© BDSW

BDSW-Präsident Gregor Lehnert erneut als BDA Präsidiumsmitglied bestätigt

Der Präsident des BDSW, Gregor Lehnert, wurde auf der Jahresmitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), am 11. November 2019 in Berlin, erneut in das Präsidium gewählt.

Präsident des BDSW, Gregor Lehnert © BDSW„Ich freue mich, auch weiterhin Teil des BDA Präsidiums zu sein und die Zusammenarbeit mit den führenden Arbeitgebervertretern der deutschen Wirtschaft fortführen zu können. Es ist uns als Verband der Sicherheitswirtschaft in den letzten Jahren gelungen, die Bedeutung des BDSW als Arbeitgeber auf Bundesebene deutlich machen“, so Lehnert. Als Vertreter einer Branche mit mehr als 265.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei es wichtig, dass die Verbandsinteressen auch in der BDA eingebracht und berücksichtigt werden.

© MESSE ESSEN GmbH

Security Essen 2020

Weitere Marktführer haben Teilnahme an Security Essen 2020 bestätigt

Telenot und Securiton kehren nach Pause zur Leitmesse zurück

 Die Security Essen baut ihre Position als Plattform der Sicherheitsbranche weiter aus. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Teilnahme an der internationalen Leitmesse bestätigt, die vom 22. bis 25. September 2020 in der Messe Essen stattfindet.

Besonders erfreulich: Unter den Anmeldungen sind neben vielen langjährigen Kunden auch Unternehmen, die nach einer Pause erstmals wieder an der Security Essen teilnehmen. Unter anderem werden Telenot und Securiton in der Messe Essen ihre Innovationen präsentieren. „Wir freuen uns über das Bekenntnis der Aussteller zur Security Essen“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Das unterstreicht die Bedeutung der Security Essen als wichtige Plattform für die Sicherheitsbranche.“ Thomas Taferner, Leiter Marketing und Vertrieb bei Telenot Electronic aus Aalen, begründet die Rückkehr zur Security Essen wie folgt: „Wir freuen uns, bei der Security Essen 2020 wieder mit an Bord zu sein. In den vergangenen drei Jahren haben wir verstärkt kleinere Veranstaltungen getestet. Aber die Security Essen hat sich für uns als die einzige, allumfassende Messe erwiesen, auf der sich die komplette Branche vom einbauenden Fachbetrieb über Sicherheitsbeauftragte der Wirtschaft, Planungsbüros, Handelsverbände, Gebäudesachversicherer, Kripoberatungsstellen, Feuerwehren und viele weitere Zielgruppen informiert. Besonders interessant ist die Messe für uns 2020, weil Telenot umfangreiche Innovationen präsentiert und sein Spektrum stark erweitert. Neben Einbruchmeldetechnik haben wir jetzt auch Brandmeldetechnik und ab 2020 auch Zutrittskontrolltechnik im Portfolio.“ Ebenfalls nach einer Pause wieder an der Security Essen teilnehmen wird Securiton Deutschland aus Achern. Der Anwendungsspezialist rund um Alarm- und Sicherheitssysteme stellt in der Halle 3 seine Neuheiten vor – dem Ausstellungsbereich für Zutritt, Mechatronik, Mechanik, Systeme und Perimeter.

 Dom und Wilka stellen wieder in der Messehalle 3 aus

Bereits seit vielen Jahren kontinuierlich stellen die beiden nordrhein-westfälischen Unternehmen Dom und Wilka auf der Security Essen aus. Sie haben auch bereits jetzt wieder für die Security Essen 2020 angemeldet. Die Dom Sicherheitstechnik GmbH & Co.KG mit Stammsitz in Brühl zählt zu den weltweit führenden Herstellern innovativer Schließtechnik und elektronischer Zutrittssysteme. In der Schlüsselregion Velbert zuhause ist die Wilka Schließtechnik GmbH. Robert Schlieper, geschäftsführender Gesellschafter, Wilka: „In unserer Branche steht das Thema Sicherheit natürlich im Fokus. Wilka repräsentiert seit über 150 Jahren hohe Qualitätsstandards in einem Bereich, in dem es wirklich darauf ankommt, dass das Produkt hält, was es verspricht. Auf der Security zeigen wir unseren (potentiellen) Kunden bereits seit Jahren genau das – patentierte mechanische Zylinder, Schlösser und Schließanlagen für ein breites Anforderungsfeld und die Neuheiten aus dem Bereich der Elektronik. Und selbstverständlich freuen wir uns immer auf die interessanten Gespräche auf unserem Messestand, denn der persönliche Kontakt ist selten so einfach herzustellen wie dort.“

 Plattform für zahlreiche nationale und internationale Unternehmen

Viele weitere Unternehmen – darunter Marktführer, Nischenanbieter und neue Anbieter – haben ebenfalls bereits ihre Teilnahme an der Security Essen 2020 bestätigt. Aus Deutschland sind das unter anderem Abus August Bremmicker Söhne, EVVA Sicherheitstechnik, Kötter Security, lunaHD, NSC Sicherheitstechnik, Salto Systems, T-Systems International, Videor E. Hartig und die Wagner Group. Eine Premiere wird die Messe beispielsweise für das Bosch-Start up SAST sein. Erstmals präsentiert sich das junge Unternehmen mit seiner Internet-of-Things-Plattform für Sicherheitskameras auf der Fachmesse. Auch für internationale Größen ist die Security Essen gesetzt: Unter anderem bestätigten Hanwha Techwin Europe, Hikvision, Inim Electronics, Vanderbilt International, Zhejiang Dahua und Zhejiang Uniview ihre Teilnahme an der Weltleitmesse.

 Erste Security Essen nach der erfolgreich abgeschlossenen Modernisierung

Nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit ist die Modernisierung der Messe Essen seit September 2019 abgeschlossen. Aussteller und Besucher der Security Essen profitieren ab sofort von einer offenen, funktionellen Architektur, kurzen Wegen, acht großräumigen, eingeschossigen Hallen und viel Tageslicht. Das Angebot rund um Video erwartet die Besucher beispielsweise erstmals komplett und zusammenhängend in der neuen Halle 5.

 Hauptmann Marcello Camerin (vorne 2. v. l.) , stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins DSK e. V., Friedrich P. Kötter (vorne 2. v. r.), Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe, Wolfgang Waschulewski (hinten l.), Mitglied des KÖTTER Sicherheitsbeirates, und Volker Hofmann (vorne r.), Geschäftsführer der KÖTTER Akademie SE & Co. KG, mit Vertretern der KÖTTER Akademie und des Military Rekrutierungscenters bei der Übergabe der „Gelben Schleife der Solidarität“ © KÖTTER Services

Auszeichnung: KÖTTER Services erhält „Gelbe Schleife der Solidarität“

Für die besondere Unterstützung von ehemaligen Soldatinnen und Soldaten bei Berufsorientierung und zivilen Karriere wurde der bundesweit tätige Anbieter für infrastrukturelles Gebäudemanagement KÖTTER Services mit der „Gelben Schleife der Solidarität“ ausgezeichnet. Das Symbol für Engagement und Verbundenheit gegenüber Angehörigen der Bundeswehr hat der Förderverein Stab Division Schnelle Kräfte (DSK) e. V. heute am Stammsitz der Unternehmensgruppe in Essen überreicht.

Wenn die Zeit bei der Bundeswehr endet, steht Soldatinnen und Soldaten der (Wieder-)Eintritt in den zivilen Arbeitsmarkt bevor. Eine Herausforderung beim Übergang in die freie Wirtschaft stellt dabei die zum Teil lange Isolation vom Arbeitsmarkt dar. Hier sind professionelle Berufsberatung und Fortbildungen gefragt, die die KÖTTER Unternehmensgruppe insbesondere durch das innerhalb der KÖTTER Akademie GmbH & Co. KG im Jahr 2018 gegründete Military Rekrutierungscenter. Für das außerordentliche Engagement für ehemalige Bundeswehrangehörige wurde der branchenweit zweitgrößte Arbeitgeber für ehemalige Militärangehörige heute mit der „Gelben Schleife der Solidarität“ ausgezeichnet. Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe, sprach dem Förderverein DSK e. V. seinen Dank für die Auszeichnung aus und betonte das große Potenzial von früheren Zeitsoldaten: „Ehemalige Soldaten bringen in der Regel neben einer guten Ausbildung eine Reihe von Fähigkeiten mit, die im Beruf und speziell in der Dienstleistungsbranche von entscheidendem Vorteil sind: hohe Belastbarkeit, schnelle Entscheidungsfähigkeit, Teamfähigkeit, ein hohes Verantwortungsbewusstsein sowie Führungserfahrung.“ Dies seien vor dem Hintergrund des allgegenwärtigen Fach- und Arbeitskräftemangel wertvolle Eigenschaften, insbesondere für Führungskräfte. „Deshalb freuen wir uns, rund 2.000 ehemalige Soldatinnen und Soldaten zu unserem Familienunternehmen zählen zu können“, betonte der Unternehmer. Diese bekleideten z. T. hohe Positionen mit großer Personalverantwortung. 

Gute Beratung und Fortbildung

Zu Beginn jeder „Erfolgsstory“ in der freien Wirtschaft sind ehemalige Soldatinnen und Soldaten auf eine professionelle Beratung angewiesen: „Mit unserem unternehmenseigenen Military Rekrutierungscenter stehen ehemaligen Soldatinnen und Soldaten sowie dem Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr spezialisierte Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärt Volker Hofmann, Geschäftsführer der KÖTTER Akademie GmbH & Co. KG. Diese beraten frühzeitig über notwendige Qualifikationen sowie Fortbildungen und zeigen Karrieremöglichkeiten auf. „Denn die nach Dienstzeitende getroffene berufliche Entscheidung legt den Grundstein für die zivile Karriere“, betont Hofmann. Die KÖTTER Unternehmensgruppe bietet früheren Angehörigen der Bundeswehr eine Reihe kaufmännischer Aufgabengebiete für Fach- und Führungskräfte, darüber hinaus attraktive Tätigkeiten in der Sparte Security (personelle Sicherheit, Sicherheitstechnik) oder aber spezifische Verantwortungsbereiche in den Sparten Cleaning und Personal Service. Zusätzlich vermittelt das Military Rekrutierungscenter Bewerber mit militärischem Hintergrund über sein starkes Netzwerk in andere Unternehmen und Branchen.

Kontakt zum KÖTTER Military Rekrutierungscenter: 089/357152-69 oder -68; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ALVARA und Wertdienstleister-Branche setzen auf Nachhaltigkeit

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist lange schon in der Wertdienstleister-Branche (WDL) angekommen. Doch nicht nur der Gedanke an einen wirksamen Umweltschutz spielt dabei eine Rolle. Auch die Optimierung der Prozesse ist notwendig, um beispielsweise die Sicherheitslage zu verbessern und Kosten einzusparen.

Die ALVARA Cash Management Group AG unterstützt auf unterschiedlichen Ebenen eine nachhaltige WDL-Dienstleistung. Der Leipziger Bargeldspezialist kommt dabei erneut seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach und orientiert sich weiterhin an Lösungsansätzen, die der Umwelt, den Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten gerecht werden. „Wir nehmen unsere Rolle als einer der führenden Bargeldspezialisten sehr ernst und erkennen darin auch die Aufgabe, auf Nachhaltigkeit zu achten – wo immer es sinnvoll und möglich ist“, erläutert Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA. „Unsere Lösungen helfen beispielsweise dabei, Sonderfahrten bei Störungen von Selbstbedienungsgeräten zu vermeiden. Durch flexible Einmal-Codes kann ein Techniker in der Nähe sofort eingreifen, statt zusätzlich einen WDL mit passendem Schlüssel anzufordern.“ Die ALVARA Logistic App hilft nicht nur mit dem „Einmal-Code-Generator“, die Umwelt zu schonen. Auch die Funktion „Digitale Fahrerlegitimation“ unterstützt diesen Gedanken etwa durch die Digitalisierung von bislang papierhaften Fahrerlisten oder Quittungen. Der vom Filialmitarbeiter gescannte QR-Code des Fahrers wird dabei automatisch mit den in ALVARA ICC hinterlegten Daten abgeglichen. Papiergebundene Legitimations-Listen entfallen. Gleichzeitig wird die Geldübergabe noch sicherer. Auch im Hardwarebereich setzt ALVARA auf lösungsstarke Partner, die verantwortungsvoll mit Umwelt und Gesellschaft umgehen. „Die aus Recyclingfolie bestehenden Safebags von DEBATIN beispielsweise sind nicht nur manipulationssicher, sondern auch umweltfreundlich“, erklärt Hohlfeld. Thomas Rose, Geschäftsführer der Anton Debatin GmbH, fügt hinzu: „Wir sind der Meinung, dass es immer auf den verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen, Materialien und Abfällen ankommt. Deshalb haben Recycling, Wiederverwendbarkeit und der Schutz von Ressourcen bei DEBATIN schon seit vielen Jahren höchste Priorität: So sorgt bspw. unser gruppeneigener Folien-Recyclingkreislauf „DERIBA CYCLE“ dafür, dass unsere Verpackungen nicht in die Umwelt gelangen, Müll reduziert wird und Ressourcen geschont werden. Gleichzeitig sichern wir dadurch den Nachschub und die Qualität unserer Recyclingfolien aus Wertstoff-Abfällen. Eine (Produkt-)Verpackung ist also immer viel mehr als nur ein Behältnis und verrät viel über Absichten und Ideale des Herstellers und des Käufers.“ Viele Werttransportunternehmen verbessern zudem die Effizienz der Transportprozesse sowohl aus Kostensicht als auch mit Blick auf die Umwelt, indem sie beispielsweise Routen optimieren oder in Fahrzeuge investieren, die strenge Emissionsstandards erfüllen sowie die Fahrer in umweltfreundlichen Fahrtechniken ausbilden. „Loomis bestellt in Bezug auf Nachhaltigkeit beispielsweise die DEBATIN Safebags mit dem blauen Engel“, bestätigt Lucjan Hełminiak, Head of Operations & Business Development bei der Loomis Deutschland GmbH & Co. KG. „Zudem forcieren wir die Entwicklung eines wiederverwendbaren Safebags. Unsere Fahrer arbeiten darüber hinaus auch mit der ALVARA Logistik App.“ ALVARA arbeitet zudem mit einem „grünen“ Rechenzentrum zusammen: Bereits Ende 2018 entschied sich der Bargeldspezialist für die Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrums-Standort in Taucha bei Leipzig. „Eine wesentliche Anforderung an das neue Rechenzentrum war es, neben der hohen Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit, einen komplett unabhängigen Anbieter für Strom und Internetanbindung an Bord zu haben“, sagt Hohlfeld. „Zertifizierungen nach Standards wie ISO 27001 und ISO 9001 unterstreichen zudem unseren eigenen Qualitätsanspruch gegenüber unseren Kunden und Partnern. Die Kombination aus modernster Technik und Green IT, sprich der Betrieb mit grünem Strom und neuester Technologie zur effizienten Klimatisierung, runden das Gesamtkonzept ab. So verfügen wir nicht nur über das Know-how, sondern auch über die Kapazitäten und modernste Infrastrukturen für den optimalen Schutz sensibler Kundendaten.“

© BDSW

Probleme mit dem Bewacherregister Sicherheitsheitsdienstleistungsgesetz muss kommen

Das neue bundesweite Bewacherregister sollte Prozesse vereinfachen, für mehr Transparenz sowie Bürokratieabbau bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung der Beschäftigten der privaten Sicherheitsunternehmen sorgen.

„Ein Vierteljahr nach dem offiziellen Start des Registers sieht die Realität aber leider völlig anders aus. Das Register ist nicht voll funktionsfähig. Datenerfassung und Befüllung des Registers wurden mit einer viel zu kurzen Frist einfach auf die Sicherheitsunternehmen abgewälzt. Viele Behördenvertreter in den Kommunen sind auf ihre Aufgabe nicht ausreichend vorbereitet. Es ist momentan ein Bürokratiemonster und eine Wachstumsbremse für die Sicherheitswirtschaft geschaffen worden “, so BDSW Präsident Gregor Lehnert heute im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin.

Die Sicherheitsdienstleister haben bis jetzt für etwa 75 % Prozent der fast 270 000 Sicherheitskräfte keine Freigabe erhalten oder die Beschäftigten wurden aus ungeklärten Gründen „zurückgewiesen“. Währenddessen müssen aber alle Sicherheitsunternehmen mit ihren Beschäftigten die Sicherheit für ihre Kunden gewährleisten. „Von einem wirklich funktionsfähigen Bewacherregister, das seiner angedachten Funktion tatsächlich entspricht, ist man aber leider noch meilenweit entfernt“, so Lehnert.

Grundsätzlich begrüße der Verband auch weiterhin das Register. „Langfristig wird es zu einer Entbürokratisierung und deutlich schnelleren Zuverlässigkeitsprüfung von Gewerbetreibenden und Beschäftigten beitragen“, so Lehnert. Wichtig sei aber nun, dass umgehend durch einen gemeinsamen Kraftakt von Bundeswirtschaftsministerium und Ländern etwas am Ablauf und der momentan völlig unstrukturierten Situation geändert werde. „Zur umfassenden Problemlösung schlagen wir nochmals dem Bundeswirtschaftsministerium einen Runden Tisch vor, an dem wir uns jederzeit beteiligen werden“, so Lehnert.
Unsere Mitgliedsunternehmen sind derzeit häufig unverschuldet durch Untätigkeit des Staates nicht in der Lage, alle gesetzlichen Vorgaben des Bewachungsrechts einzuhalten. Neuaufträge können trotz großer Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen nicht angenommen werden. „Vermehrt drängen "Schwarze Schafe" auf den Markt, die ohne Freigabe durch die Behörden ihr Personal zum Einsatz bringen. Die seriösen Sicherheitsunternehmen und die Transparenz leiden darunter. Durch dieses staatliche Versagen entstehen Sicherheitslücken in Deutschland“, so Lehnert.
Die Probleme mit dem Bewacherregister dürfen, so Lehnert, aber nicht die Arbeit an dem von der Großen Koalition geplanten Sicherheitsdienstleistungsgesetz verzögern. Der BDSW habe vor wenigen Tagen seine Eckpunkte dazu vorgestellt. Das Eckpunktepapier enthalte die wichtigsten Forderungen und Vorschläge des Verbandes. „Wir sind die Experten und gleichzeitig die direkt Betroffenen des geplanten Gesetzes. Wir bieten der Politik mit unserem Eckpunktepapier fachkundige Unterstützung in diesem dringend notwendigen Neuordungsprozess zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die private Sicherheitswirtschaft an“, so Lehnert.
Zukünftige Regelungen für die Branche müssen die weitere Erhöhung der Sicherheit in Deutschland im Fokus haben. Die Gewerbefreiheit für Sicherheitsdienstleister sei der falsche Ansatz. Die Bundesregierung habe erkannt, dass das Gewerberecht nicht mehr die Grundlage unseres Handels sein könne. „Mit unserem Eckpunktepapier greifen wir die Aussagen in der Koalitionsvereinbarung auf und stellen Anforderungen an ein noch in dieser Legislaturperiode zu verabschiedendes Sicherheitsdienstleistungsgesetz vor“, so Lehnert abschließend.

Hier finden Sie das Eckpunktepapier: Sicherheitsdienstleistungsgesetz – SDLG: Deutschland (noch) sicherer machen.

© ASW Bundesverband

ASW Bundesverband gratuliert Gewinnern der OSPAs

Mit den Outstanding Security Performance Awards (OSPAs) wurden am Abend des 9. Oktobers herausragende Leistungen von Unternehmen und Personen, die im Sicherheitsbereich tätig sind, ausgezeichnet.

Die Verleihung wurde am ersten Abend des ASIS Business Risks Summit 2019 durchgeführt. Nordrhein-Westfalens Innenstaatssekretär Jürgen Mathies war Ehrengast des Abends, begrüßte zu Beginn die geladenen Gäste und hielt eine Keynote über die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Behörden und der deutschen Wirtschaft.

In sieben ausgewählten Kategorien wurden die Preise dieses Jahr vergeben. Die Allianz für Sicherheit in der Wirt- schaft e.V. gratuliert den Gewinnern! Diese sind in der Kategorie:

  • • „Herausragendes In-House Sicherheitsteam“: Deutsche Telekom AG Group Security Governance First Squad
  • • „Herausragender Sicherheitsberater“: Prof. Dr. Konrad Zerr – Deutsche Telekom
  • • „Herausragende Initiative für Sicherheitsschulungen“: CyberRange-e – innogy SE
  • • „Herausragende Informationssicherheit“: DRACOON GmbH
  • • „Herausragende Sicherheitspartnerschaft“: Gesprächskreis Innere Sicherheit Nordrhein-Westfalen
  • • „Herausragende weibliche Sicherheitsexpertin“: Christine Kipke – Knowbe4
  • • „Besonderes Lebenswerk“: Rainer von zur Mühlen

Die Bewerber wurden von einer neunköpfigen Jury bewertet. ASW-Vorstandsvorsitzender Volker Wagner saß auch in diesem Jahr mit in der Jury, die aus Sicherheitsexperten von Behörden, der Wirtschaft und der Wissenschaft bestand. ASW-Vorstandsmitglied Manfred Jilg übergab die Preise für „Herausragende Sicherheitsexpertin“ und „Herausragende Sicherheitsschulung“. Mit dem Preis für „Besonderes Lebenswerk“ wurde Rainer von zur Mühlen geehrt, der ein konstantes und stets engagiertes Mitglied in der deutschen Sicherheitsgemeinschaft ist und von seinen Mitstreitern sehr geschätzt und respektiert wird.

Der ASW Bundesverband ist seit 2017 ein Premiumpartner der Outstanding Security Performance Awards. Die Auszeichnungen werden ebenfalls in Australien, Ghana, Nigeria, Norwegen, Rumänien, Großbritannien und den USA verliehen.

Auftakt der Jubiläumsveranstaltung in Rom © BDSW

CoESS: Europäischer Dachverband der Sicherheitsdienstleister feiert 30. Jubiläum

Der Dachverband europäischer Sicherheitsdienstleister, die Confederation of European Security Services (CoESS), feierte in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen.

Im für die Welt so historischen Herbst des Jahres 1989 gründeten hochrangige Vertreter repräsentativer nationaler Wach- und Sicherheitsverbände aus Deutschland, Italien, Frankreich, England, Spanien, Belgien, Niederlande und Österreich die CoESS. Der damalige Präsident des BDWS, Frank Mauersberger, wurde zum Vize-Präsidenten gewählt. Die CoESS vertritt mittlerweile 23 Landesverbände der Sicherheitsdienstleister aus 18 EU-Mitgliedsstaaten und damit ca. 45.000 Mitgliedsunternehmen und deren rund 2 Millionen Beschäftigte, die einen geschätzten Jahresumsatz von über 40 Milliarden Euro erwirtschaften. Hauptaufgabe der CoESS ist die Vertretung der gemeinsamen Interessen ihrer nationalen Mitgliedsverbände und deren Beschäftigten. Dies übt sie sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene aus. Insbesondere geht es der CoESS darum, eine Harmonisierung unterschiedlicher Gesetzgebungen und Regulierungen für private Sicherheitsunternehmen zu erreichen. Sie ist ein wichtiger Akteur des europäischen Sozialdialogs in der Europäischen Kommission. Mehrere Arbeitskreise, beispielsweise für die Bereiche der Luftsicherheit und der Kritischen Infrastruktur, unterstützen den Entscheidungsfindungsprozess des Präsidiums. Seit 15 Jahren ist Marc Pissens, Geschäftsführer von SECURITAS Benelux, Präsident der CoESS. BDSW Vizepräsident Friedrich P. Kötter ist seit 2014 Vizepräsident der CoESS sowie Vorsitzender des Arbeitskreises Airport Security. „Präsidium, Vorstand und Geschäftsführung des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft sind besonders als Gründungsmitglied sehr stolz auf die Entwicklung der CoESS. Insbesondere der europäische Integrationsprozess bietet für uns und unsere Mitglieder im Verbund mit der CoESS großartige Möglichkeiten. Wir sind somit aktiv an der Gestaltung Europas beteiligt“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW, heute im Rahmen der CoESS Jahrestagung in Rom.

© BDSW

Der 9. BDSW Ausbildungspreis geht an die WISAG Sicherheit & Service Holding GmbH & Co. KG

Verleihung des Ausbildungspreises © BDSWIm Rahmen der BDSW Ausbildungstagung, die in Kooperation mit der BDA Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände stattfand, wurde am Montag, dem 07. Oktober 2019, in Berlin der 9. BDSW Ausbildungspreis verliehen. Der Preis ging in diesem Jahr an die WISAG Sicherheit & Service Holding GmbH & Co. KG.

„Sowohl der BDSW als auch die Verbandunternehmen widmen sich erfreulicherweise der so wichtigen Ausbildung der Nachwuchskräfte in einem besonderen Maße“, so BDA Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter. Für den diesjährigen Gewinner, die WISAG, sprach laut Juryentscheidung vor allem ihr umfassendes Angebot an die Auszubildenden und die Chance auch nach der Ausbildung im Unternehmen entsprechende Aufgaben wahrnehmen zu können. Der BDSW verleiht den Ausbildungspreis jährlich an einen Ausbildungsbetrieb, der sich in besonderer Weise im Bereich Ausbildung engagiert. Zum 6. Mal trafen sich Ausbildungsexperten in Berlin, um sich über die Zukunft der beiden dualen Ausbildungsberufe der Sicherheitswirtschaft auszutauschen. Die diesjährige Tagung stand unter dem Motto „Digital in die Zukunft – Integration von Technik in die Ausbildung“. Die Teilnehmer befassten sich mit dem Umgang und der Nutzung von Medien in der Berufsausbildung. „Besonders in unserer Branche ist es wichtig, sich mit den technischen Entwicklungen und den damit verbundenen Veränderungen für die Beschäftigten bereits im Rahmen der Ausbildung zu beschäftigen“, so BDSW Präsident Gregor Lehnert. Denn die Anforderungen steigen mit der zunehmenden Komplexität der eingesetzten Systeme. Seit 2002 können sich junge Menschen in drei Jahren zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit ausbilden lassen. 2008 kam die zweijährige Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit hinzu. Daneben wurde in den letzten Jahren die Aufstiegsfortbildung Meister für Schutz und Sicherheit und die Qualifikation für Seiteneinsteiger, die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft für die Branche geschaffen. Seit der Einführung der Ausbildungsberufe haben fast 10.000 Auszubildende ihre Abschlussprüfung bestanden und stehen dem Markt als qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung.

30 Jahre Stoof International unter Fred Stoof

Familienunternehmen seit 1865

© Stoof InternationalSTOOF International wurde 1865 von Karl August Stoof im brandenburgischen Busendorf gegründet. Karl Stoof widmete sich seiner Zeit der Herstellung von Kutschen. Seine Nachfolger stiegen in die Fahrzeugproduktion ein.

Führend in der Entwicklung und Produktion von Sonderschutzfahrzeugen

Seit dem 3. Oktober 1989 führt Fred Stoof das Unternehmen in fünfter Generation. Unter seiner Leitung begann die Spezialisierung von STOOF auf die Entwicklung und Fertigung von Sicherheitsfahrzeugen und Sicherheitszellen. Heute nimmt STOOF International eine führende Position unter den Herstellern von geschützten Fahrzeugen und Sicherheitszellen aller Art ein. Weltweit vertrauen Regierungen, internationale Organisationen, Sicherheitsfirmen und sicherheitsbewusste Privatpersonen den auf höchstem Sicherheitsniveau gebauten Spitzenprodukten der Firma STOOF International.

Ein Team aus Spezialisten

Das Unternehmen beschäftigt insgesamt etwa 100 hochqualifizierte Mitarbeiter. Das DEKRA-Zertifikat ISO 9001:2008 bestätigt den hohen Qualitätsstandard von STOOF International. Alle Fahrzeuge und Sicherheitszellen werden exklusiv durch die werkseigene Vertriebsorganisation angeboten und verkauft. Auf diese Weise wird von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung ein Höchstmaß an Vertraulichkeit garantiert.

Lesen Sie hierzu auch unser Portrait:

https://www.veko-online.de/portraet/portraet-rudolf-und-fred-stoof.html

KÖTTER Security übernimmt I.S.E. Alarm-Service Berlin

Mit der Übernahme der I.S.E. Alarm-Service Berlin GmbH baut KÖTTER Security, Deutschlands größter familiengeführter Sicherheitsdienstleister, seine Aktivitäten in der Hauptstadt aus. Das Familienunternehmen stärkt damit insbesondere die Dienstleistungen Alarmaufschaltung, Revierwachdienst und Intervention für Unternehmen jeder Größenordnung in der Metropolregion.

„Diese strategische Akquisition gibt uns Rückenwind beim Ausbau unserer Marktpräsenz in Berlin und Umgebung“, sagt Rüdiger Haase, Geschäftsführender Direktor der KÖTTER SE & Co. KG Security, Berlin, der ab sofort die Geschäftsführung der I.S.E. Alarm-Service Berlin GmbH übernimmt. Seine Anerkennung sprach er dem bisherigen Inhaber und Geschäftsführer Axel Eisermann aus: „Die I.S.E. Alarm-Service Berlin GmbH blickt auf Jahrzehnte lange Erfahrung speziell in der Alarmverfolgung zurück und steht für hohe Qualitätsstandards.“

Kunden profitieren von Smart Security Solutions

Die Übernahme bedeutet für den bundesweit tätigen Facility-Services-Anbieter mit Stammsitz in Essen nicht nur einen zusätzlichen, nahe der Messe Berlin gelegenen Standort, sondern vor allem den Zugewinn von Know-how und Erfahrung der meist langjährig aktiven Mitarbeiter. „Mit I.S.E. haben wir einen Verbündeten gefunden, der sein Geschäft versteht“, ergänzt Ronny Pelka, Projektmanager bei der KÖTTER SE & Co. KG Security, Berlin, sowie Prokurist der I.S.E. Alarm-Service Berlin GmbH. „Durch die Einbindung in die KÖTTER Unternehmensgruppe werden die zahlreichen I.S.E.-Kunden zukünftig von unseren ganzheitlichen Smart Security Solutions profitieren.“ Dahinter verbergen sich ganzheitliche Lösungen, die neben sämtlichen Sicherheitsdienstleistungen auch sicherheitstechnische Syteme (Einbruchmeldetechnik, Videoüberwachung etc.) und Consulting-Leistungen (z. B. Risikomanagement) beinhalten können.Synergieeffekte bieten aber nicht nur die Security-Lösungen und das bundesweite Niederlassungsnetz, sondern auch die Kombination mit den weiteren Sparten KÖTTER Cleaning (Unterhalts-, Glasreinigung etc.) und KÖTTER Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe).