Alexander Bradfisch neuer CEO der Glutz AG Foto: © Glutz

Alexander Bradfisch ist neuer CEO der Glutz AG

Wechsel an der Unternehmensspitze zum 1.1.2017

 Im Sinne von Langfristigkeit und Kontinuität hat die Glutz AG die altersbedingte Nachfolge an der operativen Unternehmensspitze geregelt. Nach 20 Jahren als CEO hat Peter Riedweg per Ende 2016 die Geschäftsführung seinem Nachfolger Alexander Bradfisch übergeben. 
Peter Riedweg bleibt dem Unternehmen als Senior Advisor weiter verbunden. In dieser Funktion hat er mit Jahresbeginn auch das Mandat eines Verwaltungsrats der Glutz AG übernommen. Theo Strausak, Präsident des Verwaltungsrats der Glutz Holding AG: „Als Peter Riedweg 1997 die Geschäftsführung der Glutz AG übernahm, befand sich das Unternehmen in einem ausgesprochen schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Es gelang ihm, das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen und in weiterer Folge die Glutz AG mit innovativen Produkten und Ideen im Spitzenfeld der Branche zu positionieren. Ich danke Peter Riedweg herzlich für seinen Einsatz und seinen Beitrag zum Erfolg der Glutz AG.“
Zum neuen CEO per 1. Januar 2017 hat der Verwaltungsrat Alexander Bradfisch gewählt. Der 43-jährige deutsche Staatsbürger absolvierte eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei BASF und schloss ein Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre als Diplom-Betriebswirt ab. Dank einer kontinuierlichen Karriere als Controller, Vertriebscontroller, Vertriebsleiter und Geschäftsleiter verfügt Herr Bradfisch über fundierte Management- und Führungserfahrungen, die er im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn in namhaften, internationalen, vorwiegend familiengeführten Unternehmen, wie Fielmann, der Mahle Gruppe und GEZE erfolgreich umsetzen konnte. Branchenerfahrung sammelte Herr Bradfisch in den letzten zehn Jahren in Führungs- und Geschäftsleitungsfunktionen bei GEZE GmbH, GEZE Service GmbH und Bosch Sicherheitstechnik GmbH. Herr Bradfisch ist verheiratet und Vater einer einjährigen Tochter.
„Alexander Bradfisch ist eine engagierte, anerkannte und international erprobte Führungspersönlichkeit. Mit seiner profunden Branchenerfahrung und mit einem eindrücklichen Leistungsausweis verfügt er über optimale Voraussetzungen um die operative Führung der Glutz AG und die weitere kontinuierliche Entwicklung unseres Unternehmens sicherzustellen“, so Theo Strausak.  
„Ich freue mich auf die anstehenden Herausforderungen, die ich gemeinsam mit dem engagierten Glutz-Team lösen möchte. Dazu gehören die langfristige Sicherung unseres Produktionsstandortes in der Schweiz und die marktseitige Internationalisierung“, sagt Alexander Bradfisch, neuer CEO der Glutz AG. Er unterstreicht damit das Ziel, die Marktposition in der Schweiz weiter zu stärken und die Marktanteile in den internationalen Märkten auszubauen. „Ich kenne Glutz als Schweizer Traditionsunternehmen mit hervorragender Reputation, dessen Beziehungen zu den Geschäftspartnern auf langfristige Zusammenarbeit ausgelegt sind. Ich freue mich deshalb sehr auf ein langfristiges Engagement bei Glutz. Privat und beruflich habe ich bereits länger Kontakte in der Schweiz, die ich nun, wenn meine Familie und ich in die Region Solothurn ziehen, weiter intensivieren kann“, so Bradfisch abschließend. 

Rohde & Schwarz Cybersecurity übernimmt Websicherheits-Spezialisten DenyAll

Rohde & Schwarz Cybersecurity, ein führendes deutsches Cybersecurity-Unternehmen, hat mit DenyAll einen französischen Anbieter von Sicherheitslösungen für Webapplikationen und Schwachstellenmanagement übernommen. Mit DenyAll erweitert Rohde & Schwarz Cybersecurity sein Lösungsportfolio für Netzwerk- und Endpoint-Sicherheit und Security-Management, sowie seine Vertriebs- und Marketingpräsenz. Mit dieser Übernahme ist Rohde & Schwarz Cybersecurity seinem Ziel einen bedeutenden Schritt näher gekommen, der führende europäische Anbieter für vertrauenswürdige Cybersecurity-Lösungen zu werden. 
Ammar Alkassar, CEO von Rohde & Schwarz Cybersecurity Foto: © Rohde & SchwarzRohde & Schwarz Cybersecurity hat sämtliche Anteile der DenyAll übernommen. „Webapplikationen sind ein Kernbestandteil zukünftiger Cloud-Geschäftsmodelle und damit Grundlage für die digitale Transformation praktisch aller Wirtschaftszweige“, sagte Ammar Alkassar, CEO von Rohde & Schwarz Cybersecurity. „Die dazu passenden Sicherheitslösungen sind Voraussetzung für den Erfolg dieser Transformation.“
„Mit dem Schwachstellenmanagement, der Firewall für Webapplikationen und den Lösungen für das Zugangsmanagement von DenyAll können wir unseren Kunden diese unverzichtbare Grundlage für Geschäftsprozess-Innovationen künftig aus einer Hand anbieten“, ergänzte Alkassar. „Die verhaltensbasierte und applikationszentrierte Lösung von DenyAll ist die perfekte Ergänzung für unser umfangreiches Angebot proaktiver Lösungen im Bereich Netzwerk- und Endpoint-Sicherheit. Gemeinsam werden wir ein noch stärkeres Portfolio innovativer Cybersecurity-Lösungen aufbauen – made in Europe.“
„Mit der Übernahme durch Rohde & Schwarz Cybersecurity heben wir DenyAll auf die nächste Evolutionsstufe“, so Jacques Sebag, CEO von DenyAll. „Es ist unser gemeinsames Ziel, den europäischen Marktführer im Bereich Cybersecurity mit globaler Reichweite aufzubauen.“ Mit Blick auf den Markt versprechen sich beide Unternehmen erhebliche Kunden- und Partnervorteile durch das Cross-Selling ihrer jeweiligen Lösungen. „Obwohl das Hauptgeschäft von DenyAll auf Frankreich entfällt, kommt bereits heute ein Drittel unseres Umsatzes aus der EU und internationalen Märkten. Die globale Marke von Rohde & Schwarz sowie die Infrastruktur für Vertrieb und Service wird uns beim Ausbau unseres internationalen Geschäfts helfen“, fügte Sebag hinzu. „Eine weitere Gemeinsamkeit ist unser Fokus auf wirksame und vertrauenswürdige Lösungen mit Zertifizierung durch die jeweiligen nationalen und supranationalen Sicherheitsbehörden wie der französischen ANSSI und dem BSI in Deutschland.“
Die sich ergänzenden Produktlinien werden sich durch die gegenseitige Nutzung der jeweiligen landesspezifischen Ressourcen und Channel-Partnerschaften beider Unternehmen positiv auf das Wachstum auswirken. Aus technischer Sicht ermöglicht die Integration, künftig noch mehr Kunden in aller Welt mit innovativen und vertrauenswürdigen Cybersecurity-Lösungen auszustatten.

Nach der Gründung im Jahr 2001 und einer anfänglichen Phase als Teil der Société Générale Gruppe konnte DenyAll sowohl organisch, als auch durch von Investoren unterstützte Akquisitionen wachsen. In den letzten 15 Jahren hat das Unternehmen das Vertrauen von über 600 Kunden in 30 Ländern gewonnen und dabei kontinuierlich Gewinne erzielt. Durch die Akquisitionen von VulnIT (2012) und BeeWare (2014) konnte DenyAll seine Web Application Firewall-Produktlinie um Schwachstellen- und Web Access Management-Lösungen erweitern.
Motivation für die Suche nach neuen Investoren war für DenyAll der Ausbau der Kapazitäten für die Erschließung neuer internationaler Märkte. Mit der Akquisition durch Rohde & Schwarz Cybersecurity wird dieses Ziel erfüllt. Gleichzeitig entstehen neue Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter.
Die Übernahme wurde am 20. Dezember 2016 abgeschlossen. Sie wurde von AGC Partners begleitet und durch die DenyAll-Hauptanteilseigner Truffle Capital und Omnes Capital unterstützt. DenyAll wird weiterhin vom bisherigen Management-Team unter CEO Jacques Sebag am Sitz des Unternehmens in Paris geleitet.
Das kombinierte Produktportfolio wird auf dem FIC Forum in Lille (24.-25. Januar 2017), der RSA in San Francisco (13.-17. Februar 2017), der CeBIT in Hannover (20.-24. März 2017) und der Infosecurity UK in London (6.-8. Juni 2017) präsentiert.

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Nutzungsentschädigung für Betroffene!

Das Landgericht Regensburg entschied am Mittwoch, den 04.01.2017, mit einem Hammer-Urteil im VW-Abgasskandal zugunsten Geschädigter (7 O 967/16, nicht rechtskräftig): Demnach wurde der im Verfahren betroffene Händler zur Nachlieferung eines neuen, serienmäßig mit Euro-6-Norm produzierten Fahrzeugs verurteilt — und das ohne Erhalt der Nutzungsentschädigung durch den Kläger! Ein absoluter Siegesschlag für Geschädigte im VW-Abgasskandal!

Ohne Nutzungsentschädigung zum Neuwagen — Erfolg im VW-Abgasskandal
Im verhandelten Fall stellte der spätere Kläger in seinem SEAT Alhambra 2,0 TDI einen mit manipulierter Abgassoftware verbautem Motor EA 189 fest. Gemäß dem geltenden Kaufvertrag von März 2015 machte der Kläger eine Nachlieferung des Nachfolgemodells der Serie geltend. Diese Forderung wurde jedoch außergerichtlich vom Händler abgewiesen.
Das Landgericht Regensburg aber entschied mit heutigem Urteilsspruch zugunsten des Klägers und verurteilte den Händler nun zur Nachlieferung eines mangelfreien, typgleichen Ersatzes. Zudem wurde eine Rückgabe ohne die Zahlung einer Nutzungsentschädigung zugunsten des Geschädigten im VW-Abgasskandal verhandelt.
Der Hammer an diesem Urteil: Der Kläger hat ohne die Zahlung der Nutzungsentschädigung seinen Wagen seit Mai 2015 kostenfrei fahren können, denn der Nutzungsersatz ist gemäß § 439 Abs. 4 sowie § 346 Abs. 2 S.1 Nr. 1 BGB nicht zu leisten, da es sich um einen Verbrauchsgüterkauf handelt. Auf diesen sei ein Nutzungsersatz nicht anwendbar (§ 474 Abs. 5 BGB). 

Geschädigte im Recht: Wiedergutmachung im VW-Abgasskandal rechtlich klar
Neben dem nicht zu leistenden Nutzungsersatz gemäß Kaufvertrag gestand das LG Regensburg dem Kläger zudem das Recht auf Nacherfüllung zu. Dieses sieht praktisch die Entscheidungsfreiheit vor eine Nacherfüllung durch den Händler zuzulassen oder eine Neulieferung zu verlangen. Trotz des Einwandes des angeklagten Händlers, eine Nachbesserung des Fahrzeuges sei eine weitaus kostengünstigere Option als die Nachlieferung und überhaupt eine Variante ganz zum Vorteil des Klägers, wurde vom LG Regensburg nicht zugelassen. Im VW-Abgasskandal stellt sich generell die Nachbesserung im Zuge des Rückrufs nachteilig im Gegensatz zur simplen Neulieferung eines Ersatzfahrzeuges dar. 
Hinzu kommt: Bei mangelhafter Nachbesserung drohen Gewährleistungsrechte im VW-Abgasskandal zu verjähren! Lediglich wenn der Verkäufer den Mangel im Nachhinein der Ausbesserung anerkennt, würden Gewährleistungsrechte bestehen bleiben. 

Fazit und Hoffnungsschimmer für weitere, klagende Betroffene im VW-Abgasskandal
Bislang ist das Urteil vom 04.01.2017 das bundesweit einzige, dass nicht nur eine Nachlieferung vom Händler im Verfahren verlangt, sondern darüber hinaus auch noch die Nutzungsentschädigung zugunsten der Geschädigten ausschlägt.
Auf den Punkt: Das Urteil bringt dem Kläger nicht nur ein neues Fahrzeug (Nachfolgemodell) aus der Serienproduktion, sondern muss für den genutzten Zeitraum des manipulierten Vertragsgegenstandes (SEAT Alhambra 2,0 TDI) keinen Nutzungsersatz zahlen. — Diese Entscheidung des LG Regensburg ist für Betroffene im VW-Abgasskandal ein Meilenstein und dient als Hoffnungsschimmer für tausende andere Kläger!

Die Kanzlei Mingers & Kreuzer hat veko-online dieses Urteil zukommen lassen und bietet im VW-Abgasskandal vollständige Rückendeckung — sowohl außergerichtlich, als auch im Verfahren. Profitieren Sie von der kostenlosen telefonischen Ersteinschätzung Ihres Falles und lassen Sie Ihre Verträge u.a. fachmännisch prüfen: Wir sind auf Ihrer Seite und machen Ihr Recht geltend!“, so Mingers & Kreuzer.

 

 

Die Dienstleistungserbringung mit eigenen Beschäftigten hat für die KÖTTER Unternehmensgruppe, die mit der Sparte Security größtes Familienunternehmen der Sicherheitsbranche in Deutschland ist, zentrale Bedeutung. Foto: © KÖTTER Services.

KÖTTER Unternehmensgruppe schafft Sprung unter die „Top 100“ 

Die wirtschaftliche Leistungsstärke und langfristige strategische Ausrichtung der KÖTTER Unternehmensgruppe finden erneut besondere Anerkennung. Die Stiftung Familienunternehmen zeichnete die Dienstleistungsgruppe mit Stammsitz in Essen als „TOP 100 Familienunternehmen“ in Deutschland aus. „Aufgrund der besonderen Positionierung handelt es sich aus Sicht unserer Stiftung um ein nationales Juwel“, unterstreicht Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der in München ansässigen Stiftung Familienunternehmen.
Insgesamt erreicht die KÖTTER Unternehmensgruppe Rang 83 der 500 beschäftigungsstärksten Familienunternehmen, in Nordrhein-Westfalen sogar Platz 26. Im Wirtschaftszweig „Unternehmensdienstleistungen“ schafft das Familienunternehmen, dessen Tradition in 3. Generation u. a. von Friedrich P. Kötter und dessen Schwester Martina Kötter fortgesetzt wird, bundesweit mit Platz 12 den Sprung unter die TOP 20.  

NACHHALTIGE STRATEGIE ZAHLT SICH AUS
Die Auszeichnung bestätigt die nachhaltige Unternehmensstrategie, zu deren Säulen Integrität, Innovationsstärke, Verlässlichkeit sowie langfristige Partnerschaften mit Kunden und Mitarbeitern zählen. Zudem steht die Unternehmensgruppe gemäß dem Motto „Wo KÖTTER draufsteht, ist auch KÖTTER drin“ für die Dienstleistungserbringung mit eigenen Beschäftigten. Der Personalgewinnung und -bindung kommt daher zentrale Bedeutung zu, die das Traditionsunternehmen durch ein ganzes Maßnahmenbündel sicherstellt. Hierzu gehören lokale RekrutierungsCenter und Kooperationen mit Bildungsträgern genauso wie die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte sowie die Förderung von Fach- und Führungskräften u. a. in Kooperation mit der KÖTTER Akademie. 
Dieser gesellschaftlichen Verantwortung zur Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen will sich das Familienunternehmen auch in Zukunft stellen. Über die eigenen Anstrengungen hinaus wird die Entwicklung dabei auch erheblich durch äußere Faktoren geprägt. Dazu zählen neben der allgemeinen Konjunkturentwicklung z. B. marktkonforme Preise sowie strengere gesetzliche Rahmenbedingungen, um in den von starkem Wettbewerbsdruck geprägten Märkten für Sicherheits- und Gebäudedienste höhere Qualitätsstandards und fairere Rahmenbedingungen über die gesamte Branche hinweg zu erreichen.  

ÜBER 90 PROZENT ALLER WIRTSCHAFTSBETRIEBE IN FAMILIENHAND
Gemäß der Studie, die die Stiftung Familienunternehmen gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim und dem Institut für Mittelstandsforschung Mannheim realisierte, zählen rund 91 Prozent aller Wirtschaftsbetriebe in Deutschland zu den Familienunternehmen. In den „Top 500 Familienunternehmen“ arbeiteten weltweit zum Erhebungszeitpunkt 2012 insgesamt 4,6 Millionen Beschäftigte. Dies sind mehr Arbeitnehmer als im gesamten deutschen Handwerk zusammen. Die Wachstumsdynamik unterstreichen dabei folgende Werte: Von 2006 bis 2012 haben die „Top 500 Familienunternehmen“ weltweit 700.000 Arbeitsplätze geschaffen; im Inland wuchs die Belegschaft von 2,97 auf 3,29 Millionen Beschäftigte (+11 Prozent).

10.000 Euro Spende des BDSW an die Bundespolizei -Stiftung

Dr. Harald Olschok (im Bild links) übergibt den Scheck im Bundesinnenministerium in Berlin an den Vorsitzenden der Bundespolizei-Stiftung, Sven Hüber. © Foto: BDSWDer Bundesverband der Sicherheitswirtschaft und mehrere Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes Aviation haben für zwei Bundespolizisten, die bei einem tragischen Hubschrauberabsturz in Bimöhlen (Schleswig-Holstein) ums Leben gekommen sind, insgesamt 10.000 Euro gespendet.
Den Scheck überreichte der Hauptgeschäftsführer des BDSW, Dr. Harald Olschok (im Bild links), gestern im Bundesinnenministerium in Berlin an den Vorsitzenden der Bundespolizei-Stiftung, Sven Hüber.

 

 

 

An der Spendenaktion beteiligten sich nachstehend aufgelistete Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes Aviation:



                         
BDSW Mitgliedsunternehmen:



 

Die primion Technology AG aus dem schwäbischen Stetten am kalten Markt hat die Opertis GmbH aus dem hessischen Bad Arolsen übernommen © Foto: primion

primion Technology AG kauft Opertis GmbH

Sicherheitsspezialist übernimmt Hersteller elektronischer Schließsysteme 

Die Verhandlungen zwischen den Eigentümern der Opertis GmbH und der primion Technology AG sind erfolgreich abgeschlossen worden. primion übernimmt Opertis zum 10. Oktober 2016.
Die Opertis GmbH aus dem hessischen Bad Arolsen entwickelt, produziert und vertreibt elektronische Schließsysteme. Das Lösungsportfolio unter dem Namen eLOCK umfasst mechatronische Zylinder, sowie das Komfort Türschloss-System, mit den jeweiligen dazugehörigen Schließverwaltungssoftware-Paketen eLOCK EM, eLOCK eXpress und eLOCK eXpert.
Die primion Technology AG betont, es werde klar die Strategie verfolgt, die Produkte und Lösungen der Opertis GmbH weiterzuführen und zu verbessern, um deren Kunden und Partner heute und in Zukunft ein attraktives Angebot bieten zu können. „Wir sind auch sehr daran interessiert, die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Opertis Vertriebspartnern in Deutschland fortzusetzen“, so Horst Eckenberger (CEO).
Die Integration der Lösungen von primion und Opertis führt zu einem erweiterten Lösungsportfolio und damit zu einer noch breiteren und besseren Angebotspalette. Bei Opertis werden organisatorische Anpassungen umgesetzt, um die erwünschten Synergie-Effekte umzusetzen.  Der Vorstand ist sich sicher, durch die Integration von Opertis in die primion-Unternehmensgruppe den Unternehmenswert auch für die Aktionäre weiter steigern zu können, indem man den wachsenden Markt der Zutrittskontrolle und Sicherheitssysteme noch besser bedient. Somit wird der erfolgreiche Weg der primion Gruppe an die europäische Spitze der Branche konsequent fortgesetzt.

Schulwegunfälle in der dunklen Jahreszeit - Tipps zur Kindersicherheit

"Kind in Dämmerung auf Fahrrad" © Foto: HDI Versicherung AG Jetzt sind Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr besonders schlecht zu erkennen. Dabei erhöhen schon einfache Maßnahmen die Sichtbarkeit und beugen Unfällen vor. Ein wichtiges Thema für Eltern von Schulkindern, denn auch auf den Schulwegen passieren viele Unfälle.
Mehr als 1,3 Millionen meldepflichtige Schulunfälle verzeichnete die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) im Jahr 2015. "Meldepflichtig" heißt, dass die verletzten Schüler ärztlich behandelt werden mussten. Auch Schulwegunfälle fallen hierunter - Tendenz steigend - fast jeder zweite passierte beim Fahrradfahren. Besonders gefährlich sind Herbst und Winter. Dunkelheit, Nebel und Niederschlag sorgen bei allen Verkehrsteilnehmern für schlechte Sicht.

Sichtbar werden im Straßenverkehr
Frank Manekeller leitet den Bereich Haftpflicht-, Unfall- und Sachschaden bei der HDI Versicherung AG. Er weiß: "Einfache Maßnahmen helfen, im Straßenverkehr besser gesehen zu werden. Es fängt bei der Wahl der Bekleidung an."
Wer in dunklen Anziehsachen unterwegs ist, wird erst bei einer Sichtweite von 25 Metern von einem Autofahrer wahrgenommen. Hier sind kritische Situationen vorprogrammiert: Bei trockener Straße und Tempo 50 benötigt ein Autofahrer schon diese Strecke, wenn er sein Auto spontan abbremsen muss.
Auf schneebedeckten Straßen verlängert sich der Anhalteweg. In diesem Fall schlittert der Fahrer 60 Meter, bis sein Auto steht. Ist die Fahrbahn vereist, benötigt er sogar über 100 Meter bis zum Stillstand des Fahrzeugs.

Sicher in Dunkelheit und Dämmerung unterwegs
  • Schon durch helle Kleidung erhöht sich die Sichtbarkeit auf 40 Meter. Mit reflektierender Kleidung werden Personen sogar 150 Meter im Voraus wahrgenommen
  • Kinderkleidung kann unkompliziert mit reflektierenden Leuchtstreifen und -bändern oder "Blinkies" nachgerüstet werden
  • Mit Kindern sollte man üben, Straßen in der Dunkelheit sicher zu überqueren: Helle Übergänge wählen, auch wenn ein Umweg damit verbunden ist
  • Ein Kind, das zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn tritt oder läuft, wird oft zu spät erkannt. In einer verkehrsberuhigten Straße können Eltern diese Gefahr anschaulich erklären
  • Fahrrad und Beleuchtung regelmäßig überprüfen und auf den technisch aktuellen Stand bringen. Empfehlenswert: Anlagen mit Standlicht. Reflektierende Reifen und Reflektoren an den Speichen erhöhen die Sichtbarkeit. Ohne Helm sollte sich niemand auf den Sattel schwingen - weder Erwachsene noch Kinder.
Gesetzliche Unfallversicherung leistet nur begrenzt
Bei Unfällen in der Schule und auf den direkten Schulwegen tritt zwar die gesetzliche Unfallversicherung ein. Ihr Geltungsbereich ist jedoch reglementiert. Wer den Nachhauseweg durch private Verabredungen oder Aktivitäten unterbricht, verliert den Schutz, sobald die Pause länger als zwei Stunden dauert. Bei Unfällen im Zusammenhang mit privat organisiertem Nachhilfe- oder Musikunterricht ist die gesetzliche Schülerunfallversicherung komplett außen vor. Sogar bei Klassenfahrten gilt: Tätigkeiten, die zum persönlichen Lebensbereich der Schüler zählen, wie Nahrungsaufnahme, Körperpflege oder Nachtruhe, sind nicht gesetzlich unfallversichert. Abweichende Regelungen gelten nur in Ausnahmefällen; etwa, wenn verdorbene Lebensmittel im Spiel sind.

Private Vorsorge besonders für Familien ratsam
"Wenn ein Kind durch einen Unfall dauerhaft beeinträchtigt bleibt, kann eine private Unfallversicherung die finanziellen Folgen auffangen und den Lebensstandard sichern", betont HDI Experte Manekeller. "In solch einem Fall muss ein Elternteil möglicherweise seine Arbeitszeit reduzieren, um das Kind zu betreuen. Der private Schutz ist daher auch für die Einkommenssicherung wichtig." Eine private Unfallversicherung gelte rund um die Uhr und umfasse Aktivitäten in allen Lebensbereichen wie Schule, Ausbildung, Beruf und Freizeit. Auch das Spektrum der Leistungen liege deutlich über dem der gesetzlichen Unfallversicherung. "Räumlich, zeitlich und örtlich unbegrenzt", ergänzt Manekeller.
Der neue Unfalltarif des Versicherers HDI ist bei Preis und Leistung familienfreundlich gestaltet. Fast alle Pakete bieten spezielle Inhalte für mitversicherte Kinder. Durch die neue Schulwegklausel erhöht sich die Invaliditätsleistung um 25 Prozent, wenn das Kind auf den Wegen von und zur Schule oder Kindertagesstätte verunfallt.

Stadion San Mamés © Foto: SALTO

Stadion San Mamés in Bilbao mit Zutrittslösung von SALTO

San Mamés, das neue Stadion des baskischen Fußballklubs Athletic Bilbao, wurde auf dem World Architecture Festival 2015 im Marina Bay Sands, Singapur, als Sportstätte des Jahres ausgezeichnet. Im gesamten Stadion wird auf eine Zutrittslösung von SALTO gesetzt.
Das Stadion mit einer Kapazität von 53.000 Besuchern stammt aus der Feder von Architekt César Azkarate und dem Planungsbüro ACXT-IDOM, einem der weltweit größten Ingenieurbüros für Stadionbauten. Bereits seit der Einweihung im Jahr 2013 verfügt die Arena über eine elektronische Zutrittslösung von SALTO an mehr als 200 Zutrittspunkten mit XS4 Original Beschlägen, XS4 GEO Zylindern und XS4 Original Wandlesern.
AElement © Foto: SALTODer im letzten Jahr eröffnete VIP-Bereich wurde nun auch in die Lösung eingebunden. Hier sind an den Türen zu den Logen und den für Besucher sichtbaren Restaurant- und Service-Türen die Design-Schlösser AElement installiert. Sie werden in der gleichen Datenbank administriert wie die anderen Zutrittspunkte auch. Dadurch kann das Facility Management der Arena alle Türen zentral verwalten und die Besucher nutzen lediglich eine Karte für ihren Stadionbesuch.
Neben San Mamés sind in Europa weitere bedeutende Stadionbauten mit einer SALTO Zutrittslösung ausgestattet, darunter das Juventus Stadium von Juventus Turin, die Amsterdam Arena, Heimstatt von Ajax Amsterdam und größtes Stadion der Niederlande, sowie das Estadio do Sport Lisboa e Benfica (Estadio da Luz) von Benfica Lissabon.

W.I.S. unter deutschen TOP 10 Sicherheitsdienstleistern

Laut Lünendonk-Liste 2016 befindet sich die W.I.S. Sicherheit + Service unter den TOP 10 der führenden Sicherheitsdienstleister in Deutschland gemäß der aktuellen Studie. Diese liefert Zahlen, Daten und Fakten über 40 in Deutschland tätige Sicherheitsdienstleister – darunter die 25 führenden Anbieter.
Günter Calaminus, Geschäftsführer W.I.S. © Foto W.I.S.„Unser traditionsreiches Unternehmen gehört nun zum wiederholten Male zu den TOP-Sicherheitsdienstleistern in Deutschland. Das bestätigt uns darin, die begonnene Neuausrichtung fortzuführen und die Markenpräsenz in Deutschland auszubauen“, betont Günter Calaminus, Geschäftsführer der W.I.S. Unternehmensgruppe. Mit dem Erwerb der Brink’s Sicherheitsdienste Anfang Oktober dieses Jahres werde der Kurs fortgesetzt.
Mit dem Erwerb der in Frankfurt und Berlin ansässigen Brink’s Sicherheitsdienste ergänze die W.I.S. den organischen Wachstumskurs durch diese zielgerichtete Akquisition und stärke die Position als TOP 10-Sicherheitsdienstleister Deutschlands. „Wir weiten mit dieser Expansion unser Dienstleistungsportfolio zielgerichtet aus und erhöhen unsere Marktpräsenz. Die neuen Standorte passen hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung", so Calaminus weiter. Mit diesem Schritt erhöht sich die Mitarbeiterzahl der W.I.S. auf 4.000. 

Nachfrage an technischen und infrastrukturellen Sicherheitsdienstleistungen
Für einen der erfahrensten Manager der deutschen Sicherheitswirtschaft steht weiterhin fest, „dass die Nachfrage nach technischen und infrastrukturellen Sicherheitsdienstleistungen derzeit einem starken Wandel unterworfen ist. Unsere Kunden fordern in immer stärkerem Maße umfassende Lösungen, die auf neuen Informationstechnologien basieren beziehungsweise diese mitumfassen“. Die W.I.S. Unternehmensgruppe sei, so Günter Calaminus weiter, durch ihre einzigartige Positionierung in der Lage, diesen veränderten Bedürfnissen umfassend nachzukommen. Abschließend bemerkt Calaminus, „dass wir uns daher für die Bestellung eines Chief Technical Officers entschieden haben, um nachhaltig der strategischen Bedeutung unseres Geschäftsbereiches Technik gerecht zu werden. Ferner tragen wir der guten wirtschaftlichen sowie rasanten operativen und inhaltlichen Entwicklung des Geschäftsbereiches Rechnung“. Die W.I.S. sei somit auch für kommende Studien des renommierten Marktforschungsunternehmens Lünendonk gut aufgestellt.

Vielseitige elektronische Zutrittslösung für Bundesleistungszentrum Kienbaum

Kurzbeschlag XS4 2.0 Mini © Foto: SALTOBessere Organisation von Sportlern und Trainern, automatisierte Prozesse von der Buchung bis zur Vergabe der Zutrittsberechtigungen und weniger Kosten im Betrieb – das waren die Anforderungen im Bundesleistungszentrum Kienbaum. Mit einem elektronischen Zutrittssystem von SALTO samt Anbindung an die Verwaltungssoftware für Sportstätten und Unterkünfte fanden die Verantwortlichen die optimale Lösung.
Derzeit setzt das Bundesleistungszentrum 398 Stück des elektronischen Kurzbeschlags XS4 2.0 Mini an den Innentüren der Unterkünfte und Sportstätten ein. Von dem elektronischen Zylinder XS4 GEO kommen insgesamt 91 Stück an den Fahrradräumen, an den Türen zum Speisesaal und der Aula sowie an Türen mit Mehrfachverriegelungen und in Fluchtwegen zum Einsatz. Acht XS4 Original Online-Wandleser befinden sich als reine Update-Terminals an neuralgischen Stellen sowie als Updater und zur Kontrolle bei der Essensausgabe. 45 XS4 Original Beschläge sind an den Haupteingängen der Sportstätten und an den Außentüren der Unterkünfte installiert. Als Identifikationstechnologie wurde das zeitgemäße MIFARE DESFire EV1 gewählt.
Eine Besonderheit der Installation ist die Verknüpfung der Sportstättensoftware easySPORT und SALTO. In der Sportstättensoftware werden sämtliche Stammdaten und die gebuchten Leistungen erfasst und abgerechnet. Über eine Schnittstelle zur Managementsoftware von SALTO werden automatisch die dafür nötigen Zutrittsberechtigungen für die Unterkünfte, Sportstätten, Krafträume, Sportmedizin und das Zentralgebäude, in dem sich Mensa, Aula und diverse Freizeitangebote befinden, vergeben.
Für SALTO sprach aus Sicht des Bundesleistungszentrums die Flexibilität bei der Berechtigungsvergabe für sämtliche von Sportlern und Betreuern genutzten Einrichtungen auf dem Gelände, die Ausstattung aller relevanten Türen mit passenden elektronischen Türkomponenten und die Skalierbarkeit bei Funktionen und Räumen, was eine schrittweise Installation ermöglichte.
Das Bundesleistungszentrum Kienbaum ist eine Oase der Ruhe mit qualitativ hochwertiger Ausstattung, wo sich Spitzenathleten fernab von jeglichem Trubel auf die Höhepunkte der Saison vorbereiten können. Die Anlage bietet für die verschiedensten Sportarten, wie Leichtathletik, Turnen, Kanu, Volleyball, Judo, Bogenschießen, Triathlon, Behindertensport, Bob- und Skeletonsport, Eisschnelllauf, Handball, Basketball, Fußball und vielen mehr, optimale Trainingsmöglichkeiten. Die Einrichtungen werden durch den Trägerverein Bundesleistungszentrum Kienbaum e.V. betrieben, in dem neben dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) etliche Sportspitzenverbände Mitglieder sind.