Mit einer kleinen Feierstunde eröffneten Georg Martin, Chief Communications Officer (CCO) und Christian Linthaler, Head of Sales Austria & Switzerland bei Dallmeier, die Räumlichkeiten der neuen österreichischen Niederlassung © Dallmeier

Dallmeier electronic eröffnet Niederlassung in Wien

Der österreichische Markt für Videosicherheitstechnik boomt. Und speziell das Gütesiegel „Made in Germany“ ist im Nachbarland gefragt wie nie zuvor. Um dieser Marktdynamik gerecht zu werden und dabei seine Kompetenzen so direkt wie möglich zu seinen Kunden und Partnern zu transportieren, eröffnete das Regensburger Unternehmen Dallmeier vergangenen Monat eine Außenstelle seiner Zentrale in Brunn am Gebirge, einem Vorort der österreichischen Landeshauptstadt Wien.

“One Face to the Customer and Partner” – direkt vor Ort
Schon seit über drei Jahrzehnten vertrauen zahlreiche Unternehmen und Organisationen aus Industrie, Finanzwesen oder auch Behörden auf die patentierten Systeme des Videotechnikpioniers. Mit seiner Niederlassung bei Wien bringt Dallmeier die bewährten Vorteile seines Lösungs- und Service-Portfolios noch näher zu seinen österreichischen Kunden und Partnern.

Kurze Wege und ein ganzheitliches Angebot
Die lokalen Ansprechpartner im Dallmeier Office Wien bieten Kunden und Partnern über den gesamten Projektzyklus hinweg Zugang zu Know-how und Ressourcen der Dallmeier Unternehmenszentrale: Von der Beratung über den 3D-Planungsservice, mit dem Kunden und Partner mit Hilfe eines „digitalen Zwillings“ sämtliche Details ihrer zukünftigen Anlage bereits vor Projektbeginn genau definieren können, über den Factory Acceptance Test, der das gesamte System vor Auslieferung auf Herz und Nieren testet, bis hin zum Support beim laufenden Betrieb. Neben Kunden und Partnern in ganz Österreich betreut die Dallmeier Niederlassung in Wien auch die Schweiz sowie die angrenzenden Länder Ungarn, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Serbien und Montenegro.
Die Dallmeier Kameraserie „Panomera® S“ vereint bis zu acht Sensoren mit unterschiedlichen Brennweiten in einer optischen Einheit und sorgt damit z. B. in 24 deutschen Großstädten für Sicherheit © Dallmeier„Neben unseren patentierten Panomera® Multifocal-Sensorkameras, bei denen Kunden mit wesentlich weniger Systemen auskommen und so signifikant Infrastruktur- und Betriebskosten sparen, bietet die offene Softwareplattform HEMISPHERE® unseren Anwendern einen besonderen Mehrwert. Durch den modularen Aufbau lassen sich Videosicherheitslösungen passgenau auf den jeweiligen Anwendungsfall zuzuschneiden.“ erklärt Christian Linthaler, Head of Sales Austria & Switzerland bei Dallmeier. „Mit unserer neuen Zweigstelle nahe Wien stellen wir sicher, dass Kunden und Errichter auch komplexere Umgebungen mit der maximalen Expertise implementieren können – mit maßgeschneiderter Unterstützung je nach Situation und Wunsch.“

 

ALVARA | Digital Solutions

Logistic App ermöglicht effiziente Bargeldlogistik-Prozesse bei Götz

Die Götz-Geld- und Wertedienste GmbH in Dresden setzt seit 01.06.2021 erfolgreich auf die Logistic App von ALVARA | Digital Solutions und stellt somit die Weichen für eine zukunftsorientierte Digitalisierung ihrer Bargeldlogistik-Prozesse. Das Unternehmen gehört zur europaweit vertretenen Götz- Gruppe und beschäftigt am Standort Dresden 75 Mitarbeitende.

Bereits am 01.04.2021 erfolgte der Rollout für die ALVARA | Digital Solutions Logistik-Lösung als Pilotprojekt am Standort Dresden bei der Götz Geld- und Wertedienste GmbH. Neben der Einführung der App, galt es ebenfalls eine neue Scanner-Technik einzuführen. Bereits nach kurzer Anlaufzeit konnte das Pilotprojekt Ende Mai finalisiert werden und die mobile Anwendung am 01.06.2021 in den Regelbetrieb starten. Daniel Reichelt, Niederlassungsleiter Dresden bei Götz Geld- und Wertedienste: „Die Kollegen begrüßen den Umgang mit der App sehr. Sowohl die App selbst als auch die Scanner bieten eine hohe Nutzerfreundlichkeit, so dass die Eingewöhnungsphase für das Personal erfreulich kurz war. Als Zwischenfazit können wir sagen, dass die App sehr gelungen ist“, so Reichelt resümierend. Die Logistic App von ALVARA | Digital Solutions optimiert und verschlankt Prozesse in der Bargeldlogistik deutlich: Für die Geldabholung bei Handelsunternehmen nimmt der Fahrer einen Safebag entgegen, scannt diesen und abschließend wird die Quittung der Geldübergabe direkt auf dem Scanner unterschrieben. „Bisher musste die Quittung in zweifacher Ausführung zum Unterzeichnen ausgedruckt werden und sowohl vom Händler als auch vom Wertdienstleister verwahrt werden. Die Unterschrift auf dem Scanner samt digitaler Bereitstellung der Quittung macht ein zeitaufwändiges Ausdrucken mit anschließender physischer Verwahrung grundsätzlich überflüssig“, erklärt ALVARA | Digital Solutions Geschäftsführer Steven Schwarznau. Durch die digitale Fahrerlegitimation können sich die Werttransportfahrer zudem schnell und einfach bei Händlern oder Filialisten legitimieren. Scannt etwa ein Filialmitarbeiter eines Finanzinstituts oder eines Einzelhändlers mit dem Smartphone den angezeigten QR-Code auf dem Scanner des Götz- Fahrers, bekommt er sofort angezeigt, ob der Fahrer zur Geldabholung berechtigt ist. „Das beschleunigt nicht nur die Legitimation, sondern ist auch aus Datenschutzgründen den bisher oft verwendeten Papierlisten der Wertdienstleister-Fahrer vorzuziehen“, erläutert Steven Schwarznau. Auch Schlüssel werden digital: Künftig soll auch bei Götz die Erstellung der Einmal-Codes für die Öffnung von Cash Recyclern bzw. von Geldautomaten direkt vor Ort über die App des Fahrers erfolgen. Wertdienstleister wie Götz Geld- und Wertedienste und deren Kunden profitieren gleichermaßen: Sie können erstmals den Bargeldprozess von der Abholung bis zur Ankunft im Cash Center in Echtzeit digital dokumentieren. Denn: Die Daten der Geldübergabe werden sofort in die Online-Plattform Interactive Cash Control (ICC) übertragen und gesichert − und nicht erst bei Tourende des Götz- Fahrers. Die verbesserte Sicherheit bei der Legitimation der Fahrer geht außerdem mit weniger Aufwand einher: Zeitraubendes manuelles Suchen in Fahrerlisten entfällt. Digitale Quittungen erübrigen die Verwahrung gedruckter Belege beim Händler und Wertdienstleiter. Auch lässt sich digital gezielt nach einer bestimmten Quittung der Geldübergabe im System suchen – das spart erheblich Zeit. „Die Sicherheit der Geldübergabe insgesamt wird durch die Logistic App von ALVARA | Digital Solutions deutlich erhöht. Eine einfachere Kontrolle und bessere Nachverfolgung bedeuten dabei sowohl für den Handel als auch für Finanzinstitute, dass ihr Wertdienstleister mit modernen und sicheren Prozessen arbeitet – wie Götz Geld- und Wertedienste“, sagt ALVARA | Digital Solutions Geschäftsführer Thomas Vietze. Und auch mit ihrer Usability kann die mobile Lösung punkten. „Die vollständige Umstellung auf die neue Scannertechnik lief an unserem Standort in Dresden sehr erfolgreich. Die Reaktionen der Mitarbeitenden waren durchweg positiv und die Fehlerquote lag von Beginn an nahezu bei null“, berichtet Daniel Reichelt. Nachdem am 06.07.2021 auch am Standort Chemnitz die App inclusive neuer Scanner-Technik erfolgreich eingeführt wurde, soll nun auch der Standort Regensburg von Götz Geld- und Wertedienste zeitnah auf die mobile Lösung von ALVARA | Digital Solutions umgestellt werden.

Weitere Informationen: https://www.digital.alvara.eu/de/logistik-apps

 In der komplexen Welt von heute wird es immer schwieriger, den Gesamtüberblick zu behalten. © Genetec

Genetec baut weltweiten Marktanteil als Anbieter für Videomanagementlösungen trotz Pandemie weiter aus

Genetec, führender Technologie-Anbieter für vereinheitlichtes Sicherheitsmanagement, öffentliche Sicherheit und Business Intelligence, konnte seinen globalen Marktanteil weiter ausbauen und die Ergebnisse im Bereich Videomanagementsysteme (VMS) und Windows-basierte Recorder sogar übertreffen.

Das geht aus dem neuesten Bericht des Marktforschungsinstituts Omdia hervor. Genetec bleibt damit führender Branchenanbieter verzeichnete das höchste Wachstum der fünf weltweit führenden Softwarehersteller in dem Bereich. 

Führend im Bereich VMS und starkes Wachstum in EMEA
Der Omdia Report mit der Bezeichnung „Video Surveillance & Analytics Market Share Database – 2021“ weist Genetec einen weltweiten Marktanteil (ohne Berücksichtigung des chinesischen Marktes) von 17,4 % (gegenüber 16,0% im Vorjahr) aus. In der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) erreichte Genetec als VMS-Anbieter mit 7,7% Wachstum eines der stärksten Ergebnisse der gesamten Branche, die im selben Zeitraum lediglich um 0,9% zulegen konnte. Das Unternehmen führt sein anhaltendes Wachstum auf die Stärke seiner vereinheitlichten Sicherheitsplattform Security Center, wiederkehrende Umsätze aus seinen Enterprise-Cloud-Lösungen sowie einem konsequenten Fokus auf Cybersicherheit und Datenschutz zurück. 
"Während der globale Markt für Videoüberwachungssoftware im Jahr 2020 stagnierte, zeigte Genetec einen kontinuierlichen und anhaltenden Aufwärtstrend", sagt Oliver Philippou, Research Manager, Physical Security Technologies, Omdia. "Genetec wurde erneut als die Nummer eins im Markt für Videoüberwachungssoftware eingestuft und erreichte auch den zweiten Platz bei den weltweiten Verkäufen von Windows-basierten Recordern."  

Höchstes Marktwachstum bei Windows-basierten Rekordern
In der Kategorie der Windows-basierten Rekorder zeigte Genetec das höchste Marktwachstum weltweit. Dabei profitiert Genetec besonders von der steigenden Nachfrage nach schlüsselfertiger Sicherheitsinfrastruktur und dem Wunsch nach gehärteten Appliances, welche die stetig wachsenden Anforderungen an Datenschutz und Cybersecurity erfüllen.
"Während der Pandemie mussten sich viele Unternehmen neu erfinden und sehr schnell an die neue Realität anpassen. Dabei war Kreativität gefragt, um die vorhandenen Sicherheitssysteme in ihren Unternehmen richtig einzusetzen, umzustellen und zu erweitern. Mit einer vereinheitlichten Sicherheitsplattform, die Videoüberwachung mit Zutrittskontrolle, automatischer Nummernschilderkennung, Analytik und mehr verbindet, konnten unsere Kunden die Rolle der physischen Sicherheit ausbauen und über die traditionellen Anwendungsbereiche hinauszugehen. Sie schufen damit einen Mehrwert für den Geschäftsbetrieb, ohne massive Investitionen tätigen zu müssen", sagt Guy Chenard, Chief Commercial Officer bei Genetec.

 © BDSW

BDSW trauert um Ehrenpräsident Wolfgang Waschulewski  

© BDSWEhrenpräsident Wolfgang Waschulewski ist am Sonntag, den 20. Juni 2021, nach langer schwerer Krankheit in Aschaffenburg verstorben. „Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und seine fast 1.000 Mitgliedsunternehmen trauern um Wolfgang Waschulewski“, so der Präsident des Verbandes, Gregor Lehnert. Er habe in den vergangenen 30 Jahren, davon neun Jahre als Präsident, wie kaum ein zweiter den Verband geprägt, so Lehnert.  

In seine Amtszeit fielen die Einführung eines neuen, zweijährigen Ausbildungsberufs und vor allem die Aufnahme der privaten Sicherheitsdienste in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz und der Abschluss eines Mindestlohntarifvertrages. Dadurch wurden die Arbeitsbedingungen und vor allem die Entlohnung der mittlerweile fast 260.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste nachhaltig verbessert, so Lehnert. „Nicht zuletzt dem Engagement von Waschulewski sei es auch zu verdanken, dass die privaten Sicherheitsdienste 2009 im Programm Innere Sicherheit der Innenministerkonferenz erstmals als anerkannter Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in Deutschland erwähnt wurden“, so Gregor Lehnert. Seiner Anregung sei es auch zu verdanken, dass der frühere Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen BDWS in BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft umbenannt und damit dem Anspruch der Mitglieder, die gesamte Sicherheitsbranche zu repräsentieren, eher gerecht wurde. Am 29. Mai 2001 wurde Wolfgang Waschulewski auf der Jahresmitgliederversammlung in München in das Präsidium des BDSW gewählt. Auf der 100-Jahr-Feier des Verbandes am 29. Oktober 2004 in Köln wurde er als Nachfolger von Rolf Wackerhagen zum Präsidenten gewählt. „Die große Leidenschaft von Wolfgang Waschulewski war die Tarifpolitik“, so der Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW, Dr. Harald Olschok. 1992 wurde er erstmals in die Tarifkommission der Landesgruppe Baden-Württemberg gewählt. Fünf Jahre später wählten ihn die Mitglieder in den Vorstand, von 2002 bis 2010 war er Vorsitzender der Landesgruppe. Aber auch in Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie Sachsen-Anhalt war er Mitglied der Tarifkommissionen. „Es gibt keinen zweiten Vertreter des BDSW, der sich so engagiert für die grundgesetzlich garantierte Tarifautonomie eingesetzt hat“, so Olschok. Er habe sich um den sozialen Ausgleich in unserer Branche verdient gemacht. Aufgrund seines herausragenden, jahrzehntelangen ehrenamtlichen Engagements im BDSW, in benachbarten Verbänden aber auch bei seinem Heimatverein Viktoria Aschaffenburg, wurde Wolfgang Waschulewski am 1. August 2014 durch Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. „Wir werden Wolfgang Waschulewski ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühlt gilt seiner Ehefrau, seinen drei Kindern und den zwei Enkelkindern“, so Präsident Lehnert abschließend.

Beruflicher Werdegang von Wolfgang Waschulewski:

Er diente viele Jahre bei der Bundeswehr, zuletzt als Offizier der Feldjägertruppen. Im Anschluss an seine Dienstzeit baute er den Personen- und Objektschutz der damaligen AEG-Telefunken in Frankfurt auf. Diesen leitete er fünf Jahre. Ab 1983 war er in verschiedenen namhaften Sicherheitsdienstleistungsunternehmen in leitenden Funktionen tätig, darunter bei der damaligen Deutschen Sicherheits AG. Von 2000 bis 2003 bekleidete er die Position des Länderpräsidenten der SECURITAS Deutschland Holding. Im Juni 2003 wurde er einer der Geschäftsführer von VSU Vereinigte Sicherheitsunternehmen in Köln und Stuttgart. Von April 2008 bis 2018 war er Geschäftsführer bei KÖTTER Aviation Security GmbH & Co. KG in Essen. Danach wurde er in den Kötter-Sicherheitsbeirat berufen.

Sicherheitskontrolle (SXF) © Von Ralf Roletschek - Eigenes Werk, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=276692

Sommerurlaub – denken Sie an die Sicherheitskontrolle am Flughafen

Bei vielen steigt die Freude auf den langersehnten Urlaub und deshalb wird für die Sommerferien ein deutlicher Anstieg der Flugreisen erwartet. Um den Start in den Urlaub zu erleichtern, bitten die Luftsicherheitsunternehmen die Reisenden bereits im Vorfeld ihrer Reise an die Luftsicherheitskontrollen zu denken. “Um lange Schlangen an den Kontrollstellen zu vermeiden, ist es wichtig, dass sich alle nochmal darüber informieren, was im Handgepäck mitgeführt werden darf und was in den aufgegebenen Koffer gehört oder komplett zu Hause bleiben sollte”, so Udo Hansen, Präsident des BDLS. 

Der Urlaub beginnt für viele am Flughafen – für die Luftsicherheitskräfte bedeuten die Sommerferien nach dem langen Corona-Reiseloch viel Arbeit. “In den Sicherheitskontrollen der Flughäfen gelten, genau wie überall sonst, Abstands- und Hygieneregeln, was die Abläufe eh schon verzögern wird. Um allen Passagieren trotzdem einen entspannten Start in den Sommerurlaub zu ermöglichen, ist es notwendig, dass die Passagiere gut vorbereitet und frühzeitig am Flughafen ankommen. Nach dem Check-In sollte es direkt zu den Sicherheitskontrollen gehen“, so Hansen weiter. Informationen, was ins Handgepäck darf, findet man beispielsweise auf der Homepage der Bundespolizei. Der BDLS hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass der massive Einbruch des Luftverkehrs – zwangsläufig verbunden mit Kapazitätsabbau – bei einem Wiederanstieg des Reiseverkehrs zu langen Wartezeiten, starker Frustration bei Fluggästen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie starker Belastungen der verbliebenen Beschäftigten führen würde. Die BDLS Mitgliedsunternehmen haben in der Pandemie mit sehr viel organisatorischem und finanziellem Aufwand dafür gesorgt, dass so viel Personal gehalten werden konnte, wie möglich, um den wieder ansteigenden Flugverkehr abzudecken. „Die Sicherheitsdienstleister haben alles getan, um den Sommerreiseverkehr so gut es geht vorzubereiten – nun sind die Passagiere gefragt, durch gute Vorbereitung und Mitwirken an den Kontrollstellen, einen reibungslosen Start in die Ferien zu schaffen“, so Hansen.  

ALVARA | Smart Deposit App vereinfacht Safebag- Einzahlungen in Bankfilialen per App

© ALVARA | Digital Solutions ALVARA | Digital Solutions gestaltet den Einzahlungsprozess über Einwurf-Tresore in Bankfilialen ab sofort noch einmal einfacher für Kunden, Retailer und Finanzinstitute. Der neue digitalisierte Deposit-Management-Prozess spart für alle involvierten Bargeldakteure Kosten, Zeit und erhöht die Sicherheit.

Ob per Kuvert oder Safebag – Einzahlungen über Einwurf-Tresore bei der Bank sind umständlich, kosten Zeit und sind anfällig für Fehler: Zunächst muss der Kunde oder Händler die Einzahlungsinformationen manuell ausfüllen. Im Anschluss geben die Mitarbeiter des Finanzinstituts oder des Werttransporteurs die Informationen auf dem Einzahlungsschein erneut händisch in ein System ein. „Der gesamte Deposit-Management-Prozess lässt sich mit unseren Lösungen digitalisieren und somit effizienter und sicherer gestalten,“ erläutert ALVARA | Digital Solutions Geschäftsführer Thomas Vietze. Mit der patentierten Smart Deposit-Lösung von ALVARA | Digital Solutions können vorbereitete Einzahlungen via App eingegeben werden. Die Daten lassen sich so digital und ohne Medienbrüche an die Bank übermitteln. Der avisierte Einzahlungsbetrag kann vom Finanzinstitut auch direkt nach Einwurf des Umschlages in den Safe oder Tresor gutgeschrieben werden. Die sichere und einfach zu bedienende Smart Deposit App ist für iOS und Android verfügbar. „Die App ist ganz einfach konfigurierbar“, versichert Thomas Vietze. „Durch die intuitive Benutzeroberfläche kann der Administrator in wenigen Minuten ein Benutzerkonto samt persönlicher Einstellungen erstellen.“ Die erforderlichen Informationen müssen nur einmalig eingegeben werden. Für eine Einzahlung werden lediglich die Münz- und Banknotenmenge pro Stückelung sowie die eindeutige Safebag-ID ergänzt. Das Vorab-Erfassen der Einzahlungen beschleunigt den Einzahlungsprozess zusätzlich.

Die Smart Deposit App liefert dabei folgende Funktionen:

  • Benutzerverwaltung (Profile, Zugriffsrechte, Zugangsdaten per ID und Passwort)
  • Back-Office-Anwendung für die Bank und/oder den Wertdienstleister
  • Erfassen der Safebags per Barcode-Scan
  • Automatischer Versand der Einzahlungs-Informationen
  • Einzahlungsverfolgung und Historie für den Kunden
  • Sofortige Gutschrift basierend auf dem angekündigten Betrag bzw. dem Zählergebnis des Wertdienstleisters.

Mit der Smart Safe Monitoring Plattform kann das Finanzinstitut den Tresorbestand bezüglich Volumen und Wert in Echtzeit verfolgen. Auf diese Weise lassen sich auch Entsorgungen optimieren. Mit der Backoffice-Anwendung lassen sich zudem Benutzer, Standorte, Safes etc. ganz einfach verwalten. Neben der Einzahlung über Einwurf-Tresore wird auch die Entgegennahme von Kundengeldern am Schalter mittels dem bei Sparkassen und Volksbanken bewährten Safebagverfahren mit dem Modul „BargeldKundenservice“ der ICC-Plattform unterstützt. „Die am Schalter erfassten Kundendaten übermittelt die Anwendung digital an die Hauptkasse oder den WDL“, erläutert Steven Schwarznau, Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions. „In der eigenen Hauptkasse stehen die Daten dann direkt zusammen mit dem Zählergebnis für die Erstellung der Kundengutschrift zur Verfügung.“ Erfolgt die Zählung beim WDL, liefert dieser dann nur noch das Zählergebnis und die Safebagnummer elektronisch an das Finanzinstitut und die Buchungsdatei kann erstellt werden. Somit haben die Mitarbeiter in der Hauptkasse oder beim WDL keinen weiteren Erfassungsaufwand mehr. „Es werden auch keine Kundendaten mehr an den WDL herausgegeben“ ergänzt Steven Schwarznau. „Auf diese Weise lassen sich Fehler vermeiden.“ Ein weiterer Vorteil: Damit ist auch eine aufwandsgerechte Bargeldbepreisung möglich.

 

© Securitas 

Alarmmeldungen bei BDSW-Mitgliedern im Jahr 2020 um ein Drittel gestiegen

Die Anzahl der Alarmmeldungen bei den Mitgliedsunternehmen des BDSW ist von 2019 auf 2020 um ein Drittel angestiegen. Dies teilte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW mit. „Lag die Anzahl 2019 noch bei knapp 141 Millionen Meldungen, so haben unsere Mitglieder für 2020 fast 188,5 Millionen Meldungen angegeben.“ erklärte Olschok. 

„Diese Zahlen machen deutlich, dass das Sicherheitsgewerbe auch in Bereichen, bei denen es nicht sofort augenfällig wird, einen erheblichen Beitrag zur Gefahrenabwehr in Deutschland leistet“, sagte Olschok weiter. Eine moderne Sicherheitsdienstleistung sei ohne die Kombination von Mensch und moderner Sicherheitstechnik nicht mehr denkbar. Die Auswertung der Umfrage zeige, dass von den eindeutig definierbaren Meldungen Einbruch- und Aufzugsnotrufe am häufigsten vorkommen. Es folgten Meldungen über Sabotage. Die weit überwiegende Zahl seien aber die sonstigen Meldungen, die also nicht eindeutig einer Kategorie zugeordnet werden können. Olschok führte weiter aus, dass der größte Teil der Meldungen durch die Mitarbeiter der Alarm-Empfangs-Stelle bzw. Notruf-Service-Leitstelle abgearbeitet werden konnten: „Nur in 0,15 Prozent der Fälle – immerhin noch knapp 280.000 Mal - war es notwendig, Interventionskräfte der Unternehmen zu einer Vor-Ort-Prüfung einer Alarmmeldung zu schicken“, erläuterte der BDSW-Hauptgeschäftsführer. Noch geringer sei der Anteil der Fälle, in denen Polizei oder Feuerwehr informiert werden mussten. Dieser lag nach den Angaben der BDSW-Mitglieder bei 0,27 Promille „Die Zahlen zeigen, welche hervorragende Arbeit die Unternehmen in diesem Bereich leisten und wie sie die öffentlichen Institutionen der Gefahrenabwehr entlasten“, schloss Olschok.

Verladung von Bargeld in/aus einem Geldtransporter © Von Huaiwei - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=248834

Überfallserie auf Geld- und Wertdienstleister in Berlin – BDGW fordert Runden Tisch

Die Geld- und Wertdienstleister in Berlin sehen sich in der jüngsten Vergangenheit einer bespiellosen Überfallserie auf Geld- und Werttransportfahrzeuge und Geldboten gegenüber. „Acht Überfälle binnen eines Jahres in nur einer Stadt, das gab es in der 55-jährigen Geschichte der bundesdeutschen Wertdienstleister noch nicht“, kommentierte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW den gestrigen Überfall in den Gropius-Passagen in Berlin-Neukölln. Die Hauptstadt habe sich in den letzten Monaten zum „Hot-Spot“ des Überfallgeschehens entwickelt. Olschok forderte, unverzüglich einen Runden Tisch mit Vertretern der Innenbehörden, der Polizei, Vertretern der Kreditwirtschaft, des Handels, der Bundesbank, Versicherern und den Berufsgenossenschaften einzuberufen, um Strategien zur Verbesserung der unhaltbaren Situation einzuleiten.  

Gemessen am Anteil des Transportaufkommens und der Botengänge der bundesweit eingesetzten rund 2.400 Spezialgeldtransportfahrzeuge führen die Mitglieder der BDGW seit Jahren die sichersten Geldtransporte in Europa durch. Seit 1999 ist die Zahl der in Deutschland verübten Überfälle rückläufig. 2019 gab es bundesweit gar keinen Überfall. „Unsere Unternehmen arbeiten seit jeher an ausgefeilten Sicherheitskonzepten, die es potenziellen Tätern sehr schwer machen, Zugriff auf das transportierte Geld zu bekommen“, sagte Olschok. Die BDGW befürchtet eine weitere Verschärfung der Situation in Berlin. „Im Interesse der Mitarbeiter:innen, der Kunden und der Unternehmen, aber auch im Rahmen der Inneren Sicherheit müssen, unter Beteiligung der Branche, Lösungen für die negative Entwicklung der Überfallzahlen erarbeitet werden“, forderte der Verbandsvertreter die zuständigen Behörden zur Zusammenarbeit auf. „Wir als BDGW stehen jederzeit für konstruktive Gespräche zur Verfügung.“

 © BDLS

Branchenmindestlohn für Luftsicherheitskräfte

Seit heute gibt es in Deutschland einen Branchenmindestlohn für die Beschäftigten in der Luftsicherheit. „Die Tariflöhne, die wir mit den Gewerkschaften erarbeitet haben, sind damit von nun an Basis für die Löhne aller in unserer Branche tätigen Beschäftigten an den deutschen Verkehrsflughäfen – egal, ob sie in einem unserer Mitgliedsunternehmen angestellt sind oder nicht“, so BDLS Präsident Udo Hansen. 

Der BDLS und die Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion haben sich gemeinsam dafür eingesetzt, dass ihr Tarifvertrag für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen sowie der Entwurf einer Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen über das sogenannte ArbeitnehmerEntsendegesetz (AEntG) für alle in- wie auch ausländischen Arbeitgeber zwingend einzuhalten ist. „Für die Beschäftigten bedeutet dies, dass sie nun alle einen Anspruch auf den Tariflohn haben- unabhängig von einer Mitgliedschaft des Arbeitgebers im Verband,“, so Hansen weiter. Der Branchenmindestlohn sei zudem ein Schritt in die richtige Richtung in der Sozialpartnerschaft zwischen Verband und Gewerkschaften „Gemeinsam haben wir uns erfolgreich für die Unternehmen und Beschäftigte unserer Branche eingesetzt“, so Hansen.  

Für die Beschäftigten bedeutet dieser Branchenmindestlohn für 2021:

Beschäftigten der Entgeltgruppen II* steht ein Stundengrundlohn von 17,73 € in Baden-Württemberg, Bayern (München**), Berlin,

Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen,

Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, 14,22 € in Bayern außerhalb Münchens, 15,57 € in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und 16,90 € in Rheinland-Pfalz und Saarland zu. 

Für die Entgeltgruppe III*** ergeben sich Stundenentgelte in Höhe von 16,47 € in Baden-Württemberg, 15,76 € in Bayern (München**), Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, 14,22 € in Bayern außerhalb Münchens, 15,43 € in Berlin und Brandenburg, 13,64 € in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen, 15,48 € in Nordrhein-Westfalen und

15,33 € in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 

Für die Entgeltgruppe IV beträgt der Mindestlohn zukünftig in allen Bundesländern 12,90 €.

Eine vollständige Übersicht der Tariflöhne finden Sie unter https://www.bdls.aero/tarife/tarifuebersicht

Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger finden Sie hier.

*Sicherheitsdienstleistungen gem. §§ 8,9 LuftSiG für Mitarbeiter mit entsprechender behördlicher Prüfung zur Luftsicherheitskontrolle gemäß Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998 - bei entsprechender Tätigkeit

** München Stadt sowie alle umliegenden Landkreise im S-Bahnbereich

*** Sicherheitsdienstleistungen gemäß §§ 8,9,9a LuftSiG mit Schulung nach Nr. 11.2.3.5 und bestandener Prüfung sowie Dokumentenkontrolle - bei entsprechender Tätigkeit) und Entgeltgruppe IV (qualifizierte Servicetätigkeiten und Fluggastdienste, die eine luftsicherheitsspezifische und/oder eine flughafenspezifische Ausbildung von mindestens 25 Unterrichtseinheiten (à 45 Minuten) im Jahr voraussetzt - bei entsprechender Tätigkeit

ALVARA | Digital Solutions hebt Lösungen für Wertdienstleister in die Cloud

ALVARA | Digital Solutions hat sich entschieden, ihre Erfolgslösungen für Wertdienstleistungsunternehmen sukzessive in die Cloud zu heben. „Der Druck auf alle Akteure im Bargeldumfeld war selten so hoch wie aktuell“, erläutert ALVARA | Digital Solutions Geschäftsführer Thomas Vietze. „Viele Rahmenparameter, wie der zunehmende Wettbewerbsdruck, die andauernde Corona-Krise und der technologische Wandel fordern eine Weiterentwicklung unserer Lösungen. Dazu gehört auch die Cloud-Transformation.“

Viele Prozesse der Bargeldbranche sind zwar bereits durch Softwarelösungen digitalisiert und automatisiert. „Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung“, stellt Steven Schwarznau, Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions, klar. „Während viele Dienste bereits als Cloud- Lösung abgebildet sind und sich als solche bewährt haben, sind noch zahlreiche Systeme oder Lösungen lokal auf Arbeitsplätzen installiert. Hier gibt es Verbesserungspotenziale, die wir gemeinsam mit den Anwendern heben wollen.“ Die Vorteile von Cloud-Lösungen überzeugen Wertdienstleistungsunternehmen und andere Bargeldakteure dabei auf allen Ebenen. So braucht es auch keine Vor-Ort-Termine für Installationen, Wartung und Service mehr. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die lokalen IT-Kosten (auch für Server-/Desktop-Lizenzen) durch den Zugriff auf Funktionen und Daten per Online- Plattform oder App zu reduzieren und gleichzeitig maximale Transparenz für alle Beteiligten zu schaffen – wie folgende Beispiele verdeutlichen:

-  Einmal-Code-Generierung am POI: Digitalisierung von physischen Schlüsseln zur flexiblen und bedarfsgerechten Öffnung von Smart Safes, Cash Recycler oder Geldautomaten

  • -  Digitale Fahrerlegitimation: Der Fahrerausweis und die Abholberechtigung des WDL- Mitarbeiters müssen nicht mehr manuell mit Hilfe von Papierlisten überprüft werden. Die Legitimierung erfolgt per App und Cloud und wird vollständig digital protokolliert.
  • -  Digitale Quittungen: Sie ermöglichen den WDL-Fahrern ein papierloses Arbeiten auf Tour.

Fallen beispielsweise einzelne Dienstleister (z.B. ein WDL) oder Standorte in Krisenzeiten kurzfristig aus, können die erforderlichen (Standort-/Stamm-/Vertrags-)Daten über die ICC Online-Plattform einfach einem Ersatz-WDL oder -Standort für die Dauer der Störung zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet: Die Aufträge können problemlos und flexibel zu anderen Standorten oder Dienstleistern switchen. Weiterhin unterstützen mobile Geräte auch unterwegs einen Datenaustausch mit dem Cash Center. „Auf diese Weise wird die Auftragsbearbeitung noch effizienter gestaltet“, erläutert Thomas Vietze. „Aufträge können so dank der Logistik App- Lösungen jederzeit individuell verwaltet und noch während der Tour ad hoc geladen und bearbeitet werden. Die Anzahl der Sonderanfahrten lässt sich damit erheblich reduzieren. Auch die Automatisierung von Bargeld-Prozessen treibt ALVARA | Digital Solutions mit ihrem Portfolio voran. Zu ihren bisherigen Cloud- und App-Lösungen hat die Unternehmensgruppe darum jetzt auch die (All-in-one) Tresor- und Logistiksoftware „CIT 360“ in die Cloud gehoben. „Mit Hilfe solcher Anwendungen können sich unsere Kunden zum Glück von manuellen Prozessen und Excel-Tabellen verabschieden“, freut sich Thomas Vietze. CIT 360 ist eine einfach zu bedienende, zuverlässige und webbasierte Softwarelösung, die alle Prozesse von Wertdienstleistern (Auftragsverwaltung, Zählung, Verpackung, Lagerverwaltung in mehreren Währungen, Routenplanung und -verfolgung) an einer Stelle verwaltet und den Zugriff auf Echtzeitdaten von jedem Standort aus ermöglicht.

Mit diesen Funktionen generiert CIT 360 echte Mehrwerte:

  • Bargeldabwicklung
  • Tourenplanung & Behälterlogistik
  • Zentrale Stammdatenverwaltung
  • Mobile App zur Sendungsverfolgung
  • Digitale Belege
  • Datenexport & Reporting.

Die Anwendung überzeugt durch eine benutzerfreundliche und intuitive Oberfläche, die eine nahtlose Bedienung ermöglicht. Die Einfachheit der Lösung reduziert Anwenderfehler deutlich und ermöglicht schnelle Schulungen mit sehr kurzen Einarbeitungszyklen.Auch die praxiswährte Anwendung „Pecunia“ wird ALVARA | Digital Solutions künftig als Webanwendung zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen: https://www.digital.alvara.eu/de/cit-360/