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Stellenausschreibung Sicherheit

Referent Unternehmenssicherheit & Business Continuity Management (m/w/d)

Standort Essen

Ihre künftigen Aufgaben:

  • Verantwortlich für das Notfall- und Krisenmanagement
  • Schnittstellenverantwortung zu allen beteiligten Fachbereichen
  • Leiter des Krisenstabs
  • Verantwortung für Objektschutz, Zutritts- und Sicherheitskonzeption
  • Verantwortung für die Weiterentwicklung des Business Continuity Managements System sowie der Steuerung von Business Continuity Plänen
  • Vertretung der Firmeninteressen im Bereich der kritischen Infrastrukturen, national, international und gegenüber Behörden

Das bringen Sie mit:

  • Studium Sicherheitsmanagement
  • Entscheidungs- sowie Durchsetzungsstärke, Selbstständigkeit sowie Eigeninitiative
  • 5 Jahre Berufspraxis im Bereich Notfall- und Krisenmanagement
  • Sicheres Auftreten, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Hohe Flexibilität

Das bietet Ihnen Ihr neuer Arbeitgeber:

  • Attraktives und leistungsgerechtes Vergütungspaket inklusive betrieblicher Altersversorgung
  • Vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitszeit- und Arbeitsort- Modelle
  • Vorsorgeuntersuchungen innerhalb des betrieblichen Gesundheitsmanagements

 Zur Stellenausschreibung

Ihr Ansprechpartner ist: Mathias Müller +49 173 5770863 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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BDSW Fachausschuss Recht wählt Volker Hofmann zum neuen Vorsitzenden

Der Fachausschuss Recht des BDSW wählte Volker Hofmann, Leiter Personalwesen, Recht und Versicherung der KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen zum neuen Vorsitzenden.

Volker Hofmann, Kötter GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen © BDSWDer Ausschuss, dem Hofmann seit 2007 angehört und dem er nun vorsteht, besteht bereits seit 1997 und spiegelt für die Sicherheitsbranche rechtliche Themen, die für die tägliche Arbeit in den Unternehmen relevant sind und erarbeitet hierfür Lösungsansätze. Insbesondere Praxisfragen rund um das Arbeits- und Tarifrecht, aber auch andere, die Branche treffende, rechtliche Problemstellungen, etwa aus dem Vergabe-, Datenschutz- und Gewerberecht, sind Themen, mit denen sich die Mitglieder des Fachausschusses Recht auch zukünftig beschäftigen werden. „In den einzelnen Mitgliedsunternehmen existiert so viel rechtliches Know-How, dass es einfach schade wäre, dieses Wissen nicht ausgiebig miteinander zu teilen“, so Volker Hofmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht. Das Hauptaugenmerk solle auf den Austausch und die Lösung verschiedener rechtlicher Fragen gelegt werden. Die Entstehung eines für die einzelnen Mitglieder fruchtbaren Netzwerkes wird angestrebt. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch mit dem neuen Vorsitzenden“, so Rechtsanwältin Andrea Faulstich-Goebel, zuständige Geschäftsführerin des BDSW.

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Covid-19 Lockerungen – mehr qualifiziertes Sicherheitspersonal notwendig

Die am 15.04.2020 von der Bundesregierung verkündeten Lockerungen der Einschränkungen zum Schutz vor Covid-19 erfordern eine zügige Aufstockung des Personals in und vor vielen Geschäften. „Die Wiedereröffnung einer großen Anzahl von Ladengeschäften ist mit Auflagen verbunden. Die Wenigsten der Unternehmen werden deren Einhaltung selbst kontrollieren und umsetzen können – hier kommen dann Ordnungs- und vor allem Sicherheitsmitarbeiter zum Einsatz“, so BDSW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Es sei nun wichtiger denn je, dass für diese Tätigkeiten qualifiziertes Personal zum Einsatz komme. 

Bei der Auswahl der Dienstleister, die die Zutrittsbeschränkungen, die Kontrolle der Hygienemaßnahmen in den Läden und auch die Kundenorganisation davor durchführen, sei es wichtig, zwischen Ordnungs- und Sicherheitstätigkeiten zu unterscheiden. „Für die sicherheitsrelevanten Tätigkeiten ist es unerlässlich, dass die Geschäfte ausschließlich Personal einsetzen, das die gesetzlichen Voraussetzungen des Gewerberechts erfüllt und für diese Aufgaben ausreichend qualifiziert sind. Nur dann können die Maßnahmen effektiv, sicher und rechtskonform umgesetzt werden“. Für problematisch hält der BDSW Hauptgeschäftsführer allerdings die weiterhin ausgesetzten IHK Unterrichtungen und Sachkundeprüfungen für Sicherheitspersonal. „Leider können unsere Unternehmen deshalb derzeit kein neues Personal für Sicherheitstätigkeiten einsetzen und müssen somit bei der Besetzung der sicherheitsrelevanten Positionen ausschließlich mit vorhandenem Personal aus freigewordenen Aufträgen arbeiten“, schildert Olschok die Situation der Branche. Er hoffe, dass sich durch die kurzfristige Wiedereröffnung der Geschäfte keine Gelegenheit für schwarze Schafe bietet, die Dienstleistung untertariflich und mit nicht qualifiziertem Personal anzubieten. „Hier liegt es natürlich in der Hand der Auftraggeber, darauf zu achten, wen sie mit der Wahrung der Sicherheit und Ordnung in und vor den Geschäften betrauen“, so Olschok abschließend.

 

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KÖTTER Security Gruppe

German Business Protection und WMC schließen Partnerschaft

Bereiche Risiko-, Informationssicherheits- und Datenschutzmanagement

Die zur KÖTTER Security Gruppe gehörende German Business Protection (GBP) und WMC, einer der führenden Anbieter von Information Security Management Systemen, schließen eine strategische Partnerschaft.

German Business Protection erweitert damit das Leistungsspektrum speziell im Bereich Informations- und Know-how-Schutz um den Bereich des toolgestützten, ganzheitlichen Informationssicherheitsmanagements. WMC gewinnt mit der Kooperation einen Partner, der als einziges Unternehmen in Deutschland Beratungsleistungen als integriertes Risikomanagement anbietet und durch die Einbindung in die KÖTTER Security Gruppe zusätzlich die Leistungsstärke des größten Familienunternehmens der Sicherheitsbranche mit mehr als 85-jähriger Erfahrung mitbringt. Die Kooperation ermöglicht Unternehmen und Organisationen alle Belange der Compliance, des Risikomanagements sowie des Informations- und Datenschutzes, ganzheitlich und umfassend mit der Beratungsexpertise beider Unternehmen umzusetzen. Die Einhaltung der Compliance zu Sicherheitsfragen nach unterschiedlichsten internationalen Normen und Standards ist ein komplexes Thema, das ganzheitlich betrieben zu umfassender Transparenz und zu einer signifikanten Reduktion von Risiken in Unternehmen beiträgt. Auf Basis der WMC Softwarelösung QSEC können Nutzer auch in größten Organisationsstrukturen diese Anforderungen ressourcensparend und revisionssicher abbilden. Welche Bedeutung Risikomanagement, Business Continuity Management und Informationsschutz haben, unterstreicht auch die aktuelle Corona-Krise. Hier zielen immer mehr kriminelle Akteure darauf ab, sich die angespannte Situation zu Nutze zu machen, indem sie versuchen mit gefälschten E-Mails Schadsoftware in Firmennetzwerken zu platzieren.

Vorteile eines lösungsbasierten Vorgehens sind zudem unter anderem:

Umfassender Best Practices Content

Workflow und Task Unterstützung

Vergleichbarkeit von Daten und Reifegraden in ISM-Systemen auch in komplexen Konzernstrukturen

Ablösung von Excel- und Word-Dokumenten

Investitionsoptimierung durch Transparenz und Fokussierung auf wirklich kritische Geschäftsprozesse

„Der Schutz von sensiblen Informationen, wichtigen Patenten und spezifischem Know-how gewinnt angesichts wachsender Gefahren durch Wirtschaftskriminalität und Cybercrime immer größere Relevanz“, betont Dirk. H. Bürhaus, u. a. Geschäftsführer der German Business Protection GmbH. „Speziell im Mittelstand herrscht hier großer Nachholbedarf in Sachen Prävention. Die neue Partnerschaft mit WMC gibt unseren innovativen, ganzheitlichen Lösungen weiteren Rückenwind.“ „Die Kooperation mit GBP und der KÖTTER Unternehmensgruppe ist für uns eine Partnerschaft, die durch langjährige Erfahrung im Sicherheitsmarkt und etablierte Kundenkontakte einen signifikanten Mehrwert für unser Haus bietet“, erläutert Werner Wüpper, Geschäftsführer WMC GmbH.

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Genetec stellt digitale Fallmanagementlösung Clearance bis Jahresende kostenfrei zur Verfügung

Genetec, einer der führenden Technologie-Anbieter für einheitliches Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, stellt sein digitales Fallmanagementsystem Genetec Clearance ab sofort bis 31. Dezember 2020 kostenlos zur Verfügung.

Das Angebot gilt für alle Organisationen, die digitale Beweise effizient austauschen möchten. Mit Genetec Clearance können Nutzer Medien und Dateien von Überwachungssystemen, Body-Cams, Aufnahmen von Passanten und Zeugen und weitere Quellen verwalten und verteilen, ohne auf physische Datenträger zurückgreifen zu müssen.

Clearance fördert organisationsübergreifende Zusammenarbeit
Um Kriminalität effektiv bekämpfen und Fälle schneller lösen zu können, müssen Strafverfolgungsbehörden und andere öffentliche Organisationen ihre Strategien stetig hinterfragen und anpassen. Dabei geht es darum, die Sicherheit von Beamten, Ersthelfern, Mitarbeitern und der Bevölkerung zu gewährleisten. Um in diesen Zeiten die behördenübergreifende Zusammenarbeit weiter zu fördern, stellt Genetec seine Fallmanagementlösung Clearance bis 31. Dezember 2020 kostenfrei zur Verfügung.
Videoaufnahmen sind bei der Aufklärung von Verbrechen ein wertvolles Hilfsmittel. Um an diese Beweise zu gelangen, müssen Beamte aber oft viel Zeit und Aufwand in Kauf nehmen, um die entsprechenden Dateien auf physischen Datenträger zu kopieren und in das eigene System zu übernehmen. Mithilfe von Genetec Clearance können Behörden individuelle Zugriffsrechte an Beteiligte vergeben, die ihr Beweismaterial dann mit nur einem Klick selbst in das Cloud-basierte System hochladen können. Dabei bleiben alle Benutzeraktivitäten sichtbar, um die Beweiskette aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus unterliegen die Dateien keiner Größenbeschränkung und werden nach dem Hochladen automatisch in ein benutzerfreundliches Format konvertiert, um zusätzlichen Aufwand zu vermeiden.
Organisationen, die sich für einen neuen Genetec Clearance Probeaccount anmelden, erhalten eine kostenlose, individuelle Online-Einführung, inkl. der Konfiguration des Benutzerkontos. Darüber hinaus bietet Genetec während der virtuellen Live-Messe Connect’DX (20.-22. April 2020) öffentliche Schulungen zu Clearance an. Detaillierte Webinare sind zudem am Mittwoch den 29. April, Donnerstag den 7. Mai, Mittwoch den 13. Mai sowie Mittwoch den 20. Mai geplant.

Details zu Genetec Clearance erhalten Sie unter: https://www.genetec.com/de/l%C3%B6sungen/alle-produkte/clearance
Informationen zur Connect’DX gibt es unter: info.genetec.com/ConnectDX.html

RH Security

Gesichtsmasken an Unternehmen und Private

Wir kümmern uns tagtäglich um das Thema Sicherheit im persönlichen und beruflichen Umfeld unserer Kunden. Jetzt, in Zeiten der Pandemie, bewerten wir auch den Einsatz von einfachen Gesichtsmasken, sog. Behelfs-Mund- und Nasenmasken im Alltag als sehr sinnvoll. Aktuell fehlen aber auch diese einfachen Behelfsmasken im Markt.

Kurzfristig haben wir uns deshalb dazu entschlossen, einen unserer deutschen Partner bei der Vermittlung von hochwertig produzierten, nicht zertifizierten Gesichtsmasken zu unterstützen. Wir gehen davon aus, dass es in Deutschland nach der Lockerung/Beendigung der aktuellen Maßnahmen eine Behelfs-Maskenpflicht in vielen Lebensbereichen geben wird. Aus unserer Sicht wird dies auch bis mindestens zum Winter 2020/2021 andauern. Ein rechtzeitiger Kauf ist also sinnvoll.

Hochwertige Gesichtsmasken, waschbar und mehrfach zu verwenden

Durch die reine, weiche Baumwolle ist diese Gesichtsmaske sehr angenehm zu tragen, waschbar und ressourcenschonend. Die Hygienebeschichtung an der Außenseite bietet einen zusätzlichen Abperleffekt.
Da wir momentan keine Muster verschicken können, haben wir Ihnen hier ein kurzes Video erstellt:

Produktbeschreibung

  • 100% Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
  • Zweilagige Nähung, Farbe weiß
  • Mit Gummibändern rechts/links zum Ein- und Aushängen
  • Kochwäsche bis 95 Grad - mehrfach verwendbar und ressourcenschonend
  • Spezielle Hydrophobierung/Hygienebeschichtung auf der Maskenaußenseite
    mit Abperleffekt: (Schutz gegen Tröpfchen, Blut, Spritzer).
    Dieser bleibt bei 60 Grad-Wäsche (mit Wäsche-Desinfektionsmittel) dauerhaft erhalten
  • Herstellung durch deutschen Großproduzenten
  • Am besten vor dem ersten Tragen waschen


Wichtiger Hinweis

Diese Gesichtsmaske hat keine Zertifizierung nach FFP und ist nicht medizinisch oder anderweitig geprüft. Es handelt sich also nicht um ein Medizinprodukt oder um persönliche Schutzausrüstung.  Das Tragen einer Mundbedeckung schützt nicht vor Infektionen über die Atemwege. Es kann allenfalls das Risiko einer Übertragung auf andere reduzieren. Eine Gewährleistung dafür können wir nicht übernehmen.

Sie möchten bestellen?

In Kürze eröffnen wir einen Webshop unter:

https://www.rhsecurity.de/personenschutz/verkauf-mund-und-nasenmasken/

in dem wir diese Masken online verkaufen werden.
(Mindestbestellmenge: 10 Stück ca. 59,95 EUR plus Versand)
Unser Partner produziert auf Hochtouren, voraussichtlich können wir bereits Ende April liefern.

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 Studie „Beste Mittelstandsdienstleister 2020“

KÖTTER Services erneut mit Top-Platzierung

Die bundesweit tätige KÖTTER Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Essen zählt zu den führenden Dienstleistungspartnern des Mittelstandes. Zu diesem Ergebnis kommen die WirtschaftsWoche und das Marktforschungsinstitut ServiceValue in ihrer neuen Studie zur „Dienstleistungsqualität im Mittelstand“.

Rund 9.600 Entscheider, Einkäufer und Nutzer aus mittelständischen Unternehmen wurden im Rahmen des Rankings „Beste Mittelstandsdienstleister 2020“ befragt und kamen zu dem Ergebnis: Das bundesweit tätige Familienunternehmen hat, wie bereits im Vorjahr, eine Top-Platzierung in der Kategorie „Property/Facility Dienstleister“ verdient. „Wir freuen uns sehr über die besondere Auszeichnung, die unsere Konzentration auf kundenindividuelle Lösungen, hohe Qualitätsstandards und langfristig tragfähige Partnerschaften mit unseren Kunden eindeutig bestätigt“, sagt Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter. Infrastrukturelle Gebäudedienste aus einer Hand, ergänzt um digitale Anwendungen. Mit seinen Sparten Security, Cleaning und Personal Service bietet das bundesweit tätige Familienunternehmen seinen Kunden eine lückenlose Vollversorgung rund um ihr Kerngeschäft. Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung steht die Integration digitaler Anwendungen in bestehende Dienstleistungskonzepte im Fokus: von reinen Dienstleistungen hin zu „Smart Service Solutions“, die die Kundenprozesse sowie transparente Informationen in den Mittelpunkt stellen. Die intelligente Nutzung von Big Data, vorhersagenden Analysen und Cloud-Technologien sind dabei nur ausgesuchte Beispiele.

Erfolgsgaranten: Die Mitarbeiter / Neue Kollegen bundesweit gesucht

Zentrale Säule für die eigene Leistungsstärke sind dabei die hohe Kompetenz und Einsatzbereitschaft der insgesamt 18.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Ihnen gilt daher speziell in diesen schwierigen Zeiten mein ganz besonderer Dank für das unermüdliche Engagement“, betonte Friedrich P. Kötter. Trotz der bereits hohen Mitarbeiterzahl sucht das Familienunternehmen bundesweit noch Verstärkung. Denn gerade jetzt benötigen viele Branchen personelle Unterstützung, z. B. im Handel, in der Logistik oder im Gesundheitswesen.

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War on Cash 2.0

Anbieter elektronischer Zahlungsmittel nutzen die Corona-Krise aus

Viele Geschäfte weisen ihre Kunden derzeit darauf hin, nicht mit Bargeld zu zahlen, um das Infektionsrisiko zu verringern – völlig unnötig, wie unter anderem das Robert Koch-Institut, die Deutsche Bundesbank und die EZB schon mehrfach klarstellten.

„Vielen ist gar nicht bewusst, dass gerade jetzt der War on Cash in die nächste Runde gegangen ist – die Anbieter unbarer Zahlungsmittel locken Händler mit Flatrates und verbesserten Zahlungsmodalitäten. Das Infektionsrisiko ist dabei vorgeschoben, um auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umzusteigen“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW. In den letzten Jahren habe es mehrere Studien von Mastercard & Co. gegeben, in der auf vermeintliche Gesundheitsrisiken hingewiesen wurden. Jetzt im Zeichen der Corona-Krise würden diese Argumente wiederholt. Es würden bei Kunden wie auch beim Verkaufspersonal Ängste geschürt. Die Kartenhersteller agieren wie „Krisengewinner“, so Olschok. Wer im Supermarkt einkauft und seine Karte aus dem Geldbeutel holt, ist nicht weniger gefährdet, als derjenige der bar zahlt. Das Infektionsrisikos müsse den Gesamtvorgang des Einkaufens im Blick haben. „Unter dieser Betrachtungsweise birgt jeder Griff nach einem Einkaufskorb, der Kühltheke und jedem Produkt im Regal ein erhöhtes Risiko, denn all diese Dinge wurden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zuvor berührt – mal ganz abgesehen vom Gang in den Supermarkt selbst“, so Olschok. Jeder Kunde lege dann die Ware auf das Band, die Beschäftigten wiederum scannen die Produkte und der Kunde greife danach wieder nach den Produkten und am Ende all dieser Vorgänge mache es dann keinen Unterschied mehr, ob der Kunde zum Handy in der Tasche, nach Bargeld oder einer Karte im Geldbeutel greife. „Der einzige Unterschied ist, dass nun die Anbieter elektronischer Zahlungsmittel ihre Chance nutzen, das Zahlungsverhalten nachhaltig zu beeinflussen“, so Olschok. Alle Bedenken über den „gläsernen Kunden“ scheinen in der Krise ausgeschaltet zu sein. Geringer Datenschutz sei keine gute Werbung für die elektronischen Zahlungsmittel. Auch die Risiken, die beispielsweise die Erhöhung des Zahlungslimits für kontaktloses Bezahlen für den Verbraucher mit sich bringen, werden nicht weiter erörtert. „Da nun auch bei höheren Zahlbeträgen keine Sicherheitsmerkmale mehr geprüft werden, bieten sich Kriminellen immer lukrativere Möglichkeiten des Betrugs. Die Erhöhung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs trägt also nicht nur nicht zum Schutz vor COVID-19 bei, sondern setzt die Bevölkerung auch einem höheren Betrugsrisiko aus“, so Olschok. Wir müssen alles tun, um der Bargeldverdrängung mit fadenscheinigen Argumenten in der Corona-Krise jetzt energisch wirksam entgegenzutreten sagt Olschok abschließend und verweist auf die Stellungnahme der BDGW „Stoppt die Bargeldverdrängung“.

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Ver.di stört Betriebsfrieden an Flughäfen durch Gerüchte

Vereinbarungen über Kurzarbeit sind vielerorts längst erfolgt

Die Gewerkschaft ver.di stört momentan mit der Behauptung, der BDLS würde sich einer Vereinbarung zur Kurzarbeit für die Beschäftigten der Luftsicherheit entziehen, den Betriebsfrieden an vielen Flughäfen und verunsichert die Beschäftigte mit diesem Vorgehen.

„Viele unserer Mitgliedsunternehmen haben entweder bereits Vereinbarungen zur Kurzarbeit getroffen oder hatten Termine mit den Betriebsräten. Die Gewerkschaft hat mit ihrer eigenmächtigen Information über einen Tarifvertrag zu diesem Thema sogar dafür gesorgt, dass Betriebsräte Termine absagten und so keine Vereinbarung getroffen werden konnte“, so BDLS Präsident Udo Hansen. Ihm sei unverständlich, wie sich ver.di in einer für viele Unternehmen der Branche existenzgefährdenden Situation so verhalten könne. „Sozialpartnerschaft im Sinne der Arbeitnehmer zur Erhaltung ihrer Arbeitsplätze sieht anders aus“, findet Hansen deutliche Worte. Die Gewerkschaft setzte in der vergangenen Woche das Gerücht in die Welt, dass ein Tarifvertragsabschluss zur Kurzarbeit bevorstehe. „Mal ungeachtet der Vorgehensweise der Gewerkschaft, einfach zu behaupten, dass ein solcher Vertrag abgeschlossen werde, zeugt leider das Gesamtvorgehen davon, dass man auf Gewerkschaftsseite wohl den Ernst der Lage und die wirtschaftliche Bedrohung der Unternehmen noch nicht verstanden habe“, so Hansen. Natürlich haben sich alle Unternehmen bereits aus eigenem Interesse, zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe auch über diese Krise hinaus, um das Thema in Betriebsvereinbarungen gekümmert, um betriebsbedingte Kündigungen verhindern zu können. „Erfolgen an den anderen Flughäfen nicht zeitnah ebenfalls Betriebsvereinbarungen zur Kurzarbeit, wird man leider nicht verhindern können, dass alle weiteren Maßnahmen zum Überleben der Unternehmen eingeleitet werden müssen – das bedeutet dann leider auch Kündigungen“, so Hansen. Gerade in der momentanen Situation war es wichtig, dass die Vereinbarungen zum Thema Kurzarbeit zügig und sehr individuell auf die aktuelle Situation am jeweiligen Flughafen und das Unternehmen ausgerichtet wurden und somit kam die Anfrage der Gewerkschaft dies als übergeordnetes Verbandsthema zu behandeln schlichtweg zu spät.

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Stellenausschreibung RiskWorkers

Gesucht wird ein „Leiter Stabsstelle Sicherheit“ in Berlin

Auch in der Krise werden unsere Services stark nachgefragt. Zurzeit suchen wir für unseren Kunden, eine große NGO, einen Leiter Stabsstelle Sicherheit. Bei Interesse bitte melden. Hier gelangen Sie zur Stellenausschreibung.