Key-Note Speaker, H. Andrä, Polizeipräsident München © Foto: Securitas

Besucherrekord auf Securitas Sicherheitstag 2016

Mehr als 350 Experten der Sicherheitsbranche haben sich in Berlin zum Securitas Sicherheitstag 2016 getroffen. Sicherheit als Voraussetzung für Mobilität, Risk Management und Digitalisierung 4.0 waren die Kernthemen, die unter der Moderation von Rudi Cerne diskutiert wurden. Angesichts der aktuellen Themen konnte der Marktführer der privaten Sicherheitsbranche in Deutschland an seinem fünften Sicherheitstag einen Besucherrekord verzeichnen, der unter dem Motto „Zukunft: Sicherheit. Zukunft schützen. Sicherheit gestalten“ stand.
In seiner Key Note analysierte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä eindrucksvoll die Ereignisse zur Silvesternacht und im Olympia-Einkaufszentrum. „München 16 – Herausforderungen einer Amoklage in Zeiten hoher terroristischer Bedrohung“, lautete sein Vortrag. In der anschließenden Expertenrunde „Sicherheit & Mobilität im Zeichen des Terrors“ diskutierten Jörg Ziercke, Präsident des BKA a.D., Ansgar Heveling, Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestags, Dr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, sowie Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, die aktuelle Gefahrenlage. Die Themen „Risk Management und Digitalisierung 4.0“ standen im Mittelpunkt der zweiten Expertenrunde mit Micheal Sorge, Head of Corporate Secrity Bayer AG, Arne Schönbohm, Präsident des BSI, Thomas Tschersich, Leiter Group Security Services Deutsche Telekom AG, und Dr. Dr. Petra Dickmann, Direktorin drc dickmann risk communications.

2016 stand der Sicherheitstag aber auch im Zeichen eines Jubiläums: Der Name Securitas ist nun schon zwanzig Jahre auf dem deutschen Markt präsent. Im Jahr 1996 hatte die schwedische Securitas AB die DSW Security in Düsseldorf übernommen, aus der die heutige Securitas Deutschland entstand. Manager der ersten Stunde sind für das Jubliläum als Ehrengäste zum Sicherheitstag 2016 geladen worden: Reinhard W. Ottens, ehemals geschäftsführender Gesellschafter DSW Security Gruppe, und Håkan Winberg, ehemaliger Finanzvorstand (CFO) der Securitas AB, Stockholm.

„Mit Dank und Anerkennung blicken wir auf die Strecke der vergangenen zwanzig Jahre und ihre Wegbereiter zurück. Wir sind in einer starken Gruppe und in einem starken Team, das mit seinen Sicherheitslösungen die Richtung in der Branche vorgibt“, sagte Manfred Buhl, CEO Securitas Deutschland auf dem Sicherheitstag in Berlin. „Sie haben damals die Weichen richtig gestellt – und wir setzen mit unserer Vision 2020 nun alles daran, dieser Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen“, sagte Buhl, der auch schon im Jahr 1996 als einer der Geschäftsführer in der Verantwortung stand, zu den Ehrengästen, darunter auch Staffan Hemrå, Gesandter der schwedischen Botschaft in Berlin. „Für unsere Kunden und uns war der Securitas Sicherheitstag ein hervorragender Austausch mit ausgewiesenen Experten. Impulse wurden gesetzt und aufgenommen, das war ein wichtiger Wissenstransfer“, resümierte Jens Müller, COO Securitas Deutschland, die erfolgreiche Veranstaltung. 

SALTO baut deutsches Vertriebsteam weiter aus

Alexander Seubert und Markus Ried erweitern als Außendienstmitarbeiter die Vertriebsmannschaft von SALTO Systems in Deutschland.

Alexander Seubert © Foto: SALTOAlexander Seubert (42) ist neuer System- und Projektberater für Südhessen, Franken und die nördliche Oberpfalz. Er ist in dieser Region für die Projektberatung sowie Betreuung der SALTO Partner, Architekten und Planer zuständig. Seubert kommt von SimonsVoss Technologies, wo er mehr als neun Jahre im Vertriebsaußendienst tätig war. Davor hat der ausgebildete Groß- und Außenhandelskaufmann in unterschiedlichen Unternehmen im Verkauf gearbeitet, u.a. bei Erwin Renz Metallwarenfabrik und VBH Baubeschläge.

Als System- und Projektberater für das bayerische Schwaben, die Bodenseeregion und dasMarkus Ried © Foto: SALTO Allgäu sowie das östliche Schwaben in Baden-Württemberg verstärkt Markus Ried (42) den Vertrieb von SALTO. Er kommt ebenfalls von SimonsVoss Technologies, wo er in den vergangenen 1,5 Jahren als Außendienstmitarbeiter beschäftigt war. Davor arbeitete der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann und Betriebswirt (VWA) über 14 Jahre bei Evva. Hier war er u.a. für die Beratung und den Verkauf von SALTO Zutrittslösungen in seinem Vertriebsgebiet zuständig und ist somit mit dem Portfolio und den Funktionen der XS4 Systemplattform von SALTO bestens vertraut.

© Securitas

Securitas als unangefochtener Marktführer behauptet

Securitas steht weiterhin klar an der Spitze der 25 führenden Sicherheitsdienstleister in Deutschland. Dies geht aus der jüngsten Lünendonk-Liste hervor, die am Freitag veröffentlicht worden ist.
Auf dieser Liste steht die Securitas Holding GmbH für das Berichtsjahr 2015 auf Platz eins, mit einem Umsatz von 720 Millionen Euro und 19.500 Beschäftigten. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft 669 Millionen Euro Umsatz gemacht. Der nächste Wettbewerber auf Platz zwei hatte 418 Millionen Euro „Umsatz mit Sicherheit in Deutschland“ für das Geschäftsjahr 2015 ausgewiesen.
„Wir haben ein Rekordjahr hinter uns – und die Zahlen für 2016 stimmen uns ebenfalls positiv", sagte Manfred Buhl, CEO Securitas Deutschland, nach der Veröffentlichung der jüngsten Zahlen am Freitag. „Die Spitzenposition auf der Lünendonk-Liste bestätigt unsere Strategie; als Top-Dienstleister bieten wir unseren Kunden Sicherheitslösungen aus einer effizienten Kombination von Mensch und Technik, die auf die speziellen Kundenanforderungen zugeschnitten sind", fügte Buhl hinzu.
Die aktuelle Lünendonk-Liste ist unter www.luenendonk.de abrufbar, die dazugehörige Studie erscheint Ende November. Die führenden 25 Dienstleister der Sicherheitswirtschaft seien 2015 in Deutschland um durchschnittlich 17 Prozent gewachsen. Dies sei die stärkste Umsatzsteigerung seit Lünendonk diesen Markt beobachtet.

Revierdienst Foto: © BDSW

Sicherheitswirtschaft - Umsätze gehen deutlich zurück

Nach der Sonderkonjunktur im vergangenen Jahr ist das Umsatzwachstum der privaten Sicherheitsdienste im ersten Halbjahr 2016 deutlich zurückgegangen. Im 4. Quartal 2015 stiegen die Umsätze im Vergleich zum 3. Quartal 2015 noch um über 20 Prozent.
Der Schutz von Flüchtlingsunterkünften hatte zu diesem starken Umsatzwachstum im vergangenen Herbst geführt. Demgegenüber brachen die Umsätze im Frühjahr und Sommer 2016 regelrecht ein. Im 1. Quartal betrug das Umsatzwachstum nur noch 2,6 Prozent und im 2. Quartal 2,7 Prozent, jeweils im Vergleich zum Vorquartal.
Das sind die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturstatistik des Statistischen Bundesamtes. Sie bestätigen die Erkenntnisse des BDSW, dass die Zeiten (ungesunden) hohen Umsatzwachstums vorbei sind. Diese Entwicklung hat auch eine Kehrseite: "Durch die sinkenden Umsatzzuwächse verschärft sich der Wettbewerb bei den privaten Sicherheitsdiensten massiv", so BDSW-Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Viele Unternehmen seien aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr erst neu auf den Markt gekommen, kleine Unternehmen seien enorm gewachsen.
Die dadurch entstandenen Überkapazitäten werden nun abgebaut. Die Folge sei in vielen Regionen ein starker Verdrängungswettbewerb. "Der niedrigste Preis schlägt die Qualität", so Olschok abschließend.

Flughafensicherheit Berlin und Brandenburg- Parteien verhandeln wieder

Foto: © BDSWBereits in der ersten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber den Beschäftigten an den Flughäfen in Berlin und Brandenburg ein Angebot unterbreitet. Die Löhne für die rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten ab 1. Januar 2017 1,5 Prozent und ab 1. Januar 2018 um weitere 1,5 Prozent steigen.
Nach dem Abschluss für nur knapp 3 Monate ist nun wieder Augenmaß gefordert.“, so Rainer Friebertshäuser, Leiter der Tarifkommission des Fachverbandes Aviation.
Erst am 29. September 2016 hatten sich die Tarifparteien in der 4. Verhandlungsrunde auf einen Übergangstarifvertrag einigen können. Dieser hat lediglich eine Laufzeit von knapp 3 Monaten und endet am 31.12.2016. Ziel war es, eine Synchronisation der Laufzeit aller Tarifverträge im Bereich der Luftsicherheit zu erreichen.

(v.l.n.r.) Dirk H. Bürhaus, Friedrich P. Kötter, Maxim Worcester, Dr. Elisabeth Hauschild, Dr. Stefan Mair, Prof. Dr. Michael Heise

Milliardenschäden durch Wirtschaftskriminalität

„Deutsche Unternehmen müssen Sicherheit neu denken“

Sieben Experten diskutierten bei der STATE OF SECURITY am Brandenburger Tor über aktuelle Sicherheitslage. Verfassungsschutz-Präsident Dr. Maaßen zählte zu den Referenten.
120 Teilnehmer wohnten der dritten „Sicherheitskonferenz am Brandenburger Tor – STATE OF SECURITY“, einer Ver­anstaltung von KÖTTER Security und German Business Protection in Kooperation mit der Allianz SE, über aktuelle und künftige Sicherheitsrisiken bei. Im Fokus stand u. a. das Thema Wirtschafts­kriminalität mit jährlichen Milliardenschäden allein für deutsche Unter­neh­men.
„Deutschland gehört zu den sichersten Ländern der Welt. Trotz der Anschläge und Bedrohungslagen in diesem Jahr gilt dies noch unverändert“, stellte Friedrich P. Kötter, u. a. Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Security, Berlin, gestern im Rahmen seiner Begrüßung heraus. „Damit das so bleibt, müssen wir uns auf die geänderte Lage einstellen. Das heißt: Wir müssen weiter in die Sicherheit investieren, innovativ bleiben und Sicherheit neu denken.“
Dies gelte neben der Abwehr von Terrorismus und Extremismus insbesondere für den Schutz vor Wirtschaftskrimi­nalität. In Zeiten fortschreitender Digitalisierung sei z. B. eine Trennung zwischen Wirtschaftsschutz und Cybersicherheit nicht mehr zeitgemäß. „Mit der rasanten Zunahme der Vernetzung ändern sich die Risiken. So können zunächst harmlos wirkende Störungen in einer Kettenreaktion zu gravierenden Schäden führen“, sagte der Sicherheitsexperte. Vor diesem Hintergrund seien flexible Sicherheitsansätze vielversprechender als statische Mechanismen; ein Paradigmenwechsel, der sich aktuell in den USA und Großbritannien durchsetze.
Mit Blick auf den engen Kontext von Wirtschaftskriminalität und Cybercrime müsse zudem der „Faktor Mensch“ stärker in den Mittelpunkt rücken. „Er ist und bleibt eine große Schwachstelle“, betonte der Vize-Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). Viele Firmen investierten zwar massiv in die IT-Sicherheit, sie vernachlässigten jedoch, wie leicht das Abgreifen von Passwörtern u. ä. teuerste tech­nische Vorkehrungen außer Kraft setzen könne.

Dr. Hans-Georg Maaßen, Friedrich P. KötterEINSCHÄTZUNGEN VON VERFASSUNGSSCHUTZ UND BDI
An diese Ausführungen knüpften Dr. Hans-Georg Maaßen, Prä­sident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), und Dr. Stefan Mair, Mitglied der Haupt­geschäfts­führung des Bundes­ver­bandes der Deutschen Industrie (BDI), an. Sie repräsentierten als Referenten gleichzeitig die „Initiative Wirtschaftsschutz“, die im Frühjahr von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, BDI-Präsident Ulrich Grillo und den Präsidenten der führenden Sicherheitsbehörden ins Leben gerufen worden war.  

BfV-Präsident Dr. Hans-Georg Maaßen unterstrich im Rahmen seines Vortrags „Der Preis der Sicherheit“, dass „die Sicherheit, die man im eigenen Staat oder im eigenen Unternehmen investiert, beziffert werden kann. Gleichzeitig muss jedoch ein nicht quantifizierbarer Preis gezahlt werden. Dieser definiert sich über einen Verzicht auf Freiheitsgüter im Sinne unserer demokratischen Grundordnung. Dabei ist es jedoch unabdingbar, Freiheit und Sicherheit nicht als konkurrierende Größen zu verstehen, sondern diese in ein konstruktives Spannungsverhältnis zu setzen. Wie der deutsche Staatsmann Wilhelm von Humboldt bereits feststellte: Ohne Sicherheit ist keine Freiheit. Gleichermaßen werden wir Zeitzeugen einer Transformationsphase, in der sich alte Gewissheiten verflüchtigen und sich die Zukunft hinter einem Schleier der Unwissenheit versteckt. In dieser Phase, in der unsere Sicherheit durch mehrdimensionale Risiken weiter strapaziert wird, muss Deutschland seine Bereitschaft erhöhen, um die Waage zwischen Freiheit und Sicherheit auszutarieren. Dabei kommt den Nachrichtendiensten eine Frühwarnfunktion zu und der Verfassungsschutz versteht sich als Brandmelder der deutschen Gesellschaft.“
Die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen nachrichtendienstlichen Strukturen und der deutschen Wirtschaft betonte auch Dr. Stefan Mair bei seinen Ausführungen zu „Sicherheit und Industrie 4.0“. „Geopolitische Entwicklungen sind zu einem zentralen Thema für deutsche Unternehmen geworden. In einer globalisierten Welt bedeutet größere Vernetzung aber zugleich größere Verletzbarkeit. Es stelltBlick aus dem Publikum sich demnach die Frage, was die deutsche Sicherheitspolitik für deutsche Unternehmen bewirken kann. Viele dieser Unternehmen sind sich jedoch der realen Risiken immer noch nicht bewusst. Besonders bei kleinen und mittelständigen Firmen besteht Handlungsbedarf und oftmals sind diese auf den Rat von Sicherheitsexperten und deren Know-how angewiesen. Gleichzeitig verfügt Deutschland über sehr gute Datenschutzgesetze und die IT-Sicherheit ist vielerorts auf einem hohen Niveau. Damit scheint Deutschland für die Industrie 4.0 gut gerüstet zu sein. Dennoch bleiben Herausforderungen unweigerlich bestehen und die Sicherheitsbehörden können nicht die Gesamtverantwortung für die Sicherheit von Unternehmen gewährleisten.“

ALLIANZ CHEFVOLKSWIRT UND WEITERE HOCHKARÄTIGE REFERENTEN
Den Schwerpunkt auf betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Dimensionen der Sicherheit legte Prof. Dr. Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz Gruppe, in seinem Vortrag „Der ökonomische Wert der Sicherheit“. „Das Grundbedürfnis an Sicherheit der Menschen ist in verschiedener Hinsicht nicht erfüllt. In einer Zeit vielschichtiger, globaler Herausforderungen werden die Begrenzung wirtschaftlicher Risiken und das gleichzeitige Treffen von Vorkehrungen und Präventionsmaßnahmen zunehmend schwieriger. Unternehmen tragen dabei selbst eine große Verantwortung, für Sicherheit zu sorgen und aus den bestehenden Risiken die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und mögliche wirtschaftliche Schäden abzuwenden. Sicherheit kostet Geld und ob Unternehmen oder Privathaushalte darin investieren, hängt unter anderem vom Kenntnisstand der möglichen Bedrohungen, von Präzedenzfällen und ebenso von der subjek­tiven Einschätzung des Einzelnen ab.“

Diese „äußerst bedenkliche Entwicklung“ griff auch Maxim Worcester, Beirat von German Business Protection, in seinen Ausführungen zur „State of Security im Herbst 2016“ auf. Der Syrien-Krieg, bei der insbesondere die gegenseitige Blockade der Weltmächte USA und Russland im UN-Sicherheitsrat eine Lösung aktuell offensichtlich unmöglich mache, zeige genau wie z. B. das zunehmende Auseinanderdriften der Europäischen Union, dass „die internationale Gemein­schaft dringend ihre Handlungsfähigkeit zurückgewinnen muss“.
Die Reihe hochkarätiger Redner bei der diesjährigen STATE OF SECURITY vervollständigten Dr. Elisabeth Hauschild, Leiterin des Hauptstadtbüros der Diehl Stiftung & Co. KG („Die Grenzen der Sicherheit“) sowie Brigadier Rob Rider, Militärattaché an der Britischen Botschaft in Berlin, („Sicherheitspolitische Konsequenzen des Brexits“).  

Alle Fotos: © German Business Protection

Friedrich P. Kötter © Foto: BDSW

Friedrich Kötter zum 1. Vizepräsidenten der CoESS wiedergewählt

Auf der Jahresmitgliederversammlung der Confederation of European Security Services (CoESS) am 7. Oktober 2016 in Lissabon wurde Friedrich P. Kötter in seinem Amt als 1. Vizepräsident der CoESS bestätigt.
Der Verwaltungsrat von KÖTTER Security und Vizepräsident des BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft sowie stv. Vorstandsmitglied der BDGW Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste arbeitet seit vielen Jahren aktiv im Vorstand des europäischen Dachverbandes der privaten Sicherheitsdienste mit. Er leitet den Arbeitskreis Airport Security der CoESS und ist seit 2014, 1. Vizepräsident der CoESS. Zudem wurden der langjährige Präsident der CoESS, Marc Pissens, und der 2. Vizepräsident, Javier Tabernero, in ihren Ämtern bestätigt.
Mit seinem persönlichen Engagement will Friedrich P. Kötter nachhaltig für die deutschen Belange in der 1989 gegründeten CoESS (www.coess.org) eintreten, die die Interessen von 60.000 privaten Sicherheitsdiensten in 26 nationalen Verbänden vertritt.
„Die CoESS ist der Verband der Verbände für die Sicherheitswirtschaft in Europa. Ihr kommt eine Schlüsselfunktion zu, wenn es um die Gestaltung aktueller politischer Entwicklungen auf EU-Ebene geht.“ Gleichzeitig setze sie selbst und über ihre nationalen Verbände wichtige Maßstäbe für die Weiterentwicklung des Sicherheitsmarktes.
In diesem Kontext komme dem stetigen Ausbau und der Vereinheit­lichung von Qualitätsstandards innerhalb der Sicherheitswirtschaft zentrale Bedeutung zu. „Sie sind das A und O, um den Kunden professionelle Sicherheitslösungen zu bieten, bei denen personelle Sicherheit durch gut ausgebildete Mitarbeiter und moderne Sicherheitstechnik Hand in Hand gehen“, ist der 50-Jährige überzeugt.
Zu den Eckpfeilern dieses Vorgehens gehört die „Best Value Initiative“ der CoESS, die gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund UNI-Europa und finanzieller Unterstützung der EU umgesetzt wurde. Insbesondere das im vergangenen Jahr überarbeitete „Bestbieterhandbuch“ gibt Auftraggebern wertvolle Hilfestellungen an die Hand, um die Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen maßgeschneidert an den eigenen Anforderungen auszurichten und dabei die optimale Kombination aus Preis und Qualität zu erzielen.

Mobotix Logo © Foto: MOBOTIX

MOBOTIX mit intelligenten Lösungen auf der Security 2016

Kundenorientiert und innovativ mit einem neuartigen Sicherheitskonzept für den Perimeterschutz zeigt sich MOBOTIX auf der Security in Essen mit IP-Video-Komplettlösungen

MOBOTIX präsentierte auf der Security Essen Produktneuheiten und Innovationen im Bereich der IP-Video-Technik. Maßgeschneiderte Lösungen mit Mehrwert für Einzelhandel, Verkehrs- und Transportwesen sowie Industrie und Logistik bildeten einen Schwerpunkt am neuen MOBOTIX-Messestand.
Die Besucher erwartete hier eine neuartige Lösung für effizienten Perimeterschutz mit zuverlässigem Alarmmanagement, die MOBOTIX in Zusammenarbeit mit Konica Minolta entwickelt hat. Plug&Play Komplettsysteme, Integrationslösungen mit marktführenden Kooperationspartnern sowie eine noch leistungsfähigere Version der Videomanagement-Software MxManagementCenter 1.3 standen außerdem im Fokus des MOBOTIX Auftritts bei der diesjährigen Security. 

Lösungen mit Mehrwert für Einzelhandel, Transportwesen, Perimeter und Industrie
Mit dem Ziel einen bestmöglichen Perimeterschutz zu bieten, hat MOBOTIX gemeinsam mit Konica Minolta ein neues Sicherheitskonzept entwickelt, das die MOBOTIX Video- und Thermaltechnologie und den 3D-Laserscanner (3D-LiDAR) von Konica Minolta verbindet. Durch diese Kombination kann eine automatische Datenanalyse Ereignisse besser auswerten. Nicht nur durch die Bewegung im Bild, sondern auch durch einen definierten Abstand und die Objektgröße lassen sich Ereignisse optimal abgrenzen. Mit der integrierten Kassenanbindung (POS) sowie der kameragestützten Bild- und Datenanalyse zeigte MOBOTIX am Messestand speziell für den Einzelhandel eine Lösung, die wertvolle Zusatzinformationen liefert. Mit Hilfe von Thermalradiometrie und der Eventlogik der intelligenten Kamera von MOBOTIX können temperaturkritische Prozesse in der Industrie zuverlässig überwacht und Gefahren frühzeitig abgewendet werden. Eine ausgereifte hemisphärische Kameratechnik, dezentrale Aufzeichnung und Eventlogik sowie robustes Design zeichnen die Sicherheitslösung von MOBOTIX für den Einsatz in Fahrzeugen, zum Beispiel einem Bus, aus. 

Neue Version MxMC 1.3 mit optimiertem Bedienkonzept
In der MxMC Version 1.3 hat MOBOTIX eine neue Geräteleiste mit Baumstruktur umgesetzt, die eine übersichtliche Anordnung und einfaches Navigieren zwischen Kameras und Ansichten sowie das Markieren beliebiger Kameras und Kameragruppen als Favoriten ermöglichen. Neben der verbesserten Benutzerfreundlichkeit zeichnet sich die neue Version auch durch eine gesteigerte Performance auf Windows- und Mac OS X-Geräten aus. 

Offen für den Markt: Integrationslösungen mit Partnern
Am Messestand von MOBOTIX wurden neue Lösungen mit verschiedenen Kooperationspartnern vorgestellt. Mit MxDigitizer lassen sich jetzt auch analoge Kameras in ein MOBOTIX System einbinden. Neben der Umwandlung des analogen in ein digitales Signal, stellt MxDigitizer auch dezentrale Funktionen wie MxActivitySensor, Speicherung auf der Kamera und die Eventlogik zur Verfügung. „Wir positionieren uns nicht nur als Systemanbieter mit noch leistungsfähigeren Produkten, sondern verbessern auch die Integration der MOBOTIX Kamerasysteme. Mit der nahtlosen MxPEG Integration in die Videomanagement-Plattform Security Center von Genetec erschließen wir uns und unseren Partnern neue Potentiale“, sagt Dr. Tristan Haage, Vertriebsvorstand der MOBOTIX AG, zur Technologiepartnerschaft mit Genetec. Dadurch können mittelständische und große Unternehmen mit mehreren Niederlassungen ihre Sicherheitsprojekte auf einer Plattform mit offener Systemarchitektur umsetzen. 

Einfache und schnelle Installation: Plug&Play von MOBOTIX
MOBOTIX hat zwei verschiedene Plug&Play-Lösungen entwickelt, mit denen sich das MOBOTIX System einfach und schnell in Betrieb nehmen lässt. So sind zum einen das Kamera-NAS-System und zum anderen das IP-Video Komplettset für die Haustür vorkonfiguriert. Die Vorkonfiguration unterstützt Standard-Anwendungen einer Videosicherheitsanlage bzw. der IP-Video-Türstation. Beim Kamera-NAS System greift MOBOTIX auf hochwertige Netzwerkspeicher von Technologiepartnern wie Overland/Tandberg zurück.

LOGO ASW Norddeutschland (© Foto: ASWN)

Namensänderung - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland

Eine jahrzehntelange Tradition geht zu Ende. Der 1969 gegründete VSWN, Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V., hat sich umbenannt in ASW Norddeutschland, Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.
Das Vereinsgericht Hamburg hat den neuen Verbandsnamen bestätigt.
Die ASWN ist eine gemeinnützige Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft in Norddeutschland für die Sicherheit in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und öffentlich-rechtlicher Körperschaften. Der Verbandssitz ist Hamburg. Das Verbandsgebiet umfasst die fünf norddeutschen Bundesländer. Alle regionalen Sicherheitsverbände haben für sich seit Beginn dieses Jahres den Begriff Allianz in ihren Namen gewählt, um intensiver als Einheit ihr Ziel "Sicherheit für die Wirtschaft" gemeinsam mit der Allianz für die Sicherheit der Wirtschaft des Bundes zu vertreten. Eigenständigkeit und Regionalbezug bleiben erhalten.
Bundes- und Regionalverbände haben nun auch ein einheitliches Corporate Identity.
Sie vertreten mit hoher Fachkompetenz die Sicherheitsinteressen der KMU bis hin zu global agierenden Konzernen der deutschen Wirtschaft.

 

BDSW-Ausbildungspreis 2016 für das Securitas Ausbildungszentrum Schwerin der Securitas GmbH

Präsident BDSW Lehnert (© Foto: BDSW)„Die Jury war insbesondere vom ganzheitlichen Ausbildungskonzept des Securitas Ausbildungszentrums beeindruckt", sagte Gregor Lehnert, Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW) bei der Preisvergabe in Essen.
Die fachpraktische Verbundausbildung schaffe eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten für die Auszubildenden, fügte Lehnert hinzu und sprach von einem „vorbildlichen Ausbildungskonzept".

Securitas bietet in Deutschland vor allem Ausbildungen zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit (3 Jahre) und zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit (2 Jahre). In diesen und weiteren Ausbildungsberufen lernen bei Securitas Deutschland derzeit rund 180 Auszubildende, davon etwa 80 – in insgesamt drei Lehrjahren – im Ausbildungszentrum in Schwerin. Dort sind sie in einem ehemaligen Hotelgebäude untergebracht, in geringer Entfernung zur Berufsschule. „Wir freuen unsSecuritas Arbeitsdirektorin Biesing (© Foto: Securitas) über die Anerkennung unseres Ausbildungskonzepts und den Preis unseres Verbands", sagte Gabriele Biesing, Arbeitsdirektorin von Securitas Deutschland. Neben der theoretischen Ausbildung in der Berufsschule Schwerin und durch die eigenen internen Trainer, könne die Praxis an rund 120 Securitas-Standorten in Deutschland vermittelt werden. Das ermögliche den Auszubildenden das Kennenlernen von bis zu 50 unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen und den Erwerb von vielseitigen Fachkenntnissen, sagte Biesing. „In Mecklenburg-Vorpommern zählen wir zu den Top-Ausbildern", berichtet Detlef Strohkirch, der das Securitas Ausbildungszentrum in Schwerin leitet. Für ihn sei wichtig, Securitas mit gut ausgebildeten Nachwuchskräften zu versorgen und jedem erfolgreichen Absolventen auch einen Job in der Securitas Gruppe anbieten zu können.
Am Securitas Ausbildungszentrum Schwerin werden in einem drei Jahre laufenden Programm Fachkräfte für Schutz und Sicherheit ausgebildet. Gegründet wurde das Ausbildungszentrum im Jahr 2003, die ersten Zeugnisse gab es 2006 – seither haben dort rund 220 Fachkräfte erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Förderprogramms „MobiPro EU" haben in Schwerin inzwischen schon zehn Azubis aus Spanien und Griechenland ihren Abschluss gemacht – und intensiv Deutsch gelernt.