© ALVARA Cash Management Group AG

Internationale Ausrichtung

ALVARA Cash Management Group AG verstärkt Präsenz in DACH-Region

ALVARA wird ab 2019 ihre Präsenz in Österreich und in der Schweiz weiter ausbauen. Auf diese Weise will das Leipziger Unternehmen bestehende Kunden vor Ort noch besser betreuen. Zudem sollen intensive Partnerschaften und Zukäufe die Marktstärke von ALVARA in der DACH-Region festigen und ausbauen.

Im Jahr 2019 legt die ALVARA Cash Management Group AG ihren Fokus auf ihre internationale Ausrichtung. Im ersten Schritt will das Unternehmen dafür seine Präsenz in der Schweiz und in Österreich ausbauen. Das Leipziger Lösungshaus für optimiertes Bargeldmanagement knüpft damit an die erfolgreichen Meilensteine aus dem Vorjahr an.

„Nach dem Verkauf an Silver Investment Partners im Herbst 2018 wollen wir weiter wachsen“, erläutert ALVARA-Vorstand Bernd Hohlfeld. „Besonders in Zeiten digitaler Veränderungen ist es wichtig, eine zukunftsfähige Strategie und Wettbewerbsposition im Markt zu halten und zu erweitern.“

Die internationale Ausrichtung der ALVARA ist dabei ein logischer nächster Schritt auf dem Weg, über die Grenzen Deutschlands hinaus zu agieren. Seit 2006 schon zählt der innovative Lösungsanbieter Retailer und Wertdienstleister aus der Schweiz und aus Österreich zu seinen Kunden.

 „Über die Intensivierung unserer Partnerschaften vor Ort planen wir darüber hinaus auch konkrete Zukäufe, um ALVARA in den entsprechenden Ländern von Anfang an stark aufzustellen“, ergänzt Hohlfeld. „Unsere Kunden in Österreich und in der Schweiz begrüßen diesen Schritt ausdrücklich, da sie in absehbarer Zeit einen ALVARA-Ansprechpartner vor Ort haben werden.“

Falk Herrmann neuer CEO von Rohde & Schwarz Cybersecurity

Dr. Falk Herrmann Foto: © Rohde & Schwarz GmbH & Co. KGZum 01. Januar 2019 übernimmt Dr. Falk Herrmann die Geschäftsführung der Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH. In seiner neuen Aufgabe wird er beim führenden europäischen IT-Sicherheitsspezialisten den weiteren Wachstumskurs gestalten. Der international erfahrene Manager war zuletzt als CTO der Global Business Unit Security der Bosch Sicherheitssysteme GmbH tätig.

Zum Jahresbeginn 2019 wurde die Position des CEO von Rohde & Schwarz Cybersecurity mit Dr. Falk Herrmann neu besetzt. Der promovierte Ingenieur hat in seiner 20-jährigen Karriere bei der Bosch-Gruppe vor allem im Segment Sicherheitssysteme international Management-Erfahrung gesammelt. Als Führungskraft in verschiedenen Positionen hat Dr. Herrmann erfolgreich Strategien für die Entwicklung von innovativen Produktfamilien in Wachstumsmärkten umgesetzt.

Innerhalb der Rohde & Schwarz-Gruppe berichtet Dr. Herrmann an den Leiter des Geschäftsbereichs Netzwerke und Cybersicherheit, Ralf Koenzen. Dieser führt aus: „Wir freuen uns, dass wir Dr. Herrmann als Geschäftsführer der Rohde & Schwarz Cybersecurity gewinnen konnten. Er wird mit seinem Know-how die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Produkt- und Lösungsportfolios für unsere Kunden gestalten.“

In der neuen Position will Dr. Herrmann den Erfolgskurs des Unternehmens ausbauen: „Mein Ziel ist es, Rohde & Schwarz Cybersecurity auf Grundlage innovativer wie vertrauenswürdiger Produkte in wachstumsstarken Segmenten nachhaltig zu etablieren. Die Aufgabe an der Schnittstelle zwischen Start-Up und dem Rohde & Schwarz-Konzern birgt für mich interessante Gestaltungsmöglichkeiten.“

Mit der Gründung der Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH und den Zukäufen von Technologieunternehmen hat Rohde & Schwarz in den vergangenen Jahren deutliche Akzente im Markt gesetzt. Der globale Markt für Lösungen im Umfeld Cybersecurity besitzt eine starke Wachstumsdynamik. Neben den speziellen Cybersecurity-Lösungen ergeben sich dabei auch viele Möglichkeiten für das gesamte Rohde & Schwarz-Portfolio in der vernetzten Absicherung der Produkte und von Netzwerken. Im Zentrum der Aktivitäten von Rohde & Schwarz Cybersecurity stehen die Business Units „Network & Endpoint Security“ und „Application & Cloud Security“. Zusammen mit dem Tochterunternehmen LANCOM Systems treibt der Konzern seine Strategie voran, zum größten europäischen Anbieter von Netzwerk- und Cybersicherheits-Lösungen zu werden.

Nach dem Ausscheiden von Ammar Alkassar zum Jahreswechsel 2017/2018 hatte der zweite gleichberechtigte Geschäftsführer und CFO Reik Hesselbarth die Führung des Unternehmens wahrgenommen. Hesselbarth wird das Unternehmen nach der Staffelübergabe an Dr. Herrmann auf eigenen Wunsch im Frühjahr 2019 verlassen, um sich einer neuen Herausforderung zu widmen. Ralf Koenzen sagt: „Wir danken Reik Hesselbarth für sein außerordentliches Engagement in den letzten Jahren und bedauern sein Ausscheiden. Umso mehr wünschen wir ihm für seine weiteren Pläne alles Gute und viel Erfolg.“

Streik an 8 Flughäfen - ver.di völlig maßlos

Ver.di hat für Dienstag an 8 Flughäfen ganztägige Streiks angekündigt. „Die Gewerkschaft scheint jedes Maß für den Arbeitskampf verloren zu haben“, stellt der BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser empört fest.

Trotz der mehrfachen Information der Arbeitgeberseite, dass in der nächsten Verhandlungsrunde ein neues Angebot vorgelegt werde, fahre die Gewerkschaft mit den völlig ausufernden Streiks fort. „Bei 8 ganztägigen Streiks, kann man nicht mehr von Warnstreiks im Zuge von Verhandlungen reden, sondern schon von unverhältnismäßigen Aktionen, die viele tausend unschuldige Passagiere, die Flughäfen und die Fluggesellschaften massiv schädigen“, so Friebertshäuser. Das bisher keine weiteren Verhandlungen stattgefunden haben, liege an der Gewerkschaft, die zu keinem früheren Treffen bereit war.

„Das Beharren auf absurden Forderungen von 20 Euro für alle, ist zudem ein Schlag ins Gesicht jeder ausgebildeten Krankenschwester und jedes Rettungssanitäters und zeigt die Maßlosigkeit der Gewerkschaft“, so Friebertshäuser. Außer ihres extremen Streikpotentials und der Möglichkeit dadurch den Flugverkehr zu beeinflussen oder lahmzulegen, fehle es der Gewerkschaft an Argumenten für ihre utopischen Forderung. Das Gebaren seitens ver.di setze die Sozialpartnerschaft massiv unter Druck. „Es wird nicht verhandelt, sondern versucht, uns durch massive Streikaktionen zu Erhöhungen zu zwingen“, so Friebertshäuser.

  © BDLS

Flughafen Frankfurt - ver.di ruft erneut zum Streik auf

dbb tarifunion und beamtenbund schließen sich dem Streikaufruf an!

Wieder ruft ver.di innerhalb laufender Tarifverhandlungen zu einem massiven Streik auf. Am Dienstag den 15. Januar sollen die Beschäftigten am Flughafen Frankfurt ganztägig die Arbeit niederlegen.

„Die Gewerkschaft überspannt den Bogen mit diesen Maßnahmen zunehmend“, so der BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser. Auf Wunsch der Gewerkschaft treffe man sich erst am 23.01. wieder zu Verhandlungen, anstatt seit Jahresbeginn zu verhandeln. „Ganztägige Streiks, die Verweigerung von tatsächlichen Verhandlungen und stures Verharren auf utopischen Wunschforderungen zeugen von einem schlechten Verhandlungsstil der Gewerkschaft“, so Friebertshäuser. Mit Tarifverhandlungen zwischen Sozialpartnern habe dieses Verhalten nichts mehr zu tun.

Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber liege entgegen der Angaben, die die Gewerkschaft verbreitet, bei bis zu 6,4 Prozent mehr Lohn pro Jahr. Bereits im Dezember habe der Verband sehr deutlich kommuniziert, dass man zu einer weiteren Erhöhung und zügigen Verhandlungen ab Jahresanfang bereit sei. „Die Gewerkschaft fordert weiterhin stur 20 Euro pro Stunde für alle Beschäftigten und schädigt mit den völlig ausufernden Streikmaßnahmen Passagiere, Flughäfen und Fluggesellschaften massiv“, so Friebertshäuser.

 

 © Genetec Inc. TM

Genetec zeigt zentral gemanagte Sicherheitslösungen

Roadshow Security on Tour 2019

Genetec, führender Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, zeigt seine Sicherheitslösungen im Rahmen der Security on Tour Roadshow 2019 in insgesamt sechs Städten in Deutschland und Österreich.

Im Vordergrund steht die zentrale Sicherheitsplattform Genetec Security Center. Sie ist flexibel skalierbar und modular erweiterbar. Sie vereint Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, automatische Nummernschilderkennung und Analytics auf einer einzigen Plattform. Darüber hinaus lässt sie sich aufgrund ihrer offenen Architektur problemlos in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen integrieren. Security Center kann als On-Premise-Lösung, als SaaS-Version (Security as a Service) aus der Cloud oder als hybride Lösung aufgesetzt werden und passt sich so den individuellen Kundenbedürfnissen an.
„Die Security on Tour Roadshow bietet nicht nur die Gelegenheit, um sich kompakt über aktuelle Trends und Themen in der Sicherheitsbranche zu informieren, sondern auch eine hervorragende Plattform, um mit Sicherheitsfachleuten, Facherrichtern und Systemintegratoren ins Gespräch zu kommen.“, sagt Normen Wollmann, Regional Director für die DACH Region bei Genetec.
Die Security on Tour Roadshow findet vom 24. Januar bis zum 12. Februar 2019 jeweils zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr in insgesamt sechs Städten halt.
Interessierte Unternehmen und Fachbesucher können nach Anmeldung kostenlos teilnehmen.
24.01.2019 – H4-Hotel in Hamburg-Bergedorf
29.01.2019 – H4 Hotel in Berlin-Alexanderplatz
31.01.2019 – H4 Hotel in Leipzig
05.02.2019 – H+ Hotel in Frankfurt/ Bad Soden
07.02.2019 – Audi Konferenz Center in Ingolstadt
12.02.2019 – Eventhotel Pyramide in Wien
Alle  Termine, weitere Informationen und Anmeldung unter https://securityontour.com 

©Securitas Holding GmbH

Securitas bundesweit DIN-zertifiziert

Securitas ist deutschlandweit flächendeckend nach der neuesten DIN 77200 zertifiziert. Alle sieben regionalen Securitas-Gesellschaften in Deutschland sowie die Holding sind nach der neuen Norm geprüft.

Die aktuelle Fassung der Fachnorm für Sicherheitsdienstleistungen ist seit November 2018 die allein gültige Normierung für Sicherungsdienstleistungen in Deutschland. Securitas kann über das gesamte Bundesgebiet hinweg diese Zertifizierung nachweisen und Dienste gemäß den hohen Anforderungen der neuen Norm erbringen. Für die Nachfrageseite bringt die Zertifizierung die Vorteile von mehr Transparenz und Qualität im Markt. Die Vergleichbarkeit von Wettbewerbern und von Qualitätskriterien wird damit deutlich einfacher.

Die neue Zertifizierung DIN 77200:2017-11 löst die Version aus dem Jahr 2008 ab. Die neue Norm definiert stationäre (Alarm-, Empfangs- und Kontrolldienste) und mobile (Kontroll-, Revier- oder Interventionsdienste) Sicherungsdienstleistungen sowie Veranstaltungsdienste als Anwendungsbereiche. Führungskräfte müssen den Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung erbringen oder langjährige Tätigkeit auf dem relevanten Gebiet nachweisen können. Regelungen zum Qualitäts- und Risikomanagement sowie zur Qualifizierung der Mitarbeiter und dem Arbeitsschutz sind zwingend umzusetzen. „Die neue Norm stellt weitreichende Anforderungen an die Qualifikation des Personals und der Organisation sowie an die Qualität der Arbeitsprozesse des zertifizierten Sicherheitsdienstleisters. Wir sind stolz, dass wir mit allen unseren regionalen Gesellschaften in Deutschland diesen hohen Anforderungen entsprechen und unsere Stellung als Qualitätsanbieter damit als eines der ersten Unternehmen in Deutschland auch objektiv belegen können“, sagte Sven Middelhauve, Leiter Recht, Risk- und Qualitätsmanagement Securitas.

In den Audits hatten die Prüfer einen positiven Eindruck der gesamten Betriebsorganisation konstatiert.

 Generell hieß es von der VdS Schadenverhütung GmbH:

„Durch die Zertifizierung nach DIN 77200 erbringt der Sicherheitsdienstleister den Nachweis, dass er in der Lage ist, stationäre sowie mobile Sicherungsdienstleistungen, fachlich qualifiziert und unter Einhaltung der Normanforderungen anzubieten, zu konzeptionieren und auftragsgemäß zu erbringen.“

 © BDLS

Luftsicherheit – auch Streik kann bis zu 44 % Erhöhung nicht erzwingen

Nach dem Streik an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld zeigen sich die Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion zufrieden. Obwohl die Streikbeteiligung sehr gut war, verlief der Morgen an den Flughäfen verhältnismäßig ruhig.

„Auch diese Streikmaßnahmen führen nicht dazu, dass die völlig unrealistischen Forderungen von bis zu 44 Prozent Lohnerhöhung umsetzbarer werden würden“, so die Geschäftsführerin des BDLS, Cornelia Okpara.

Es wird gewerkschaftsseitig darauf verweisen, dass man sich nun ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber erhoffe – „Bis zu 6,4 Prozent mehr Lohn ist aber bereits mehr als verhandlungsfähig“, so Okpara. Die Gewerkschaften verharren seit Verhandlungsbeginn auf ihren extrem hohen Forderungen. Okpara machte nochmals deutlich, dass diese Verweigerungshaltung in Kombination mit Streikmaßnahmen den Verhandlungen nicht zuträglich seien und man völlig überdimensionierte Forderungen nicht einfach mit Streiks erzwingen könne. „Wir müssen zu einer realistischen Verhandlungssituation zurückkehren, um für die Beschäftigten und die Arbeitgeber einen umsetzbaren Tarifvertrag zu erzielen“, so Okpara abschließend.

Die Tarifverhandlungen werden am 23. Januar in Berlin fortgesetzt.

 

 © BDGW

Geld- und Wertdienste: Ende der Streiks

In der fünften Runde der Tarifauseinandersetzung für die Geld- und Wertdienstleister haben sich die Verhandlungskommissionen der Gewerkschafts- und Arbeitgeberseite nach einem 14-stündigen Verhandlungsmarathon in der Nacht vom 04.01.2019 auf einen vorläufigen Tarifabschluss für die 12 000 Beschäftigten der Geld- und Wertdienstleister verständigt.

"Der zweijährige Tarifvertrag sieht Erhöhungen von bis zu 14,42 Prozent für den Geldtransport und 17,15 Prozent für die Geldbearbeitung in den Cash-Centern vor", darauf wies der Hauptgeschäftsführer der BDGW, Dr. Harald Olschok, hin. Mit diesen Erhöhungen gehen wir weit über die "Schmerzgrenze" hinaus. Im Interesse unserer Kunden aus dem Handel, Banken und letztlich der Verbraucherinnen und Verbraucher wollten wir jedoch ein schnelles Ende der dreitägigen Warnstreiks, so Olschok. Er wies auch darauf hin, dass die Preise für das Bargeldhandling bei derart hohen Lohnsteigerungen deutlich steigen würden.

Die ver.di Bundestarifkommission stimmte am Mittag dem Ergebnis zu und kündigte bis spätestens Samstag, 0 Uhr, das Ende der Streiks an. Verband und Gewerkschaft haben eine dreiwöchige Erklärungsfrist, bis zum 24. Januar 2019, vereinbart.
Der Abschluss geht weit über die Vorgaben der BDGW Mitgliedsunternehmen hinaus, so Olschok. Deshalb würden die Mitglieder der BDGW am Montag, den 21. Januar 2019, in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Annahme des Tarifergebnisses abstimmen.

 Die Geschwister Martina Kötter und Friedrich P. Kötter setzen die Tradition des Familienunternehmens in 3. Generation fort. Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Unternehmensgruppe zum 85. Geburtstag weiter auf Innovationskurs

Friedrich P. Kötter: „Der erfolgreiche Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz erschließt uns ganz neue Märkte“

Die KÖTTER Unternehmensgruppe feiert heute, am 03.01.2019, ihr 85-jähriges Beste­hen. Mit mehr als 18.000 Beschäftigten zählt die Dienst­leis­tungs­gruppe zu den Top-10-Anbietern für infrastrukturelle Gebäudedienste und ist größtes Familienunternehmen der Sicherheits­branche in Deutschland.

Diese Position wurde durch die jüngst erfolgte Inte­gra­tion der ARNDT-Gruppe mit Hauptsitz in Fürth weiter gestärkt. Gleichzeitig treibt das Traditions­unternehmen seine Digita­lisie­rungs­strategie voran. Speziell die 2018 erfolgte Be­tei­ligung am Schweizer High­tech-Anbieter Morphean SA und die Part­nerschaft mit der Münchner F24 AG sowie die eigene Hightech-Leit­stelle eröffnen viel­fäl­tige Ent­wick­lungs­chan­cen. „Der erfolg­reiche Ein­satz von Big Data, Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Bausteinen erschließt uns ganz neue Märkte“, sagte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe.           

Die mit den Sparten Security (Sicherheitsdienste und -technik, Risiko- und Gesundheits­mana­ge­ment), Cleaning (Unterhalts-, Glas-, Industriereinigung etc.) und Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe) bundesweit tätige Dienstleistungsgruppe will so ihre nachhaltige Erfolgsbilanz fortsetzen.

„Wir blicken mit Stolz, Zufriedenheit und Dankbarkeit auf diese 85 Jahre zurück und stecken gleichzeitig voller Tatendrang für die Zukunft unserer Unternehmensgruppe“, erklärte Friedrich P. Kötter, der gemeinsam mit seiner Schwester Martina Kötter die Tradition des Familien­unter­neh­mens in 3. Generation fortsetzt. „Stolz, weil unsere Gruppe für eine Erfolgsgeschichte steht, wie sie speziell in der Sicher­heitsbranche ihres­gleichen sucht. Zufrieden, weil unser lang­fris­tig aus­ge­rich­te­tes Handeln die Un­ab­hän­gigkeit unseres Fa­mi­lien­unternehmens sichert. Dankbarkeit, weil unser Großvater und Vater hierfür die entscheidenden Grundlagen gelegt haben, die bis heute von fairen und vertrauensvollen Partnerschaften mit Kunden und Mitarbeitern getragen werden.“

Diese Leistungsstärke spiegelt sich in Kennzahlen und anspruchsvollen Aufträgen wider:

  • Im Rahmen des „24/7“-Leistungsversprechens legen die Mitarbeiter jährlich rd. 35 Millio­nen Kilometer zurück, davon einen erheblichen Teil für Objekt­schutz­auf­gaben. Unterstützt wer­den diese durch die Leitstelle in Essen, die jährlich über 28 Millionen Meldungen ver­ar­beitet.
  • Als kompetenter Partner für Unternehmen aller Branchen oder auch öffentlicher Einrichtungen wie etwa Museen steuert die Sparte Security z. B. die Kassen- und Auf­sichts­dienste oder ist im Museumsshop im Einsatz (u. a. Museum Barberini in Potsdam). Die Sparten Cleaning und Personal Service überzeugen durch anspruchsvolle Reinigungs­dienst­leis­tun­gen u. a. im Gesundheitswesen (z. B. Ruhrlandklinik, ein Unter­neh­men der Universitätsmedizin Essen) bzw. als erfahrener Partner für Personal­ein­sät­ze in Handel und Logistik (z. B. Kodi Logistik GmbH).

„Wir werden diesen Erfolgsweg aus wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und höchster Dienstleistungs­qua­lität konsequent fortsetzen“, machte Friedrich P. Kötter klar. „Denn wir wollen stets durch seriöse und verlässliche Leistung überzeugen und nicht etwa durch Dumpingpreise und Sub­un­ter­nehmer-Einsätze, wie es eine stetig wachsende Zahl von Marktbegleitern praktiziert.“

Herausforderungen: Personalgewinnung und -bindung sowie Aus- und Weiterbildung

Tragender Pfeiler bleiben daher die Beschäftigten: „Der Mensch muss immer im Mittel­punkt stehen und braucht unsere volle Auf­merk­samkeit und Wertschätzung“, sagte Friedrich P. Kötter. Gera­de angesichts fortschreitender Digita­li­sie­rung und sich weiter verschärfendem Arbeits­kräfte­mangel, der alle Unternehmen betrifft, erfordert dies immer größere Kraftanstrengungen. „Speziell die Aus- und Weiterbildung hat eine zentrale Bedeutung. Sie macht nicht nur fit für neue Aufgabenfelder und Technologien. Sie ist gleichzeitig wichtiger Motivations- und Wert­schät­zungs­motor, also ent­schei­dendes Instrument bei der Mitarbeiterbindung und -gewinnung“, ist der Familien­unternehmer über­zeugt. „Hier setzen wir speziell auf die Kompetenzen unserer bundesweit aktiven Akademie.“  

Hightech-Einsatz: Objekte intelligent schützen, Einkaufserlebnis und Umsatz gezielt steigern

Dies umso mehr, da die Digitalisierung auch den Dienst­leistungs­sektor nachhaltig verändert. Ent­sprechend dem Anspruch Vorreiter bei der Digitalisierungs-Offensive in den eigenen Märk­ten zu sein, baut das Familienunternehmen sein Portfolio konsequent aus. Im Fokus steht die Erweiterung der bisherigen Systemlösungen, bei denen die maß­ge­schneiderte Kombination von Personal und modernster Technik bereits zentrale Relevanz hat, um digitale Technologien zu Smart Service Solutions. Denn mit Hilfe von KI, Big Data und cloudbasierten Tech­no­lo­gien lassen sich z. B. Videosysteme zu komplexen Systemen entwickeln. Über eine effiziente und einfach an­zu­wen­den­de Plattform hat der Kunde dabei alles im Blick: von der Aufnahme via IP-Kamera, über die cloud-basierte Aufzeichnung und intelli­gente Analysefunktion bis zu automatisierten Alarm­funk­tio­nen und zur Verarbeitung geschäfts­re­le­vanter Informationen, wie die folgende Beispiele zeigen:

  • People Counting: Der Personenzähler ist ein intelligentes Werkzeug, mit dem Ein­zel­händler umfassende Kenntnisse über Besucherzahlen und die Konversionsrate in ihren Geschäften gewinnen können. Damit können sie ihre Leistung messen und so ge­stal­ten, dass die Kunden optimale Einkaufsbedingungen erhalten und die Ver­kaufszahlen stei­gen.
  • Queue Management: Das Tool versorgt Ein­zelhändler mit Live-Infos über Warteschlangen. Damit können sie automatisierte Maßnahmen in Echtzeit ergreifen, um die Wartezeit zu minimieren und das Einkauferlebnis zu erhöhen. Der Datenschutz wird durch die Ver­pixe­lung von Personen bzw. die Privacy-Funktion zur Ausblendung bestimmter Bereiche ge­währleistet.
  • Visual Alarm Verification/Guards Replacement: Live-Video- und -Audio-Übertragung in die eigene Hightech-Leitstelle plus An­spra­che von Verdächtigen via Lautsprecher er­mög­licht schnelle Reaktion, reduziert Fehlalarme und steigert die Effizienz. Der vir­tuelle Wächter trägt ebenfalls zur Erhöhung von Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bei, indem Fern­über­wachung aus der Leitstelle z. B. Streifengänge in Teilen ersetzt.
  • Managed Service: Dieser erleichtert die Administration von Zutrittskontrollen und steigert parallel die Sicherheit. Dabei bündelt die hochgesicherte Plattform alle an den unter­schied­lichen Objekten erfassten Daten und ersetzt so die jeweiligen lokalen Systeme. Darüber hinaus erhalten die vorab definierten Ansprechpartner bei wichtigen Ereignissen Live-Infor­mationen und -Videos direkt auf Smartphone, Notebook etc.   

Gleichzeitig ermöglicht die Kooperation mit F24 Krisen und Notfälle flexibel, ganzheitlich und revisions­sicher zu ma­na­gen: vom Ausfall kritischer Infrastrukturen bis zur Bewältigung von Natur­katastrophen. Bestandteile der web­ba­sierten und somit global einsetzbaren Lösung FACT24 sind u. a. die kurzfristige Einberufung von Krisenstäben oder Massen­alarmie­run­gen.

„Diese Bausteine verdeutlichen, dass wir unsere Partner auf noch umfassendere Weise un­ter­stüt­zen und damit Sicherheit und Service auf eine ganz neue Stufe heben“, sagte Friedrich P. Kötter.

Geld- und Wertdienste – Streik schadet der Branche

Bargeldversorgung nicht in Gefahr

Die Gewerkschaft ver.di bestreikt seit Mittwoch, den 02.01.2018, einige Geld- und Wertdienstleister in Deutschland, um ihren völlig unrealistischen Forderungen im Tarifstreit mit der BDGW Nachdruck zu verleihen.

„Auch dieser Streik macht die "Forderungen" von bis zu über 40 Prozent nicht umsetzbarer. Im Interesse unserer Kunden aus Handel und Kreditwirtschaft - und letztlich der Verbraucher - werden wir diesen Wunschvorstellungen nicht nachkommen. Jede Lohnerhöhung in unserer Branche wird letztlich in den Gebühren an die Verbraucher weiter berechnet", so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW.

Entgegen den Behauptungen der Gewerkschaft wird Bargeld nicht knapp. „Neben den 60.000 Geldausgabeautomaten gibt es noch über 30.000 Filialen der Kreditinstitute. Bei immer mehr Händlern kann man sich im Rahmen des "Cash back" Bargeld beschaffen“, so Olschok. Streiks fördern Ausweichreaktionen bei den Verbrauchern – auch zu unbaren Zahlungsmitteln. „Die Bedeutung des Bargeldes nimmt ab. Nur noch 50 Prozent aller Käufe im Handel werden bar bezahlt“, so Olschok weiter. Er forderte die Gewerkschaft auf, morgen mit realistischen Vorstellungen an den Verhandlungstisch zurück zu kehren. "Wir sollten nicht länger an dem Ast sägen, auf dem wir gemeinsam sitzen", so Olschok abschließend.