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„Historischer Tag - Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerbe wechselt zum BMI“

Die Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerbe wechselt am 1. Juli 2020 nach 93 Jahren vom Wirtschafts- in das Bundesinnenministerium.

Das hat Bundesinnenminister Horst Seehofer heute in Berlin mitgeteilt:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2020/06/bewachungsunternehmen.html

„Der BDSW begrüßt diesen Wechsel. Damit ist eine der wichtigsten Forderungen des Verbandes erfüllt worden,“ sagte Präsident Gregor Lehnert heute in Berlin. Der Stellenwert der privaten Sicherheitsdienste als anerkannter Faktor der Sicherheitsarchitektur werde durch die Zuständigkeitswechsel nun auch politisch sichtbar. Gregor Lehnert dankte allen Beteiligten auf Bundes- und Länderebene für den Vollzug dieses Wechsels. Er schloss in diesen Dank ausdrücklich die Wirtschaftsbehörden mit ein. Die Sicherheitswirtschaft mit ihren fast 270.000 Beschäftigten habe in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten eine herausragende Bedeutung für die Innere Sicherheit in Deutschland erhalten. „Dieser wurde das Gewerberecht mit seiner Betonung der Gewerbefreiheit nicht mehr gerecht. Deutschland ist/war neben Österreich das letzte Land in der EU, in dem das Sicherheitsgewerbe dem Wirtschaftsministerium unterstellt war. Wir benötigen nun ein Sicherheitsdienstleistungsgesetz als spezifische Rechtsgrundlage für unsere Tätigkeit im Zuständigkeitsbereich der Innenbehörden,“ so Lehnert.
Das neu zu schaffende Sicherheitsdienstleistungsgesetz müsse vor allem Regelungen zur Änderung der Gewerbezugangsregelungen enthalten. „Wir brauchen eine praxisgerechte Basis-Schulung anstelle der von den IHKs durchgeführten Unterrichtung“, erklärte der BDSW-Präsident. Diese Schulung dürfe nicht ausschließlich von den Kammern angeboten werden. „Auch zertifizierte Sicherheitsfachschulen können diese Inhalte kompetent und zuverlässig vermitteln.“
Um die Zulassung der Mitarbeiter zu erleichtern sei es auch nötig, mehrfache, inhaltlich gleiche Zuverlässigkeitsüberprüfungen auszuschließen. „Es kann nicht sein, dass für ein und denselben Mitarbeiter zur Ausübung nur einer Funktion vier unterschiedliche Überprüfungsverfahren erforderlich sind“, kritisierte Lehnert. Eine neue gesetzliche Regelung müsse auch die Verpflichtung betriebseigener Sicherheitskräfte in sensiblen Schutzbereichen (sog. Inhouse-Security) zur Einhaltung der gleichen Voraussetzungen wie private Sicherheitsunternehmen sowie Änderungen bei der Vergabepraxis beinhalten, schloss Lehnert seine Ausführungen.

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Spezialisten für Bargeldlogistik

CMH Unternehmensverbund mit neuem Markennamen „ALVARA | Digital Solutions“

Der auf Track & Trace-Softwarelösungen für den Bargeldkreislauf und die -logistik spezialisierte und international agierende Unternehmensverbund CMH tritt ab sofort unter dem Markennamen „ALVARA | Digital Solutions“ auf.

Die zukunftsweisenden Konzepte von ALVARA | Digital Solutions und die Entwicklung moderner Softwarelösungen helfen den Kunden weltweit dabei, die Qualität, Sicherheit und Transparenz in ihren Bargeldprozessen zu steigern. Dabei steht neben der Prozessoptimierung ebenso die Kostenreduktion mit Unterstützung innovativer Technologien im Fokus (u. a. KI, IoT, Blockchain). Die Vielfalt der ALVARA | Digital Solutions-Module für zahlreiche Branchen, wie Handelsunternehmen, Wertdienstleistern und Finanzinstituten, ermöglicht flexible und maßgeschneiderte Standard-Lösungen, die Hardware-herstellerunabhängig sind und eine Verzahnung von Hard- und Software ermöglichen.

„Dank unseres umfangreichen Leistungsportfolios können wir unseren Kunden ein ´Rundum-Sorglos-Paket´ anbieten“, sagt Bernd Hohlfeld, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe. „Damit stärken wir unseren Kunden den Rücken für die Verwirklichung ihrer Geschäftsziele. Darüber hinaus wollen wir mit dieser Marke das Existenzrecht des Bargelds in Europa stärken und die Internationalisierung unseres Geschäfts vorantreiben.“

Vor allem in der aktuellen Pandemie-Krise hat sich das Bargeld als stabiles Zahlungsmittel behauptet, so dass Fachexperten vom Fortbestand des Bargeldes überzeugt sind. Aus diesem Grunde wird es für alle Bargeldakteure weiterhin eine Kernaufgabe bleiben, effiziente Bargeldlogistikprozesse sicherzustellen.

„Mit Hilfe unserer Lösungen werden die Logistikketten aller am Bargeldkreislauf beteiligten Unternehmen über Track & Trace transparent und damit verbundene manuelle Prozesse automatisiert. Von den dadurch spürbaren Mehrwerten profitieren letztendlich alle Bargeldakteure. Wir wollen unsere Kunden darum weg vom operationalen hin zum Incident Management begleiten, damit sie nur noch im Bedarfsfall reagieren und ihre Prozesse nicht mehr ständig aktiv überwachen müssen. So bleibt ihnen mehr Zeit für das eigentliche Tagesgeschäft“, erläutert Hohlfeld. „Im Bargeldkreislauf haben nahezu alle Branchenteilnehmer viele neue Erwartungen und Ansprüche an ihre Logistik und die damit verbundenen Arbeitsabläufe. Umso wichtiger ist es für uns als Gruppe, auf neue Entwicklungen zeitnah zu reagieren. Mit vereinten Kompetenzen und Ressourcen können wir als ALVARA | Digital Solutions unsere Marktführerschaft europaweit stärken und unsere Kunden fit für die Zukunft machen.“

Mit dem neuen Markennamen ALVARA I Digital Solutions unterstreicht CMH ihre Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Wachstum, neue Technologien sowie Prozess-optimierender und innovativer (Software-)Lösungen, die Effizienz und Transparenz schaffen – nicht nur im Bargeldsektor, perspektivisch auch bei anderen kritischen und sensiblen Logistik-Prozessen. Die Gruppe wird unter dem neuen Markennamen weiter expandieren, um ihren Kunden auch künftig mehrwertbringende Gesamtlösungen und neue Technologien bieten zu können.

 

Friedrich P. Kötter: „Richtige Lehren aus der Corona-Krise ziehen“

BDWi-Vizepräsident fordert: Unternehmen müssen Systemrelevanz der Sicherheits- und Gebäudedienste nachhaltig anerkennen

Die Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services hat beim Lünendonk-Ranking „Führende Facility-Service-Unternehmen“ ihre Position unter den Top-Anbietern er-neut bestätigt.

Friedrich P. Kötter © KÖTTER GmbH & Co. KG VerwaltungsdienstleistungenDamit untermauert das Familienunternehmen seine Kompetenz als Systemanbieter für komplexe und personalintensive Gebäudedienste sowie Spezialist für hochqualitative Sicherheits-, Reinigungs- und Personaldienste. Gleichzeitig nimmt Friedrich P. Kötter die neuesten Ergebnisse der renommierten Studie zum Anlass, auf die System-relevanz der Sicherheits- und Gebäudedienste hinzuweisen. „Diese ist durch die Corona-Pandemie mehr als deutlich geworden“, betonte der Verwaltungsrat heute in Essen. „Unternehmen und öffentliche Hand sollten hieraus die richtigen Lehren ziehen.“ Mit einem Jahresumsatz von 565 Millionen Euro sowie 18.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schaffte das Traditionsunternehmen mit Stammsitz in Essen den Sprung auf Rang 12. „Wir sind stolz darauf, seit vielen Jahren zum festen Kreis der Top-Player für Facility-Services zu zählen“, sagte der Familienunternehmer. „Gleichzeitig ist dies Ansporn für uns, weiter ausschließlich durch hohe Qualität zu überzeugen.“ Impulsgeber waren die Smart Service Solutions, die den Auftraggebern eine Vollversorgung bei den Support Services bzw. im Kerngeschäft verschaffen. Die immer engere Verzahnung mit vorhandenen Kundenprozessen durch speziell digitale Zusatzservices gewinnt dabei stetig größere Bedeutung. Beispiele sind das „elektronische Wachbuch“, das es ermöglicht sicherheitsrelevante Einträge in Echtzeit von jedem Ort aus abzurufen genauso wie elektronische Qualitätsmanage-mentsysteme im Cleaning-Bereich, durch die Kontrollergebnisse direkt vor Ort ausgewertet werden können. Komplettiert wird das Portfolio u. a. von der digitalen Alarmierungs- und Krisenmanagementlösung FACT24, mit der Unternehmen auf jegliche Not- und Krisensituationen vorbereitet sind.

Mittelstand benötigt krisenfeste Sicherheits-, Hygiene- und Personaleinsatzkonzepte

Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie, die für die Wirtschaft mit bisher nicht gekannten Herausforderungen verbunden sei, stellte der 53-Jährige fest: „Speziell der Mittelstand ist auf die Pandemie oder auf ähnliche Situationen nur unzureichend vorbereitet. Zum einen verfügen gerade mittelständische Unternehmen oftmals über kein professionelles Krisenmanagementsystem, das unterschiedliche Risikofaktoren integrativ behandelt. Zum anderen werden Facility Services weiterhin viel zu oft primär nach Kostengesichtspunkten beurteilt und nicht nach ihrem wirklichen Wert für Sicherheit, Hygiene sowie verlässliche und effektive Produktionsabläufe.“ Wie sonst sei z. B. der schon weit vor der Corona-Krise existierende Trend zu Einsparungen bei den Reinigungs- und Hygienedienstleistungen zu erklären, der sich in den letzten Jahren immer weiter verschärft habe. „Alle Unternehmen sollten daher die richtigen Schlüsse aus der Corona-Pandemie ziehen. Dies bedeutet vor allem die Systemrelevanz der Sicherheits- und Gebäudedienste nachhaltig anzuerkennen sowie Prävention in Form von professionellem Risiko- und Business Continuity Management (BCM) zur Selbstverpflichtung zu machen“, stellte der Vizepräsident des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) heraus. Zwingende Bestandteile seien krisensichere Sicherheits-, Personal- sowie Hygiene- und Desinfektionskonzepte. „Nur so lassen sich potenzielle Gefahren wie durch Covid-19 präventiv eindämmen oder im Fall der Fälle die Auswirkungen mit Blick auf zusätzlichen Personalbedarf, mehr Sicherheits- und Reinigungsanforderungen gezielter reduzieren.“

Perspektiven der Facility Services

Diese gesamtgesellschaftliche Anerkennung der Facility Services zu stärken, biete somit auch große Chancen für die Branche selbst, an der die Corona-Pandemie ebenfalls nicht spurlos vorbeigehe. Dies gelte auch für die eigene Unternehmensgruppe: „Wie die gesamte Wirtschaft spürt auch unser Familienunternehmen die Corona-Krise“, erklärte der Verwaltungsrat. „Die Auswirkungen sind dabei je nach Aufgabensektor und Region unterschiedlich stark ausgeprägt. Insgesamt sind wir aber zuversichtlich, dass unsere Gruppe aufgrund ihrer breiten Aufstellung auch diese Herausforderung erfolgreich meistern wird.“

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Walter Tauchmann ist verstorben

Der Ehrenvorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im BDSW, Walter Tauchmann, ist am 31.05.2020 im Alter von 79 Jahren verstorben. Dies teilte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes, heute in Bad Homburg mit. „Walter Tauchmann war eine herausragende Persönlichkeit in der Verbandsarbeit des BDSW, vor allem in den Jahren nach der Wende. Wie kein anderes Verbandsmitglied engagierte er sich für die Kriminalprävention, zunächst in Stralsund und später im ganzen Land“, sagte Olschok. Erst vor wenigen Monaten wurde der von Tauchmann mitgegründete und maßgeblich geprägte Verein zur Förderung der Kriminalprävention in Stralsund e. V. mit dem Landepräventionspreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.
Walter Tauchmann war durch sein sehr sympathisches Wesen äußerst beliebt und durch seine jahreslange Tätigkeit hervorragend vernetzt. Unter anderem kannte er die Bundeskanzlerin persönlich und begegnete ihr mehrfach beim Neujahrsempfang und anderen Gelegenheiten in ihrem Wahlkreis. Kurz vor dessen Wahl zum Ministerpräsidenten 1998 lud Tauchmann den SPD-Spitzenkandidaten Harald Ringstorff zu einer Landesgruppensitzung nach Stralsund ein. 1999 fand die Mitgliederversammlung des BDSW in Schwerin statt. Festredner war der Innenminister Gottfried Timm, ebenfalls SPD. Wenige Monate am 3. Mai 2000 später wurde die erste Kooperationsvereinbarung in Deutschland zwischen der Landespolizei und dem BDSW, LG MVP, unterzeichnet. Viele weiter folgten, zuletzt im November 2018 in Potsdam.
Olschok stellte heraus, dass Herr Tauchmann durch seine herausragende Arbeit sogar erreichen konnte, dass der Vorstand der Landesgruppe zum ersten Treffen zwischen allen Polizeipräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern einschließlich Wasserschutzpolizei und Landeskriminalamt eingeladen wurde.
„Walter Tauchmann hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass sich das Verhältnis zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdiensten normalisiert und entspannt hat. Durch sein ehrenamtliches Wirken hat er nicht nur der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, sondern der Sicherheitswirtschaft in ganz Deutschland große Dienste erwiesen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren“, sagte Olschok abschließend.

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KÖTTER Security in Köln: Seit 60 Jahren Sicherheit für die Rheinmetropole

Als Hans Schäfer, Karl-Heinz Schnellinger und Helmut Rahn mit dem 1. FC Köln kurz vor dem Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft 1960 standen, eröffnete Deutschlands größter familiengeführter Sicherheitsdienstleister am 01. Juni seine erste Niederlassung außerhalb des Ruhrgebiets. Mittlerweile blickt die Kölner Niederlassung des bundesweit tätigen Sicherheitsspezialisten auf sechs Jahrzehnte und viele langjährige Kunden verschiedenster Branchen zurück. Für die Zukunft ist das Unternehmen dank des Ausbaus neuer Geschäftsfelder, insbesondere auf dem Gebiet technischer Lösungen sowie der Digitalisierung, gut gerüstet.

„Wer an Köln denkt, denkt sofort an den Rhein, den Dom, den FC und an Karneval. Und wer in der Rheinmetropole für das Thema Sicherheit verantwortlich ist, denkt automatisch an KÖTTER Security“, sagt Björn Hoßbach, Leiter der Kölner Niederlassung der KÖTTER Security Gruppe. Denn bereits seit 60 Jahren ist der Branchenspezialist für Kunden aus Köln und Umgebung im Einsatz und erstellt auf Basis individueller Risikoanalysen ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die neben personellen Sicherheitsdienstleistungen auch modernste Sicherheitssysteme beinhalten können. Zum personellen Dienstleistungsspektrum gehören u. a. der Werkschutz, Empfangs- und Revierwachdienste sowie, speziell für Industrieunternehmen, die Betriebs- und Werkfeuerwehr. Der Einsatz sicherheitstechnischer Systeme (wie z. B. Videoüberwachungs- und Zutrittskontrolltechnik) sowie deren Aufschaltung auf die zertifizierte und prämierte Notruf- und Serviceleitstelle der Gruppe bieten Kunden ein zusätzliches Plus an Sicherheit. Auf die Erfahrung und das Know-how vertrauen namhafte Kunden aus Köln und Umgebung, u. a. die Shell Rheinland Raffinerie, GE, CURRENTA und das Busunternehmen Wupsi. Björn Hoßbach: „Anlässlich dieses besonderen Jubiläums möchten wir uns bei unseren Kunden und Partnern sowie unseren rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich bedanken.“ Und auch in Zukunft hält der Sicherheitsspezialist mit seinen „Smart Security Solutions“ maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte zum Schutz von Mensch, Infrastruktur und Prozessen bereit. Speziell das Gebiet der Digitalisierung bietet dabei großes Potenzial, personelle und technische Sicherheitsbausteine zu ergänzen – z. B. durch ein digitales Krisenmanagement, mit dem im Ernstfall (Unfall, Cyberangriff, Produktionsausfall o. ä.) der Krisenstab, das Fachpersonal und das Management schnell reagieren können. Mit der Kombination aus vielfältigen Leistungsbausteinen, einem qualifizierten Team und langjährigen Kunden sieht sich das Unternehmen auch für die Zukunft optimal aufgestellt. Das Familienunternehmen bietet aber nicht nur professionelle Security-Lösungen, sondern ganzheitliche Facility Services durch die Kombination mit den weiteren Sparten KÖTTER Cleaning (Unterhalts-, Glasreinigung etc.) und KÖTTER Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe).

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Ein Jahr Bewacherregister - kein Grund zum Feiern!

Am 1. Juni 2019 ging das Bewacherregister (BWR) als digitales Vorzeigeprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums an den Start. Leider haben sich die in das Projekt gesetzten Hoffnungen nicht bewahrheitet. Das BWR ist im Gegenteil zu einem Hindernis für die Unternehmen der Sicherheitswirtschaft geworden. Dies sagte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW, am Freitag in Bad Homburg.

„Im BWR sollen alle Sicherheitsunternehmen und deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen registriert und durch die kommunalen Ordnungsbehörden verwaltet werden. Durch die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse sollte das Erlaubnisverfahren für die Sicherheitsunternehmen vereinfacht und die Zuverlässigkeitsüberprüfungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschleunigt werden. Nach einem Jahr Betrieb ist nichts davon zufriedenstellend abgearbeitet: weder sind alle 7.000 Sicherheitsunternehmen im BWR registriert noch sind die 270.000 Sicherheitskräfte im BWR freigeschaltet“, so Olschok. Grund hierfür sei die mangelnde personelle, technische und fachliche Vorbereitung der kommunalen Verwaltung durch die Bundesländer. So kam es zu einem massiven Bearbeitungsstau in vielen Kommunen. „75 Prozent unserer Mitglieder warten momentan mehr als vier Wochen auf die Freigabe von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für einen Einsatz beim Kunden. Dies ist ein unhaltbarer Zustand, diese staatliche Untätigkeit beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit der Sicherheitswirtschaft massiv“, sagte der BDSW-Hauptgeschäftsführer. Die Erfahrungen mit dem BWR zeigten leider wieder einmal beispielhaft, dass das Bundeswirtschaftsministerium von seinen politischen Zielen und Ankündigungen, die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse zum Nutzen der Wirtschaft in Deutschland voranzutreiben, Lichtjahre entfernt ist. „Das BWR hat nach einem Jahr nicht zu weniger, sondern zu mehr Bürokratie für die Sicherheitswirtschaft geführt. Es bleibt damit leider auch weiterhin eine Dauerbaustelle, das heutige Jubiläum ist kein Anlass zum Feiern,“ so Olschok abschließend.

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Erhöhte Anforderungen an Reisende nach Corona-Krise

German Business Protection (KÖTTER Security Gruppe) und EXOP vereinbaren Partnerschaft

Bereiche Auslands- und Reisesicherheitsmanagement

Die zur KÖTTER Security Gruppe gehörende German Busi­ness Protection (GBP) baut ihre Kompetenzen auf dem Gebiet des internationalen Risiko- und Krisenmanagements weiter aus. Dazu schließt der Consulting-Spezialist eine stra­te­gische Partnerschaft mit der EXOP GmbH, einem der führenden Anbieter für Mobility Risk Management.

GBP erweitert damit das Leistungsspektrum speziell im Bereich Auslands- und Reise­sicher­heits­management um den Bereich der automatischen Früherkennung, des globalen Monitoring sowie des Incident-Managements mit Unterstützung von modernster Technologie. EXOP gewinnt mit der Kooperation gleichzeitig einen Partner, der in Deutschland exklusiv Beratungsleistungen als inte­griertes Risikomanagement anbietet sowie als Teil der KÖTTER Security Gruppe zudem mit dem umfangreichen Portfolio und Erfahrungsschatz des größten Familienunternehmens der Sicher­heitsbranche verknüpft. Die Kooperation ermöglicht Unternehmen und Organisationen alle Belange der Sicherheit ihrer Reisenden ganzheitlich und umfassend mit der Beratungsexpertise und den Leistungen beider Unternehmen umzusetzen. Die Erstellung und Umsetzung von Standards zu Fragen der Auslands- und Reisesicherheit ist ein komplexes Thema, das ganzheitlich betrieben zu umfassender Trans­parenz und zu einer signifikanten Reduktion von Risiken für Unternehmen und Reisende beiträgt. Auf Basis der EXOP Softwarelösung X-ASSIST können Nutzer in Organisationsstrukturen aller Größen diese Anforderungen in Echtzeit, ressourcensparend und transparent abbilden. Welche Bedeutung Auslands- und Reisesicherheit im geschäftlichen Umfeld haben, unterstreicht auch die momentane Corona-Krise. Im Fokus stehen dabei der Schutz der Auslandsstandorte von Unternehmen und die fortlaufende Kenntnis um die dortige aktuelle Lage genauso wie die Ortung und Statusbewertung der individuellen Situation jedes einzelnen Reisenden. „Die globale Corona-Pandemie hat jedem Einzelnen vor Augen geführt, mit welcher Zahl wach­sen­der weltweiter Gefahren wir alle konfrontiert sind und in welche nicht vorhersehbare Lagen Reisen­de oder im Ausland tätige Mitarbeiter durch kurzfristige Reiseverbote und Grenzschließungen geraten können“, betont Dirk H. Bürhaus, u. a. Geschäfts­führer der German Business Protection GmbH. „Der Schutz von Auslandsstandorten, Expatriates und Reisenden gewinnt daher immer größere Relevanz. Speziell im Mittelstand herrscht hier großer Nachholbedarf. Die neue Part­ner­schaft mit EXOP gibt unseren innovativen, ganzheitlichen Lösungen dafür zusätzlichen Schub.“ „Die Expertise von GBP und die führende Rolle der KÖTTER Security Gruppe werden unserem Haus vielfältige Pluspunkte und eine noch stärkere Marktpräsenz bringen“, ist Alexander Sprich, Geschäftsführer EXOP GmbH, überzeugt. „Gleichzeitig wird das ohnehin schon breit aufgestellte Leistungsangebot der KÖTTER Gruppe durch X-Assist weiter komplettiert und bietet dadurch vor allem für den Mittelstand erhebliche Vorteile.“

 

 

Genetec

Kay Ohse ist neuer Country Manager für die Regionen DACH und ECE

Erfahrener Manager soll Marktanteil in der DACH-Region und ECE (East Central Europe) weiter ausbauen

Genetec, einer der führenden Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, hat seit März 2020 einen neuen Country-Manager für die Regionen Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) sowie Zentral-Osteuropa (ECE).

Kay Ohse © GenetecDer international erfahrene Experte für IT, Telekommunikation und Audio/Video soll in seiner neuen Funktion die stark wachsenden Vertriebsaktivitäten von Genetec weiter ausbauen.
„Genetec hat sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich als Experte für einheitliches Sicherheitsmanagement etabliert und hat ein äußerst spannendes, zukunftsweisendes Produktportfolio, deshalb freue ich mich auf die neue Herausforderung.“, sagt Kay Ohse. „Mein Ziel ist es, das Vertriebsteam in DACH und ECE auszubauen. Zudem werden wir gemeinsam in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Vertriebspartnern auf Basis des Genetec-Produktportfolios innovative und umfassende Sicherheits-Lösungen für verschiedenste Branchen entwickeln und implementieren.“ 
Kay Ohse kommt von Kramer Electronics, einem internationalen Hersteller von Business-Lösungen im Bereich Audio und Video, wo er zuletzt als Country Manager Deutschland das Channel- und Großkundengeschäft verantwortete. Davor war der Vertriebsspezialist unter anderem als VP Sales bei Oracle Deutschland und der Deutschen Telekom, Geschäftsbereich Produkt und Innovation, tätig, sowie als Country Manager DACH und ECE bei Polycom. 
„Ich freue mich sehr, dass wir mit Kay Ohse einen international sehr erfahrenen Manager für den Auf- und Ausbau erfolgreicher Vertriebsteams als neuen Country Manager gewonnen haben. “, sagt Francesco Serra, VP Sales in Europa bei Genetec. „Ich bin davon überzeugt, dass er unsere ambitionierten Ziele in den Regionen erfolgreich umsetzt.“

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Konsequenz aus der Corona-Krise

Absage der Security Essen 2020

Die für den 22. bis 25. September 2020 geplante Security Essen wird aufgrund der nicht absehbaren Entwicklungen der Corona-Krise abgesagt. Vor dem Hintergrund der unverändert dynamischen Situation und der weltweiten Reiserestriktionen besteht derzeit nicht die für die seriöse Vorbereitung aller Messeteilnehmer erforderliche Planungssicherheit.

Die Kundenerwartungen sowie das Leistungsversprechen der internationalen Fachmesse der Sicherheitsbranche lassen sich unter den gegebenen Umständen nicht erfüllen. In enger Abstimmung mit den Partnerverbändern traf die Messe Essen daher die Entscheidung für die Absage. Die nächste Security Essen findet vom 20. bis 23. September 2022 in der Messe Essen statt. Als internationale Plattform der Sicherheitsbranche ist die Security Essen alle zwei Jahre das richtungsweisende Schaufenster für Innovationen. So hatten bereits zahlreiche Weltmarkführer ihre Teilnahme an der Fachmesse sowie dem anspruchsvollen Kongress- und Rahmenprogramm bestätigt. „Die Vorfreude auf die diesjährige Ausgabe und das neue Konzept der Security Essen war bei allen Beteiligten groß, umso schwerer ist uns die Entscheidung für die Absage der Messe gefallen“, erläutert Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Die gegenwärtigen dynamischen Rahmenbedingungen sowie die anhaltenden globalen Reiserestriktionen lassen eine seriöse Messevorbereitung jedoch leider nicht zu. Damit fehlt unseren Ausstellern und Besuchern und auch uns als Veranstalter die Planungsperspektive, die Voraussetzung für eine gewohnt professionelle Durchführung der Security Essen in diesem September gewesen wäre.“ „Die Absage der Security Essen 2020 ist das Ergebnis einer umsichtigen und sorgsamen Bewertung der derzeitigen Situation, die wir gemeinsam vorgenommen haben“, ergänzt Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. und Vorsitzender des Security Essen Fachbeirates. „Da unsere Messeteilnehmer mehrheitlich aus dem Ausland zu uns nach Essen kommen, mussten wir mit besonderer Umsicht handeln. Vor dem Hintergrund der unklaren weltweiten Entwicklung der Coronavirus-Pandemie und der damit verbundenen unsicheren Reiseplanung war die Absage letztlich leider alternativlos.“ „Die Security Essen als wichtige internationale Messe der Sicherheitsbranche ist für die ASW jedes zweite Jahr ein absolutes Highlight“, so Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer ASW Bundesverband und Mitglied des Security Essen Fachbeirats. „Die Absage der diesjährigen Ausgabe trifft die Branche sowie die Sicherheitsverbände schwer. Wir bedauern diese Entscheidung, haben dafür aber auch vollstes Verständnis und blicken voll Zuversicht in das Security-Jahr 2022.“ Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und Mitglied des Security Essen Fachbeirats kommentiert: „Aus Sicht unserer Mitgliedsunternehmen ist die Entscheidung für die Absage der Security Essen in vollem Umfang nachvollziehbar. Persönlich bedauere ich das sehr, weil es meine 15. und auch letzte Security als Hauptgeschäftsführer von BDSW und BDGW gewesen wäre. Aber für die Sicherheits- und auch Wertdienstleister stellt die Corona-Krise eine enorme wirtschaftliche Herausforderung dar. Ich bin mir sicher, dass sich die Geschäftsführung und das gesamte Team von BDSW und BDGW mit ihren angeschlossenen Mitgliedsunternehmen auf die Security Essen 2022 freuen – dann unter besseren ökonomischen Vorzeichen.“ Die nächste Security Essen findet vom 20. bis 23. September 2022 in der Messe Essen statt. Die Messe Essen und ihre Kooperationspartner arbeiten schon jetzt mit Hochdruck an der nächsten Auflage und der Weiterentwicklung des neuen, innovativen Messekonzepts.

Wichtiger Schritt der NRW Landesregierung

Sicherheitsdienste jetzt in NRW systemrelevant

Die Forderungen der bundesdeutschen Sicherheitswirtschaft haben in Nordrhein-Westfalen Gehör gefunden: Am 17. April 2020 erklärte die Landesregierung in Düsseldorf als erstes Bundesland die Sicherheitswirtschaft für systemrelevant.

Christian Vogt Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft West e.V © ASW West„Dieser Schritt in NRW war absolut erforderlich und wir als Wirtschaftsschutzverband begrüßen diese Entscheidung. Die Landesregierung hat erkannt, dass die private Sicherheitswirtschaft ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur ist“, betont Christian Vogt, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft West e.V. Mit dieser Entscheidung stellt die Landesregierung auch sicher, dass weitere systemrelevante Einrichtungen (beispielsweise der Versorgungsinfrastruktur) konsequent ihren Dienst aufrechterhalten können. Neu aufgenommen wurden unter anderem: Mitarbeiter von Wach- und Sicherheitsdiensten, Hausmeister (in systemrelevanten Gebäuden) und Gebäudereiniger (in systemrelevanten Gebäuden). Diese und weitere Gruppen sind nun berechtigt, ihre Kinder in die Notbetreuung in Kitas und Schulen zu geben. Bislang war diese Notbetreuung unter anderem auf Kinder von Ärzten, Krankenschwestern, Rettungskräften oder auch Angestellten der Ernährungs-, Was-ser- und Energiewirtschaft, die als systemrelevante Berufsgruppen eingestuft worden waren, beschränkt. Mit den Neuregelungen unterfallen mehr Berufsgruppen als zu Beginn der Corona-Pandemie nun der Definition als systemrelevant.