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30 Jahre Währungsunion – ein Geldtransport der Superlative  

Am 1. Juli 1990 war es soweit: die D-Mark wurde offiziell in der damaligen DDR ausgegeben. Doch bis es soweit war mussten große Anstrengungen unternommen und unerwartete Hürden genommen werden, um rund 28 Milliarden D-Mark an Ort und Stelle zu bringen.

„Die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland wäre ohne eine logistische Meisterleistung nicht möglich gewesen. Man kann zu Recht von einem Geldtransport der Superlative sprechen“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW. „Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr!" So skandierten es die DDR-Bürger Anfang 1990 immer häufiger und so trieb die damalige Bundesregierung unter Helmut Kohl ab Februar 1990 die Währungsunion mit der DDR schnell voran. Am 18. Mai 1990 wurde der entsprechende Staatsvertrag unterzeichnet, am 1. Juli sollte sie vollzogen werden. Dies führte in West und Ost zu ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Innerhalb kurzer Zeit mussten Millionen neue Banknoten gedruckt und Münzen geprägt, die notwendigen Tresorkapazitäten geschaffen und vor allem der Transport organisiert werden. Im Juni 1990 setzten sich die Transporter der Bundesbank in Bewegung. Etliche Straßen und Brücken in der DDR waren jedoch so marode, dass sie den rund 40 Tonnen schweren Transportern nicht standgehalten hätten. Ein wichtiger Faktor, der bei der Routenplanung zu berücksichtigen war. Über 1000 Tonnen Banknoten und Münzen und damit der bis dahin größte Geldtransport in Deutschland kamen schließlich ohne Zwischenfälle an ihr erstes Etappenziel, die 15 neu gegründeten Filialen der Bundesbank. Von dort musste nun aber noch der Weitertransport zu den geplanten Ausgabestellen der D-Mark erfolgen. Teilweise wurden dabei, in Ermangelung von Alternativen, Millionenbeträge im Kofferraum eines Trabants oder Wartburgs transportiert. „Das kann man sich heute angesichts unserer modernen Flotte an Spezialgeldtransportfahrzeugen gar nicht mehr vorstellen“, so Olschok. „Man darf aber nicht vergessen, dass auch damals bereits private Geld- und Wertdienstleister vielerorts eine entscheidende Rolle bei der Verteilung der D-Mark in der Fläche gespielt haben. Nach dem Fall der Mauer habe in der Geldtransportbranche ein wahrer „Run“ in die damalige DDR eingesetzt. Neun Werttransportdienstleister haben durch ihre professionelle Unterstützung mit dazu beigetragen, dass pünktlich am 1. Juli 440 Millionen DM-Banknoten in Umlauf gebracht werden konnten und so dieser Geldtransport der Superlative erfolgreich beendet werden konnte“, so Olschok. Keiner habe aber damals abschätzen können, dass bereits 11 ½ Jahre später eine noch größere Herausforderung anstehen würde, die Einführung des Euro zum 1. Januar 2002, so Olschok abschließend. 

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ALVARA | Digital Solutions wächst weiter

it kompetenz GmbH wird neues Schwesterunternehmen im Verbund

Die auf Track & Trace-Softwarelösungen für den Bargeldkreislauf und die -logistik spezialisierte ALVARA | Digital Solutions (eine Marke der ALVARA Holding GmbH, ehemals CMH GmbH) wächst kontinuierlich weiter.

Neu im Unternehmensverbund ist rückwirkend zum 1. Januar 2020 die it kompetenz GmbH. In ihr Portfolio holt sich ALVARA | Digital Solutions damit ein Hamburger Softwarehaus, welches seit 25 Jahren für die erfolgreiche Entwicklung von innovativen, praxiserprobten und sicheren Softwaresystemen im Bereich Wertelogistik und Distribution steht. Anwendungen zur Steuerung, Überwachung und Optimierung von Bargeldlogistikprozessen sorgen für eine lückenlose Kommunikation zwischen Wertdienstleistern, Finanzinstituten und Handel. Dazu zählen Intranet-basierte Verwaltungssysteme sowie der CashEDI Anschluss an die Deutsche Bundesbank.

„Mit der Integration der it kompetenz GmbH in unsere Unternehmensgruppe schaffen wir wertvolle Synergien für unser Produktportfolio, beispielsweise im Bereich Cash Center Software, Track & Trace-Lösungen oder bei der Hauptkassensoftware“, sagt Bernd Hohlfeld, Geschäftsführer der ALVARA Holding GmbH. „Unsere bestehenden und künftigen Kunden werden von unserer wachsenden Unternehmensstärke und - kompetenz profitieren.“

Für bestehende Kunden liegen die Vorteile auf der Hand: Sie schätzen sowohl die erweiterte Digitalisierung und Automatisierung ihrer Prozesse als auch die Ergänzung des Portfolios um neue Services, wie beispielsweise das Monitoring von Smart-Safes, die Digitale Fahrerquittung, Ticketing oder die Zentralisierung der Stammdaten. 

Im Fokus des Zukaufs der it kompetenz GmbH steht auch die Behauptung und der Ausbau der europäischen Marktführerschaft der ALVARA | Digital Solutions im Bereich Bargeldhandling und in der Digitalisierung der Bargeldprozesse sowie der Vernetzung aller Beteiligten.

„Auch internationale Kunden sehen in uns inzwischen einen Softwareanbieter, der europaweite Standards schafft. Dennoch stehen ihnen über unseren Unternehmensverbund lokale Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung“, erläutert Bernd Hohlfeld. „Unsere nachhaltige Wachstumsstrategie der Internationalisierung wollen wir gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der it kompetenz GmbH fortsetzen. Dabei legen wir den Fokus auf den Ausbau unseres Produkt-Portfolios für kosteneffiziente und sichere IT-Lösungen im Interesse unserer Kunden.“

Die it kompetenz GmbH wird auch weiterhin mit ihrem eigenen Firmennamen und ihrem gewohnten Erscheinungsbild auftreten. Die bestehenden Verträge zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden laufen nahtlos weiter. Auch die Ansprechpartner (inkl. Funktion + Kontaktdaten) bleiben gleich. „Alle Leistungen und Services werden wie gewohnt erbracht“, versichert Matthias Schick, Geschäftsführer der it kompetenz GmbH. „Parallel dazu profitieren unsere Kunden nun von den Kompetenzen des gesamten Unternehmensverbunds ALVARA | Digital Solutions. Das ist ein großer Mehrwert für alle Beteiligten! Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen,“ ergänzt Thomas Vietze, zweiter Geschäftsführer bei it kompetenz.

Thomas Vietze wird zudem ab sofort als zweiter Vorstand der ALVARA Cash Management Group AG und zum Co-Geschäftsführer der ALVARA Holding GmbH berufen.

ALVARA | Digital Solutions nimmt ab sofort die it kompetenz-Lösungen in ihr Produktportfolio auf. Folgen werden gemeinsame Auftritte auf einschlägigen Branchenveranstaltungen, wie etwa der CashCon oder der security in Essen.

Neben dem Zukauf der it kompetenz GmbH gibt es auch Neuigkeiten hinsichtlich der Namensgebung der CMH GmbH. Das Unternehmen wird ab sofort in die ALVARA Holding GmbH umbenannt und weiterhin mit der Marke ALVARA | Digital Solutions am Markt präsent sein.

Weitere Informationen: www.digital.alvara.eu

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KÖTTER Security begrüßt Zuständigkeitswechsel für Bewachungsrecht an das Bundesminis­te­rium des Innern (BMI)

KÖTTER Security begrüßt nachdrücklich die heute vom Bundesminis­te­rium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) offiziell bekannt gegebene Zuständigkeitsüber­nahme für das Bewachungsrecht, die zum 1. Juli in Kraft treten wird.

Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen„Mit dem Verantwortungswechsel vom Bundeswirtschaftsministerium hin zum BMI folgt Deutsch­land dem erfolgreichen Vorbild nahezu aller europäischen Nachbarstaaten und erfüllt damit gleich­zeitig einen lange bestehenden Wunsch der Sicherheitswirtschaft, für den sich unser Haus gemeinsam mit unserem Bundesverband seit vielen Jahren stark gemacht hat“, erklärte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe. Dabei zeigte sich der Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) überzeugt, dass durch die künftige Zustän­dig­keit des BMI in Kombination mit dem von der Bundesregierung gleichfalls angekündigten Sicher­heitsdienstleistungsgesetz die Qualitätsstandards in der Branche deutlich steigen werden. „Dies hat Bundesinnenminister Horst Seehofer in seiner Erklärung ausdrücklich betont, worüber ich mich besonders freue.“ Daher appellierte der 53-Jährige an die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag fixierte eigen­ständige Gesetzgebung für das Sicherheitsgewerbe noch in dieser Legislaturperiode Wirklichkeit werden zu lassen. „Wir brauchen dieses Sicherheitsdienstleistungsgesetz dringender denn je, um den wachsenden Sicherheitsherausforderungen gerade für die Wirtschaft aber auch im öffent­lichen Raum noch besser gerecht werden zu können. Private Sicherheitsdienstleister sind für Poli­zei und andere Sicherheitsbehörden hier schon heute ein wichtiger Partner. Um diese wichtige Zusammenarbeit weiter zu forcieren, reicht das seit 1927 bestehende Gewerberecht aber längst nicht mehr aus. Hier brauchen wir ein eigenes Gesetz, das alle unsere europäischen Nachbarn mit Ausnahme Österreichs längst haben.“

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BDSW

„Historischer Tag - Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerbe wechselt zum BMI“

Die Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerbe wechselt am 1. Juli 2020 nach 93 Jahren vom Wirtschafts- in das Bundesinnenministerium.

Das hat Bundesinnenminister Horst Seehofer heute in Berlin mitgeteilt:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2020/06/bewachungsunternehmen.html

„Der BDSW begrüßt diesen Wechsel. Damit ist eine der wichtigsten Forderungen des Verbandes erfüllt worden,“ sagte Präsident Gregor Lehnert heute in Berlin. Der Stellenwert der privaten Sicherheitsdienste als anerkannter Faktor der Sicherheitsarchitektur werde durch die Zuständigkeitswechsel nun auch politisch sichtbar. Gregor Lehnert dankte allen Beteiligten auf Bundes- und Länderebene für den Vollzug dieses Wechsels. Er schloss in diesen Dank ausdrücklich die Wirtschaftsbehörden mit ein. Die Sicherheitswirtschaft mit ihren fast 270.000 Beschäftigten habe in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten eine herausragende Bedeutung für die Innere Sicherheit in Deutschland erhalten. „Dieser wurde das Gewerberecht mit seiner Betonung der Gewerbefreiheit nicht mehr gerecht. Deutschland ist/war neben Österreich das letzte Land in der EU, in dem das Sicherheitsgewerbe dem Wirtschaftsministerium unterstellt war. Wir benötigen nun ein Sicherheitsdienstleistungsgesetz als spezifische Rechtsgrundlage für unsere Tätigkeit im Zuständigkeitsbereich der Innenbehörden,“ so Lehnert.
Das neu zu schaffende Sicherheitsdienstleistungsgesetz müsse vor allem Regelungen zur Änderung der Gewerbezugangsregelungen enthalten. „Wir brauchen eine praxisgerechte Basis-Schulung anstelle der von den IHKs durchgeführten Unterrichtung“, erklärte der BDSW-Präsident. Diese Schulung dürfe nicht ausschließlich von den Kammern angeboten werden. „Auch zertifizierte Sicherheitsfachschulen können diese Inhalte kompetent und zuverlässig vermitteln.“
Um die Zulassung der Mitarbeiter zu erleichtern sei es auch nötig, mehrfache, inhaltlich gleiche Zuverlässigkeitsüberprüfungen auszuschließen. „Es kann nicht sein, dass für ein und denselben Mitarbeiter zur Ausübung nur einer Funktion vier unterschiedliche Überprüfungsverfahren erforderlich sind“, kritisierte Lehnert. Eine neue gesetzliche Regelung müsse auch die Verpflichtung betriebseigener Sicherheitskräfte in sensiblen Schutzbereichen (sog. Inhouse-Security) zur Einhaltung der gleichen Voraussetzungen wie private Sicherheitsunternehmen sowie Änderungen bei der Vergabepraxis beinhalten, schloss Lehnert seine Ausführungen.

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Spezialisten für Bargeldlogistik

CMH Unternehmensverbund mit neuem Markennamen „ALVARA | Digital Solutions“

Der auf Track & Trace-Softwarelösungen für den Bargeldkreislauf und die -logistik spezialisierte und international agierende Unternehmensverbund CMH tritt ab sofort unter dem Markennamen „ALVARA | Digital Solutions“ auf.

Die zukunftsweisenden Konzepte von ALVARA | Digital Solutions und die Entwicklung moderner Softwarelösungen helfen den Kunden weltweit dabei, die Qualität, Sicherheit und Transparenz in ihren Bargeldprozessen zu steigern. Dabei steht neben der Prozessoptimierung ebenso die Kostenreduktion mit Unterstützung innovativer Technologien im Fokus (u. a. KI, IoT, Blockchain). Die Vielfalt der ALVARA | Digital Solutions-Module für zahlreiche Branchen, wie Handelsunternehmen, Wertdienstleistern und Finanzinstituten, ermöglicht flexible und maßgeschneiderte Standard-Lösungen, die Hardware-herstellerunabhängig sind und eine Verzahnung von Hard- und Software ermöglichen.

„Dank unseres umfangreichen Leistungsportfolios können wir unseren Kunden ein ´Rundum-Sorglos-Paket´ anbieten“, sagt Bernd Hohlfeld, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe. „Damit stärken wir unseren Kunden den Rücken für die Verwirklichung ihrer Geschäftsziele. Darüber hinaus wollen wir mit dieser Marke das Existenzrecht des Bargelds in Europa stärken und die Internationalisierung unseres Geschäfts vorantreiben.“

Vor allem in der aktuellen Pandemie-Krise hat sich das Bargeld als stabiles Zahlungsmittel behauptet, so dass Fachexperten vom Fortbestand des Bargeldes überzeugt sind. Aus diesem Grunde wird es für alle Bargeldakteure weiterhin eine Kernaufgabe bleiben, effiziente Bargeldlogistikprozesse sicherzustellen.

„Mit Hilfe unserer Lösungen werden die Logistikketten aller am Bargeldkreislauf beteiligten Unternehmen über Track & Trace transparent und damit verbundene manuelle Prozesse automatisiert. Von den dadurch spürbaren Mehrwerten profitieren letztendlich alle Bargeldakteure. Wir wollen unsere Kunden darum weg vom operationalen hin zum Incident Management begleiten, damit sie nur noch im Bedarfsfall reagieren und ihre Prozesse nicht mehr ständig aktiv überwachen müssen. So bleibt ihnen mehr Zeit für das eigentliche Tagesgeschäft“, erläutert Hohlfeld. „Im Bargeldkreislauf haben nahezu alle Branchenteilnehmer viele neue Erwartungen und Ansprüche an ihre Logistik und die damit verbundenen Arbeitsabläufe. Umso wichtiger ist es für uns als Gruppe, auf neue Entwicklungen zeitnah zu reagieren. Mit vereinten Kompetenzen und Ressourcen können wir als ALVARA | Digital Solutions unsere Marktführerschaft europaweit stärken und unsere Kunden fit für die Zukunft machen.“

Mit dem neuen Markennamen ALVARA I Digital Solutions unterstreicht CMH ihre Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Wachstum, neue Technologien sowie Prozess-optimierender und innovativer (Software-)Lösungen, die Effizienz und Transparenz schaffen – nicht nur im Bargeldsektor, perspektivisch auch bei anderen kritischen und sensiblen Logistik-Prozessen. Die Gruppe wird unter dem neuen Markennamen weiter expandieren, um ihren Kunden auch künftig mehrwertbringende Gesamtlösungen und neue Technologien bieten zu können.

 

Friedrich P. Kötter: „Richtige Lehren aus der Corona-Krise ziehen“

BDWi-Vizepräsident fordert: Unternehmen müssen Systemrelevanz der Sicherheits- und Gebäudedienste nachhaltig anerkennen

Die Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services hat beim Lünendonk-Ranking „Führende Facility-Service-Unternehmen“ ihre Position unter den Top-Anbietern er-neut bestätigt.

Friedrich P. Kötter © KÖTTER GmbH & Co. KG VerwaltungsdienstleistungenDamit untermauert das Familienunternehmen seine Kompetenz als Systemanbieter für komplexe und personalintensive Gebäudedienste sowie Spezialist für hochqualitative Sicherheits-, Reinigungs- und Personaldienste. Gleichzeitig nimmt Friedrich P. Kötter die neuesten Ergebnisse der renommierten Studie zum Anlass, auf die System-relevanz der Sicherheits- und Gebäudedienste hinzuweisen. „Diese ist durch die Corona-Pandemie mehr als deutlich geworden“, betonte der Verwaltungsrat heute in Essen. „Unternehmen und öffentliche Hand sollten hieraus die richtigen Lehren ziehen.“ Mit einem Jahresumsatz von 565 Millionen Euro sowie 18.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schaffte das Traditionsunternehmen mit Stammsitz in Essen den Sprung auf Rang 12. „Wir sind stolz darauf, seit vielen Jahren zum festen Kreis der Top-Player für Facility-Services zu zählen“, sagte der Familienunternehmer. „Gleichzeitig ist dies Ansporn für uns, weiter ausschließlich durch hohe Qualität zu überzeugen.“ Impulsgeber waren die Smart Service Solutions, die den Auftraggebern eine Vollversorgung bei den Support Services bzw. im Kerngeschäft verschaffen. Die immer engere Verzahnung mit vorhandenen Kundenprozessen durch speziell digitale Zusatzservices gewinnt dabei stetig größere Bedeutung. Beispiele sind das „elektronische Wachbuch“, das es ermöglicht sicherheitsrelevante Einträge in Echtzeit von jedem Ort aus abzurufen genauso wie elektronische Qualitätsmanage-mentsysteme im Cleaning-Bereich, durch die Kontrollergebnisse direkt vor Ort ausgewertet werden können. Komplettiert wird das Portfolio u. a. von der digitalen Alarmierungs- und Krisenmanagementlösung FACT24, mit der Unternehmen auf jegliche Not- und Krisensituationen vorbereitet sind.

Mittelstand benötigt krisenfeste Sicherheits-, Hygiene- und Personaleinsatzkonzepte

Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie, die für die Wirtschaft mit bisher nicht gekannten Herausforderungen verbunden sei, stellte der 53-Jährige fest: „Speziell der Mittelstand ist auf die Pandemie oder auf ähnliche Situationen nur unzureichend vorbereitet. Zum einen verfügen gerade mittelständische Unternehmen oftmals über kein professionelles Krisenmanagementsystem, das unterschiedliche Risikofaktoren integrativ behandelt. Zum anderen werden Facility Services weiterhin viel zu oft primär nach Kostengesichtspunkten beurteilt und nicht nach ihrem wirklichen Wert für Sicherheit, Hygiene sowie verlässliche und effektive Produktionsabläufe.“ Wie sonst sei z. B. der schon weit vor der Corona-Krise existierende Trend zu Einsparungen bei den Reinigungs- und Hygienedienstleistungen zu erklären, der sich in den letzten Jahren immer weiter verschärft habe. „Alle Unternehmen sollten daher die richtigen Schlüsse aus der Corona-Pandemie ziehen. Dies bedeutet vor allem die Systemrelevanz der Sicherheits- und Gebäudedienste nachhaltig anzuerkennen sowie Prävention in Form von professionellem Risiko- und Business Continuity Management (BCM) zur Selbstverpflichtung zu machen“, stellte der Vizepräsident des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) heraus. Zwingende Bestandteile seien krisensichere Sicherheits-, Personal- sowie Hygiene- und Desinfektionskonzepte. „Nur so lassen sich potenzielle Gefahren wie durch Covid-19 präventiv eindämmen oder im Fall der Fälle die Auswirkungen mit Blick auf zusätzlichen Personalbedarf, mehr Sicherheits- und Reinigungsanforderungen gezielter reduzieren.“

Perspektiven der Facility Services

Diese gesamtgesellschaftliche Anerkennung der Facility Services zu stärken, biete somit auch große Chancen für die Branche selbst, an der die Corona-Pandemie ebenfalls nicht spurlos vorbeigehe. Dies gelte auch für die eigene Unternehmensgruppe: „Wie die gesamte Wirtschaft spürt auch unser Familienunternehmen die Corona-Krise“, erklärte der Verwaltungsrat. „Die Auswirkungen sind dabei je nach Aufgabensektor und Region unterschiedlich stark ausgeprägt. Insgesamt sind wir aber zuversichtlich, dass unsere Gruppe aufgrund ihrer breiten Aufstellung auch diese Herausforderung erfolgreich meistern wird.“

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Walter Tauchmann ist verstorben

Der Ehrenvorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im BDSW, Walter Tauchmann, ist am 31.05.2020 im Alter von 79 Jahren verstorben. Dies teilte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes, heute in Bad Homburg mit. „Walter Tauchmann war eine herausragende Persönlichkeit in der Verbandsarbeit des BDSW, vor allem in den Jahren nach der Wende. Wie kein anderes Verbandsmitglied engagierte er sich für die Kriminalprävention, zunächst in Stralsund und später im ganzen Land“, sagte Olschok. Erst vor wenigen Monaten wurde der von Tauchmann mitgegründete und maßgeblich geprägte Verein zur Förderung der Kriminalprävention in Stralsund e. V. mit dem Landepräventionspreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.
Walter Tauchmann war durch sein sehr sympathisches Wesen äußerst beliebt und durch seine jahreslange Tätigkeit hervorragend vernetzt. Unter anderem kannte er die Bundeskanzlerin persönlich und begegnete ihr mehrfach beim Neujahrsempfang und anderen Gelegenheiten in ihrem Wahlkreis. Kurz vor dessen Wahl zum Ministerpräsidenten 1998 lud Tauchmann den SPD-Spitzenkandidaten Harald Ringstorff zu einer Landesgruppensitzung nach Stralsund ein. 1999 fand die Mitgliederversammlung des BDSW in Schwerin statt. Festredner war der Innenminister Gottfried Timm, ebenfalls SPD. Wenige Monate am 3. Mai 2000 später wurde die erste Kooperationsvereinbarung in Deutschland zwischen der Landespolizei und dem BDSW, LG MVP, unterzeichnet. Viele weiter folgten, zuletzt im November 2018 in Potsdam.
Olschok stellte heraus, dass Herr Tauchmann durch seine herausragende Arbeit sogar erreichen konnte, dass der Vorstand der Landesgruppe zum ersten Treffen zwischen allen Polizeipräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern einschließlich Wasserschutzpolizei und Landeskriminalamt eingeladen wurde.
„Walter Tauchmann hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass sich das Verhältnis zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdiensten normalisiert und entspannt hat. Durch sein ehrenamtliches Wirken hat er nicht nur der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, sondern der Sicherheitswirtschaft in ganz Deutschland große Dienste erwiesen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren“, sagte Olschok abschließend.

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KÖTTER Security in Köln: Seit 60 Jahren Sicherheit für die Rheinmetropole

Als Hans Schäfer, Karl-Heinz Schnellinger und Helmut Rahn mit dem 1. FC Köln kurz vor dem Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft 1960 standen, eröffnete Deutschlands größter familiengeführter Sicherheitsdienstleister am 01. Juni seine erste Niederlassung außerhalb des Ruhrgebiets. Mittlerweile blickt die Kölner Niederlassung des bundesweit tätigen Sicherheitsspezialisten auf sechs Jahrzehnte und viele langjährige Kunden verschiedenster Branchen zurück. Für die Zukunft ist das Unternehmen dank des Ausbaus neuer Geschäftsfelder, insbesondere auf dem Gebiet technischer Lösungen sowie der Digitalisierung, gut gerüstet.

„Wer an Köln denkt, denkt sofort an den Rhein, den Dom, den FC und an Karneval. Und wer in der Rheinmetropole für das Thema Sicherheit verantwortlich ist, denkt automatisch an KÖTTER Security“, sagt Björn Hoßbach, Leiter der Kölner Niederlassung der KÖTTER Security Gruppe. Denn bereits seit 60 Jahren ist der Branchenspezialist für Kunden aus Köln und Umgebung im Einsatz und erstellt auf Basis individueller Risikoanalysen ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die neben personellen Sicherheitsdienstleistungen auch modernste Sicherheitssysteme beinhalten können. Zum personellen Dienstleistungsspektrum gehören u. a. der Werkschutz, Empfangs- und Revierwachdienste sowie, speziell für Industrieunternehmen, die Betriebs- und Werkfeuerwehr. Der Einsatz sicherheitstechnischer Systeme (wie z. B. Videoüberwachungs- und Zutrittskontrolltechnik) sowie deren Aufschaltung auf die zertifizierte und prämierte Notruf- und Serviceleitstelle der Gruppe bieten Kunden ein zusätzliches Plus an Sicherheit. Auf die Erfahrung und das Know-how vertrauen namhafte Kunden aus Köln und Umgebung, u. a. die Shell Rheinland Raffinerie, GE, CURRENTA und das Busunternehmen Wupsi. Björn Hoßbach: „Anlässlich dieses besonderen Jubiläums möchten wir uns bei unseren Kunden und Partnern sowie unseren rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich bedanken.“ Und auch in Zukunft hält der Sicherheitsspezialist mit seinen „Smart Security Solutions“ maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte zum Schutz von Mensch, Infrastruktur und Prozessen bereit. Speziell das Gebiet der Digitalisierung bietet dabei großes Potenzial, personelle und technische Sicherheitsbausteine zu ergänzen – z. B. durch ein digitales Krisenmanagement, mit dem im Ernstfall (Unfall, Cyberangriff, Produktionsausfall o. ä.) der Krisenstab, das Fachpersonal und das Management schnell reagieren können. Mit der Kombination aus vielfältigen Leistungsbausteinen, einem qualifizierten Team und langjährigen Kunden sieht sich das Unternehmen auch für die Zukunft optimal aufgestellt. Das Familienunternehmen bietet aber nicht nur professionelle Security-Lösungen, sondern ganzheitliche Facility Services durch die Kombination mit den weiteren Sparten KÖTTER Cleaning (Unterhalts-, Glasreinigung etc.) und KÖTTER Personal Service (u. a. Zeitarbeit für gewerbliche und kaufmännische Berufe).

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Ein Jahr Bewacherregister - kein Grund zum Feiern!

Am 1. Juni 2019 ging das Bewacherregister (BWR) als digitales Vorzeigeprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums an den Start. Leider haben sich die in das Projekt gesetzten Hoffnungen nicht bewahrheitet. Das BWR ist im Gegenteil zu einem Hindernis für die Unternehmen der Sicherheitswirtschaft geworden. Dies sagte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW, am Freitag in Bad Homburg.

„Im BWR sollen alle Sicherheitsunternehmen und deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen registriert und durch die kommunalen Ordnungsbehörden verwaltet werden. Durch die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse sollte das Erlaubnisverfahren für die Sicherheitsunternehmen vereinfacht und die Zuverlässigkeitsüberprüfungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschleunigt werden. Nach einem Jahr Betrieb ist nichts davon zufriedenstellend abgearbeitet: weder sind alle 7.000 Sicherheitsunternehmen im BWR registriert noch sind die 270.000 Sicherheitskräfte im BWR freigeschaltet“, so Olschok. Grund hierfür sei die mangelnde personelle, technische und fachliche Vorbereitung der kommunalen Verwaltung durch die Bundesländer. So kam es zu einem massiven Bearbeitungsstau in vielen Kommunen. „75 Prozent unserer Mitglieder warten momentan mehr als vier Wochen auf die Freigabe von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für einen Einsatz beim Kunden. Dies ist ein unhaltbarer Zustand, diese staatliche Untätigkeit beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit der Sicherheitswirtschaft massiv“, sagte der BDSW-Hauptgeschäftsführer. Die Erfahrungen mit dem BWR zeigten leider wieder einmal beispielhaft, dass das Bundeswirtschaftsministerium von seinen politischen Zielen und Ankündigungen, die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse zum Nutzen der Wirtschaft in Deutschland voranzutreiben, Lichtjahre entfernt ist. „Das BWR hat nach einem Jahr nicht zu weniger, sondern zu mehr Bürokratie für die Sicherheitswirtschaft geführt. Es bleibt damit leider auch weiterhin eine Dauerbaustelle, das heutige Jubiläum ist kein Anlass zum Feiern,“ so Olschok abschließend.

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Erhöhte Anforderungen an Reisende nach Corona-Krise

German Business Protection (KÖTTER Security Gruppe) und EXOP vereinbaren Partnerschaft

Bereiche Auslands- und Reisesicherheitsmanagement

Die zur KÖTTER Security Gruppe gehörende German Busi­ness Protection (GBP) baut ihre Kompetenzen auf dem Gebiet des internationalen Risiko- und Krisenmanagements weiter aus. Dazu schließt der Consulting-Spezialist eine stra­te­gische Partnerschaft mit der EXOP GmbH, einem der führenden Anbieter für Mobility Risk Management.

GBP erweitert damit das Leistungsspektrum speziell im Bereich Auslands- und Reise­sicher­heits­management um den Bereich der automatischen Früherkennung, des globalen Monitoring sowie des Incident-Managements mit Unterstützung von modernster Technologie. EXOP gewinnt mit der Kooperation gleichzeitig einen Partner, der in Deutschland exklusiv Beratungsleistungen als inte­griertes Risikomanagement anbietet sowie als Teil der KÖTTER Security Gruppe zudem mit dem umfangreichen Portfolio und Erfahrungsschatz des größten Familienunternehmens der Sicher­heitsbranche verknüpft. Die Kooperation ermöglicht Unternehmen und Organisationen alle Belange der Sicherheit ihrer Reisenden ganzheitlich und umfassend mit der Beratungsexpertise und den Leistungen beider Unternehmen umzusetzen. Die Erstellung und Umsetzung von Standards zu Fragen der Auslands- und Reisesicherheit ist ein komplexes Thema, das ganzheitlich betrieben zu umfassender Trans­parenz und zu einer signifikanten Reduktion von Risiken für Unternehmen und Reisende beiträgt. Auf Basis der EXOP Softwarelösung X-ASSIST können Nutzer in Organisationsstrukturen aller Größen diese Anforderungen in Echtzeit, ressourcensparend und transparent abbilden. Welche Bedeutung Auslands- und Reisesicherheit im geschäftlichen Umfeld haben, unterstreicht auch die momentane Corona-Krise. Im Fokus stehen dabei der Schutz der Auslandsstandorte von Unternehmen und die fortlaufende Kenntnis um die dortige aktuelle Lage genauso wie die Ortung und Statusbewertung der individuellen Situation jedes einzelnen Reisenden. „Die globale Corona-Pandemie hat jedem Einzelnen vor Augen geführt, mit welcher Zahl wach­sen­der weltweiter Gefahren wir alle konfrontiert sind und in welche nicht vorhersehbare Lagen Reisen­de oder im Ausland tätige Mitarbeiter durch kurzfristige Reiseverbote und Grenzschließungen geraten können“, betont Dirk H. Bürhaus, u. a. Geschäfts­führer der German Business Protection GmbH. „Der Schutz von Auslandsstandorten, Expatriates und Reisenden gewinnt daher immer größere Relevanz. Speziell im Mittelstand herrscht hier großer Nachholbedarf. Die neue Part­ner­schaft mit EXOP gibt unseren innovativen, ganzheitlichen Lösungen dafür zusätzlichen Schub.“ „Die Expertise von GBP und die führende Rolle der KÖTTER Security Gruppe werden unserem Haus vielfältige Pluspunkte und eine noch stärkere Marktpräsenz bringen“, ist Alexander Sprich, Geschäftsführer EXOP GmbH, überzeugt. „Gleichzeitig wird das ohnehin schon breit aufgestellte Leistungsangebot der KÖTTER Gruppe durch X-Assist weiter komplettiert und bietet dadurch vor allem für den Mittelstand erhebliche Vorteile.“