IHS Report: Genetec mit starkem Wachstum im Bereich Zutrittskontroll-Software

Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, gehört zu den am schnellsten wachsenden Anbietern von Zutrittskontroll-Software weltweit. Das geht aus dem aktuellen Bericht „Access Control Intelligence Service Annual Update for Global and Regional Databases 2019“ des US-amerikanischen Daten- und Informationsdienst IHS Markit hervor. Demnach steigt Genetec in Nord- und Südamerika auf Rang 3 und belegt weltweit den sechsten Platz. In dem Bericht heißt es: “Genetec konnte aufgrund der hochentwickelten Analyse-Funktionen von Security Center Marktanteile von Wettbewerbern hinzugewinnen. Mehrere etablierte Hersteller von Zutrittskontroll-Hardware arbeiten mittlerweile mit Genetec zusammen, um die überlegenen Features der Software nutzen zu können. Aus diesem Grund legte das Softwaregeschäft von Genetec in Nord- und Südamerika 2018 um fast 45 Prozent zu und erreichte dort einen Marktanteil von 7,8 %. „Die große Akzeptanz von Genetec Synergis zeigt uns, dass wir mit unserem Fokus auf eine einheitliche Zutrittskontrollplattform für Unternehmen mittlerweile eine starke Führungsrolle im Markt eingenommen haben. Aufgrund unserer innovativen Technologie gewinnen wir stetig Marktanteile und kommen damit im weltweiten Geschäft für Zutrittskontrolllösungen auf ein starkes organisches Wachstum“, sagt Thibaut Louvet, Product Group Director für Zutrittskontrolle bei Genetec. Wie aus den IHS Markit-Reports für Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und automatische Nummernschilderkennung hervorgeht, ist Genetec der einzige Anbieter von Lösungen für zentrales Sicherheitsmanagement und öffentliche Sicherheit, der in allen Branchen für physische Sicherheitslösungen in den Top 10 vertreten ist. 

5. Fachkonferenz Flughafensicherheit Veko-online

Programm und Anmeldung

 

 © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Passagierkontrollen an NRW-Großflughäfen

KÖTTER Aviation Security ermöglicht entspannten Start in den Urlaub

Sichere und zügige Kontrollen erwarteten die Urlaubsreisenden am ersten Sommerferienwochenende an den NRW-Großflughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn. Die mit den Passagierkontrollen beauftragte KÖTTER Aviation Security SE & Co. KG konnte damit ihre einwandfreie Leistung aus dem Vorjahr sowie den diesjährigen Osterferien erneut bestätigen. Mit Blick auf den bevorstehenden Sommerflugverkehr in den kommenden sechs Ferienwochen ist das Unternehmen dank umfangreicher Rekrutierungs- und Ausbildungsmaßnahmen gut gewappnet.

Weniger als zehn Minuten, teils sogar weniger als fünf Minuten warteten die Flugreisenden am Düsseldorfer Flughafen am gestrigen Sonntag – mit rund 90.000 Fluggästen der passagierstärkste Tag des ersten NRW-Sommerferien-Wochenendes. Insgesamt durchliefen rund 260.000 Reisende die Sicherheitskontrollen am ersten Ferienwochenende. Dazu waren in der Spitze bis zu 320 Kontrollkräfte in einer Schicht im Einsatz.  

Rekrutierungsoffensive zeigt Wirkung
Insgesamt beläuft sich die Personalstärke des Sicherheitsdienstleisters am Flughafen Düsseldorf auf 1.100 Beschäftigte. Damit wurde durch die Investition von rund drei Millionen Euro in Rekrutierung und Ausbildung ein neuer Rekordwert bei der Beschäftigtenzahl erreicht. Binnen Jahresfrist wurden weitere 120 Luftsicherheitsassistenten eingestellt (+ 12 %). Peter R. Lange, Geschäftsführender Direktor der KÖTTER Aviation Security SE & Co. KG: „Die Personalverstärkungen sind gleichzeitig mit Blick auf die Motivation und den Gesundheitsschutz unserer Beschäftigten ganz wesentlich. Hier bekennen wir uns als Arbeitgeber ganz klar zu unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Am Airport Köln/Bonn sind parallel ca. 600 Mitarbeiter im Auftrag der Bundespolizei (BPOL) tätig. Hier haben für rund 127.000 Fluggäste am vergangenen Wochenende die Ferien begonnen; für die gesamten Sommerferien werden rund zwei Millionen Reisende erwartet. KÖTTER Aviation Security setzt in Spitzenzeiten bis zu 150 Luftsicherheitsassistenten an den Kontrollstrecken am Airport Köln/Bonn ein. Lange: „Meine besondere Anerkennung möchte ich meiner top-motivierten Mannschaft an beiden NRW-Großflughäfen schon jetzt aussprechen und Danke sagen für ihre hohe Einsatzbereitschaft ganz im Sinne eines gelungenen Urlaubs für Millionen Menschen aus NRW und Umgebung. Für die bevorstehenden sechs Ferienwochen heißt es für mein Team ‚weiter so‘: volle Konzentration auf Security first und zügige Kontrollen.“

© ALVARA

ALVARA nutzt VPN vom IT-Dienstleister der Sparkassen für Anbindung an ALVARA Interactive Cash Control (ICC)

Sparkassen, die ihr Safebag-Verfahren mit Unterstützung von ALVARA Lösungen wie ALVARA Interactive Cash Control (ICC), der Hauptkassensoftware oder dem Modul BargeldBepreisung durchführen wollen, können nun die sichere Datenverbindung ihres IT-Dienstleisters nutzen.

Die ALVARA Cash Management Group AG und der IT-Dienstleister der Sparkassengruppe haben vereinbart, das Sparkassen, die ALVARA ICC, die Hauptkassensoftware oder das Modul BargeldBepreisung nutzen wollen, die gesicherte Datenverbindung des VPN-Tunnels nutzen dürfen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir damit die mit der Integration der ALVARA-Software verbundenen organisatorischen Aufwände weiter reduzieren können“, erläutert Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA. „Die Sparkassen suchten dringend nach einer Lösung für eine sichere Datenverbindung zwischen ALVARA ICC und den intern genutzten Softwarelösungen. Diese kann nun über das VPN ihres IT-Dienstleisters sichergestellt werden.“

Die Sparkassen können nun in einen deutlich leichteren und weniger aufwändigen Aufschaltprozess starten und erfüllen gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards. „Das ist eine sehr gute Nachricht“, sagt Hohlfeld. „Sowohl für unsere neuen Anwender, als auch für bestehende Kunden, die auf Wunsch problemlos in das VPN-Umfeld wechseln können.“

Die revisions- und versicherungskonforme Steuerung der Bargeldbearbeitung mit ALVARA ICC schafft für Banken und Sparkassen signifikante Wettbewerbsvorteile wie z. B. die Optimierung der Kosten und Erträge, Neutralität, Transparenz und die Minimierung der Risiken.

© BDSW

Martin Hildebrandt feiert 20. BDSW-Jubiläum

Martin Hildebrandt, stellvertretender Geschäftsführer des BDSW © BDSWSeit dem 15. Juli 1999 ist der heutige stellvertretende Geschäftsführer des BDSW, Martin Hildebrandt, Teil des BDSW-Teams. „Im Namen des Präsidiums, des Vorstands und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgeschäftsstelle gratuliere ich Herrn Hildebrandt zu seinem 20. Dienstjubiläum“, sagt Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW.

Martin Hildebrandt ist der zuständige Geschäftsführer für die Landesgruppen Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. „Er gestaltet damit in enger Zusammenarbeit mit den Tarifkommissionen und deren Vorsitzenden die Tarifpolitik in diesen Ländern mit. Dadurch werden die Entlohnung und die Arbeitsbedingungen von zehntausenden von Beschäftigten in unserer Branche geregelt“, sagt Olschok. Zudem betreue er die besonders wichtigen und aktiven Arbeitskreise Ausbildung, Joboffensive und Veranstaltungsordnungsdienst. „Diese haben für die Verbandsarbeit eine besondere Bedeutung. Die Ausbildungsanforderungen würden immer höher, die Gewinnung von geeignetem Personal immer schwieriger und der Schutz von Veranstaltungen auf Grund der aktuellen Bedrohungslage immer wichtiger“, so Olschok. Ein besonders wichtiges Aufgabengebiet des Jubilars sei die Zuständigkeit für die IT. „Ohne eine leistungsfähige und jederzeit verfügbare IT wären wir nicht in der Lage, die Interessen der Verbände der Sicherheitswirtschaft und ihren 267.000 Beschäftigten mit unserer vergleichsweise geringen Personalausstattung wirkungsvoll zu vertreten“, so Olschok. Dazu gehöre auch die Zuständigkeit für insgesamt 8 Homepages:

www.bdsw.de, www.bdgw.de,  www.bdls.aero, www.dersicherheitsdienst.de

www.soldat-und-dann.de

www.bdswschulen.de, www.exzellenzinitiative.hamburg/

www.sicherheitskrafthandel.de

„Ich danke Herrn Hildebrandt für seinen engagierten und erfolgreichen Einsatz für den Verband und freue mich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm“, so Olschok abschließend.

v.l.n.r. Präsident Andreas Jung, Präsident Dr. Dieter Romann, NRW-Innenminister Herbert Reul und Präsident Wolfgang Wurm © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Leitungswechsel bei der Bundespolizei NRW

Neuer Präsident ist Andreas Jung

Wolfgang Wurm in den Ruhestand verabschiedet

Andreas Jung ist neuer Präsident der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin. Der 58-Jährige folgt auf Wolfgang Wurm, der Ende Mai in den Ruhestand trat.

Im Rahmen eines Festaktes verabschiedete der Präsident des Bundespolizeipräsidiums Dr. Dieter Romann am Mittwoch, den 29.05.2019, den noch bis Monatsende amtierenden Präsidenten Wolfgang Wurm in den Ruhestand. Gleichzeitig führte er Präsident Andreas Jung, den jetzigen Präsidenten der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main, als neuen Leiter der für Nordrhein-Westfalen zuständigen Bundespolizeibehörde, in das Amt ein. Rund 200 in- und ausländische Gäste aus Politik, Behörden und Wirtschaft, sowie die gesamte Führungsspitze der Bundespolizei, wohnten im Bundespolizeistandort Sankt Augustin dem Festakt bei. Darunter auch der Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Professor Dr. Günter Krings und NRW-Innenminister Herbert Reul. In seiner Rede würdigte Präsident Dr. Romann die großen Verdienste, die sich Wolfgang Wurm im Laufe seiner 41 Jahre bei der Bundespolizei erworben hat. In seiner Rede fand sich denn auch ein Zitat von Theodor Fontane. Fontane: "Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab". Dr. Romann betonte, dass sich Wolfgang Wurm in besonderem Maße für die Bundespolizei und damit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht hat. Der Dienst für die Sicherheit, der Beruf bei der Bundespolizei, war für Wolfgang Wurm stets Berufung. Für Wurm stand die Abkürzung BPOL (Bundespolizei) für "Bürgerorientierung, Professionalität, Offensive und Leidenschaft". Mit diesem "BPOL-Motto" hat er über vier Jahrzehnte die Bundespolizei an entscheidenden Stellen vorangebracht. Dr. Romann: "Wir schulden dir Respekt, Dank und Anerkennung. In jeder Funktion, an jeder Stelle - du warst für uns stets eine Bank. Du wirst uns fehlen". Dem Nachfolger Andreas Jung wünschte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums weiterhin erfolgreiches Wirken, nunmehr aber in einer großen Bundespolizeibehörde mit einem besonders hohen Einsatzaufkommen. Dr. Romann zeigte sich davon überzeugt, dass Jung die hohen Erwartungen, die in ihn gesetzt werden, sicher erfüllen wird. NRW-Innenminister Herbert Reul unterstrich in seinem Grußwort die seit Jahren enge, vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landespolizei in Nordrhein-Westfalen. Reul dankte Präsident Wurm im Namen der Landesregierung für die erfolgreiche Leitung der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin. Wir profitieren alle von der guten Zusammenarbeit unserer Polizeibehörden; vor allem jedoch unsere Bürgerinnen und Bürger. Dem Nachfolger Präsident Andreas Jung wünschte der Minister einen erfolgreichen Start und versprach, die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bund und Land fortzusetzen.

BDLS-Präsidium v. l. Glenn Murphy, Peter R. Lange, Udo Hansen, Nicole Oppermann, Peter Haller, Manfred Buhl © BDLS

Peter R. Lange zum neuen Vizepräsidenten des BDLS gewählt

Peter R. Lange © BDLSPeter R. Lange, Geschäftsführender Direktor der KÖTTER Aviation Security SE & Co. KG, wurde von den Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung zum neuen Vizepräsidenten gewählt.

„Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich herzlich,“ sagte Peter R. Lange. „Die Branche sieht sich fachlichen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen gegenüber. Mit dem Grundsatz eines sicheren und zuverlässigen Luftverkehrsbetriebes freue mich darauf, diese Themen gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen aktiv anzugehen.“ Für den 63-jährigen Mülheimer ist die Luftfahrt vertrautes Terrain: Lange war von 1997 bis 2004 Geschäftsführer des Düsseldorfer Flughafens, von 2004 bis 2006 Geschäftsführer der Flughafen Düsseldorf Ground Handling. Seit April 2017 ist er Geschäftsführender Direktor der KÖTTER Aviation Security SE & Co. KG. BDLS-Präsident Udo Hansen: „Ich freue mich auf eine gute und produktive Zusammenarbeit mit dem gesamten Präsidium.“

ASW Norddeutschland

Innenministerkonferenz in Kiel

Viele Entscheidungen, wenig Symbolik

Erkennung digitaler Spuren, Bekämpfung der Clan-Kriminalität, bundesdeutscher „Warntag“ 2020, Abschieberegelungen, Bekämpfung der Kinderpornografie, Bekämpfung des Wohnungseinbruch (KfW-Mittel für Neubauten), bei Fußballspielen soll der 1. Mai spielfrei bleiben und besserer Schutz vor Messerangriffen waren unter anderem Themen der Frühjahrstagung der 210. Innenministerkonferenz (IMK).

Von 69 Tagesordnungspunkten wurden aber nur die wenigsten öffentlich gemacht. Schleswig-Holsteins Innenminister Grothe wurde für seine Verhandlungsführung gelobt. Das schwer bewachte „Atlantic-Hotel“ am Kieler Hafen war vom 12. bis zum 14. Juni Tagungsort der IMK-Frühjahrstagung. Auf der gestrigen Pressekonferenz vor rund 40 Pressevertretern zum Abschluss der Konferenz, die ASW Norddeutschland war durch seinen Pressesprecher vertreten, präsentierten die Innenminister Hans-Joachim Grote (Schleswig-Holstein), Boris Pistorius (Niedersachsen), Lorenz Caffier (Mecklenburg-Vorpommern)und Bundesinnenminister Horst Seehofer die Ergebnisse. Minister Grote hatte als Gastgeber und Konferenzleiter offenbar ein „glückliches Händchen“, bei fast allen 69 Tagesordnungspunkten gab es unter den 17 Ministern und Senatoren eine Verständigung. Grote: „Ich habe die Beratungen als ausgesprochen konstruktiv empfunden. Meine Handlungsempfehlungen für die Erkennung, Sicherung und Auswertung digitaler Spuren wurde von allen unterstützt. Es geht um die Dateninhalte, die aufgrund der heutigen rechtlichen Grundlagen bereits erhoben und gespeichert werden, nicht um die aktuellen Diskussionen von ALEXA.“ Seehofer ergänzte: „Die Bevölkerung soll nicht überwacht werden, sondern nur Terroristen und Schwerverbrecher! Bei Bandenkriminalität soll die Telefonüberwachung ausgeweitet werden. Problematisch sei die Verschlüsselung beim neuen 5-G-Mobilstandard, hier ist eine Telefonüberwachung nicht mehr möglich.“ Der sichtlich gut gelaunte Minister Seehofer bescheinigte dem Gastgeber eine exzellente Vorbereitung und Leitung der Konferenz und lobte die „sensationelle“ parteiübergreifende Einigkeit der 17 Teilnehmer. Der Bayer Seehofer erklärte am Rande der Konferenz, dass er im Norden „vor Anker gehen werde“. Als Handballfan will er Spiele des THW Kiel besuchen und sich das Miniatur-Wunderland in Hamburg ansehen. Von den durch Medien veröffentlichten und verbreiteten Themen sollen an dieser Stelle diejenigen beschrieben werden, die Auswirkungen auf die Arbeit der Sicherheitswirtschaft haben können. Auf Antrag von Schleswig-Holstein sollen bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs Sicherungsmaßnahmen und -technik bei Neubauten durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert werden. Ebenso werde durch ein Konzeptvergleich (Best Practice) der Bundesländer die Einbruchszahlen weiter gesenkt. Am Rande der Innenministerkonferenz haben etliche Bundesländer eine länderübergreifende Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum beschlossen. "Wir haben bereits eine sehr erfolgreiche Länderkooperation mit Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs. Unsere länderübergreifenden Fahndungsmaßnahmen und Kontrollaktionen haben Wirkung gezeigt. Deshalb weiten wir unsere Kooperation nun auch auf Straftaten im öffentlichen Raum aus“, erklärte dazu etwa Hessens Innenminister Peter Beuth. Die neue Kooperationsvereinbarung umfasst den Angaben zufolge die Intensivierung des Informations- und Lagebildaustauschs, die Durchführung länderübergreifender Fahndungs- und Kontrollaktionen, den Bereich der kriminaltechnischen Entwicklungen, die Sicherheitsforschung, gemeinsame Präventionsmaßnahmen sowie den Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dass das Mitführen von Messern soll künftig an viel frequentierten Örtlichkeiten, zu denen etwa Fußgängerzonen und Bahnhöfe sowie sonstige Einrichtungen des öffentlichen Personenverkehrs aber auch das Umfeld von Kindergärten und Schulen zählen, verboten werden kann. Die IMK habe nun beschlossen, dass der Bundesgesetzgeber es den Ländern ermöglichen werde, auch an diesen Örtlichkeiten künftig leichter Waffenverbotszonen schaffen zu können. Bundesinnenminister Seehofer wolle zügig eine entsprechende Gesetzesinitiative auf den Weg bringen. Die Forderung der ASW Norddeutschland, das Privatrecht in Einkaufscentren und Veranstaltungsräumen zu beachten, scheint Gehör gefunden zu haben. Weitere Absprachen trafen die Minister zur Sicherheit bei Fußballspielen. Um Krawalle zu vermeiden, will die Politik die Vereine künftig stärker in die Pflicht nehmen. Minister Pistorius: „Zur Bezahlung der Polizeieinsätze bei Risikospielen haben die Innenminister und Senatoren keine einheitliche Meinung. Sicherheit im öffentlichen Bereich, wie zum Beispiel bei der Anreise und Abfahrt von Fußballfans, ist eine Staatsaufgabe, die aus Steuermitteln finanziert werden müsse.“ Minister Caffier: „Die Mehrheit der Länder ist gegen eine Rechnungsstellung an die Vereine. Diese sollen zur Sicherheit in und außerhalb der Stadien mehr Engagement übernehmen.“ Auf Nachfrage eines Journalisten sagte Seehofer: „Ein höchstrichterliches Verwaltungsurteil zwinge die anderen Länder nicht zum Handeln. Hier ist nur über den Bremer Fall geurteilt worden. Politischer Opportunismus ist dabei nicht umzusetzen.“ Im Zusammenhang mit der Spieltagplanung von Fußballspielen und dem 1.Mai-Feiertag hält die IMK-Runde auf Vorschlag von NRW es für erforderlich, den 1. Mai spielfrei zu halten. Minister Grote soll bei der Deutschen Fußball Liga und dem Deutschen Fußballbund entsprechend darauf hinwirken. 2020 haben sich die Teilnehmer der Konferenz auf eine deutschlandweiten „Warntag“ am 10. September 2020 geeinigt. Minister Caffier: „Die Fähigkeit der Bevölkerung, Warnmeldungen und deren Zielrichtung zu verstehen, ist derzeit in Deutschland nicht ausreichend ausgeprägt, besonders bei der jungen Generation. Der Warntag soll alle Kommunikations- und Warnwege wie Sirenen, Apps, Rundfunk- und Fernsehdurchsagen sowie Webseiten umfassen, dabei spielen mehrsprachige Botschaften auch eine Rolle. Eine jährliche Wiederholung ist auch geplant. Ziel ist die Erreichung der höchstmöglichsten Wahrnehmung und Verbreitung.“ Mit einem weitreichenden Beschluss wollen alle IMK-Teilnehmer die gesetzlichen Grundlagen prüfen, dass Mitgliedern von verfassungsfeindlichen Vereinigungen nicht in den Besitz von Waffen aller Art kommen. „Die bloße Mitgliedschaft in einer derartigen Vereinigung solle zu einer waffenrechtlichen Regelunzuverlässigkeit führen“, so Minister Caffier. Das Erfordernis einer Neustrategie der Brandbekämpfung räumte Minister Seehofer ein. Er sagte: “Bei der Bekämpfung von Wald- und Großbränden sind wir noch nicht gut genug aufgestellt. Die Wartungsmöglichkeiten und auch Anschaffung von Hubschraubern müssen erhöht werden. Der Bund und die Länder wollen Einsatzkooperationen von Hubschraubern beschließen.“ Die AG KRITIS wird dieses Thema auf ihre Agenda setzen. Eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung krimineller Clans ist ein weiteres Ergebnis der Innenministerkonferenz. Die Innenminister von Bund und Ländern drohen kriminellen Clan-Mitgliedern mit dem Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft. Allerdings nur, wenn sie noch eine zweite Staatsbürgerschaft haben. Die Bundesregierung soll nun prüfen, ob und wie eine entsprechende Reform aussehen könnte, so einer der Beschlüsse zum Thema. Bundesinnenminister Horst Seehofer unterstützt das Vorhaben. "Insbesondere sage ich zu, im Falle einer nachgewiesenen Mitwirkung bei Clankriminalität den von den Ländern gewünschten Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft bei Vorhandensein einer weiteren Staatsbürgerschaft schnell zu realisieren", so Seehofer. Länderübergreifende Einsätze gegen Clans würden nun bundesweit koordiniert; auf Basis der in einigen Ländern entwickelter Lagebilder solle eine einheitliche und bundesweite Lageübersicht „Clankriminalität“ entwickelt werden, so der Berliner Innensenator Andreas Geisel. Themen des Wirtschaftsschutzes wurden nicht angesprochen. Ob Minister Grote seine Zusage vom Januar 2019 bei der „Staffelübernahme“ des Vorsitzes der IMK auf Beschlüsse zur Bekämpfung des Ladungs- und Transportdiebstahls einhalten konnte, ist der ASW Nord nicht bekannt. Bleibt die Herbsttagung der IMK Anfang Dezember 2019 in Lübeck abzuwarten.

BDSW Fachausschuss Bundeswehr begrüßt neue Vorstandsmitglieder

v.l. Marc Dilg, Gunnar Vielhaack, Judith Kusen, Bernd Petersen, Nikolaus Danner © BDSWDer Fachausschuss Bundeswehr des BDSW hat am 4. Juni 2019 Judith Kusen, Legal Counsel der Airbus Defence and Space GmbH, und Marc Dilg, Geschäftsführer der ESD Sicherheitsdienst GmbH, als stellvertretende Vorsitzende nachgewählt.

Die Nachwahl war notwendig geworden, da einer der Stellvertreter, Jörg-Peter Althaus, Geschäftsführer der WIKING SAFE Sicherheitsunternehmen in Mecklenburg GmbH, von seinem Amt zurückgetreten war. Jörg-Peter Althaus hat den Fachausschuss mehr als drei Jahre mit seiner Expertise unterstützt. Er widmet sich zukünftig im Unternehmen anderen Schwerpunkten.
Der Vorsitzende des Fachausschusses, Gunnar Vielhaack, begrüßte die Nachwahl ausdrücklich und ist sich sicher, dass die Fachkunde und die Erfahrung der beiden neuen Stellvertreter die Analyse der Gegebenheiten, deren Bewertung und Lösungsansätze gemeinsam mit dem Auftraggeber wesentlich zu optimieren vermögen. Mit Judith Kusen ist zudem erstmalig eine Vertreterin eines Betreiberunternehmens im Vorstand des Fachausschusses.
Der Fachausschuss Bundeswehr vertritt die Interessen der Unternehmen, die zivilgewerbliche Mitarbeiter in Liegenschaften der Bundeswehr einsetzen. Gunnar Vielhaack sieht die Hauptaufgabe des Fachausschusses darin, den Kontakt zum Bundesministerium der Verteidigung zu vertiefen und die Mitgliedsfirmen des BDSW, die in diesem Marktsegment tätig sind, zu vertreten. Dem Fachausschuss gehören zur Zeit 39 Mitgliedsfirmen an.

 © ALVARA Cash Management Group AG

Übernahme ZEISER Software

ALVARA wächst unter dem Dach der CMH Group

Als Teil der CMH Group wächst der Leipziger Bargeldspezialist, die ALVARA Cash Management Group AG, kontinuierlich weiter. Mit Unterstützung ihres Mehrheitsgesellschafters Silver Investment Partners (SIP) übernimmt die CMH Group, zu der ALVARA seit 2018 gehört, die Software-Sparte der ZEISER GmbH (ZEISER Software), ein führender Anbieter von Softwarelösungen für Serialisierungs- und Track & Trace-Applikationen.

Der Markt für Track & Trace-Lösungen bietet großes Wachstumspotenzial. Mit der innovativen Technologie- und Produktplattform von ZEISER Software kann die CMH Group noch stärker von diesem Potenzial profitieren und ihre Entwicklung hin zum paneuropäischen Marktführer vorantreiben.

„ZEISER Software passt aufgrund ihres komplementären Produktspektrums ideal zu ALVARA und der CMH Group. Gemeinsam können wir neue Märkte erschließen, unsere Kundenbasis erweitern und den Markteintritt von innovativen Softwarelösungen beschleunigen“, sagt Bernd Hohlfeld, Vorstand bei ALVARA und Geschäftsführer der CMH Group. „Deshalb ist der Zusammenschluss der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung unserer Gruppe.“

Die Software-Sparte der ZEISER GmbH wird nach der Ausgliederung als eigenständige Gesellschaft unter SeriSoft GmbH firmieren. Unter dem Dach der CMH Group wird SeriSoft die Software-Spezialisten für Bargeldmanagement ALVARA Cash Management Group, SAFELOGY SAS und MLSA SAS stärken. Dr. Stefan Öing, Standortleiter von ZEISER Software, verantwortet als Geschäftsführer gemeinsam mit dem erfahrenen Management-Team das operative Geschäft von SeriSoft.

„Als Teil der CMH Group eröffnen sich uns ganz neue Perspektiven – sowohl in finanzieller Hinsicht als auch beim Vertrieb“, sagt Dr. Stefan Öing, Geschäftsführer der neuen Gesellschaft SeriSoft. „Mit der Expertise und den Ressourcen der Gruppe können wir den Vertrieb unserer Produkte professionalisieren und unsere Marktposition nachhaltig ausbauen.“

ZEISER Software verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von sicheren Produkt-Serialisierungs- und Track & Trace-Softwarelösungen. Die Sparte ist Teil der ZEISER GmbH (vormals Atlantic Zeiser), die seit 2002 zur Orell Füssli Gruppe gehört, der offiziellen Druckerei für Schweizer Banknoten. Die Anwendungen von ZEISER Software kommen insbesondere in der Personalisierung von Ausweisdokumenten und Chipkarten, bei der Nach- und Rückverfolgung von Bögen im Banknotendruck, der Graumarktkontrolle von Produkten im Kosmetikmarkt sowie im pharmazeutischen Bereich zur datenbankbasierten Nachverfolgung von Medikamenten über die gesamte Lieferkette zum Einsatz. Mit ihren flexiblen Software-Lösungen verfügt ZEISER Software damit über eine sehr gute Positionierung in vielversprechenden Branchen, wie dem Pharma-Markt und dem Markt für Lösungen zum Markenschutz. Der flexible Ansatz ermöglicht es, die Software-Lösung effizient auf unterschiedliche Branchenbedarfe zu adaptieren und bietet breite Entwicklungsmöglichkeiten. Die Kunden der ALVARA Cash Management Group AG werden von den vielfältigen Synergieeffekten spürbar profitieren.