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IHS Report

Genetec baut Vorsprung als Marktführer für Videoüberwachungssoftware weiter aus 

Genetec, einer der führenden Technologie-Anbieter für einheitliches Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, baut seine Position als weltweiter Marktführer im Bereich Videoüberwachung und Analyse weiter aus.

Zu diesem Schluss kommt der 2020 Video Surveillance and Analytics Report des Forschungsinstituts Omdia (Informa). Im Vergleich zu den Omdia-Zahlen 2018 wuchs Genetec im Jahr 2019 dreimal so schnell wie der Gesamtmarkt und schneller als alle anderen führenden* Softwareunternehmen in diesem Sektor. 
„Wir freuen uns sehr über unsere Marktführerschaft und die starken Marktanteile. Das ist aber nicht der Maßstab für unseren Erfolg. Vielmehr definieren wir uns dadurch, dass wir unseren Partnern und Kunden den Service und die Qualität liefern, die sie von uns erwarten“, sagt Pierre Racz, CEO bei Genetec. „Durch unsere Unabhängigkeit und Zielstrebigkeit haben wir uns das Vertrauen des Marktes erarbeitet und unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung haben uns dabei geholfen, den Anforderungen unserer Kunden einen Schritt voraus zu sein.“
„Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg liegt in unserem Ansatz, eine herstellerunabhängige Sicherheitsplattform zu schaffen, die weit über Videoüberwachung hinausgeht. Wir sehen, dass sich dieser weltweite Trend auch in der DACH-Region verstärkt. Unsere Kunden haben erkannt, dass sich so sicherheitsrelevante Prozesse deutlich vereinfachen lassen. Gleichzeitig erhalten sie so einen schnelleren und umfassenderen Überblick über akute Sicherheitslagen, was besonders im Krisenfall sehr wichtig ist“, sagt Kay Ohse, Country Manager DACH und ECE bei Genetec. „Wir werden diesen Weg auch weiterhin konsequent verfolgen, unsere Kunden innovative Sicherheitslösungen anzubieten, die sich den individuellen Bedürfnissen anpassen, problemlos mit anderen Sicherheitssystemen vereinheitlicht werden können, effektiv vor Cyberrisiken schützen und dabei helfen, Datenschutzrichtlinien wie die DSGVO einzuhalten.“
„Der Marktanteil von Genetec im Segment der Videoüberwachungssoftware wächst Jahr für Jahr“, sagt Jon Cropley, Principal Analyst für Videoüberwachung bei Omdia. „Genetec konnte in allen Regionen mächtig zulegen. Vor allem im EMEA-Raum, wo das Marktvolumen um 3,5% zurückging, steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 19%.“

Die wichtigsten Daten und Fakten der Omdia-Forschungsergebnisse:
- Genetec steigerte seinen Marktanteil als führender Anbieter für Videoüberwachungssoftware auf 11,9 % (+ 1,3% zu 2018)
- Genetec verzeichnet 2019 mit 19% das größte Wachstum aller Anbieter in der Region EMEA
- Im asiatischen Markt für Videoüberwachungssoftware erreichte Genetec mit 38% das stärkste Wachstum, während der Gesamtmarkt lediglich um 11,1% zulegte.
- Genetec bleibt führender Anbieter für Back-End-Videoüberwachungssysteme, die Server, Encoder und Software aus einer Hand bieten. 

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ASW Norddeutschland tritt dem Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ bei

„Niedersachsen hält zusammen“ ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Politik und Zivilgesellschaft mit vielen relevanten Akteurinnen und Akteuren. Es dient der Stärkung des Zusammenhalts unserer Gesellschaft während und infolge der Corona-Krise.

Das Bündnis ist eine offene, lebendige und vielfältige Allianz, der sich alle Institutionen, die für eine freiheitliche, solidarische, tolerante und demokratische Gesellschaft einstehen, anschließen können. Die Branche des Sicherheitsgewerbes leistet mit ihren Mitarbeitern eine professionelle Auftragserledigung u.a. im Rahmen der kommunalen Sicherheit, dem Handel, Objektschutz und Veranstaltungen und ist mittlerweile in Schleswig-Holstein als systemrelevant eingestuft worden. Durch Prävention und Beratung werden wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie geleistet.

Wofür steht das Bündnis:
Die Corona-Pandemie hat auch in Niedersachsen die wohl schwerste Krise seiner Geschichte ausgelöst. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spuren sind tief. Einschränkungen sind notwendig geworden, wie sie sich wohl niemand zuvor hat vorstellen können. Unser Alltag hat sich verändert und damit unser gesamtes Miteinander. Wir haben eine gemeinsame Verantwortung, Freiheit und Sicherheit miteinander in Einklang zu bringen. Die Corona-Krise stellt durch wirtschaftliche und soziale Härten gesellschaftlichen Zusammenhalt auf die Probe. Die ASW Nord möchte sich als Bündnispartner gegebenenfalls an Projekten beteiligen.
Weitere Informationen und Beitrittsmöglichkeit unter dem Link: www.niedersachsen-haelt-zusammen.de

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Inventurdifferenzen erneut gestiegen

BDSW weist erneut auf Sicherheitskraft Handel hin

Die Inventurdifferenzen des Deutschen Handels sind im Jahr 2019 weiter gestiegen. Dies geht aus der Studie „Inventurdifferenzen im deutschen Handel 2020“ der EHI Retail Institute GmbH hervor.

Demnach betrugen die Schäden für den Handel 2019 4,4 Milliarden Euro - im Vergleich zu 4,3 Milliarden Euro im Jahr 2018. Allein 2,44 Milliarden Euro gingen dabei auf das Konto von Kunden, 950 Millionen Euro verursachten eigene Mitarbeiter. „Viele dieser Schadensfälle könnten durch eine bessere Qualifizierung der ca. 10.000 Sicherheitskräfte und Kaufhausdetektive verhindert werden“, sagte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW. „Leider wird die gemeinsam vom BDSW und der EHI GmbH geschaffene Qualifizierung zur „Sicherheitskraft Handel“ der Deutsche Sicherheits-Akademie GmbH (DSA) kaum nachgefragt.“ Die Prüfung entstand auf Anregung des Handels mit der Absicht, speziell qualifizierte Mitarbeiter mittel- bis langfristig bei der Tätigkeit als Einzelhandelsdetektiv/Shopguard einzusetzen. „Diese zusätzliche Qualifizierung der Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die in den Geschäften tätig sind, ist dringend erforderlich“, sagte Olschok weiter. „Mit den Inhalten, die zur Sachkundeprüfung notwendig sind, sind zwar die Grundzüge dessen abgedeckt, was im Arbeitsalltag auf Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zukommt, allerdings kann die gesetzlich vorgeschriebene Sachkundeprüfung den speziellen Anforderungen einzelner Tätigkeiten, ob der Vielfalt der Branche, nicht gerecht werden“. Zwar investiere der Handel der Studie zufolge bereits jährlich 1,45 Milliarden Euro in Präventiv- und Sicherungsmaßnahmen. Offensichtlich werde das Geld aber entweder an falscher Stelle ausgegeben oder es reiche nicht aus. „Die angebotenen Qualifizierungsmaßnahmen müssen genutzt werden, um die Schadenshöhe zu vermindern“, forderte Olschok. Er mahnte den Handel auch an, bei der Vergabe der Aufträge auf eine der Tätigkeit angemessene Entlohnung zu achten. Auch wenn diese Tätigkeit nur in wenigsten Tarifverträgen erfasst sein, müsse der Lohn auf alle Fälle über der untersten Lohngruppe liegen, so Olschok. Im Rahmen der Qualifizierung zur Sicherheitskraft Handel (DSA) werden u. a. handelsspezifische Kenntnisse, die Anwendung von Rechtsvorschriften auf Sicherheitsdienstleistungen im Handel und spezielle Deliktgruppen theoretisch und praktisch behandelt. Die Qualifizierung wird seit 2018 unter www.sicherheitskrafthandel.de angeboten.

SALTO baut deutsches Vertriebsteam aus

Joey Krusenbaum (31) ist neuer System- und Projektberater für die Region Niederrhein. Er ist dort für die Projektberatung sowie Betreuung der SALTO Partner, Architekten und Planer zuständig.

Joey Krusenbaum, System- und Projektberater bei SALTO Systems für die Region Niederrhein © SALTO SystemsDer gelernte Bürokaufmann kommt von der rising systems AG, wo er in den vergangenen zwei Jahren den Vertrieb für PSIM-Systeme (Physical Security Information Management) sowie Applikationen zu deren Erweiterung übernommen hatte. Zusätzlich oblag ihm der Vertriebsinnendienst. Davor war Joey Krusenbaum acht Jahre bei einem Systemintegrator für Sicherheitstechnik in Mülheim als Kaufmann im Innen- und Außendienst angestellt. Im Zuge dessen hat er u.a. den Vertriebsinnendienst aufgebaut und später auch geleitet. Mit diesem beruflichen Hintergrund bringt Joey Krusenbaum umfangreiche Erfahrungen aus dem Verkauf, der Planung und Integration sowie der Installation von SALTO Zutrittslösungen mit.

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Kein Europa ohne Bargeld

„War on cash“ ohne Rückhalt in der Bevölkerung

In jüngster Zeit hat es keinen Mangel an Versuchen gegeben, Bargeld als Zahlungsmittel zurückzudrängen. Die europäischen Bürgerinnen und Bürger stehen einer bargeldlosen Zukunft aber ablehnend gegenüber. Einer aktuellen Analyse des internationalen Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge sind zwar europaweit Veränderungen im Zahlungsverhalten hin zu bargeldlosen Methoden erkennbar. Doch wenn es grundsätzlich um den Erhalt von Banknoten und Münzen geht, ist die Stimmung eindeutig pro Bargeld. „Dies bestätigt unsere Annahme, dass der „War on cash“ nicht im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW.

Mitte Juni 2020 führte YouGov eine Analyse zum Zahlungsverhalten in fünf europäischen Ländern durch. Deutsche, Briten, Franzosen, Dänen und Schweden wurden dabei auch gefragt, ob die Corona-Pandemie Auswirkungen auf ihre Nutzung von Bargeld gehabt habe. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen zunächst noch einmal die besonders enge Bindung der Deutschen zum Bargeld. Immer noch greifen sie häufiger als andere Nationen zu Banknoten und Münzen. Zwar wird auch hierzulande derzeit mehr bargeldlos gezahlt als vor Beginn der Pandemie. Dass man aber weiterhin in allen Geschäften mit Bargeld bezahlen können sollte, bringen nicht nur die deutschen Umfrage-Teilnehmer deutlich zum Ausdruck. Diese wurden auch gefragt, ob es positiv oder negativ wäre, wenn man nur noch bargeldlos bezahlen könnte – also keine Wahlfreiheit mehr zwischen den Zahlungsmitteln bestünde. Dies wird von allen Befragten mehrheitlich mit „negativ“ beantwortet. „Damit richten sich die Bürgerinnen und Bürger eindeutig gegen die Abschaffung von Bargeld“, so Olschok. In kaum einem Land kann man wirklich ganz vom Bargeld lassen. Die Bindung an Banknoten und Münzen ist doch tiefer als es die Angaben zum Zahlungsverhalten zunächst zu vermitteln scheinen. Dies mag man auch daraus ableiten, dass eine eindeutige Mehrheit der Befragten einen „leichten Zugang zu Geldautomaten“ als wichtig ansieht – Dänemark und Schweden: 62 %, Frankreich: 86 %, Deutschland: 87% und Großbritannien gar 89 %. „Bargeld ist und bleibt das wichtigste Zahlungsmittel in Deutschland. Und viele andere Europäer scheinen sich der Bedeutung des Bargelds ebenfalls mehr als bewusst zu sein“, so Olschok abschließend.

Zweifelhafte Qualität bei Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen in Flüchtlingsunterkünften

Die Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen in Flüchtlingsunterkünften wird oft einzig nach dem billigsten Preis durchgeführt. Darauf wies Ernst Steuger, Vorsitzender das FA Schutz von Flüchtlingsunterkünften des BDSW heute hin. Qualitätsaspekte blieben damit auf der Strecke.

Die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz der Mitarbeiter seien ganz klar festgelegt, sagte Steuger weiter. „Einen Graubereich kann man ausschließlich bei der Anwendung der Vergabekriterien sehen. Hier wird kaum einmal auf die Qualität der Dienstleistung und die Entlohnung der Mitarbeiter geachtet. Schlecht ausgebildete, gering entlohnte Mitarbeiter werden in der Regel keine hochwertige Dienstleistung erbringen.“ Man mache es sich zu einfach, wenn man bei der Vergabe nur auf den Preis schaue, dann aber hohe Qualität erwarte. „Der Schutz von Flüchtlingsunterkünften gehört zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten der Branche. Die Mitarbeiter haben mit oft traumatisierten Menschen aus anderen Kulturkreisen zu tun, für die alles neu und fremd ist. Zudem führt die Sprachbarriere zu Verständigungsproblemen. All diese Faktoren können auch zu aggressivem Verhalten der Flüchtlinge gegenüber dem Sicherheitspersonal führen. Hier sind Qualifikationen in den Bereichen Deeskalation und interkulturelle Kompetenzen unbedingt notwendig“, erklärte Steuger. Speziell im Bereich der Ankerzentren sei dies ein sehr wichtiger Baustein. Hieran fehle es aber oft bei den eingesetzten Unternehmen. Verantwortungsbewusstes Handeln auf der Vergabeseite müsse unbedingt angemahnt werden. Es sei auch zwingend auf die Einhaltung bestehender Tarife zu achten. Der Vertreter des BDSW appellierte abschließend an die vergebenden Stellen, bei der Auswahl der Dienstleister mehr Sorgfalt walten zu lassen. „Der FA Schutz von Flüchtlingsunterkünften des BDSW hat umfangreiche Materialien zur Unterstützung für Ausschreibende entwickelt. Im Interesse der Betroffenen sollten diese immer zu Rate gezogen werden.“

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30 Jahre Währungsunion – ein Geldtransport der Superlative  

Am 1. Juli 1990 war es soweit: die D-Mark wurde offiziell in der damaligen DDR ausgegeben. Doch bis es soweit war mussten große Anstrengungen unternommen und unerwartete Hürden genommen werden, um rund 28 Milliarden D-Mark an Ort und Stelle zu bringen.

„Die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland wäre ohne eine logistische Meisterleistung nicht möglich gewesen. Man kann zu Recht von einem Geldtransport der Superlative sprechen“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW. „Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr!" So skandierten es die DDR-Bürger Anfang 1990 immer häufiger und so trieb die damalige Bundesregierung unter Helmut Kohl ab Februar 1990 die Währungsunion mit der DDR schnell voran. Am 18. Mai 1990 wurde der entsprechende Staatsvertrag unterzeichnet, am 1. Juli sollte sie vollzogen werden. Dies führte in West und Ost zu ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Innerhalb kurzer Zeit mussten Millionen neue Banknoten gedruckt und Münzen geprägt, die notwendigen Tresorkapazitäten geschaffen und vor allem der Transport organisiert werden. Im Juni 1990 setzten sich die Transporter der Bundesbank in Bewegung. Etliche Straßen und Brücken in der DDR waren jedoch so marode, dass sie den rund 40 Tonnen schweren Transportern nicht standgehalten hätten. Ein wichtiger Faktor, der bei der Routenplanung zu berücksichtigen war. Über 1000 Tonnen Banknoten und Münzen und damit der bis dahin größte Geldtransport in Deutschland kamen schließlich ohne Zwischenfälle an ihr erstes Etappenziel, die 15 neu gegründeten Filialen der Bundesbank. Von dort musste nun aber noch der Weitertransport zu den geplanten Ausgabestellen der D-Mark erfolgen. Teilweise wurden dabei, in Ermangelung von Alternativen, Millionenbeträge im Kofferraum eines Trabants oder Wartburgs transportiert. „Das kann man sich heute angesichts unserer modernen Flotte an Spezialgeldtransportfahrzeugen gar nicht mehr vorstellen“, so Olschok. „Man darf aber nicht vergessen, dass auch damals bereits private Geld- und Wertdienstleister vielerorts eine entscheidende Rolle bei der Verteilung der D-Mark in der Fläche gespielt haben. Nach dem Fall der Mauer habe in der Geldtransportbranche ein wahrer „Run“ in die damalige DDR eingesetzt. Neun Werttransportdienstleister haben durch ihre professionelle Unterstützung mit dazu beigetragen, dass pünktlich am 1. Juli 440 Millionen DM-Banknoten in Umlauf gebracht werden konnten und so dieser Geldtransport der Superlative erfolgreich beendet werden konnte“, so Olschok. Keiner habe aber damals abschätzen können, dass bereits 11 ½ Jahre später eine noch größere Herausforderung anstehen würde, die Einführung des Euro zum 1. Januar 2002, so Olschok abschließend. 

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ALVARA | Digital Solutions wächst weiter

it kompetenz GmbH wird neues Schwesterunternehmen im Verbund

Die auf Track & Trace-Softwarelösungen für den Bargeldkreislauf und die -logistik spezialisierte ALVARA | Digital Solutions (eine Marke der ALVARA Holding GmbH, ehemals CMH GmbH) wächst kontinuierlich weiter.

Neu im Unternehmensverbund ist rückwirkend zum 1. Januar 2020 die it kompetenz GmbH. In ihr Portfolio holt sich ALVARA | Digital Solutions damit ein Hamburger Softwarehaus, welches seit 25 Jahren für die erfolgreiche Entwicklung von innovativen, praxiserprobten und sicheren Softwaresystemen im Bereich Wertelogistik und Distribution steht. Anwendungen zur Steuerung, Überwachung und Optimierung von Bargeldlogistikprozessen sorgen für eine lückenlose Kommunikation zwischen Wertdienstleistern, Finanzinstituten und Handel. Dazu zählen Intranet-basierte Verwaltungssysteme sowie der CashEDI Anschluss an die Deutsche Bundesbank.

„Mit der Integration der it kompetenz GmbH in unsere Unternehmensgruppe schaffen wir wertvolle Synergien für unser Produktportfolio, beispielsweise im Bereich Cash Center Software, Track & Trace-Lösungen oder bei der Hauptkassensoftware“, sagt Bernd Hohlfeld, Geschäftsführer der ALVARA Holding GmbH. „Unsere bestehenden und künftigen Kunden werden von unserer wachsenden Unternehmensstärke und - kompetenz profitieren.“

Für bestehende Kunden liegen die Vorteile auf der Hand: Sie schätzen sowohl die erweiterte Digitalisierung und Automatisierung ihrer Prozesse als auch die Ergänzung des Portfolios um neue Services, wie beispielsweise das Monitoring von Smart-Safes, die Digitale Fahrerquittung, Ticketing oder die Zentralisierung der Stammdaten. 

Im Fokus des Zukaufs der it kompetenz GmbH steht auch die Behauptung und der Ausbau der europäischen Marktführerschaft der ALVARA | Digital Solutions im Bereich Bargeldhandling und in der Digitalisierung der Bargeldprozesse sowie der Vernetzung aller Beteiligten.

„Auch internationale Kunden sehen in uns inzwischen einen Softwareanbieter, der europaweite Standards schafft. Dennoch stehen ihnen über unseren Unternehmensverbund lokale Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung“, erläutert Bernd Hohlfeld. „Unsere nachhaltige Wachstumsstrategie der Internationalisierung wollen wir gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der it kompetenz GmbH fortsetzen. Dabei legen wir den Fokus auf den Ausbau unseres Produkt-Portfolios für kosteneffiziente und sichere IT-Lösungen im Interesse unserer Kunden.“

Die it kompetenz GmbH wird auch weiterhin mit ihrem eigenen Firmennamen und ihrem gewohnten Erscheinungsbild auftreten. Die bestehenden Verträge zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden laufen nahtlos weiter. Auch die Ansprechpartner (inkl. Funktion + Kontaktdaten) bleiben gleich. „Alle Leistungen und Services werden wie gewohnt erbracht“, versichert Matthias Schick, Geschäftsführer der it kompetenz GmbH. „Parallel dazu profitieren unsere Kunden nun von den Kompetenzen des gesamten Unternehmensverbunds ALVARA | Digital Solutions. Das ist ein großer Mehrwert für alle Beteiligten! Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen,“ ergänzt Thomas Vietze, zweiter Geschäftsführer bei it kompetenz.

Thomas Vietze wird zudem ab sofort als zweiter Vorstand der ALVARA Cash Management Group AG und zum Co-Geschäftsführer der ALVARA Holding GmbH berufen.

ALVARA | Digital Solutions nimmt ab sofort die it kompetenz-Lösungen in ihr Produktportfolio auf. Folgen werden gemeinsame Auftritte auf einschlägigen Branchenveranstaltungen, wie etwa der CashCon oder der security in Essen.

Neben dem Zukauf der it kompetenz GmbH gibt es auch Neuigkeiten hinsichtlich der Namensgebung der CMH GmbH. Das Unternehmen wird ab sofort in die ALVARA Holding GmbH umbenannt und weiterhin mit der Marke ALVARA | Digital Solutions am Markt präsent sein.

Weitere Informationen: www.digital.alvara.eu

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KÖTTER Security begrüßt Zuständigkeitswechsel für Bewachungsrecht an das Bundesminis­te­rium des Innern (BMI)

KÖTTER Security begrüßt nachdrücklich die heute vom Bundesminis­te­rium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) offiziell bekannt gegebene Zuständigkeitsüber­nahme für das Bewachungsrecht, die zum 1. Juli in Kraft treten wird.

Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen„Mit dem Verantwortungswechsel vom Bundeswirtschaftsministerium hin zum BMI folgt Deutsch­land dem erfolgreichen Vorbild nahezu aller europäischen Nachbarstaaten und erfüllt damit gleich­zeitig einen lange bestehenden Wunsch der Sicherheitswirtschaft, für den sich unser Haus gemeinsam mit unserem Bundesverband seit vielen Jahren stark gemacht hat“, erklärte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe. Dabei zeigte sich der Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) überzeugt, dass durch die künftige Zustän­dig­keit des BMI in Kombination mit dem von der Bundesregierung gleichfalls angekündigten Sicher­heitsdienstleistungsgesetz die Qualitätsstandards in der Branche deutlich steigen werden. „Dies hat Bundesinnenminister Horst Seehofer in seiner Erklärung ausdrücklich betont, worüber ich mich besonders freue.“ Daher appellierte der 53-Jährige an die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag fixierte eigen­ständige Gesetzgebung für das Sicherheitsgewerbe noch in dieser Legislaturperiode Wirklichkeit werden zu lassen. „Wir brauchen dieses Sicherheitsdienstleistungsgesetz dringender denn je, um den wachsenden Sicherheitsherausforderungen gerade für die Wirtschaft aber auch im öffent­lichen Raum noch besser gerecht werden zu können. Private Sicherheitsdienstleister sind für Poli­zei und andere Sicherheitsbehörden hier schon heute ein wichtiger Partner. Um diese wichtige Zusammenarbeit weiter zu forcieren, reicht das seit 1927 bestehende Gewerberecht aber längst nicht mehr aus. Hier brauchen wir ein eigenes Gesetz, das alle unsere europäischen Nachbarn mit Ausnahme Österreichs längst haben.“

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„Historischer Tag - Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerbe wechselt zum BMI“

Die Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerbe wechselt am 1. Juli 2020 nach 93 Jahren vom Wirtschafts- in das Bundesinnenministerium.

Das hat Bundesinnenminister Horst Seehofer heute in Berlin mitgeteilt:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2020/06/bewachungsunternehmen.html

„Der BDSW begrüßt diesen Wechsel. Damit ist eine der wichtigsten Forderungen des Verbandes erfüllt worden,“ sagte Präsident Gregor Lehnert heute in Berlin. Der Stellenwert der privaten Sicherheitsdienste als anerkannter Faktor der Sicherheitsarchitektur werde durch die Zuständigkeitswechsel nun auch politisch sichtbar. Gregor Lehnert dankte allen Beteiligten auf Bundes- und Länderebene für den Vollzug dieses Wechsels. Er schloss in diesen Dank ausdrücklich die Wirtschaftsbehörden mit ein. Die Sicherheitswirtschaft mit ihren fast 270.000 Beschäftigten habe in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten eine herausragende Bedeutung für die Innere Sicherheit in Deutschland erhalten. „Dieser wurde das Gewerberecht mit seiner Betonung der Gewerbefreiheit nicht mehr gerecht. Deutschland ist/war neben Österreich das letzte Land in der EU, in dem das Sicherheitsgewerbe dem Wirtschaftsministerium unterstellt war. Wir benötigen nun ein Sicherheitsdienstleistungsgesetz als spezifische Rechtsgrundlage für unsere Tätigkeit im Zuständigkeitsbereich der Innenbehörden,“ so Lehnert.
Das neu zu schaffende Sicherheitsdienstleistungsgesetz müsse vor allem Regelungen zur Änderung der Gewerbezugangsregelungen enthalten. „Wir brauchen eine praxisgerechte Basis-Schulung anstelle der von den IHKs durchgeführten Unterrichtung“, erklärte der BDSW-Präsident. Diese Schulung dürfe nicht ausschließlich von den Kammern angeboten werden. „Auch zertifizierte Sicherheitsfachschulen können diese Inhalte kompetent und zuverlässig vermitteln.“
Um die Zulassung der Mitarbeiter zu erleichtern sei es auch nötig, mehrfache, inhaltlich gleiche Zuverlässigkeitsüberprüfungen auszuschließen. „Es kann nicht sein, dass für ein und denselben Mitarbeiter zur Ausübung nur einer Funktion vier unterschiedliche Überprüfungsverfahren erforderlich sind“, kritisierte Lehnert. Eine neue gesetzliche Regelung müsse auch die Verpflichtung betriebseigener Sicherheitskräfte in sensiblen Schutzbereichen (sog. Inhouse-Security) zur Einhaltung der gleichen Voraussetzungen wie private Sicherheitsunternehmen sowie Änderungen bei der Vergabepraxis beinhalten, schloss Lehnert seine Ausführungen.