Sicherheitskontrolle (SXF) © Von Ralf Roletschek - Eigenes Werk, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=276692

Sommerurlaub – denken Sie an die Sicherheitskontrolle am Flughafen

Bei vielen steigt die Freude auf den langersehnten Urlaub und deshalb wird für die Sommerferien ein deutlicher Anstieg der Flugreisen erwartet. Um den Start in den Urlaub zu erleichtern, bitten die Luftsicherheitsunternehmen die Reisenden bereits im Vorfeld ihrer Reise an die Luftsicherheitskontrollen zu denken. “Um lange Schlangen an den Kontrollstellen zu vermeiden, ist es wichtig, dass sich alle nochmal darüber informieren, was im Handgepäck mitgeführt werden darf und was in den aufgegebenen Koffer gehört oder komplett zu Hause bleiben sollte”, so Udo Hansen, Präsident des BDLS. 

Der Urlaub beginnt für viele am Flughafen – für die Luftsicherheitskräfte bedeuten die Sommerferien nach dem langen Corona-Reiseloch viel Arbeit. “In den Sicherheitskontrollen der Flughäfen gelten, genau wie überall sonst, Abstands- und Hygieneregeln, was die Abläufe eh schon verzögern wird. Um allen Passagieren trotzdem einen entspannten Start in den Sommerurlaub zu ermöglichen, ist es notwendig, dass die Passagiere gut vorbereitet und frühzeitig am Flughafen ankommen. Nach dem Check-In sollte es direkt zu den Sicherheitskontrollen gehen“, so Hansen weiter. Informationen, was ins Handgepäck darf, findet man beispielsweise auf der Homepage der Bundespolizei. Der BDLS hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass der massive Einbruch des Luftverkehrs – zwangsläufig verbunden mit Kapazitätsabbau – bei einem Wiederanstieg des Reiseverkehrs zu langen Wartezeiten, starker Frustration bei Fluggästen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie starker Belastungen der verbliebenen Beschäftigten führen würde. Die BDLS Mitgliedsunternehmen haben in der Pandemie mit sehr viel organisatorischem und finanziellem Aufwand dafür gesorgt, dass so viel Personal gehalten werden konnte, wie möglich, um den wieder ansteigenden Flugverkehr abzudecken. „Die Sicherheitsdienstleister haben alles getan, um den Sommerreiseverkehr so gut es geht vorzubereiten – nun sind die Passagiere gefragt, durch gute Vorbereitung und Mitwirken an den Kontrollstellen, einen reibungslosen Start in die Ferien zu schaffen“, so Hansen.  

ALVARA | Smart Deposit App vereinfacht Safebag- Einzahlungen in Bankfilialen per App

© ALVARA | Digital Solutions ALVARA | Digital Solutions gestaltet den Einzahlungsprozess über Einwurf-Tresore in Bankfilialen ab sofort noch einmal einfacher für Kunden, Retailer und Finanzinstitute. Der neue digitalisierte Deposit-Management-Prozess spart für alle involvierten Bargeldakteure Kosten, Zeit und erhöht die Sicherheit.

Ob per Kuvert oder Safebag – Einzahlungen über Einwurf-Tresore bei der Bank sind umständlich, kosten Zeit und sind anfällig für Fehler: Zunächst muss der Kunde oder Händler die Einzahlungsinformationen manuell ausfüllen. Im Anschluss geben die Mitarbeiter des Finanzinstituts oder des Werttransporteurs die Informationen auf dem Einzahlungsschein erneut händisch in ein System ein. „Der gesamte Deposit-Management-Prozess lässt sich mit unseren Lösungen digitalisieren und somit effizienter und sicherer gestalten,“ erläutert ALVARA | Digital Solutions Geschäftsführer Thomas Vietze. Mit der patentierten Smart Deposit-Lösung von ALVARA | Digital Solutions können vorbereitete Einzahlungen via App eingegeben werden. Die Daten lassen sich so digital und ohne Medienbrüche an die Bank übermitteln. Der avisierte Einzahlungsbetrag kann vom Finanzinstitut auch direkt nach Einwurf des Umschlages in den Safe oder Tresor gutgeschrieben werden. Die sichere und einfach zu bedienende Smart Deposit App ist für iOS und Android verfügbar. „Die App ist ganz einfach konfigurierbar“, versichert Thomas Vietze. „Durch die intuitive Benutzeroberfläche kann der Administrator in wenigen Minuten ein Benutzerkonto samt persönlicher Einstellungen erstellen.“ Die erforderlichen Informationen müssen nur einmalig eingegeben werden. Für eine Einzahlung werden lediglich die Münz- und Banknotenmenge pro Stückelung sowie die eindeutige Safebag-ID ergänzt. Das Vorab-Erfassen der Einzahlungen beschleunigt den Einzahlungsprozess zusätzlich.

Die Smart Deposit App liefert dabei folgende Funktionen:

  • Benutzerverwaltung (Profile, Zugriffsrechte, Zugangsdaten per ID und Passwort)
  • Back-Office-Anwendung für die Bank und/oder den Wertdienstleister
  • Erfassen der Safebags per Barcode-Scan
  • Automatischer Versand der Einzahlungs-Informationen
  • Einzahlungsverfolgung und Historie für den Kunden
  • Sofortige Gutschrift basierend auf dem angekündigten Betrag bzw. dem Zählergebnis des Wertdienstleisters.

Mit der Smart Safe Monitoring Plattform kann das Finanzinstitut den Tresorbestand bezüglich Volumen und Wert in Echtzeit verfolgen. Auf diese Weise lassen sich auch Entsorgungen optimieren. Mit der Backoffice-Anwendung lassen sich zudem Benutzer, Standorte, Safes etc. ganz einfach verwalten. Neben der Einzahlung über Einwurf-Tresore wird auch die Entgegennahme von Kundengeldern am Schalter mittels dem bei Sparkassen und Volksbanken bewährten Safebagverfahren mit dem Modul „BargeldKundenservice“ der ICC-Plattform unterstützt. „Die am Schalter erfassten Kundendaten übermittelt die Anwendung digital an die Hauptkasse oder den WDL“, erläutert Steven Schwarznau, Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions. „In der eigenen Hauptkasse stehen die Daten dann direkt zusammen mit dem Zählergebnis für die Erstellung der Kundengutschrift zur Verfügung.“ Erfolgt die Zählung beim WDL, liefert dieser dann nur noch das Zählergebnis und die Safebagnummer elektronisch an das Finanzinstitut und die Buchungsdatei kann erstellt werden. Somit haben die Mitarbeiter in der Hauptkasse oder beim WDL keinen weiteren Erfassungsaufwand mehr. „Es werden auch keine Kundendaten mehr an den WDL herausgegeben“ ergänzt Steven Schwarznau. „Auf diese Weise lassen sich Fehler vermeiden.“ Ein weiterer Vorteil: Damit ist auch eine aufwandsgerechte Bargeldbepreisung möglich.

 

© Securitas 

Alarmmeldungen bei BDSW-Mitgliedern im Jahr 2020 um ein Drittel gestiegen

Die Anzahl der Alarmmeldungen bei den Mitgliedsunternehmen des BDSW ist von 2019 auf 2020 um ein Drittel angestiegen. Dies teilte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW mit. „Lag die Anzahl 2019 noch bei knapp 141 Millionen Meldungen, so haben unsere Mitglieder für 2020 fast 188,5 Millionen Meldungen angegeben.“ erklärte Olschok. 

„Diese Zahlen machen deutlich, dass das Sicherheitsgewerbe auch in Bereichen, bei denen es nicht sofort augenfällig wird, einen erheblichen Beitrag zur Gefahrenabwehr in Deutschland leistet“, sagte Olschok weiter. Eine moderne Sicherheitsdienstleistung sei ohne die Kombination von Mensch und moderner Sicherheitstechnik nicht mehr denkbar. Die Auswertung der Umfrage zeige, dass von den eindeutig definierbaren Meldungen Einbruch- und Aufzugsnotrufe am häufigsten vorkommen. Es folgten Meldungen über Sabotage. Die weit überwiegende Zahl seien aber die sonstigen Meldungen, die also nicht eindeutig einer Kategorie zugeordnet werden können. Olschok führte weiter aus, dass der größte Teil der Meldungen durch die Mitarbeiter der Alarm-Empfangs-Stelle bzw. Notruf-Service-Leitstelle abgearbeitet werden konnten: „Nur in 0,15 Prozent der Fälle – immerhin noch knapp 280.000 Mal - war es notwendig, Interventionskräfte der Unternehmen zu einer Vor-Ort-Prüfung einer Alarmmeldung zu schicken“, erläuterte der BDSW-Hauptgeschäftsführer. Noch geringer sei der Anteil der Fälle, in denen Polizei oder Feuerwehr informiert werden mussten. Dieser lag nach den Angaben der BDSW-Mitglieder bei 0,27 Promille „Die Zahlen zeigen, welche hervorragende Arbeit die Unternehmen in diesem Bereich leisten und wie sie die öffentlichen Institutionen der Gefahrenabwehr entlasten“, schloss Olschok.

Verladung von Bargeld in/aus einem Geldtransporter © Von Huaiwei - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=248834

Überfallserie auf Geld- und Wertdienstleister in Berlin – BDGW fordert Runden Tisch

Die Geld- und Wertdienstleister in Berlin sehen sich in der jüngsten Vergangenheit einer bespiellosen Überfallserie auf Geld- und Werttransportfahrzeuge und Geldboten gegenüber. „Acht Überfälle binnen eines Jahres in nur einer Stadt, das gab es in der 55-jährigen Geschichte der bundesdeutschen Wertdienstleister noch nicht“, kommentierte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW den gestrigen Überfall in den Gropius-Passagen in Berlin-Neukölln. Die Hauptstadt habe sich in den letzten Monaten zum „Hot-Spot“ des Überfallgeschehens entwickelt. Olschok forderte, unverzüglich einen Runden Tisch mit Vertretern der Innenbehörden, der Polizei, Vertretern der Kreditwirtschaft, des Handels, der Bundesbank, Versicherern und den Berufsgenossenschaften einzuberufen, um Strategien zur Verbesserung der unhaltbaren Situation einzuleiten.  

Gemessen am Anteil des Transportaufkommens und der Botengänge der bundesweit eingesetzten rund 2.400 Spezialgeldtransportfahrzeuge führen die Mitglieder der BDGW seit Jahren die sichersten Geldtransporte in Europa durch. Seit 1999 ist die Zahl der in Deutschland verübten Überfälle rückläufig. 2019 gab es bundesweit gar keinen Überfall. „Unsere Unternehmen arbeiten seit jeher an ausgefeilten Sicherheitskonzepten, die es potenziellen Tätern sehr schwer machen, Zugriff auf das transportierte Geld zu bekommen“, sagte Olschok. Die BDGW befürchtet eine weitere Verschärfung der Situation in Berlin. „Im Interesse der Mitarbeiter:innen, der Kunden und der Unternehmen, aber auch im Rahmen der Inneren Sicherheit müssen, unter Beteiligung der Branche, Lösungen für die negative Entwicklung der Überfallzahlen erarbeitet werden“, forderte der Verbandsvertreter die zuständigen Behörden zur Zusammenarbeit auf. „Wir als BDGW stehen jederzeit für konstruktive Gespräche zur Verfügung.“

 © BDLS

Branchenmindestlohn für Luftsicherheitskräfte

Seit heute gibt es in Deutschland einen Branchenmindestlohn für die Beschäftigten in der Luftsicherheit. „Die Tariflöhne, die wir mit den Gewerkschaften erarbeitet haben, sind damit von nun an Basis für die Löhne aller in unserer Branche tätigen Beschäftigten an den deutschen Verkehrsflughäfen – egal, ob sie in einem unserer Mitgliedsunternehmen angestellt sind oder nicht“, so BDLS Präsident Udo Hansen. 

Der BDLS und die Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion haben sich gemeinsam dafür eingesetzt, dass ihr Tarifvertrag für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen sowie der Entwurf einer Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen über das sogenannte ArbeitnehmerEntsendegesetz (AEntG) für alle in- wie auch ausländischen Arbeitgeber zwingend einzuhalten ist. „Für die Beschäftigten bedeutet dies, dass sie nun alle einen Anspruch auf den Tariflohn haben- unabhängig von einer Mitgliedschaft des Arbeitgebers im Verband,“, so Hansen weiter. Der Branchenmindestlohn sei zudem ein Schritt in die richtige Richtung in der Sozialpartnerschaft zwischen Verband und Gewerkschaften „Gemeinsam haben wir uns erfolgreich für die Unternehmen und Beschäftigte unserer Branche eingesetzt“, so Hansen.  

Für die Beschäftigten bedeutet dieser Branchenmindestlohn für 2021:

Beschäftigten der Entgeltgruppen II* steht ein Stundengrundlohn von 17,73 € in Baden-Württemberg, Bayern (München**), Berlin,

Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen,

Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, 14,22 € in Bayern außerhalb Münchens, 15,57 € in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und 16,90 € in Rheinland-Pfalz und Saarland zu. 

Für die Entgeltgruppe III*** ergeben sich Stundenentgelte in Höhe von 16,47 € in Baden-Württemberg, 15,76 € in Bayern (München**), Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, 14,22 € in Bayern außerhalb Münchens, 15,43 € in Berlin und Brandenburg, 13,64 € in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen, 15,48 € in Nordrhein-Westfalen und

15,33 € in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 

Für die Entgeltgruppe IV beträgt der Mindestlohn zukünftig in allen Bundesländern 12,90 €.

Eine vollständige Übersicht der Tariflöhne finden Sie unter https://www.bdls.aero/tarife/tarifuebersicht

Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger finden Sie hier.

*Sicherheitsdienstleistungen gem. §§ 8,9 LuftSiG für Mitarbeiter mit entsprechender behördlicher Prüfung zur Luftsicherheitskontrolle gemäß Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 - bei entsprechender Tätigkeit

** München Stadt sowie alle umliegenden Landkreise im S-Bahnbereich

*** Sicherheitsdienstleistungen gemäß §§ 8,9,9a LuftSiG mit Schulung nach Nr. 11.2.3.5 und bestandener Prüfung sowie Dokumentenkontrolle - bei entsprechender Tätigkeit) und Entgeltgruppe IV (qualifizierte Servicetätigkeiten und Fluggastdienste, die eine luftsicherheitsspezifische und/oder eine flughafenspezifische Ausbildung von mindestens 25 Unterrichtseinheiten (à 45 Minuten) im Jahr voraussetzt - bei entsprechender Tätigkeit

ALVARA | Digital Solutions hebt Lösungen für Wertdienstleister in die Cloud

ALVARA | Digital Solutions hat sich entschieden, ihre Erfolgslösungen für Wertdienstleistungsunternehmen sukzessive in die Cloud zu heben. „Der Druck auf alle Akteure im Bargeldumfeld war selten so hoch wie aktuell“, erläutert ALVARA | Digital Solutions Geschäftsführer Thomas Vietze. „Viele Rahmenparameter, wie der zunehmende Wettbewerbsdruck, die andauernde Corona-Krise und der technologische Wandel fordern eine Weiterentwicklung unserer Lösungen. Dazu gehört auch die Cloud-Transformation.“

Viele Prozesse der Bargeldbranche sind zwar bereits durch Softwarelösungen digitalisiert und automatisiert. „Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung“, stellt Steven Schwarznau, Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions, klar. „Während viele Dienste bereits als Cloud- Lösung abgebildet sind und sich als solche bewährt haben, sind noch zahlreiche Systeme oder Lösungen lokal auf Arbeitsplätzen installiert. Hier gibt es Verbesserungspotenziale, die wir gemeinsam mit den Anwendern heben wollen.“ Die Vorteile von Cloud-Lösungen überzeugen Wertdienstleistungsunternehmen und andere Bargeldakteure dabei auf allen Ebenen. So braucht es auch keine Vor-Ort-Termine für Installationen, Wartung und Service mehr. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die lokalen IT-Kosten (auch für Server-/Desktop-Lizenzen) durch den Zugriff auf Funktionen und Daten per Online- Plattform oder App zu reduzieren und gleichzeitig maximale Transparenz für alle Beteiligten zu schaffen – wie folgende Beispiele verdeutlichen:

-  Einmal-Code-Generierung am POI: Digitalisierung von physischen Schlüsseln zur flexiblen und bedarfsgerechten Öffnung von Smart Safes, Cash Recycler oder Geldautomaten

  • -  Digitale Fahrerlegitimation: Der Fahrerausweis und die Abholberechtigung des WDL- Mitarbeiters müssen nicht mehr manuell mit Hilfe von Papierlisten überprüft werden. Die Legitimierung erfolgt per App und Cloud und wird vollständig digital protokolliert.
  • -  Digitale Quittungen: Sie ermöglichen den WDL-Fahrern ein papierloses Arbeiten auf Tour.

Fallen beispielsweise einzelne Dienstleister (z.B. ein WDL) oder Standorte in Krisenzeiten kurzfristig aus, können die erforderlichen (Standort-/Stamm-/Vertrags-)Daten über die ICC Online-Plattform einfach einem Ersatz-WDL oder -Standort für die Dauer der Störung zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet: Die Aufträge können problemlos und flexibel zu anderen Standorten oder Dienstleistern switchen. Weiterhin unterstützen mobile Geräte auch unterwegs einen Datenaustausch mit dem Cash Center. „Auf diese Weise wird die Auftragsbearbeitung noch effizienter gestaltet“, erläutert Thomas Vietze. „Aufträge können so dank der Logistik App- Lösungen jederzeit individuell verwaltet und noch während der Tour ad hoc geladen und bearbeitet werden. Die Anzahl der Sonderanfahrten lässt sich damit erheblich reduzieren. Auch die Automatisierung von Bargeld-Prozessen treibt ALVARA | Digital Solutions mit ihrem Portfolio voran. Zu ihren bisherigen Cloud- und App-Lösungen hat die Unternehmensgruppe darum jetzt auch die (All-in-one) Tresor- und Logistiksoftware „CIT 360“ in die Cloud gehoben. „Mit Hilfe solcher Anwendungen können sich unsere Kunden zum Glück von manuellen Prozessen und Excel-Tabellen verabschieden“, freut sich Thomas Vietze. CIT 360 ist eine einfach zu bedienende, zuverlässige und webbasierte Softwarelösung, die alle Prozesse von Wertdienstleistern (Auftragsverwaltung, Zählung, Verpackung, Lagerverwaltung in mehreren Währungen, Routenplanung und -verfolgung) an einer Stelle verwaltet und den Zugriff auf Echtzeitdaten von jedem Standort aus ermöglicht.

Mit diesen Funktionen generiert CIT 360 echte Mehrwerte:

  • Bargeldabwicklung
  • Tourenplanung & Behälterlogistik
  • Zentrale Stammdatenverwaltung
  • Mobile App zur Sendungsverfolgung
  • Digitale Belege
  • Datenexport & Reporting.

Die Anwendung überzeugt durch eine benutzerfreundliche und intuitive Oberfläche, die eine nahtlose Bedienung ermöglicht. Die Einfachheit der Lösung reduziert Anwenderfehler deutlich und ermöglicht schnelle Schulungen mit sehr kurzen Einarbeitungszyklen.Auch die praxiswährte Anwendung „Pecunia“ wird ALVARA | Digital Solutions künftig als Webanwendung zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen: https://www.digital.alvara.eu/de/cit-360/

 Panomera S-Series © Dallmeier electronic GmbH & Co.KG

Dallmeier Überwachungskamera erhält renommierten Designpreis 

Dallmeier electronic, einer der führenden Hersteller von Videosicherheitssystemen, hat zusammen mit der Designagentur Imago Design den iF DESIGN AWARD 2021 erhalten. Ausgezeichnet wurde die Ende 2020 vorgestellte, neueste Generation der „Panomera® S“ Kameraserie. Wie auch die im vergangenen Jahr mit einem iF DESIGN AWARD prämierte „Panomera® W“ Kameraserie konnte sich das Multifocal-Sensorsystem vor der 98-köpfigen, unabhängigen und internationalen Expertenjury in der Kategorie „Product“ bewähren.

Einheitliche Designsprache 

Auch die jüngste Generation der patentierten Panomera® Multifocal-Sensorsysteme führt die durchgehend einheitliche Designsprache der Dallmeier-Kamerasysteme fort. Genau definierte Designelemente wie etwa Radien, Proportionen, Farben und Oberflächen finden sich in allen Kameramodellen des Unternehmens wieder. So ist es Dallmeier gelungen, zusammen mit dem sechsmaligen iF-DESIGN AWARD Gewinner Imago Design als erster Hersteller in der B2B-Videosicherheitstechnik eine einheitliche Designsprache für Überwachungskameras zu etablieren. Egal ob im Safe City-Bereich, am Flughafen, im Stadionbereich, in der Industrie oder Logistik: Die Panomera® S-Serie fügt sich stets dezent in die unterschiedlichsten architektonischen Umgebungen ein und bildet auch zusammen mit anderen Dallmeier Kameramodellen ein einheitliches, ästhetisch eigenständiges Gesamtbild ab.

 Mountera Mounting System © Dallmeier electronic GmbH & Co.KG

Smartes Montagesystem „Mountera®“ spart Zeit und Kosten

„Neben einem Design, das in der Videosicherheitsbranche seinesgleichen sucht, profitieren unsere Partner und Kunden auch bei der neuesten Generation der Panomera® S Kameraserie von dem integrierten „Mountera®“ Montagesystem. Alle Panomera®-Modelle sind durch das einheitliche „Quick-Lock“ System mit allen Montageoptionen – Wand, Decke, Mast, Edge-Storage – kompatibel. Auch das „Stacking“ von S- und W-Serie, also die Kombination von Fläche / Strecke und 360° Rundumsicht ist möglich. Dabei ist für sämtliche Montageschritte stets nur ein Werkzeug erforderlich, was zusätzlich Zeit spart.“, so Thomas Reisinger, Chief Technical Officer (CTO) bei Dallmeier electronic. „Eine solche Systemdurchgängigkeit ist in unserer Branche bis dato einmalig und hat bereits viele Anwender sowie die Juroren des iF DESIGN AWARD erfolgreich überzeugt. Neben dem hohen „Funfaktor“ bei der Installation ergeben sich daraus auch handfeste Kostenvorteile durch eine deutlich verkürzte Implementierungszeit. “

Viele Innovationen auch „unter der Haube“

Im Inneren der Panomera® S finden sich zahlreiche weitere Innovationen, die Planern, Errichtern und Systembedienern die alltägliche Arbeit erleichtern sollen. So verfügt auch die jüngste Generation der Panomera® S-Serie über bis zu acht Sensoren und Objektive unterschiedlicher Brennweite, um selbst entfernte Bildbereiche mit derselben hohen Auflösung zu erfassen wie Objekte im vorderen Bereich. Das intelligente Gehäusedesign mit Doppelwand ermöglicht eine passive Konvektionskühlung und macht eine Zusatzkühlung bis zu 60 Grad Celsius Außentemperatur überflüssig. Das optionale „Air Blast“ System reinigt die Kamerascheibe mittels Druckluft berührungslos und verschleißfrei von Staub, Wasser und Insekten. Für den weithin sichtbaren Datenschutz auf Knopfdruck sorgt das „Panomera® Privacy Shield“. Dabei handelt es sich um eine ferngesteuerte Jalousie, mit der Polizei oder Privatunternehmen die Panomera®-Systeme mit nur wenigen Klicks temporär sichtbar funktionsunfähig machen können, um die Persönlichkeitsrechte rechtskonform zu schützen, wie z. B. bei Kundgebungen oder Streiks.

Weitere Informationen:

 

 ICE 3 bei der Einfahrt nach Köln Hauptbahnhof © Von Rolf Heinrich, Köln, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45778544

Deutsche Bahn AG

Stellenausschreibung - Leiter Einsatzabschnitt Baden-Württemberg (w/m/d)

Akademischer Professional, Führungskräfte

Startdatum: ab sofort             Job-Nr.: 93638

Die DB Sicherheit GmbH ist der Spezialist, wenn es um Sicherheitsdienstleistungen in den Branchen Immobilien und Mobilität geht. Rund 3.000 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sechs ´und Anlagen der Deutschen Bahn.

 Deine Vorteile

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Dich als Leiter Einsatzabschnitt Baden-Württemberg für die DB Sicherheit GmbH am Standort Stuttgart. 

Deine Aufgaben:

  • Übernahme fachlicher und disziplinarischer Mitarbeiterführung sowie Verantwortung des Kundenmanagements für Bestandsaufträge
  • Leistungssteuerung unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Budgets sowie einer fortlaufenden Lageentwicklung
  • Sicherstellung von Bestreifungen bzw. örtlichen Besetzungen zur Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit in den Gebäuden, Anlagen und Verkehrsstationen unter Berücksichtigung gesetzlicher sowie vertraglicher Vorgaben
  • Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Kunden durch Sicherstellung einer sichtbaren Präsenz in Verbindung mit einer engen Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden, Kunden sowie Dritten
  • Erstellung einer einsatzgerechten Dienstplanung sowie Bereitstellung von notwendigen Sach- und Einsatzmitteln
  • Bestellung sowie Abrufung von Leistungen der Subunternehmer
  • Erstellung und Durchführung von anlassbezogenen Sicherheitskonzepten 

 Dein Profil:

  • Abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudium als Sicherheitsmanager oder vergleichbar 
  • Alternativ hast Du ein abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudium/Ausbildung in einer Bundes- oder Landesbehörde mit Sicherheitsaufgaben 
  • Du verfügst über mehrjährige einschlägige Berufserfahrung sowie idealerweise über Kenntnisse der Sicherheitsbranche
  • Erste Erfahrung in der fachlichen und/oder disziplinarischen Mitarbeiterführung ist wünschenswert
  • Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise sowie ausgeprägte Durchsetzungsstärke, Flexibilität und Kompromissbereitschaft
  • Hohes Maß an politischem Denkvermögen sowie Fähigkeit auf Augenhöhe agieren und transparent handeln zu können
  • Sehr gute MS Office Kenntnisse sowie idealerweise erste Erfahrungen im Umgang mit SP Expert runden Dein Profil ab

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Simone Blunder +49 30 297 24707

 Möbelspende der ASW Norddeutschland für den christlichen Verein Wismar, li. Geschäftsführer Ralf Marczoch. vordere Reihe ehrenamtliche Helfer, hinten Fam. Marczoch, © ASW Nord Klaus Kapinos

Hilfe für Albanien

Sicherheitsverband spendet Seminarmöbel

Der Christliche Hilfsverein Wismar e.V. arbeitet in Albanien aktiv für Menschen, die soziale und geistliche Unterstützung brauchen. Die ASW Norddeutschland hat ihren Aus- und Fortbildungsbetrieb in die ASW Akademie verlagert und das gesamte Seminarmobiliar für Menschen in Albanien gespendet. Ein 7,5 Tonner-LKW wurde voll beladen. 

Zum 1. April 2021 hatte der Sicherheitsverband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. seinen Schulungsbetrieb in Hamburg-Stellingen eingestellt. Auch angesichts des bevorstehenden Standortwechsels der Geschäftsstelle nach Hamburg-Eidelstedt ergab sich für Geschäftsführer Ralf Marczoch die Frage: Wohin mit dem gesamten Mobiliar der Seminarräume? Durch Vermittlung einer ehemaligen Mitarbeiterin zum Christlichen Hilfsverein Wismar erschienen gestern vier Ehrenamtliche des diakonischen Vereins mit zwei Fahrzeugen in Hamburg und nahmen die großzügigen Spenden dankend entgegen. Die Eheleute Christine und Jürgen Reindorf (Vorstandsmitglied) aus Lübeck, sagten: „Wir freuen uns über die großzügige Spende des Verbandes riesig. Derzeit sind zwei Lkw nach Albanien unterwegs, diese Spende aus Hamburg wird mit einem dritten Lkw im Herbst nach Albanien in die Nähe der Kreisstadt Pogradec gefahren. Mit diesem Mobiliar können wir mehrere Klassenräume komplett ausstatten“. Der Verein unterstützt seit fast dreißig Jahren in der Bergregion Mokra in Albanien bedürftige Menschen und Einrichtungen. Seinen Schwerpunkt hat er auf die Sanierung von Schulen und Aufbau eines Internats in Bishnica gelegt. Die übergebenen Schulmöbel werden zur Ausstattung einer Schule nahe der Kreisstadt Pogradec verwendet. Mit vereinten Kräften von Ehrenamtlichen und Helfern des Verbandes wurde eine große Anzahl Stühle, Tische, Regale, Schränke und Ausstattungsgegenstände verladen. Geschäftsführer Ralf Marczoch sagt: „Sicherheit ist unser großes Thema. Wir freuen uns, dass nun viele albanische Kinder und Jugendliche eine gesicherte Zukunft in ihrer Ausbildung erwartet. Mit unseren Seminarmöbeln haben wir tausende Mitarbeiter in der Sicherheitswirtschaft beschult und freuen uns sehr, dass sie nun eine sinnvolle Verwendung finden werden. Besonders freuen sich meine Mitarbeiter und der Vorstand, dass ein christlicher Verein aus Mecklenburg-Vorpommern diese Unterstützung angenommen hat. Wir wünschen den Bewohnern der albanischen Region Freude an den Möbeln und Besuch der neuen Schulräume.“ Nach Planungen des Vereins ist der Transport der Möbel und weiterer Spenden im Herbst geplant. Vereinsmitglieder begleiten jeden Transport persönlich.

Bargeld verschiedener Währungen © Von Nic McPhee from Morris, Minnesota, USA - London - 14-15 Dec 2007 - 034, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10606179

Rückgang der Barzahlungen durch neue EHI-Studie bestätigt

Hoffnungen ruhen auf Öffnung der Gastronomie

Die Coronapandemie beschleunigt die Abkehr vom Bargeld. Dies zeigt nun auch die neue EHI-Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2021“. „Leider sind die Ergebnisse wenig überraschend“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW. „Wir hoffen, dass sich dieser Trend mit zunehmenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen wieder abschwächt.“

Das EHI Retail Institute aus Köln stellte auf dem diesjährigen virtuellen EHI Payment Kongress Auszüge aus seiner aktuellen Studie vor. Demnach ist der Anteil der Barzahlungen, bezogen auf die Umsatzanteile der Zahlungsarten im stationären Einzelhandel i.e.S., innerhalb eines Jahres von 46,5 Prozent auf 40,9 Prozent zurückgegangen. Bei einem Gesamtumsatz von 435 Mrd. Euro wurden 2020 Beträge in Höhe von rund 178 Mrd. Euro bar bezahlt. 2019 waren es mit 207 Mrd. Euro noch 29 Mrd. Euro mehr. Auch bezogen auf den Anteil der Barzahlungen an der Anzahl der Transaktionen ist ein deutlicher Rückgang von 72,9 auf 66 Prozent zu verzeichnen. „Zwar ist Bargeld weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen“, so Olschok. „Fast 2,5 Milliarden Transaktionen weniger sind aber erheblich.“ Die Gründe, die vom EHI für diese Entwicklungen angeführt werden, sind pandemiebedingt. So sind die Verbraucher*innen während der Coronapandemie auf andere Zahlungsarten ausgewichen und haben verstärkt Onlinekäufe getätigt. Die Zahl der Transaktionen ist auch dadurch zurückgegangen, dass viele Verbraucher*innen weniger, dafür aber größere Einkäufe im Einzelhandel getätigt haben, um die Geschäfte nicht so oft aufsuchen zu müssen.  „Wir analysieren die Studie des EHI seit vielen Jahren sehr aufmerksam“, so Olschok. Durch die selbstgewählte Abgrenzung sei sie für eine umfassende Analyse des Barzahlungsverhalten in Deutschland aber nur eingeschränkt aussagefähig. Der Gesamtumsatz im Einzelhandel betrug im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 634 Mrd. Euro, mithin fast 200 Mio. Euro mehr als in der Abgrenzung des EHI. Außerdem dürfe man die Gastronomie nicht außer Acht lassen. Laut Statistischem Bundesamt lag der Umsatz im Gastgewerbe vor der Pandemie bei rund 100 Mrd. Euro. Seit März 2020 bis Januar 2021 brach der Umsatz im gesamten Gastgewerbe real um 47,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein, in der Gastronomie um 42,7 Prozent. „Dies hat natürlich gravierende Auswirkungen auf unsere Branche. Da in der Gastronomie tendenziell eher bar gezahlt wird, geben uns die anstehenden Öffnungen in diesem Bereich doch wieder etwas Hoffnung“, so Olschok abschließend.