Securitas Deutschland regelt CEO-Nachfolge

Der Aufsichtsrat der Securitas Holding GmbH hat mit Wirkung zum 1. April 2019 Herwarth Brune zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der deutschen Landesgesellschaft des Securitas-Konzerns berufen. Damit folgt Brune auf Manfred Buhl, der nach 16 erfolgreichen Jahren die Führung von Securitas Deutschland abgibt und dem Unternehmen weiterhin als Berater erhalten bleibt.

Herwarth Brune Foto: © Securitas Holding GmbHZum 1. April 2019 wird Herwarth Brune der neue CEO der Securitas Holding GmbH, Düsseldorf. Der 52 Jahre alte Manager steht damit der Securitas Deutschland vor, der größten europäischen Länderorganisation des schwedischen Securitas-Konzerns. In Deutschland hat die Securitas-Gruppe einen Jahresumsatz von rund 900 Millionen Euro und rund 21.500 Beschäftigte. Brune kommt von der ManpowerGroup Deutschland, in der er seit dem Jahr 2013 der Geschäftsführung vorstand. Zuvor war Brune als General Manager Operations bei ISS Facility Services beschäftigt, Tochtergesellschaft des weltweit größten Anbieters für Facility-Services ISS A/S mit Sitz in Kopenhagen. Der gebürtige Leverkusener ist seit 2002 in geschäftsführenden Positionen, sammelte erste Management- und Führungserfahrung bei General Electric und JohnsonDiversey. Brune studierte BWL in Siegen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben bei Securitas Deutschland. Zu meinen Zielen zähle ich, den Vertrieb technisch unterstützter Sicherheitslösungen weiter voranzutreiben und die Erfolgsstory der vergangenen Jahre fortzusetzen“, sagte Brune.

„Wir freuen uns, mit Herrn Brune einen insbesondere in Dienstleistungen und Vertrieb erfahrenen Manager gewonnen zu haben, dem wir die weitere Transformation des deutschen Branchenführers anvertrauen“, sagte Dr. Carl A. Schade, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Securitas Holding GmbH nach der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch in Düsseldorf. „Herwarth Brune wird unsere Vision 2020 weiterführen und unsere deutsche Landesorganisation in der nächsten Entwicklungsphase steuern“, sagte Magnus Ahlqvist, CEO der Securitas AB, Stockholm, zur Berufung von Brune. „Wir wollen gemeinsam in unsere schützenden Sicherheitsdienstleistungen investieren und vorausschauende, intelligente Sicherheitslösungen vorantreiben. Eine hervorragende Grundlage zur erfolgreichen Fortsetzung unserer Strategie hat CEO Manfred Buhl gelegt, der nun Ende März 2019 im Alter von 67 Jahren den Stab übergibt. Er hat Securitas in Deutschland zum Marktführer entwickelt, eng mit den Kunden in Deutschland gearbeitet und den Umsatz in zehn Jahren mehr als verdoppelt. Beim Umbau der Gesellschaft vom Stunden- zum Lösungsanbieter hat er sich verdient gemacht und die Lösungsverkäufe in fünf Jahren fast vervierfacht. Wir danken Manfred sehr für die langjährige, vertrauensvolle und überaus erfolgreiche Zusammenarbeit. Und wir freuen uns, dass er Securitas weiter als Berater zur Verfügung stehen wird“, fügte Ahlqvist hinzu.

Manfred Buhl Foto: © Securitas Holding GmbHManfred Buhl wurde 1952 in Forst/Brandenburg geboren. Seit 1991 arbeitet er in Führungspositionen in der Sicherheitswirtschaft: zunächst als Geschäftsführer in Potsdam. Im Jahr 2000 trat Buhl in die Geschäftsführung der Securitas Deutschland ein und wurde 2002 Vorsitzender der Geschäftsführung. Von 2004 bis 2017 war Buhl Vize-Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und bis heute ist er Vizepräsident des 2017 gegründeten Bundesverbands der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS).

Dr. Tim Stuchtey feiert 50. Geburtstag

Dr. Tim Stuchtey Foto: © Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit gGmbHDer geschäftsführende Direktor des Brandenburgischen Instituts für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH (BIGS), Dr. Tim Stuchtey, feierte am 13. Dezemeber seinen 50. Geburtstag.

„Ich gratuliere Herrn Dr. Stuchtey herzlich im Namen der Sicherheitswirtschaft zu seinem runden Geburtstag und freue mich auf eine weiterhin erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW. Durch seine Forschung, u. a. in den für den Verband wichtigen Bereichen der Ökonomie der Sicherheit und der klassischen Ordnungspolitik, sei Dr. Stuchtey ein kompetenter Partner in der Sicherheitsforschung.

Seit 2016 koordiniert das BIGS unter Leitung von Dr. Stuchtey das BMBF-Forschungsprojekt „Die Ordnung des Sicherheitsmarktes – OSiMa“. Neben der Universität Potsdam, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder sowie dem Fraunhofer FOKUS ist auch der BDSW Verbundpartner dieses Projekts. Das Forschungskonsortium geht dabei insbesondere der Frage nach, welchen Beitrag aus ordnungspolitischer Sicht die private Sicherheitswirtschaft für die Innere Sicherheit in Deutschland derzeit leistet und zukünftig leisten kann. „Wir erhoffen uns von diesem Forschungsprojekt auch wichtige Erkenntnisse zu erforderlichen Anpassungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen“, so Olschok abschließend.

 © BDGW

Geld- und Wertdienste: ver.di beharrt auf absurden Forderungen

Die Tarifverhandlungen für den Geld- und Wertbereich sind erneut ins Stocken geraten.

„Ver.di hält an völlig überzogenen und unrealistisch hohen Forderungen von bis zu 20 Prozent Erhöhung in nur zwei Jahren fest“, so die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite, Andrea Lambauer. Die Arbeitgeber machten erneut sehr deutlich, dass die wirtschaftliche Lage der Branche solche Erhöhungen nicht hergeben. „Unser Angebot liegt mit Erhöhungen zwischen 2,6 und 4,8 Prozent pro Jahr schon über dem eigentlich machbaren für die Unternehmen“, so Lambauer. Diese Erhöhungen liegen im Bereich der meisten anderen Branchenabschlüsse in diesem Jahr. Mehr sei schlichtweg nicht finanzierbar.

Die Tarifverhandlungen für die rund 11.000 Beschäftigten der stationären und mobilen Geld- und Wertdienste geht somit am 12. Dezember 2018 in die vierte und für dieses Jahr letzte Runde. „Wir hoffen, dass die Gewerkschaft im Interesse der Branche und der Beschäftigten nächste Woche endlich zur Vernunft kommt und mit uns über tatsächlich finanzierbare Erhöhungen und damit den Erhalt der Arbeitsplätze redet“, so Lambauer.

© BDSW 

Mehr Lohn für private Sicherheitskräfte in Schleswig-Holstein

Auf bis zu 20 Prozent mehr Lohn für die rund 9.000 privaten Sicherheitskräfte in Schleswig-Holstein einigten sich am 05. Dezember 2018 die Tarifvertragsparteien BDSW und ver.di.

„Nach zwei zähen Verhandlungsrunden haben wir es geschafft, uns auf einen zweijährigen Tarifvertrag, ab 01.01.2019, zu verständigen“, so Lutz Kleinfeldt, Vorsitzender der BDSW Landesgruppe Schleswig-Holstein.

„Für die unterste Lohngruppe erfolgte gerade, zum 1. Dezember 2018, noch eine Erhöhung des Stundengrundlohns. Der neue Tarifvertrag sieht deshalb für diese Lohngruppe die nächste Erhöhung um 5 Prozent auf 10,50 € zum 01.01.2020 vor. „Für die anderen Lohngruppen werden Lohnerhöhungen um jeweils zwischen 3,1 und 4,1 Prozent in zwei Schritten, zum 1. Februar 2019 und 1. Januar 2020, erfolgen“, so Kleinfeldt.

Die größte Stundengrundlohnerhöhung erhalten die Beschäftigten im Bereich der Militärischen Liegenschaften. „In zwei Schritten werden hier insgesamt bis zu 20 Prozent mehr gezahlt“, so Kleinfeldt.

Die Auszubildendenvergütung steigt zum Jahresbeginn 2019 für alle drei Lehrjahre um jeweils 50 Euro im kaufmännischen und 60 Euro im sicherheitsrelevanten Bereich an.

Es wurde eine Erklärungsfrist bis zum 19.12.2018 vereinbart.

 (v.l.) Dr. Thomas Hünlich (Mitglied der Jury), Ronny Schwarz, Axel Leyendecker Foto: © Securitas Holding GmbH

Securitas gewinnt Präventionspreis für Feuerwehrdrohne

Zum siebten Mal ist der Präventionspreis der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) verliehen worden: In Hamburg zählte die Securitas Fire & Safety zu den zehn Preisträgern und konnte sich damit schon über die zweite Auszeichnung freuen.

Schon vor zwei Jahren war Securitas in der Kategorie Gesundheitsmanagement ausgezeichnet worden. In diesem Jahr 2018 konnte Securitas die Jury in der Kategorie „Betriebliche Sicherheitstechnik“ mit ihrer innovativen Feuerwehrdrohne überzeugen. Axel Leyendecker, Geschäftsführer der Securitas Fire Control + Service GmbH & Co. KG, und Ronny Schwarz, Area Manager, nahmen den Preis bei der feierlichen Verleihung im Sofitel-Hotel Hamburg am 5. Dezember entgegen. „Dass diese innovative Sicherheitslösung eine so hohe Anerkennung erfährt, freut uns sehr“, sagte Leyendecker in Hamburg.

Das Securitas Drohnensystem wurde mit dem Ziel entwickelt, Einsatzkräften der Feuerwehr den Berufsalltag zu erleichtern und ihre Sicherheit zu erhöhen. So kann die Securitas Feuerwehrdrohne bei Bränden und bei Explosionsgefahr die ersten Erkundungsaufgaben im Unfallbereich übernehmen, ohne dass Personal gefährdet wird. Über eine eingebaute Kamera kann die Drohne der Einsatzstelle schon erste Live-Bilder liefern, noch bevor die Einsatzkräfte eingetroffen sind. Durch die integrierten Temperatur- und Gassensoren kann die Drohne auch bei schlechter Sicht durch Rauch Informationen über Brandherde, Opfer und eventuell ausgetretene Gase geben. Diese Informationen werden parallel auch in das anrückende Fahrzeug der Einsatzleitung übertragen. Das Ergebnis: Erhöhter Eigenschutz und wichtiger Zeitgewinn fürs Retten und Löschen.

Die VBG ist als gewerbliche Berufsgenossenschaft der größte Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Mit dem Präventionspreis, den die VBG seit 2006 alle zwei Jahre auslobt, sollen Best Practice-Beispiele des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes als Motivation und Anregung für andere Unternehmen hervorgehoben werden. Mehr Informationen zum VBG-Präventionspreis finden Sie unter: https://www.vbgnext.de

Modul BargeldBepreisung der ALVARA Cash Management Group AG heute schon rechtskonform

Das Oberlandesgericht in Karlsruhe hat mit ihrem Urteilsspruch die sogenannte „Münzgeldklausel“ in den AGB einer Bank für rechtswidrig erklärt. Demnach sollten Kunden für die Einzahlung von Münzen pauschal 7,50 Euro zahlen. Gemessen an den entstehenden Kosten sei dieser Betrag zu hoch, befand das Gericht.

Grundsätzlich könne ein Finanzinstitut zwar ein Entgelt für Zahlungsdienste verlangen, aber nur in einem bestimmten gesetzlichen Rahmen. Demnach gilt die Einzahlung von Münzgeld auch als Zahlungsdienstleistung. Die ALVARA AG bietet seit der zukunftsweisenden Einführung des Moduls BargeldBepreisung im Jahr 2015 eine rechtskonforme Lösung zur Bepreisung der Bargeldentsorgung an.

„Unsere Kunden profitieren davon, dass unser Modul BargeldBepreisung heute schon rechtskonform ist“, erläutert Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA. „Wir haben von Anfang an bewusst auf eine betrags-, respektive von der Anzahl abhängige, statt auf eine pauschale Bepreisung gesetzt.“

Das Modul BargeldBepreisung macht eine ständige Übergabe der Konto- und Safebagdaten und damit die Zusammenführung mit den Zählergebnissen und eine finale Erstellung von Buchungsdateien möglich. Mit dem Tool werden zudem Gebührenmodelle konfiguriert und verwaltet.

Im Zuge der anhaltenden Niedrigzinsen und dem damit verbundenen Kosten- und Margendruck ist es für Banken und Sparkassen umso wichtiger, Erträge zu generieren. Darum beteiligen Finanzinstitute über intelligente Preismodelle zunehmend die Endkunden an den hohen Kosten für die Bargeldver- und -entsorgung. Mit ihren innovativen und zukunftsweisenden Lösungen unterstützt ALVARA die Finanzinstitute dabei.

 

* Quelle: http://www.olg-karlsruhe.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/_Muenzgeldklausel_+in+Allgemeinen+Geschaeftsbedingungen+einer+Bank+unwirksam/?LISTPAGE=1149727

 Der Christkindlmarkt am Marienplatz in München, einer der größten in Deutschland Foto: © Von Ramessos - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5570091

Start der Weihnachtsmarktsaison nicht ohne private Sicherheitskräfte

Glühwein und gebrannte Mandeln – diese zwei Dinge verknüpft wohl jeder mit dem Thema Weihnachtsmarkt – seit einigen Jahren gehören aber auch viele tausend private Sicherheitskräfte dazu.

In den Wochen bis Heiligabend werden bundesweit wieder Millionen Besucher auf den vielen Märkten erwartet. „Dies bedeutet auch für die private Sicherheitswirtschaft eine Menge zusätzlicher Arbeit – innerhalb und außerhalb der Öffnungszeiten“, so der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Dr. Harald Olschok.

In der Vergangenheit waren die privaten Sicherheitskräfte vor allem nach Schließung der Weihnachtmärkte im Einsatz. „Die Stände werden bewacht und es wird sichergestellt, dass die Märkte auch am nächsten Tag wieder öffnen können“, so Olschok. In den letzten Jahren stieg aber auch die Zahl der Sicherheitskräfte massiv an, die den Einlass kontrollieren, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Wie bei anderen großen Veranstaltungen auch, kontrollieren die eingesetzten Sicherheits- und Ordnungsdienste die Taschen der Besucher auf verdächtige Gegenstände und regulieren die Besucherströme. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsdienste leisten im Auftrag der Veranstalter einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Ablauf der Weihnachtsmärkte zwischen Lübeck und Freiburg, zwischen Aachen und Frankfurt/Oder“, so Olschok abschließend.

© Genetec

Genetec auf der Protekt 2018

Videomanagement einer neuen Generation

Genetec, führender Technologie-Anbieter für einheitliche Sicherheitslösungen, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, stellt vom 13.-14.11.2018 auf der Protekt in Leipzig (Stand GS13) seine IP-basierte Videomanagementlösung Security Center Omnicast in den Mittelpunkt des Messeauftritts.

Sie ist flexibel skalierbar und vorhandene Überwachungskameras lassen sich problemlos integrieren. Omnicast ist integraler Bestandteil der zentralen Sicherheitsplattform Genetec Security Center, die Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, automatische Nummernschilderkennung und Analytics auf einer einzigen Plattform vereint.

Skalierbare Videomanagementlösung auch für verteilte Standorte
Omnicast ist die hoch skalierbare Lösung für IP-basiertes Videomanagement von Genetec, mit der bis zu 150.000 Kameras verwaltet werden können. Sie lässt sich aufgrund ihrer offenen Architektur flexibel erweitern und kann durch den weitreichenden Support für Kameras, Encoder und CCTV-Ausrüstung führender Hersteller auf wechselnde Anforderungen der Sicherheitsumgebung reagieren. Hochentwickelte Failover-Funktionen sichern Videoaufnahmen und gewährleisten die ungestörte Live-Übertragung auch bei Netzwerkausfällen. Genetec Omnicast kann sowohl neue als auch bereits bestehende Videokameras problemlos integrieren – auch über mehrere Standorte hinweg.

Security Center
Genetec Omnicast ist integraler Bestandteil von Security Center, der zentralen, IP-basierten Lösung für das Sicherheitsmanagement von Unternehmen unterschiedlichster Branchen, Organisationen, Behörden oder öffentlichen Einrichtungen. Sie vereint Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, automatische Nummernschilderkennung und Business Analytics auf einer einzigen Plattform.
Die aktuelle Version 5.7 der Sicherheitsplattform Security Center bietet erweiterte Funktionen für den Schutz persönlicher Daten und der Privatsphäre und unterstützt Nutzer dabei, die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu erfüllen. Der KiwiVision Privacy Protector, der als Kernmodul in Security Center integriert ist, anonymisiert Videomaterial dynamisch und wurde daher bereits viermal in Folge mit dem European Privacy Seal ausgezeichnet – als einzige Lösung für Videoüberwachung.
Mit einer neuen Berichtsfunktion warnt Security Center Systemadministratoren zudem vor veralteter Kamera-Firmware. Damit wird die Gefahr von Cyberattacken auf das Netzwerk über ungesicherte Endgeräte minimiert.
„Wir möchten unseren Kunden eine möglichst flexible Lösung anbieten, die sich in hohem Maße an die Bedürfnisse unserer Kunden anpassen lässt“, sagt Normen Wollmann, Regional Director DACH bei Genetec. „Genau das können wir mit Security Center und Omnicast. Darüber hinaus bieten wir alle unsere Lösungen nicht nur On-Premise, also auf Servern vor Ort an, sondern auch in der Cloud oder als hybride Lösung, was die Wartungskosten deutlich senkt und aktiv gegen Cyberangriffe schützt.“

Genetec auf der Protekt 2018, 13.-14. November 2018, Messe Leipzig, Stand GS13. (Gemeinsschaftsstand mit dem Genetec Technologiepartner MOBOTIX.)

BDSW Hauptgeschäftsführer erneut in wissenschaftlichen Programmausschuss berufen

BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied, Dr. Harald Olschok Foto: © BDSWDas Bundesministerium für Forschung und Bildung hat den langjährigen BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied, Dr. Harald Olschok, erneut in den wissenschaftlichen Programmausschuss „Forschung für die zivile Sicherheit“ berufen.

„Ich freue mich nochmals bis Juni 2021 in dieses Gremium gewählt worden zu sein, denn die Sicherheitsforschung hat sich zu einem wichtigen Themenfeld der Sicherheitswirtschaft entwickelt“, so Olschok. 

Zivile Sicherheitsforschung sei als eigenes Forschungsfeld in Deutschland fest etabliert. Das neue Rahmenprogramm der Bundesregierung, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, trage der Bedeutung der privaten Sicherheitswirtschaft für die Ausgestaltung der Sicherheitsarchitektur in Deutschland umfassend Rechnung. So sei es ein erklärtes Ziel, „die internationale Wettbewerbsfähigkeit der zivilen Sicherheitswirtschaft in Deutschland [zu] verbessern und die Marke „Sicherheit made in Germany“ weiter [zu] stärken“. „Den Unternehmen stehen dabei verschiedene Möglichkeiten eines Engagements offen – von einer assoziierten Partnerschaft bis hin zur Koordination eines Forschungsprojekts“, so Olschok. Seit 2007 wurden über 330 Projekte mit einem Volumen von mehr als 600 Mio. Euro gefördert. 

Insbesondere die Fördermaßnahmen „KMU-innovativ“ und „Anwender-Innovativ“ bieten privaten Sicherheitsdienstleistern Möglichkeiten, die Umsetzung eigener Forschungsideen zu realisieren. Auch der BDSW engagiere sich in mehreren Forschungsprojekten. „Die Expertise des Verbandes und unserer Mitglieder trägt so zum einen dazu bei, entscheidende Impulse für die Entwicklung der privaten Sicherheitswirtschaft zu setzen. Zum anderen wird auf diese Weise sichergestellt, dass die Branche auch zukünftig ihren Beitrag zur Gewährleistung der zivilen Sicherheit in Deutschland weiter verbessern kann“, so Olschok abschließend.

v.l. Der brandenburgische Landespolizeipräsident Hans-Jürgen Mörke, Innenminister Karl-Heinz Schröter, BDSW-Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok, Matthias Schulze, Vorsitzender der Landesgruppe Brandenburg im BDSW, Roger Höppner, Landespolizei-Vizepräsident Brandenburg Foto: © BDSW

Kooperationsvereinbarung zwischen Polizei und Sicherheitswirtschaft unterzeichnet

Polizei Brandenburg und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft beschließen enge Zusammenarbeit

Die Sicherheit der Menschen in Brandenburg ist eine zentrale Aufgabe der Polizei im Land. In vielen Bereichen, seien es Veranstaltungen, Fußballspiele oder Stadtfeste, sind private Sicherheitsunternehmen tätig und ein wesentlicher Baustein für die Sicherheit der Menschen.

Um die Zusammenarbeit mit diesen Partnern zu optimieren wurde am heutigen Tag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Innenminister Karl-Heinz-Schröter

„Sicherheit geht alle an – den Staat, private Unternehmen und jeden Einzelnen im Land. Private Sicherheitsunternehmen spielen eine wichtige Rolle und leisten einen nicht unerheblichen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Ich begrüße sehr, dass hier Polizei und private Unternehmen eng zusammenarbeiten und sich mit der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung noch enger aneinander binden.“

Die Kooperationsvereinbarung wurde zwischen dem Polizeipräsidenten des Landes Brandenburg Hans-Jürgen Mörke und dem Vorsitzenden der Landesgruppe Brandenburg des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft e.V. (BDSW) Matthias Schulze geschlossen.

Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke:

„Es ist wichtig mit den in Brandenburg agierenden Sicherheitsunternehmen noch enger zusammen zu arbeiten, um den stetig wachsenden Herausforderungen Rechnung zu tragen. Beispielsweise bei Veranstaltungen, wie Stadtfesten und

Fußballspielen, agieren sowohl die Polizei als auch die privaten Sicherheitsdienstleister vor Ort. Im entscheidenden Moment können die heute abgestimmten Kommunikationswege und beispielsweise das Einbinden von Sicherheitsunternehmen in polizeiliche Fahndungen maßgeblichen Einfluss auf die erfolgreiche Bewältigung von Einsätzen haben.“

Wesentliche Punkte der Kooperationsvereinbarung sind:

  • Das Bestimmen von festen Ansprechpartnern zur Umsetzung und Koordination der Kooperationsvereinbarung.
  • Für eine schnelle Informationsübermittelung zwischen Polizei und privaten Sicherheitsunternehmen wird eine zentrale Informations- und Ansprechstelle (IAS) eingerichtet, welche rund um die Uhr besetzt ist.
  • Die Beschäftigten der privaten Sicherheitsunternehmen melden von ihnen festgestellte, auffällige Sachverhalte über die gemeinsame IAS an die Polizei. In Notfällen oder bei Eilbedürftigkeit wird die Polizei jedoch direkt über die 110 informiert.
  • Anlassbezogen und soweit rechtlich möglich, bindet das Polizeipräsidium die privaten Sicherheitsunternehmen in Sach- und Personenfahndungen ein.
  • Die Beschäftigten der Sicherheitsunternehmen stehen als Zeugen zu den gemeldeten Sachverhalten zur Verfügung und leisten im Verletzungsfall erste Hilfe.

Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer BDSW

„Die privaten Sicherheitsdienste sind ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur Deutschlands. Das hat die Innenministerkonferenz bereits vor zehn Jahren ausgeführt. Wir freuen uns, dass wir in Brandenburg die insgesamt achte Kooperationsvereinbarung zwischen der Polizei und den privaten Sicherheitsdienstleistern auf Landesebene unterzeichnen.“

Matthias Schulze, Vorsitzender der BDSW-Landesgruppe Brandenburg

„In dem bereits erwähnten Programm Innere Sicherheit führen die Innenminister weiter aus, dass die Polizei konstruktiv mit privaten Sicherheitsdienstleistern zusammen arbeitet, wenn Seriosität, die fachliche Qualifikation und angemessene Ressourcen vorhanden sind. Diese Voraussetzungen sind bei allen Mitgliedsunternehmen, die heute die Kooperationsvereinbarung mit unterzeichnen, in besonderem Maße gegeben. Wir wollen und werden unseren Beitrag dazu leisten, dass Brandenburg noch sicherer wird.“

Alle Sicherheitsunternehmen werden vor Aufnahme in die Kooperationsvereinbarung einer Qualitätsüberprüfung unterzogen. Dazu zählen unter anderem das Tragen von Dienstkleidung während des Dienstes, ein Firmensitz in Deutschland, das Unterhalten einer ständig besetzten Notruf- und Serviceleitstelle und die Ausbildung der Mitarbeiter nach entsprechenden Richtlinien.

Alle im Land Brandenburg an der Kooperationsvereinbarung beteiligten Sicherheitsunternehmen werden an ihren Einsatzfahrzeugen ein Kooperationsemblem anbringen. Durch dieses Emblem ist für jeden die Zusammenarbeit des entsprechenden Sicherheitsunternehmens mit der Polizei Brandenburg ersichtlich.