Friedrich P. Kötter © Foto: BDSW

Friedrich Kötter zum 1. Vizepräsidenten der CoESS wiedergewählt

Auf der Jahresmitgliederversammlung der Confederation of European Security Services (CoESS) am 7. Oktober 2016 in Lissabon wurde Friedrich P. Kötter in seinem Amt als 1. Vizepräsident der CoESS bestätigt.
Der Verwaltungsrat von KÖTTER Security und Vizepräsident des BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft sowie stv. Vorstandsmitglied der BDGW Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste arbeitet seit vielen Jahren aktiv im Vorstand des europäischen Dachverbandes der privaten Sicherheitsdienste mit. Er leitet den Arbeitskreis Airport Security der CoESS und ist seit 2014, 1. Vizepräsident der CoESS. Zudem wurden der langjährige Präsident der CoESS, Marc Pissens, und der 2. Vizepräsident, Javier Tabernero, in ihren Ämtern bestätigt.
Mit seinem persönlichen Engagement will Friedrich P. Kötter nachhaltig für die deutschen Belange in der 1989 gegründeten CoESS (www.coess.org) eintreten, die die Interessen von 60.000 privaten Sicherheitsdiensten in 26 nationalen Verbänden vertritt.
„Die CoESS ist der Verband der Verbände für die Sicherheitswirtschaft in Europa. Ihr kommt eine Schlüsselfunktion zu, wenn es um die Gestaltung aktueller politischer Entwicklungen auf EU-Ebene geht.“ Gleichzeitig setze sie selbst und über ihre nationalen Verbände wichtige Maßstäbe für die Weiterentwicklung des Sicherheitsmarktes.
In diesem Kontext komme dem stetigen Ausbau und der Vereinheit­lichung von Qualitätsstandards innerhalb der Sicherheitswirtschaft zentrale Bedeutung zu. „Sie sind das A und O, um den Kunden professionelle Sicherheitslösungen zu bieten, bei denen personelle Sicherheit durch gut ausgebildete Mitarbeiter und moderne Sicherheitstechnik Hand in Hand gehen“, ist der 50-Jährige überzeugt.
Zu den Eckpfeilern dieses Vorgehens gehört die „Best Value Initiative“ der CoESS, die gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund UNI-Europa und finanzieller Unterstützung der EU umgesetzt wurde. Insbesondere das im vergangenen Jahr überarbeitete „Bestbieterhandbuch“ gibt Auftraggebern wertvolle Hilfestellungen an die Hand, um die Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen maßgeschneidert an den eigenen Anforderungen auszurichten und dabei die optimale Kombination aus Preis und Qualität zu erzielen.

Mobotix Logo © Foto: MOBOTIX

MOBOTIX mit intelligenten Lösungen auf der Security 2016

Kundenorientiert und innovativ mit einem neuartigen Sicherheitskonzept für den Perimeterschutz zeigt sich MOBOTIX auf der Security in Essen mit IP-Video-Komplettlösungen

MOBOTIX präsentierte auf der Security Essen Produktneuheiten und Innovationen im Bereich der IP-Video-Technik. Maßgeschneiderte Lösungen mit Mehrwert für Einzelhandel, Verkehrs- und Transportwesen sowie Industrie und Logistik bildeten einen Schwerpunkt am neuen MOBOTIX-Messestand.
Die Besucher erwartete hier eine neuartige Lösung für effizienten Perimeterschutz mit zuverlässigem Alarmmanagement, die MOBOTIX in Zusammenarbeit mit Konica Minolta entwickelt hat. Plug&Play Komplettsysteme, Integrationslösungen mit marktführenden Kooperationspartnern sowie eine noch leistungsfähigere Version der Videomanagement-Software MxManagementCenter 1.3 standen außerdem im Fokus des MOBOTIX Auftritts bei der diesjährigen Security. 

Lösungen mit Mehrwert für Einzelhandel, Transportwesen, Perimeter und Industrie
Mit dem Ziel einen bestmöglichen Perimeterschutz zu bieten, hat MOBOTIX gemeinsam mit Konica Minolta ein neues Sicherheitskonzept entwickelt, das die MOBOTIX Video- und Thermaltechnologie und den 3D-Laserscanner (3D-LiDAR) von Konica Minolta verbindet. Durch diese Kombination kann eine automatische Datenanalyse Ereignisse besser auswerten. Nicht nur durch die Bewegung im Bild, sondern auch durch einen definierten Abstand und die Objektgröße lassen sich Ereignisse optimal abgrenzen. Mit der integrierten Kassenanbindung (POS) sowie der kameragestützten Bild- und Datenanalyse zeigte MOBOTIX am Messestand speziell für den Einzelhandel eine Lösung, die wertvolle Zusatzinformationen liefert. Mit Hilfe von Thermalradiometrie und der Eventlogik der intelligenten Kamera von MOBOTIX können temperaturkritische Prozesse in der Industrie zuverlässig überwacht und Gefahren frühzeitig abgewendet werden. Eine ausgereifte hemisphärische Kameratechnik, dezentrale Aufzeichnung und Eventlogik sowie robustes Design zeichnen die Sicherheitslösung von MOBOTIX für den Einsatz in Fahrzeugen, zum Beispiel einem Bus, aus. 

Neue Version MxMC 1.3 mit optimiertem Bedienkonzept
In der MxMC Version 1.3 hat MOBOTIX eine neue Geräteleiste mit Baumstruktur umgesetzt, die eine übersichtliche Anordnung und einfaches Navigieren zwischen Kameras und Ansichten sowie das Markieren beliebiger Kameras und Kameragruppen als Favoriten ermöglichen. Neben der verbesserten Benutzerfreundlichkeit zeichnet sich die neue Version auch durch eine gesteigerte Performance auf Windows- und Mac OS X-Geräten aus. 

Offen für den Markt: Integrationslösungen mit Partnern
Am Messestand von MOBOTIX wurden neue Lösungen mit verschiedenen Kooperationspartnern vorgestellt. Mit MxDigitizer lassen sich jetzt auch analoge Kameras in ein MOBOTIX System einbinden. Neben der Umwandlung des analogen in ein digitales Signal, stellt MxDigitizer auch dezentrale Funktionen wie MxActivitySensor, Speicherung auf der Kamera und die Eventlogik zur Verfügung. „Wir positionieren uns nicht nur als Systemanbieter mit noch leistungsfähigeren Produkten, sondern verbessern auch die Integration der MOBOTIX Kamerasysteme. Mit der nahtlosen MxPEG Integration in die Videomanagement-Plattform Security Center von Genetec erschließen wir uns und unseren Partnern neue Potentiale“, sagt Dr. Tristan Haage, Vertriebsvorstand der MOBOTIX AG, zur Technologiepartnerschaft mit Genetec. Dadurch können mittelständische und große Unternehmen mit mehreren Niederlassungen ihre Sicherheitsprojekte auf einer Plattform mit offener Systemarchitektur umsetzen. 

Einfache und schnelle Installation: Plug&Play von MOBOTIX
MOBOTIX hat zwei verschiedene Plug&Play-Lösungen entwickelt, mit denen sich das MOBOTIX System einfach und schnell in Betrieb nehmen lässt. So sind zum einen das Kamera-NAS-System und zum anderen das IP-Video Komplettset für die Haustür vorkonfiguriert. Die Vorkonfiguration unterstützt Standard-Anwendungen einer Videosicherheitsanlage bzw. der IP-Video-Türstation. Beim Kamera-NAS System greift MOBOTIX auf hochwertige Netzwerkspeicher von Technologiepartnern wie Overland/Tandberg zurück.

LOGO ASW Norddeutschland (© Foto: ASWN)

Namensänderung - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland

Eine jahrzehntelange Tradition geht zu Ende. Der 1969 gegründete VSWN, Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V., hat sich umbenannt in ASW Norddeutschland, Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.
Das Vereinsgericht Hamburg hat den neuen Verbandsnamen bestätigt.
Die ASWN ist eine gemeinnützige Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft in Norddeutschland für die Sicherheit in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und öffentlich-rechtlicher Körperschaften. Der Verbandssitz ist Hamburg. Das Verbandsgebiet umfasst die fünf norddeutschen Bundesländer. Alle regionalen Sicherheitsverbände haben für sich seit Beginn dieses Jahres den Begriff Allianz in ihren Namen gewählt, um intensiver als Einheit ihr Ziel "Sicherheit für die Wirtschaft" gemeinsam mit der Allianz für die Sicherheit der Wirtschaft des Bundes zu vertreten. Eigenständigkeit und Regionalbezug bleiben erhalten.
Bundes- und Regionalverbände haben nun auch ein einheitliches Corporate Identity.
Sie vertreten mit hoher Fachkompetenz die Sicherheitsinteressen der KMU bis hin zu global agierenden Konzernen der deutschen Wirtschaft.

 

BDSW-Ausbildungspreis 2016 für das Securitas Ausbildungszentrum Schwerin der Securitas GmbH

Präsident BDSW Lehnert (© Foto: BDSW)„Die Jury war insbesondere vom ganzheitlichen Ausbildungskonzept des Securitas Ausbildungszentrums beeindruckt", sagte Gregor Lehnert, Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW) bei der Preisvergabe in Essen.
Die fachpraktische Verbundausbildung schaffe eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten für die Auszubildenden, fügte Lehnert hinzu und sprach von einem „vorbildlichen Ausbildungskonzept".

Securitas bietet in Deutschland vor allem Ausbildungen zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit (3 Jahre) und zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit (2 Jahre). In diesen und weiteren Ausbildungsberufen lernen bei Securitas Deutschland derzeit rund 180 Auszubildende, davon etwa 80 – in insgesamt drei Lehrjahren – im Ausbildungszentrum in Schwerin. Dort sind sie in einem ehemaligen Hotelgebäude untergebracht, in geringer Entfernung zur Berufsschule. „Wir freuen unsSecuritas Arbeitsdirektorin Biesing (© Foto: Securitas) über die Anerkennung unseres Ausbildungskonzepts und den Preis unseres Verbands", sagte Gabriele Biesing, Arbeitsdirektorin von Securitas Deutschland. Neben der theoretischen Ausbildung in der Berufsschule Schwerin und durch die eigenen internen Trainer, könne die Praxis an rund 120 Securitas-Standorten in Deutschland vermittelt werden. Das ermögliche den Auszubildenden das Kennenlernen von bis zu 50 unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen und den Erwerb von vielseitigen Fachkenntnissen, sagte Biesing. „In Mecklenburg-Vorpommern zählen wir zu den Top-Ausbildern", berichtet Detlef Strohkirch, der das Securitas Ausbildungszentrum in Schwerin leitet. Für ihn sei wichtig, Securitas mit gut ausgebildeten Nachwuchskräften zu versorgen und jedem erfolgreichen Absolventen auch einen Job in der Securitas Gruppe anbieten zu können.
Am Securitas Ausbildungszentrum Schwerin werden in einem drei Jahre laufenden Programm Fachkräfte für Schutz und Sicherheit ausgebildet. Gegründet wurde das Ausbildungszentrum im Jahr 2003, die ersten Zeugnisse gab es 2006 – seither haben dort rund 220 Fachkräfte erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Förderprogramms „MobiPro EU" haben in Schwerin inzwischen schon zehn Azubis aus Spanien und Griechenland ihren Abschluss gemacht – und intensiv Deutsch gelernt.

Spitzentreffen der Experten der Sicherheitswirtschaft und der Industrie anlässlich der Weltmesse Security Essen (© Foto: Messe Essen)

Deutsche Sicherheitswirtschaft fordert bürgerfreundliche Förderprogramme

BDI-Präsident Ulrich Grillo betont Wirtschaftskraft der Sicherheitsbranche

Die deutsche Sicherheitswirtschaft macht sich für eine bessere Zusammenarbeit mit der Politik stark. Nur so könne sichergestellt werden, dass es praxisorientierte, bürgerfreundliche Gesetze und Förderprogramme gibt, waren sich die Experten aus Industrie und Verbänden einig, die sich anlässlich der Weltmesse für zivile Sicherheit Security Essen zum Spitzengespräch trafen.
Unter Leitung des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie Ulrich Grillo rückten sie aktuelle Themen der Sicherheitsbranche in den Fokus.
„Die Sicherheitsbranche stellt mit 14,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Ihre Produkte und Dienstleistungen sind stark gefragt und unverzichtbar für die Sicherheit in Deutschland“, so Grillo. Wie stark diese Nachfrage ist, hob Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e. V. und Vorsitzender des Security Essen Messebeirates hervor: „Das gut gemeinte KfW-Förderprogramm zum Einbruchsschutz ist so gefragt, dass die staatlichen Fördermittel schon im Sommer knapp wurden. Allerdings gab es bei den Anträgen und den Voraussetzungen viele Unklarheiten. Hier wünschen wir uns für die Zukunft einen intensiveren Dialog mit der Politik, damit solche Maßnahmen für die Bürger bedarfsgerecht und praxisorientiert aufgesetzt werden.“

Die Sicherheitsexperten berieten in ihrem Spitzengespräch in Essen auch über eine Verankerung von Einbruchschutzmaßnahmen in die Baugesetzgebung. Derzeit gebe es in Deutschland ein zu niedriges Schutzniveau, hier könnten gesetzliche Maßnahmen ähnlich wie beim Brandschutz zu einer deutlichen Senkung der Fallzahlen führen.

Das Spitzengespräch fand anlässlich der Security Essen statt. Die Fachmesse gibt als Weltmesse der zivilen Sicherheit Antworten auf aktuelle Herausforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft. Vom 27. bis zum 30. September 2016 definieren in der Messe Essen rund 1.000 Unternehmen aus 45 Nationen den Standard der zivilen Sicherheit neu. Damit stellt die Security Essen erneut eindrucksvoll ihre Position als Leitmesse unter Beweis.

Preisträger Security Innovation Award 2016 (© Foto: Messe Essen)

Security Essen Innovation Award 2016: Die Gewinner stehen fest

Zahlreiche Innovationen feiern auf der Security Essen ihre Premiere. Traditionell werden viele Neuheiten auf der Messe zum ersten Mal dem Fachpublikum vorgestellt. Richtungsweisende Innovationen der Sicherheitstechnik zeichnet die Messe Essen alle zwei Jahre mit dem Security Essen Innovation Award aus. Der Preis wird in den Kategorien Technik & Produkte, Dienstleistungen und Brandschutz verliehen.
In diesem Jahr haben Aussteller der Security Essen 84 Bewerbungen eingereicht. Unter der Leitung von Jens Washausen, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes unabhängiger deutscher Sicherheitsberater- und Ingenieure e.V. (BdSI) bewertete die Fachjury die Einreichungen in Sachen Innovationsgehalt, Alleinstellungsmerkmal und Anwendernutzen. Ausgezeichnet wurden die Gewinner am ersten Messetag der Security Essen. 

Gewinner in der Kategorie Technik & Produkte

Gold Award: Hutchinson GmbH

Das Fahrzeug-Leichtschutz-Kit ist ein umfassendes, nachrüstbares Schutzkonzept für Fahrzeuge. Der Anwender kann je nach Einsatzerfordernissen und Gefährdungsszenarien neue oder bereits im Einsatz befindliche Fahrzeuge damit ausrüsten. Der Neuentwicklung liegt eine brandhemmende und extrem isolierende Fahrzeugbeschichtung zugrunde, die die Überlebensfähigkeit der Fahrzeugbesatzung entscheidend verbessert. Einsatzfahrzeuge werden bezüglich ihrer Schutzeigenschaften deutlich gehärtet. Das Hutchinson-Produkt schließt damit die Lücke zwischen ungeschützten und gepanzerten beziehungsweise sondergeschützten Fahrzeugen.

Silber Award: Novatec Sicherheit & Logistik GmbH

Mit Sensoren und kabelbasierten Detektionssystemen ausgestattete Zäune und Tore waren auch in der Vergangenheit schon Preisträger dieser Messe. Der PerimeterLocator der Firma Novatec verwendet erstmalig RFID-Beschleunigungssensoren zur kabellosen elektronischen Überwachung beliebiger Zaun- und Toranlagen. Er wird an Zäunen angebracht, aufwändige Verkabelungs- und Erdarbeiten entfallen. Das Einsatzspektrum für dieses Produkt ist natürlich deutlich größer. Es ist gleichermaßen einsetzbar für die berührungslose Aufzeichnung von Wächterkontrollgängen oder die Überwachung von Mobilien, wie etwa Container und Fahrzeuge. 

Bronze Award: Master Lock Europe SAS

Vorhängeschlösser blicken schon auf eine lange Geschichte zurück. Was soll es da noch Innovatives geben, fragt man sich. Und doch wird jetzt das Smart Padlock von Master Lock ausgezeichnet, weil es in der Kombination mit einem Smart Phone als Schlüssel, in der Ergonomie und den funktionalen Möglichkeiten neue Maßstäbe setzt. So können zum Beispiel Anwender anderen Personen zeitlich befristet das Öffnen ermöglichen oder mittels Smart Phone zurückliegende Schließungen nachvollziehen.

Gewinner in der Kategorie Dienstleistungen

Gold Award: VdS Schadenverhütung GmbH

Der Gold-Preisträger greift das Top-Thema der Unternehmenssicherheit auf: Cyber-Security. Die Experten des VdS bezeichnen es als den Brandschutz des 21. Jahrhunderts. Mit VdS Cyber-Security wird ein sehr komplexes Thema für die kleinen und mittelständischen Unternehmen greifbar und handhabbar gemacht. Die online und kostenfrei zur Verfügung gestellte Plattform Quick Check eröffnet jedem Manager die Möglichkeit, in 20 Minuten einen Überblick über die Gefährdungen, Risiken und Handlungsoptionen zu erhalten. Das Gesamtverfahren zielt darauf ab, die Komplexität von Cyber Security aufzubrechen und effektive Schutzkonzepte mit wirtschaftlichem Augenmaß umzusetzen.

Silber Award: DFBI Deutsche Gesellschaft für Fern- und Onlinebildung mbH

Mit den bedürfnisorientierten Fernlehrgängen der DFBI wird ein Dienstleistungsprodukt prämiert, das sich durch große Flexibilität und Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Die Möglichkeit, mitarbeiterspezifisch angepasste Aus- und Weiterbildungsinhalte jederzeit und überall verfügbar zu haben, spart den Sicherheitsdienstleistern Ausfallzeiten und Reisekosten und fördert ganz nebenbei die Lernmotivation. Ob mit der App auf dem Smartphone, unterwegs mit dem Tablet oder am PC zu Hause, der Mitarbeiter wird mit seinem individuellen Lernprogramm zielgerichtet auf seine Prüfungen vorbereitet.

Bronze Award: Bite AG

Die Software DISPONIC der Bite AG stellt für die Dienstplanung und Administration der Sicherheitsdienstleister wichtige Funktionalitäten zur Verfügung und wird zu vielen Arbeitserleichterungen führen. Dienstplanung, Urlaubsanträge, Fakturierung und Mitarbeiterinformationen sind hier auf innovative Art und Weise vernetzt. Sie unterstützt beispielsweise dabei, den Einsatzorten und –zeiten der Mitarbeiter selbstständig regionale und Kundentarife zuzuordnen.
 
Kategorie Brandschutz

Gold Award: Fraunhofer IMS Duisburg und Multicomsystem

Die Projektgemeinschaft aus Fraunhofer Institut Duisburg und der Multicomsystem geht mit ihrem TempTag ein wichtiges Thema des Brandschutzes an: die Brandfrüherkennung. In der hier ausgezeichneten Lösung wird ein RFID-Transponder mit einem Temperatursensor verheiratet und ermöglicht die frühzeitige Detektion kritischer Temperaturanstiege durch eine kontinuierliche Überwachung in elektrischen Anlagen sowie die Alarmübertragung an eine ständig besetzte Stelle. Weit vor der Rauchentstehung und vor einem Kabelbrand wird der Alarm ausgelöst. So wird viel Zeit für die Einleitung von Maßnahmen zum Schutz von Menschenleben und Sachwerten gewonnen.

Silber Award: Minimax GmbH & Co. KG

Die Inertgasdüse VN der Firma Minimax zeigt, wie Ingenieurwissen zu sehr praktischen Erleichterungen und Einsparungen führen kann. Bisher konnten Löschdüsen des Typs RD mit der exakten Bohrung oft erst nach der abgeschlossenen Löschrohrmontage bestellt und eingebaut werden. Das führte nicht selten zu Verzögerungen in der Inbetriebnahme und zu mehr Aufwand. Die inzwischen patentierte und VdS-zugelassene Düse VN ist modular konstruiert und kann mit verschiedenen Oberteilen ausgestattet werden. Notwendige Anpassungen der Blende können nun schnell und mit deutlich reduziertem Aufwand erfolgen.

Bronze Award: Air Inspector GmbH

Sogenannte Drohnen sind in vielen Lebensbereichen anzutreffen. Der Air Inspector ist ein patentiertes Prüfgerät für Brandmelder, die in Höhen größer als sechs Metern montiert sind. Er besteht aus einem für den Flug in Innbereichen, zum Beispiel Produktions- und Lagerhallen, optimierten Multikopter, einer Prüfeinrichtung und einer Fernbedienung. Für Errichter und Instandhalter reduzieren sich Rüstzeiten und der Aufwand zum Freiräumen von Flächen. Eine innovative und praktische Lösung, die noch dazu Spaß bei der Arbeit verschafft.

Die Redaktion von Veko-online gratuliert den Preisträgern ebenfalls recht herzlich!

Security Forum (© Foto: Messe Essen)

Rahmenprogramm der Security Essen mit vielen Neuheiten

Von smart security bis zu vernetzter Sicherheit

Wenn die Security Essen vom 27. bis zum 30. September ihre Tore öffnet, erwartet die Fachbesucher auf der Weltmesse der zivilen Sicherheit ein umfassendes Rahmenprogramm mit vielen Neuheiten.
Ein Mustergebäude mit den Innovationen im Bereich smart security, die Premiere der Fachkonferenz „Vernetzte Sicherheit“, der Brandschutztag, Aktionen zur Aus- und Weiterbildung sowie das spannungsgeladene Action Center sind dabei nur einige der Highlights.
Gemeinsam mit dem Bundesverband Sicherheitstechnik BHE rückt die Security Essen das Thema smart security in den Fokus: Ein eigens errichtetes Mustergebäude in der Halle 7 macht für Fachbesucher auf über 200 Quadratmetern Neuheiten erlebbar. Aufgeteilt in die Bereiche Bürogebäude und Privaträume sind Produkte und Lösungen zu sehen, wie smarte Häuser Gäste empfangen und im Einbruchsfall oder bei Bränden reagieren. Besonderer Wert wird dabei auf die Darstellung kompletter Szenarien mit der dazugehörigen Prozesskette gelegt: So aktiviert das Haus beim Einbruchsversuch einen Bewegungsmelder, Rollläden fahren herunter, das Außenlicht geht an und es werden Videoaufnahmen gemacht, die dann auch auf mobile Endgeräte übertragen werden.

Premiere für Fachkonferenz „Vernetzte Sicherheit“
Auf großes internationales Echo stößt die erste Fachkonferenz für vernetzte Sicherheit, die am Mittwoch, 28. September, stattfindet. Bislang haben sich Fachbesucher aus 24 Nationen angemeldet, die sich über die gestiegenen Sicherheitsanforderungen im Zeitalter von Industrie 4.0 und zunehmender Vernetzung informieren lassen wollen. Es sprechen unter anderem Experten des Fraunhofer Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit und des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am Institut für Informatik der Universität Bonn. Jeder Fachbesucher der Security Essen ist teilnahmeberechtigt und kann sich anmelden unter www.security-essen.de.

Security Innovation Award sucht die überzeugendsten Neuheiten
Am ersten Messetag wird das gut gehütete Geheimnis um die zukunftsweisendsten Neuheiten der Security Essen 2016 gelüftet: In einer Feierstunde werden die Gewinner des diesjährigen Security Innovation Awards ausgezeichnet. 84 Bewerber hatten ihre Unterlagen eingereicht, nach einer spannenden Endrunde wählte die Jury aus 15 Finalisten die Sieger in den Kategorien Technik & Produkte, Dienstleistungen sowie Brandschutz.

An allen Messetagen: Experten informieren im security-forum
Informationen to go: Im beliebten security-forum in Halle 7 geben an allen Messetagen Verbände, Hersteller und Praktiker in Vorträgen, Live- Demonstrationen und Roundtables Antworten auf aktuelle Sicherheitsfragen. So zeigt der White-Hat-Hacker Gunnar Parola gemeinsam mit dem Institut für Internet-Sicherheit, wie leicht Angreifer Daten manipulieren oder stehlen können. Hendrik Große Lefert, der Sicherheitsbeauftragte des Deutschen Fußball Bundes, informiert über die Qualifizierung des Sicherheits- und Ordnungsdienstes im Profifußball.

BDSW und Messe Essen engagieren sich für Branchennachwuchs
In Zusammenarbeit mit dem BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft veranstaltet die Weltmesse für zivile Sicherheit zum dritten Mal den Tag der Aus- und Weiterbildung. Am 27. September erwartet Auszubildende, Studenten und Umschüler ein umfassendes Programm. Die Veranstaltung gibt dem Nachwuchs die Gelegenheit, sich auf kurzen Wegen über die Sicherheitsbranche zu informieren und wertvolle Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. 

Brandschutz auf der Security (© Foto: Messe Essen) Aktion und Information beim Brandschutztag und im Action Center
Ein echter Publikumsmagnet wird auch in diesem Jahr das Action Center im Freigelände 2 sein. In spektakulären Live-Vorführungen demonstrieren Aussteller eindrucksvoll den Sicherheitsgrad ihrer Produkte. Auf dem Programm stehen unter anderem Angriffe auf schusssicheres Glas sowie Sprengungen.

Der Messe-Donnerstag steht ganz im Zeichen von Brand-Prävention und – Bekämpfung. Am Brandschutztag zeigen die Feuerwehr Essen und Aussteller aufwendige Rettungsmaßnahmen und Innovationen, die Bränden vorbeugen oder helfen, sie wirkungsvoll zu bekämpfen. 

Geführte Messerundgänge für den schnellen fachlichen Überblick
Für den kompakten und informativen Messebesuch bietet die Security Essen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit geführte Messerundgänge für Planer, Errichter und Betreiber an. Täglich um 10.30 Uhr und um 14 Uhr werden die Besucher in kleinen Gruppen fachlich moderiert über die Messe geführt und erhalten einen schnellen Überblick über die Höhepunkte der Messe, Neuheiten und innovative Lösungen.

Weitere Informationen unter: http://www.security-essen.de/impulsgeber/

Ausgestattet mit elektronischer Zutrittslösung von SALTO, The View in Köln (© Foto: SALTO)

The View in Köln mit elektronischer Zutrittslösung von SALTO

Der Name ist Programm: The View in Köln bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den Kölner Dom sowohl aus den Wohnungen als auch der Eventlocation heraus. Für die Zutrittskontrolle vertrauen die Betreiber des hochwertig ausgestatteten Baus auf eine elektronische Lösung von SALTO.
Das 1969 als Festpavillon der Kölner Messe erbaute Gebäude wurde in den letzten Jahren kernsaniert und erstrahlt als „The View“ nun in neuem Glanz. Heute beherbergt es Wohnungen, Büros, ein Café und eine Schlüsselloser SALTO Zylinder (© Foto: SALTO)Eventlocation. Für die Zugänge entschied sich Opus für eine elektronische Zutrittslösung. „Wir wollten The View nur mit modernster Technik ausrüsten und da passt eine mechanische Schließanlage nicht dazu. Unseren Bewohnern wollten wir das lästige Hantieren mit Schlüsseln ersparen und gleichzeitig eine übersichtliche und effiziente Verwaltung für uns erreichen. Das führt dann automatisch auch zu einer sicheren Lösung. Funktionell spielten eine hohe Flexibilität bei der Berechtigungsvergabe und schnelle Reaktionszeiten bei Schlüsselverlusten die wichtigste Rolle – und das erreicht man nur mit Elektronik“, erklärt Helmut Bernards, Geschäftsführer und Inhaber der Opus GmbH. Er vertraute der Empfehlung seines langjährigen Projektpartners für Zutrittskontrolle, der SM Schloss + Schlüssel GmbH aus Köln, der eine kabellose elektronische Anlage mit batteriebetriebenen Türkomponenten auf Basis der XS4 Systemplattform von SALTO konzipierte.
Das gesamte Gebäude wird schlüssellos betrieben. An sämtlichen Türen kommen insgesamt 39 elektronische XS4 GEO Doppelzylinder zum Einsatz, davon zehn in der VdS-zertifizierten Version, die eine hohe Sicherheit gegen Aufsperrversuche bietet. An der Haustür ist ein XS4 Original Wandleser installiert, um das Motorschloss anzusteuern. Insgesamt werden 80 Nutzer in dem System verwaltet. Das erledigt die SM Schloss + Schlüssel GmbH als Dienstleistung aus der Ferne.
Technologisch basiert die Zutrittslösung auf dem SALTO Virtual Network (SVN) mit patentierter Schreib-Lese-Funktionalität und verschlüsselter Datenübertragung. Im SVN werden die Informationen zu den Schließberechtigungen auf dem Identmedium gespeichert, wodurch eine Verkabelung der Türen entfällt. Gleichzeitig werden auch Informationen über gesperrte Identmedien oder bspw. Batteriestände in den Zylindern auf die Identmedien geschrieben und somit weitergegeben. „Mit dem SVN verläuft die Programmierung einfach und reibungslos. Wir müssen dadurch nicht bei jedem Schlüsselverlust vor Ort sein“, beschreibt Stefan Manderscheid, Geschäftsführer und Inhaber der SM Schloss + Schlüssel GmbH, die Vorteile in der praktischen Anwendung.

Kötter Services unterstützt „Ein Tor – ein Lächeln“ (© Foto: Kötter Services)

KÖTTER Services trägt zum Rekordergebnis der EM-Spendenaktion „Ein Tor – ein Lächeln“ bei

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft unterstützte das Familienunternehmen die erfolgreiche Spendenaktion „Ein Tor – ein Lächeln“ der Stiftung Universitätsmedizin Essen.
Bei der Spendenaktion „Ein Tor – ein Lächeln“ der Stiftung Universitätsmedizin Essen zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich konnte dank der Unterstützung der Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services und rund 200 weiteren Unternehmen bzw. Privat­perso­nen eine Spendensumme von über 72.500 Euro erzielt werden. Bei einem Pressetermin überreichte nun Frank Ackermann, Geschäfts­führender Direktor der KÖTTER SE & Co. KG Reinigung & Service, Essen u. a. gemeinsam mit Marcel Schmelzer, Kapitän der Bundesligamannschaft von Borussia Dortmund (BVB), die symbolischen Zahlen der Gesamtsumme an Vertreter der Stiftung und des Universitätsklinikums. Der Spenden­betrag kommt dem Projekt Klinikclowns sowie der Erweiterung der HNO-Klinik am Universitätsklinikum zugute.
Frank Ackermann sagte anlässlich der symbolischen Übergabe: „Wir haben die großartige Aktion ‚Ein Tor – ein Lächeln‘ als Unternehmensgruppe sehr gerne gefördert und freuen uns, einen Beitrag zu der Spendensumme von über 72.500 Euro zugunsten der Klinikclowns sowie der Erweiterung der HNO-Klinik geleistet zu haben. Denn als Familienunternehmen legen wir großen Wert darauf, mit unserem Engage­ment Verantwor­tung in der Gesellschaft zu übernehmen. Die Projekte der Stiftung Universitäts­medizin tragen dazu bei, schwerstkranken kleinen und großen Patienten neue Hoffnung zu geben.“
„Ein Tor – ein Lächeln“ fand erstmals zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 mit großem Erfolg statt. Marcel Schmelzer, Kapitän der Bundesligamannschaft des BVB, freute sich, dass bei der Neuauflage der Aktion 2016 noch einmal deutlich mehr Geld zusammenkam, als beim ersten Mal: „Obwohl es dieses Mal ‚nur‘ die EM war, sind fast 20.000 Euro mehr zusammengekommen. Ein tolles Ergebnis, von dem zukünftig viele jüngere und ältere Patienten profitieren. Meinen Glückwunsch an alle die mitgemacht haben und ein großes Dankeschön an die vielen Spenderinnen und Spender – das ist eine Super-Sache!“, so der Fußball-Profi anlässlich der Bekanntgabe der Gesamtsumme auf dem Gelände des Universitätsklinikums Essen.
Die Idee der Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“ war es, in der Region ansässige Unternehmen, Vereine und Privatpersonen zu motivieren, pro EM-Tor der deutschen Nationalmannschaft Geld für das Projekt Klinikclowns der Kinderklinik und eine notwendige Erweiterung der HNO-Klinik zu spenden – 100, 250 oder 500 Euro bei Unternehmen bzw. 2, 9 oder 25 Euro bei Privatpersonen. Insgesamt sind über 200 private und institutionelle Förderer dem Aufruf der Stiftung Universitätsmedizin und des Universitätsklinikums gefolgt und haben so zum großen Erfolg der Aktion beigetragen. Bei der EM 2016 hatte die deutsche Nationalelf das Halbfinale erreicht.

Klinikclowns und Erweiterung der HNO-Klinik
Die Spendensumme von über 72.500 Euro soll zwei Projekten zugutekommen, den Klinikclowns und der Erweiterung der HNO-Klinik.
Kinder, die wegen einer schweren Erkrankung für einen längeren Zeitraum ins Krankenhaus müssen, leiden meist sehr darunter, von ihrer Familie, ihren Freunden und ihrer gewohnten Umgebung getrennt zu sein. Oft fällt es den kleinen Patienten nicht leicht, ihren Lebensmut beizubehalten – umso wichtiger ist es, sie im Klinikalltag von ihrer schweren Situation abzulenken. Deshalb besuchen seit über zehn Jahren regelmäßig Klinikclowns die Essener Kinderklinik. Mit großem Erfolg: Viele Kinder freuen sich Tage im Voraus auf die Visiten dieser „Spezialisten“. Doch um weitere Kinder im Rahmen des Förderprojekts betreuen zu können, werden dringend Spenden benötigt, da es aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht durch die Krankenkassen finanziert wird.
Als die kleine Anna zur Welt kam, konnte sie nicht hören. Doch es gab Hoffnung:
Heute ist sie vier Jahre alt und kann hören. Dass Anna ihre Umwelt mit all ihren Sinnen wahrnehmen kann, ist der modernen HNO-Medizin zu verdanken. Am Universitätsklinikum Essen erhielt Anna eine Hörprothese, ein sogenanntes Cochlea-Implantat. In den kommenden Jahren soll die HNO-Klinik erweitert und zu einem Innovations OP der Zukunft ausgebaut werden, in dem Mediziner aus aller Welt gemeinsam heilen, lernen und forschen. Dabei spielt innovative Medizintechnik eine große Rolle. Schon in diesem Jahr soll ein vollkommen neu entwickelter OP-Roboter angeschafft werden. Mithilfe dieser Neuentwicklung können bisher schwer zugängliche Tumoren gut entfernt und den kleinen Patienten neue Hoffnung gegeben werden.

Weitere Informationen zu „Ein Tor – ein Lächeln“ und zur Arbeit der Stiftung Universitätsmedizin erhalten Sie unter www.universitaetsmedizin.de.

Vielseitige elektronische Zutrittslösung von SALTO für das IPP Greifswald

Kernfusionsexperiment Wendelstein (© Foto: SALTO GmbH)Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald nutzt eine komplexe elektronische Zutrittssteuerung, die nicht nur den Bürotrakt, sondern auch die Experiment- und Montagebereiche der Kernfusionsanlage schützt. Dabei handelt es sich um ein kombiniertes online und virtuell vernetztes System, das überdies organisatorisch die Maßnahmen zur Personensicherheit unterstützt.
Insgesamt setzt das IPP in Greifswald an über 600 Zutrittspunkten die elektronische Zutrittslösung von SALTO ein. Dazu zählen XS4 Original Beschläge, sowohl in der schmalen Version an Außen-, Flur- und Treppenhaustüren sowie in der DIN-Version an Brandschutztüren. Im Bürotrakt sind elektronische XS4 GEO Zylinder installiert: Halb- undElektronischer Doppelzylinder an einer Bürotür im IPP Greifswald (© Foto: SALTO GmbH) Knaufzylinder an den Bürotüren und Doppelzylinder an den Verbindungstüren zwischen den Büros sowie VdS-zertifizierte Zylinder in Sonderbereichen. Darüber hinaus sichern elektronische XS4 GEO Vorhangschlösser die „Burgen“ genannten rollenden Betonwände, durch die verschiedene Diagnostiken auf das Fusionsexperiment Wendelstein 7-X blicken. Für die Schranken- und Drehsperrensteuerung an der Zufahrt, an den Drehkreuzen im Eingangsbereich sowie an allen Zugängen zum Experiment- und zum Montagebereich werden XS4 Original Online-Wandleser verwendet, zum Teil mit den Funktionen Anti-Passback und Bereichswechselkontrolle.
Technologisch basiert die Zutrittslösung auf dem SALTO Virtual Network (SVN) mit patentierter Schreib-Lese-Funktionalität und verschlüsselter Datenübertragung. Als Identifikationstechnologie nutzt das IPP Mifare DESFire EV1 mit 128-Bit-AES-Verschlüsselung. Die Berechtigungsverwaltung erfolgt zentral mit der Managementsoftware ProAccess von SALTO. Die Zuordnung zu den einzelnen Zutrittsgruppen übernehmen außerdem die jeweiligen Fachabteilungen über die Mandantenfunktion „Department“.
Zu den Anforderungen an die Zutrittslösung gehörte eine Data-on-Card-Technologie, um die Verkabelung der Innentüren zu sparen, die Integration in die zentrale Sicherheitssteuerung für dynamische Änderungen der Berechtigungen abhängig vom Experimentstatus, die Ansteuerung des Fluchtwegsystems an etlichen Türen sowohl von der Innen- als auch Außenseite sowie die Integration der Zeiterfassung. Entscheidende Kriterien für die Wahl von SALTO waren das reibungslos funktionierende System, die Möglichkeit der Echtzeit-Überwachung ausgewählter Bereiche, die Ausfallsicherheit der batteriebetriebenen Türkomponenten und die gute Bedienbarkeit der Gesamtlösung.