v.l. Gerhard Ameis, Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Alexander Borgschulze und im Hintergrund Gerhard Eck Foto: © Bundesverband der Sicherheitswirtschaft

Erfolgreiche Kooperation zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdienstleistern auf ganz Bayern ausgeweitet

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat die Kooperationsvereinbarung mit der Landesgruppe Bayern des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft und dem Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft erneuert und nunmehr auf den gesamten Freistaat Bayern ausgeweitet.
Nach zwei erfolgreichen Jahren der Pilot-Kooperation für die Ballungsräume München und Nürnberg, die der Gewährleistung und weiteren Stärkung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung dient, wurde die Kooperation an die neue Sicherheitslage angepasst. Aufgrund ihrer überaus professionellen Aufgabenwahrnehmung haben sich die privaten Sicherheitsdienstleister als Kooperationspartner der Polizei in ganz Bayern verdient gemacht. Im Rahmen des 6. Bayerischen Sicherheitstages, am 10. Juli 2017, unterzeichneten Vertreter der Kooperationspartner, im Beisein von Innenstaatssekretär Gerhard Eck, die Vereinbarung. Dazu gehörten Landespolizeipräsident Prof. Dr. Schmidbauer für das Bayerische Staatsministerium des Innern, BDSW Vizepräsident und Vorsitzender der BDSW Landesgruppe Bayern, Gerhard Ameis, sowie der Vorsitzende des Vorstandes des BVSW, Alexander Borgschulze.

„In den vergangenen Jahren hat die erfolgreiche Pilot-Kooperation mit den privaten Sicherheitsdienstleistern für die Ballungsräume München und Nürnberg gezeigt, dass sich diese durch ihre professionelle präventive Aufgabenwahrnehmung zu einem kompetenten Kooperationspartner entwickelt haben“, so Prof. Dr. Schmidbauer. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdienstleistern sorgt im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung aller, zur weiteren Kriminalitätsvorbeugung, Förderung des Wirtschaftsstandortes und ergänzt die polizeiliche Arbeit. 

„Die Zusammenarbeit bezieht sich im Wesentlichen auf den Austausch von Informationen über Wahrnehmungen bei der Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“, so BDSW Vizepräsident und Landesgruppenvorsitzender Ameis. Das staatliche Gewaltmonopol bleibe selbstverständlich unangetastet – denn die privaten Kooperationspartner erhalten durch eine solche Vereinbarung keinerlei zusätzlichen Befugnisse, sondern werden lediglich unterstützend tätig. 

Zu den Inhalten der Kooperation
Für die Sicherheitsunternehmen steht das Leitmotto „Beobachten, Erkennen, Melden“ an erster Stelle. Daraus ergibt sich eine Ergänzung des polizeilichen Lagebildes durch Informationen, die Mitarbeiter privater Sicherheitsdienstleister bei der Ausübung ihrer täglichen Arbeit an die Polizei weiterleiten. Im Einzelfall werden die an der Kooperationsvereinbarung zugelassenen privaten Sicherheitsdienstleister die Polizei bei Öffentlichkeitsfahndungen unterstützen und eine zentrale Leitstelle einrichten, die für die Polizeieinsatzzentrale Ansprechpartner ist. 

Die Mitarbeiter der beteiligten Firmen stehen auch als Ansprechpartner für hilfe- und ratsuchende Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Jeder Informationsaustausch zwischen den Kooperationspartnern findet unter Einhaltung des Datenschutzes und unter der Wahrung berechtigter Interessen Dritter statt.  

Die Beteiligung von privaten Sicherheitsdienstleistern an der Kooperationsvereinbarung ist an das Vorhandensein strenger Teilnahme- und Qualitätskriterien geknüpft, wie z. B. die zwingende Mitgliedschaft im BDSW/BVSW, Zuverlässigkeit, Tariftreue, Vorhandensein einer 24-Stunden-Notruf- und Serviceleitstelle, Einsatz qualifizierten Personals, Zertifizierung nach DIN ISO 9001 ff., Vorhandensein einer Alarmempfangszentrale gemäß EN 50518 oder einer nach VdS-Richtlinie 2172 anerkannten Interventionsstelle und einer Ausbildung der Alarm- und Streifenfahrer nach VdS-Richtlinie 2172.

Ähnliche Kooperationsvereinbarungen wie in Bayern bestehen auch in den Städten Hannover, Essen, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Wiesbaden sowie den Bundesländern Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

 Teilnehmerinnen des Speed-Datings im Stil eines „Dîner en blanc“ Foto: © Lock Your World GmbH & Co. KG

#findedeineberufung erfolgreich durchgestartet

Speed-Dating mit Vorbild-Unternehmerinnen der Initiative „FRAUEN unternehmen“

Am Abend des 27. Juni 2017 drehte sich im Neuen Schloss in Stuttgart alles um das Motto #findedeineberufung. In lockerer Atmosphäre und im Stil eines „Dîner en blanc“ konnten Studentinnen und Studenten, Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger, Gründerinnen und Gründer und Interessierte mit erfolgreichen Unternehmerinnen über Karriere, Selbständigkeit und Unternehmertum plaudern.
Immer mehr Frauen in Deutschland entscheiden sich dafür, ihre eigene Chefin zu sein. Trotzdem ist der Berufswunsch „Unternehmerin“ für viele Frauen immer noch nicht selbstverständlich. Nur jedes dritte Unternehmen wird von einer Frau geführt. Ein Thema also, bei dem sich viele Fragen auftun.
Über Hundertfünfzig, meist weiß gekleidete Frauen und auch Männer, nutzten darum die Gelegenheit, von den Erfahrungen der Vorbild-Unternehmerinnen zu profitieren. Rund zwanzig Unternehmerinnen aus Süddeutschland standen als Speed-Dating-Partner im Foyer des Weißen Saals Rede und Antwort – darunter auch Manuela Engel-Dahan von Lock Your World GmbH & Co. KG aus Bad Orb. Die „Vorbild-Unternehmerinnen“ gaben Anregungen und Tipps rund um Unternehmensgründung, Betriebsnachfolge – oder halfen bei der Beantwortung der Frage „Was kommt nach dem Studium?“
Die Veranstaltung wurde durch Karin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, eröffnet: „Existenzgründung, Unternehmensführung und Betriebsnachfolge sind hoch attraktive Berufsoptionen und haben bedeutende Funktionen in unserer Wirtschaft. Die Vorbildunternehmerinnen zeigen, wie vielfältig und abwechslungsreich unsere Wirtschaft und unsere Unternehmenslandschaft sind. Die vielseitigen Werdegänge und Geschäftsideen machen sichtbar, wodurch sich die ‘Berufswahl Unternehmerin‘ auszeichnet: durch bemerkenswerte Kreativität, Leidenschaft, Energie, Fachwissen, Gestaltungswille und Entscheidungsspielräume. Ich bin guter Dinge, dass wir in Zukunft mit noch mehr ambitionierten und erfolgreichen Gründerinnen und Unternehmerinnen in Baden-Württemberg rechnen können“, sagte Schütz, die selbst Erfahrungen in der Geschäftsführung eines Unternehmens hat.
Veranstalter dieses besonderen Events war das RKW Kompetenzzentrum mit der Nationalen Koordinierungsstelle der Bundesinitiative „FRAUEN unternehmen“. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, die bundesweite gründerinnenagentur (bga) und das RKW Baden-Württemberg unterstützen als Kooperationspartner diese Veranstaltung.

Die Initiative FRAUEN unternehmen
Immer mehr Frauen in Deutschland entscheiden sich dafür, ihre eigene Chefin zu sein. Trotzdem ist der Berufswunsch „Unternehmerin“ für viele Frauen immer noch nicht selbstverständlich, nur jedes dritte Unternehmen wird von einer Frau geführt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) möchte Frauen ermutigen, ihre Fähigkeiten, Talente und Qualifikationen für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen und den Aufbau erfolgreicher Unternehmen einzusetzen. Deshalb hat das BMWi vor drei Jahren die Initiative „FRAUEN unternehmen“ ins Leben gerufen. Über 100 Unternehmerinnen aus ganz Deutschland engagieren sich ehrenamtlich als Vorbilder für diese Initiative. Ziel der Initiative ist es, Frauen zur beruflichen Selbständigkeit zu ermutigen und Mädchen für das Berufsbild „Unternehmerin“ zu begeistern. Mehr über die Initiative „FRAUEN unternehmen“ findet man hier:
www.frauen-unternehmen-initiative.de

 v. l. Manuela Engel-Dahan, Gründerin und Geschäftsführerin von Lock Your World, Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, Daniela Kaiser, Vertriebsleiterin bei Lock Your World bei Verleihung Foto: © Lock Your World GmbH & Co. KG

Lock Your World als Innovationsführer im Mittelstand geehrt

Die Lock Your World GmbH & Co. KG gehört in diesem Jahr zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstands. Das Unternehmen aus Bad Orb wurde von Ranga Yogeshwar, Prof. Dr. Nikolaus Franke und compamedia mit dem zum 24. Mal vergebenen TOP 100-Siegel geehrt. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen besonders mit seinem Innovationserfolg.

Als Spezialist für Sicherheits- und Schließkonzepte machte die Lock Your World GmbH & Co. KG zuletzt den gesamten Umsatz mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen, die das 2006 gegründete Familienunternehmen vor der Konkurrenz auf den Markt gebracht hat. Das Top-Management von Lock Your World hat es sich zum Ziel gesetzt, Weltmarktführer zu werden und investiert dafür 70 Prozent der eigenen Arbeitszeit in Neuentwicklungen. „Unsere Maßgabe ist, dass unsere Kunden durch den Einsatz von „pylocx“ Betriebskosten einsparen und die Sicherheit erhöhen“, beschreibt Geschäftsführerin Manuela Engel-Dahan die individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmten, innovativen Lösungsansätze. Hohe Sicherheitsanforderungen von Banken, Behörden, Polizei oder Feuerwehr machen einen intensiven Austausch mit den Kunden unerlässlich.
Neueste Entwicklung ist das innovative, wartungsfreie Schließsystem „pylocx“. Das Ziel war hier, ein Schloss auf den Markt zu bringen, dass auch für entlegene, selten frequentierte Orte, wie beispielsweise einen Berggipfel, geeignet ist. Das System sollte keine Angriffsfläche nach außen bieten, auch bei Temperaturen von minus 40 Grad einsatzbereit sein und das Schließgeheimnis nicht mehr physisch vor Ort hinterlegt sein. Die Herausforderung für die 25 Mitarbeiter des Top-Innovators Lock Your World bestand hierbei darin, auf Batterien verzichten zu können. Dank der Bedieneinheit „pyKey“ ist kein Batteriewechsel notwendig. Als innovative Lösung versorgt die mobile Tastatur das zugehörige Schloss bei der Übertragung der Zugangsdaten mit Strom. Ab Sommer 2017 wird auch zusätzlich pylocx smart NFC angeboten, das hochsichere Öffnungen mit Smartphones garantiert. Da der Öffnungsvorgang offline abläuft, sind pylocx Schlösser zudem vor Hackerangriffen geschützt.

TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien und Gastforscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Mit 18 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich.

Mehr Infos unter www.top100.de

 Zutrittslösung von SALTO für den OP-Bereich des ISAR Klinikums Foto: © SALTO Systems GmbH

Vielseitige elektronische Zutrittslösung von SALTO für das ISAR Klinikum München

Das ISAR Klinikum München löst seine teuren und unhandlichen mechanischen und mechatronischen Schließanlagen mit einer elektronischen Zutrittskontrolle von SALTO ab. Diese ist über die gesamte Liegenschaft einsetzbar, einfach zu administrieren und unterstützt darüber hinaus die Betriebsabläufe.
Derzeit sind mehr als 500 Zutrittspunkte im ISAR Klinikum in die Zutrittslösung eingebunden. Das sind ungefähr 40 Prozent des Gesamtvolumens des Projekts. Weit über 300 XS4 Mini sichern die Türen zu Büros, Stationen, Personalräumen, Personaltoiletten, Behandlungszimmern und Zimmern der Privatpatienten. An Außenzugängen, Zufahrten und Schleusen sind 55 XS4 2.0 Wandleser installiert. Der elektronische XS4 Original Beschlag findet sich in der schmalen Version momentan an zehn Rohrrahmentüren und in der DIN-Version an 66 Brandschutztüren vornehmlich im Keller. Zwei elektronische Spindschlösser XS4 Locker steuern den Zugriff auf das Blutdepot und 32 elektronische XS4 GEO Zylinder sind an Glas- und Schiebetüren montiert. Neben den Türen sind Schranken, das Tiefgaragentor sowie die Lasten- und die OP-Aufzüge in die elektronische Zutrittslösung integriert.
Technologisch basiert das System auf dem SALTO Virtual Network (SVN) mit patentierter Schreib-Lese-Funktionalität und verschlüsselter Datenübertragung. Ergänzt wird das SVN im ISAR Klinikum an einigen Stellen um Wireless-Zutrittspunkte, die per Funk in Echtzeit überwacht werden. Hinzu kommen 53 online verkabelte Türen. Für die Verwaltung der rund 1.200 aktiven Karten verwendet das Krankenhaus die Managementsoftware ProAccess SPACE von SALTO. Als Identmedien dienen MIFARE-Schlüsselanhänger, die neben der Zutrittskontrolle auch für die Zeiterfassung und das Bezahlsystem genutzt werden. 

Bei der Auswahl des Systems standen die nutzerfreundliche Bedienung, die schnelle Vergabe von Zutrittsrechten sowie die einfache Installation im Mittelpunkt der Anforderungen. Ausschlaggebend für die Wahl der XS4 Systemplattform von SALTO waren das tiefe Verständnis der Anforderungen und die kompetente Beratung des Errichters PANTERA SCHLIESSANLAGEN sowie das stimmige Preis/Leistungsverhältnis und das vielseitige Produktportfolio von SALTO, mit dem alle gewünschten Türen in die Zutrittslösung Zutrittslösungen für Behandlungszimmer Foto: © SALTO Systems GmbHeingebunden werden können. Insbesondere der elektronische Kurzbeschlag XS4 Mini erfüllte die Anforderung nach einfacher Installation, weil er auf der DIN-Lochgruppe für Türrosetten ohne zusätzliche Bohrung installiert werden kann. Darüber hinaus passt er mit seiner Bedienung viel besser in den Klinikalltag als elektronische Zylinder. Das betrifft insbesondere die weniger exponierte Position als die von Zylindern, deren Köpfe und Knäufe in Krankenhäusern gern Opfer anstoßender Betten werden.

Das 2008 eröffnete ISAR Klinikum ist eine hochmoderne medizinische Einrichtung mit 240 Betten und 650 Mitarbeitern. Es umfasst die Fachbereiche Allgemeine-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie, Anästhesie, Brustchirurgie, Gastroenterologie, Gefäßchirurgie, Kardiologie, Neurochirurgie, Orthopädie, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Radiologie und Urologie.
Das große Spektrum an Fachabteilungen und die vielen im Haus ansässigen Facharztpraxen ermöglichen eine breit gefächerte und exzellent vernetzte medizinische Versorgung, die weit über die herkömmliche Diagnostik und Behandlung hinausgeht. Was das ISAR Klinikum hervorhebt, ist die enge Verknüpfung von ambulanter und stationärer Versorgung unter einem Dach.

Ein Kötter Mitarbeiter auf Streife Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Vorstellung Grünbuch Innere Sicherheit

-> Gesprächskreis Innere Sicherheit NRW (GKIS NRW) mit neuen Perspektiven und Impulsen für eine neue Sicherheitsarchitektur in Nordrhein-Westfalen.
-> Friedrich P. Kötter: „Wir brauchen endlich ein zentrales Sicherheitsgesetz als Grundlage für das Bewachungsgewerbe, so wie es auch in anderen Ländern in Europa Standard ist.“.


Veränderte Bedrohungslagen und neue Herausforderungen durch eine sich verändernde Gesellschaft stellen Sicherheitsbehörden und private Sicherheitsdienste vor völlig neue wie vielfältige Herausforderungen. Gleichzeitig sind die finanziellen Kapazitäten der öffentlichen Haushalte nahezu ausgeschöpft.
Diese neue Situation erfordert von Seiten aller Akteure im Bereich der öffentlichen Sicherheit neue Ideen und Perspektiven. Gerade die Sicherheitsarchitektur des Landes NRW bedarf einer kritischen Neubetrachtung der strategischen wie politischen Grundlagen.
Vor diesem Hintergrund hat sich im Dezember 2015 ein unabhängiger und formloser Kreis von Expertinnen und Experten konstituiert, mit der Zielsetzung, die aktuellen Herausforderungen der Inneren Sicherheit des Landes Nordrhein-Westfalen zu diskutieren, einer sachlichen Analyse zu unterziehen und die zentralen Problemstellungen an die politischen Entscheidungsträger heranzutragen. Der Gesprächskreis Innere Sicherheit NRW (GKIS NRW) setzt sich aus namhaften Vertretern von Polizeibehörden, Kommunen, Hilfsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Medien sowie wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Heute stellte dieser Kreis sein „Grünbuch“ in Düsseldorf vor.
Auch KÖTTER Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter hat, neben weiteren Fachleuten wie z. B. Essens Polizeipräsident Frank Richter oder dem Mülheimer Politikwissenschaftler Dr. Christian Endreß, am "Grünbuch Innere Sicherheit" intensiv mitgewirkt. Er macht sich in diesem Zusammenhang für ein zentrales Sicherheitsgesetz stark:
„Die bestehende gesetzliche Fragmentierung von Sicherheitsfragen erschwert die Kontrolle und einheitliche Qualifikation der privaten Sicherheitsarbeit. Die notwendige Anpassung von gesetzlichen Grundlagen an veränderte Rahmenbedingungen ist längst überfällig.“.

Weitere Inhalte finden Sie im „Grünbuch Innere Sicherheit“ zum Download: www.koetter.de/gruenbuchsicherheit

7. ALVARA INNOVATIONSTAGE Foto: © ALVARA Cash Management Group AG

Bargeldmanagement im Fokusgeldmanagement

ALVARA präsentierte in Informationsveranstaltungen Lösungen rund ums Bargeld

Die ALVARA Cash Management Group AG präsentierte Vertretern von Sparkassen und Volksbanken in den zurückliegenden Wochen in Informationsveranstaltungen, die im Raum Berlin und Köln stattfanden, die praxisbewährten ALVARA-Lösungen rund um das Bargeldmanagement.
Die Gäste überzeugten sich in den Präsentationen zu konkreten Praxis-Szenarien, dass ihre bestehenden Herausforderung durch die Softwaresysteme Interactive Cash Control (ICC), BargeldKundenservice, die Hauptkassensoftware und das Modul BargeldBepreisung von ALVARA aufgenommen und praxistauglich umgesetzt werden können.
Die Sparkassen des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe und des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes konnten sich bereits im Mai bei einem Praxisdialog „Bargeld", der durch die Sparkassenakademie veranstaltet wurde, zum Nutzen informieren, den der Einsatz von ALVARA Lösungen bringt.

Insbesondere die Veränderungen im Bargeldhandling von Münzen und die dadurch entstehenden hohen Kosten und zeitlichen Aufwände waren Diskussionsgegenstand. Ein Weg aus der Kostenfalle Münzgeld ist der ALVARA MünzMarktplatz. Er wird bereits von mehreren Sparkassen in Deutschland genutzt, so z. B. von der Stadtsparkasse Magdeburg und der Sparkasse Fürstenfeldbruck. Diese Institute vereinfachen mit der Nutzung des ALVARA MünzMarktplatzes die Prozesse in den Filialen, indem die Kunden der Sparkasse die Münzbestellungen online aufgeben und die Münzen dann am gewünschten Tag als Paket in der Filiale abholen. Ein weiterer positiver Effekt ist die konsequente Vereinnahmung der Gebühren für die Münzausgabe. Das Internet-Portal ermöglicht zusätzlich die sichere und aufwandsarme Vermarktung des Münzgeldüberschuss an Fremdkunden. Bei überregionaler Nachfrage erfolgt die Lieferung dann mit DHL.

Wer den Praxisdialog „Barzahlungsverkehr“ in Dortmund oder die ALVARA Informationsveranstaltungen verpasst hat, kann sich am 18./19. September 2017 in Leipzig zum Fachkongress „Digitalisierung kennt keine Grenzen – Bargeldprozesse 2.0“ zu den Innovationen rund ums Bargeldmanagement informieren. So wird z. B. Norbert Wayand, Abteilungsleiter Bargeldlogistik in der Frankfurter Sparkasse seine Erfahrungen im Vortrag „Zwei Jahre Bargeldbepreisung – Best Practice Erfahrungen“ zur Diskussion stellen. Auch Zukunftstrends stehen mit der aktuellen Trendstudie des Innovationsforums „Bank & Zukunft“ auf der Agenda. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaften und Organisation (IAO) in Stuttgart hat dazu alle namhaften Bankengruppen im deutschsprachigen Raum befragt. Ein

Fazit: Die Ansprüche an Banken sowohl in Bezug auf Kundenorientierung, Innovation, Agilität als auch Effizienz erfordern zukünftig die Entwicklung und den Einsatz neuer organisatorischer und technologischer Methoden und Lösungen.

Die Fachtagung „Digitalisierung kennt keine Grenzen – Bargeldprozesse 2.0“ lädt zur Innovationsreise alle Bargeldakteure nach Leipzig ein, um neue Wege im Bargeldmanagement übergreifend zu diskutieren.

  1. ALVARA INNOVATIONSTAGE „Digitalisierung kennt keine Grenzen – Bargeldprozesse 2.0“
  2. und 19. September 2017

       pentahotel Leipzig: Großer Brockhaus 3, 04103 Leipzig

 Access Control von primoin Foto: © primion Technology AG

Das intelligente Gebäude realisieren –
mit Lösungen von primion und Opertis

Wer sich mit Zutrittskontrolle und Sicherheitstechnik befasst kommt an primion nicht vorbei.
Die individuellen Systeme basieren auf jahrzehntelanger Erfahrung, sind zertifiziert und weltweit tausendfach erfolgreich im Einsatz. Auf der SicherheitsExpo in München zeigt primion vom 4. bis 6. Juli 2017 sein komplettes Leistungsspektrum für alle Branchen:
Lösungen für das integrierte Gefahrenmanagement, für die moderne Besucherverwaltung und nachhaltige Zugangslösungen.

Die neueste Soft- und Hardware wird aktuell ergänzt um die elektronischen Schließlösungen von Opertis, deren Lösungen für mittelgroße und kleine Unternehmen primion im vergangenen Jahr als Ergänzung ins bestehende Produktportfolio mit aufgenommen hat. Halle 4 Stand D02, gleich beim Eingang!

Präsident Gregor Lehnert Foto: © BDSW

Präsident Gregor Lehnert im Amt bestätigt

BDSW Präsident Gregor Lehnert wurde im Rahmen der 50. Jahresmitgliederversammlung des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft in seinem Amt bestätigt. Die Vertreter der Mitgliedsunternehmen wählten ihn am 18. Mai 2017 in Berlin für seine zweite Amtszeit.
Lehnert ist Geschäftsführer mehrerer mittelständischer Unternehmen im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Die von ihm geführten Sicherheitsunternehmen sind in allen Bereichen der Sicherheitswirtschaft tätig: Dienstleistung, Technik, Beratung, Ausbildung sowie Geld- und Wertdienste.
Gregor Lehnert ist seit 2013 Präsident des Verbandes und durch seinen Vorsitz in der BDSW Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland seit 2004 Mitglied im Vorstand des BDSW. Im Mai 2010 wurde er in Mainz zum Vizepräsidenten des Verbandes gewählt. Vor seiner Tätigkeit in der privaten Sicherheit war Lehnert elf Jahre Direktor des saarländischen Landeskriminalamtes und wurde später Staatssekretär im Innenministerium von Thüringen. Seit Januar 2000 ist er als Unternehmensberater und erfolgreicher Unternehmer in der Sicherheitsbranche tätig.
Für die zweite Amtszeit als Präsident des BDSW ist Lehnert, neben der Tarifarbeit mit den Gewerkschaften, vor allem die Qualität der Branche und die Vernetzung der Sicherheitsdienstleistungen wichtig. „Deutschland steht vor gewaltigen Herausforderungen im Bereich der Sicherheit. Veränderte Bedrohungsphänomene, wie Terroranschläge, Kriminalität im IT Bereich oder Wirtschaftsspionage, gefährden die Bürger und auch das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes Deutschland“, so Lehnert. Eine Entlastung der Polizei ist aufgrund der Sicherheitslage notwendig geworden und durch die privaten Sicherheitsunternehmen möglich. „Für eine effiziente und qualitativ hochwertige Dienstleistung in der Sicherheitsbranche sind grundlegende politische und gesetzgeberische Veränderungen notwendig“, so Lehnert. Dazu gehöre vor allem auch eine qualitätsorientierte Vergabe von Sicherheitsaufgaben. Der Verband hat dazu ein Forderungspapier an die Politik erarbeitet und auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.

 

 Der Preisträger nach seiner Auszeichnung Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG

BDSW-Preis „Mitarbeiter des Jahres“:

Beschäftigter von KÖTTER Security, Düsseldorf, ausgezeichnet

Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) hat bei seiner 50. Jahresmitgliederversammlung in Berlin die Auszeichnung „Mitarbeiter des Jahres“ verliehen.

Der zweite Preis ging an Süren Konakyan, der seit über fünf Jahren in der Niederlassung Köln der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf, beschäftigt ist und dort aktuell Werkschutzaufgaben bei einem Großkunden übernimmt.

„Dieser Fall ist ein Beispiel dafür, dass ein Mitarbeiter über seine eigentliche Zuständigkeit hinausgehend agiert und durch umsichtiges und emphatisches Verhalten Hilfe leistet“, betonte BDSW-Vizepräsident Lutz Kleinfeldt in seiner Laudatio. „Süren Konakyan hat sich mit der Anruferin beschäftigt, ihr zugehört, genau die richtigen Schlüsse gezogen und Aktionen eingeleitet. Sein Handeln hat der Dame möglicherweise das Leben gerettet. Sein Fingerspitzengefühl und sein motiviertes Handeln haben die Jury beeindruckt.“   

Die Jury würdigte damit das schnelle Eingreifen, mit dem die Fachkraft für Schutz und Sicherheit im vergangenen Oktober während seines Pfortendienstes zum Retter für eine hilflose Anruferin wurde. Die ältere Frau, die sich verwählt hatte, berichtete aufgeregt, dass sie gestürzt sei und angeblich schon über eine halbe Stunde auf den Rettungsdienst warte. Ihre Adresse konnte sie in der Aufregung aber nicht exakt mitteilen.

Sofort alarmierte der 37-Jährige die Polizei, gab die Telefonnummer und ungefähren Adressangaben weiter, auf deren Basis die Polizei den konkreten Aufenthaltsort ermitteln konnte. Die von ihr informierten Rettungskräfte fanden die Frau kurze Zeit später mit erheblichen Verletzungen in ihrer Wohnung vor und brachten sie in ein Krankenhaus.

Den Stellenwert dieses Engagements hob auch Roland vom Brauck, Geschäftsführender Direktor der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf, hervor: „In kritischen Situationen zu helfen, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Allerdings erlebt jeder von uns im Alltag, dass dies viel zu häufig eben nicht der Fall ist. Deshalb ist unser Familienunternehmen besonders stolz darauf, solch verantwortungsbewusste Mitarbeiter in unseren Reihen zu wissen.“ Die KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf, hat dieses beispielhafte Verhalten des Mitarbeiters mit einer Prämie honoriert.

KÖTTER Services Girls Day Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Girls´Day: „Technik ist nicht nur Männersache“

Auch im Jahr 2017 hat sich an den Berufsvorstellungen von Mädchen und Jungen kaum etwas geändert: Frauen arbeiten als Kindergärtnerinnen oder Krankenschwester, Männer als Kfz-Mechaniker oder Handwerker. Entsprechend fällt die Wahl des Ausbildungsplatzes oder des Studiums auch heute noch ganz klar geschlechtertypisch aus. Um das zu ändern und auch Mädchen für klassische Männerberufe zu interessieren, luden Unternehmen in ganz Deutschland am 27. April 2017 zum Girls´Day ein.
Die KÖTTER Unternehmensgruppe war auch in diesem Jahr wieder mit vielen spannenden Angeboten für Mädchen dabei: Welche Voraussetzungen muss ich für den Beruf des Feuerwehrmanns mitbringen? Wie funktioniert eine moderne Einbruch- und Meldeanlage? Welche Berufschancen für Frauen bietet die Dienstleistungsbranche ganz allgemein?
16 Schülerinnen nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Familienunternehmens zu werfen, das mit der Sparte Security zweitgrößter Sicherheitsdienstleister in Deutschland ist und zu den Top 10 der Gebäudedienstleister gehört. Schnell ging es dabei von der Theorie in die Praxis: In der Kfz-Werkstatt konnten die Mädchen Ihre Geschicklichkeit beim Radwechsel testen, im Bereich Sicherheitstechnik lernten sie die Aufgaben von IT-Systemelektronikern kennen. Höhepunkt der Praxisstationen war sicherlich der Brandsimulator, bei dem die Gruppe ausprobieren konnte, wie sich lodernde Flammen mit Hilfe eines Feuerlöschers gezielt bekämpfen lassen.
„Wir sollten junge Frauen dazu ermutigen und aktiv unterstützen einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf zu wählen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels dürfen wir dieses Potential nicht leichtfertig verschenken“, betont Martina Kötter, Geschäftsführerin von KÖTTER Verwaltungsdienstleistungen. Das Traditionsunternehmen unterstützt mit zahlreichen Maßnahmen junge Menschen bei der Berufswahl und dem Einstieg ins Berufsleben. Der Girls´Day ist nur ein Teil davon. Fester Bestand ist zum Beispiel auch die jährliche Teilnahme an der Wirtschaftsreihe "Dialog mit der Jugend" des Initiativkreises Ruhr (IR). Zurzeit sind bundesweit rund 140 Auszubildende bei der Unternehmensgruppe beschäftigt.