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BDSW begrüßt Razzien gegen kriminelle („Sicherheits“-)Unternehmen

Der BDSW begrüßt die vom Zoll und der Steuerfahndung mit 900 Beamten durchgeführten Durchsuchungen wegen organisierter Schwarzarbeit im Sicherheitsgewerbe ausdrücklich. Das sagte BDSW-Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied Dr. Harald Olschok heute in Berlin.

Laut des Hauptzollamts Frankfurt am Main habe einer der Hauptverdächtigen „enge Kontakte“ zur Rockergruppe Hells Angels. Ein weiterer mutmaßlicher Haupttäter soll außerdem jahrelang Scheinrechnungen über 30 Millionen Euro ausgestellt haben. „Durch derartige kriminelle Machenschaften werden Tausende von seriös arbeitenden Unternehmen der Branche geschädigt“, sagte Olschok.
Der Hauptgeschäftsführer des BDSW verwies auf ähnliche Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe von Sicherheitsdienstleistungen in Flüchtlingsunterkünften von der Arbeiterwohlfahrt an ihre eigene Tochtergesellschaft AWO Protect. Auch hier wurden Zahlungen verschleiert und mangelhafte Kontrollmechanismen überlistet.
Der BDSW bemängelte in diesem Zusammenhang auch das nach wie vor nicht voll funktionsfähige Bewacherregister (BWR). „Nach den Plänen der Bundesregierung müssten seit dem 1. Juni 2019 alle rund 270.000 Beschäftigte der Branche in einem Register erfasst, geprüft und freigegeben sein“, so Olschok. Leider läge die Freigabequote bei nur 65 Prozent. Wären alle privaten Sicherheitskräfte erfasst, wäre eine schnelle Überprüfung auf Vorstrafen und kriminelle Machenschaften jederzeit möglich. „Bund und Länder müssen nun endlich ihre Hausaufgaben machen und umgehend für ein voll funktionierendes Bewacherregister sorgen“, so Olschok abschließend.

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30 Jahre Deutsche Einheit - 30 Jahre Private Sicherheitsdienste in Mitteldeutschland

Bereits vor Vollendung der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 wurden die ersten Wach- und Sicherheitsunternehmen noch in der damaligen DDR gegründet. Daran erinnerte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW, am 02. Oktober 2020 in Bad Homburg. „Bereits am 20. Juni 1990 lud der BDSW zu einer ersten Informationsveranstaltung nach Berlin ein, um die zahlreichen Interessenten über die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen für die Gründung eines Sicherheitsunternehmen zu informieren“, so Olschok. Im Nachgang zu dieser Veranstaltung seien dann nach und nach die Landesgruppen in den fünf - damals noch - neuen Ländern gegründet worden.

„In den letzten 30 Jahren haben wir eine hervorragende Verbandsstruktur aufgebaut, die die Bedeutung unserer Branche widerspiegelt“, sagte Olschok. Von derzeit 973 Mitgliedsunternehmen seien 202 in Mitteldeutschland ansässig. Von insgesamt fast 270.000 Beschäftigten würden 65.000 in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen arbeiten. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes stellte die starke Entwicklung des Verbandes innerhalb der vergangenen drei Jahrzehnte heraus. Besonders im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Innenbehörden habe der Osten Deutschlands immer eine tragende Rolle übernommen. „Die Kooperationsvereinbarungen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg haben eine starke Signalwirkung für das Selbstverständnis und die Außendarstellung des Gewerbes“, betonte Olschok. Er erinnerte auch an die Anfangsjahre 1991 und 1992, in denen die Umsätze Privater Sicherheitsunternehmen so stark gestiegen sind, wie niemals in der Geschichte der Branche. „Auch hieran erkennt man die Bedeutung der neuen Länder für den Verband und die Unternehmen.“ Olschok erinnerte darüber hinaus an die allgemeine Entwicklung des BDSW seit der Deutschen Einheit. „Wir haben an zwei Ausbildungsberufen, der Einführung von Studiengängen und der DIN 77200 - Anforderungen an Sicherungsdienstleistungen mitgearbeitet“, stellte er heraus. Der Gesetzgeber habe 1996 das Unterrichtungsverfahren und 2002 die Sachkundeprüfung eingeführt. Die Innenministerkonferenz habe das Sicherheitsgewerbe als anerkannten Faktor der Sicherheitsarchitektur in Deutschland identifiziert, es seien Richtlinien für die Notruf- und Serviceleitstellen eingeführt worden und vieles andere mehr. „All dies sind Entwicklungen und Fortschritte, die am 3. Oktober 1990 nicht absehbar gewesen sind. Die Herausforderungen in der Inneren Sicherheit sind aber auch gewaltig angestiegen. Wir müssen deshalb gemeinsam weiter an Veränderungen arbeiten“, so Olschok abschließend.

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Neuer Vorstand des ASW Bundesverbandes gewählt

Volker Wagner als Vorsitzender im Amt bestätigt

Die Mitglieder der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW Bundesverband) wählten auf ihrer 29. ordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Diese Sitzung war die erste hybride Sitzung in der Geschichte des Verbandes.

Ingmar Behrens begrüßte stellvertretend für seinen Fachverband German Council of Shopping Centers die Teilnehmer der Präsenzveranstaltung am Leipziger Platz. Dort wurde Volker Wagner (BASF SE, ASW Baden-Württemberg e.V.) als Vorsitzender für weitere drei Jahre einstimmig wiedergewählt. „Ich freue mich sehr über die Zustimmung und Anerkennung bei unseren Mitgliedern. Das bestärkt mich in der Arbeit, die wir in den vergangenen Jahren geleistet haben. Die neue Corona Krise stellt uns auch im ASW Bundesverband vor viele bisher unbekannte Herausforderungen. Daher ist es mir wichtig, mit Kontinuität in der Führung, die ASW durch diese turbulenten Zeiten zu bringen.“ sprach Herr Wagner nach der Mitgliederversammlung. Ebenfalls in den Vorstand wiedergewählt wurden, Manfred Jilg (BASF SE, ASW Baden-Württemberg e.V.), Günther Schotten (Allianz SE, Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.), Ronny Thiele (Infineon Technologies Dresden GmbH, ASW Sachsen e.V.) und Christian Vogt (CLAAS KGaA mbH, ASW West e.V.). Neu in den Vorstand gekommen sind Carsten Baeck (DRB Deutsche Risikoberatung GmbH, Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Berlin-Brandenburg e.V.), Peter H. Bachus (PBS GmbH, Vereinigung für die Sicherheit in der Wirtschaft e.V.) und Arne Rüter (Airbus Operations GmbH, ASW Norddeutschland e.V.). Günther Schotten und Peter H. Bachus werden ab sofort neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes sein. Wir bedanken uns bei den ausgeschienen Vorstandsmitgliedern Wilfried Joswig (Verband für Sicherheitstechnik e.V.), Carsten Klauer (POWER Personen-Objekt-Werkschutz GmbH, ASW Norddeutschland e.V.), Prof. Timo Kob (HiSolutions AG, it-sa benefiz e.V.), Sabine Wiedemann (Daimler AG, ASW Baden-Württemberg e.V.) für ihr lang-jähriges Engagement im ASW Vorstand. Die Mitgliederversammlung bestätigte mit der Entlastung des Vorstands und der Geschäftsführung sowie der Zustimmung zur Finanzplanung den von Vorstand und Geschäftsführung eingeschlagenen Kurs zum weiteren Ausbau der Arbeit des ASW Bundesverbandes.

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Geld- und Wertdienste

Corona ändert Zahlungsverhalten drastisch und nachhaltig – deutliche Umsatzeinbußen

Die Corona-Krise ändert das Zahlungsverhalten der Deutschen in einer kaum geahnten Geschwindigkeit – mit dramatischen Folgen für die Geld- und Wertdienste. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste BDGW unter ihren Mitgliedern. „Zwei Drittel der Unternehmen gehen von einem Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2020 von bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus,“ so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW in Bad Homburg. 

Fast zwei Drittel der Unternehmen haben in den letzten vier Monaten Kurzarbeit angemeldet. Die gleiche Zahl geht davon aus, dass aufgrund der rückläufigen Umsatzzahlen Entlassungen unumgänglich sein werden. „Große Probleme bereiten vielen Unternehmen auch die hohen Krankenstände. Sie liegen bis zu zehn Prozent höher als noch vor einem Jahr. Dazu beigetragen haben im zweiten Quartal 2020 die vereinfachten Voraussetzungen der telefonischen Krankmeldung,“ erläuterte Olschok die Ergebnisse der Umfrage. Die Aussichten in der Zukunft sind für die Branche kaum besser. Für das zweite Halbjahr erwarten die BDGW-Unternehmen zwar eine leichte Umsatzsteigerung, man wird aber weit unter dem Niveau der Zeit vor der Pandemie bleiben. Nur 12,5 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einem im Vergleich zum Vorjahr stagnierenden Umsatz. „Der Umsatzrückgang wird sich auch im Jahr 2021 fortsetzten. „75 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit bis zu 20 Prozent geringeren Umsätzen. Viele Mitarbeiter werden weiterhin in Kurzarbeit bleiben, möglicherweise werden bis zu 20 Prozent der Arbeitsplätze abgebaut werden müssen,“ beschrieb Olschok die dramatische Lage der Branche. Während die Unternehmen im Veranstaltungsschutz und in der Luftsicherheit zumindest mittelfristig mit einer Rückkehr auf das bisherige Niveau rechnen können, gilt dies nicht für die WDL. Sie werden dauerhaft die Verlierer in der Sicherheitswirtschaft sein. Corona hat das Barzahlungsverhalten nicht nur der Deutschen dramatisch und nachhaltig verändert. „Wir gehen mittelfristig von einem weiteren Rückgang von derzeit noch 45 auf bis zu 30 Prozent aus,“ so Olschok abschließend.

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Gerhard Flemisch feiert seinen 80. Geburtstag

Gerhard Flemisch, langjähriger Geschäftsführer der Kalka Dienstleistungs GmbH - Günzburger Wach- und Schließgesellschaft in Günzburg, begeht am 25. August seinen 80. Geburtstag.

Gerhard Flemisch (80) © BDSWIm Namen des Präsidenten des BDSW, Gregor Lehnert, und den Vorsitzenden der Landesgruppe Bayern, Gerhard Ameis, gratulieren wir dem Jubilar zu seinem „runden“ Geburtstag und wünschen ihm alles Gute, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Harald Olschok.

Über 30 Jahre - von 1989 bis 2010 - habe Gerhard Flemisch die Tarifpolitik des BDSW im Freistaat Bayern maßgeblich mitgestaltet. Als Folge seiner erfolgreichen Arbeit in der Tarifkommission Bayern wurde er am 14. November 1989 zum stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Bayern im BDSW gewählt. Dieses Amt gab er am 29. November 2015 ab. In den Sitzungen und Verhandlungen der Tarifkommission hat sich Gerhard Flemisch als stets hervorragend vorbereiteter, streitbarer und aktiver Taktiker erwiesen, der die Tarifarbeit maßgeblich beeinflusst hat.

„Vor allem in der Tarifarbeit konnte der Verband in Bayern über 30 Jahre vom Fachwissen und dem Verhandlungsgeschick von Gerhard Flemisch profitieren. Er hat sich auch schwierigen Aufgaben in der Tarifpolitik gestellt und die für die Mitglieder überaus wichtige Frage der Allgemeinverbindlicherklärung als Experte begleitet“, so Olschok.

Auch bei der bayerischen Gebäudereinigerinnung arbeitete Gerhard Flemisch viele Jahre im Vorstand und der Tarifkommission mit.

Seit der Übergabe der Geschäftsführung von Gerhard und Georgine Flemisch an die drei Kinder Eva, Christian und Jürgen im Oktober 2009, ist Gerhard Flemisch Vorsitzender des Beirates.

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Kostenfalle Kartenzahlung erneut im Fokus

Die Corona-Pandemie hat viele Verbraucherinnen und Verbraucher, auch infolge entsprechender Kampagnen des Handels, dazu bewogen, bargeldlos mit Karte zu bezahlen.

„Nun wurde erneut bestätigt, dass dabei am Ende des Jahres eine teure Überraschung auf die Kundinnen und Kunden der Kreditinstitute warten kann“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW. Wie eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Finanztest zeigt, erheben etliche Kreditinstitute Zusatzgebühren für das Bezahlen mit der Girocard. Die Tester haben sich dazu die Konditionen von 294 Gehalts- und Rentenkontomodellen bei 125 Instituten angesehen. „Die Untersuchungsergebnisse zeigen erneut, dass der Griff zum Bargeld für die Verbraucherinnen und Verbraucher die bessere und vor allem preisgünstigere Alternative ist“, so Olschok. Aber nicht nur die versteckten Kosten, sondern auch die Risiken der Kartenzahlung seien bei der Wahl des Zahlungsmittels zu bedenken. So setzt das erhöhte Limit für Zahlungen ohne Eingabe der PIN Verbraucherinnen und Verbraucher einem erhöhten Betrugsrisiko durch Kriminelle aus. „Mit Bargeld sind Sie hingegen immer auf der sicheren und kostengünstigeren Seite“, so Olschok abschließend.

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Start des neuen Ausbildungsjahres

Wieder rund 1.000 neue Fach- und Servicekräfte für Sicherheit

In der 32. Kalenderwoche startete zum 18. Mal das Ausbildungsjahr für rund 1.000 neue Auszubildende in den Berufen Fachkraft und Servicekraft für Schutz und Sicherheit. „Seit 2002 kann man sich in deutschen Sicherheitsunternehmen im dualen Ausbildungssystem ausbilden lassen und Sicherheit von der Pike auf lernen“, so BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied Dr. Harald Olschok.

Seit der Einführung der beiden Ausbildungsgänge haben fast 11.500 junge Menschen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und stehen dem Markt als hochqualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung. Die Sicherheitsbranche beschäftigt bundesweit rund 270.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Um eine hohe Qualität in der Sicherheitsdienstleistung erreichen und aufrechterhalten zu können, sind Sicherheitsdienstleister darauf angewiesen, sich jeden Tag auf ihre Beschäftigten verlassen zu können. Die beiden Ausbildungsberufe - mit einer Ausbildungszeit von zwei bzw. drei Jahren - sind die "Leuchttürme" unserer Ausbildungspyramide“, so Olschok. Für die äußerst vielschichtigen Aufgabengebiete der privaten Sicherheitsdienste gebe es zahlreiche Maßnahmen in der Aus- und Fortbildung. Investitionen in die berufliche Qualifizierung der Beschäftigten seien, vor allem langfristig gesehen, der beste Weg, um sich am Markt zu behaupten, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien der entscheidende Faktor einer qualitativ hochwertigen Dienstleistung.Olschok wünscht im Namen des BDSW „Allen Auszubildenden einen guten, interessanten und erfolgreichen Start ins Arbeitsleben in der Sicherheitsbranche!“.

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ASW Bundesverband befürwortet generelle Zielsetzung der Bundesregierung zum IT-Sicherheitsgesetz 2.0

Im Rahmen der Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft hat sich das Rollenverständnis von Staat und Wirtschaft gewandelt. Es ist erforderlich, dass der Staat angesichts der Bedeutung von Cybersicherheit stärkere Verantwortung in der Abwehr übernimmt, und dass gleichzeitig die Fähigkeiten der Anwender zur Selbstverteidigung durch Hilfe durch Selbsthilfe verbessert werden.

„Eine erhöhte Cyberresilienz ist ein absolutes Muss für den zukünftigen Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutsch- land“ so Volker Wagner, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW Bundesverband). „Daher begrüßen wir als Verband den Vorstoß dieser generellen Zielsetzung der Bundesregierung. Bezo- gen auf den aktuellen Gesetzesentwurf sehen wir jedoch Handlungsbedarf.“

Kernpunkte zur Verbesserung liegen in einer höheren Transparenz für die betroffenen Unternehmen. Der Erfolg der Abwehrmaßnahmen ergibt sich nicht aus der Höhe der gesetzlichen Anforderungen, sondern aus dem Grad der Umsetzung in der Praxis. Zudem hält die ASW mehr konkrete Hilfestellungen für notwendig, die nicht allein von staatlichen Stellen geleistet werden können. Der Bundesverband schlägt daher den Einsatz von Private- Public-Partnerships zur Krisenabwehr vor. Hoheitliche Aufgaben können in Form einer Beliehenenschaft auf Cybersecurity-Experten übertragen werden.

Mit dem Positionspapier zum IT-Sicherheitsgesetz 2.0 zeigt der ASW Bundesverband, welchen Handlungsbedarf sie bei dem Entwurf noch sehen:

  • Frühzeitig mehr Transparenz zu Regelungen für betroffene Branchen und Unternehmen schaffen
  • Schwellwerte und Zeitspanne für Implementierung an der Praxis ausrichten
  • Bußgelder – keine Sanktionierung bei unklaren Regelungen
  • Informationsanspruch der Unternehmen (§ 4b BSIG-E)
  • Konkrete Hilfestellungen und gemeinsames Krisenmanagement: Betrieb einer Plattform durch Beliehene als konkreten Vorschlag
  • Staatliche Nutzung von Schwachstellen begrenzen
  • Qualitätssicherung über Stichprobenüberprüfung von IT-Komponenten
  • Stärkung internationaler politischer Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Cyberkriminalität

Das Positionspapier zum IT-Sicherheitsgesetz 2.0 finden Sie auf der ASW-Homepage unter: www.asw-bundes- verband.de/downloads.

 

Ausbildungsstart 2020 © KÖTTER Services

KÖTTER Unternehmensgruppe

Mit 230 Auszubildenden bundesweit Fachkräfte von morgen sichern  

Die Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services macht sich auch in Corona-Zeiten weiter für die Nachwuchsförderung stark: Kein Auszubildender, der in diesem Jahr erfolgreich seine Prüfungen absolviert hat, musste wegen Corona um seine Übernahme fürchten. Vielmehr kann auch dieses Jahr die weit über dem Bundesdurchschnitt liegende Übernahmequote gehalten werden. Zum neuen Ausbildungsjahr starten bundesweit rund 110 junge Frauen und Männer bei den Ausbildungsbetrieben der KÖTTER Unternehmensgruppe.

Damit bildet das Familienunternehmen in ganz Deutschland über drei Lehrjahre hinweg aktuell insgesamt 230 Nachwuchskräfte in zehn Berufen aus. Auf weitere offene Stellen in der Sparte Sicherheit können sich Kurzentschlossene auch jetzt noch bewerben.
„Trotz oder vielmehr wegen der Corona-Pandemie hält unser Familienunternehmen an seinen umfangreichen Ausbildungsaktivitäten weiter fest und stellt auch in diesem Jahr eine gewohnt hohe Anzahl an Ausbildungsplätzen bereit“, sagt Volker Hofmann, Leiter Personalwesen der KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen. „Gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass so viele junge Menschen uns gerade in diesen Zeiten in Sachen Ausbildung, Berufseinstieg und Karrieremöglichkeiten vertrauen.“

Für beide Seiten erfolgreiches JOBLINGE-Engagement
Dabei richtet sich die Nachwuchsförderung in gleichem Maße an Absolventen des klassischen Bildungsweges wie für Jugendliche mit ungewöhnlichen Bildungsbiographien. Die von der KÖTTER Unternehmensgruppe geförderte Initiative JOBLINGE, die Jugendliche und junge Erwachsene beim Einstieg in den Beruf unterstützt, ist hierfür ein wichtiges und erfolgreiches Beispiel. So haben die aktuell in der Unternehmensgruppe beschäftigten drei Auszubildenden, die über die Initiative JOBLINGE vermittelt wurden, im aktuellen Zeugnis einen sehr guten Schnitt erreichen können. Zum neuen Ausbildungsjahr starten drei weitere „Joblinge“ eine kaufmännische Ausbildung, zum Gebäudereiniger und als Kfz-Mechatroniker am Stammsitz in Essen.

Noch keinen Ausbildungsplatz gefunden? Jetzt bewerben!
Bundesweit bieten die Ausbildungsbetriebe der Unternehmensgruppe zehn weitere freie Ausbildungsplätze im Bereich der Sicherheit an. Gesucht werden junge Erwachsene, die eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit (FKSS) in folgenden Städten absolvieren möchten: Essen, Duisburg, Wuppertal, Stuttgart, Augsburg, Leipzig und Wismar/Rostock/Stralsund.

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Aaditya Devarakonda folgt als CEO auf Jörg Lamprecht

Aaditya Devarakonda (AD) ist seit dem 6. August 2020 Chief Executive Officer und Vorstandsmitglied von Dedrone. Er folgt auf Mitgründer Jörg Lamprecht, der die Position des Executive Chairman einnimmt.

Neuer Chief Executive Officer Aaditya Devarakonda Dedrone © Dedrone GmbHAD begann seine Tätigkeit für Dedrone im Jahr 2019 zunächst als externer Berater. Im April 2020 trat er als Präsident und Chief Business Officer in das Unternehmen ein. Zu seiner Ernennung sagt er: „Ich bin stolz darauf, dieses erfolgreiche Team zu leiten. In meinem und im Namen aller Mitarbeiter spreche ich Jörg Lamprecht unsere Anerkennung und Dankbarkeit für seine Führung und sein Engagement in den vergangenen sechs Jahren aus. Mit seinen Mitgründern Rene Seeber und Ingo Seebach hat er ein bemerkenswertes Unternehmen aufgebaut, und ich freue mich darauf, ihre Vision der Luftraumsicherheit weiterzuentwickeln. Dedrones Zukunft ist vielversprechend, und wir sind dankbar, dass Jörg uns bei der Fortschreibung unserer Erfolgsgeschichte weiterhin zur Seite stehen wird.“Jörg Lamprecht erklärt: „AD ist die ideale Führungspersönlichkeit für Dedrone, denn das Unternehmen möchte weiterwachsen und der weltweit führende Anbieter von  Luftraumsicherheitstechnologie bleiben. Ich bin insbesondere davon beeindruckt, wie AD Mitgründer Dedrone Jörg Lamprecht © Dedrone GmbHDedrone in den vergangenen Monaten durch die beispiellose globale Krise geführt hat. Unsere Kunden und unser Unternehmen werden von seinem Fokus, seiner Energie und seinem außergewöhnlichen Geschäftssinn profitieren. Ich bin stolz auf das, was unser Team seit der Gründung von Dedrone im Jahr 2014 aufgebaut hat, und freue mich auf das, was vor uns liegt.“ Im Namen des Dedrone-Vorstands teilt Venky Ganesan, Partner beim Risikokapitalgeber Menlo Ventures, mit: „Wir kennen AD nun seit über einem Jahr. Seine Führung in den letzten sechs Monaten ist im gesamten Unternehmen und für Kunden und Investoren außerhalb deutlich sichtbar. Seine Vision und Umsetzung in einem sehr harten Markt war für den Vorstand ein klares Zeichen, dass er die richtige Person für die Führung des Unternehmens sein würde. Wir sind sehr glücklich darüber, dass er diese Rolle angenommen hat.“