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Securitas verstärkt sein Führungsteam Deutschland

Securitas Deutschland erweitert sein Führungsteam um strategisch relevante Positionen. Mit der konsequenten Ausrichtung baut der Marktführer für intelligente Sicherheitslösungen in Deutschland seine Kunden- und Mitarbeiterorientierung weiter aus und stärkt sein Angebot von Technology Solutions. 

„Ich freue mich sehr über die Erweiterung unseres Country Leadership Teams mit diesen ausgewiesenen Expertinnen und Experten in ihren Fachgebieten“, erklärt Herwarth Brune, CEO Securitas Deutschland. „Ich bin überzeugt, dass wir mit diesen Kompetenzen das breite Spektrum unseres Business optimal abdecken. Wir sind eines der ersten Länder innerhalb des Konzerns, das mit der konsequenten Ausrichtung seiner Organisation auf die strategische Entwicklung und Weiterentwicklung moderner Sicherheitstechnologien ein deutliches Zeichen setzt.“ 

Gundula Pabst ist mit 20 Jahren Erfahrung im Personalwesen eine vorausschauende HR-Strategin mit hoher Mitarbeiterorientierung. Während ihrer langjährigen Tätigkeit bei Randstad hat sie in verschiedenen HR-Positionen ihre Schwerpunkte auf Strategie, Training, Recruiting und Kommunikation gesetzt. Zuletzt hat sie bei Galeria Kaufhof und der Thalia Bücher GmbH die Herausforderungen und Perspektiven der Handelsbranche kennengelernt und ressortübergreifend Verantwortung übernommen. Neben den klassischen Personalmanagement-Themen bringt sie umfassende Erfahrungen in Digitalisierung und Transformation mit. Die Position CHRO Securitas Deutschland hat Gundula Pabst zum 1. März übernommen.

Ralf Brümmer ist seit mehr als 28 Jahren in führenden Positionen in der Securitas Deutschland tätig und hat die Position Head of Commercial bereits zur Mitte letzten Jahres übernommen. Neben der Führung des Vertriebs und der Key Accounts – sowohl in Deutschland als auch im europäischen und internationalen Geschäft – zeichnet Ralf Brümmer auch für Marketing und Kommunikation verantwortlich. Dazu gehört die Umsetzung des kürzlich erfolgten Brand Relaunchs in Deutschland. Er verantwortet und begleitet darüber hinaus länderübergreifende Business Transformationsprojekte innerhalb der Securitas Gruppe. 

Frank Müller ist als Geschäftsführer der von Securitas akquirierten Stanley Security Deutschland ins Unternehmen gewechselt und hat damit die Position als Head of Electronic Security für Securitas Deutschland übernommen. Er verantwortet den Geschäftsbereich Sicherheitstechnik und wird seinen Fokus auf den Ausbau der Electronic Security Organisation legen. Stationen seiner Karriere vor Stanley waren die Leitung des Industrietorgeschäftes in Deutschland für Assa Abloy und Geschäftsführungspositionen bei United Technologies Corporation als Director Fire & Security und Otis Aufzüge. Frank Müller bringt umfangreiche Management-Kenntnisse aus dem Bereich Gebäudetechnik und vor allem im Führen von dezentralen Service-Organisationen und deren Transformation mit.

Tanja Hilpert übernimmt als Head of Solutions die Verantwortung für eine wichtige Säule der Unternehmensstrategie – das Angebot von Technology Solutions. Sie besetzt damit eine Schlüsselposition, die ebenso auf europäischer Ebene im Konzern geschaffen wurde.  Hilpert begann ihre Karriere bei HP und Siemens und war 15 Jahre bei Axis Communications beschäftigt. Zu Securitas wechselt sie zum 1. März von Salesforce, einem der führenden Unternehmen bei der digitalen Transformation von Kundenprozessen. Während ihrer beruflichen Laufbahn hat Tanja Hilpert nationale und internationale Teams geleitet und bringt sowohl ein umfangreiches Netzwerk als auch Kenntnisse der Technik und des Vertriebes der Sicherheitsbranche zu Securitas. 

Die Geschäftsführungspositionen von CEO Herwarth Brune, COO Jens Müller und CFO Carmen Schmieder bleiben unverändert.

BU „GirlsDay 2021.jpg“: Die Schülerinnen konnten am Monitor einen kompletten Reifenwechsel und die gezielte Brandbekämpfung ver¬folgen © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Girls’Day bei Kötter Services

Live-Chat mit weiblichen Führungskräften und digitaler Blick hinter die Kulissen

Die gezielte und frühzeitige Nachwuchsförderung sowie die Begeiste­rung von Schülerinnen für technische Berufe sind seit vielen Jahren zentrale Anliegen der KÖTTER Unternehmensgruppe. Und so war es für das Familienunternehmen selbst­ver­ständlich, auch in der Corona-Krise zu den verlässlichen Unterstützern des bundesweiten „Girls’Day“ zu gehören. Erstmals fand die Veranstaltung digital statt.

Damit sich die Teilnehmerinnen auch ohne Vor-Ort-Event einen Eindruck vom vielseitigen Dienst­leistungs- und Arbeitsplatzangebot der bundesweit tätigen Unter­neh­mens­gruppe mit Stammsitz in Essen verschaffen konnten, vermittelten eigens für diesen Tag entwickelte Videoclips einen Blick hinter die Kulissen der eigenen Werkstatt, des Fachbereichs Sicherheits­tech­nik, der Hightech-Notruf- und Service­leitstelle (NSL) sowie der KÖTTER Akademie. Dabei konnten die Schülerinnen am Monitor einen kompletten Reifenwechsel und die gezielte Brandbekämpfung ver­folgen, lernten die Komponenten moderner Einbruchmeldeanlagen kennen und erfuhren last but not least, dass in der KÖTTER NSL mittlerweile über 67 Millionen Meldungen pro Jahr bearbeitet werden. „Uns war wichtig, auch im Online-Format den Spannungs­charak­ter der bisherigen Präsenz­ver­an­staltungen zu bewahren“, unterstrich Kathrin Kerkmann, als Leiterin Personalentwicklung u. a. für die Betreuung der Auszubildenden verantwortlich. „Das Feedback der Schülerinnen zeigt, dass dies mit dem ersten Aufschlag gut gelungen ist.“ Weiteres Highlight waren Live-Chats mit weiblichen Auszubildenden, die aktuell gewerbliche und technische Berufe wie z. B. IT-Systemelektronikerin, Gebäudereinigerin und Fachkraft für Schutz und Sicherheit erlernen, sowie der Dialog mit weiblichen Führungskräften der Unterneh­mens­gruppe, bei dem neben Kathrin Kerkmann drei Niederlassungsleiterinnen aus den Sparten Security, Cleaning und Personal Service zur Verfügung standen. Die Schülerinnen hatten so u. a. die Möglich­keit, Fragen zum Arbeits­alltag und zu den beruf­lichen Schwerpunkten der Nachwuchskräfte zu stellen. Gleichzeitig konnten sie sich ein Bild von den vielfältigen Karrierechancen machen, die der Facility-Services-Anbieter bereit­hält. „Und das für Frauen und Männer glei­chermaßen. Denn bei uns zählt das persönliche Können“, betonte Kathrin Kerkmann dabei im Gespräch mit den Teil­neh­me­rinnen.

 Staatliches Geldtransportfahrzeug auf Basis des MAN gl © ChristianSchd - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38057977

Geld- und Wertdienste beklagen Umsatzrückgang während der Pandemie

Entwicklung der Bargeldnachfrage bleibt offen

Die Bundesvereinigung der Deutschen Geld- und Wertdienste e.V. („BDGW“) gibt einen Umsatzrückgang der gesamten Branche für Geldtransporte von etwa 25 Prozent im Jahr 2020 an.

Im Jahr 2019 lag der Umsatz noch bei 600 Millionen Euro, was ein Minus von rund 150 Millionen im Folgejahr entspricht. Hauptgrund ist der coronabedingte Rückgang von Transporten und der Verwendung von Bargeld. Diese Entwicklung trifft die Mitgliedsunternehmen deutlich, die das ganze Spektrum von KMUs bis zu großen Anbietern abdecken.

Prognose für das Bargeld für die Zeit nach der Krise ist schwierig

Derzeit wird die Nachfrage nach Bargeld durch den Lockdown dominiert, da Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin verstärkt auf digitale Bezahlmethoden zurückgreifen – vor allem im Online-Handel. Allerdings hofft die BDGW auf einen Anstieg der Nachfrage nach Bargeld, sobald sich das gesellschaftliche Leben durch die Impfanstrengungen der Bundesregierung wie- der normalisiert. Nach Ansicht der BDGW wird die Nachfrage wieder ansteigen, sobald Ge- schäfte, Hotellerie, Gastronomie und kulturelle Angebote wieder zunehmen. Außerdem wird der Euro als harte Währung auch auf Reisen wieder eine größere Rolle spielen. Dass Bargeld im Zahlungsverkehr wieder Vorkrisenniveau erlangt, ist aber nicht zu erwarten. BDGW-Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok: „Die Pandemie hat unsere Branche hart getroffen. Nach einem kurzen Anstieg der Bargeld-Nachfrage zu Beginn der Krise ist diese im weiteren Verlauf enorm abgesackt. Wir hoffen aber, dass die schrittweise Öffnung des öffentli- chen Lebens eine Entspannung mit sich bringen wird und das Bargeld wieder an Bedeutung gewinnt. Allerdings können wir nicht damit rechnen, dass sich der Trend zu bargeldlosen Zah- lungsmethoden umkehrt. Die Situation der Branche bleibt weiter sehr angespannt, insbeson- dere in der Krise. Und dass obwohl die Vorteile des Bargelds nach wie vor auf der Hand liegen: Scheine und Münzen sind nicht nur verlässliches Zahlungsmittel, sondern auch Datenschützer und erlauben allen Verbraucherinnen und Verbrauchern eine gleichberechtigte Teilhabe am Zahlungsverkehr. Nur Kryptowährungen haben ähnliche Vorteile, allerdings sind sie weitaus volatiler und kaum reguliert.“

Neue Initiative tritt für flächendeckende Bargeldinfrastruktur ein

Nach Angaben der Bundesbank ist die Zahl der Filialstellen der Kreditwirtschaft von 2010 bis 2019 von 40.000 auf 26.667 zurückgegangen. Sollte die Zahl an Filialen in ländlichen Regionen weiter abnehmen, wird die Stoppdichte geringer und die Bargeldversorgung noch teurer. Dies begünstigt das bargeldlose Bezahlen und den Bürgerinnen und Bürgern wird gleichzeitig die Freiheit genommen, selbst über ihr Zahlverhalten zu entscheiden. Vor diesem Hintergrund unterstützt der BDGW die neugegründete Initiative Bargeld zählt! Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Zugang, Akzeptanz und Verfügbarkeit von Bargeld in Deutschland sicherzustellen. Die Politik soll für das Thema Bargeldversorgung und potenzielle Entwicklungen in diesem Bereich sensibilisiert und eine gesellschaftliche Debatte dazu ange- stoßen werden. In den kommenden Wochen wird die Initiative das Thema an die etablierten Parteien der Mitte adressieren.

 

 Kooi Security Deutschland GmbH

Mike Jürgens ist neuer Geschäftsführer der Kooi Security Deutschland GmbH und ArgosGuard GmbH

Mike Jürgens, Geschäftsführer Kooi Security Deutschland GmbH und die ArgosGuard GmbH Die Kooi-Gruppe konnte Mike Jürgens zum 4. Januar 2021 als neuen Geschäftsführer für die Kooi Security Deutschland GmbH und die ArgosGuard GmbH gewinnen.

Er übernimmt seine Aufgabe von Geert van der Meulen, der das Unternehmen verlassen hat, um neue berufliche Herausforderungen anzunehmen. Mike Jürgens blickt auf über zwanzig Jahre Berufserfahrung in der Sicherheitsbranche zurück: Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und seinem Abschluss zum Diplom- Betriebswirt legte er ab 2003 als Gründer und Geschäftsführer das Fundament für den erfolgreichen Aufbau der Firmen Securitas Direct BV (NL) bzw. NV (BE), eher bekannt unter dem Markennamen Verisure, und ihren heutigen Status als Marktführer. 2007 verfolgte Mike Jürgens für zwei Jahre als Manager Corporate Development mit der Securitas Direct AB (SE) das Ziel neue Märkte und Geschäftsfelder in Europa zu entwickeln. Ab 2012 sorgte er in führender Position u. a. bei den beiden Sicherheitsfirmen W.I.S. und Prosegur sowie bei einem der Marktbegleiter namens VPSitex Deutschland für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Seit Anfang dieses Jahres ist Mike Jürgens Geschäftsführer bei Kooi Security Deutschland und ArgosGuard. Mike Jürgens zu seiner Motivation, in der Kooi-Gruppe zu starten: „Als ich Pieter Kooi und sein Management-Team getroffen habe, habe ich den selben Unternehmergeist, wie bei Securitas Direct“ angetroffen. 100 % fokussiert auf Vertrieb und Wachstum! Dass bei solch hohem Tempo manche Prozesse noch optimierungsbedürftig sind, überrascht nicht, spricht mich eher extrem an. Zudem freue ich mich in einem internationalen Team mit seinen verschiedenen Kulturen und unterschiedlichsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu arbeiten. Die Brücke zwischen den Niederlanden und Deutschland zu schlagen, ist nicht nur aufgrund niederländischer Sprachkenntnisse einfach für mich. Also zusammengefasst: Bei Kooi habe ich die Chance gesehen in einem schnell wachsenden Markt ein erfolgreiches Team zu formen.“ Seine Mission ist es nun, Kooi und ArgosGuard fest in der Champions League für mobile Überwachungslösungen zu etablieren. Kooi soll unter seiner Führung nicht nur Marktführer im Bereich der Renewable Energy und ArgosGuard nicht nur Marktführer als Partner in der Sicherheitsbranche sein, sondern gleichermaßen auch in anderen bedeutenden Wirtschaftszweigen, wie z. B. der Bauindustrie. „Kunden werden „value for money“ bekommen, um sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren zu können. Und unsere Mitarbeiter sollen – und davon bin ich überzeugt, dass mir dieses gelingt – individuell gefördert und gefordert werden. Denn nur wenn mein Team erfolgreich ist, bin ich erfolgreich.“ Die Kooi-Gruppe heißt Mike Jürgens herzlich Willkommen und freut sich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit!

© BDSW

30 Jahre BDSW-Landesgruppen in Mitteldeutschland

Am 12. April 1991, also vor genau 30 Jahren, wurde die Landesgruppe Sachsen in Leipzig als erste Landesgruppe des BDSW in den damals fünf neuen Bundesländern gegründet. Daran erinnert Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW. „Mit dieser Gründung wurde die bis dahin bewährte Struktur des Verbandes auch im Osten Deutschlands eingeführt.“ Am 15. April folgte Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin, am 22. April Thüringen in Erfurt und am 25. April Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Die Gründung der gemeinsamen Landesgruppe Berlin-Brandenburg am 25. April in Potsdam war nur von kurzer Dauer. Ein Jahr später ging man wieder getrennte Wege. Erst viele Jahre später korrigierten die beiden Landesgruppenvorsitzenden, Rainer Ehrhardt aus Berlin und Matthias Schulze aus Brandenburg, diesen Fehler wieder, so Olschok. Die Gründung von fünf neuen Landesgruppen innerhalb von nur 14 Tagen war ein außergewöhnlicher Kraftakt, wenn man an die desolaten Straßenverhältnisse und die schlechten Telefonverbindungen der damaligen Zeit denkt. Die Aktivitäten des Verbandes in der Noch-DDR begannen schon kurz nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989. Bereits wenige Wochen später erreichten die Geschäftsstelle des Verbandes zahlreiche telefonische und schriftliche Anfragen. „Der BDSW reagierte auf die Anfragen und lud die Interessenten am 20. Juni 1990 nach Ost-Berlin zu einer Informationsveranstaltung von Vorstand und Geschäftsführung ein, die am Alexanderplatz stattfand“, berichtete Olschok. „Der damalige Präsident des Verbandes, Frank Mauersberger aus Osnabrück, informierte die Teilnehmer*innen über die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen des Wach- und Sicherheitsgewerbes in Deutschland.“ Heute sind die „neuen“ Landesgruppen längst im BDSW etabliert. Von den derzeit knapp 1.000 Mitgliedsunternehmen des BDSW haben fast 290 ihren Sitz in den ostdeutschen Bundesländern. Insgesamt beschäftigt die Branche in diesen Ländern ca. 63.200 von insgesamt 260.000 Mitarbeiter*innen. Beschäftigungsreichstes Bundesland ist dabei Berlin, gefolgt von Sachsen und Brandenburg. Verbandsintern hätten die mitteldeutschen Landesgruppen neue Akzente in die Verbandsarbeit einbringen können. „In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben wir erstmals Kooperationsvereinbarungen mit der Landespolizei abgeschlossen“, so Olschok. Diese hätten für andere Bundesländer eine Vorbildfunktion gehabt und hätten auch Eingang in das Programm „Innere Sicherheit“ der Innenministerkonferenz gefunden. „Für das heutige Standing unserer Branche ein Meilenstein“, resümierte der BDSW-Hauptgeschäftsführer.

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ALVARA | Digital Solutions wächst erneut

it relations GmbH wird neues Schwesterunternehmen im Verbund

ALVARA | Digital Solutions (eine Marke der ALVARA Holding GmbH) wächst kontinuierlich weiter. Neu im Unternehmensverbund des Spezialisten für Track & Trace-Softwarelösungen für den Bargeldkreislauf und die -logistik ist die it relations GmbH.

© ALVARA Holding GmbHIn ihr Portfolio holt sich ALVARA | Digital Solutions damit einen IT-Spezialisten, der seit 25 Jahren innovative IT-Projekte durchführt und unter anderem für die erfolgreiche Entwicklung von innovativen und intuitiv zu bedienenden Kassensystemen steht. Die intelligenten Filialkassensysteme, die etwa große Bäckerei-Filialisten, Gastronomiebetriebe und Einzelhändler einsetzen, lassen sich individuell anpassen und sind neben der zentralen Datenpflege und Kassensynchronisation auch GDPD-/GOBD-konform sowie fiskalsicher. Das System Coffeeboard ermöglicht außerdem, aktuelle Rabatte, Aktionen oder Imagewerbung effektiv als Bild oder Video über separate Monitore im Kassenbereich in Szene zu setzen und so Werbung zentral zu planen und zu steuern. „Mit der Integration der it relations GmbH in unsere Unternehmensgruppe schaffen wir neue Innovationsfelder – auch im Non-Cash-Bereich wie der Abrechnung oder dem digitalen Zahlungsverkehr“, erläutert ALVARA | Digital Solutions-Geschäftsführer Thomas Vietze. „Mit neuen Möglichkeiten für kundenwirksames Marketing, dem E-Bon und der Kasse in der Cloud profitieren unsere bestehenden und künftigen Kunden von unserer wachsenden Unternehmensstärke.“ Für bestehende Kunden liegt der Mehrwert auf der Hand: Sie decken vom Backoffice bis zur Kasse alle Prozesse transparent, sicher und effizient mit Lösungen eines Anbieters ab und können Bargeldprozesse an der Kasse etwa durch Anbindung von Smart Safes und Recyclern per POS Connector komplett automatisieren. Im Fokus des Zukaufs stehen die Integration der it relations-Systeme in die Softwarearchitektur der Lösungen von ALVARA | Digital Solutions sowie die Stärkung der Marktposition von it relations in der DACH-Region. Gemeinsam sollen künftig neue Lösungen für Self-Checkouts und mobile Kassen sowie Kasse-Cloud-Anwendungen entstehen. „Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der it relations GmbH wollen wir unsere nachhaltige Wachstumsstrategie fortsetzen und unsere Produkt-Portfolios im Interesse unserer Kunden weiter ausbauen“, sagt Steven Schwarznau, Geschäftsführer bei ALVARA I Digital Solutions. Die it relations GmbH wird auch weiterhin mit ihrem eigenen Firmennamen und ihrem gewohnten Erscheinungsbild von Leipzig aus agieren. Die bestehenden Verträge zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden laufen nahtlos weiter. „Die Ansprechpartner bleiben gleich und können wie gewohnt kontaktiert werden“, versichert Andreas Freyer, Geschäftsführer der it relations GmbH, der zunächst Geschäftsführer bleibt und auch anschließend beratend tätig sein wird. Mit ihm gemeinsam bildet Steven Schwarznau die neue Geschäftsführung bei it relations. „Für unsere Kunden bedeuten die Kompetenzen des gesamten Unternehmensverbunds ALVARA | Digital Solutions einen großen Mehrwert. Auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen freuen wir uns sehr,“ ergänzt Andreas Freyer. In diesem Team wird Robert Wolf die Verantwortung für die Bereiche strategische Marktentwicklung und Erweiterung bewährter Partnerschaften mit Händlern und zukünftig auch Kassen-Herstellern übernehmen. Mit dem Knowhow von ALVARA | Digital Solutions will it relations die Produkte auf das nächste Level heben. ALVARA | Digital Solutions setzt dabei auf die weitreichende Expertise innerhalb der Gruppe zur Schaffung cloudbasierter Produkte und Mobile Apps. Das Erschließen dieser neuen Geschäftsfelder im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist ein wichtiger Schritt in die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe und bietet Kunden eine perfekt abgestimmte Produktpalette aus einer Hand. Bei der Transaktion wurde der Verkäufer von der MA-Solutions, Wincheringen (Transaktionsberater) sowie von MUTTER & KRUCHEN, Düsseldorf (M&A, Gesellschaftsrecht) und TCI Rechtsanwälte, Mainz (Informationstechnologierecht) beraten. Silver Investment Partners, TZ Consulting und KWM Europe begleiteten ALVARA | Digital Solutions bei der erfolgreichen Übernahme der it relations.

Mehr Informationen:

 www.digital.alvara.eu

 www.itrelations.de

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Europäisches Projekt der CoESS: Siegfried Hüsgen vertritt den BDSW als Experte

Der Europäische Dachverband der Sicherheitswirtschaft CoESS führt gemeinsam mit der Gewerkschaft UNI Europa ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt mit dem Titel „INTEL: Skills Intelligence for the Private Security Sector” durch. Der BDSW wird dabei von Siegfried Hüsgen als Experte vertreten. 

Das Projekt soll die derzeitigen Arbeitsbedingungen der Sicherheitswirtschaft und die momentan erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter in verschiedenen europäischen Staaten evaluieren, zukünftig erforderliche Fähigkeiten und Fertigkeiten definieren und Lösungen für Unternehmen bereitstellen, um ihre Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren, ihnen Karrierewege aufzuzeigen und Ausbildungssysteme zu installieren. Siegfried Hüsgen, der als Vertreter der BDSW deutsche Expertise ins Projekt INTEL einbringen wird, ist Ausbildungs- und Schulungsleiter der Securitas Akademie GmbH in Düsseldorf. Er engagiert sich seit Jahren im Fachausschuss Ausbildung des BDSW und hat sein Fachwissen bereits in einer Reihe von Arbeitsgruppen unter Beweis gestellt. Neben ihm werden im Expertengremium des Projekts auf Arbeitgeberseite Rene Hiemstra aus den Niederlanden und Alicia Gómez De Hinojosa Guerrero aus Spanien vertreten sein. “INTEL: Skills Intelligence for the Private Security Sector” ist als direktes Nachfolgeprojekt zu Anticipating, Preparing and Managing Employment Change in the Private Security Industry” zu sehen. Hierbei handelte es sich um ein Projekt, das CoESS und UNI Europa 2018 beendet haben und das sich zum Ziel gesetzt hatte Veränderungen der Beschäftigung im Bereich der privaten Sicherheitswirtschaft vorherzusagen, zu verstehen, sich auf ihre Auswirkungen vorzubereiten und diese zu bewältigen. Eine Zusammenfassung des Abschlussberichts finden Sie unter:

https://coess.org/download.php?down=Li9kb2N1bWVudHMvMjAxOC1hbnRpY2lwYXRlY2hhbmdlLWRlLWZpbmFsLnBkZg

 

 

© BDSW

Sicherheitsgewerbe Hamburg – Tarifabschluss für Mitarbeiter erzielt

Nach drei Verhandlungsrunden und unzähligen Gesprächen konnte zwischen dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für die rund 9.000 Beschäftigten im Sicherheitsgewerbe in Hamburg ein Tarifabschluss erzielt werden.

Es wurde kein Erklärungsvorbehalt vereinbart, so dass nun zügig mit der Umsetzung begonnen werden kann. Der Tarifabschluss beinhaltet Lohnerhöhungen zum 1. Mai 2021 von 1,95 Prozent und zum 1. Mai 2022 von 3,15 Prozent bei einer Laufzeit von zwei Jahren. „Mit diesem Abschluss haben wir in schwierigen Zeiten endlich einen für beide Seiten gleichermaßen erträglichen Kompromiss gefunden,“ sagte Jens Müller, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite. Man habe versucht, unter Berücksichtigung der ungewissen wirtschaftlichen Bedingungen einen fairen Abschluss zu erzielen. „Damit wollten wir auch unsere Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zum Ausdruck bringen. Mit der Erhöhung im zweiten Jahr sind wir an die Grenze des machbaren gegangen. Viele unserer Auftraggeber haben erhebliche wirtschaftliche Probleme und auch ein großer Teil der Branche ist wirtschaftlich stark von der Pandemie betroffen“, so Müller abschließend. Die Auszubildendenvergütungen werden um 30 Euro je Ausbildungsstufe im ersten Jahr und um weitere 20 Euro je Ausbildungsstufe im zweiten Jahr angehoben. Gemeinsam mit ver.di wird man nun auch die Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages beantragen.

 © BfV und ASW Bundesverband

Wirtschaftsspionage – eine reale Bedrohung für deutsche Unternehmen

Experten aus Wirtschaft, Sicherheitsbehörden und Wissenschaft tauschen sich am Mittwoch, den 24. März 2021 in Essen auf der 14. Sicherheitstagung von BfV und Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. – ASW Bundesverband zu den Herausforderungen durch Spionage für die deutsche Wirtschaft aus.

Die Veranstaltung fand größtenteils digital statt.

 Dazu erklärte der Präsident des BfV Thomas Haldenwang:

„Die Gefahr für deutsche Unternehmen durch Wirtschaftsspionage, -sabotage und Datendiebstahl ist in Krisenzeiten besonders hoch. Mit fortschreitender Digitalisierung und Nutzung von unterschiedlichsten Fernzugriffstools, beispielsweise im Home Office, geht auch eine signifikante Vergrößerung der Angriffsfläche für Cyberangriffe gegen deutsche Stellen einher. In der aktuellen Lage liegt unser Fokus insbesondere auf dem Schutz von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden, deren Aktivitäten auf die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zielen. So hat das BfV bereits seit Mai 2020 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sensibilisiert, die im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung arbeiten und forschen. Gemeinsam mit dem ASW Bundesverband wollen wir den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland resilienter gegen ungewollte Einflussnahme und Einwirkungen durch fremde staatliche Akteure machen. Und die gemeinsame Prävention von Staat und Wirtschaft zahlt sich aus – denn vorzubeugen ist besser, als einen Schaden zu reparieren.“

 Der Vorsitzende des ASW Bundesverbandes Volker Wagner konkretisierte:

„Wirtschaftsspionage ist eine reale Bedrohung für deutsche Unternehmen. Wir sehen drei Kategorien von Geschäftsgeheimnissen, die besonders schützenswert sind: Forschungsdaten, Produktspezifikationen und Fertigungstechnologien. Deren Attraktivität liegt meist in einem spezifischen Entwicklungsverfahren, einer herausragenden Qualität oder an einer Fertigung mit einer sehr viel besseren Kosteneffizienz im Vergleich zu den Wettbewerbern. Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir gemeinsam mit dem BfV das Bewusstsein für die Gefahren von Spionage und Sabotage schärfen, Gegenmaßnahmen vorstellen und deren Wirksamkeit diskutieren und somit die Resilienz der deutschen Wirtschaft erhöhen.“

Weitere Informationen:

www.verfassungsschutz.de/Wirtschaftsschutz

www.asw-bundesverband.de

www.wirtschaftsschutz.info

Ansprechpartner Wirtschaftsschutz im BfV: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

ALVARA I Digital Solutions setzt noch stärker auf digitale Effizienz

Für Retailer, Finanzinstitute und Wertdienstleister

Um dem Bedarf von Einzelhandel, Finanzinstituten und Wertdienstleistern nach einer Digitalisierungsoffensive im Bargeldsektor gerecht zu werden, rückt ALVARA I Digital Solutions den Fokus ihrer Lösungsentwicklung noch stärker in Richtung digitale Effizienz.

Bedingt durch äußere Einflüsse wie die Corona-Pandemie, veränderte Prioritäten, zunehmenden Wettbewerbsdruck und neue Technologien wächst der Druck auf alle Bargeldakteure. „Viele Unternehmen wollen und müssen die Prozesse ihrer Geschäftsabläufe vereinfachen, zum Beispiel durch die Transformation in die Cloud“, erläutert ALVARA | Digital Solutions- Geschäftsführer Thomas Vietze. „Nicht nur um Kosten zu reduzieren und Effizienz zu schaffen, sondern auch um für die Mitarbeiter mehr Zeit in wertschöpfenden Tätigkeitsfeldern zu ermöglichen.“ Im Fokus stehen hier insbesondere die Vermeidung von redundanten und manuellen Aufwänden, wie beispielsweise die händische Pflege von Excellisten oder die Datenerfassung. „Solche Prozesse zu digitalisieren schafft nicht nur Effizienz“, sagt Thomas Vietze. „Es entsteht auch eine ganz neue Qualität, da menschliche Fehler vermieden werden können.“ Generell strebt ALVARA I Digital Solutions mehr Automatisierung im gesamten Bargeldkreislauf an, denn ein automatisierter Datenaustausch ist für die Bargeldbranche der Garant für eine effiziente und somit kostengünstige Verarbeitung von Aufträgen, Zählungen sowie ein- und ausgehender Transaktionen. In diesem Zusammenhang sind für den europaweit agierenden Solution Provider die IT-Modernisierung und Cloud-Transformation – also die Abbildung der bargeldnahen Prozesse in der Cloud – besonders wichtige Aufgaben. Aus Sicht der ALVARA- Experten entstehen durch die digitale Transformation spürbare Vorteile für alle Bargeldakteure, u. a.:

  • Prozesse lassen sich schneller und einfacher erfassen.
  • Schnittstellen, die nicht optimal funktionieren, können schneller und einfacher erkannt

werden.

  • Verzögerungen lassen sich leichter und schneller identifizieren, folglich ist eine zügige

Reaktion möglich.

Eine einfachere und effiziente Prozessgestaltung ist auch für die Anwender selbst von Vorteil: Je automatisierter ihre Arbeitsprozesse gestaltet sind, umso produktiver können sie arbeiten. „Im Einzelhandel gewinnt dadurch letztendlich der Kunde“, erklärt Thomas Vietze. Digitale Effizienz kombiniert digitale Technologien wie z. B. Cloud oder künstliche Intelligenz mit Methoden, die das Thema Effizienz im jeweiligen Unternehmen analysieren und evaluieren. Auf diese Weise lassen sich Verbesserungspotenziale erkennen und zielgerichtet ausschöpfen. „Unsere langjährige Branchenerfahrung macht uns zum richtigen Lösungsanbieter für effiziente, transparente und sichere Bargeldprozesse“, fasst ALVARA | Digital Solutions-Geschäftsführer Steven Schwarznau zusammen. „Getreu unserem Slogan ‘Always an idea ahead‘ schaffen wir Anwendungen für mehr Transparenz, Prozessoptimierung und Risikosenkung. Unsere Anwendungen unterstützen ebenfalls im Bereich Clearing, also beim Feststellen gegenseitiger Forderungen der Bargeldakteure untereinander sowie Verbindlichkeiten und Lieferverpflichtungen. Gleichzeitig erkennen und melden sie automatisch Prozess-Abweichungen und beheben manuelle Fehler.“ Prozessautomatisierung im Berichtswesen (Reporting) schaffen ALVARA-Lösungen zum Beispiel durch einen Management Report: Dabei werden alle ausstehenden Bargeldposten in Handelsunternehmen und international agierenden Tochterunternehmen aus verschiedenen Berichten und Systemen in der Online-Plattform ICC zusammengeführt und automatisch zum gewünschten Zeitpunkt an den Finanzvorstand und verantwortliche Mitarbeiter versendet. Auch Tagesdifferenzen, die sich aus den Sollvorgaben der Händler und den Einzahldaten der Wertdienstleister ergeben, werden angezeigt und gegenübergestellt. Darüber hinaus erfolgt eine automatische Meldung an die Versicherer, wenn Einzahlungen bei der Bundesbank nicht rechtzeitig eingegangen sind, damit der Händler seiner Meldepflicht nachkommt.

Weitere Informationen: www.digital.alvara.eu