Die primion Technology AG aus dem schwäbischen Stetten am kalten Markt hat die Opertis GmbH aus dem hessischen Bad Arolsen übernommen © Foto: primion

primion Technology AG kauft Opertis GmbH

Sicherheitsspezialist übernimmt Hersteller elektronischer Schließsysteme 

Die Verhandlungen zwischen den Eigentümern der Opertis GmbH und der primion Technology AG sind erfolgreich abgeschlossen worden. primion übernimmt Opertis zum 10. Oktober 2016.
Die Opertis GmbH aus dem hessischen Bad Arolsen entwickelt, produziert und vertreibt elektronische Schließsysteme. Das Lösungsportfolio unter dem Namen eLOCK umfasst mechatronische Zylinder, sowie das Komfort Türschloss-System, mit den jeweiligen dazugehörigen Schließverwaltungssoftware-Paketen eLOCK EM, eLOCK eXpress und eLOCK eXpert.
Die primion Technology AG betont, es werde klar die Strategie verfolgt, die Produkte und Lösungen der Opertis GmbH weiterzuführen und zu verbessern, um deren Kunden und Partner heute und in Zukunft ein attraktives Angebot bieten zu können. „Wir sind auch sehr daran interessiert, die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Opertis Vertriebspartnern in Deutschland fortzusetzen“, so Horst Eckenberger (CEO).
Die Integration der Lösungen von primion und Opertis führt zu einem erweiterten Lösungsportfolio und damit zu einer noch breiteren und besseren Angebotspalette. Bei Opertis werden organisatorische Anpassungen umgesetzt, um die erwünschten Synergie-Effekte umzusetzen.  Der Vorstand ist sich sicher, durch die Integration von Opertis in die primion-Unternehmensgruppe den Unternehmenswert auch für die Aktionäre weiter steigern zu können, indem man den wachsenden Markt der Zutrittskontrolle und Sicherheitssysteme noch besser bedient. Somit wird der erfolgreiche Weg der primion Gruppe an die europäische Spitze der Branche konsequent fortgesetzt.

Schulwegunfälle in der dunklen Jahreszeit - Tipps zur Kindersicherheit

"Kind in Dämmerung auf Fahrrad" © Foto: HDI Versicherung AG Jetzt sind Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr besonders schlecht zu erkennen. Dabei erhöhen schon einfache Maßnahmen die Sichtbarkeit und beugen Unfällen vor. Ein wichtiges Thema für Eltern von Schulkindern, denn auch auf den Schulwegen passieren viele Unfälle.
Mehr als 1,3 Millionen meldepflichtige Schulunfälle verzeichnete die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) im Jahr 2015. "Meldepflichtig" heißt, dass die verletzten Schüler ärztlich behandelt werden mussten. Auch Schulwegunfälle fallen hierunter - Tendenz steigend - fast jeder zweite passierte beim Fahrradfahren. Besonders gefährlich sind Herbst und Winter. Dunkelheit, Nebel und Niederschlag sorgen bei allen Verkehrsteilnehmern für schlechte Sicht.

Sichtbar werden im Straßenverkehr
Frank Manekeller leitet den Bereich Haftpflicht-, Unfall- und Sachschaden bei der HDI Versicherung AG. Er weiß: "Einfache Maßnahmen helfen, im Straßenverkehr besser gesehen zu werden. Es fängt bei der Wahl der Bekleidung an."
Wer in dunklen Anziehsachen unterwegs ist, wird erst bei einer Sichtweite von 25 Metern von einem Autofahrer wahrgenommen. Hier sind kritische Situationen vorprogrammiert: Bei trockener Straße und Tempo 50 benötigt ein Autofahrer schon diese Strecke, wenn er sein Auto spontan abbremsen muss.
Auf schneebedeckten Straßen verlängert sich der Anhalteweg. In diesem Fall schlittert der Fahrer 60 Meter, bis sein Auto steht. Ist die Fahrbahn vereist, benötigt er sogar über 100 Meter bis zum Stillstand des Fahrzeugs.

Sicher in Dunkelheit und Dämmerung unterwegs
  • Schon durch helle Kleidung erhöht sich die Sichtbarkeit auf 40 Meter. Mit reflektierender Kleidung werden Personen sogar 150 Meter im Voraus wahrgenommen
  • Kinderkleidung kann unkompliziert mit reflektierenden Leuchtstreifen und -bändern oder "Blinkies" nachgerüstet werden
  • Mit Kindern sollte man üben, Straßen in der Dunkelheit sicher zu überqueren: Helle Übergänge wählen, auch wenn ein Umweg damit verbunden ist
  • Ein Kind, das zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn tritt oder läuft, wird oft zu spät erkannt. In einer verkehrsberuhigten Straße können Eltern diese Gefahr anschaulich erklären
  • Fahrrad und Beleuchtung regelmäßig überprüfen und auf den technisch aktuellen Stand bringen. Empfehlenswert: Anlagen mit Standlicht. Reflektierende Reifen und Reflektoren an den Speichen erhöhen die Sichtbarkeit. Ohne Helm sollte sich niemand auf den Sattel schwingen - weder Erwachsene noch Kinder.
Gesetzliche Unfallversicherung leistet nur begrenzt
Bei Unfällen in der Schule und auf den direkten Schulwegen tritt zwar die gesetzliche Unfallversicherung ein. Ihr Geltungsbereich ist jedoch reglementiert. Wer den Nachhauseweg durch private Verabredungen oder Aktivitäten unterbricht, verliert den Schutz, sobald die Pause länger als zwei Stunden dauert. Bei Unfällen im Zusammenhang mit privat organisiertem Nachhilfe- oder Musikunterricht ist die gesetzliche Schülerunfallversicherung komplett außen vor. Sogar bei Klassenfahrten gilt: Tätigkeiten, die zum persönlichen Lebensbereich der Schüler zählen, wie Nahrungsaufnahme, Körperpflege oder Nachtruhe, sind nicht gesetzlich unfallversichert. Abweichende Regelungen gelten nur in Ausnahmefällen; etwa, wenn verdorbene Lebensmittel im Spiel sind.

Private Vorsorge besonders für Familien ratsam
"Wenn ein Kind durch einen Unfall dauerhaft beeinträchtigt bleibt, kann eine private Unfallversicherung die finanziellen Folgen auffangen und den Lebensstandard sichern", betont HDI Experte Manekeller. "In solch einem Fall muss ein Elternteil möglicherweise seine Arbeitszeit reduzieren, um das Kind zu betreuen. Der private Schutz ist daher auch für die Einkommenssicherung wichtig." Eine private Unfallversicherung gelte rund um die Uhr und umfasse Aktivitäten in allen Lebensbereichen wie Schule, Ausbildung, Beruf und Freizeit. Auch das Spektrum der Leistungen liege deutlich über dem der gesetzlichen Unfallversicherung. "Räumlich, zeitlich und örtlich unbegrenzt", ergänzt Manekeller.
Der neue Unfalltarif des Versicherers HDI ist bei Preis und Leistung familienfreundlich gestaltet. Fast alle Pakete bieten spezielle Inhalte für mitversicherte Kinder. Durch die neue Schulwegklausel erhöht sich die Invaliditätsleistung um 25 Prozent, wenn das Kind auf den Wegen von und zur Schule oder Kindertagesstätte verunfallt.

Stadion San Mamés © Foto: SALTO

Stadion San Mamés in Bilbao mit Zutrittslösung von SALTO

San Mamés, das neue Stadion des baskischen Fußballklubs Athletic Bilbao, wurde auf dem World Architecture Festival 2015 im Marina Bay Sands, Singapur, als Sportstätte des Jahres ausgezeichnet. Im gesamten Stadion wird auf eine Zutrittslösung von SALTO gesetzt.
Das Stadion mit einer Kapazität von 53.000 Besuchern stammt aus der Feder von Architekt César Azkarate und dem Planungsbüro ACXT-IDOM, einem der weltweit größten Ingenieurbüros für Stadionbauten. Bereits seit der Einweihung im Jahr 2013 verfügt die Arena über eine elektronische Zutrittslösung von SALTO an mehr als 200 Zutrittspunkten mit XS4 Original Beschlägen, XS4 GEO Zylindern und XS4 Original Wandlesern.
AElement © Foto: SALTODer im letzten Jahr eröffnete VIP-Bereich wurde nun auch in die Lösung eingebunden. Hier sind an den Türen zu den Logen und den für Besucher sichtbaren Restaurant- und Service-Türen die Design-Schlösser AElement installiert. Sie werden in der gleichen Datenbank administriert wie die anderen Zutrittspunkte auch. Dadurch kann das Facility Management der Arena alle Türen zentral verwalten und die Besucher nutzen lediglich eine Karte für ihren Stadionbesuch.
Neben San Mamés sind in Europa weitere bedeutende Stadionbauten mit einer SALTO Zutrittslösung ausgestattet, darunter das Juventus Stadium von Juventus Turin, die Amsterdam Arena, Heimstatt von Ajax Amsterdam und größtes Stadion der Niederlande, sowie das Estadio do Sport Lisboa e Benfica (Estadio da Luz) von Benfica Lissabon.

W.I.S. unter deutschen TOP 10 Sicherheitsdienstleistern

Laut Lünendonk-Liste 2016 befindet sich die W.I.S. Sicherheit + Service unter den TOP 10 der führenden Sicherheitsdienstleister in Deutschland gemäß der aktuellen Studie. Diese liefert Zahlen, Daten und Fakten über 40 in Deutschland tätige Sicherheitsdienstleister – darunter die 25 führenden Anbieter.
Günter Calaminus, Geschäftsführer W.I.S. © Foto W.I.S.„Unser traditionsreiches Unternehmen gehört nun zum wiederholten Male zu den TOP-Sicherheitsdienstleistern in Deutschland. Das bestätigt uns darin, die begonnene Neuausrichtung fortzuführen und die Markenpräsenz in Deutschland auszubauen“, betont Günter Calaminus, Geschäftsführer der W.I.S. Unternehmensgruppe. Mit dem Erwerb der Brink’s Sicherheitsdienste Anfang Oktober dieses Jahres werde der Kurs fortgesetzt.
Mit dem Erwerb der in Frankfurt und Berlin ansässigen Brink’s Sicherheitsdienste ergänze die W.I.S. den organischen Wachstumskurs durch diese zielgerichtete Akquisition und stärke die Position als TOP 10-Sicherheitsdienstleister Deutschlands. „Wir weiten mit dieser Expansion unser Dienstleistungsportfolio zielgerichtet aus und erhöhen unsere Marktpräsenz. Die neuen Standorte passen hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung", so Calaminus weiter. Mit diesem Schritt erhöht sich die Mitarbeiterzahl der W.I.S. auf 4.000. 

Nachfrage an technischen und infrastrukturellen Sicherheitsdienstleistungen
Für einen der erfahrensten Manager der deutschen Sicherheitswirtschaft steht weiterhin fest, „dass die Nachfrage nach technischen und infrastrukturellen Sicherheitsdienstleistungen derzeit einem starken Wandel unterworfen ist. Unsere Kunden fordern in immer stärkerem Maße umfassende Lösungen, die auf neuen Informationstechnologien basieren beziehungsweise diese mitumfassen“. Die W.I.S. Unternehmensgruppe sei, so Günter Calaminus weiter, durch ihre einzigartige Positionierung in der Lage, diesen veränderten Bedürfnissen umfassend nachzukommen. Abschließend bemerkt Calaminus, „dass wir uns daher für die Bestellung eines Chief Technical Officers entschieden haben, um nachhaltig der strategischen Bedeutung unseres Geschäftsbereiches Technik gerecht zu werden. Ferner tragen wir der guten wirtschaftlichen sowie rasanten operativen und inhaltlichen Entwicklung des Geschäftsbereiches Rechnung“. Die W.I.S. sei somit auch für kommende Studien des renommierten Marktforschungsunternehmens Lünendonk gut aufgestellt.

Vielseitige elektronische Zutrittslösung für Bundesleistungszentrum Kienbaum

Kurzbeschlag XS4 2.0 Mini © Foto: SALTOBessere Organisation von Sportlern und Trainern, automatisierte Prozesse von der Buchung bis zur Vergabe der Zutrittsberechtigungen und weniger Kosten im Betrieb – das waren die Anforderungen im Bundesleistungszentrum Kienbaum. Mit einem elektronischen Zutrittssystem von SALTO samt Anbindung an die Verwaltungssoftware für Sportstätten und Unterkünfte fanden die Verantwortlichen die optimale Lösung.
Derzeit setzt das Bundesleistungszentrum 398 Stück des elektronischen Kurzbeschlags XS4 2.0 Mini an den Innentüren der Unterkünfte und Sportstätten ein. Von dem elektronischen Zylinder XS4 GEO kommen insgesamt 91 Stück an den Fahrradräumen, an den Türen zum Speisesaal und der Aula sowie an Türen mit Mehrfachverriegelungen und in Fluchtwegen zum Einsatz. Acht XS4 Original Online-Wandleser befinden sich als reine Update-Terminals an neuralgischen Stellen sowie als Updater und zur Kontrolle bei der Essensausgabe. 45 XS4 Original Beschläge sind an den Haupteingängen der Sportstätten und an den Außentüren der Unterkünfte installiert. Als Identifikationstechnologie wurde das zeitgemäße MIFARE DESFire EV1 gewählt.
Eine Besonderheit der Installation ist die Verknüpfung der Sportstättensoftware easySPORT und SALTO. In der Sportstättensoftware werden sämtliche Stammdaten und die gebuchten Leistungen erfasst und abgerechnet. Über eine Schnittstelle zur Managementsoftware von SALTO werden automatisch die dafür nötigen Zutrittsberechtigungen für die Unterkünfte, Sportstätten, Krafträume, Sportmedizin und das Zentralgebäude, in dem sich Mensa, Aula und diverse Freizeitangebote befinden, vergeben.
Für SALTO sprach aus Sicht des Bundesleistungszentrums die Flexibilität bei der Berechtigungsvergabe für sämtliche von Sportlern und Betreuern genutzten Einrichtungen auf dem Gelände, die Ausstattung aller relevanten Türen mit passenden elektronischen Türkomponenten und die Skalierbarkeit bei Funktionen und Räumen, was eine schrittweise Installation ermöglichte.
Das Bundesleistungszentrum Kienbaum ist eine Oase der Ruhe mit qualitativ hochwertiger Ausstattung, wo sich Spitzenathleten fernab von jeglichem Trubel auf die Höhepunkte der Saison vorbereiten können. Die Anlage bietet für die verschiedensten Sportarten, wie Leichtathletik, Turnen, Kanu, Volleyball, Judo, Bogenschießen, Triathlon, Behindertensport, Bob- und Skeletonsport, Eisschnelllauf, Handball, Basketball, Fußball und vielen mehr, optimale Trainingsmöglichkeiten. Die Einrichtungen werden durch den Trägerverein Bundesleistungszentrum Kienbaum e.V. betrieben, in dem neben dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) etliche Sportspitzenverbände Mitglieder sind.

Key-Note Speaker, H. Andrä, Polizeipräsident München © Foto: Securitas

Besucherrekord auf Securitas Sicherheitstag 2016

Mehr als 350 Experten der Sicherheitsbranche haben sich in Berlin zum Securitas Sicherheitstag 2016 getroffen. Sicherheit als Voraussetzung für Mobilität, Risk Management und Digitalisierung 4.0 waren die Kernthemen, die unter der Moderation von Rudi Cerne diskutiert wurden. Angesichts der aktuellen Themen konnte der Marktführer der privaten Sicherheitsbranche in Deutschland an seinem fünften Sicherheitstag einen Besucherrekord verzeichnen, der unter dem Motto „Zukunft: Sicherheit. Zukunft schützen. Sicherheit gestalten“ stand.
In seiner Key Note analysierte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä eindrucksvoll die Ereignisse zur Silvesternacht und im Olympia-Einkaufszentrum. „München 16 – Herausforderungen einer Amoklage in Zeiten hoher terroristischer Bedrohung“, lautete sein Vortrag. In der anschließenden Expertenrunde „Sicherheit & Mobilität im Zeichen des Terrors“ diskutierten Jörg Ziercke, Präsident des BKA a.D., Ansgar Heveling, Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestags, Dr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, sowie Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, die aktuelle Gefahrenlage. Die Themen „Risk Management und Digitalisierung 4.0“ standen im Mittelpunkt der zweiten Expertenrunde mit Micheal Sorge, Head of Corporate Secrity Bayer AG, Arne Schönbohm, Präsident des BSI, Thomas Tschersich, Leiter Group Security Services Deutsche Telekom AG, und Dr. Dr. Petra Dickmann, Direktorin drc dickmann risk communications.

2016 stand der Sicherheitstag aber auch im Zeichen eines Jubiläums: Der Name Securitas ist nun schon zwanzig Jahre auf dem deutschen Markt präsent. Im Jahr 1996 hatte die schwedische Securitas AB die DSW Security in Düsseldorf übernommen, aus der die heutige Securitas Deutschland entstand. Manager der ersten Stunde sind für das Jubliläum als Ehrengäste zum Sicherheitstag 2016 geladen worden: Reinhard W. Ottens, ehemals geschäftsführender Gesellschafter DSW Security Gruppe, und Håkan Winberg, ehemaliger Finanzvorstand (CFO) der Securitas AB, Stockholm.

„Mit Dank und Anerkennung blicken wir auf die Strecke der vergangenen zwanzig Jahre und ihre Wegbereiter zurück. Wir sind in einer starken Gruppe und in einem starken Team, das mit seinen Sicherheitslösungen die Richtung in der Branche vorgibt“, sagte Manfred Buhl, CEO Securitas Deutschland auf dem Sicherheitstag in Berlin. „Sie haben damals die Weichen richtig gestellt – und wir setzen mit unserer Vision 2020 nun alles daran, dieser Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen“, sagte Buhl, der auch schon im Jahr 1996 als einer der Geschäftsführer in der Verantwortung stand, zu den Ehrengästen, darunter auch Staffan Hemrå, Gesandter der schwedischen Botschaft in Berlin. „Für unsere Kunden und uns war der Securitas Sicherheitstag ein hervorragender Austausch mit ausgewiesenen Experten. Impulse wurden gesetzt und aufgenommen, das war ein wichtiger Wissenstransfer“, resümierte Jens Müller, COO Securitas Deutschland, die erfolgreiche Veranstaltung. 

SALTO baut deutsches Vertriebsteam weiter aus

Alexander Seubert und Markus Ried erweitern als Außendienstmitarbeiter die Vertriebsmannschaft von SALTO Systems in Deutschland.

Alexander Seubert © Foto: SALTOAlexander Seubert (42) ist neuer System- und Projektberater für Südhessen, Franken und die nördliche Oberpfalz. Er ist in dieser Region für die Projektberatung sowie Betreuung der SALTO Partner, Architekten und Planer zuständig. Seubert kommt von SimonsVoss Technologies, wo er mehr als neun Jahre im Vertriebsaußendienst tätig war. Davor hat der ausgebildete Groß- und Außenhandelskaufmann in unterschiedlichen Unternehmen im Verkauf gearbeitet, u.a. bei Erwin Renz Metallwarenfabrik und VBH Baubeschläge.

Als System- und Projektberater für das bayerische Schwaben, die Bodenseeregion und dasMarkus Ried © Foto: SALTO Allgäu sowie das östliche Schwaben in Baden-Württemberg verstärkt Markus Ried (42) den Vertrieb von SALTO. Er kommt ebenfalls von SimonsVoss Technologies, wo er in den vergangenen 1,5 Jahren als Außendienstmitarbeiter beschäftigt war. Davor arbeitete der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann und Betriebswirt (VWA) über 14 Jahre bei Evva. Hier war er u.a. für die Beratung und den Verkauf von SALTO Zutrittslösungen in seinem Vertriebsgebiet zuständig und ist somit mit dem Portfolio und den Funktionen der XS4 Systemplattform von SALTO bestens vertraut.

© Securitas

Securitas als unangefochtener Marktführer behauptet

Securitas steht weiterhin klar an der Spitze der 25 führenden Sicherheitsdienstleister in Deutschland. Dies geht aus der jüngsten Lünendonk-Liste hervor, die am Freitag veröffentlicht worden ist.
Auf dieser Liste steht die Securitas Holding GmbH für das Berichtsjahr 2015 auf Platz eins, mit einem Umsatz von 720 Millionen Euro und 19.500 Beschäftigten. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft 669 Millionen Euro Umsatz gemacht. Der nächste Wettbewerber auf Platz zwei hatte 418 Millionen Euro „Umsatz mit Sicherheit in Deutschland“ für das Geschäftsjahr 2015 ausgewiesen.
„Wir haben ein Rekordjahr hinter uns – und die Zahlen für 2016 stimmen uns ebenfalls positiv", sagte Manfred Buhl, CEO Securitas Deutschland, nach der Veröffentlichung der jüngsten Zahlen am Freitag. „Die Spitzenposition auf der Lünendonk-Liste bestätigt unsere Strategie; als Top-Dienstleister bieten wir unseren Kunden Sicherheitslösungen aus einer effizienten Kombination von Mensch und Technik, die auf die speziellen Kundenanforderungen zugeschnitten sind", fügte Buhl hinzu.
Die aktuelle Lünendonk-Liste ist unter www.luenendonk.de abrufbar, die dazugehörige Studie erscheint Ende November. Die führenden 25 Dienstleister der Sicherheitswirtschaft seien 2015 in Deutschland um durchschnittlich 17 Prozent gewachsen. Dies sei die stärkste Umsatzsteigerung seit Lünendonk diesen Markt beobachtet.

Revierdienst Foto: © BDSW

Sicherheitswirtschaft - Umsätze gehen deutlich zurück

Nach der Sonderkonjunktur im vergangenen Jahr ist das Umsatzwachstum der privaten Sicherheitsdienste im ersten Halbjahr 2016 deutlich zurückgegangen. Im 4. Quartal 2015 stiegen die Umsätze im Vergleich zum 3. Quartal 2015 noch um über 20 Prozent.
Der Schutz von Flüchtlingsunterkünften hatte zu diesem starken Umsatzwachstum im vergangenen Herbst geführt. Demgegenüber brachen die Umsätze im Frühjahr und Sommer 2016 regelrecht ein. Im 1. Quartal betrug das Umsatzwachstum nur noch 2,6 Prozent und im 2. Quartal 2,7 Prozent, jeweils im Vergleich zum Vorquartal.
Das sind die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturstatistik des Statistischen Bundesamtes. Sie bestätigen die Erkenntnisse des BDSW, dass die Zeiten (ungesunden) hohen Umsatzwachstums vorbei sind. Diese Entwicklung hat auch eine Kehrseite: "Durch die sinkenden Umsatzzuwächse verschärft sich der Wettbewerb bei den privaten Sicherheitsdiensten massiv", so BDSW-Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Viele Unternehmen seien aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr erst neu auf den Markt gekommen, kleine Unternehmen seien enorm gewachsen.
Die dadurch entstandenen Überkapazitäten werden nun abgebaut. Die Folge sei in vielen Regionen ein starker Verdrängungswettbewerb. "Der niedrigste Preis schlägt die Qualität", so Olschok abschließend.

Flughafensicherheit Berlin und Brandenburg- Parteien verhandeln wieder

Foto: © BDSWBereits in der ersten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber den Beschäftigten an den Flughäfen in Berlin und Brandenburg ein Angebot unterbreitet. Die Löhne für die rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten ab 1. Januar 2017 1,5 Prozent und ab 1. Januar 2018 um weitere 1,5 Prozent steigen.
Nach dem Abschluss für nur knapp 3 Monate ist nun wieder Augenmaß gefordert.“, so Rainer Friebertshäuser, Leiter der Tarifkommission des Fachverbandes Aviation.
Erst am 29. September 2016 hatten sich die Tarifparteien in der 4. Verhandlungsrunde auf einen Übergangstarifvertrag einigen können. Dieser hat lediglich eine Laufzeit von knapp 3 Monaten und endet am 31.12.2016. Ziel war es, eine Synchronisation der Laufzeit aller Tarifverträge im Bereich der Luftsicherheit zu erreichen.