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BDSW-Ehrenpräsident Wolfgang Waschulewski wird 70

Der Ehrenpräsidenten des BDSW, Wolfgang Waschulewski, feiert heute, am 7. Dezember 2019 seinen 70. Geburtstag.

Im Namen des Verbandes gratulieren ihm der Präsident des BDSW, Gregor Lehnert, sowie der Hauptgeschäftsführer des BDSW, Dr. Harald Olschok, und danken ihm für das Geleistete und wünschen ihm für die Zukunft weiterhin alles erdenklich Gute, vor allem aber gute Gesundheit.
Wolfgang Waschulewski diente viele Jahre bei der Bundeswehr, zuletzt als Offizier der Feldjägertruppen. Ab 1983 war er in namhaften Sicherheitsdienstleistungsunternehmen in leitenden Funktionen tätig, darunter bei der damaligen Deutschen Sicherheits AG, der SECURITAS Deutschland Holding und der VSU. Im April 2008 wurde er Geschäftsführer bei KÖTTER Aviation Security GmbH & Co. KG in Essen. Seit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ist er Mitglied des KÖTTER-Sicherheitsbeirats. Waschulewski gestaltete über 20 Jahre die Tarifpolitik des BDSW aktiv mit. Er war in den Landesgruppen Bayern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen aktiv. Im Jahr 1997 wurde er in den Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg gewählt, von 2002 bis Dezember 2010 war er Vorsitzender. 2001 wurde er in das Präsidium des BDSW gewählt und drei Jahre später wurde er als Nachfolger von Rolf Wackerhagen zum Präsidenten des BDSW gewählt. „Wolfgang Waschulewski hat den Verband 25 Jahren lang wie kaum ein Zweiter geprägt“, so Gregor Lehnert, der im Mai 2013 zu seinem Nachfolger gewählt wurde. In Waschulewski´s Amtszeit fiel vor allem die Aufnahme der privaten Sicherheitsdienste in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz und der erstmalige Abschluss eines bundesweiten Mindestlohntarifvertrages. „Dadurch wurde die Entlohnung unserer Beschäftigten nachhaltig verbessert, so Lehnert. Wolfang Waschulewski vertrat den BDSW auch in anderen Verbänden der Sicherheits- bzw. der Dienstleistungswirtschaft. Von 2005 bis Juni 2011 gehörte er dem Vorstand der ASW an. Im Vorstand des BDWi war er von 2004 bis 2018. Im Deutschen Forum für Kriminalprävention (DFK) war er nach der Gründung 2001 bis 2014 im Kuratorium. Stellvertretender Vorsitzender des Messe-Beirats der Security in Essen war er von 2006 bis 2016. In der Vollversammlung der IHK Frankfurt am Main war er von 1993 bis 1999. 

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 2014 © BDSW

Aufgrund seines herausragenden ehrenamtlichen Engagements im BDSW, in benachbarten Verbänden aber auch bei seinem Heimatverein Viktoria Aschaffenburg, wurde Wolfgang Waschulewski am 1. August 2014 durch den Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Übergabe wurde vom Bayerischen Staatsminister der Justiz, Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL, im Festsaal des Landschaftsparks Schönbusch in Aschaffenburg vorgenommen.

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Schutz von Arbeitsagenturen kostet jährlich über 17 Millionen Euro

Die Personalverantwortliche der Bundesagentur für Arbeit spricht davon, dass der Umgang in den Jobcentern „rauer“ geworden und es zu einer „Grundverrohung“ gekommen sei – die Auswirkungen sind teuer, denn die Kosten, um die Mitarbeiter der BA zu schützen, beliefen sich beispielsweise im Jahr 2018 auf über 17,5 Millionen Euro.

Mittlerweile würden 457 von 1373 Arbeitsagenturen und Jobcenter bewacht. Dies ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage. „Die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft führt dazu, dass neben immer mehr Jobcenter, leider auch zunehmend Krankenhäuser, Schulen und andere öffentliche Gebäude privat geschützt werden“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW. Diese Entwicklung zeige erneut die immer wichtiger und notwendiger werdende Eigenvorsorge der Wirtschaft und staatlicher Einrichtungen. Der von der Politik verkündete Rückgang der Kriminalität in der Polizeilichen Kriminalstatistik hänge nicht zuletzt damit zusammen, dass Wirtschaft und Staat immer mehr private Sicherheitsdienste beauftragen.

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GENETEC - Risiko veraltete Firmware

Vier von zehn Überwachungskameras sind nicht ausreichend gegen Cyberangriffe geschützt

Veraltete Firmware und unsichere Standardpasswörter gehören zu den größten Schwachstellen im Kampf gegen Cyberangriffe. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Genetec, einem der führenden Technologie-Anbieter für zentrales Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence.

Die Stichprobe bei über 44.700 untersuchten Überwachungskameras* ergab, dass fast sieben von zehn Kameras (68,4 %) mit veralteter Firmware laufen.
Die neueste Firmware installiert längst nicht nur die neuesten Features, sondern implementiert auch die aktuellsten Sicherheitsstandards, um die Sicherheitsinfrastruktur und das Unternehmen bestmöglich vor Cyberattacken zu schützen.
„Unsere Primärdaten belegen, dass mehr als die Hälfte (53,9 %) aller Kameras veraltete Firmware nutzt, die bekannte Sicherheitslücken aufweisen. Hochgerechnet auf ein durchschnittliches Sicherheitsnetzwerk, sind vier von zehn Kameras anfällig gegen Cyberangriffe“, sagt Mathieu Chevalier, Lead Security Architect bei Genetec.

Unsichere Passwörter als Einfallstor ins Unternehmen
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen außerdem, dass fast jedes vierte Unternehmen (23 %) keine individuellen Passwörter nutzt, sondern alle Kameras eines Herstellers mit demselben Passwort schützt. Eine einzige kompromittierte Kamera ermöglicht Cyberkriminellen damit Zugriff auf große Teile der Sicherheitsinfrastruktur. 
Bis vor kurzem wurden die meisten IP-basierten Sicherheitskameras mit standardisierten Einstellungen und Administratoren-Logins ausgeliefert, die teilweise sogar auf den Herstellerseiten aufgeführt wurden. Heute verlangen die meisten Hersteller, dass Nutzer bei der Installation ein neues Passwort und Administrationszugangsdaten vergeben.  Viele Unternehmen, Städte und Regierungsorganisationen mit älterem Equipment haben jedoch ihre Passwörter seit der Installation nie geändert. Dadurch sind unternehmensrelevante Daten und Systeme, die sich im gleichen Netzwerk befinden, gefährdet.
„Leider zeigen unsere Forschungsergebnisse, dass die meisten Überwachungssysteme einmal aufgesetzt und nie gewartet werden, was letztlich die Sicherheit und Privatsphäre eines ganzen Unternehmens gefährden kann“, sagt Mathieu Chevalier. „Eine einzige Kamera mit veralteter Firmware oder einem unsicheren Passwort reicht bereits aus, um Angreifern Tür und Tor zum gesamten Unternehmensnetzwerk zu öffnen. Es ist daher enorm wichtig, dass physische Sicherheitssysteme ebenso proaktiv gewartet werden wie IT-Netzwerke.“

Weitere Informationen zum Thema Cybersicherheit für die Unternehmensinfrastruktur finden Sie unter: https://www.genetec.com/de/l%C3%B6sungen/ressourcen/cybersecurity-response-center

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CashCon 2020

ALVARA stellt ICC App für die Bargeldsteuerung vor

Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten. Auch wenn Bargeld zurzeit noch als wichtigstes Zahlungsmittel in Deutschland gilt, drängen immer mehr alternative Bezahlverfahren auf den Markt.

Antworten auf die Fragen und Aufgabenstellungen, die sich aus dieser Entwicklung für die verschiedenen Akteure ergeben, will die CashCon und ihre Veranstaltungspartner, die GS1 Germany sowie das EHI Retail Institute, vom 29. bis 30. Januar 2020, im Radisson Blu Hotel Köln geben. „Wir unterstützen die CashCon auch in 2020 gern als Kooperationspartner und setzen die 2019 gestartete Partnerschaft mit der GS1 und dem EHI weiter fort“, sagt ALVARA-Vorstand Bernd Hohlfeld. „Denn den Bargeldkreislauf mit innovativen Lösungen zu optimieren, war seit jeher eine unserer zentralen Aufgabenstellungen. Besonders freuen wir uns daher auch, Besuchern der CashCon eine Vorschau auf unsere ICC App geben zu können. Sie wird unseren Kunden ab dem Frühjahr zur Verfügung stehen.“ Die relevanten Module der bewährten ALVARA-Plattform Interactive Cash Control (ICC) stehen den Nutzern dann auch als App zur Verfügung. Die Online-Plattform unterstützt verschiedene Akteure bei allen Prozessen rund um die Geldbestellung und -abgabe oder bei der Überwachung von SB-Technologie.

Im Zusammenspiel mit den Modulen „digitale Fahrerlegitimation“ und „digitale Quittung“ der ALVARA Logistic App ist die ICC App damit ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen PC- und papierlosen Handelsfiliale. CashCon-Teilnehmer können auf der Veranstaltung zahlreiche Marktteilnehmer treffen, die aktuellsten Produkte, Lösungen und Services rund um den Bargeldkreislauf erleben und vom gebündelten Know-how der Aussteller profitieren. Zu den vier zentralen Fragenstellungen der CashCon 2020 zählen:

  • Welche Veränderungen sind in der Bargeldver- und -entsorgung zu erwarten?
  • Welche neuen Ideen sind umgesetzt? Und haben sich diese bewährt?
  • Wie lässt sich der Nutzen von Bargeld hervorheben?
  • Welche Rolle spielen die Kosten - und wie können sie gesenkt werden?


Zur Anmeldung: https://www.cash-con.de/jetzt-anmelden

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100 Jahre privater Schutz militärischer Liegenschaften

Bereits seit 100 Jahren schützen private Sicherheitsdienste militärische Liegenschaften in Deutschland. Darauf wies BDSW Präsident Gregor Lehnert im Rahmen einer Festveranstaltung am 28.November 2019, in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin.

Derzeit schützen ca. 8000 private Sicherheitskräfte die 450 Liegenschaften der Bundeswehr. Dafür sind im Bundeshaushaltsplan für das Jahr 2019 rund 400 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu kommt die Bewachung von amerikanischen Liegenschaften mit rund 2000 privaten Sicherheitskräften. Insgesamt schützen über 10000 private Sicherheitskräfte militärische Liegenschaften in Deutschland. Diese wichtige Aufgabe war Folge des im Versailler Vertrag u. a. geforderten „100.000-Mann-Heeres“. 1919 beschloss die sozialdemokratisch geführte Regierung erstmals, die „Heeresbewachung“ von Kasernen und militärischen Liegenschaften durch private Sicherheitsunternehmen durchführen zu lassen. „18 Jahre nach Gründung der ersten Wach- und Schließgesellschaft ,1901 in Hannover, übernahmen unsere Vorgänger diese Aufgabe“, so Lehnert. Seit Bestehen der Bundeswehr 1955 ist die Bewachung militärischer Liegenschaften für einige der Verbandsmitglieder ein wichtiges Geschäftsfeld. „Besonders in den Zeiten des „Kalten Kriegs“ in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war der Schutz militärischer Liegenschaften eine der bedeutendsten Aufgaben für die privaten Sicherheitsunternehmen“, so Lehnert. In Zeiten des Terrorismus durch die RAF musste dann der Werkschutz, insbesondere von großen Unternehmen, professioneller werden. Der mobilitätseingeschränkte Rentner an der Pforte hatte ausgedient. Dies führte zu einem Wachstumsschub für die Branche. In den 70er und 80er Jahren setzte sich dann immer mehr die Fremdvergabe von Sicherheitsdienstleistungen durch. Die Professionalisierung der Branche nahm stetig zu. „Durch den Fall der Mauer 1989 ergab sich eine weitere Sonderkonjunktur – vor allem in den ostdeutschen Bundesländern. Die darauf einsetzende Entspannungspolitik führte dazu, dass die Zahl der Soldaten in Deutschland von über einer Million auf knapp 200000 zurückgegangen ist. Entsprechend weniger militärische Liegenschaften gab es zu schützen. Als logische Konsequenz dieser Entwicklung - bei den rückläufigen Zahlen der Soldaten - nahm auch die Tendenz zu, militärische Liegenschaften fremd bewachen zu lassen. Die letzten militärischen Liegenschaften, die noch von Soldaten geschützt wurden, wurden vor drei Jahren fremdvergeben und somit werden alle Liegenschaften durch private Sicherheitskräfte geschützt“, so Lehnert abschließend.

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30 Jahre BDGW – Anerkannter Partner für Bargeld

Die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) feiert am 30. November 2019 ihr 30-jähriges Jubiläum.

„Ich freue mich, dass unser Verband nun schon 30 Jahre die Interessen dieser kleinen, aber so wichtigen Branche vertritt und dazu beiträgt, dass die Bargeldversorgung ständig gewährleistet und vor allem sicher ist“, so Michael Mewes, Vorsitzender der BDGW. Auch heute noch zeigt sich, dass besonders die Deutschen am Bargeld hängen und festhalten - rund 70 Prozent der Bezahlvorgänge werden weiterhin bar getätigt. Tag für Tag bewegen und bearbeiten die bundesweit ca.11.000 Beschäftigten der deutschen Wertdienstleister etwa 3 Mrd. Euro Bargeld und bearbeiten dies in den eigenen Cash-Centern. Mit rund 2.500 Spezialgeldtransportfahrzeugen und 7.300 bewaffneten und speziell ausgebildeten Mitarbeiter versorgen die Dienstleister täglich Banken und Handel. In den Cash-Centern leisten knapp 3.700 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst, in dem sie Banknoten und Münzen sortieren, zählen und auf Echtheit prüfen. „Wir unterstützen Pro-Bargeld Initiativen, damit die Konsumenten auch zukünftig zwischen unterschiedlichen Bezahlmethoden selbst entscheiden können“, so Mewes. Der Wettbewerb der Zahlungsmittel sei aber auch ein Kostenwettbewerb. „Unsere Industrie ist gefordert, mit innovativen Techniken, Verfahren und Angeboten einen eigenen Beitrag dazu zu leisten, dass ‚unser Bargeld‘ wettbewerbsfähig bleibt und in diesem Kostenwettbewerb nicht untergeht“, so Mewes weiter. Dies sei einer von vielen Punkten einer „Agenda 2030“, die derzeit in einem Arbeitskreis der BDGW erarbeitet und auf der nächsten JMV des Verbandes am 23. Juni 2020 beschlossen werden soll. Weitere Punkte der Agenda sind die großen Herausforderungen Personalgewinnung und Aus-/Weiterbildung sowie der Fortschreibung der erfolgreichen Präventionsarbeit der Vereinigung. Die Technisierung des Bargeldkreislaufs, die Digitalisierung und die Regulatorik sind weitere Herausforderungen, die es zu adressieren gelte. „Und natürlich auch der Umgang mit einer Bundesbankpolitik, die weiterhin an ihrer Überinterpretation des Sorgeauftrages festhält und damit die Entwicklung unserer Industrie behindert“, so Mewes. Die Mitgliedschaft in der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste habe sich über die Jahrzehnte als Gütesiegel etabliert. „Für uns ist das ein starkes Signal. Der BDGW-Sicherheitsstandard wurde gemeinsam mit den Kundenverbänden, der Versicherungswirtschaft und den Berufsgenossenschaften erarbeitet und genießt deshalb zu Recht das Vertrauen unserer Kunden“, so Mewes abschließend.

Wechselgeld-Handel gewinnt an Bedeutung

ALVARA MünzMarktplatz in neuem Design

Der Relaunch des Portals „ALVARA MünzMarktplatz“ ist die folgerichtige Antwort der ALVARA Cash Management Group AG auf die steigende Nachfrage nach einem kostengünstigen Wechselgeld-Handel: Mit dem neuen Design und dem eigenen Marktauftritt gewinnt das 2014 ins Leben gerufene Portal an Eigenständigkeit.

Die ALVARA Cash Management Group AG stellte im November dieses Jahres das Update der bewährten Handelsplattform für Wechselgeld – den MünzMarktplatz – online. Eine von ALVARA beauftragte Marktbefragung im letzten Jahr hatte gezeigt, dass sich die Münzgeldlogistik im Umbruch befindet und dass Thema den Handel und die Finanzinstitute vor neue Herausforderungen stellt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach einem kostengünstigen Wechselgeld-Handel stark an. Eine große Mehrheit der Befragten gab an, dass sie sich weiterhin hierfür eine unabhängige Plattform wünschen, die nutzerfreundlich, einfach und sicher einen kostengünstigen Handel mit Münzgeld möglich macht.

„Für uns ist diese Entwicklung ein deutliches Zeichen, dass die Plattform an Eigenständigkeit gewinnen muss. Diesem Anspruch wird das neue Design des MünzMarktplatzes gerecht“, erläutert Torsten Fuge, Projektleiter MünzMarktplatz bei der ALVARA. „Die jeweiligen Marktteilnehmer, ob nun Banken und Sparkassen auf der einen Seite oder der Einzelhandel auf der anderen Seite, können sich jederzeit auf einen stabilen Betrieb des MünzMarktplatzes verlassen. Wir, die ALVARA, stellen dafür die notwendigen technischen Rahmenbedingungen zur Verfügung. Den Handel übernehmen die Akteure weiterhin selbst.“

Das Prinzip des MünzMarktplatzes ist für den Besucher bereits auf der Startseite sofort erkennbar. Finanzinstitute bieten auf dieser Plattform Münzgeld an. Händler können dieses dann direkt online bundesweit, rund um die Uhr und bedarfsgerecht bestellen – sowohl loses als auch rolliertes Münzgeld. Das zur Verfügung gestellte Münzgeld kann einfach vor Ort abgeholt oder bequem per Kurier oder DHL verschickt werden. Finanzinstitute können ihr Münzgeld somit ohne Umweg über die Filiale veräußern und der Einzelhandel hat stets einen zeit- und kostensparenden Zugang zu Münzgeld – auch ohne den Weg zur Bankfiliale.

„Auf diese Weise wird der gesamte Münzgeldbeschaffungsprozess stark vereinfacht“, fasst Torsten Fuge zusammen. „Von der verbesserten Benutzerfreundlichkeit profitieren alle Teilnehmer des MünzMarktplatzes. Sie finden sich noch schneller zurecht und können ihr Angebot oder ihr Gesuch einfach, schnell und sicher einstellen.“

Der MünzMarktplatz ist eine seriöse, sichere und einfach zu nutzende Plattform für die effektive Beschaffung von Münzgeld in Deutschland. Viele Finanzinstitute sind aus Kostengründen gezwungen, ihr Filialnetz zu reduzieren oder auf das Angebot von Münzgeld zu verzichten. Andere Banken und Sparkassen stellen Einzelhändlern teilweise hohe Gebühren für die Ausgabe von Münzgeld in Rechnung. Hier setzt der in 2014 ins Leben gerufene MünzMarktplatz von ALVARA an. Die Online-Plattform für den Handel mit Münz- und Wechselgeld nutzen inzwischen viele Finanzinstitute und Einzelhandelsunternehmen. Die Retailer können den MünzMarktplatz weiterhin unabhängig vom vertraglich gebundenen Wertdienstleister und der Hausbank nutzen.

Weitere Informationen:
www.alvara.de
www.muenzmarktplatz.de

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100 Jahre privater Schutz militärischer Liegenschaften

Bereits seit 100 Jahren schützen private Sicherheitsdienste militärische Liegenschaften in Deutschland. Darauf wies BDSW Präsident Gregor Lehnert im Rahmen einer Festveranstaltung in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin, am 28. November 2019, hin.

Derzeit schützen ca. 8000 private Sicherheitskräfte die 450 Liegenschaften der Bundeswehr. Dafür sind im Bundeshaushaltsplan für das Jahr 2019 rund 400 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu kommt die Bewachung von amerikanischen Liegenschaften mit rund 11.000 privaten Sicherheitskräften. Insgesamt schützen über 10000 private Sicherheitskräfte militärische Liegenschaften in Deutschland. Diese wichtige Aufgabe war Folge des im Versailler Vertrag u. a. geforderten „100.000-Mann-Heeres“. 1919 beschloss die sozialdemokratisch geführte Regierung erstmals, die „Heeresbewachung“ von Kasernen und militärischen Liegenschaften durch private Sicherheitsunternehmen durchführen zu lassen. „18 Jahre nach Gründung der ersten Wach- und Schließgesellschaft ,1901 in Hannover, übernahmen unsere Vorgänger diese Aufgabe“, so Lehnert. Seit Bestehen der Bundeswehr 1955 ist die Bewachung militärischer Liegenschaften für einige der Verbandsmitglieder ein wichtiges Geschäftsfeld. „Besonders in den Zeiten des „Kalten Kriegs“ in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war der Schutz militärischer Liegenschaften eine der bedeutendsten Aufgaben für die privaten Sicherheitsunternehmen“, so Lehnert. In Zeiten des Terrorismus durch die RAF musste dann der Werkschutz, insbesondere von großen Unternehmen, professioneller werden. Der mobilitätseingeschränkte Rentner an der Pforte hatte ausgedient. Dies führte zu einem Wachstumsschub für die Branche. In den 70er und 80er Jahren setzte sich dann immer mehr die Fremdvergabe von Sicherheitsdienstleistungen durch. Die Professionalisierung der Branche nahm stetig zu. „Durch den Fall der Mauer 1989 ergab sich eine weitere Sonderkonjunktur – vor allem in den ostdeutschen Bundesländern. Die darauf einsetzende Entspannungspolitik führte dazu, dass die Zahl der Soldaten in Deutschland von über einer Million auf knapp 200000 zurückgegangen ist. Entsprechend weniger militärische Liegenschaften gab es zu schützen. Als logische Konsequenz dieser Entwicklung - bei den rückläufigen Zahlen der Soldaten - nahm auch die Tendenz zu, militärische Liegenschaften fremd bewachen zu lassen. Die letzten militärischen Liegenschaften, die noch von Soldaten geschützt wurden, wurden vor drei Jahren fremdvergeben und somit werden alle Liegenschaften durch private Sicherheitskräfte geschützt“, so Lehnert abschließend.

Der Dresdner Striezelmarkt auf dem Altmarkt © Von LH DD/Dittrich - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11719277

Tausende von privaten Sicherheitskräften schützen Tag und Nacht Weihnachtsmärkte

Für viele Bundesbürgerinnen und Bundesbürger beginnt die schönste Zeit des Jahres Ende November - dann eröffnen wieder unzählige Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Die besinnliche Zeit des Jahres ist für Millionen Weihnachtsmarktbesucher*innen von Kerzenlicht und Plätzchenduft, klirrender Kälte und Glühwein geprägt. „Für Tausende Beschäftigte von Sicherheitsdienstleistern bedeutet diese Zeit allerdings weniger Besinnlichkeit als eine Menge Arbeit – denn auch sie gehören seit einigen Jahren zu den Weihnachtsmärkten“, so der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Dr. Harald Olschok. Neben der Zunahme an eingesetztem Personal, haben sich auch die Tätigkeiten der Sicherheitskräfte in den letzten Jahren stark verändert. In der Vergangenheit waren die privaten Sicherheitskräfte vor allem nach Schließung der Weihnachtsmärkte im Einsatz, um Vandalismus und Einbrüchen vorzubeugen. „Die Stände werden bewacht und es wird sichergestellt, dass die Märkte auch am nächsten Tag wieder öffnen können“, so Olschok. In den letzten Jahren stieg aber auch die Zahl der Sicherheitskräfte massiv an, die den Einlass kontrollieren, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Wie bei anderen großen Veranstaltungen auch, kontrollieren die eingesetzten Sicherheits- und Ordnungsdienste die Taschen der Besucher auf verdächtige Gegenstände und regulieren die Besucherströme. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsdienste leisten im Auftrag der Veranstalter einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Ablauf der Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland“, so Olschok abschließend. Der BDSW wünscht allen Besuchern und den Sicherheitskräften eine schöne, ruhige und vor allem sichere Vorweihnachtszeit auf den Weihnachtsmärkten.

ASW Bundesverband erweitert sein europäisches Netzwerk

Kooperation mit der belgischen ECSA

ASW Vorstandsvorsitzender Volker Wagner nach Vertragsunterzeichnung mit einem Vertreter der ECSA © ASW BundesverbandDie Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW Bundesverband) präsentierte sich am 21. November 2019 auf der Corporate Security International Conference vor seinen internationalen Partnern, wie der Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale (Italien) und The Security Institute (Großbritannien) sowie Entscheidungsträgern weiterer europäischer Sicherheitsverbände.

Bei der Tagung in Italien stellte ASW Vorstandsvorsitzender Volker Wagner mit ASW Geschäftsführer Dr. Christian Endreß den ASW Bundesverband vor und gab Einblicke in die Arbeit des Verbandes. Während der Tagung wurde eine neue Partnerschaft mit dem belgischen Sicherheitsverband „European Corporate Security Association (ECSA)“ geschlossen. Die ECSA wurde 2005 gegründet und zu ihren Mitgliedern zählen Sicherheitsverantwortliche von großen Unternehmen, Entscheidungsträger auf EU-Ebene sowie internationale Organisationen und Institutionen. Die Eckpfeiler dieser neuen Kooperation zwischen dem ASW sowie der ECSA sind die Unterstützung beim Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern aus beiden Ländern und die Vernetzung mit den sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern des Partnerlandes sowie weiteren europäischen und internationalen Institutionen. „Wir freuen uns sehr, unser Europäisches Netzwerk mit der ECSA-Partnerschaft weiter auszubauen, um auf diesem Weg gemeinsam Ziele auf internationaler Ebene voranzutreiben,“ so Wagner abschließend nach der feierlichen Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages. Der ASW Bundesverband hat darüber hinaus bereits internationale Partnerschaften mit der Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale (Italien), ASIS International (USA), Club des Directeurs de Sécurité des Entreprises (Frankreich) und The Security Institute (Großbritannien).