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Genetec startet eigene Podcast-Serie “Engage: A Genetec Podcast”

Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, produziert mit „Engage“ eine eigene, englischsprachige Podcast-Reihe die sich mit zentralen Themen der Sicherheitsbranche auseinandersetzt.

In jeder Folge diskutieren die Moderatoren mit Visionären und Vordenkern der Branche beispielsweise über die digitale Transformation in Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen oder über wichtige Technologiethemen wie Datenschutz, Datenhoheit und mehr.

Zu Gast in Folge 1: Datenschützerin Dr. Ann Cavoukian

Im Rahmen der Ersten Folge „First Principles“ diskutieren die Moderatoren Kelly Lawetz und David Chauvin von Genetec mit der bekannten Datenschützerin Dr. Ann Cavoukian über das Thema Datenschutz. Die ehemalige Informations- und Datenschutzbeauftragte der kanadischen Provinz Ontario sagt dazu: „Wenn wir über den Schutz der Privatsphäre versus öffentliche Sicherheit sprechen, versichere ich Ihnen, dass die Privatsphäre nie gewinnen wird bzw. gewinnen sollte. Ich behaupte aber, dass die Privatsphäre darunter nicht leiden muss.“ Darüber hinaus sagt Dr. Cavoukian, dass Software-Lösungen von Grund auf so konzipiert sein sollten, dass sich Organisationen nicht zwischen dem Schutz der Privatsphäre und der physischen Sicherheit entscheiden müssten.
„Wenn es um Datenschutz geht, führt an Dr. Ann Cavoukian kein Weg vorbei“, sagt Andrew Elvish, Vice President of Marketing bei Genetec. „In ihrer Zeit als Informations- und Datenschutzbeauftragte in Ontario hat ihr Engagement rund um das Thema Privacy-by-Design die globale Wahrnehmung zum Thema Datenschutz revolutioniert, denn sie nimmt nicht die Nutzer, sondern die Anbieter in die Verantwortung. Heute setzt sich Dr. Cavoukian für einen pragmatischen, proaktiven Ansatz in einer Zeit ein, in der immer mehr persönliche und verhaltensbezogene Informationen genutzt werden, um unsere Aktivitäten zu verfolgen und zu antizipieren.
Das gesamte Interview mit Dr. Ann Cavoukian sowie weitere Informationen zur Anmeldung zum Podcast “Engage: A Genetec Podcast” sind zu finden unter www.genetec.com/engage.

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Genetec zeigt vereinheitlichte Sicherheitslösung Security Center auf der digitalen Messe Wiley Industry Days 2020

Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, zeigt mit Security Center seine zentrale Lösung für vereinheitlichtes Sicherheitsmanagement auf der ersten vom Wiley-Verlag ausgerichteten digitalen Messe Wiley Industry Days 2020.

Security Center vereinheitlicht IP-basierte Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Nummernschilderkennung, Kommunikation und Analyse auf einer einzigen Plattform. Alle Produkte von Genetec nutzen die Vorteile moderner Netzwerktechnologie und basieren auf einer offenen Architektur, sodass Anwender aus einem breiten Spektrum von Endgeräten (Kameras, Türkontrollen, Schlösser, PoE Devices) und Drittanbieter-Systemen wählen können.
Genetec entwickelt darüber hinaus Cloud-Lösungen und -Services. Sie erhöhen die Sicherheit und tragen dazu bei, dass Regierungsverantwortliche, Unternehmen, Verkehrsbetriebe sowie Städte und Gemeinden die Daten ihrer Sicherheitssysteme nutzen können, um ihre Betriebsabläufe zu optimieren und gleichzeitig laufende Kosten zu senken.
„Digitale Messen wie die Wiley Industry Days sind für uns die perfekte Gelegenheit, unsere vereinheitlichten Sicherheitslösungen in Corona-Zeiten zu präsentieren“, sagt Kay Ohse, Regional Sales Director Germany, Switzerland, Austria, Eastern Europe bei Genetec. „Mit Security Center haben unsere Kunden nicht nur alle Sicherheitssysteme auf einer Plattform im Blick, sondern können auch die gesammelten Daten der gesamten Infrastruktur dazu nutzen, ihre Betriebsabläufe zu optimieren und Zeit sowie Geld zu sparen.“
Die Wiley Industry Days 2020 finden vom 16.-19. November statt. Der Genetec-Stand befindet sich in der Security und Safety Halle. Die kostenlose Anmeldung ist möglich unter https://wiley.6connex.eu/event/industrydays/login.
Weitere Informationen zu Genetec Security Center: https://www.genetec.com/de/losungen/alle-produkte/security-center

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Europäischer Dachverband der Sicherheitswirtschaft

Friedrich P. Kötter als 1. Vizepräsident der CoESS bestätigt

Seit 2014 prägt Friedrich P. Kötter als 1. Vizepräsident der Confederation of European Security Services (CoESS) auch auf europäischer Ebene maßgeblich die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der Sicherheitsbranche. Jetzt bestätigten die Mitglieder des europäischen Dachverbandes der Sicherheitswirtschaft den Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe und Vizepräsidenten des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) erneut in diesem Amt.

Bei der Mitgliederversammlung, die Corona bedingt erstmals virtuell stattfand, wurde Vinz van Es zum neuen CoESS-Präsidenten gewählt. Der Präsident des niederländischen Sicherheitsverbandes folgt auf Marc Pissens, der nach 18-jähriger Amtszeit nicht erneut angetreten war und von den Mitgliedern als Anerkennung für sein erfolgreiches Wirken zum CoESS Ehrenpräsidenten ernannt wurde. 2. Vizepräsident ist jetzt Eduardo Cobas, Generalsekretär des spanischen Verbandes. „Ich bedanke mich bei den Mitgliedern recht herzlich für ihr Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Vinz van Es und Eduardo Cobas. Gemeinsam werden wir den unter Marc Pissens eingeschlagenen Kurs weiter konsequent beibehalten, uns auf allen Ebenen mit voller Kraft für die Stärkung des Best-Value-Prinzips einzusetzen“, sagte Friedrich P. Kötter, der in der CoESS zudem Präsident der Arbeitsgruppe „Airport Security“ ist. „Denn die stetig steigenden Herausforderungen beim Wirtschaftsschutz, bei der öffentlichen Sicherheit oder auch aktuell bei der Eindämmung der Corona-Folgen z. B. durch verlässliche Zutrittskontrollen unterstreichen nachhaltig die Bedeutung des Faktors Qualität. Die Auftraggeber haben es also in erheblichem Maße selbst in der Hand, Sicherheit, Seriosität und Zuverlässigkeit bei der Dienstleistungserbringung zu gewährleisten, indem sie eben nicht in erster Linie nach dem billigsten Preis vergeben, wie dies gerade hierzulande bei öffentlichen Ausschreibungen nach wie vor viel zu oft der Fall ist. Deutschland sollte daher dem Beispiel europäischer Nachbarn wie etwa Spanien folgen und das Bestbieterprinzip zum verbindlichen Vergabekriterium machen.“Für die praxisnahe Umsetzung dieser qualitätsorientierten Vergabe können die Auftraggeber dabei auf das bereits vor mehr als 20 Jahren von der CoESS und dem europäischen Gewerkschaftsbund UNI-Europa entwickelte sowie 2015 aktualisierte Bestbieterhandbuch zurückgreifen (http://www.securebestvalue.org/wp-content/uploads/2014/11/Best_Value_Manual_DE.pdf). Die Bedeutung der Sicherheitsbranche bei der Pandemiebekämpfung zeigt die CoESS zudem im neuen White Paper „The New Normal 2.0: Private Security and COVID-19 in Europe. A Strategic Review and Foresight“ (https://www.coess.org/newsroom.php?page=white-papers) auf.

Hierauf basierend formuliert der Dachverband dringende Empfehlungen an Politik, Behörden und Auftraggeber, die eine nachhaltige Erholung der Branche gewährleisten und ihre Rolle weiter stärken sollen. Sie knüpfen an das Bestbieterprinzip an und umfassen u. a. folgende Aspekte:

  • Faire Auftragsbedingungen: Rein preisorientierte Ausschreibungen und unzurei­chen­de Vergabepraktiken stehen in erheblichem Gegensatz zur Relevanz, die den Dienstleistern für die öffentliche Sicherheit und die Wertschöpfungskette vieler Branchen zukommt. Solche Rahmenbedingungen begünstigen das Umgehen von Tarifverträgen, Sozialstandards und anderen Vorschriften – zu Lasten des Schutzniveaus beim Kunden und den Arbeitsbedingungen der Sicherheitsbeschäftigten. Hier sind neben den Auftraggebern vor allem die Behörden in der Pflicht, gemeinsam mit den Sozialpartnern Lösungen für diese gerade in Krisenzeiten wachsenden Herausforderungen zu entwickeln.
  • Prävention: Die Pandemie hat die Anfälligkeit moderner Gesellschaften und insbesondere kritischer Infrastrukturen wie nie zuvor verdeutlicht. Gerade deshalb müssen Wirtschaft und öffentliche Hand ihre Investitionen in die Prävention weiter ausbauen. Dabei sollten sie gleichermaßen auf qualifizierte Dienstleister wie neueste technische und digitale Lösungen setzen.
  • Ausbildung: Um die Personalrekrutierung auch in Krisenzeiten stabil zu halten, sind Online-Schulungen zu forcieren. Damit soll u. a. dem Wegfall von Präsenzveranstaltungen wie hierzulande während des Shutdowns im letzten Frühjahr vorgebeugt werden.
  • Systemrelevanz: Die Sicherheitsbranche ist ohne Abstriche als systemrelevanter Faktor anzuerkennen, damit die Beschäftigten in Krisensituationen wie der Pandemie uneingeschränkt und ohne persönliche Nachteile ihre für Staat, Wirtschaft und Bürger bedeutsame Arbeit ausüben können.
  • Staatliche Unterstützung: Speziell die Fortführung der Kurzarbeit im Aviation-Sektor hat zentrale Relevanz. Denn es ist wichtig, dass die Dienstleister u. a. mit Hilfe dieses Instruments ihre Beschäftigten an Bord halten können, damit zum Start der wirtschaftlichen Erholung wieder genügend Personalkapazitäten zur Verfügung stehen. Dieser Faktor trägt angesichts der angeführten Bedeutung unserer Branche somit wesentlich dazu bei, die Funktionsfähigkeit der Flughäfen zu gewährleisten.

-PM KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen-

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SALTO Systems übernimmt GANTNER Electronic

SALTO Systems, ein führender Hersteller von elektronischen Zutrittskontrolllösungen, hat die auf elektronische Zutritts-, Ticketing- und Abrechnungssysteme sowie intelligente Schrankschließsysteme spezialisierte GANTNER Electronic Austria Holding GmbH erworben. Im Zuge dessen hat sich auch die Struktur der Anteilseigner von SALTO geändert.

SALTO Systems hat GANTNER Electronic übernommen © SALTO SYSTEMS Mit rund 1.200 Beschäftigten in 40 Ländern, von denen mehr als 230 in der Forschung und Entwicklung arbeiten, einem Umsatz von 260 Millionen Euro sowie der Ausstattung von jährlich über einer Million Zutrittspunkten festigt SALTO zusammen mit GANTNER seine Position als ein weltweiter Marktführer im Bereich der elektronischen Zutrittskontrolle. Die Übernahme erfolgte durch eine Kombination aus Kapitalerhöhung, Bankfinanzierung und Barmitteln. Die Kapitalerhöhung beläuft sich auf 125 Millionen Euro und wurde sowohl von bestehenden Aktionären wie ALANTRA (ES) als auch neuen Investoren wie SOFINA (BE), PENINSULA CAPITAL (LUX) und FLORAC (FR) gezeichnet. Finanzinvestoren halten dadurch nun zusammen 30 % der Anteile von SALTO, die übrigen Anteile verbleiben bei den Gründern und dem Managementteam des Unternehmens (60 %) sowie privaten Investoren (10 %). SALTO ist ein führender Hersteller von elektronische Zutrittskontrolllösungen mit internationalen Anwendern in den Branchen Bildung (Princeton University, University of Oxford), Hotellerie (Estrel Berlin, Kulm St. Moritz, Hilton, Meliá Hotels & Resorts,), Gesundheitswesen (Hirslanden AG, Universitätsklinikum Düsseldorf), Industrie & Öffentliche Einrichtungen (Französische Nationalversammlung, T-Mobile), Bürogebäuden (IWG Group, The Executive Center), Einzelhandel (BBVA, Migros), Coliving & Studentenunterkünfte (The Student Hotel, Sonder) und Wohnungsbau (Greystar). Mit einem der breitesten Produktportfolios weltweit ist SALTO in der Lage, praktisch alle Anforderungen zu erfüllen und somit nahezu jeden Zutrittspunkt in Gebäuden und Liegenschaften auszustatten. Die Zutrittsmanagementsoftware von SALTO bietet eine intuitive, benutzerfreundliche Oberfläche, die eine einfache und sichere Verwaltung für Anwendungen jeder Art und Größe gewährleistet. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren sein Portfolio um Clay (NL) und Danalock (DK) erweitert, womit es seine Position insbesondere in den Bereichen Cloud und Mobile Access gestärkt hat. GANTNER ist ein auf elektronische Zutrittssysteme, intelligente Schrankschließsysteme, Ticketing- und Abrechnungssysteme sowie Zeiterfassung spezialisiertes österreichisches Unternehmen. Eine kunden- und dienstleistungsorientierte Firmenkultur positioniert GANTNER für eine Vielzahl von Kunden als Wunschpartner – von kleinen und mittelständischen bis hin zu branchenführenden Fortune-500-Unternehmen. „Die Aufnahme von GANTNER in das Portfolio von SALTO bietet eine blendende Zukunftsperspektive, unsere heute schon bestehende Position als Anbieter der branchenbesten elektronischen Zutrittslösungen weiter auszubauen“, erklärt Javier Roquero, Mitgründer und CEO von SALTO. „Das Angebot von GANTNER erweitert und diversifiziert unser Produktportfolio um innovative Schließlösungen sowie bargeldlose Ticketing- und Bezahlsysteme, wodurch wir unseren Endkunden umfassendere Lösungen anbieten können, die über das Zutrittsmanagement hinausgehen. Wir freuen uns sehr, GANTNER in der SALTO Familie begrüßen zu dürfen.“ „Dank der neuen Partnerschaft mit SALTO können wir unser Produktportfolio erweitern, wichtige Synergien nutzen, Märkte noch gezielter bearbeiten und die Segmente punktgenau bedienen. Damit sind wir optimal positioniert, um unser Wachstum weiter fortzusetzen“, sagt Elmar Hartmann, Geschäftsführer von GANTNER. SALTO und GANTNER werden neue Wachstumsprojekte gemeinsam umsetzen. Das Unternehmen wird seinen Kunden durchgängige und nahtlose Lösungen über unterschiedlichste Bereiche aus einer Hand anbieten, z.B. die Benutzung von Zufahrten, Haupteingängen, Aufzügen, Ticketing, bargeldloser Bezahlung, Schließfächern, Bürotüren, Kantinen und Freizeiteinrichtungen mit einheitlichen kontaktlosen Berechtigungen. „Wenn es etwas gibt, was uns die COVID-19-Pandemie gelehrt hat, dann ist es die Notwendigkeit, Systeme bereitzustellen, die physische Kontakte zu reduzieren helfen“, sagt Javier Roquero. „GANTNER hat mannigfaltige Lösungen entwickelt, die Anwendern eine größere Unabhängigkeit beim Zutritt, bei der Bezahlung von Waren, beim Kauf von Eintrittskarten und beim Zugang zu Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen ermöglichen. Dies fügt unseren kontaktlosen Lösungen für die Zutrittskontrolle einen unglaublichen Mehrwert hinzu.“

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Homepage des Forschungsprojekts BASIC ist online

Die Projekthomepage des Forschungsprojekts „Resilienz der Bargeldversorgung – Sicherheitskonzepte für Not- und Krisenfälle (BASIC)“ ist online. Unter https://bargeldversorgung.org/ finden Sie zukünftig, neben der Projektbeschreibung und Informationen zu den Projektpartnern, auch Publikationen, die im Rahmen des Projekts entstehen.

Das Verbundvorhaben BASIC setzt sich die Entwicklung eines neuen Sicherheitsrahmenkonzepts zum Ziel, mit dessen Hilfe insbesondere die Geld- und Wertdienstleister in die Lage versetzt werden sollen, eigene weiterführende Konzepte zur Absicherung ihrer Arbeitsprozesse zu entwickeln. Die Rolle der Dienstleister, als zentrales Bindeglied zu allen anderen Akteuren des Bargeldkreislaufs, erfordert dabei eine besondere Berücksichtigung ihrer Schnittstellen und Kommunikation mit diesen Akteuren. Die Beeinträchtigung bzw. der Ausfall von Kommunikationswegen (Internet, Telefonie) schadet dem normalen Ablauf im Bargeldkreislauf erheblich. Ergänzend zu den Arbeiten am Sicherheitsrahmenkonzept wird daher die Entwicklung eines technischen Lösungskonzepts angestrebt, das die Steuerung der Logistikprozesse auch unter dem Einfluss extremer Störungen ermöglichen soll. Das BASIC-Projekt wird seit Januar 2020 von einem Forschungskonsortium, bestehend aus dem Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS), der BDGW, der Cash Logistik Security AG und der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) durchgeführt. Assoziierte Partner sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Commerzbank AG, die European Security Transport Association (ESTA) sowie der Handelsverband Deutschland e. V. (HDE). Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre und das Projektvolumen beträgt eine Million Euro. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und im Rahmen des Programms der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit“ durchgeführt.

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Kooi übernimmt Argosguard

Kooi übernimmt die Argosguard GmbH mit Sitz in Potsdam/ Wien. Die vollständige Übernahme passt perfekt zur Wachstumsstrategie der auf temporäre mobile Videoüberwachung spezialisierten Kooi-Gruppe.

Kooi fokussiert sich seit geraumer Zeit auf internationale Märkte. Dabei steht Sicherheit immer im Mittelpunkt: „Wir streben die Schaffung einer Welt an, in der unsere Kunden ihr Terrain am nächsten Morgen genauso vorfinden, wie sie es am Abend verlassen haben. Das machen wir, indem wir beobachten, überwachen, vorbeugen und erforderlichenfalls aktiv werden“, so CEO Pieter Kooi. Kooi hat sich auf temporäre mobile Videoüberwachung sowie mit innovativen Technologien auf die mobile Brandfrüherkennung in der Abfallwirtschaft und Kompostierung spezialisiert und setzt seine Expertenkenntnisse in weiteren Branchen wie der Bauwirtschaft, Infrastruktur, Wind- und Solarenergie ein. Einzigartig machen Kooi die eigene Fertigung, maßgeschneiderte Lösungen und das eigene 24/7 PAC-zertifizierte Alarm Center. Kooi Security hat Niederlassungen in vier europäischen Ländern mit rund 130 Mitarbeitern und bedient Kunden in insgesamt 20 Ländern Europas. Mit der Übernahme von Argosguard schafft Kooi Familienzuwachs eines Top-Performers, mit dem das Marktpotenzial um weitere Lösungsmöglichkeiten erweitert wird und treibt die europäische Expansion weiter nach vorne. Argosguard steht für Exklusivität sowie Remote- Mobile-Video-Solutions (RMVS) state of the art und hat Firmensitze in Deutschland (Potsdam) und Österreich (Wien). Die technische und infrastrukturelle Plattform von Kooi und Argosguard sind kompatibel und ergänzen einander perfekt. Argosguard ist unter anderem in den Bereichen kritische Infrastrukturen, der Logistik sowie der Automotive- Wirtschaft in D/A/CH sowie in Frankreich tätig. Mit der Erweiterung um die hoch erfolgreich, in interessanten Märkten positionierte Argosguard, wird das weitere international ausgerichtete Wachstum vorangetrieben. “Durch diese Übernahme bekommen wir auch eine solide Basis in Österreich“ so CEO Pieter Kooi. Zugleich findet eine Umbenennung der bisherigen Kooi Security in Kooi statt. Pieter Kooi, CEO der Gruppe, erklärt: „Wir sind kein traditionelles Securityunternehmen, sondern eine Gruppe, die innovativ und experimentierfreudig ist. Das Kerngeschäft bleiben temporäre mobile Videoüberwachungen, die zeitgemäß interpretiert und transformiert werden.“

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Luftsicherheitsunternehmen wählen Udo Hansen erneut zu ihrem Präsidenten

v.l.n.r.: Andy Matthias Müller, Martin Budweth, Udo Hansen, Nicole Oppermann, Glenn Murphy (es fehlt Peter Haller) © BDLSDie Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen bestätigte Udo Hansen heute in seinem Amt als Präsident des Verbandes. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Mitglieder in meine Arbeit“, so Hansen nach der Wahl. Wie auch Hansen wurden Vizepräsidentin Nicole Oppermann (DSW Deutscher Schutz- und Wachdienst GmbH + Co. KG) sowie die Vizepräsidenten Glenn Murphy (I-SEC Deutsche Luftsicherheit SE & Co. KG) und Peter Haller (All Service Sicherheitsdienste GmbH) wiedergewählt. Neu in das Präsidium gewählt wurden Martin Budweth (FraSec Fraport Security Services GmbH) und Andy Matthias Müller (Securitas Aviation Service GmbH & Co. KG). 

„Die Coronapandemie und ihre Auswirkungen auf den Luftverkehr bedeutet für das nun in Teilen neubesetzte Präsidium des Verbandes auch weiterhin einiges an Arbeit. Ich bin überzeugt, dass wir in den nächsten Monaten gemeinsam einen vertretbaren Weg aus dieser Krise finden“, so Hansen. Rainer Friebertshäuser wurde in seiner Tätigkeit als Tarifkommissionsleiter ebenso bestätigt wie Ilona Martinov (Securitas GmbH Aviation Service International) und Axel Stefan (STI Security Training International GmbH) als Rechnungsprüfer. Präsident Hansen und das Präsidium bedankten sich bei Peter Lange und Manfred Buhl, die in diesem Jahr nicht wieder für ein Amt im Präsidium zur Verfügung standen, für ihre geleistete Arbeit und wünschen Manfred Buhl für seinen Ruhestand sowie Peter Lange in seiner neuen Funktion alles Gute.

Track & Trace-Softwarelösungen im Bargeldsektor

ALVARA | Digital Solutions baut Lösungsportfolio weiter aus

ALVARA | Digital Solutions, die auf Track & Trace-Softwarelösungen für den Bargeldkreislauf und die Logistik spezialisierte Unternehmensgruppe, schöpft Synergien aus ihrer Holding und erweitert ihr Produktportfolio. Die Gruppe reagiert damit auf die zunehmende Digitalisierung in der Finanzbranche und im Handel, die den Bedarf nach sicheren und kosteneffizienten Softwarelösungen für die Bargeldprozesse noch deutlicher sichtbar werden lässt.

„Unsere Ausgangsposition auf die Veränderungen im Markt zu reagieren, ist durch die Zukäufe von der IT Kompetenz Gesellschaft für innovative Informationstechnologie mbH und von Safelogy SAS optimal“, sagt Bernd Hohlfeld, Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions. „Da alle Unternehmen in unserer Holding mit Wertdienstleistern, Retailern und Finanzinstituten zusammenarbeiten, können sie im Bargeldmanagement und -handling langjährige Erfahrungen vorweisen. Die dadurch möglichen Synergien sind ein wertvoller Baustein unserer Strategie, die europäische Marktführerschaft auszubauen.“

Positive Skaleneffekte werden dabei unter anderem bei der Softwareentwicklung für Cash Center (für Wertdienstleister), für die Hauptkasse (für Finanzinstitute) oder für die Online-Plattform (für alle Bargeldakteure) ALVARA ICC sichtbar. Die Kompetenzbündelung innerhalb der Gruppe sorgt für eine Harmonisierung und optimale Weiterentwicklung der Lösungen und ergänzt das Portfolio von ALVARA | Digital Solutions um neue Services, wie beispielsweise das proaktive Monitoring von Smart-Safes über Universal Cloud von Safelogy. Jene können beispielsweise künftig – ganz im Sinne des IoT (Internet of Things) – selbst ihre Wartung beauftragen, Geld bestellen oder einen Wertdienstleister anfordern. Möglich ist inzwischen auch die digitale Fahrerlegitimation inklusive digitaler Quittung sowie die Einmal-Code-Generierung, die auf die Digitalisierung von physischen Schlüsseln abzielt. Die Synergien wirken sich zudem auch auf Basisfunktionalitäten aus, wie etwa das Ticketing, die Zentralisierung der Stammdaten oder eine zentrale Faktura (automatische Abrechnung).

„Unsere bestehenden und künftigen Kunden werden von unserem gebündelten und stetig anwachsenden Prozess- und Branchen-Knowhow profitieren“, ist sich Thomas Vietze, zweiter Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions, sicher. „Sie können mit Hilfe unserer Lösungen die Digitalisierung und Automatisierung ihrer Prozesse vorantreiben – und das sogar medienbruchfrei, da alle Lösungen über alle Bargeldakteure hinweg durchgängig vernetzt sind.“

Die praxisbewährte und vielfach eingesetzte Plattform ALVARA ICC nimmt dabei die Rolle des zentralen Datenbrokers ein. Alle technisch relevanten Daten laufen hier zusammen und werden in die vernetzten Systeme (beispielsweise von IT Kompetenz und Safelogy) weiterverteilt. Auf diese Weise können die IT-Lösungen in den verschiedenen Bereichen nahtlos miteinander kommunizieren und für die Kunden messbare Mehrwerte schaffen.

 

In die drei Jahrzehnte seit der Wiedervereinigung fielen für KÖTTER Security z. B. die Sicherheitsmaßnahmen bei der Verabschiedung der westalliierten Streitkräfte (1994). © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

30 Jahre Wiedervereinigung: Mutig neue Chancen nutzen

Fast 11.000 Tage ist Deutschland wieder eins, wenn sich die Wiedervereinigung am kommenden Samstag, 3. Oktober, zum 30. Mal jährt. Neben dem Stolz auf die Überwindung der staatlichen Teilung steht das Zusammenwachsen der Menschen im früheren West und Ost im Fokus. Der Neuanfang hin zur heutigen Leistungsstärke spiegelt sich exemplarisch in der Dienstleistungsbranche und damit in der dortigen Entwicklung der KÖTTER Unternehmensgruppe wider.

Bei der Etablierung privater Sicherheitsdienste, die den Grundstein für das heutige Facility-Services-Portfolio legte, wurde die KÖTTER Unternehmensgruppe zum Vorreiter und gehörte damit zu den ersten Dienstleistern überhaupt zwischen Ostsee und Thüringer Wald. „Die deutsche Wiedervereinigung ist für mich das herausragende politische Ereignis. Es ist bewundernswert, was die Bürger und auch die Politik damals gewagt und vor allem erreicht haben“, sagt Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Unternehmensgruppe. „Insbesondere meine Eltern haben darin große Chancen für unser Familienunternehmen gesehen und sich innerhalb kürzester Zeit nach dem Mauerfall für ein Engagement in den neuen Bundesländern entschieden und damit einmal mehr unternehmerischen Weitblick bewiesen.“ Die Keimzelle bildete die KÖTTER Security GmbH Dresden, eine gemeinsame Gesellschaft mit dem VEB Dienstleistungsbetrieb Dresden. Ihre Gründung datiert vom 7. Juni 1990 – also vor Inkrafttreten der Wirtschafts- und Währungsunion und DM-Einführung am 1. Juli. Diese Gesellschaft ging rund ein halbes Jahr später in das Familienunternehmen über. Fast parallel erfolgten zum 11. Juli in Berlin der Kauf der BOSS GmbH und die Umfirmierung in KÖTTER Security GmbH. Dann ging es „Schlag auf Schlag“: Am 1. bzw. 31. Juli 1990 starteten mit Dresden und Bitterfeld die ersten Standorte, am 1. August folgte die Security-Niederlassung Berlin. Bis Weih­ Weih­nachten 1990 waren es 6, ein Jahr später 21. Bei der Realisierung waren Flexibilität und höchster Einsatz aller Beteiligten Trumpf.

Außergewöhnliche Projekte und langfristige Kundenbeziehungen

Mutig neue Chancen zu ergreifen, ist seitdem weiter das Credo des Familienunternehmens.
In die drei Jahrzehnte fielen dabei z. B. die Sicherheitsmaßnahmen bei der Verabschiedung der westalliierten Streitkräfte (1994). Den Erfolg der hohen Dienstleistungsstandards verdeutlichen zudem die seit Jahrzehnten währenden Kundenbeziehungen. So ist KÖTTER Security seit mittlerweile 26 Jahren z. B. für die zur Radeberger Gruppe KG gehörende Berliner-Kindl-Schult­heiss-Braue­rei aktiv.

Dank an Beschäftigte

„Das damalige Engagement auf beiden Seiten und das Bestreben, die ehemalige Grenze zwischen Ost und West so schnell wie möglich auch aus den Köpfen verschwinden zu lassen und als ein Team in die Zukunft zu blicken, waren unbeschreiblich“, erinnert sich Friedrich P. Kötter. Eine außerordentliche Mannschaftsleistung somit, die es über die letzten Jahrzehnte ermöglicht hat, Aufträge für namhafte Kunden zu erbringen und außergewöhnliche Projekte zu stemmen. „Gratulation an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Verantwortlichen der betreffenden Standorte, die in diesem Sommer und Herbst ihr 30. Niederlassungsjubiläum feiern. Ihnen gebührt mein besonderer Dank und die größte Anerkennung für Ihr Engagement!“.

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Wartezeiten beim Bewacherregister weiterhin unverhältnismäßig lang

Private Sicherheitsunternehmen müssen bei der Anmeldung ihrer Mitarbeiter beim Bewacherregister (BWR) weiter unverhältnismäßig lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Darauf wies BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied Dr. Harald Olschok heute in Berlin hin. „Eine Befragung unserer Mitgliedsunternehmen hat ergeben, dass etwa die Hälfte der Unternehmen mindestens sechs Wochen auf die Freigabe durch die zuständigen Wohnsitzbehörden warten müssen. In dieser Zeit können die Mitarbeiter nicht im Sicherheitsbereich eingesetzt werden“, sagte Olschok. Auch die Bestandsmitarbeiter seien zu einem großen Teil noch nicht freigeschaltet. Mehr als ein Drittel dieses Personenkreises hätten nach den Umfrageergebnissen die Freigabe noch nicht erhalten. Die Bearbeitungszeit habe sich seit der Einführung des BWR damit deutlich verlängert. „Als die Zuständigkeit noch bei den Behörden am Betriebssitz der Unternehmen lag, konnten mehr als 80 Prozent der Mitarbeiter nach durchschnittlich fünf Wochen eingesetzt werden,“ so Olschok weiter. Nach Einschätzung des Verbandes hapere es dabei nicht mehr an dem beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geführten Register selbst, die Software und seine Benutzeroberfläche funktioniere nach anfänglichen Problemen zufriedenstellend. „Die Schwierigkeiten liegen aktuell schwerpunktmäßig bei den Wohnsitzbehörden, die die Überprüfung vornehmen. Deren Mitarbeiter sind offenbar vielfach nicht ausreichend geschult. Gerade in kleineren Kommunen sind sie für eine Reihe von Branchen zuständig und mit der neuen Materie überfordert“, erklärte der BDSW-Hauptgeschäftsführer. Fatale Folge der langen Wartezeiten sei es, dass die Sicherheitsunternehmen neue Mitarbeiter nicht einsetzen können und somit neue Aufträge bzw. auch Bestandsaufträge nicht umfassend bedienen können. Dies sei ein unhaltbarer Zustand. „Die übergeordneten Behörden der Länder müssen dringend wirksame Maßnahmen ergreifen, um diese Missstände zu beseitigen. Die Handlungsfähigkeit unserer Mitglieder, die ihren Wert während der Coronapandemie immer wieder unter Beweis stellen, steht sonst auf dem Spiel“, sagte Olschok abschließend.