BDSW Fachausschuss Bundeswehr begrüßt neue Vorstandsmitglieder

v.l. Marc Dilg, Gunnar Vielhaack, Judith Kusen, Bernd Petersen, Nikolaus Danner © BDSWDer Fachausschuss Bundeswehr des BDSW hat am 4. Juni 2019 Judith Kusen, Legal Counsel der Airbus Defence and Space GmbH, und Marc Dilg, Geschäftsführer der ESD Sicherheitsdienst GmbH, als stellvertretende Vorsitzende nachgewählt.

Die Nachwahl war notwendig geworden, da einer der Stellvertreter, Jörg-Peter Althaus, Geschäftsführer der WIKING SAFE Sicherheitsunternehmen in Mecklenburg GmbH, von seinem Amt zurückgetreten war. Jörg-Peter Althaus hat den Fachausschuss mehr als drei Jahre mit seiner Expertise unterstützt. Er widmet sich zukünftig im Unternehmen anderen Schwerpunkten.
Der Vorsitzende des Fachausschusses, Gunnar Vielhaack, begrüßte die Nachwahl ausdrücklich und ist sich sicher, dass die Fachkunde und die Erfahrung der beiden neuen Stellvertreter die Analyse der Gegebenheiten, deren Bewertung und Lösungsansätze gemeinsam mit dem Auftraggeber wesentlich zu optimieren vermögen. Mit Judith Kusen ist zudem erstmalig eine Vertreterin eines Betreiberunternehmens im Vorstand des Fachausschusses.
Der Fachausschuss Bundeswehr vertritt die Interessen der Unternehmen, die zivilgewerbliche Mitarbeiter in Liegenschaften der Bundeswehr einsetzen. Gunnar Vielhaack sieht die Hauptaufgabe des Fachausschusses darin, den Kontakt zum Bundesministerium der Verteidigung zu vertiefen und die Mitgliedsfirmen des BDSW, die in diesem Marktsegment tätig sind, zu vertreten. Dem Fachausschuss gehören zur Zeit 39 Mitgliedsfirmen an.

 © ALVARA Cash Management Group AG

Übernahme ZEISER Software

ALVARA wächst unter dem Dach der CMH Group

Als Teil der CMH Group wächst der Leipziger Bargeldspezialist, die ALVARA Cash Management Group AG, kontinuierlich weiter. Mit Unterstützung ihres Mehrheitsgesellschafters Silver Investment Partners (SIP) übernimmt die CMH Group, zu der ALVARA seit 2018 gehört, die Software-Sparte der ZEISER GmbH (ZEISER Software), ein führender Anbieter von Softwarelösungen für Serialisierungs- und Track & Trace-Applikationen.

Der Markt für Track & Trace-Lösungen bietet großes Wachstumspotenzial. Mit der innovativen Technologie- und Produktplattform von ZEISER Software kann die CMH Group noch stärker von diesem Potenzial profitieren und ihre Entwicklung hin zum paneuropäischen Marktführer vorantreiben.

„ZEISER Software passt aufgrund ihres komplementären Produktspektrums ideal zu ALVARA und der CMH Group. Gemeinsam können wir neue Märkte erschließen, unsere Kundenbasis erweitern und den Markteintritt von innovativen Softwarelösungen beschleunigen“, sagt Bernd Hohlfeld, Vorstand bei ALVARA und Geschäftsführer der CMH Group. „Deshalb ist der Zusammenschluss der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung unserer Gruppe.“

Die Software-Sparte der ZEISER GmbH wird nach der Ausgliederung als eigenständige Gesellschaft unter SeriSoft GmbH firmieren. Unter dem Dach der CMH Group wird SeriSoft die Software-Spezialisten für Bargeldmanagement ALVARA Cash Management Group, SAFELOGY SAS und MLSA SAS stärken. Dr. Stefan Öing, Standortleiter von ZEISER Software, verantwortet als Geschäftsführer gemeinsam mit dem erfahrenen Management-Team das operative Geschäft von SeriSoft.

„Als Teil der CMH Group eröffnen sich uns ganz neue Perspektiven – sowohl in finanzieller Hinsicht als auch beim Vertrieb“, sagt Dr. Stefan Öing, Geschäftsführer der neuen Gesellschaft SeriSoft. „Mit der Expertise und den Ressourcen der Gruppe können wir den Vertrieb unserer Produkte professionalisieren und unsere Marktposition nachhaltig ausbauen.“

ZEISER Software verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von sicheren Produkt-Serialisierungs- und Track & Trace-Softwarelösungen. Die Sparte ist Teil der ZEISER GmbH (vormals Atlantic Zeiser), die seit 2002 zur Orell Füssli Gruppe gehört, der offiziellen Druckerei für Schweizer Banknoten. Die Anwendungen von ZEISER Software kommen insbesondere in der Personalisierung von Ausweisdokumenten und Chipkarten, bei der Nach- und Rückverfolgung von Bögen im Banknotendruck, der Graumarktkontrolle von Produkten im Kosmetikmarkt sowie im pharmazeutischen Bereich zur datenbankbasierten Nachverfolgung von Medikamenten über die gesamte Lieferkette zum Einsatz. Mit ihren flexiblen Software-Lösungen verfügt ZEISER Software damit über eine sehr gute Positionierung in vielversprechenden Branchen, wie dem Pharma-Markt und dem Markt für Lösungen zum Markenschutz. Der flexible Ansatz ermöglicht es, die Software-Lösung effizient auf unterschiedliche Branchenbedarfe zu adaptieren und bietet breite Entwicklungsmöglichkeiten. Die Kunden der ALVARA Cash Management Group AG werden von den vielfältigen Synergieeffekten spürbar profitieren.

 

 © Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.

Sicherheitswirtschaft ist gegen Verschärfung des Messerverbots

Der Bundesrat hat vor einer Woche einen Gesetzentwurf, der das Mitführen von Messern in bestimmten Bereichen einschränken soll, beschlossen.

Der Entwurf wird nunmehr dem Innenausschuss zugeleitet. Für die ASW Norddeutschland ist dieser Gesetzentwurf nach Auffassung von Alexander Brückmann, Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (ASW Nord), welcher aus der Feder der Innenbehörden von Bremen und Niedersachsen stammt, ein “nutzloser Schnellschuss“. Brückmann sagt: „Es erscheint fraglich, ob die erhoffte Wirkung einer solchen Gesetzesverschärfung überhaupt eintritt und die Sicherheit erhöht. Die Reduzierung der Klingenlänge von feststehenden Messern auf max. 6 cm mag einleuchten, dass aber zweihändig zu öffnende Klappmesser weiterhin davon ausgenommen sind, mag verstehen wer will.“ Brückmann weiter: „Bei den im Gesetzentwurf definierten Örtlichkeiten wie Bahnhöfe, Einkaufszentren (EKZ) sowie Veranstaltungsgebäuden haben die Beamten in den Ministerien offenbar übersehen, dass in diesen Einrichtungen flächendeckend Hausordnungen bestehen, in denen das Mitführen von Messern schon seit Jahren verboten sind. Will der Gesetzgeber durch die Hintertür in das zivile Hausrecht eingreifen? Und was ist zum Beispiel in EKZ mit Kunden und Angestellten der Gastronomiebetriebe sowie Geschäften, wo Messer im Gebrauch sind? Ein weiterer nicht angedachter Aspekt sind Ausnahmegenehmigungen für Handwerker und Träger von Werkzeugtools mit Messerklingen, die sich in den Verbotszonen aufhalten.“ Die niedersächsische Polizei ist mit seinem Vorgangsbearbeitungssystem NIVADIS bereits heute in der Lage, Brennpunkte mit Messerangriffen sofort zu erkennen, und könnte dort Gefahrengebiete mit Verboten einführen. „Ich halte den Gesetzentwurf für nicht durchdacht und kann nur hoffen, dass sich die Politik die Expertise von Fachleuten aus Behörden, Verbänden und Wirtschaft vor einem Beschluss auf Rechtskraft einholen wird“, so Brückmann.

 

 Der Vorstand des ASW Bundesverbandes Foto: © ASW Bundesverband

Strategische Weiterentwicklung des ASW Bundesverbands

Die Zukunftsvision für den Verband ist klar definiert: Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. ist die Stimme der Sicherheit in der deutschen Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa.

Der Verband versteht sich als Partner von Regierung und Politik, der Behörden sowie der Wissenschaft in allen Fragen der Sicherheit und als Mitgestalter bei Gesetzgebungsverfahren in Deutschland sowie in Europa. Darüber hinaus ist und bleibt das Thema Wirtschaftsschutz ein Fokus, den der Verband vorantreiben wird. Der ASW Bundesverband ist Taktgeber und will aufzeigen, dass sich Unternehmen in Zeiten zunehmender und sich wandelnder Risiken deutlich professioneller und resilienter im Bereich Wirtschaftsschutz aufstellen müssen. „Die Themen des ASW Bundesverbandes sind aktuell wie selten zuvor. Wir werden dieses Momentum nutzen, um unsere Angebote für den Wirtschaftsschutz eindeutig zu positionieren.“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Volker Wagner. Bei der Versammlung haben sich die Mitglieder des ASW Bundesverbands einstimmig auch für eine weitere Stärkung im Bund ausgesprochen und den amtierenden Vorstand sowie die Geschäftsführung in den strategischen Ansätzen bekräftigt. Hierbei wurden zudem verschiedene Maßnahmen bewilligt, die den Verband in seiner Positionierung innerhalb Deutschlands stärken werden. Hierzu zählt unter anderem die Einrichtung eines hochrangigen Beirats oder die Schaffung eines neuen Veranstaltungsformats. „In den letzten Monaten haben wir eine herausragende Unterstützung aus den Regional- und Mitgliedsverbänden erfahren, die uns bei der strategischen Weiterentwicklung unheimlich geholfen hat“, berichtet der ASW Geschäftsführer Dr. Christian Endreß. „Wir befinden uns auf einem guten Weg, den ASW Bundesverband im Bund deutlich zu stärken, Dienstleister für die Mitglieder zu Teilnehmer der 28. Mitgliederversammlung Foto: © ASW Bundesverband sein und mit den beschlossenen Maßnahmen auch finanzielle Lücken schließen zu können“, so Endreß weiter. Zudem haben die anwesenden Mitglieder Carsten Klauer als neues Mitglied in den Vorstand gewählt. Er vertritt damit den ASW Norddeutschland auf Bundesebene. Carsten Klauer ist Geschäftsführer der POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH und seit Jahren in der ASW Norddeutschland aktiv. Seit dem 25. März 2019 ist Herr Klauer Verbandsvorsitzender des Regionalverbandes. Der Vorstand des ASW Bundesverbandes umfasst neun Mitglieder.

Securitas erhält Exzellenz-Siegel

Exzellenzinitiative der BDSW Landesgruppe Hamburg verleiht Gütesiegel an Hamburger Sicherheitsunternehmen.

Auszubildende sollen in qualifizierten und engagierten Betrieben lernen, denn ein guter Ausbildungsbetrieb ist die Basis für eine erfolgreiche Ausbildung. Diesem Gedanken folgend, hat die BDSW-Landesgruppe Hamburg vor einem Jahr gemeinsam mit der ASW Norddeutschland, der Gewerkschaft ver.di, der Berufsschule 27 und der Handelskammer Hamburg eine Exzellenzinitiative für die Ausbildung ins Leben gerufen. Nun wurden im Rahmen der Initiative erstmals Hamburger Sicherheitsunternehmen mit einem Gütesiegel ausgezeichnet und als “Exzellenzausbildungsbetriebe” zertifiziert. Die Securitas Sicherheitsdienste Hamburg können sich neben drei Mitbewerbern über die Auszeichnung freuen. Die Zertifizierung belegt eine hervorragende Bewertung der Ausbildung bei Securitas Hamburg durch unabhängige Prüfer und Gutachter. Dies ist ein weiteres Gütesiegel der erstklassigen Nachwuchssicherung und Ausbildung bei Securitas. „Unsere Initiative soll den Auszubildenden dabei helfen, einen Ausbildungsplatz in einem qualifizierten und leistungsfähigen Sicherheitsunternehmen zu finden. Unternehmen können sich als „Exzellenzausbildungsbetrieb“ zertifizieren lassen, wenn sie die transparenten Qualitätsanforderungen, die durch ein unabhängiges Gremium geprüft werden, erfüllen”, so der Landesgruppenvorsitzende und COO der Securitas Deutschland, Jens Müller. Securitas bildet derzeit, in mehreren Jahrgängen, rund 170 Auszubildende aus und investiert dafür mehr als 3 Millionen Euro im Jahr. In der Regel halten mehr als drei Viertel der Auszubildenden bei Securitas dem Unternehmen die Treue und arbeiten nach der Ausbildung beim größten Sicherheitsdienstleister weiter. Damit hat das Lernen aber kein Ende: Securitas fördert Weiter- und Fortbildungen, zum Beispiel in der Securitas Akademie.

KÖTTER Unternehmensgruppe trauert um Hubertus Grützner

Hubertus Grützner. Foto © KÖTTER Services.Die KÖTTER Unternehmensgruppe trauert um Hubertus Grützner, der am 15. Mai im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Der Ehrenvorsitzende der DPolG Bun­des­poli­zei­gewerkschaft und Träger des Bundesverdienstkreuzes gehörte zu den Gründungsmit­glie­dern des KÖTTER Sicherheitsbeirates und wirkte über 15 Jahre in dem für die Sicher­heits­wirt­schaft einzig­artigen Gremium mit.

Der im Jahre 2000 ge­gründete Sicherheitsbeirat fördert den Dialog mit der öffent­lichen Hand und unterstützt das größte Familienunternehmen der Sicherheits­branche spe­ziell bei der Realisierung sensibler Pro­jek­te sowie der Entwicklung von Aus­bil­dungs­stan­dards. „Die Nachricht von seinem Tod hat uns tief berührt. Un­ser Mit­ge­fühl gilt seiner Familie, wir werden sein Andenken stets in Ehren halten“, er­klär­te Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Unternehmens­grup­pe. „Hubertus Grützner war nicht nur ein hervorragender Sicher­heitsexperte und ein versierter Ge­sprächs­partner. Er war vor allem ein wichtiger Brückenbauer, der die unter­schied­lichsten In­teressen ge­schickt moderieren und zusam­menführen konnte. Mit diesem beson­de­ren Talent hat er auch den Koope­ra­tionsausbau von öffentlicher Hand und privater Sicher­heits­wirtschaft ganz entscheidend vorangebracht.“

Wichtige Stationen im Rückblick

Der Leitende Polizeidirektor im Bundesgrenzschutz a. D. wurde am 14. Februar 1936 im schle­sischen Ottmachau geboren. Nach dem Abitur trat er 1957 in den damaligen Bundesgrenzschutz ein, startete ein Jahr später den Offi­zier­anwärterlehrgang und legte damit den Grundstein für seine rd. 40-jährige Karriere. Wichtige Meilensteine waren die maßgebliche Beteiligung an der Gründung der Spezialeinheit GSG 9, die Funktion als ständiger Vertreter des Inspekteurs der Bereit­schafts­poli­zeien der Länder im Bundesministerium des Innern sowie die Tätigkeit als Abteilungsleiter I im Grenzschutzpräsidium West. Darüber hinaus fungierte er von 1993 bis 1999 als Bundes­vor­sit­zen­der des damaligen Bundes­grenzschutz-Verbandes bzw. als Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei des Bundes, deren Ehrenvorsitzender er im Anschluss wurde.

 

 Bernd Jürgens (l.), Geschäftsführender Direktor der KÖTTER SE & Co. KG Security, Hamburg, nahm die Auszeichnung von Jens Müller, BDSW-Landesgruppenvorsitzender Hamburg, entgegen. © BDSW / Dirk Eisermann

KÖTTER Security Hamburg als Top-Ausbilder der Sicherheitsbranche zertifiziert

Deutschlands größter familiengeführter Sicherheitsdienstleister begegnet dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel mit hochwertiger Nachwuchsförderung. Das bestätigt die Landesgruppe Hamburg des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und zertifiziert die Niederlassung Hamburg der KÖTTER Security SE & Co. KG, Hamburg, als Exzellenzausbildungsbetrieb (EAB). 

Faire Ausbildungsbedingungen, qualifizierte Ausbilder und ergänzende externe Schulungsmaßnahmen sind nur einige der Kriterien, die ein Sicherheitsunternehmen zu einem guten Ausbildungsbetrieb machen. KÖTTER Security in Hamburg konnte bei der eingehenden Prüfung durch unabhängige Gutachter im Rahmen der BDSW-Exzellenzinitiative überzeugen und sich als Top-Ausbilder im Sicherheitsmarkt der Hansestadt positionieren.

Verband und Qualitätsunternehmen sagen „schwarzen Schafen“ den Kampf an
„Das EAB-Gütesiegel stellt einmal mehr unter Beweis, dass wir mit Hilfe unseres hochwertigen Ausbildungsprogramms die Sicherheitsspezialisten von morgen ausbilden“, sagt Bernd Jürgens, Geschäftsführender Direktor der KÖTTER SE & Co. KG Security, Hamburg. „Die Zertifizierung hilft jungen Frauen und Männern dabei, einen Ausbildungsplatz in einem qualifizierten und leistungsstarken Unternehmen zu finden und ʾschwarzen Schafenʾ der Branche den Rücken zuzukehren.“ Genau hier setzt die Exzellenzinitiative an: Denn die Qualität der Ausbildung variiert stark und die Abbrecherquote in der Sicherheitswirtschaft ist hoch. Nach dem Berufsbildungsbericht der Bundesregierung wird knapp die Hälfte aller Ausbildungsverträge in der Branche vorzeitig beendet. Die BDSW-Landesgruppe Hamburg hat deshalb im letzten Jahr die in der Sicherheitswirtschaft bundesweit einmalige Initiative ins Leben gerufen, zusammen mit den Partnern ASW Norddeutschland (Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft), der Gewerkschaft ver.di, der Handelskammer Hamburg und der Berufsschule 27.

Fokus auf Aus- und Weiterbildung / Unternehmenseigene Akademie
KÖTTER Security bildet in Hamburg seit vielen Jahren erfolgreich Auszubildende u. a. in den Berufen Fachkraft für Schutz und Sicherheit (FKSS) sowie Servicekraft für Schutz und Sicherheit (SKSS) aus. „Dabei legen wir seit jeher ein besonderes Augenmerk auf einen erfolgreichen Berufsabschluss aller Auszubildenden und ihre weitere Beschäftigung im Hause KÖTTER“, sagt Maik Würfel, Qualitätsbeauftragter der KÖTTER SE & Co. KG Security, Hamburg. Die Anerkennung als Exzellenzausbildungsbetrieb nimmt das Unternehmen zum Anlass, diesen Fokus weiter zu schärfen: „Unser Ziel ist die Übernahme sämtlicher Auszubildender, eine Abbruchquote von unter zehn Prozent über drei Jahre sowie eine verstärkte Bestenförderung“, erläutert Maik Würfel, der 2018 von der Handelskammer Hamburg als Prüfer für den FKSS-Ausbildungsberuf berufen wurde. Dafür hat KÖTTER Security Hamburg nicht nur auf Grund der eigenen Kompetenz und Erfahrung vor Ort die besten Voraussetzungen: Eine grundlegende Rolle für eine qualifizierte Berufsausbildung spielt die Gesamtausrichtung der KÖTTER Unternehmensgruppe auf Nachwuchsförderung einschließlich der unternehmenseigenen Akademie, einer BDSW-zertifizierten Sicherheitsfachschule sowie anerkanntem Träger der beruflichen Aus- und Fortbildung gem. AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung).

 © BDGW

Wolf-Rüdiger Wirth feiert 40. Geburtstag

Wolf-Rüdiger Wirth, Geschäftsführer der ITT Industrie- und Transportschutz Thüringen GmbH, feierte am 22. Mai, seinen 40. Geburtstag.

„Wir gratulieren Herrn Wirth herzlich zu seinem runden Geburtstag und bedanken uns bei Ihm für sein enormes Engagement in unseren beiden Verbänden.“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW und Hauptgeschäftsführer der BDGW. Wolf-Rüdiger Wirth ist seit über 15 Jahren für die ITT Industrie- und Transportschutz Thüringen GmbH tätig. Seit 2007 ist er neben seiner beruflichen Tätigkeit stellvertretenden Vorsitzender der Landesgruppe Thüringen sowie Mitglied der Tarifkommission. Für die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste ist Wolf-Rüdiger Wirth seit 27.11.2012 im Vorstand aktiv tätig. Als stellvertretender Vorsitzender setzt er sich sehr engagiert für die Belange der Wertdienstleister aber auch für die Interessen der Beschäftigten ein. Bereits seit 2010 ist er zudem Mitglied der Tarifkommission der BDGW.

 © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Justizvollzugsanstalt Burg feiert 10. Geburtstag

KÖTTER Unternehmensgruppe an PPP-Pilotprojekt beteiligt

Besuchstag der anderen Art in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Burg in Sachsen-Anhalt: Am vergangenen Samstag hatten die Angehörigen der Bediensteten der JVA die Gelegenheit, in ausgewählten Bereichen einen Blick hinter die Kulissen der hochmodernen Justizvollzugsanstalt zu werfen.

Anlass für die Veranstaltung, an der neben JVA-Bediensteten und ihren Angehörigen u. a. Vertreter von Land, Projektgesellschaft, Behörden und Partnerunternehmen teilnahmen, war das zehnjährige Bestehen der Einrichtung. Mit rund 630 Haftplätzen, einer Gesamtfläche von rund 220.000 Quadratmetern (dies entspricht etwa 30 Fußballfeldern) sowie höchsten Sicherheitsstandards gehört die JVA Burg zu den größten und modernsten Justizvollzugsanstalten in Europa. Gleichzeitig kommt ihr Modellcharakter zu. Denn mit ihrer im Mai 2009 erfolgten Inbetriebnahme ging ein PPP-Pilotprojekt (Public-Private-Partnership) im Justizsektor an den Start, da erstmalig bei der Realisierung einer Justizvollzugsanstalt in Deutschland von der Planung über den Bau und die Finanzierung bis hin zum Teilbetrieb über eine langjährige Vertragslaufzeit der Großteil der nichthoheitlichen Dienstleistungen komplett an ein privates Konsortium vergeben wurde. „Ich bin stolz auf den erfolgreichen Verlauf dieses Projekts, das ein Musterbeispiel für die gute Kooperation von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft ist, und mit dem wir zudem unsere seit mittlerweile 25 Jahren bestehende Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Justizdienstleistungen unterstreichen“, sagte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Unternehmensgruppe. Er richtete seinen besonderen Dank für die gute Zusammenarbeit an Anne-Marie Keding, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, an Ulrike Hagemann, Leiterin der JVA Burg, sowie an die Geschäftsführung der Projektgesellschaft Justizvollzug Burg GmbH & Co. KG. Gleichzeitig dankte der Familienunternehmer gemeinsam mit Rüdiger Haase, Mitglied der Geschäftsleitung der KÖTTER Justizdienstleistungen SE & Co. KG, seinem rd. 70-köpfigen Team vor Ort für die hervorragende Arbeit und verlässliche Unterstützung. „Mir ist bewusst, dass die täglichen Anforderungen und der Einsatz auch außerhalb üblicher Arbeitszeiten Ihnen und Ihren Familien viel abverlangen. Deshalb macht es mich umso stolzer, dass wir gemeinsam auf die erfolgreiche Arbeit zurückblicken können.“ Im Zuge des Teilbetriebs der vollzuglichen und allgemeinen Dienstleistungen übernehmen die Mitarbeiter unter der fachlichen Leitung und Kontrolle des Personals des Landes Sachsen-Anhalt zahlreiche nichthoheitsrechtliche Hilfs- und Betreuungsaufgaben. Diese reichen von Hilfsdiensten an der Außenpforte über Aufgaben in der Gefängnisbücherei bis zu medizinischer Versorgung. Damit werden die staatlichen Bediensteten von einer Vielzahl von Betreuungsaufgaben rund um Gefangene und allgemeine Hilfstätigkeiten entlastet und können sich mehr auf die originären Sicherungs- und Kontrollaufgaben sowie die Resozialisierungsarbeit konzentrieren. Weiterer wichtiger Punkt ist die Verlässlichkeit in der Dienstorganisation. Krankheits- oder urlaubsbedingte Schwankungen können ausgeglichen werden, da bei Personalausfällen qualifizierter Ersatz gestellt werden kann. 

© BDSW

Mitarbeiterpreise der Sicherheitswirtschaft verliehen

Im Rahmen der 52. Jahresmitgliederversammlung des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft wurde zum vierten Mal den BDSW-Mitarbeiterpreis verliehen. Drei Sicherheitskräfte, die sich durch besondere Leistungen hervorgetan haben, wurden geehrt.

„Eine personalintensive Dienstleistung, wie die unsere, ist nur mit der Hilfe tausender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen unserer Branche möglich, die Tag für Tag ihre Arbeitszeit, und manchmal sogar ihre Gesundheit und ihr Leben einsetzen, um Sicherheit zu gewährleisten. Nicht immer wird diese Bereitschaft ausreichend gewürdigt. Aber was wäre das Sicherheitsgewerbe ohne seine Mitarbeiter?“, so Lutz Kleinfeldt, Vizepräsident des BDSW. Aus diesem Grund würdige der BDSW die herausragende Arbeit der ausgewählten Sicherheitskräfte stellvertretend für zehntausende engagierter Beschäftigte der Branche.

Die drei Gewinner haben durch Ihren außergewöhnlichen Einsatz gezeigt, dass sie sich über das übliche Maß hinausgehend mit ihrer Tätigkeit identifizieren und ein Beispiel für ihre Kolleginnen und Kollegen sein können. Viele der eingesandten Vorschläge haben eine besondere Zivilcourage an den Tag gelegt. In einigen Fällen war die Jury dabei der Meinung, dass das Engagement dieser Mitarbeiter aus betrieblicher oder unternehmerischer Ebene mit besonderen Belobigungen belohnt werden müsse. „Ich bedanke mich bei den drei Gewinnern für ihren Einsatz und stellvertretend auch bei allen engagierten Sicherheitskräften, die tagtäglich für unser aller Sicherheit im Einsatz sind“, so Kleinfeldt.

Die Preisträger 2019 sind:

3. Platz

Ioannis Gemitsoglou, Mitarbeiter der WISAG Sicherheit und Service Nordwest GmbH & Co. KG, Essen, arbeitet als Tagesalarmfahrer in Düsseldorf. Nach einer Geldausgabeautomatensprengung durch Unbekannte hatte die Firma WISAG die Objektabsicherung übernommen. Herr Gemitsoglou fand im Rahmen dieser Tätigkeit eine offensichtlich von der Spurensicherung übersehene Geldkassette und sendete ein Foto davon zur Zentrale der Bank. Erst nach mehrfachem Nachhaken wurde die Polizei erneut benachrichtigt und diese stellte nach dem Aufbrechen der Kassette fest, dass diese 147.500 € enthielt. Herr Gemitsoglou hat sich nach Überzeugung der Jury durch seine beharrliche Vorgehensweise eindrucksvoll als ehrlicher Finder und verantwortungsvoll handelnder Sicherheitsmitarbeiter ausgezeichnet. Durch sein Handeln konnte ein Teil der Beute aus der Automatensprengung sichergestellt werden und der Schaden für den Kunden minimiert werden.

2. Platz

Jan Eckert Seebohm, stellvertretender Teamleiter im Objekt Kulturspeicher Würzburg für die WSS Strube GmbH, Lingen. Herrn Seebohm und seinem Kollegen fiel ein Mann auf, der mehrfach versuchte, sich Zutritt zu einer Veranstaltung zu verschaffen. Die beiden folgten ihrer Intuition und setzten einen Notruf bei der Polizei ab. Der Täter zog derweil auf dem Parkplatz ein Messer, beschädigte parkende Fahrzeuge und attackierte und verletzte einen der herbeigerufenen Polizeibeamten. Unter Einsatz der Schusswaffe konnte die Polizei den Mann schließlich festnehmen, wobei auch dieser verletzt wurde. In diesem Fall hat sich auf besondere Weise gezeigt, dass Erfahrung und Intuition bei der Beurteilung von Gefahrensituationen sehr hilfreich sind. Als Herr Seebohm beschloss, die Polizei zu rufen, konnte er noch nicht wissen, wie sich die Situation entwickeln würde. Trotzdem handelte er genau richtig und verhinderte damit, dass sich der Täter Zugang zu der Veranstaltung verschaffen konnte.

 1.Platz

Lukasz Grabka, ehemaliger Mitarbeiter der Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG, Essen, wurde auf dem Parkdeck eines Einkaufszentrums vom Centermanagement zu Hilfe gerufen, weil ein Mann eine 60-jährige Frau mit einem Messer angegriffen und niedergestochen hatte. Herr Grabka eilte hinzu und konnte den Angreifer überwältigen und damit den Angriff beenden. Er übergab den Täter kurze Zeit später der Polizei. Durch seinen mutigen und beherzten Einsatz hat Herr Grabka Schlimmeres als die Verletzungen des Opfers verhindert. Ohne sein Eingreifen hätte der Mann weiter zustechen und die 60-Jährige möglicherweise tödlich verletzen können. Hier liegt auch der Unterschied zum vorherigen Fall: Es handelt sich um einen klassischen Fall der Nothilfe, Herr Grabka musste einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff unterbinden. Hier wäre es mit einem Notruf möglicherweise nicht getan gewesen. Daher hat der Mitarbeiter auch hier genau richtig gehandelt. 

Im Namen des BDSW beglückwünschte Lutz Kleinfeldt die drei Preisträger zu ihren hervorragenden Leistungen und rief zugleich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BDSW-Mitgliedsunternehmen dazu auf, „weiterhin ihr Bestes in ihrem täglichen Dienst zu geben“ und bedankte sich für ihren Einsatz. „Auf Ihren Schultern ruht das Image und das Ansehen des Sicherheitsgewerbes in Deutschland“, so Kleinfeldt abschließend.