© ALVARA Cash Management Group AG

Das Sparschwein kostengünstig eintauschen

Wie durch einen Service vom Handel die Kosten für Privathaushalte niedrig bleiben

7. ALVARA INNOVATIONSTAGE in Leipzig geben Lösungen zu den Herausforderungen des Bargelds

Das Sparschwein ist satt von Kupfermünzen und das Portemonnaie platzt aus allen Nähten. Kassierer sind angehalten bei einer Zahlung nicht mehr als 50 Münzen anzunehmen. Wie aber das Kleingeld „loswerden“?

Kreditinstitute nehmen die Münzen zwar an, verlangen dafür zum Teil heftige Gebühren oder nehmen diese nur an, wenn der Arbeitsaufwand und die Geschäftsverbindung in einem angemessenen Verhältnis zueinanderstehen. Denn eins steht fest: Die Handhabung von Bargeld, insbesondere von Münzen, ist nicht nur für Geschäftskunden mit viel Arbeit und Kosten verbunden, sondern auch für Privatpersonen.

Für den Privathaushalt ist das Einzahlen in einen Münzeinzahler mit direkter Überweisung auf das Sparkonto bei den meisten Hausbanken und Sparkassen immer häufiger mit Gebühren verbunden. Darüber hinaus werden die Automaten immer weiter reduziert, da diese hohe Kosten verursachen. Auch beim Einzahlen des Münzgeldes auf das Girokonto können bei Sparkassen Gebühren berechnet werden. Safebags mit nicht gezähltem, losem Hartgeld können für Kunden bis zu 5 Euro je Sicherheitstasche verursachen. Beim Bartausch am Schalter müssen die Münzen vorher sortiert, gezählt und in Münzrollen aus Papier gewickelt werden. Inwiefern Rollen jedoch grundsätzlich angenommen werden, ist vom Institut abhängig, da der Aufwand für das Aufbrechen der Rollen im Cash Center sehr groß ist. Zudem ist diese Variante des Geldtauschs aus Sicherheitsgründen fast nirgendwo mehr zu finden. Eins ist klar: Der Weg der Münzen, ob via Automat, Safebag lose oder rolliert, spielt zunehmend keine Rolle mehr – es kostet vermehrt in jedem Fall Geld. Wem das dazu zu aufwändig ist, zudem zu viel Zeit kostet und den zusätzlichen Weg nicht Wert ist, für den gibt es eine Lösung vom Spezialisten für Pfandautomaten für den Handel Tomra Systems GmbH in Kooperation mit Coinstar dem Münzgeldprofi.

In Zusammenarbeit der Unternehmen entsteht für den Handel und den Kunden eine Win-win-Situation: Das Unternehmen bietet einen zusätzlichen Service und der Einkäufer spart sich Wege und Kosten. Das bedeutet: Bargeld rein, Wert-Bon raus und einlösen – ohne mühsames Geldrollen. Für Maschine, Transport und die Verarbeitung wird eine Flatrate Servicegebühr von 9,9 Prozent vom Wert der Tauschmünzen berechnet und das, egal wie klein der Wert ist oder wie viele Münzen eingezahlt werden.

Diese und weitere Lösungen zum Thema Bargeld werden zur zweitägigen Fachtagung in Leipzig neben fachkompetenten Vorträgen, offenen Diskussionsrunden und eine Hightech-Begleitausstellung präsentiert. Zum siebten Mal veranstaltet die ALVARA Cash Management Group AG die ALVARA INNOVATIONSTAGE für Bargeldakteure aus Finanzinstituten, dem Handel und von Wertdienstleistern aus ganz Europa.

 
7. ALVARA INNOVATIONSTAGE

  1. und 19. September 2017

pentahotel Leipzig: Großer Brockhaus 3, 04103 Leipzig

Veranstalter: ALVARA Cash Management Group AG

© ASW NordAusschreibung 2017/18

Hamburger Sicherheitspreis

Bereits zum vierten Mal wird der mit 3.000,- EUR dotierte Hamburger Sicherheitspreis vergeben. Damit werden Leistungen zur Erhöhung der Inneren Sicherheit in der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet. Der Sicherheitspreis wird von der Handelskammer Hamburg, der Northern Business School - Hochschule für Management und Sicherheit (NBS) und der Akademie der Polizei Hamburg verliehen. Über seine Vergabe entscheidet eine Jury, in die die Trägerorganisationen je einen Vertreter entsenden. Der Sicherheitspreis ist grundsätzlich teilbar. 

Was wird prämiert?
Prämiert werden praxisgerechte innovative Konzepte, Ideen und Methoden zur Verbesserung der Arbeit der Polizei, der Unternehmenssicherheit oder der gewerblichen Sicherheitsdienste sowie deren Zusammenarbeit. Der Ausschreibung liegt ein breites Verständnis des Sicherheitsbegriffes – bei gleichzeitiger Beachtung des Hamburg-Bezuges bzw. der Übertragbarkeit auf den Standort Hamburg - zugrunde. Es sind sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch Praxislösungen aus der Wirtschaft sowie insbesondere auch interdisziplinäre Vorschläge willkommen. Eine eventuell bereits erfolgte Veröffentlichung des Vorschlags darf nicht länger als zwei Jahre vor Einreichungsfristende zurückliegen.

Teilnahmebedingungen
Die Bewerbung um den Preis setzt eine schriftliche Darstellung des Vorschlags voraus. Einzureichen sind neben der ausführlichen Beschreibung eine Zusammenfassung von nicht mehr als 25 Zeilen sowie ein kurzer tabellarischer Lebenslauf mit Kontaktdaten des / der Bewerbers/-in. Bewerben kann sich jede natürliche Person. Mitglieder der Akademie der Polizei Hamburg, der NBS und der Handelskammer Hamburg sind auch berechtigt, Dritte vorzuschlagen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Auswahlkriterien
Die Entscheidung der Jury über die Preisvergabe wird gemäß folgender Kriterien getroffen:

- Innovativer Charakter des Vorschlages
- Zielsetzung im Hinblick auf Optimierung und Effizienzsteigerung
- Praxisbezug und Anwendbarkeit (technisch, finanziell, Akzeptanz)
- Sichtbarkeit und Außenwirkung in der Öffentlichkeit
- Plausibilität und Nachvollziehbarkeit der Darstellung
- Herausarbeitung des Hamburg-Bezuges, Übertragbarkeit auf den Standort Hamburg

Kontakt und Einreichung der Bewerbung
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen ist Herr André Röhl, NBS Northern Business School, Studiengangleiter Sicherheitsmanagement, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bewerbungen sind bis zum 01. November 2017 schriftlich einzureichen bei der

NBS Northern Business School
Stichwort: „Sicherheitspreis 2017/18“
Holstenhofweg 62
22043 Hamburg

BaySecur wird Securitas Foto: © Securitas Holding GmbH

BaySecur wird Securitas

Der Wechsel ist vollzogen und mit dem Saisonauftakt 2017 komplett: Seit Anfang August 2017 firmiert die BaySecur GmbH Sicherheitsdienste unter dem Namen Securitas Sport & Event GmbH.
Im vergangenem Jahr hatte Securitas seine Geschäftsanteile an der BaySecur auf 100 Prozent erhöht. Nun folgte zur Sommerpause die Namensänderung sowie die Anpassung des Außenauftritts. So sind nun wichtige Inhalte zu den Themen „Ordnungs- und Veranstaltungsdienste“ und „Sicherheitslösungen für den Eventsektor“ auf den Web-Seiten von Securitas Deutschland (www.securitas.de) zu finden. Auch die Dienstkleidung ist gewechselt worden, mit Beginn der neuen Saison tragen die Sicherheitsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen in der BayArena Securitas-Kleidung.
Der Vertrag für sämtliche Sicherheits- und Kontrollaufgaben in der BayArena wurde im Jahr 2016 verlängert und setzt die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Securitas und Bayer Leverkusen fort. Securitas ist Marktführer der privaten Sicherheitswirtschaft in Deutschland, bei zahlreichen Fußball-Bundesligisten aktiv und begleitet den DFB „Fanclub Nationalmannschaft“ bei Auswärtsspielen.
Dirk Dernbach, Geschäftsführer der Securitas Sport & Event: „Mit dem offiziellen Namensangleich treten wir künftig mit der Marke des Marktführers auf. Wir profitieren dabei von der Bekanntheit und dem hohen Vertrauen, das Securitas seit vielen Jahren genießt. Unser Ziel bleibt konstant: Wir wollen alles dafür tun, dass sich die Zuschauer in der BayArena absolut sicher fühlen und sich voll auf den Sport konzentrieren können. Unsere Mitarbeiter werden sich mit vollem Engagement für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Spiele einsetzen, so dass den Zuschauern vor allem tolle Fußball-Erlebnisse in der BayArena in Erinnerung bleiben.“

Kötter Auszubildende Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Unternehmensgruppe bietet für 2017 noch
über 20 freie Ausbildungsplätze – Bewerbungen dringend erwünscht

Zum neuen Ausbildungsjahr starten bun­des­weit bereits mehr als
70 Nach­wuchskräfte bei den Ausbildungsbetrieben der KÖTTER Unter­neh­mens­gruppe. Insgesamt be­schäftigt der Sicherheits- und Gebäude­dienstleister damit über 160 Auszubil­dende.

Ausgebildet wird in neun Berufen: Kaufmann/-frau für Büromanagement, Personal­dienst­leis­tungs­kaufmann/-frau, Elektroniker/-in für Informations- und Kommunikationstechnik, Fach­informatiker/-in – Fachrichtung Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/-in – Fachrichtung Systemintegration, IT-Systemelektroniker/-in, Kfz-Mechatroniker/-in, Fachkraft für Schutz und Sicherheit (m/w) und Gebäudereiniger/-in.
Gleichzeitig bieten die Ausbildungsbetriebe bundesweit aktuell noch mehr als 20 freie Aus­bil­dungs­plätze an. Gesucht wird in den folgenden Berufen/Städten: Personaldienstleistungs­kauf­mann/-frau (in Essen), Elektroniker/-in für Informations- und Kommunikationstechnik (in Bremen, Hamburg und München), Fachkraft für Schutz und Sicherheit (m/w in Augsburg, Duisburg, Frankfurt am Main, Leipzig, Nürnberg, Philippsburg, Schwerin, Ulm und Wuppertal) sowie Gebäudereiniger/-in (in Rhede).

Kontakt: 0201/2788-321; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bei Qualifizierungsmaßnahmen setzt die WISAG Sicherheit & Service auf integriertes Lernen sowie eine Kombination aus E-Learning und Präsenzschulungen. Foto: © WISAG, 2017

Weiteres Gütesiegel für WISAG Sicherheit & Service Trainings GmbH

WISAG: BDSW-zertifizierte Sicherheitsfachschule

Die WISAG Sicherheit & Service Trainings GmbH hat vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) das Gütesiegel als BDSW-zertifizierte Sicherheitsfachschule erhalten. Dieses Prädikat bestätigt erneut die Qualität der Aus- und Weiterbildungsakademie: Denn neben dem BDSW-Siegel liegt bereits eine TÜV-Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008 vor.
Wer wie die WISAG deutschlandweit Sicherheitsdienstleistungen erbringt, braucht Mitarbeiter, die motiviert, verlässlich und vor allem qualifiziert sind. Deshalb gründete das Unternehmen bereits 2006 eine Tochtergesellschaft, die sich auf die Aus- und Weiterbildung von Sicherheitskräften spezialisiert hat. Um allen Mitarbeitern die Chance zu geben, an Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen, setzt die WISAG auf integriertes Lernen und eine Kombination aus E-Learning und Präsenzschulungen.
Für das BDSW-Zertifikat mussten zunächst schriftliche Angaben, unter anderem zu Dozenten sowie Schulungsthemen und -inhalten, gemacht werden. Anschließend erfolgte ein eintägiges Audit vor Ort. Drei Jahre lang, bis 2020, darf die WISAG die Bezeichnung „vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) zertifizierte Sicherheitsfachschule“ führen. Anschließend kann eine Rezertifizierung erfolgen. 

 v.l. Gerhard Ameis, Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Alexander Borgschulze und im Hintergrund Gerhard Eck Foto: © Bundesverband der Sicherheitswirtschaft

Erfolgreiche Kooperation zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdienstleistern auf ganz Bayern ausgeweitet

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat die Kooperationsvereinbarung mit der Landesgruppe Bayern des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft und dem Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft erneuert und nunmehr auf den gesamten Freistaat Bayern ausgeweitet.
Nach zwei erfolgreichen Jahren der Pilot-Kooperation für die Ballungsräume München und Nürnberg, die der Gewährleistung und weiteren Stärkung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung dient, wurde die Kooperation an die neue Sicherheitslage angepasst. Aufgrund ihrer überaus professionellen Aufgabenwahrnehmung haben sich die privaten Sicherheitsdienstleister als Kooperationspartner der Polizei in ganz Bayern verdient gemacht. Im Rahmen des 6. Bayerischen Sicherheitstages, am 10. Juli 2017, unterzeichneten Vertreter der Kooperationspartner, im Beisein von Innenstaatssekretär Gerhard Eck, die Vereinbarung. Dazu gehörten Landespolizeipräsident Prof. Dr. Schmidbauer für das Bayerische Staatsministerium des Innern, BDSW Vizepräsident und Vorsitzender der BDSW Landesgruppe Bayern, Gerhard Ameis, sowie der Vorsitzende des Vorstandes des BVSW, Alexander Borgschulze.

„In den vergangenen Jahren hat die erfolgreiche Pilot-Kooperation mit den privaten Sicherheitsdienstleistern für die Ballungsräume München und Nürnberg gezeigt, dass sich diese durch ihre professionelle präventive Aufgabenwahrnehmung zu einem kompetenten Kooperationspartner entwickelt haben“, so Prof. Dr. Schmidbauer. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdienstleistern sorgt im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung aller, zur weiteren Kriminalitätsvorbeugung, Förderung des Wirtschaftsstandortes und ergänzt die polizeiliche Arbeit. 

„Die Zusammenarbeit bezieht sich im Wesentlichen auf den Austausch von Informationen über Wahrnehmungen bei der Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“, so BDSW Vizepräsident und Landesgruppenvorsitzender Ameis. Das staatliche Gewaltmonopol bleibe selbstverständlich unangetastet – denn die privaten Kooperationspartner erhalten durch eine solche Vereinbarung keinerlei zusätzlichen Befugnisse, sondern werden lediglich unterstützend tätig. 

Zu den Inhalten der Kooperation
Für die Sicherheitsunternehmen steht das Leitmotto „Beobachten, Erkennen, Melden“ an erster Stelle. Daraus ergibt sich eine Ergänzung des polizeilichen Lagebildes durch Informationen, die Mitarbeiter privater Sicherheitsdienstleister bei der Ausübung ihrer täglichen Arbeit an die Polizei weiterleiten. Im Einzelfall werden die an der Kooperationsvereinbarung zugelassenen privaten Sicherheitsdienstleister die Polizei bei Öffentlichkeitsfahndungen unterstützen und eine zentrale Leitstelle einrichten, die für die Polizeieinsatzzentrale Ansprechpartner ist. 

Die Mitarbeiter der beteiligten Firmen stehen auch als Ansprechpartner für hilfe- und ratsuchende Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Jeder Informationsaustausch zwischen den Kooperationspartnern findet unter Einhaltung des Datenschutzes und unter der Wahrung berechtigter Interessen Dritter statt.  

Die Beteiligung von privaten Sicherheitsdienstleistern an der Kooperationsvereinbarung ist an das Vorhandensein strenger Teilnahme- und Qualitätskriterien geknüpft, wie z. B. die zwingende Mitgliedschaft im BDSW/BVSW, Zuverlässigkeit, Tariftreue, Vorhandensein einer 24-Stunden-Notruf- und Serviceleitstelle, Einsatz qualifizierten Personals, Zertifizierung nach DIN ISO 9001 ff., Vorhandensein einer Alarmempfangszentrale gemäß EN 50518 oder einer nach VdS-Richtlinie 2172 anerkannten Interventionsstelle und einer Ausbildung der Alarm- und Streifenfahrer nach VdS-Richtlinie 2172.

Ähnliche Kooperationsvereinbarungen wie in Bayern bestehen auch in den Städten Hannover, Essen, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Wiesbaden sowie den Bundesländern Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

 Teilnehmerinnen des Speed-Datings im Stil eines „Dîner en blanc“ Foto: © Lock Your World GmbH & Co. KG

#findedeineberufung erfolgreich durchgestartet

Speed-Dating mit Vorbild-Unternehmerinnen der Initiative „FRAUEN unternehmen“

Am Abend des 27. Juni 2017 drehte sich im Neuen Schloss in Stuttgart alles um das Motto #findedeineberufung. In lockerer Atmosphäre und im Stil eines „Dîner en blanc“ konnten Studentinnen und Studenten, Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger, Gründerinnen und Gründer und Interessierte mit erfolgreichen Unternehmerinnen über Karriere, Selbständigkeit und Unternehmertum plaudern.
Immer mehr Frauen in Deutschland entscheiden sich dafür, ihre eigene Chefin zu sein. Trotzdem ist der Berufswunsch „Unternehmerin“ für viele Frauen immer noch nicht selbstverständlich. Nur jedes dritte Unternehmen wird von einer Frau geführt. Ein Thema also, bei dem sich viele Fragen auftun.
Über Hundertfünfzig, meist weiß gekleidete Frauen und auch Männer, nutzten darum die Gelegenheit, von den Erfahrungen der Vorbild-Unternehmerinnen zu profitieren. Rund zwanzig Unternehmerinnen aus Süddeutschland standen als Speed-Dating-Partner im Foyer des Weißen Saals Rede und Antwort – darunter auch Manuela Engel-Dahan von Lock Your World GmbH & Co. KG aus Bad Orb. Die „Vorbild-Unternehmerinnen“ gaben Anregungen und Tipps rund um Unternehmensgründung, Betriebsnachfolge – oder halfen bei der Beantwortung der Frage „Was kommt nach dem Studium?“
Die Veranstaltung wurde durch Karin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, eröffnet: „Existenzgründung, Unternehmensführung und Betriebsnachfolge sind hoch attraktive Berufsoptionen und haben bedeutende Funktionen in unserer Wirtschaft. Die Vorbildunternehmerinnen zeigen, wie vielfältig und abwechslungsreich unsere Wirtschaft und unsere Unternehmenslandschaft sind. Die vielseitigen Werdegänge und Geschäftsideen machen sichtbar, wodurch sich die ‘Berufswahl Unternehmerin‘ auszeichnet: durch bemerkenswerte Kreativität, Leidenschaft, Energie, Fachwissen, Gestaltungswille und Entscheidungsspielräume. Ich bin guter Dinge, dass wir in Zukunft mit noch mehr ambitionierten und erfolgreichen Gründerinnen und Unternehmerinnen in Baden-Württemberg rechnen können“, sagte Schütz, die selbst Erfahrungen in der Geschäftsführung eines Unternehmens hat.
Veranstalter dieses besonderen Events war das RKW Kompetenzzentrum mit der Nationalen Koordinierungsstelle der Bundesinitiative „FRAUEN unternehmen“. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, die bundesweite gründerinnenagentur (bga) und das RKW Baden-Württemberg unterstützen als Kooperationspartner diese Veranstaltung.

Die Initiative FRAUEN unternehmen
Immer mehr Frauen in Deutschland entscheiden sich dafür, ihre eigene Chefin zu sein. Trotzdem ist der Berufswunsch „Unternehmerin“ für viele Frauen immer noch nicht selbstverständlich, nur jedes dritte Unternehmen wird von einer Frau geführt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) möchte Frauen ermutigen, ihre Fähigkeiten, Talente und Qualifikationen für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen und den Aufbau erfolgreicher Unternehmen einzusetzen. Deshalb hat das BMWi vor drei Jahren die Initiative „FRAUEN unternehmen“ ins Leben gerufen. Über 100 Unternehmerinnen aus ganz Deutschland engagieren sich ehrenamtlich als Vorbilder für diese Initiative. Ziel der Initiative ist es, Frauen zur beruflichen Selbständigkeit zu ermutigen und Mädchen für das Berufsbild „Unternehmerin“ zu begeistern. Mehr über die Initiative „FRAUEN unternehmen“ findet man hier:
www.frauen-unternehmen-initiative.de

 v. l. Manuela Engel-Dahan, Gründerin und Geschäftsführerin von Lock Your World, Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, Daniela Kaiser, Vertriebsleiterin bei Lock Your World bei Verleihung Foto: © Lock Your World GmbH & Co. KG

Lock Your World als Innovationsführer im Mittelstand geehrt

Die Lock Your World GmbH & Co. KG gehört in diesem Jahr zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstands. Das Unternehmen aus Bad Orb wurde von Ranga Yogeshwar, Prof. Dr. Nikolaus Franke und compamedia mit dem zum 24. Mal vergebenen TOP 100-Siegel geehrt. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen besonders mit seinem Innovationserfolg.

Als Spezialist für Sicherheits- und Schließkonzepte machte die Lock Your World GmbH & Co. KG zuletzt den gesamten Umsatz mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen, die das 2006 gegründete Familienunternehmen vor der Konkurrenz auf den Markt gebracht hat. Das Top-Management von Lock Your World hat es sich zum Ziel gesetzt, Weltmarktführer zu werden und investiert dafür 70 Prozent der eigenen Arbeitszeit in Neuentwicklungen. „Unsere Maßgabe ist, dass unsere Kunden durch den Einsatz von „pylocx“ Betriebskosten einsparen und die Sicherheit erhöhen“, beschreibt Geschäftsführerin Manuela Engel-Dahan die individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmten, innovativen Lösungsansätze. Hohe Sicherheitsanforderungen von Banken, Behörden, Polizei oder Feuerwehr machen einen intensiven Austausch mit den Kunden unerlässlich.
Neueste Entwicklung ist das innovative, wartungsfreie Schließsystem „pylocx“. Das Ziel war hier, ein Schloss auf den Markt zu bringen, dass auch für entlegene, selten frequentierte Orte, wie beispielsweise einen Berggipfel, geeignet ist. Das System sollte keine Angriffsfläche nach außen bieten, auch bei Temperaturen von minus 40 Grad einsatzbereit sein und das Schließgeheimnis nicht mehr physisch vor Ort hinterlegt sein. Die Herausforderung für die 25 Mitarbeiter des Top-Innovators Lock Your World bestand hierbei darin, auf Batterien verzichten zu können. Dank der Bedieneinheit „pyKey“ ist kein Batteriewechsel notwendig. Als innovative Lösung versorgt die mobile Tastatur das zugehörige Schloss bei der Übertragung der Zugangsdaten mit Strom. Ab Sommer 2017 wird auch zusätzlich pylocx smart NFC angeboten, das hochsichere Öffnungen mit Smartphones garantiert. Da der Öffnungsvorgang offline abläuft, sind pylocx Schlösser zudem vor Hackerangriffen geschützt.

TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien und Gastforscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Mit 18 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich.

Mehr Infos unter www.top100.de

 Zutrittslösung von SALTO für den OP-Bereich des ISAR Klinikums Foto: © SALTO Systems GmbH

Vielseitige elektronische Zutrittslösung von SALTO für das ISAR Klinikum München

Das ISAR Klinikum München löst seine teuren und unhandlichen mechanischen und mechatronischen Schließanlagen mit einer elektronischen Zutrittskontrolle von SALTO ab. Diese ist über die gesamte Liegenschaft einsetzbar, einfach zu administrieren und unterstützt darüber hinaus die Betriebsabläufe.
Derzeit sind mehr als 500 Zutrittspunkte im ISAR Klinikum in die Zutrittslösung eingebunden. Das sind ungefähr 40 Prozent des Gesamtvolumens des Projekts. Weit über 300 XS4 Mini sichern die Türen zu Büros, Stationen, Personalräumen, Personaltoiletten, Behandlungszimmern und Zimmern der Privatpatienten. An Außenzugängen, Zufahrten und Schleusen sind 55 XS4 2.0 Wandleser installiert. Der elektronische XS4 Original Beschlag findet sich in der schmalen Version momentan an zehn Rohrrahmentüren und in der DIN-Version an 66 Brandschutztüren vornehmlich im Keller. Zwei elektronische Spindschlösser XS4 Locker steuern den Zugriff auf das Blutdepot und 32 elektronische XS4 GEO Zylinder sind an Glas- und Schiebetüren montiert. Neben den Türen sind Schranken, das Tiefgaragentor sowie die Lasten- und die OP-Aufzüge in die elektronische Zutrittslösung integriert.
Technologisch basiert das System auf dem SALTO Virtual Network (SVN) mit patentierter Schreib-Lese-Funktionalität und verschlüsselter Datenübertragung. Ergänzt wird das SVN im ISAR Klinikum an einigen Stellen um Wireless-Zutrittspunkte, die per Funk in Echtzeit überwacht werden. Hinzu kommen 53 online verkabelte Türen. Für die Verwaltung der rund 1.200 aktiven Karten verwendet das Krankenhaus die Managementsoftware ProAccess SPACE von SALTO. Als Identmedien dienen MIFARE-Schlüsselanhänger, die neben der Zutrittskontrolle auch für die Zeiterfassung und das Bezahlsystem genutzt werden. 

Bei der Auswahl des Systems standen die nutzerfreundliche Bedienung, die schnelle Vergabe von Zutrittsrechten sowie die einfache Installation im Mittelpunkt der Anforderungen. Ausschlaggebend für die Wahl der XS4 Systemplattform von SALTO waren das tiefe Verständnis der Anforderungen und die kompetente Beratung des Errichters PANTERA SCHLIESSANLAGEN sowie das stimmige Preis/Leistungsverhältnis und das vielseitige Produktportfolio von SALTO, mit dem alle gewünschten Türen in die Zutrittslösung Zutrittslösungen für Behandlungszimmer Foto: © SALTO Systems GmbHeingebunden werden können. Insbesondere der elektronische Kurzbeschlag XS4 Mini erfüllte die Anforderung nach einfacher Installation, weil er auf der DIN-Lochgruppe für Türrosetten ohne zusätzliche Bohrung installiert werden kann. Darüber hinaus passt er mit seiner Bedienung viel besser in den Klinikalltag als elektronische Zylinder. Das betrifft insbesondere die weniger exponierte Position als die von Zylindern, deren Köpfe und Knäufe in Krankenhäusern gern Opfer anstoßender Betten werden.

Das 2008 eröffnete ISAR Klinikum ist eine hochmoderne medizinische Einrichtung mit 240 Betten und 650 Mitarbeitern. Es umfasst die Fachbereiche Allgemeine-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie, Anästhesie, Brustchirurgie, Gastroenterologie, Gefäßchirurgie, Kardiologie, Neurochirurgie, Orthopädie, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Radiologie und Urologie.
Das große Spektrum an Fachabteilungen und die vielen im Haus ansässigen Facharztpraxen ermöglichen eine breit gefächerte und exzellent vernetzte medizinische Versorgung, die weit über die herkömmliche Diagnostik und Behandlung hinausgeht. Was das ISAR Klinikum hervorhebt, ist die enge Verknüpfung von ambulanter und stationärer Versorgung unter einem Dach.

Ein Kötter Mitarbeiter auf Streife Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Vorstellung Grünbuch Innere Sicherheit

-> Gesprächskreis Innere Sicherheit NRW (GKIS NRW) mit neuen Perspektiven und Impulsen für eine neue Sicherheitsarchitektur in Nordrhein-Westfalen.
-> Friedrich P. Kötter: „Wir brauchen endlich ein zentrales Sicherheitsgesetz als Grundlage für das Bewachungsgewerbe, so wie es auch in anderen Ländern in Europa Standard ist.“.


Veränderte Bedrohungslagen und neue Herausforderungen durch eine sich verändernde Gesellschaft stellen Sicherheitsbehörden und private Sicherheitsdienste vor völlig neue wie vielfältige Herausforderungen. Gleichzeitig sind die finanziellen Kapazitäten der öffentlichen Haushalte nahezu ausgeschöpft.
Diese neue Situation erfordert von Seiten aller Akteure im Bereich der öffentlichen Sicherheit neue Ideen und Perspektiven. Gerade die Sicherheitsarchitektur des Landes NRW bedarf einer kritischen Neubetrachtung der strategischen wie politischen Grundlagen.
Vor diesem Hintergrund hat sich im Dezember 2015 ein unabhängiger und formloser Kreis von Expertinnen und Experten konstituiert, mit der Zielsetzung, die aktuellen Herausforderungen der Inneren Sicherheit des Landes Nordrhein-Westfalen zu diskutieren, einer sachlichen Analyse zu unterziehen und die zentralen Problemstellungen an die politischen Entscheidungsträger heranzutragen. Der Gesprächskreis Innere Sicherheit NRW (GKIS NRW) setzt sich aus namhaften Vertretern von Polizeibehörden, Kommunen, Hilfsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Medien sowie wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Heute stellte dieser Kreis sein „Grünbuch“ in Düsseldorf vor.
Auch KÖTTER Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter hat, neben weiteren Fachleuten wie z. B. Essens Polizeipräsident Frank Richter oder dem Mülheimer Politikwissenschaftler Dr. Christian Endreß, am "Grünbuch Innere Sicherheit" intensiv mitgewirkt. Er macht sich in diesem Zusammenhang für ein zentrales Sicherheitsgesetz stark:
„Die bestehende gesetzliche Fragmentierung von Sicherheitsfragen erschwert die Kontrolle und einheitliche Qualifikation der privaten Sicherheitsarbeit. Die notwendige Anpassung von gesetzlichen Grundlagen an veränderte Rahmenbedingungen ist längst überfällig.“.

Weitere Inhalte finden Sie im „Grünbuch Innere Sicherheit“ zum Download: www.koetter.de/gruenbuchsicherheit