DDoS-Angriff kann Unternehmen Millionen kosten

Kaspersky Lab verzeichnet starken Anstieg der Schadenshöhe gegenüber Vorjahr

Die Kosten von Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS-Attacken) für Unternehmen steigen erheblich an. Pro Angriff auf kleine und mittlere Unternehmen belaufen sich die Kosten inzwischen auf 123.000 US-Dollar, bei Großunternehmen beträgt der finanzielle Schaden im Schnitt sogar 2,3 Millionen US-Dollar. Dennoch verwendet nur rund jedes fünfte Unternehmen eine spezielle Sicherheitslösung gegen DDoS-Attacken. Das geht aus einer aktuellen Kaspersky-Studie [1] hervor.

Tatsächlich sind die Kosten während und in der Folge von DDoS-Attacken auf Unternehmen zum Zeitpunkt der Befragung (April 2017) gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen einzelnen Angriff oder einen Teil einer größeren Angriffswelle handelt. Die Kosten eines Angriffs sind bei mittelständischen Unternehmen um 16 Prozent und bei Großunternehmen sogar um 44 Prozent gestiegen. Hinzu kommen nicht quantifizierbare Schäden durch einen möglichen Reputationsverlust. Damit verursachen DDoS-Attacken Schäden in einer Höhe, die für Unternehmen existenzgefährdend werden kann.

Die befragten Unternehmen sehen den Löwenanteil der Kosten in unterschiedlichen Bereichen. Für 33 Prozent sind Angriffsabwehr und Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs besonders teuer, für 25 Prozent dagegen die Investitionen in ein System für den Offline-Betrieb oder ein Backup. 23 Prozent der befragten Unternehmen klagen außerdem über direkte Umsatzverluste und Geschäftseinbrüche in Folge eines DDoS-Angriffs, und 22 Prozent sagen, der Angriff habe ihrem Image bei Kunden und Partnern geschadet.

Kaspersky Lab: Schutz vor DDoS-Attacken

Trotz der hohen finanziellen Risiken verfügen nur 19 Prozent der Unternehmen über eine spezielle Sicherheitslösung gegen DDoS-Attacken. Als Grund für fehlende Lösungen nennen 20 Prozent die Kosten, die durch die Risiken nicht aufgewogen würden. Allerdings sind die Kosten für solche Lösungen gemessen an den drastischen

Kosten vergleichsweise eher gering. Geeignete Lösungen kosten kleine und mittelständische Unternehmen 15.000 Dollar jährlich, Großunternehmen etwa 50.000 Dollar.

„DDoS-Attacken – egal ob einzelner Angriff oder Teil einer Angriffswelle – können eine Organisation Tausende, wenn nicht gar Millionen kosten. Reputationsschäden und dadurch verlorene Kunden und Partner sind hier nicht einmal mit eingerechnet“, so Kirill Ilganaev, Head of Kaspersky DDoS Protection bei Kaspersky Lab. „Daher ist es ratsam, im Voraus in Schutzmaßnahmen zu investieren. Dabei ist es wichtig, eine zuverlässige und spezialisierte Sicherheitslösung zu wählen, die auf Cybersicherheitsexpertise basiert und auf hochentwickelte DDoS-Attacken zugeschnitten sind, denn diese werden weiter zunehmen.“

Ungeachtet der Herkunft eines Angriffs können sich Unternehmen gegen DDoS-Attacken mit Kaspersky DDoS Protection [2] wappnen. Die umfassende, integrierte Lösung schützt vor hochkomplexen und groß angelegten DDoS-Angriffen.

 DDoS-Trends: Attacken in Q4 2017

Der aktuelle Quartalsreport von Kaspersky Lab zu DDoS-Attacken [3] zeigt,

  • dass DDoS-Botnetz-Betreiber ihre Netzwerke für das Schürfen von Bitcoins, den Versand von Spam und politisch motivierter Sabotage nutzen;
  • dass 71 Prozent der Botnetze, über die DDoS-Attacken gefahren werden, auf Linux basieren;
  • dass die längste DDoS-Attacke 146 Stunden andauerte;
  • dass es einen sprunghaften Anstieg von versuchten Infektionen für ein Botznetz im Vorfeld zum Black Friday and Cyber Monday gab.

Informationen zu DDoS-Attacken im vierten Quartal 2017 sind verfügbar unter https://securelist.com/ddos-attacks-in-q4-2017/83729/

Mehr Informationen zu Kaspersky DDoS Protection sind verfügbar unter https://www.kaspersky.de/small-to-medium-business-security/ddos-protection

 
 [1] Die Studie IT Security Risks wird jährlich von Kaspersky Lab zusammen mit B2B International durchgeführt. 2017 wurden über 5.200 Entscheider aus kleinen (unter 50 Mitarbeiter), mittleren (50 bis 999 Mitarbeiter) und Großunternehmen (ab 1000 Mitarbeiter) in 29 Ländern zu IT-Sicherheitsthemen und Cybersicherheitsvorfällen befragt.

[2] https://www.kaspersky.de/small-to-medium-business-security/ddos-protection

[3] https://securelist.com/ddos-attacks-in-q4-2017/83729

 

 

 

 

 

 


 

pylocx Transportbehälter Foto: © Lock Your World GmbH & Co. KG Transportbehälter mit
digitalisiertem Zugriff

Gesicherte Transportketten für sensible Komponenten der kritischen Infrastruktur

Zu systematisierten Transportstandards zählen unter anderem produktspezifische Anforderungen an die Temperaturführung, die Hygiene oder ein Notfallmanagement. Doch betrachtet man die Verschlusselemente, so finden sich häufig lediglich Kunststoffplomben an den Frachtbehältnissen statt physischer Sicherheit.
Die Globalisierung der Märkte und die beschlossene Digitalisierungswende erfordern passgenaue intelligente Logistik-Lösungen. Dies betrifft auch das Transportwesen, wenn es um die Versendung sensibler Komponenten geht.
Das hessisches Unternehmen Lock Your World hat eine elektronische Sicherungstechnik entwickelt, die es erlaubt, zentrales Zutritts- bzw. Zugriffsmanagement mit physischer Sicherheit zu realisieren. Das System heißt pylocx und ist ein wartungsfreies Schließsystem für die kritische Infrastruktur mit zentraler Datenverwaltung zur Generierung von Einmal-Codes. Was hat das mit Logistik zu tun? Dazu muss man sich die Prozesse anschauen.
 
Der pyKey, Öffnungsmedium und Stromlieferant
Jeder Anwender erhält sein persönliches Öffnungsmedium, eine mobile Tastatur, genannt pyKey. Damit kann er pylocx Schließsysteme öffnen. Zur Schaffung physischer Sicherheit stehen unterschiedliche pylocx Produkte zur Verfügung. Zum Beispiel für Türen, Tore, Fahrzeuge oder Behältnisse wie z. B. Paletten-Einhausungen oder Transportkoffer, -boxen und Trolleys. Das Besondere an pylocx: die Schließkomponenten benötigen weder Stromversorgung noch Batterien und sind bis minus 40°C und plus 65°C funktionssicher. Den notwendigen Strom zur Öffnung der elektronischen pylocx Schlösser liefert der pyKey während des Öffnungsvorgangs.
 
Eindeutige Haftung durch Einmal-Codes zur Öffnung
Allerdings muss der Anwender zur Öffnung eines Behältnisses mit sensiblen Komponenten einen gültigen Einmal-Code verwenden. Diesen erhält er zusammen mit seinem Auftrag unter anderem auf sein Smartphone gesendet.
Die Einmal-Codes werden automatisiert in einer Datenbank erstellt. Diese kommuniziert mit dem Auftrags-, Ticket- oder Tourenplanungssystem des Logistik-Unternehmens. Dies realisiert eine zentrale Verarbeitung und flexible Haftungsübergabe. Zentral ist revisionssicher dokumentiert, wer Öffnungen vorgenommen hat. Im Schloss selbst sind zudem 3.000 Ereignisse protokolliert. Der pyKey ermöglicht eine flexible Nutzung, völlig ortsungebunden. Der Anwender erhält dann die Möglichkeit zur Öffnung, auch ad hoc, wenn die Prozesse es notwendig machen.
 
Logistische Vorteile und digitale Prozesse
Dies bietet enorme logistische Vorteile, ist das Tool für termingerechte und digitalisierte Tourenplanung. Die Unabhängigkeit von Stromzufuhr ist zudem ein Garant für die konsequente Einhaltung des festgelegten Sicherheitsprozesses. Das pylocx Schloss funktioniert auch bei Stromausfällen einwandfrei und Wartungen entfallen. Es hat weder Batterien noch ist es an das Internet oder Funksysteme angeschlossen. Es ist gegen Angriffe per Funk oder aus dem Netz immun. Die Schließkomponenten sind offline, absolut autark und Vandalismussicher.
Kein Wunder, dass die Herstellerin Lock Your World mit ihrem pylocx System in der kritischen Infrastruktur seit Jahren vertreten ist, mehrfach ausgezeichnet wurde und zur Innovationselite des Deutschen Mittelstands zählt.
 
Ansicht der neuen Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) von KÖTTER Security in Essen. © KÖTTER Services

 

KÖTTER meldet für 2017 Fortsetzung des Wachstumskurses

„Wir wollen Vorreiter bei der Digitalisierung in den Märkten für Sicherheits- und Gebäudedienste sein“

Die bundesweit tätige Dienstleistungsgruppe KÖTTER Ser­vices hat ihren Umsatz im ver­gan­genen Jahr auf den neuen Rekordwert von 549 Millionen Euro gesteigert (+ 0,7 %). Impuls­geber für das organische Wachs­tum waren die bran­chen­spezifischen „Smart Service Solutions“ aus Security, Cleaning und Personal Service. Sie verschaffen den Kunden zen­trale Vorteile u. a. durch die ganzheitliche Versorgung rund um ihr Kerngeschäft, Synergieeffekte und einheitliche Standards.

„Das anhaltende Wachstum unterstreicht, dass wir in allen Geschäftsbereichen zu­kunfts­fähig auf­gestellt sind und sich unsere auf langfristigen Geschäfts­beziehungen und strikter Qua­li­tätspolitik beruhende Unternehmensstra­te­gie nachhaltig auszahlt“, so Friedrich P. Kötter, u. a. Ver­wal­tungs­rat der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf. „Diesen Weg werden wir kon­se­quent for­t­set­zen.“ Dies beinhalte, nicht auf Wachstum um jeden Preis zu setzen. „Wachstum ist kein Selbst­zweck, sondern muss immer auf gesunder Substanz ba­sieren. Erfolg durch Dum­ping­an­ge­bote, auf den immer mehr Marktbegleiter setzen, gibt es mit uns nicht“, erklärte der Vize­prä­si­dent des Bun­desverbandes der Sicherheitswirtschaft. „Selbst wenn daraus punk­tuelle Auf­trags­verlus­te re­sul­tie­ren. Aber wir tra­gen Ver­ant­wor­tung für alle Beschäftigten.“ Zweiter und we­sent­li­cherer Grund für die Konso­li­die­rung der Be­schäf­tig­ten­zahl bei jetzt 18.600 Mitar­bei­tern (- 1,6 %) sind die fort­schrei­tende Tech­ni­sierung und Digi­ta­li­sie­rung auch bei den unterneh­mens­nahen Dienst­leis­tun­gen.

 Die Entwicklung der einzelnen Sparten in der Übersicht

  • Security: Erneute Zuwächse wurden in der Sparte Security erzielt, die aus Neuaufträgen und Auftragserweiterungen resultierten. Rückenwind gaben die von Sicherheitsdiensten und -technik bis zum Risiko- und Gesundheitsmanagement reichenden „Smart Security Solutions“. „Gerade die maßgeschneiderte Verknüpfung von Mensch, Technik und Orga­ni­sation, die wir beim Betreibermodell KÖTTER SYMTO um die Übernahme von Inves­ti­tio­nen ergänzen, bieten Auftraggebern umfassende Pluspunkte bei Sicherheit und Effizienz“, sagte Friedrich P. Kötter. „Dieses Vorgehen verschafft uns wichtige Vorteile im hart um­kämpften Sicherheitsmarkt.“ Darüber hinaus punktete KÖTTER Security als Qua­li­täts­an­bie­ter für Spezialdienstleistungen, z. B. im Öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) oder bei Betriebs- und Werkfeuerwehren.
  •  Cleaning: Die positive Entwicklung in der Sparte Cleaning resultierte ebenfalls aus Neu­auf­trägen und Auftragserweiterungen. Die Positionierung als Branchenspezialist und Quali­täts­dienstleister z. B. für Logistikunternehmen, Kreditinstitute, die Industrie oder das Gesund­heits­wesen war von entscheidender Bedeutung. Dabei überzeugt KÖTTER Cleaning durch in­di­viduelle Rei­nigungskonzepte, die u. a. spezifische Hygieneanforderungen und umwelt­gerechte Rei­ni­gungsverfahren berücksichtigen.
  • Personal Service: Die Sparte Personal Service, die im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Be­stehen feierte, konnte sich ebenfalls am Markt behaup­ten. Dabei zahlte sich die Ausrich­tung als Branchenspezialist für die Über­nahme abgrenzbarer Geschäfts­pro­zesse auf Basis von Werk- oder Dienstverträgen aus. So bietet der Dienstleister Kunden in In­dustrie, Lo­gis­tik, Handel etc. u. a. gewerbliches, tech­ni­sches und kaufmännisches Fach- und Füh­rungs­per­sonal für die Abdeckung von Auf­trags­spitzen oder übernimmt im Rahmen des „Onsite Ma­nagement“ vor Ort die Steue­rung der beim Kunden einge­setz­ten Zeitarbeits­kräf­te.

Investitionen in Infrastruktur, Aus- und Weiterbildung sowie Qualität

Getragen wird die Entwicklung von fortlaufenden Investitionen in In­fra­struktur, Personal und Qua­li­täts­­mana­gement. Stichwort Infrastruktur: Prä­gen­des Beispiel aus 2017 ist die neue Notruf- und Ser­vice­leitstelle (NSL), die gemeinsam mit dem gleichfalls neuen High­tech-Rechenzentrum und weiterer Versorgungssicherheit für den gesamten Campus am Stam­m­sitz Essen deutlich über die strengen Anforderungen der europäischen Leitstellennorm 50518 hin­aus geht und so europaweit Maß­stä­be in den Bran­chen für Sicherheits- und Facility-Services setzt. Flankiert werden die hohen Standards bei IT-, Daten-, Ausfall- und Übertragungssicherheit durch organisatorische Maß­nah­men gemäß DIN EN 50600 (Infrastrukturen von Rechen­zen­tren) bzw. DIN ISO 27001 (In­for­ma­tionssicherheits-Managementsysteme). „Diese Gesamtlösung bildet die Grundlage für sichere Digi­talisierung“, be­tont Friedrich P. Kötter. Stich­wort Personal: Das Aus- und Weiterbildungs­volu­men summierte sich 2017 auf rund 900.000 Stun­den. Dabei ent­fielen fast zwei Drittel auf die eigene Akademie, die ihr Standortnetz weiter ausbaute und zudem durch die Ausgründung als KÖTTER Akademie GmbH & Co. KG noch gezielter auf die Bildungs- und Rekrutierungs­anfor­derungen in den regionalen Märk­ten eingehen kann. Stichwort Qualitäts­mana­gement: Neben der angeführten NSL-Zertifizierung er­folgte in 2017 zu­sätz­lich die erfolg­reiche Umstellung der Zerti­fizierungen DIN EN ISO 9001 und 14001 (Qualitäts- bzw. Um­welt­mana­ge­mentsysteme) auf die aktuellen An­for­de­rungen. Auch hier­durch können Kun­den auf ein­heitlich hohe, branchen­spe­zifi­sche und geset­zes­konforme Pro­zesse vertrauen.

Hochdigitalisierte Smart Service Solutions prägen die Zukunftsentwicklung

Entscheidende Impulse für die Zukunftsentwicklung sollen von der Digitalisierungs-Offensive aus­gehen, die mit der neuen NSL ein Ausrufezeichen gesetzt hat. „Die­sen Weg wollen wir mit Hoch­druck fortsetzen und unsere Smart Service Solutions um hoch­digitalisierte Komponenten wie Abruf von Live-Informa­tio­nen, digitalisierte Qua­li­tätskontrollen oder digital op­ti­mierte Prozesse beim Per­so­nal­management ausbauen“, betonte der Familien­unter­neh­mer. „Auf diese Weise werden wir noch engerer Teil der Wertschöpfungskette unserer Kunden.“ Gleichzeitig werde Security 4.0 umfassende Antworten auf die wachsenden Heraus­for­derungen durch Cyber­crime bereithalten.

Politik darf sich nicht auf der aktuell guten Wirtschaftslage ausruhen

Das Thema Digitalisierung ist aus Sicht von Friedrich P. Kötter gleichzeitig „mahnendes Beispiel für dringend erfor­der­liche Reformen, bei denen die Politik aufs Tempo drücken muss“. Denn die aktuell florierende Konjunktur dürfe nicht den Blick dafür verstellen, dass z. B. das Breitbandnetz in zahlreichen Regionen nicht mit den technologischen Anforderungen speziell von „Industrie 4.0“ mithalte. „Deutschland darf hier im globalen Wettbewerb nicht den Anschluss ver­lieren. Sonst wird dieser Reformstau mittel- und langfristig Wachstum kosten – mit Negativ-Auswirkungen auch für uns als Dienstleister“, er­klärte Friedrich P. Kötter. Ähnlich dringenden Handlungsbedarf sieht er auch bei der Modernisierung der klassischen Verkehrsinfrastruktur sowie beim Bürokratieabbau und bei der weiter hohen Abgaben­belastung der Unternehmen.

 

 DESKO Penta Scanner  Foto: © DESKO GmbH

DESKO schützt Grenzen

Moderner Dokumentenscanner auch für den mobilen Einsatz

Eine der Hauptaufgaben beim Grenzschutz ist die Ausweis- und Passkontrolle der Reisenden. Um gefälschte Dokumente oder zur Fahndung ausgeschriebene Personen zu erkennen, reichen gutes Gespür und Fachkenntnis alleine nicht immer aus. Deshalb gibt es ausgereifte Scan- und Dokumentenlesegeräte, die die Beamten bei dieser Tätigkeit wirkungsvoll unterstützen können. Einer der Hersteller solcher Lösungen ist die DESKO GmbH aus Oberfranken, deren Geräte rund um den Globus zum Einsatz kommen.

„Eine technische Überprüfung von Ausweisen oder Reisepässen ist in mehrfacher Hinsicht absolut sinnvoll“, erklärt Alexander Zahn, Geschäftsführer der DESKO GmbH. „Zum einen gibt es Merkmale, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Zum anderen können Daten wie Name, Geburtsdatum oder Nationalität ausgelesen und zum Beispiel mit Fahndungslisten abgeglichen werden.“

Die DESKO GmbH, ein mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz in Bayreuth, stellt Scanner und Tastaturen mit integriertem Durchzugsleser zur Dokumentenprüfung her. Der Hidden Champion ist Marktführer im Reise-/Flughafenbereich. Doch die Technologie „Made in Germany“ ist auch bei der Dokumentenprüfung an Grenzübergängen gefragt. „Erfolgreich eingesetzt werden unsere Geräte bereits im mittleren Osten und aktuell sind wir dabei, Länder in Nordafrika und Asien damit auszustatten“, sagt Alexander Zahn.

Eines der eingesetzten Geräte ist der sogenannte PENTA Scanner. Er erfasst die Daten der maschinenlesbaren Zone, scannt die Dokumente unter drei verschiedenen Lichtquellen (IR-, UV- und sichtbares Licht) und ist mit der Dokumentenprüf-Software gängiger Anbieter kompatibel. So bleiben neben der sicht- und lesbaren Zone auch UV-Sicherheitsmerkmale, wie zum Beispiel der Bundesadler, nicht verborgen. Dieser ist auf den Ausweisen und Reisepässen, die die Bundesrepublik für ihre Bürgerinnen und Bürger ausstellt, unter UV-Licht zu sehen. Der PENTA Scanner lässt sich als Tischgerät ganz schnell und problemlos installieren und betreiben oder als Einbaugerät in sogenannten eGates oder ABC Kiosken, welche bisher hauptsächlich an Flughäfen zu finden sind, verbauen. Darüber hinaus gibt es auch eine mobile Variante. Kabellos und mit integriertem Mini-PC stellt dieses Modell eine komplett eigenständige und einfach zu transportierende Dokumentenprüfstation dar, die auch bei mobilen Einsätzen genutzt werden kann.  

„Mit dieser flexiblen Technologie, die wir als erstes deutsches Unternehmen entwickelt haben, lassen sich Personalien direkt vor Ort schnell und absolut zuverlässig prüfen“, sagt Alexander Zahn. „Wir bieten damit ein Plus an Sicherheit an, welches nicht nur für den Grenzschutz, sondern auch für polizeiliche Personenkontrollen bei Großveranstaltungen oder Demonstrationen genutzt werden könnte.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Security Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Unternehmensgruppe verkauft Geschäftszweig der Geld- & Wertdienste

„Wir sind in der Phase einer Konsolidierung der Branche. Geld- und Wertdienste sind für uns mehr als vier Jahrzehnte lang ein wichtiges Geschäftsfeld gewesen. Unser Familienunternehmen hat hier immer aufs Neue erfolgreich investiert − aber wir wissen auch, dass KÖTTER im weltweiten Wettbewerb der großen Player nur mit ganz erheblichem Aufwand mithalten könnte“, erläuterte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Secu­rity, heute in Essen die Veräußerung der KÖTTER Geld- & Wert­dienste SE & Co. KG. 
LOOMIS ist ein Unternehmen, das sozial verantwortlich handelt und langfristig denkt. Es verfügt zudem über das notwendige Gewicht im internationalen Markt und den damit verbundenen Möglichkeiten, den von KÖTTER über Jahrzehnte aufgebauten Geschäfts­zweig weiter zu entwickeln und damit auch die rund 800 Arbeitsplätze an den Standorten Aachen, Bremen, Dortmund, Düsseldorf-Duisburg, Köln und Paderborn langfristig zu erhalten. „Denn das Thema Arbeitsplatzsicherung ist für uns von entscheidender Bedeu­tung. Wir wollen den Bereich Geld & Wert auch künftig in guten Händen wissen“, erklärte Friedrich P. Kötter. Hierzu soll auch die Kontinuität auf der Führungsebene einen entscheidenden Beitrag leisten. Peter R. Lange wird, neben seiner weiterhin bestehenden Tätigkeit in der Geschäftsführung der KÖTTER Unternehmensgruppe, zusätzlich Geschäftsführer der neuen LOOMIS Deutschland.Für Friedrich P. Kötter ist unübersehbar, dass zahlreiche Geschäftsprozesse wie z. B. das Bezah­len mit Bargeld zunehmend digitalisiert werden: „Wir sind uns sicher, dass es gerade in Deutsch­land noch geraume Zeit eine konventionelle Wertschöpfung im Bereich der Geld- und Wertdienste geben wird. Aber um in diesem Bereich langfristig erfolgreich agieren zu können, benötigt man eine internationale Größe, wie sie LOOMIS mitbringt“, sagte der Sicherheits­exper­te. 

Schutz vor Cybercrime und digital basierte Systemlösungen als wichtige Wachstumsfelder

  „Wir müssen als Familien­unter­nehmen schneller und nachhaltiger Antworten auf die Heraus­for­de­rungen der digi­talen Welt bieten. Auch deshalb geben wir den vor mehr als 45 Jahren gegrün­de­ten Bereich Geld- & Wert­diens­te an LOOMIS ab. Mit den Re-Investi­tio­nen werden wir neue Geschäftsfelder für die Zukunft un­se­res Hauses erschlie­ßen und so in unseren Märkten für Sicherheits- und Gebäudedienste bei der Digitalisierung vorweg gehen“, unterstreicht Friedrich P. Kötter. Im Fokus stehen dabei „Security 4.0“ und der Ausbau der „Smart Service Solutions“: - „Security 4.0“: „Wir werden unsere Sicherheitslösungen, bei denen die maßgeschneiderte Ver­knüp­fung von eigenem Per­sonal mit modernster Technik schon heute zentrale Bedeutung hat, durch die um­fassen­dere Nutzung digitaler Technologien auf eine neue Stufe heben“, kündigt Friedrich P. Kötter an. Wohin die Reise geht, zeigt die neue Notruf- und Service­leit­stelle (NSL) in Essen. Sie setzt Maßstäbe u. a. beim Videomanagement und sorgt mit ihren High-Tech-Arbeits­plätzen für nachhaltige Prozessoptimierungen und damit verbundene Qualitäts­steigerungen. „Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen“, betont Friedrich P. Kötter. „Dabei wird ‚Security 4.0‘ gleichfalls um­fassende Antworten auf die wach­sen­den Her­aus­for­de­rungen durch Cybercrime bereit­halten bzw. die verstärkte Nutzung von ‚Pre-Crime‘ und ‚BIG Data‘, also die Möglichkeit Delikten daten­ba­siert vorzubeugen, weiteren Rückenwind beim Thema Prävention geben.“  - Smart Service Solutions: Die Digitalisierungs-Offensive wird gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zum Ausbau der Systemlösungen mit den weiteren Sparten Cleaning (z. B. Unterhalts- und Industriereinigung, Speziallösungen) und Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe) leisten. Dabei sollen die hochdigitalisierten „Smart Ser­vice Solutions“ den Auftraggebern gleich in mehrfacher Hinsicht Effizienz- und Qua­li­täts­vorteile verschaffen: z. B. durch digi­talisierte Qualitätskontrollen, Live-Abruf von Informationen un­ab­hän­gig von Zeit und Ort oder die weitere Optimierung des Personalmanagements aus einer Hand. „Auf diese Weise werden wir noch engerer Teil der Wertschöpfungskette unserer Kunden und können weitere Services bieten“, ist Friedrich P. Kötter überzeugt. „Daher bin ich zuversichtlich, dass wir mit einer solch schlagkräftigen Struktur und zukunfts­orientierten Strategie die Erfolgsgeschichte unseres seit mehr als 84 Jahren beste­henden Familien­unter­neh­mens weiter fortsetzen werden.“

Dallmeier präsentiert auf der ICE Show in London sein innovatives CAT System für die Glücksspiel-Industrie Foto: © Dallmeier electronic GmbH & Co.KG

Internationale Gaming-Messe ICE

Dallmeier, gilt als weltweit anerkannter Experte und Anbieter von Lösungen für die Casino-Industrie, wird wieder auf der Gaming-Messe ICE präsent sein.
Die Messe öffnet vom 6. bis zum 8. Februar 2018 im Messe-Center ExCel in London ihre Pforten.

Das Dallmeier Casino Project Team präsentiert das völlig neue und innovative Dallmeier Casino Automation Technology (CAT) System. Dieses System hat mehrere, erst kürzlich durchgeführte Tests in Casinos erfolgreich bestanden und erweist sich als präzises, sicheres und marktreifes Produkt. 

CAT – Casino Automation Technology

Das CAT-System analysiert den gesamten Ablauf eines Spiels und stellt außerdem eine Echtzeit-Spielerbewertung bereit. Somit kann es zu weit mehr eingesetzt werden als zur bloßen Überwachung des Spieltisches. CAT wurde von Dallmeier entwickelt, um Casino-Betreiber in verschiedenen Bereichen zu unterstützen: bei der Gewinnsteigerung und Risikominimierung, beim Schutz der Spieltischintegrität, bei der Ablaufoptimierung durch Echtzeit-Datenanalyse, bei der Schaffung von Transparenz in der Spieleumgebung, beim besseren Verständnis der Spieltisch-Performance und bei der Reduzierung der Arbeitskosten und Minimierung der auf menschliche Fehler zurückzuführenden Vorkommnisse. All dies macht das innovative CAT-System zu einer Lösung, welche die Punkte Überwachung, Nachverfolgung und Analyse von Glückspielen vereint.Das Dallmeier CAT-System lässt sich einfach integrieren und installieren und benötigt keine zusätzlichen Sensoren, ist nicht auf ein bestimmtes Casino Management System zugeschnitten, läuft ohne RFID-Technik (kann jedoch integriert werden), funktioniert mit jedem intelligenten Kartengeberschlitten, verwendet Standard-Überwachungskameras und kann für verschiedene Videoüberwachungssysteme eingesetzt werden. In den letzten Jahren hat Dallmeier seine Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung mit dem Ziel intensiviert, bei der ganzheitlichen Glücksspiel-Nachverfolgung und Echtzeit-Spieleranalyse die bestmögliche Lösung für Casinos zu entwickeln. Die Weiterentwicklung des Systems war hierbei von einer engen Zusammenarbeit zwischen Dallmeier und seinen Kunden gekennzeichnet. Somit sollte sichergestellt sein, dass das Produkt den Bedürfnissen und Erwartungen der Betreiber am besten gerecht wird. Das CAT-System ist ein ganzheitliches Spieltisch-Management-System. Die erzeugten Daten können in vielfältigen Bereichen der Casino-Abläufe eingesetzt werden: beispielsweise im Marketing, beim Spielbetrieb oder bei der Überwachung. Das CAT-System wird europaweit das erste Mal präsentiert – das Dallmeier Casino Team freut sich bereits auf zahlreiche Besucher am Dallmeier Stand S9-152.

General a.D. Ulrich K. Wegener Foto © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

 

KÖTTER Unternehmensgruppe trauert um Ulrich K. Wegener 

Die KÖTTER Unternehmensgruppe trauert um General a. D. Ulrich K. Wegener, der am 28. Dezember im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Der Gründer der Antiterroreinheit GSG 9 war mehr als 15 Jahre Vorsitzender des KÖTTER Sicherheitsbeirates und hatte entscheidenden Anteil an der im Jahr 2000 erfolgten Gründung dieses Expertengremiums.
„Die Nachricht von seinem Tod hat uns zutiefst erschüttert. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, sagte Friedrich P. Kötter, u. a. Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf. „Wir werden das Andenken an diese einzigartige Persönlichkeit und diesen beeindruckenden Ratgeber stets in Ehren halten.“ 

Wegweisende Sicherheitskonzepte und Ausbildungsstandards

Nach der erfolgreichen Beendigung der „Landshut“-Entführung im Herbst 1977, bei der die GSG 9 unter Wegeners Führung auf dem Flughafen von Mogadischu 92 Passagiere und Besatzungsmitglieder aus der Hand von Terroristen befreien konnte, waren seine taktischen und operativen Einsatzkonzepte und Ausbildungsmethoden in den Folgejahrzehnten weltweit zum Maßstab bei der Aufstellung von Antiterroreinheiten und der Entwicklung wegweisender Sicherheitskonzepte geworden.   Hiervon profitierten seit dem Jahr 2000 auch KÖTTER Security und die private Sicherheitswirtschaft. „General Wegener hatte mit seinem einzigartigen Fachwissen und Erfahrungsschatz entscheidenden Anteil an der Realisierung komplexer Sicherheitsprojekte und war damit auch wichtiger Impulsgeber für die verstärkte Zusammenarbeit von privaten Sicherheitsunternehmen und öffentlicher Hand“, betonte Friedrich P. Kötter. „Gleichzeitig war er maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der Aus- und Weiterbildungsstandards innerhalb unserer Akademie beteiligt. Ein erfolgreiches Wirken, das auch in diesem Bereich bis heute Bestand hat.“

Mobile Sicherheit von Securitas Foto © Securitas Holding GmbH

Securitas übernimmt Süddeutsche Bewachung

Zum Jahresbeginn 2018 hat Securitas sämtliche Anteile der Süddeutsche Bewachung GmbH übernommen. Das Closing ist zum 2. Januar erfolgt.
„Die Süddeutsche Bewachung passt hervorragend in unsere lösungsorientierte Strategie und stärkt unsere Präsenz im Rhein-Neckar-Raum“, kommentierte Jens Müller, Chief Operating Officer (COO) Securitas Deutschland, die Akquisition. Der Jahresumsatz der Süddeutschen Bewachung beläuft sich auf mehr als 9 Millionen Euro; die Gesellschaft mit Sitz in Mannheim hat rund 300 Beschäftigte. Zu ihrem Produktportfolio zählen unter anderem Werk- und Objektschutz, Video-Fernüberwachung, mobile Sicherheitsdienste, wie Interventionen und Alarmverfolgung, Urlaubsüberwachungen, Empfangsdienste sowie Aufzugsnotrufe. 

Albert Haber bleibt der Geschäftsleitung der Süddeutschen Bewachung GmbH erhalten. Ihm zur Seite gestellt wird nun Jens Müller, der als COO für das gesamte operative Geschäft der Securitas-Gruppe in Deutschland verantwortlich ist.

 Kötter Notruf- und Service¬leit¬stelle (NSL) in Essen Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Security investiert Millionen in High-Tech-Infrastruktur

Neue Leitstelle, modernes Rechenzentrum, Hochsicherheitsbereich

 Mit einer vier Millionen Euro starken Investitionsoffensive baut KÖTTER Security seine zukunftsorientierten Sicherheitslösungen weiter aus und setzt gleichzeitig Maßstäbe bei Qualität und Innovation. Im Fokus steht die neue Notruf- und Service­leit­stelle (NSL) in Essen. Sie geht in Kombination mit dem Hoch­sicher­heits­bereich deutlich über die strengen Vorgaben der europäischen Norm DIN EN 50518 hinaus. „Wir sind stolz darauf, damit über eine der sichersten NSL der Branche in ganz Europa zu verfügen“, sagt Andreas Kaus, Geschäfts­führender Direktor der zur KÖTTER Unter­neh­mensgruppe gehörender Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG.

„Unser Anspruch ist die bestmögliche Sicherheit für unsere Kunden. Dieses Ziel haben wir mit der High-Tech-Infrastruktur vollumfänglich erreicht“, ist Kaus überzeugt. 

Zentrale Vorteile der Leitstelle auf einen Blick

  • Ausfall- und Übertragungssicherheit: Sie hat höchste Priorität. So ist die NSL mit integrierter Alarmempfangsstelle (AES) zusätzlich zum bau­li­chen, elektronischen und me­chanischen Gebäu­deschutz umfassend gegen Stromausfall etc. gewappnet. Getrennte Einspeisungen sorgen für mehrfach gesicherte Energie­versor­gung; im absoluten Krisenfall kommt ein Not­strom­diesel zum Einsatz. Redundante Strukturen be­stehen z. B. auch bei der Klima­technik, um einer Überhitzung in den Serverräumen vorzubeugen. Die einzelnen Ar­beits­plätze sind gleichfalls separat gesichert, so dass Alarm­mel­dun­gen sofort an einem anderen Platz weiter bear­bei­tet werden können. Gemeinsam mit dem seit 1999 bewährten KÖTTER Net, einem komplett abgeschirmten und autarken Sicherheitsnetzwerk, sowie dem Back-up bei der Alarm­emp­fangs­stelle erhalten Kunden auf diese Weise eine garantiert ausfallfreie Dienstleistung bei der Bearbeitung der jährlich über 20 Millionen Meldungen. Das rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.
  • Digitalisierung, Videomanagement, Prozessoptimierung: Auch hier ist die neue NSL Vorreiter. Schon heute können an allen Arbeitsplätzen Videoalarm­bil­der bearbeitet werden. Ergänzt wird dies durch qualifizierte Alarmvorüberprüfungen, bei denen die NSL-Fachkräfte per Video-Live-Schaltung die Lage vor Ort analysieren und über weitere Maß­nahmen ent­scheiden. Liegt keine Gefahrensituation vor, erfolgt per Remote-Funktion die Rück­stel­lung der Alarm­technik am Kundenobjekt. „Angesichts der weiter zunehmenden Bedeutung des Video­managements eine abso­lute Stärke unserer NSL, da viele Leitstellen lediglich über einen oder wenige Videoarbeitsplätze verfügen“, verdeutlicht Kaus. Zu­sätz­liche Leis­tungs­stär­ke ver­schafft die Videowall. In komplexen Situationen können Einzel­bil­der bzw. spe­zi­fi­sche Bild­aus­schnitte in Groß­dar­stellung und hoch­auflösend zentral ana­ly­siert wer­den.

Gleichzeitig optimiert die Videowall bei hohem Alarmaufkommen durch die gebündelte Darstellung aller Meldungen die interne Koordination und damit die effiziente Bear­bei­tung im Sinne der Kunden. Zusätzlichen Rückenwind in Sachen Prozessoptimierung verschafft die innovative KVM-Technik (Keyboard, Video, Mouse). Die Mitarbeiter können hierdurch un­terschiedliche Systeme über nur eine Oberfläche bedienen.

  • Provider für andere Leitstellen: Die Investitionsoffensive zahlt sich künftig nicht allein für die ak­tuell über 25.500 aufgeschalteten Objekte sowie potenzielle Neukunden im Bereich Auf­schaltung von Gefahren- und Gebäude­tech­nik aus. Zu­sätzlich wird KÖTTER Security durch die bereits in Umsetzung befindliche Zertifizierung gemäß VdS 3138 als Alarm­provider am Markt auftreten. In der Praxis bedeutet das: Leit­stellen aus Industrie, Logistik, Dienst­leis­tung etc., die selbst nicht nach DIN EN 50518 zertifiziert sind, erhalten durch die Ko­ope­ra­tion mit der KÖTTER NSL den Status einer zertifizierten AES und können zusätzlich die KÖTTER NSL als Back-up nutzen.
  • Arbeitsplatz der Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) in Essen Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG VerwaltungsdienstleistungenHochmoderne NSL-Arbeitsplätze in ruhiger Atmosphäre: Höchste Standards gelten auch bei der gesundheitsgerechten Arbeitsplatzgestaltung. Neben Ergonomie und Opti­mie­rung durch die KVM-Technik sorgen speziell der nie­drige Geräuschpegel von gerade ein­mal etwas über 34 dB (entspricht ruhigen Wohnräumen), das angenehme Raumklima und die helle Architektur für eine optimale Arbeits­situation. Dies stärkt auch die Konzentration bei der Meldungsbearbeitung und zahlt sich in der Qualität für die Kunden aus.

Umfassender IT-Schutz und Versorgungssicherheit für gesamten Campus in Essen

Abgerundet wird die Großinvestition durch das gleichfalls neue High-Tech-Rechenzentrum und die Versorgungssicherheit für den gesamten Campus am Stammsitz in Essen. Durch die bauliche Anbindung des neuen Rechenzentrums an NSL und AES erfüllt es ebenfalls die hohen Standards gemäß DIN EN 50518. „Ein absolutes Novum in der Sicher­heits­- und Dienstleistungswirtschaft bei baulichem und technischem Schutz der IT sowie uneingeschränkter Ausfall- und Über­tragungs­sicherheit“, betont Kaus. Weiteren Schutz vor physischen Angriffen oder Internetkriminalität ver­schaffen das Back-up-System durch ein weiteres Rechenzentrum mit komplett separater Ver­sor­gungs- und Infrastruktur sowie die hohen Standards gemäß DIN EN 50600 (Infrastrukturen von Rechen­zen­tren) bzw. DIN ISO 27001 (Infor­mations­sicherheits-Managementsysteme). „Schnellst mögliche Verarbeitung können viele Rechenzentren. Alles entscheidend in Zeiten von Cybercrime & Co. ist aber für Wirtschaft und öffentliche Hand vielmehr die Daten-, Übertragungs- und Versor­gungssicherheit der gesamten IT-Struktur“, erläutert der Sicherheitsexperte.   Zusätzlich zu dieser größtmöglichen IT- und Datensicherheit gewährleisten die redundanten Struk­turen und die autar­ke Energieversorgung die un­ein­ge­schränkte Arbeit auf dem gesamten Campus in Essen. Selbst bei einem Komplettausfall des öffentlichen Stromnetzes laufen damit alle Services für die Kunden und die eigenen Beschäftigten wie telefonische Erreichbarkeit, Daten­aus­tausch, Abwicklung von Rech­nungen und Gehältern uneingeschränkt weiter. Kaus: „Die KÖTTER Un­ter­nehmensgruppe erreicht damit einen Meilenstein in Sachen Ausfall- und Über­tra­gungssicherheit!“.

Flüchtlingshype geht zu Ende

Wettbewerbsdruck nimmt zu

Der Umsatz bei den privaten Sicherheitsdiensten ist im ersten Halbjahr 2017, im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr, um 6,5 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Beschäftigten sank vom 31. Dezember 2016 bis zum 31. März 2017 um 4.000 auf 255.000. “Damit scheint der Flüchtlingshype zu Ende zu gehen.“, so der Hauptgeschäftsführer des BDSW Dr. Harald Olschok.
Einen derartigen starken Rückgang bei den Umsätzen binnen eines Jahres habe es seit der Einführung der Konjunkturstatistik im Dienstleistungsbereich im Jahre 2004 noch nicht gegeben. Vor allem in den letzten Jahren habe es einen stetigen Anstieg der Umsätze gegeben. In den letzten beiden Jahren um rund 40 Prozent - auf das Rekordniveau von 8,4 Milliarden Euro im vergangen Jahr.  Es sei zu befürchten, so Olschok, dass der Wettbewerb unter den privaten Sicherheitsdiensten durch diesen deutlichen Umsatzrückgang massiv zunehmen werde. Die starke Nachfrage beim Schutz von Flüchtlingsunterkünften habe zu Überkapazitäten geführt. Zahlreiche Unternehmen seien neu auf den Markt gekommen, viele kleine Unternehmen hätten ihre Kapazitäten deutlich ausweiten können.Insgesamt gäbe es fast 7.000 private Sicherheitsdienste auf dem Markt. „Das seien rund 5.000 zu viel“, so Olschok, aber Ergebnis der geringen gesetzlichen Zugangshürden in die private Sicherheit. Der Hauptgeschäftsführer fordert deshalb CDU/CSU, FDP und DIE GRÜNEN auf, bei den bevorstehenden Koalitionsvereinbarungen die Zugangshürden in die private Sicherheit deutlich zu verschärfen. „Im Interesse der inneren Sicherheit in Deutschland ist es notwendig, angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Olschok. Der BDSW fordere neue gesetzliche Grundlagen für den Schutz von Flüchtlingsunterkünften, von Großveranstaltungen, im öffentlichen Personenverkehr und bei Einrichtungen der kritischen Infrastruktur vorzunehmen. „Ein gesunder Wettbewerb benötigt stabile Rahmenbedingungen. Professionelle Sicherheitsdienstleistungen können nicht alleine auf Grundlage des Gewerberechts erbracht werden“, so der BDSW-Hauptgeschäftsführer abschließend.