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Luftsicherheit: Tarifeinigung erzielt

Die Vertreter der Gewerkschaft ver.di und des BDLS konnten sich in der fünften Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 23 000 Beschäftigten der Luftsicherheit einigen.

„Nach intensiven Verhandlungen haben wir in der Nacht ein Ergebnis erzielen können, das über die nächsten drei Jahre Erhöhungen von jährlich 3,5 bis 9,77 Prozent vorsieht“, so BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser.

Die Arbeitgeber konnten die Gewerkschaftsvertreter von ihrer Struktur zur Angleichung der Löhne in den einzelnen Tätigkeitsbereichen überzeugen. „Mit dieser Struktur schaffen wir es, die Entgeltgruppen in den Bundesländern in den nächsten Jahren anzugleichen – für die Luftsicherheitsassistenten erfolgt diese Angleichung bereits innerhalb der Laufzeit des heutigen Tarifabschlusses“, so Friebertshäuser.

Für die Beschäftigten bedeutet die Einigung Erhöhungen in drei Schritten, jeweils zum 01.03.2019, 01.01.2020 sowie 01.01.2021. Für die Luftsicherheitsassistenten, die Passagier- und Handgepäckkontrollen durchführen, erfolgt die erste Erhöhung bereits zum 01.02.2019.

Die Vertragsparteien werden gemeinsam eine Allgemeinverbindlichkeit des Vertrages beantragen und sich für die Schaffung eines Fortbildungsberufes zur Luftsicherheitsfachkraft einsetzen. Des Weiteren einigte man sich darauf, zeitnah in Verhandlungen zu einem Entgeltrahmen- sowie Manteltarifvertrag einzusteigen.

Die Vertragsparteien haben eine Erklärungsfrist bis zum 18.02.2019 vereinbart.

Geld- und Wertdienste: Knappe Mehrheit für Tarifabschluss

Michael Mewes, Vorstandsvorsitzender der BDGW Foto: © BDGWAuf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung haben die Mitglieder der BDGW mit 54,5 Prozent dem am 3. Januar nach einem 14-stündigen Verhandlungsmarathon erzielten vorläufigem Tarifergebnis mit der Gewerkschaft ver.di zugestimmt.

„Das knappe Ergebnis nach einer langen und kontroversen Diskussion spiegelt die große Verärgerung unserer Mitgliedsunternehmen über den überzogenen dreitägigen „Warnstreik“ der Gewerkschaft Anfang Januar sowie den deutlich über der "Schmerzgrenze" liegenden Erhöhungen wieder,“ so der Vorstandsvorsitzende der BDGW, Michael Mewes.

Die Löhne für die rund 12 000 Beschäftigten bei den Geld- und Wertdienstleistern steigen während der zweijährigen Laufzeit des Tarifvertrags um bis zu 17,15 Prozent. Unsere Mitgliedsunternehmen werden die gestiegenen Kosten an ihre Kunden weitergeben müssen. Dies wird zu steigenden Kosten für den Transport und die Bearbeitung von Bargeld bei unseren Kunden in Kreditwirtschaft und Handel führen," so Mewes abschließend.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Abschluss Anfang Januar.

 

 © ALVARA Cash Management Group AG

Erfolgreich mit ALVARA

Volksbank Chemnitz zieht positive Zwischenbilanz

Die Anforderungen im Bargeldmanagement werden immer höher und die damit verbundenen Prozesse wirken sich auch auf die Kosten der Geldbearbeitung aus. Die Volksbank Chemnitz hat darum frühzeitig die Weichen für effiziente Prozesse gestellt und mit ALVARA einen passenden Lösungspartner gefunden.

Nach der erfolgreichen Einführung der webbasierten Plattform ALVARA Interactive Cash Control (ICC) der ALVARA Cash Management Group AG (ALVARA) im Jahr 2016 zieht die Volksbank Chemnitz ein erfolgreiches Zwischenfazit.

Im Rahmen der Marktanalyse, welche Softwarelösungen es zur Prozessunterstützung im Bereich Bargeldmanagement gibt, wurde die Volksbank auf ALVARA aufmerksam. In gemeinsamen Workshops wurden die ALVARA-Lösungen für Geldbearbeitung, Bargeldentgegennahme und Bargeldausgabe sowie der ALVARA MünzMarktplatz vorgestellt.

„Für uns war schnell klar, dass die ALVARA-Lösungen für uns einen großen Mehrwert schaffen“, erläutert Knut Weise, Abteilung Zentrale Dienste der Volksbank Chemnitz. „Darum setzten wir zügig ein Projektteam auf, welches bestehende Prozesse aufnahm und Optimierungsmöglichkeiten diskutierte.“

Die webbasierte Plattform ALVARA Interactive Cash Control (ICC) wird inzwischen für die Geldbestellungen und die dokumentierte Abgabe von Geldbehältnissen an den Fahrer des Wertdienstleisters genutzt. Die ALVARA Hauptkassensoftware hingegen unterstützt die Geldzählung in der eigenen Hauptkasse.

„Nachdem die internen Prozesse optimiert waren, widmeten wir uns in 2017 der nächsten Thematik“, ergänzt Knut Weise. „Wie können die Kosten, vor allem für die Münzgeldbearbeitung, weiter gesenkt werden? Naheliegend war hier, dass die Abgabe der Münzen durch die Kunden konsequent bepreist wird. Gemeinsam mit ALVARA betrachteten wir darum den Gesamtprozess von der Entgegennahme am Schalter über die Berechnung des Entgeltes bis zur maschinellen Buchung.“

Im Ergebnis fiel vor einem Jahr die Entscheidung, dass Münzen in den Filialen nur noch per Safebag entgegengenommen werden und bis auf wenige Ausnahmen ein einheitliches Preismodell eingeführt wird. „Wir erweiterten die Nutzung von ALVARA ICC für die dokumentierte Entgegennahme der Kundensafebags“, sagt Bernd Hohlfeld, Vorstand bei ALVARA.  „Außerdem kommt das Zusatzmodul „BargeldBepreisung“ der ALVARA Hauptkassensoftware zum Einsatz, welches die in der Filiale erfassten Safebagdaten übernimmt.“ Ohne eine weitere Datenerfassung können diese Daten dann für die Geldzählung, die Berechnung der Entgelte sowie für die Erstellung von Buchungsdateien genutzt werden. Weitere Vorteile sind die einfache Erstellung der erforderlichen Bundesbankstatistiken, sowie der Aufbau eines Datenpools, welcher als Basis für weitere Analysen zur Verfügung steht.

Knut Weise von der Volksbank Chemnitz zieht nach einem Jahr Bepreisung der Kunden-Münzsafebags ein Zwischenfazit: „Der Gesamtaufwand ist durch die Nutzung der ALVARA Lösungen gesunken.“ Dadurch ist es möglich, die Bargelddienstleistungen den Kunden der Volksbank weiterhin umfassend anbieten zu können. Gleichzeitig werden die festgelegten Entgelte konsequent vereinnahmt.

Weitere Informationen:

www.volksbank-chemnitz.de

INTERSCHUTZ 2020: Der Blick in die vernetzte Zukunft

Digitalisierung und Vernetzung verändern alle Lebensbereiche. Die INTERSCHUTZ 2020 stellt deshalb ein entsprechendes Leitthema in den Mittelpunkt: "Teams, Taktik, Technik – Schutz und Rettung vernetzt". Unternehmen und Organisationen werden die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit im Juni 2020 nutzen, um zu zeigen, wie sie mithilfe der neuen technologischen Möglichkeiten die Zukunft ihrer Branchen gestalten wollen.

INTERSCHUTZ 2020: Der Blick in die vernetzte Zukunft Foto: © 2019 Deutsche Messe AGWenn eine Messe ein Leitthema ausruft, ist damit erst der Anfang gemacht. Danach sind die Aussteller gefragt. An ihnen ist es, das Leitthema mit Leben zu füllen, es auf ihren Ständen aufzugreifen, Beispiele zu zeigen und Diskussionen anzustoßen. "Wir sind absolut begeistert von dem jetzt schon so großen Engagement der ausstellenden Partner und Unternehmen der INTERSCHUTZ 2020", sagt Martin Folkerts, Global Director INTERSCHUTZ bei der Deutschen Messe AG. "Es entstehen gerade viele tolle Ideen und Konzepte, die auf der Messe deutlich machen werden, welche Chancen sich aus Digitalisierung und Vernetzung für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit ergeben."

Hier einige Beispiele:

"Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung – das sind für uns nicht nur moderne Schlagworte", sagt Dirk Aschenbrenner, Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). "Die Anwendung der digitalen Möglichkeiten ist Voraussetzung, um schnell, effizient und leistungsfähig zu sein. Zum Beispiel ist der Einsatz von Robotik in der Gefahrenabwehr keine Utopie mehr, sondern in sehr vielen Bereichen längst Alltag. Denken wir nur an Drohnen zur Erkundung von Einsatzstellen oder an Löschroboter." Die vfdb wird 2020 in Hannover hierzu den aktuellen Stand der Forschung darstellen. "Die INTERSCHUTZ 2020 bietet die besten Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch zwischen Entwicklern, Herstellern und Anwendern über Ländergrenzen hinweg", so Aschenbrenner.

Der Deutsche Feuerwehrverband nimmt das Leitthema Vernetzung beim Wort und plant einen Auftritt, bei dem sich tatsächlich ein Netz über sämtliche Visualisierungen auf dem Stand spannen wird. Es symbolisiert auf unterschiedlichen Ebenen, welche Bedeutung die Vernetzung für die Entwicklung des Feuerwehrwesens hat. "Unter dem Stichwort Feuerwehr 4.0 gibt es teils jetzt schon sichtbare Möglichkeiten und Fähigkeiten, die Aufgaben der Blaulicht-Organisationen zu verbessern, zu beschleunigen und auch zu verändern – auch wenn sie zurzeit noch nach Zukunftsmusik klingen", sagt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. "Diese sind aber auch verbunden mit Herausforderungen, die noch zu meistern sein werden, etwa in Sachen Datenschutz, Ausbildung und Kosten." Hinzu kommt neben der technologischen und taktischen Vernetzung aber auch die Vernetzung unter den Menschen. "Die politische und soziale Vernetzung wird zum Meistern von Problemen, zur Existenzsicherung, zur Weiterentwicklung sowie zur täglichen Arbeit der Feuerwehren immer wichtiger und intensiver werden", so Hachemer. "Vernetzung ist daher das Stichwort nicht zuletzt für die Verbände der Feuerwehren und – als deren Dach – für den Deutschen Feuerwehrverband, das wir als Zentralelement in den Mittelpunkt der Aktivitäten nicht nur auf der INTERSCHUTZ stellen."

Das Schlagwort Feuerwehr 4.0 ist angelehnt an den vielfach zitierten Begriff Industrie 4.0, bei dem es um digitalisierte Fertigung und die hochgradige Vernetzung zwischen verschiedenen Unternehmen der Industrie geht. Gleichsetzen lassen sich die beiden Begriffe aber nicht. "Im Bereich Brand- und Bevölkerungsschutz bestehen deutlich andere Randbedingungen", sagt Professor Dr. Rainer Koch, Fakultät für Maschinenbau der Universität Paderborn. "Für Bereiche wie den vorbeugenden Brandschutz und die Einsatzplanung sind hoch vernetzte Lösungen möglich. Und auch im Ausbildungsbereich existieren bereits 3-D-Simulationssysteme für Führungskräfte und Stabsausbildungen." Anders stellen sich die Bedingungen im Einsatzdienst dar. "Wenn Informationssysteme hier unterstützen sollen, sind Robustheit, Bedienbarkeit und Geschwindigkeit wesentliche Anforderungen", so Koch. "Neben der Bereitstellung von vorbereiteten Informationen sind dann auch Interaktionen mit Bauwerken möglich, erste Projekte zur Nutzung der Smart–Home-Technologien sind gestartet. Digitalisierung und Automatisierung können die Arbeit der Einsatzkräfte sicherlich erleichtern."

Wenn es um den Einsatz neuer digitaler Technologien geht, ist in erster Linie die Industrie gefragt – Hersteller und Fahrzeugbauer. "Wer Innovationen sucht, kommt an der INTERSCHUTZ nicht vorbei – erst recht nicht in Zeiten rasanter technischer Umwälzungen", sagt VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer. "Echtzeitkommunikation über ultraschnelle 5G-Netze, vernetzte Einsatzprozesse, digitale Assistenzsysteme und elektrische Fahrantriebe stehen ganz oben auf der Neuheiten-Agenda der Industrie." Doch Digitalisierung darf dabei kein Selbstzweck sein. Auch das macht Scherer deutlich: "Die im VDMA organisierten Hersteller von Fahrgestellen, Aufbauten und Ausrüstung setzen auf zuverlässige, robuste und intelligente Technik, getreu dem Motto: Sinnvoll ist, was dem Einsatzzweck nützt." Zu den Vorteilen digitaler Technologien zählt laut VDMA, dass sie transparente und nachhaltige Prozesse, effektive Koordination und ein deutliches Plus an Einsatzsicherheit versprechen. Diese Versprechen erfüllen sich jedoch nicht von allein. "Die zentrale Voraussetzung sind verlässliche, herstellerübergreifende Standards", so Scherer. "Nur so funktionieren Schnittstellen reibungslos, ganz gleich, ob sie mechanischer, hydraulischer, elektrischer oder digitaler Natur sind."

Ein Beispiel für einen Fahrzeughersteller, der schon seit mehr als zehn Jahren auf eigene Entwicklungen und Innovationen im Bereich der Telematik-Systeme und des IT-gestützten Einsatzmanagements setzt, ist Rosenbauer. "Diese Systeme werden nun massiv weiterentwickelt, wobei der Kundennutzen im Mittelpunkt steht", sagt Michael Friedmann, Head of Group Strategy, Innovation and Marketing der Rosenbauer International AG. "Dabei geht es nicht nur um digitale Lösungen rund um Fahrzeuge, vielmehr inkludiert die Vernetzung auch neue technologische Möglichkeiten – Stichwort Drohnen oder Smart Wareables". Dass hierfür auch in digitalen Zeit eine Messe der geeignete Ort ist, davon ist Friedmann überzeugt: "Wir wollen die direkte Kommunikation vor Ort, weil wir als Innovations-, Technologie- und Weltmarktführer auf der INTERSCHUTZ als Plattform für partnerschaftlichen Austausch zu den Megatrends unserer Zeit und zu Ansätzen für gemeinsame Lösungen fungieren."

Auch die Bereiche Rettungswesen und Bevölkerungsschutz positionieren sich in Bezug auf das Leitthema. Die Johanniter-Unfall-Hilfe beispielsweise stellt die Vernetzung von Menschen und Technik zum Wohle des Menschen in den Mittelpunkt des eigenen Auftritts. "Im Rettungsdienst wie im Bevölkerungsschutz dreht sich alles um die Optimierung von Vorgängen und Handlungsweisen, um dem eigentlichen Ziel, Menschenleben zu retten, zu dienen", sagt Hannes Wendler, Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen und Bremen. "Dabei spielen Digitalisierung, Kommunikation und übergreifende Formen und Systeme der Zusammenarbeit eine evidente Rolle." Die Herausforderung liege darin, Retter und Helfer – ausgestattet mit fachlichen Kompetenzen sowie allen zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmitteln – in die Lage zu versetzen, beständig zielorientiert und situativ individuell handeln zu können. "Wir verstehen uns somit als Netzwerker für den Menschen – auch für unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter", so Wendler. "Dazu gehört neben einer progressiven Personalentwicklung auch ein Freiraum für innovative Projekte und Dienstleistungen, wie Telemedizin in der Offshore-Rettung und VR-Übungssimulationen."

Den Blick auf die zivile Sicherheit richtet Stefan Truthän, geschäftsführender Gesellschafter der hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH. Er befasst sich intensiv mit den digitalen Antworten auf neue Herausforderungen, wie etwa eine voranschreitende Urbanisierung, wachsende Infrastrukturen oder auch die zunehmende Stärke und Frequenz von Naturphänomenen. Gleichzeitig stellt auch die Digitalisierung selbst den Menschen vor neue Herausforderungen: Mit der wachsenden Datenflut wächst auch die Komplexität von Entscheidungen. Truthän fordert deshalb: "Wenn die zivile Sicherheit ihren Auftrag Ernst nehmen will, müssen Daten- und Denksilos durchbrochen und die wachsenden Datenmengen intelligent verknüpft werden." Auf der INTERSCHUTZ 2020 wird hhpberlin in verschiedenen Schaufenstern zeigen, welche Potenziale die Digitalisierung für die zivile Sicherheit und den Brandschutz bereithält. "Gemeinsam mit der RXSK GmbH und weiteren Partnern aus der Digitalindustrie zeigen wir in konkreten Vernetzungsszenarien die Möglichkeiten einer neuen redundanzfreien und latenzloseren Zusammenarbeit", so Truthän. "Nur wenn alle Akteure intensiver und transparenter interagieren, können Städte nachhaltig sicherer werden."

 Siemens Sinteso Alarmierungsgeräte Foto: © Siemens AG

Siemens auf der Feuertrutz

Brandschutzlösungen von Siemens für perfekt geschützte Orte

Unter dem Motto „Protection matters – Ein perfekter Ort ist ein geschützter Ort“ zeigt Siemens auf der Feuertrutz 2019 integrierte Brandschutzlösungen für perfekten Schutz und Sicherheit in Gebäuden.

Highlights am Siemens-Stand sind unter anderem die neuen Alarmierungsgeräte – teilweise mit Sprachmeldung – sowie „Safety as a Service“, d.h. Brandschutz als Dienstleistungsangebot.

Schnellere Evakuierung durch Alarmierungsgeräte mit Sprachausgabe

Sprachmeldungen reduzieren die Reaktionszeit bei einem Brandalarm um bis zu 75 Prozent*. Laut einer Studie des Deutschen Schwerhörigenbunds von 2012 ist nahezu jede fünfte Person hörbeeinträchtigt. Die Kombination aus akustischen und optischen Signalgebern macht die Alarmierung deshalb deutlich sicherer.

Siemens reagiert auf diese Fakten mit neuen Alarmierungsgeräten für das Brandmeldesystem Sinteso FS20: Neben akustischen und optischen Signalen beinhalten diese auch Sprachmeldungen. Dabei stehen insgesamt 15 Sprachen zur Auswahl, um Personen im Brandfall mitzuteilen, wie sie sich am besten verhalten sollen. Das neue Portfolio umfasst Alarmierungsgeräte sowohl für die Wand- als auch die Deckenmontage. Bei diesen akustischen bzw. optisch-akustischen Signalgebern mit integrierter Sprachmeldung handelt es sich um adressierbare und loopgespeiste Geräte mit Turboisolator gemäß EN 54-17. Sie erfüllen zudem die Anforderungen an eine optische Alarmierung gemäß der aktuellen Norm EN 54-23.

Brandschutz als Serviceleistung

Ein neuartiges und bislang einzigartiges Angebot von Siemens ist Safety as a Service, also Brandschutz als Serviceleistung. Kunden müssen sich dabei weder um Hardware noch Software oder Service kümmern und auch keinen Cent investieren, sie nutzen lediglich die Funktionalität eines Brandschutzsystems. Dazu projektiert und installiert Siemens die komplette Anlage mit Zentralen, Meldern und anderen Peripheriegeräten und stellt sie dem Kunden im Rahmen eines Servicevertrags zur Verfügung. Für diese komfortable Lösung zahlt der Kunde einen festen monatlichen Betrag über eine festgelegte Nutzungsdauer. Die Erfüllung aller normenseitigen Vorgaben des anlagentechnischen Brandschutzes ist dabei selbstverständlich gewährleistet.

Digitalisierung und Brandschutzschalter

Darüber hinaus können Messebesucher auf der Feuertrutz in einer VR-Live-Demo erleben, welche Potenziale Building Information Modeling (BIM) bei brandschutztechnischen Anlagen bietet. Beispielsweise kann mittels einer Evakuierungssimulationssoftware von Siemens die Gebäudeentfluchtung im Digital Twin eines Gebäudes simuliert werden. Im Digital Twin lassen sich auch weitere Funktionen zuverlässig und praxisnah testen, wie z.B. die Steuerung von Personenströmen über Zutrittskontrollanlagen oder Brandschutzszenarien. In naher Zukunft wird BIM auch das probate Mittel sein, um die korrekte Position von Brandmeldern zu ermitteln. Damit werden die Brandschutzsysteme in Zukunft noch weniger für zunächst unbemerkte Planungsfehler anfällig.

Die Siemens-Division Energy Management zeigt auf der Feuertrutz den weltweit kleinsten und schmalsten Brandschutzschalter (AFDD) mit integriertem Leitungsschutz in nur einer Teilungseinheit. Das intelligente Gerät erkennt Fehlerlichtbögen in den elektrischen Leitungen und schützt bei Überlast und Kurzschluss.

Weitere Informationen finden Sie unter www.siemens.de/feuertrutz

Siemens auf der Feuertrutz, 20./21. Februar 2019, Messe Nürnberg, Stand 10.0-412

 

ver.di verspricht: keine weiteren Streiks an Flughäfen

Nach den gravierenden Streiks der vergangenen Woche konnten die Arbeitgebervertreter des BDLS die Gewerkschaft ver.di dazu bewegen, bis zur nächsten Verhandlungsrunde nicht weiter zu streiken.

„Wir haben nach den unverhältnismäßigen Arbeitskampfmaßnahmen in Gesprächen nochmals sehr deutlich gemacht, dass wir am 23.01. ein abschlussorientiertes neues Angebot vorlegen werden und konnten die Gewerkschaftsvertreter so zu einem Einlenken bewegen“, so BDLS Präsident Udo Hansen.

Der Ver.di Bundesvorstand gab in Folge der Gespräche eine klare Zusage, dass vor dem nächsten Verhandlungstermin an keinem deutschen Flughafen zu Streikmaßnahmen aufgerufen werde. Die Verhandlungen für die rund 23 000 Beschäftigten der Luftsicherheit gehen damit am 23.01.2019, ab 10:30 Uhr, in Berlin in die fünfte Runde.

 © ALVARA Cash Management Group AG

Internationale Ausrichtung

ALVARA Cash Management Group AG verstärkt Präsenz in DACH-Region

ALVARA wird ab 2019 ihre Präsenz in Österreich und in der Schweiz weiter ausbauen. Auf diese Weise will das Leipziger Unternehmen bestehende Kunden vor Ort noch besser betreuen. Zudem sollen intensive Partnerschaften und Zukäufe die Marktstärke von ALVARA in der DACH-Region festigen und ausbauen.

Im Jahr 2019 legt die ALVARA Cash Management Group AG ihren Fokus auf ihre internationale Ausrichtung. Im ersten Schritt will das Unternehmen dafür seine Präsenz in der Schweiz und in Österreich ausbauen. Das Leipziger Lösungshaus für optimiertes Bargeldmanagement knüpft damit an die erfolgreichen Meilensteine aus dem Vorjahr an.

„Nach dem Verkauf an Silver Investment Partners im Herbst 2018 wollen wir weiter wachsen“, erläutert ALVARA-Vorstand Bernd Hohlfeld. „Besonders in Zeiten digitaler Veränderungen ist es wichtig, eine zukunftsfähige Strategie und Wettbewerbsposition im Markt zu halten und zu erweitern.“

Die internationale Ausrichtung der ALVARA ist dabei ein logischer nächster Schritt auf dem Weg, über die Grenzen Deutschlands hinaus zu agieren. Seit 2006 schon zählt der innovative Lösungsanbieter Retailer und Wertdienstleister aus der Schweiz und aus Österreich zu seinen Kunden.

 „Über die Intensivierung unserer Partnerschaften vor Ort planen wir darüber hinaus auch konkrete Zukäufe, um ALVARA in den entsprechenden Ländern von Anfang an stark aufzustellen“, ergänzt Hohlfeld. „Unsere Kunden in Österreich und in der Schweiz begrüßen diesen Schritt ausdrücklich, da sie in absehbarer Zeit einen ALVARA-Ansprechpartner vor Ort haben werden.“

Falk Herrmann neuer CEO von Rohde & Schwarz Cybersecurity

Dr. Falk Herrmann Foto: © Rohde & Schwarz GmbH & Co. KGZum 01. Januar 2019 übernimmt Dr. Falk Herrmann die Geschäftsführung der Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH. In seiner neuen Aufgabe wird er beim führenden europäischen IT-Sicherheitsspezialisten den weiteren Wachstumskurs gestalten. Der international erfahrene Manager war zuletzt als CTO der Global Business Unit Security der Bosch Sicherheitssysteme GmbH tätig.

Zum Jahresbeginn 2019 wurde die Position des CEO von Rohde & Schwarz Cybersecurity mit Dr. Falk Herrmann neu besetzt. Der promovierte Ingenieur hat in seiner 20-jährigen Karriere bei der Bosch-Gruppe vor allem im Segment Sicherheitssysteme international Management-Erfahrung gesammelt. Als Führungskraft in verschiedenen Positionen hat Dr. Herrmann erfolgreich Strategien für die Entwicklung von innovativen Produktfamilien in Wachstumsmärkten umgesetzt.

Innerhalb der Rohde & Schwarz-Gruppe berichtet Dr. Herrmann an den Leiter des Geschäftsbereichs Netzwerke und Cybersicherheit, Ralf Koenzen. Dieser führt aus: „Wir freuen uns, dass wir Dr. Herrmann als Geschäftsführer der Rohde & Schwarz Cybersecurity gewinnen konnten. Er wird mit seinem Know-how die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Produkt- und Lösungsportfolios für unsere Kunden gestalten.“

In der neuen Position will Dr. Herrmann den Erfolgskurs des Unternehmens ausbauen: „Mein Ziel ist es, Rohde & Schwarz Cybersecurity auf Grundlage innovativer wie vertrauenswürdiger Produkte in wachstumsstarken Segmenten nachhaltig zu etablieren. Die Aufgabe an der Schnittstelle zwischen Start-Up und dem Rohde & Schwarz-Konzern birgt für mich interessante Gestaltungsmöglichkeiten.“

Mit der Gründung der Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH und den Zukäufen von Technologieunternehmen hat Rohde & Schwarz in den vergangenen Jahren deutliche Akzente im Markt gesetzt. Der globale Markt für Lösungen im Umfeld Cybersecurity besitzt eine starke Wachstumsdynamik. Neben den speziellen Cybersecurity-Lösungen ergeben sich dabei auch viele Möglichkeiten für das gesamte Rohde & Schwarz-Portfolio in der vernetzten Absicherung der Produkte und von Netzwerken. Im Zentrum der Aktivitäten von Rohde & Schwarz Cybersecurity stehen die Business Units „Network & Endpoint Security“ und „Application & Cloud Security“. Zusammen mit dem Tochterunternehmen LANCOM Systems treibt der Konzern seine Strategie voran, zum größten europäischen Anbieter von Netzwerk- und Cybersicherheits-Lösungen zu werden.

Nach dem Ausscheiden von Ammar Alkassar zum Jahreswechsel 2017/2018 hatte der zweite gleichberechtigte Geschäftsführer und CFO Reik Hesselbarth die Führung des Unternehmens wahrgenommen. Hesselbarth wird das Unternehmen nach der Staffelübergabe an Dr. Herrmann auf eigenen Wunsch im Frühjahr 2019 verlassen, um sich einer neuen Herausforderung zu widmen. Ralf Koenzen sagt: „Wir danken Reik Hesselbarth für sein außerordentliches Engagement in den letzten Jahren und bedauern sein Ausscheiden. Umso mehr wünschen wir ihm für seine weiteren Pläne alles Gute und viel Erfolg.“

Streik an 8 Flughäfen - ver.di völlig maßlos

Ver.di hat für Dienstag an 8 Flughäfen ganztägige Streiks angekündigt. „Die Gewerkschaft scheint jedes Maß für den Arbeitskampf verloren zu haben“, stellt der BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser empört fest.

Trotz der mehrfachen Information der Arbeitgeberseite, dass in der nächsten Verhandlungsrunde ein neues Angebot vorgelegt werde, fahre die Gewerkschaft mit den völlig ausufernden Streiks fort. „Bei 8 ganztägigen Streiks, kann man nicht mehr von Warnstreiks im Zuge von Verhandlungen reden, sondern schon von unverhältnismäßigen Aktionen, die viele tausend unschuldige Passagiere, die Flughäfen und die Fluggesellschaften massiv schädigen“, so Friebertshäuser. Das bisher keine weiteren Verhandlungen stattgefunden haben, liege an der Gewerkschaft, die zu keinem früheren Treffen bereit war.

„Das Beharren auf absurden Forderungen von 20 Euro für alle, ist zudem ein Schlag ins Gesicht jeder ausgebildeten Krankenschwester und jedes Rettungssanitäters und zeigt die Maßlosigkeit der Gewerkschaft“, so Friebertshäuser. Außer ihres extremen Streikpotentials und der Möglichkeit dadurch den Flugverkehr zu beeinflussen oder lahmzulegen, fehle es der Gewerkschaft an Argumenten für ihre utopischen Forderung. Das Gebaren seitens ver.di setze die Sozialpartnerschaft massiv unter Druck. „Es wird nicht verhandelt, sondern versucht, uns durch massive Streikaktionen zu Erhöhungen zu zwingen“, so Friebertshäuser.

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Flughafen Frankfurt - ver.di ruft erneut zum Streik auf

dbb tarifunion und beamtenbund schließen sich dem Streikaufruf an!

Wieder ruft ver.di innerhalb laufender Tarifverhandlungen zu einem massiven Streik auf. Am Dienstag den 15. Januar sollen die Beschäftigten am Flughafen Frankfurt ganztägig die Arbeit niederlegen.

„Die Gewerkschaft überspannt den Bogen mit diesen Maßnahmen zunehmend“, so der BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser. Auf Wunsch der Gewerkschaft treffe man sich erst am 23.01. wieder zu Verhandlungen, anstatt seit Jahresbeginn zu verhandeln. „Ganztägige Streiks, die Verweigerung von tatsächlichen Verhandlungen und stures Verharren auf utopischen Wunschforderungen zeugen von einem schlechten Verhandlungsstil der Gewerkschaft“, so Friebertshäuser. Mit Tarifverhandlungen zwischen Sozialpartnern habe dieses Verhalten nichts mehr zu tun.

Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber liege entgegen der Angaben, die die Gewerkschaft verbreitet, bei bis zu 6,4 Prozent mehr Lohn pro Jahr. Bereits im Dezember habe der Verband sehr deutlich kommuniziert, dass man zu einer weiteren Erhöhung und zügigen Verhandlungen ab Jahresanfang bereit sei. „Die Gewerkschaft fordert weiterhin stur 20 Euro pro Stunde für alle Beschäftigten und schädigt mit den völlig ausufernden Streikmaßnahmen Passagiere, Flughäfen und Fluggesellschaften massiv“, so Friebertshäuser.