpackungen nicht in die Umwelt gelangen, Müll reduziert wird und Ressourcen geschont werden. Gleichzeitig sichern wir dadurch den Nachschub und die Qualität unserer Recyclingfolien aus Wertstoff-Abfällen. Eine (Produkt-)Verpackung ist also immer viel mehr als nur ein Behältnis und verrät viel über Absichten und Ideale des Herstellers und des Käufers.“ Viele Werttransportunternehmen verbessern zudem die Effizienz der Transportprozesse sowohl aus Kostensicht als auch mit Blick auf die Umwelt, indem sie beispielsweise Routen optimieren oder in Fahrzeuge investieren, die strenge Emissionsstandards erfüllen sowie die Fahrer in umweltfreundlichen Fahrtechniken ausbilden. „Loomis bestellt in Bezug auf Nachhaltigkeit beispielsweise die DEBATIN Safebags mit dem blauen Engel“, bestätigt Lucjan Hełminiak, Head of Operations & Business Development bei der Loomis Deutschland GmbH & Co. KG. „Zudem forcieren wir die Entwicklung eines wiederverwendbaren Safebags. Unsere Fahrer arbeiten darüber hinaus auch mit der ALVARA Logistik App.“ ALVARA arbeitet zudem mit einem „grünen“ Rechenzentrum zusammen: Bereits Ende 2018 entschied sich der Bargeldspezialist für die Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrums-Standort in Taucha bei Leipzig. „Eine wesentliche Anforderung an das neue Rechenzentrum war es, neben der hohen Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit, einen komplett unabhängigen Anbieter für Strom und Internetanbindung an Bord zu haben“, sagt Hohlfeld. „Zertifizierungen nach Standards wie ISO 27001 und ISO 9001 unterstreichen zudem unseren eigenen Qualitätsanspruch gegenüber unseren Kunden und Partnern. Die Kombination aus modernster Technik und Green IT, sprich der Betrieb mit grünem Strom und neuester Technologie zur effizienten Klimatisierung, runden das Gesamtkonzept ab. So verfügen wir nicht nur über das Know-how, sondern auch über die Kapazitäten und modernste Infrastrukturen für den optimalen Schutz sensibler Kundendaten.“