Flüchtlingshype geht zu Ende

Wettbewerbsdruck nimmt zu

Der Umsatz bei den privaten Sicherheitsdiensten ist im ersten Halbjahr 2017, im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr, um 6,5 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Beschäftigten sank vom 31. Dezember 2016 bis zum 31. März 2017 um 4.000 auf 255.000. “Damit scheint der Flüchtlingshype zu Ende zu gehen.“, so der Hauptgeschäftsführer des BDSW Dr. Harald Olschok.
Einen derartigen starken Rückgang bei den Umsätzen binnen eines Jahres habe es seit der Einführung der Konjunkturstatistik im Dienstleistungsbereich im Jahre 2004 noch nicht gegeben. Vor allem in den letzten Jahren habe es einen stetigen Anstieg der Umsätze gegeben. In den letzten beiden Jahren um rund 40 Prozent - auf das Rekordniveau von 8,4 Milliarden Euro im vergangen Jahr.  Es sei zu befürchten, so Olschok, dass der Wettbewerb unter den privaten Sicherheitsdiensten durch diesen deutlichen Umsatzrückgang massiv zunehmen werde. Die starke Nachfrage beim Schutz von Flüchtlingsunterkünften habe zu Überkapazitäten geführt. Zahlreiche Unternehmen seien neu auf den Markt gekommen, viele kleine Unternehmen hätten ihre Kapazitäten deutlich ausweiten können.Insgesamt gäbe es fast 7.000 private Sicherheitsdienste auf dem Markt. „Das seien rund 5.000 zu viel“, so Olschok, aber Ergebnis der geringen gesetzlichen Zugangshürden in die private Sicherheit. Der Hauptgeschäftsführer fordert deshalb CDU/CSU, FDP und DIE GRÜNEN auf, bei den bevorstehenden Koalitionsvereinbarungen die Zugangshürden in die private Sicherheit deutlich zu verschärfen. „Im Interesse der inneren Sicherheit in Deutschland ist es notwendig, angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Olschok. Der BDSW fordere neue gesetzliche Grundlagen für den Schutz von Flüchtlingsunterkünften, von Großveranstaltungen, im öffentlichen Personenverkehr und bei Einrichtungen der kritischen Infrastruktur vorzunehmen. „Ein gesunder Wettbewerb benötigt stabile Rahmenbedingungen. Professionelle Sicherheitsdienstleistungen können nicht alleine auf Grundlage des Gewerberechts erbracht werden“, so der BDSW-Hauptgeschäftsführer abschließend.  

 Dr. Franz Feuerstein und Gregor Lehnert, Präsident des BDSW Foto: © BDSW

Dr. Franz Feuerstein für sein Lebenswerk geehrt

Dr. Franz Feuerstein, ehemaliges Präsidiumsmitglied und Ehrenmitglied der Landesgruppe Sachsen im BDSW, wurde im November mit dem Outstanding Security Performance Award für sein Lebenswerk geehrt.
Dr. Feuerstein engagierte sich in seiner Amtszeit vor allem für die Verbesserung der Qualität der Sicherheitsdienstleistung und die Ausbildung im Sicherheitsgewerbe. Unter seiner Leitung wurde die DIN 77200 „Anforderungen an Sicherungsdienstleistungen“ erarbeitet und am 12. Juni 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf Grundlage der deutschen Norm wurden im Jahr 2004 die Weichen für die Erarbeitung einer europäischen CEN-Norm „Security Services“ gestellt. „Ich freue mich, dass das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement von Franz Feuerstein für die Qualitätssteigerung in der Sicherheitswirtschaft von einer hochkarätig besetzten Jury gewürdigt wurde. Im Namen des gesamten BDSW gratuliere ich ihm zur Verleihung des Preises für sein Lebenswerk“, so BDSW Präsident Gregor Lehnert. Der OSPA ist ein Preis für außergewöhnliche Sicherheitsdienst­leistungen, der in 7 Ländern nach einheitlichen Vorgaben und in Deutschland zum dritten Mal vergeben wurde. Vorgänger von Dr. Feuerstein waren der ehemalige Präsident des BKA, Jörg Ziercke, und der Journalist und Herausgeber Peter Hohl.
Feuerstein engagierte sich insbesondere für eine moderne bundeseinheitliche Fortbildungsprüfung für Seiteneinsteiger in die Sicherheitswirtschaft. Er vertrat den BDSW im Arbeitskreis, der unter Federführung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) die Rechtsvorschrift für die Weiterbildungsprüfung „Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft“ erarbeitet hat. Er war auch Vorsitzender des Prüfungsausschusses Geprüfter Meister für Schutz und Sicherheit an der IHK Dresden und engagierte sich für die Einführung des 2-jährigen Ausbildungsberufs „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“.

Neben seinen bildungs- und tarifpolitischen Aktivitäten in der Landesgruppe Sachsen setzte sich Dr. Feuerstein besonders intensiv und überaus erfolgreich für die Zusammenarbeit mit der Polizei im Freistaat Sachsen ein. Die im Jahr 2002 verabschiedete Kooperationsvereinbarung gilt bundesweit als Musterbeispiel einer „Police-Private-Partnership“.  Dr. Feuerstein wurde am 9. Mai 1995 in Saarbrücken erstmals in das Präsidium des BDSW gewählt. Er war von 1993 bis 2007 Vorsitzender der Landesgruppe Sachsen. Im Hauptberuf war Dr. Feuerstein Geschäftsführender Gesellschafter des Dresdner Wach- und Sicherungs-Instituts, eines der renommiertesten und größten Sicherheitsunternehmen in den neuen Bundesländern.

 Matthias Hellmick, W.I.S. Regionalleiter Köln, bei der Unterrichtung der Führungskräfte am 04.11.2017 Foto © W.I.S.

11.11. in Köln mit Sicherheit durch W.I.S.

Die W.I.S. Unternehmensgruppe übernahm am 11. November die Absicherung des Kölner Straßenkarnevals. Darauf bereitete das seit 1901 in Köln ansässige Sicherheitsunternehmen am 4. November seine zuständigen Führungskräfte vor Ort vor.  
Als Vertragspartner der Stadt Köln für die Absicherung der Veranstaltung „Mit Spaß ohne Glas“ sichern die Mitarbeiter der W.I.S. alljährlich am 11. November das Zülpicher Viertel und die Altstadt. „Unsere mehrjährige Erfahrung zeigt, dass wir viele tausend Passanten auf die unerlaubte Mitnahme von Glasflaschen und Gläsern im Auftrag der Stadt kontrollieren müssen“, betonte Matthias Hellmick, W.I.S. Regionalleiter Köln, bei der Unterrichtung der Führungskräfte. Mit der erfolgreichen Auftragserfüllung der zurückliegenden Jahre haben die eingesetzten W.I.S. Mitarbeiter wesentlich zu einer sicheren Veranstaltung beigetragen. Um diesen Erfolg auch 2017 zu wiederholen, waren fast 500 Mitarbeiter des traditionsreichen Kölner Unternehmens im Einsatz. Hierbei kamen Mitarbeiter aus den bundesweit 28 W.I.S. Betriebsstätten zum Einsatz.  

Eng mit dem Kölner Ordnungsamt abgestimmt

„Die Einsatzplanungen haben wir auf Grundlage der Beauftragung durch die Stadt Köln getroffen. Mit der Ortsbegehung am 4. November 2017 sind diese Maßnahmen zeitnah zum Veranstaltungstermin vorläufig abgeschlossen“, so Hellmick weiter. Hierbei lag ein klarer Schwerpunkt auf der Ortsbegehung. Auf diese Weise machten sich die Verantwortlichen mit ihren Einsatzorten vertraut. „Insgesamt erfolgten sämtliche einsatzrelevanten Abstimmungen, Vorbereitungen und Überprüfungen in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt. Daher fühlten wir uns sehr gut vorbereitet, um auch in diesem Jahr am 11.11. ein großartiges Fest in unserer Heimatstadt mitzugestalten und mitzuerleben“, so Matthias Hellmick abschließend.

 Friedrich P. Kötter Geschäftsführender Gesellschafter der KÖTTER Unternehmensgruppe Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Appell an die künftige Bundesregierung

„Gesetzesreformen im Sicherheitsgewerbe müssen in der kommenden Legislaturperiode weit oben auf die politische Agenda“

Der hohe Stellenwert der privaten Sicherheitswirtschaft für die deutsche Sicherheitsarchitektur wird in der jetzt veröffentlichten Lünendonk-Studie „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ erneut deutlich. Demnach erzielten die Top 25 im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von fast 3,3 Milliarden Euro und beschäftigten rd. 87.000 Mitarbeiter.
KÖTTER Security bestätigte seine Position als größtes Familienunternehmen der Sicherheitsbranche in Deutschland.
Mit einem Umsatzanstieg von 9,3 % auf 457 Millionen Euro und einer Steigerung der Beschäftigtenzahl um 6,3 % auf 11.900 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2016 konnte KÖTTER Security seine Top-Platzierung weiter ausbauen. Entscheidende Säule für das Wachstum sind die „Smart Security Solutions“, die von Sicherheitsdiensten und -technik über Geld- und Wertdienste bis zum Risiko- und Gesundheitsmanagement reichen. Dieses breite Spektrum ist einzigartig in Deutschland und unterstreicht den Anspruch des Familienunternehmens, seinen Kunden ganzheitliche Sicherheit zu bieten, die z. B. für den Wirtschaftsschutz zentrale Bedeutung hat. Neben zahlreichen Neuaufträgen und Auftragserweiterungen wirkte sich darüber hinaus der Einsatz beim Münchner Oktoberfest positiv auf die Entwicklung aus.
„Sicherheitsgewerbe scheint für die Politik nur Randbedeutung zu haben“

Die veröffentlichten Ergebnisse der Lünendonk-Studie unterstreichen die Relevanz der Sicherheitswirtschaft, dennoch scheint sie für die Politik nur Randbedeutung zu haben. Anders ist kaum zu erklären, dass die Ausgestaltung der inneren Sicherheit nahezu ausschließlich auf die staatlichen Organe verengt bleibt. Damit aber werden nicht nur Chancen vergeben, wie etwa die Entlastung der Polizei. Dies hat vor allem massive Auswirkungen auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Branche arbeitet. Basis für ihre Tätigkeit ist weiterhin primär § 34a Gewerbeordnung (GewO), der trotz der im letzten Jahr erfolgten Reformen längst nicht mehr ausreicht. So sind unter anderem die Zugangsvoraussetzungen immer noch viel zu gering. Konkrete Regelungen für die Ausgestaltung der Tätigkeit wiederum gibt es nur vereinzelt und verstreut über mehrere Gesetze, etwa für die Flughafensicherheit (Luftsicherheitsgesetz), den Schutz kerntechnischer Anlagen (Atomgesetz) oder aber bei der Sicherung militärischer Liegenschaften (UZwGBw). Für die Einhaltung obiger Gesetze sind die unterschiedlichsten Bundesministerien zuständig.
„Obwohl der Gesetzgeber schon für die abgelaufene Legislaturperiode umfassende Reformen in Aussicht gestellt hatte, agieren wir somit nach wie vor auf einem gesetzlichen Flickenteppich“, erklärt Friedrich P. Kötter, u. a. Verwaltungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf und Vize-Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). „Ich appelliere daher an die künftige Bundesregierung und den neuen Bundestag, das Thema weit oben auf der politischen Agenda zu platzieren. Ideallösung wäre die Schaffung eines zentralen Sicherheitsgesetzes wie in anderen europäischen Ländern. Aber auch weitere spezialgesetzliche Regelungen für kritische Infrastrukturen (z. B. für den ÖPV oder Versorgungseinrichtungen) würden große Fortschritte bedeuten“. In beiden Fällen ließen sich u. a. die Anforderungen an Leistungsfähigkeit, Organisation sowie Aus- und Weiterbildung der Dienstleister exakt definieren.

- PM -

Kötter CashCenter Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

KÖTTER Geld- & Wertdienste weiht neue Cash-Logistik-Niederlassung ein

Nach 12-monatiger Umbauzeit feierte KÖTTER Geld- & Wertdienste am 6. Oktober mit rund 70 geladenen Gästen die „neue Niederlassung Dortmund.“ Herzstück des Standortes ist ein hochmodernes Cash-Center, das die wachsenden Anforderungen von Handelskunden und Kreditinstituten sicher, transparent und schnell erfüllt.
„Die Reduzierung der Bundesbankfilialen führt zu einer steigenden Bedeutung der Geld- & Wertdienstleister, die aber nur mit erheblichen Investitionen und einer kontinuierlichen Steigerung von Effizienz und Produktivität langfristig am Markt erfolgreich agieren können“, erklärte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Geld- & Wertdienste SE & Co. KG, anlässlich der Feierstunde. „Unsere modernisierte Cash-Logistik-Niederlassung ist ein weiterer Beleg für die Innovationskraft unseres Unternehmens, das mit digitalisierten Prozessen bundesweit einheitliche Standards für das Cashmanagement etabliert hat“.
Als Beispiele nannte Friedrich P. Kötter das KÖTTER Online-Portal zur Auslösung und Nachverfolgung von Bestellungen für die Geldversorgung und -entsorgung und ein selbst­ent­wickeltes Störungsportal, über das Störungen an Geldautomaten schnell und unkompliziert gemeldet werden können.

Die Investition von über 2 Millionen Euro in den Standort Dortmund schafft durch zusätzliche Fahr­zeugschleusen und vollautomatische elektronische Schlüsselschränke eine optimale Logistik­struk­tur und ermöglicht durch eine vergrößerte Papier- und Münzgeldbearbeitung ein verbessertes Bargeldhandling.
Die Gäste vor Ort, unter ihnen BDGW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok und Filialleiter Bernd Martin von der Bundesbank, konnten sich zudem von den hohen Sicherheitsstandards überzeugen. Die Dortmunder Cash-Logistik-Niederlassung zählt nach Expertenurteil zu den
TOP 5% der sichersten und modernsten Cash-Center weltweit. Der Standort beschäftigt derzeit rund 220 Mitarbeiter und hat 45 Geldtransporter im Einsatz.

 Foto: © ALVARA Cash Management Group AG

7. ALVARA INNOVATIONSTAGE vom 18. und 19. September 2017

Barzahlen kontra Internethandel – Innovationen fürs Bargeld

Über 140 Teilnehmer aus 6 Ländern erhielten zu den 7. ALVARA INNOVATIONSTAGEN Antworten auf die Herausforderungen im Bargeldmanagement.
Die Digitalisierung ist der Schlüssel für die Kostensenkung und mehr Kundennähe im Bargeldmanagement – darin waren sich die über 140 Teilnehmer der 7. ALVARA INNOVATIONSTAGE diese Woche in Leipzig einig. Die Verbraucher und Händler reden bei der Zukunftsfähigkeit des Bargelds als Zahlungsmittel ein entscheidendes Wort mit. Dazu sind mehr denn je innovative Lösungen zur Vernetzung und eine damit einhergehende Kostensenkung im Bargeldhandling gefordert. Diese entscheiden mit über die Attraktivität des bewährten Bargelds als anonymes, die Privatsphäre schützendes und überall akzeptiertes Zahlungsmittel. Die hohe Automatisierung der Anlagen und Maschinen zur Bargeldbearbeitung leistet dazu eine wichtige Voraussetzung.

In 17 Keynotes, Expertencases und Best Practice-Vorträgen gaben Spezialisten aus Banken, Wissenschaft, Handel und Finanzdienstleistung Einblicke und Ausblicke zur Digitalisierung ohne Grenzen in den Bargeldprozessen 2.0. Bundesbank, Fraunhofer-Institut, Handelsverband und eine Studie des Bundesfinanzministeriums setzten den Auftakt mit der Einschätzung des Status Quo und Ihre Zukunftsvisionen. Sie spannten dabei den Bogen strategisch von der finanzpolitischen Sicht zum Barzahlungsverkehr im Wandel, dem Payment im Handel über die Rolle von Banken in Zeiten der Digitalisierung bis zur Revolution im Zahlungsverkehr durch die FinTechs. Den Blick über den Tellerrand zu den Veränderungen der Zahlungsverkehrsströme und ihren Innovationen bis in die Cloud ermöglichten führende Finanzdienstleister wie KÖTTER Geld- und Wertdienste und ZIEMANN SICHERHEIT.

Internationale Best Practice-Beispiele von führenden Technologieunternehmen wie z. B. G+D Currency Technology oder Julong aus China zeigten, wohin die Reise im Bargeldmanagement gehen wird. Mit den Bargeld-Technologien 2.0 sichern die Ingenieure und Softwareentwickler den Kunden im Supermarkt ihr Bares weiterhin.

Begleitet wurde die Branchenfachtagung von einer Ausstellung von 14 Unternehmen zu neuen Technologiekonzepten und Entwicklungen rund um das Handling und die Sicherheit des Bargelds. Die Bandbreite reichte von Bezahl- und Münzautomaten über Lösungen für Banken bis hin zu Bargeld-Zählern mit eingebautem Tresor. Effiziente Wege der Bargeldeinzahlung zeigten Tomra Systems in Kooperation mit Coinstar auf. INSYS MICROELECTRONICS demonstrierte, wie beim Öffnen von Tresorschlössern mit Hilfe von Einmalcodes keine Schlüssel mehr verloren gehen und so Risiken und Kosten gemindert werden können. Lock Your World hatte seinen „virtuellen Pförtner“: pylocx mit im Gepäck.

Die Bewertung der Teilnehmer der zweitägigen Fachtagung war eindeutig: „Professionell, persönlich, performant – eines der besten Branchentreffen in Deutschland der letzten Jahre.“ „Interessante und äußert informative Vorträge mit neuen Erkenntnissen und Hintergrundwissen.“ „Eine super Veranstaltung mit interessanten Vorträgen und Ausstellern.“ „Der Besuch hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.“, so die Schlaglichter von den Teilnehmern.  

Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA Cash Management Group AG, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die ALVARA INNOVATIONSTAGE ziehen von Tagung zu Tagung mehr Akteure aus dem Bargeldmanagement nach Leipzig und die Beiträge und Diskussionen sind sehr hochkarätig. Wir sind gespannt welche Projekte sich in diesem Jahr aus den Impulsen des Branchentreffens entwickeln. Die 8. ALVARA INNOVATIONSTAGE sind übrigens für den September 2019, natürlich wieder in Leipzig, geplant.“

SALTO „My Lock“ Türdrücker Foto: © SALTO Systems GmbH

Neuer Online-Konfigurator „My Lock“ von SALTO

 SALTO führt mit „My Lock“ (https://mylock.saltosystems.com/de) ein einzigartiges Werkzeug ein, mit dem Planer, Architekten, Fachpartner und Endanwender die kabellosen elektronischen Türkomponenten des Unternehmens individuell konfigurieren und an unterschiedlichen Türen visualisieren können.
Bei den Türkomponenten können die Nutzer aus dem vielseitigen Portfolio von SALTO wählen. So lassen sich insbesondere die Langschildbeschläge XS4 One und XS4 Original, der Kurzbeschlag XS4 Mini sowie das Design-Schloss AElement konfigurieren. Dabei können Oberflächen, Leserfarben, Türdrücker sowie bestimmte technische Merkmale, wie „Bitte nicht stören“-Funktion oder mechanische Schließung, definiert werden. Zugleich stehen mehrere Türstandards, -stile und -farben zur Wahl. Das Ergebnis lässt sich aus unterschiedlichen Winkeln betrachten und als PDF herunterladen. My Lock ist intuitiv zu bedienen und ermöglicht dadurch, eine Konfiguration mit wenigen Klicks fertigzustellen.
Mit My Lock erhalten Nutzer einen ersten Eindruck, wie das Zusammenspiel der SALTO Türkomponenten mit ihren Türen wirkt, und sie können ggf. sofort ihre Auswahl anpassen. Auf diese Weise können Planer und Anwender verschiedene elektronische Beschläge, Oberflächen, technische Ausstattungen und Türdrücker miteinander vergleichen und eine fundierte Vorauswahl treffen. Auf Basis der individuellen Konfiguration lassen sich in Beratungsgesprächen unkompliziert und schnell die Umsetzung sowie weitere Optionen für die maßgeschneiderte SALTO Zutrittslösung besprechen.

 © ALVARA Cash Management Group AG

Nylonproduzent wird zu einem der wichtigsten Player auf dem Markt der Bargeldbearbeitung

Chinesisches Unternehmen Julong präsentiert zu den 7. ALVARA INNOVATIONSTAGEN

1989 wurde das Unternehmen Gongye Nielong mit circa 20 Mitarbeitern mit Fokus auf Nylonproduktion gegründet. Sechs Jahre später baute man die erste automatische Bündelungsmaschine. 1998 firmierte die Firma als Anshan Julong und entwickelte die erste automatische Umreifungsmaschine (für 10 Bündel).
Seit 2013 ist Julong Europe GmbH als hundertprozentige Tochterfirma auf dem europäischen Markt aktiv und bereits im Folgejahr bestehen alle Banknotensortiermaschinen aus China den EZB-Test der Deutschen Bundesbank. Heute gehört das Unternehmen zu einem der wichtigsten Player in der Bargeldbearbeitung.
Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA Cash Management Group AG, freut sich, das chinesische Unternehmen mit Dr. Frank Feng mit im Boot der 7. ALVARA INNOVATIONSTAGE in Leipzig zu haben: „Wir sind auf neue Impulse aus China zur Bargeldlogistik gespannt und auf den Input für unsere europäischen Prozesse.“

Dr. Feng begleitet seit 2001 die Position des Marketing Direktors (CMO) der Julong Co. Ltd. und ist seit 2010 Leiter des „National Financial Security and System Engineer Research Center“, welches erheblich an der Entwicklung chinesischer Standards zur Banknotenvalidierung und
-sortierung, Systemen zum Management des Bargeldumlaufs, Fernüberwachung von Geldtransportfahrzeugen und der Sicherheit und dem Management von mobilen Bezahlverfahren beteiligt ist.

Persönlich war Dr. Feng an der Entwicklung einiger Schlüsselprojekte wie dem Entwurf und der Umsetzung von Tresorautomatisierung und der Automatisierung der Bargeldbearbeitung und des Geldkreislaufs beteiligt.

Holger Kierstein (li) und der neue Vorsitzende Stefan Rauschen (re) Foto: © BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT

Rauschen und Kierstein stehen Fachausschuss Technik vor

Die Mitglieder des Fachausschusses Technik im BDSW haben auf ihrer Sitzung am 4. September 2017, Stefan Rauschen, Geschäftsführer der Wach- und Schließgesellschaft mbH & Co. KG, einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls einstimmig wurde Holger Kierstein, Geschäftsführer der FSO Fernwirk Sicherheitssysteme Oldenburg GmbH, erneut in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Rauschen und Kierstein bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen sich auf die gemeinsame Arbeit.
Der ursprüngliche Arbeitskreis Technik wurde 1996, aufgrund der zunehmenden Spezialisierung und Bedeutung der Sicherheitstechnik, in einen Fachausschuss umgewandelt. Seit nun mehr 21 Jahren berät dieser Fachausschuss Technik so zum einen das BDSW-Präsidium über fachlich relevante Entwicklungen und zum anderen informiert er die 984 Mitgliedsunternehmen des BDSW. Seit November 2010 standen Wolfgang Wüst und Holger Kierstein dem Fachausschuss mit Rat und Tat vor. Nach dem Rückzug Wüsts aus der Verbands- und Unternehmertätigkeit übernimmt nun Stefan Rauschen den Vorsitz. 

„Im Namen des BDSW Präsidiums, des Vorstandes und der Geschäftsführung bedanke ich mich recht herzlich bei Wolfgang Wüst für seine Arbeit im Fachausschuss Technik“, so BDSW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Wüst habe sich in der Lobbyarbeit des Fachausschuss Technik im BDSW bzw. vorher BDWS lange engagiert und vieles vorangetrieben. Er habe immer dafür gesorgt, dass sich der Verband intensiv an der Normungsarbeit beteiligt. Zunächst gegenüber dem VdS und dann auf europäischer Ebene, als das Vorhaben der DIN EN 50518 in Angriff genommen wurde. Ein Höhepunkt seiner Vorstandstätigkeit im Fachausschuss war die Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Karlsruhe. 

 Access control Foto: © primion Technology AG

Zutrittskontrolle für alle Erfordernisse

Vom einfachen Schließsystem bis zur komplexen Hochsicherheitslösung: Die Software prime WebAccess erfüllt alle Anforderungen.
prime WebAccess sorgt für den sicheren Ausschluss nicht berechtigter Personen und die übersichtliche Steuerung aller Abläufe im Zutrittsmanagement, u.a. durch Schnittstellen zur Zeiterfassung, zur Gefahrenmeldetechnik und durch die integrierte Videotechnik. Weitere Features sind z.B. die PIN- oder Tür-Code Steuerung, der Employee Self Service (ESS) im Web über Browser, eine Bereichswechselkontrolle (Global AntiPassback) sowie die Zutrittswiederholsperre (Timed AntiPassback) und der Bedrohungscode.

Zahlreiche Schnittstellen zur Integration in die Zeiterfassung, in das Sicherheitsmanagement und in die Besucherverwaltung stehen zur Verfügung für:

  • die zeitliche und räumliche Zuordnung von Leistungsmerkmalen
  • die Möglichkeit zur flexiblen und schnellen Änderung von Berechtigungen
  • den zuverlässigen Ausschluss nicht berechtigter Personen
  • Meldungen von Manipulationsversuchen
  • die Dokumentation aller relevanten Ereignisse
  • ein benutzerfreundliches Besucher-Management

Integration zum Sicherheitsmanagement psm2200
Der Sicherheitsleitstand psm2200 ermöglicht die einheitliche Überwachung und den Betrieb unterschiedlicher Systeme wie z.B. Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Einbruchmeldeanlagen, Brandmeldesysteme, Fluchttüranlagen in einem einzigen Gesamtsystem. Geräte unterschiedlicher Hersteller aus verschiedenen Gewerken werden angebunden und manuell oder automatisch über eine einheitliche Funktionsoberfläche gesteuert. 

Integration zur Besucherverwaltung
Mit der Software prime Visit wird der zeitlich limitierte Zugang zu einem definierten Bereich zuverlässig überwacht. Die Aktivitäten während des Aufenthalts des Besuchers sind jederzeit nachvollziehbar bei gleichzeitiger Einhaltung interner oder gesetzlicher Vorschriften.

Integration zur Zeiterfassung
Durch die Verwendung einer gemeinsamen Datenbank kann eine vorhandene Zutrittskontrolle durch die Zeiterfassungssoftware prime WebTime oder eine vorhandene Zeiterfassung durch die Zutrittskontrollsoftware prime WebAccess erweitert werden. Personalstammdaten und Peripherie müssen nicht neu erfasst werden. Bei integrierten Zeiterfassungs- oder Zutrittskontrollsystemen genügt die einmalige Eingabe des Personaldatensatzes.