BDSW unterstützt die EURO 2024

BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Vorstandsmitglied Dr. Harald Olschok Foto: © BDSWDer Bundesverband der Sicherheitswirtschaft gratuliert dem DFB zum Zuschlag zur EURO 2024 und sagt seine Unterstützung bei der Ausrichtung des Turniers zu.

„Die Sicherheit in den Stadien war ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung der UEFA“, sagte BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Vorstandsmitglied Dr. Harald Olschok. „Wir begrüßen den Zuschlag für Deutschland und sind bereit, gemeinsam mit dem DFB weiter an der Qualitätsverbesserung der eingesetzten Ordner und Sicherheitskräfte zu arbeiten“, so Olschok weiter.

Bereits seit 2013 arbeitet der BDSW eng mit dem DFB im Bereich Qualifizierung der Mitarbeiter im Stadion zusammen. Im Projekt QuaSOD wurde ein einheitlichen, fachspezifisches Qualifizierungskonzepte für das bei Fußballgroßveranstaltungen eingesetzte Sicherheits- und Ordnungsdienstpersonal der gewerblichen Sicherheitsunternehmen und Ordnungsdienste der Clubs entwickelt. Nach diesem Konzept werden die Mitarbeiter seit 2016 qualifiziert.

„Ohne den Einsatz der vielen qualifizierten Sicherheits- und Ordnungskräfte der privaten Sicherheitsunternehmen kann es keine sichere EURO 2024 geben“, führte Dr. Olschok aus. Schon bei der WM 2006 habe die Branche ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die Sicherung betreffe dabei nicht nur die Spiele in den Stadien. Auch Public Viewing Events, Fanmeilen und nicht zuletzt die Quartiere der teilnehmenden Mannschaften müssten gesichert werden. „Für unsere Mitglieder ist eine solches Turnier eine große Herausforderung, die wir gemeinsam mit dem DFB und den Sicherheitsbehörden meistern werden“, sagte Olschok abschließend.

 Die Teilnehmer der Diskussion am BMWL Stand v.l.: Stefan Hardt, Leiter Zentralbereich Deutsche Bundesbank, Dr. Gregor Gysi, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Politischen Beirat des BMWL, und Bernd Herkströter, BMWL Vorsitzender. Foto: © BMWL

BMWL „Mittelstand für Bargeld“ – Security 2018

Auf der Weltleitmesse zivile Sicherheit, der Security in Essen, haben die Mitglieder des BMWL Bundesverband Mittelständischer Werte-Logistiker ein deutliches Zeichen für Bargeld gesetzt.

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi und dem Leiter des Zentralbereichs Bargeld der Deutschen Bundesbank, diskutierte der BMWL Vorsitzende Bernd Herkströter über die Bedeutung des Bargeldes und des Mittelstandes. „Wir sind von der großartigen Resonanz auf unsere Veranstaltung und unseren Stand überwältigt. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, betont Bernd Herkströter.

„Als Bundesbank verstehen wir uns als Bargeld-Großhändler“, betont Stefan Hardt. Daher, und davon gehe die Bundesbank aus, werde sich um Münz- und Scheingeld sowie die logistischen Leistungen der Markt weiterentwickeln. Trotz diverser Entwicklungen im bargeldlosen Bezahlverkehr, sei Bargeld nach wie vor ein beliebtes Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel. Und die mittelständische Geld- und Wertdienstleisterstruktur habe insbesondere in schwierigen Zeiten ihre Leistungsfähigkeit im Bargeldkreislauf gezeigt. Der Mittelstand für Bargeld ist innovativ. Dr. Gysi interessierte sich unter anderem auch für eine Zukunftsvision der Bargeldlogistik via E-Bike. Das BMWL Mitglied CST zeigte, wozu die Branche fähig ist. Ins Gespräch zu kommen, war das Ziel des BMWL Standkonzeptes. Dazu zeigten Mittelständler aus verschiedenen Bereichen der Branche, was sie im Bargeldkreislauf leisten. Nur gemeinsam kann eine sichere und reibungslose Bargeldversorgung in Deutschland sichergestellt werden.

„Die Idee kommt gut an“, bemerkt der BMWL Vorsitzende Bernd Herkströter.

Technologische Entwicklung schrecke ihn nicht, so Gregor Gysi. Sie schaffe auch Arbeitsplätze. „Erst als es das Telefon gab, konnte die Telefonseelsorge entstehen“, merkte er an. Dem Mittelstand sei er zugetan, weil es dem Mittelstand in der Regel und im Gegensatz zu Konzernen um nachhaltige Entwicklungen auch im Bereich Personal ginge. Daher engagiere er sich auch im Politischen Beirat des BVMW.

 Andreas Winterott, Prokurist und Leiter der NSL, Christian Frinke, Niederlassungsleiter der Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG, Essen, freuen sich über die Auszeichnung, die von Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW) überreicht wurde. Foto: © KÖTTER Services

KÖTTER: Auszeichnung mit dem Security Innovation Award sowie hochrangigem Besuch

Weltgrößte Sicherheitsmesse „security essen 2018“

Über­gabe des Positionspapieres der „1. Essener Sicherheitskonferenz“

Die weltgrößte Sicherheitsmesse „security essen 2018“ hat für KÖTTER Security mit einem großen Erfolg begonnen: Die MESSE ESSEN zeichnete den größten familiengeführten Sicherheitsdienstleister Deutschlands am Dienstag, den 25. September am Abend mit dem „Security Innovation Award 2018“ aus. Prämiert wurde die High-Tech-Leitstelle in Kombination mit dem eigenentwickelten Web-Portal KÖTTER SmartControl Mobile, das Kunden u. a. den Abruf von Live-Informationen über Interventionseinsätze bei Einbrüchen, Bränden etc. ermöglicht. 

Die Digitalisierung hat in der Sicherheitsbranche längst Einzug gehalten und eröffnet unter dem Schlagwort „Security 4.0“ neue Möglichkeiten. Das verdeutlicht die neue Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) von KÖTTER Security mit ihren Stärken im Bereich Videomanagement und „digitale Intervention“. Diese Pluspunkte bei Sicherheit und Effizienz haben die Experten-Jury des „Security Innovation Award“ überzeugt. Sie prämierte die NSL mit dem 1. Preis in der Kategorie Security-Dienstleistung.
„Wir freuen uns – nach 2010 – erneut zu den Preisträgern zu zählen“, sagt Andreas Kaus, Geschäftsführender Direktor der Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG. „Wir unterstreichen so die Rolle von KÖTTER Security als Innovationsmotor der Branche und Garant für hochwertige Sicherheit. Mein besonderer Dank gilt Familie Kötter, ohne deren unternehmerischen Mut solche wegweisenden Projekte unmöglich wären.“ Dies betonte auch Andreas Winterott, Prokurist und Leiter der NSL: „Die damit verbundene unternehmerische Weitsicht ist auch deshalb von besonderer Relevanz, weil Sicherheit nicht nur unser Geschäft ist, sondern für uns immer auch gesellschaftliche Verantwortung bedeutet.“  

Beim Auswahlverfahren setzte sich die Leistelle gegen starke Mitbewerber durch und punktete u. a. durch die Prozessoptimierung mittels KVM-Technologie (= Keyboard-Video-Mouse). Das heißt: Die NSL-Mitarbeiter bedienen sämtliche Anwendungen über eine einzige Benutzeroberfläche. Zudem sind alle Arbeitsplätze gleichwertig ausgestattet, so dass jede Meldung z. B. von Gefahrenmeldeanlagen, Videoanlagen oder der technischen Gebäudeausrüstung an allen (und nicht nur einzelnen) Arbeitsplätzen bearbeitet werden kann. Das ermöglicht schnellere Reaktionszeiten, die Optimierung der Alarmverifizierung und -bearbeitung sowie eine höchstmögliche und einheitliche Qualitätssicherung für eine noch zuverlässigere Sicherheitsdienstleistung. 

Info-Zugriff für Kunden jederzeit und an jedem Ort / Arbeitssicherheit erhält Rückenwind
Das weitere Alleinstellungsmerkmal ergibt sich aus der Kombination mit KÖTTER SmartControl Mobile. Das Web-Portal verschafft Kunden einen umfassenden Überblick über aktuelle (und vergangene) Interventionen, bietet den Einsatzkräften Zusatzservices und forciert so nicht zuletzt nachhaltig den Arbeitsschutz. Auftraggeber können z. B. jederzeit und von jedem Ort Informationen über laufende Einsätze an ihrem Objekt abrufen – inklusive Tatort-Fotos, die von den Interventionskräften live hochgeladen werden, oder aktuelle Übersichten zu durchgeführten Maßnahmen. Die Securitykräfte wiederum haben direkten Zugriff auf wichtige Unterlagen wie Interventionsanweisungen, Objektpläne, Kontaktdaten zu Ansprechpartnern und halten stetig Kontakt zur NSL durch fortlaufende Statusmeldungen. 

Höchste Standards bei Ausfall- und Übertragungssicherheit
Last, but not least hat die Ausfall- und Übertragungssicherheit höchste Priorität. So ist die NSL mit integrierter Alarmempfangsstelle (AES) zusätzlich zum baulichen, elektronischen und mechanischen Gebäudeschutz umfassend gegen Stromausfall etc. gewappnet. Getrennte Einspeisungen sorgen für mehrfach gesicherte Energieversorgung; im absoluten Krisenfall kommt ein Notstromdiesel zum Einsatz. Redundante Strukturen bestehen z. B. auch bei der Klimatechnik, um einer Überhitzung in den Serverräumen vorzubeugen. Die einzelnen Arbeitsplätze sind, wie angeführt, gleichfalls separat gesichert, so dass Alarmmeldungen sofort an einem anderen Platz weiter bearbeitet werden können. Gemeinsam mit dem bewährten KÖTTER Net, einem komplett abgeschirmten und autarken Sicherheitsnetzwerk, sowie dem Back-up bei der Alarmempfangsstelle erhalten Kunden auf diese Weise eine garantiert ausfallfreie Dienstleistung.   


Übergabe des Positionspapieres an NRW-Innenminister Herbert Reul (2. v. r.): Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe; der Essener Polizeipräsident Frank Richter; Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen (ASW NRW), BDSW-Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok sowie Essens Ordnungsdezernent Christian Kromberg (v. r.). Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG VerwaltungsdienstleistungenHochrangiger Besuch auf dem Stand

Prominenten Besuch empfing KÖTTER Security am zweiten Messetag bei der welt­größ­ten Sicher­heitsmesse „security essen“: NRW-Innen­minister Herbert Reul und eine Delegation hochrangiger Sicherheitsexperten informierten sich bei ihrem Rundgang über die Neu­heiten des größten Familienunternehmens der Branche. Gleichzeitig stand die Über­gabe des Positionspapieres der „1. Essener Sicherheitskonferenz“ an Innen­minister Reul im Fokus. Es ist Ergebnis des „Gesprächskreises Innere Sicherheit NRW“, einem Expertenkreis u. a. unter Beteiligung von Friedrich P. Kötter. In dem Papier werden verstärkte Koopera­tions­mög­lich­keiten von staatlichen Institutionen und privaten Dienstleistern zur Steigerung der Sicherheit thematisiert wie auch die aktuelle Bedrohungslage in den Kommunen analysiert.

„Ich freue mich sehr über Ihren Besuch. Denn er unterstreicht gleich in doppelter Hinsicht die Bedeutung der Sicherheitswirtschaft speziell in NRW“, sagte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe und u. a. Mitglied des „Gesprächskreises Innere Sicherheit NRW“, im Rahmen der Minister-Begrüßung. „Zum einen als verlässlicher Partner für die innere Sicherheit und zum anderen als wichtiger Arbeitgeber sowie Ausbildungsmotor.“ Mit Blick auf das Positionspapier, das gemeinsam mit Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen (ASW NRW), Essens Ordnungsdezernent Christian Kromberg und dem Essener Polizeipräsident Frank Richter an Minister Reul überreicht wurde, erklärte der Vizepräsident des Bundesverban­des der Sicherheitswirtschaft (BDSW): „Die noch inten­sivere Kräftebündelung von Staat und privat wird sich nicht nur bei der Vorbeugung von Straf­taten nachhaltig auszahlen. Sie trägt einhergehend damit auch entscheidend dazu bei, das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger zu steigern.“

„Die vielfältigen und zunehmenden Herausforderungen der Inneren Sicherheit lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Weil wir wissen, dass das Thema Sicherheit bei der Bevölkerung ganz oben auf der Agenda steht und obendrein ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor ist, hat sich in Nordrhein-Westfalen im Dezember 2015 ein unabhängiger Kreis von Experten konsti­tuiert, um die aktuellen Herausforderungen der Inneren Sicherheit zu diskutieren, einer sach­lichen Analyse zu unterziehen und die zentralen Problemstellungen an die politischen Entscheidungsträger heranzutragen. Mit dem Positionspapier zur Sicherheit im öffentlichen Raum setzen wir dies konsequent und sukzessive um“, so Dr. Endreß bei der Übergabe des Papiers.

Messe „security essen 2018“: Halle 2, Stand 2D101

 

Erster BDSW Auszubildendenpreis verliehen

BDSW Präsident Gregor Lehnert Foto: © BDSWDer Bundesverband der Sicherheitswirtschaft hat erstmals einen Auszubildendenpreis verliehen. „Gewinnerin des ersten BDSW Auszubildendenpreises ist die aus Frankfurt am Main stammende Betül Köksal-Yalki“, sagte BDSW Präsident Gregor Lehnert anlässlich der Preisverleihung in Essen. Frau Köksal-Yalki hat ihre Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit bei der Bewachungsinstitut Eufinger GmbH im Sommer 2018 erfolgreich abgeschlossen.

Mit dem Auszubildendenpreis möchte der BDSW noch stärker dazu beitragen, dass der hohe Stellenwert qualifizierter Berufsausbildungen für die Sicherheitswirtschaft deutlich wird. Seit der Einführung der dualen Ausbildung - zur Fachkraft im Jahr 2002 und zur Servicekraft 2008 - haben über 10.000 junge Menschen ihre Prüfung erfolgreich abgelegt und stehen dem Markt als hochqualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung.
„Unsere Branche ist eines der vielfältigsten Dienstleistungssegmente. Die Qualifizierung der Beschäftigten hat dabei einen grundlegenden Einfluss auf die zu erbringende Dienstleistung“, so Lehnert. Der BDSW sieht in der Unterstützung der beiden zwei- und dreijährigen Berufsausbildungen in der Sicherheitswirtschaft eine große Chance, der Arbeitskräfteknappheit der Branche entgegenzuwirken. „Qualifizierte Auszubildende, die die unterschiedlichen Bereiche ihrer Tätigkeit kennenlernen und bestmöglich auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet werden, werden zu motivierten Beschäftigten“, so der BDSW Präsident.
Junge Fachkräfte seien die Zukunft der Branche, deshalb verleihe der BDSW auch bereits seit fast 10 Jahren den Ausbildungspreis an Ausbildungsbetriebe, die sich in besonderer Weise im Bereich Ausbildung engagieren.
Die Gewinnerin des ersten Auszubildendenpreises, Frau Köksal-Yalki, hat im Juli 2016, gemeinsam mit ihrem Mann, nach dem Abitur ihre Ausbildung bei der Bewachungsinstitut Eufinger GmbH in Frankfurt begonnen. Sie besuchte die Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselheim und stellte, auf Grund ihrer überdurchschnittlichen Leistungen in der Berufsschule und in der betrieblichen Ausbildung, erfolgreich einen Antrag auf Verkürzung der Ausbildung. So konnte sie bereits am 05.06.2018 ihre Abschlussprüfung ablegen, die sie mit der Note 2 bestand.
„Ich gratuliere Frau Köksal-Yalki zu ihrer bestandenen Abschlussprüfung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit sowie zum Gewinn des ersten BDSW Auszubildendenpreises und wünsche ihr eine interessante und erfolgreiche Karriere in unserer Branche“, so Lehnert abschließend.

BDSW: Tarifabschluss über der Schmerzgrenze

Sicherheitswirtschaft Thüringen

Dr. Harald Olschok Foto: © Bundesverband der SicherheitswirtschaftNach harten und langwierigen Tarifverhandlungen konnte für die privaten Sicherheitskräfte im Freistaat Thüringen am Donnerstag, den 20. September, in Erfurt ein Abschluss erzielt werden.

Die Gewerkschaft ver.di und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) einigten sich auf einen Tarifvertrag bis zum 31. Dezember 2020.

„Die Löhne für die 5.000 privaten Sicherheitskräfte steigen in den nächsten zwei Jahren um bis zu 18 Prozent“, so BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied Dr. Harald Olschok.

Diese exorbitanten Lohnerhöhungen seien der Sondersituation in Thüringen geschuldet und nicht auf andere Bundesländer übertragbar. so Olschok. Erfreulich ist lediglich die zweijährige Laufzeit und die damit verbundene Planungssicherheit für die Unternehmen und deren Kunden. „Wir sind weit über unsere Schmerzgrenze hinausgegangen und wissen, was wir unseren Kunden damit zumuten“, so Olschok abschließend.

Ver.di hat eine Erklärungsfrist bis zum 4. Oktober erbeten.

Die Standbauer v.l.: Kay Rüdiger und Gerd Rüdiger Foto: © BMWL Bundesverband Mittelständischer Werte-Logistiker e.V. 

BMWL „goes“ Security 2018 – Stand nimmt Form an

Bundesverband Mittelständischer Werte-Logistiker e.V.

Der Stand des Bundesverbandes Mittelständischer Werte-Logistiker nimmt Form an. Kay (l.) und Gerd Rüdiger arbeiten mit ihrem Team von Rat + Rösch Messebau aus Leipzig an der Umsetzung des Standkonzepts. Die sechs BMWL Mitglieder ALVARA, Debatin, Lock Your World, Julong Europe, Suzohapp und die Vermittlungsgesellschaft Mittelständischer Werte-Logistiker zeigen unter dem Dach des BMWL die Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Bargeldkreislauf. Der BMWL Stand befindet sich in Halle 1 C 81.

Pressekonferenz zur Security 2018 Foto: © Messe Essen 

Security Essen wird zum Hotspot der internationalen Sicherheits- und Brandschutzbranche

Leitmesse der zivilen Sicherheit mit umfangreichem Rahmenprogramm

Vom 25. bis 28. September 2018 wird die Security Essen zum Treffpunkt der internationalen Sicherheitsbranche. Erstmals findet die Leitveranstaltung im modernisierten Gelände der Messe Essen statt, marktgerecht gegliedert in sechs Themenbereiche. Dabei setzt die Security Essen mit einer gezielten Fokussierung auf digitale Sicherheit Maßstäbe. Aussteller aus dem Bereich Cyber Security und Wirtschaftsschutz präsentieren ihre Lösungen in einer eigenen Messehalle. Zudem geben Experten in hochkarätigen Konferenzen ihr Wissen rund um diese Herausforderung weiter. Neu ist beispielsweise die Cyber Security Konferenz.

950 Aussteller aus über 40 Nationen machen Essen für vier Tage zur Welthauptstadt der zivilen Sicherheit. Sie zeigen die Neuheiten und senden wichtige Impulse in die Branche. Dabei erhalten die Unternehmen und ihre Innovationen das passende hochwertige Umfeld. Denn die Security Essen findet auf einem modernisierten Gelände statt, das mit Ende des letzten Bauabschnitts 2019 neue Maßstäbe setzen wird. Großräumige, eingeschossige Hallen und viel Tageslicht bieten künftig perfekte Bedingungen. Während der diesjährigen Veranstaltung gilt daher erstmals eine neue Hallennummerierung.

Erstmals eigene Messehalle für Cyber Security und Wirtschaftsschutz

Und auch thematisch sorgt die Security Essen mit einer neuen Hallenstruktur für eine optimale Messeteilnahme: Dienstleistungen finden Besucher in Halle 1; Zutritt, Mechatronik, Mechanik und Systeme in den Hallen 2, 3 und der Galeria; Perimeter in der Halle 3, Video in den Hallen 5 und 7 sowie Brand, Einbruch und Systeme in den Hallen 6 und 7. Außerdem stellt die Messe Essen mit der neuen Halle 8 erstmals eine eigene Halle für die immer wichtiger werdenden Themen Cyber Security und Wirtschaftsschutz zur Verfügung.

Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen: „Wir haben in diesem Jahr das Profil der Security Essen geschärft: Die Fachmesse ist deutlich digitaler, moderner und interaktiver geworden. Durch die optimierte Hallenaufplanung bieten wir unseren Ausstellern und Besuchern das bestmögliche Messeerlebnis mit kurzen Wegen und direkter Kommunikation.“

Digitalisierung: Chancen und Risiken für die Sicherheitsbranche

Das Thema Digitalisierung zieht sich wie ein roter Faden durch die Security Essen. Zahlreiche Aussteller präsentieren smarte, vernetzte Produkte und Lösungen. Denn ob Zutrittskontrolle, Einbruchsschutz, Videoüberwachung, Außengeländesicherung oder Brandschutz: Digitale Innovationen können hier ein höheres Schutzniveau und mehr Komfort für den Anwender bieten.

Mit zahlreichen Veranstaltungen unterstreicht die Security Essen die Bedeutung des digitalen Themas, weist aber auch auf potenzielle Risiken hin. In der neuen Cyber Security Konferenz in Halle 8 spricht Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, über Cyber Sicherheit als Herausforderung für Politik, Wirtschaft & Gesellschaft. Auch Live-Hacking findet dort statt, zudem wird Informationssicherheit und Datenschutz für kleine und mittelständische Unternehmen vorgestellt. Das Public Security Forum in Halle 8 macht digitale Sicherheitstechnologien – eingebettet in vier begehbare Showrooms- erlebbar.

Auszeichnung für besonders herausragende Lösungen

Traditionell ist die Security Essen das Schaufenster für Neuheiten. Viele Unternehmen entwickeln ihre Lösungen, um sie auf dieser Messe dem Fachpublikum vorzustellen. Besonders herausragende Innovationen werden am ersten Messetag mit dem Security Innovation Award geehrt. Informationen zu den Finalisten des Wettbewerbs sind in einer Sonderausstellung in der Galeria zu sehen.

Jederzeit informiert mit der Security Essen App

Die Security Essen bietet allen Besuchern eine hilfreiche App, die den Messebesuch noch effizienter macht. Sie verfügt unter anderem über die aktuelle Ausstellerliste mit Standnummern und Kontaktdaten, eine Übersicht über das Rahmenprogramm sowie einen Hallenplan zur besseren Orientierung. Die App steht kostenlos zum Download im Google Play Store (Android) oder im Apple App Store (iOS) bereit.

Mehr Sicherheit für Mitarbeiter privater Sicherheitsunternehmen

Die Zahl der Übergriffe auf Mitarbeiter privater Sicherheitsunternehmen in Flüchtlingseinrichtungen hat – auch in Bayern – zugenommen. Bundesweit bestätigen das auch Erkenntnisse der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.

Joachim Herrmann Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)Um Lösungsansätze zum Schutz der Mitarbeiter zu entwickeln, trafen sich der Bayerische Staatsminister des Innern und für Integration, Joachim Herrmann, und der Vorsitzende des Fachausschusses zum Schutz von Flüchtlingsunterkünften im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Ernst Steuger. Die Problematik sei bekannt und werde sehr ernst genommen, betont Steuger im Anschluss an das Gespräch. „Staatsminister Herrmann sicherte uns seine Unterstützung zur Verbesserung der Situation im Hinblick auf präventive Maßnahmen zu“, so Steuger weiter. "Bayerische Polizei und Sicherheitsdienste arbeiten Hand in Hand, um in und im Umfeld von Flüchtlingseinrichtungen für bestmögliche Sicherheit zu sorgen", ergänzte der Innenminister. "Dazu gehört selbstverständlich auch ein optimaler Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Angriffen."
Ernst Steuger Foto: © Nürnberger Wach- und SchließgesellschaftDas Gespräch sei sehr konstruktiv gewesen. „Wir haben verschiedene Möglichkeiten erörtert, um den Schutz unserer Mitarbeiter zu verbessern. Dabei haben wir zum Beispiel auch über den Einsatz von Body-Cams in besonders betroffenen Einrichtungen diskutiert“, so Steuger. Laut Herrmann haben sich Body-Cams bei der Bayerischen Polizei außerordentlich bewährt. "Wir haben eine spürbar deeskalierende Wirkung festgestellt", erläuterte der Minister. "Die deutlich erkennbare Videoüberwachung kann offenbar zu einer höheren Hemmschwelle führen, Polizeibeamte anzugreifen." Ernst Steuger, der seit mehr als 30 Jahren in der privaten Sicherheitswirtschaft tätig ist, sieht gerade darin ein großes Sicherheitsplus für Sicherheitsunternehmen. "Wir müssen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter allen Umständen schützen", brachte es Steuger auf den Punkt. Der Verband werde daher seine Überlegungen zum Einsatz von Body-Cams weiter konkretisieren.    

Gemeinsam für mehr Sicherheit

KÖTTER Security ist offizieller Partner der F24 AG

Passend zu der in der kommenden Woche in Essen startenden weltgrößten Sicher­heitsmesse „security Essen 2018“ haben KÖTTER Security, größtes Familien­unter­nehmen der Branche, und die F24 AG, füh­render Software-as-a-Service (SaaS)-An­bie­ter für Alarmierung und Krisen­mana­ge­ment sowie sensible und kritische Kommu­nika­tion in Europa, heute ihre stra­te­gische Partnerschaft bekannt gegeben. Mit dieser Kooperation forcieren beide Un­ternehmen ihre führende Marktposition und ermöglichen Unternehmen und Orga­ni­sationen, Sicherheit und Krisenmanagement integriert anzugehen.

IT- oder Produktionsausfall, Cyberangriffe, Sabotageakte, Brände, Naturkatastrophen in einem Land mit entsandten Mitarbeitern und weitere Risiken stellen Unternehmen vor viel­fäl­tige Heraus­forderungen. „In der Vorbereitung auf potenziell kritische Ereignisse müssen Unternehmen und Organisationen heute integriert agieren. Dazu gehören Dienstleistungen und Technologien für Sicherheit ebenso wie Lösungen für Christian Götz, Mitgründer der F24 AG und Vorstand für Vertrieb, Marketing und HR. Foto: © F24 AG.professionelle Alarmierung und das Krisenmanagement“, so Christian Götz, Mitgründer der F24 AG und Vorstand für Vertrieb, Marketing und HR.

Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe: „Ein integriertes, präventives Risiko­mana­gement ist daher sowohl für Konzerne als auch mittelständische Unternehmen un­ab­dingbar. Dabei ist schnelles Reagieren mehr denn je gefragt. Denn Krisen treten meist plötz­lich und unerwartet auf und erfahren zusätzlich häufig eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Wer also das Heft des Han­delns be­halten will, muss Krisenfälle ganz­heit­lich managen und darf keine Zeit verschenken.“  

Im Rahmen der Kooperation mit F24 erweitert KÖTTER Security sein Portfolio um die web­ba­sierte und somit global einsetzbare Lösung für Alarmierung und Krisenmanagement, FACT24. So er­mög­licht die Software-as-a-Service-Lösung Unternehmen, Krisen- und Notfälle flexibel, ganz­heitlich und revisions­sicher zu ma­na­gen und monitoren: vom Ausfall kritischer In­fra­strukturen über Cyber­an­griffe und Produktrückrufe bis zur Bewältigung von Naturkatastrophen. Bestandteile sind u. a. die Einberufung von Kri­senstäben, standort­übergreifende Ad-hoc-Telefon­kon­fe­ren­zen oder Massen­alarmie­run­gen z. B. bei schweren Unglücken in Werken oder einem Massenanfall von Ver­letzten (MANV) etc. Die Apps der F24 ermöglichen zudem die flexible Alarmierung, Quittierung und Kommunikation von unterwegs.

Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe. Foto: © KÖTTER Services.„FACT24 ist ein idealer Baustein für unser integratives Sicherheits- und Risikomanagement, das schon heute von der Beratung über die personelle und technische Sicherheit bis zur Begleitung von Unternehmen und deren Mitarbeitern bei Einsätzen insbesondere in Krisenregionen reicht“, verdeutlicht Friedrich P. Kötter.

Und Christian Götz betont: „Die Partnerschaft mit einem so etablierten und renommierten Unter­nehmen wie KÖTTER ist für uns in vielfacher Hinsicht sehr wertvoll. Insbesondere die langjährige Erfahrung und das starke Vertriebs­team bieten für uns signifikanten Mehrwert.“ 

KÖTTER Security und F24 auf der „security Essen 2018“
(Messe Essen, 25. – 28.09.): Halle 2, Stand 2D101

moBiel-Bus im W.I.S. Design vor der Kunsthalle Bielefeld Foto: © W.I.S. 

Die W.I.S. Unternehmensgruppe baut Präsenz in Ostwestfalen-Lippe weiter aus

Eröffnung einer neuen Niederlassung in zentraler Lage in Bielefeld  

Seit 2017 agiert die W.I.S. Gruppe, Spezialist für Corporate Security & Safety, in Ostwestfalen-Lippe von Paderborn aus. Der stete Zuwachs an Bewachungs- und anderen Sicherheitsdienstleistungsaufträgen in der Region erfordert nun eine größere Kundennähe. Dadurch sind raschere Reaktionszeiten und die intensivere Betreuung von Kunden und Mitarbeitern gewährleistet.
Die regional ansässigen Kunden werden ab sofort und unmittelbar aus der Bielefelder Niederlassung heraus betreut, die direkt gegenüber der Kunsthalle in der Artur-Ladebeck-Straße 8 zu finden ist. Aktuell werden die Einsätze von 50 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern von hier aus koordiniert. Auch Trainings- und Schulungsmaßnahmen werden künftig in den neuen Räumlichkeiten stattfinden, um die hohen Qualitätsstandards des Sicherheitsdienstleisters zu sichern.