Neues Gremium bei KÖTTER

Hochrangige Mitglieder im Sicherheitsbeirat

Seit fast zwei Jahrzehnten forciert der Sicherheitsbeirat von KÖTTER Security den Dialog zwischen öffentlicher Hand und Sicherheitswirtschaft, ist Motor für Kooperationsmöglichkeiten von Behörden und Dienstleistern und setzt sich für hohe Qualitäts- und Ausbildungsstandards in der Sicherheitsbranche ein. Jetzt hat sich der Expertenkreis neu konstituiert und Ver­stär­kung durch Wolfgang Bosbach, Fritz Rudolf Körper und Wolfgang Waschulewski erhalten. Komplettiert wird das Gremium durch Hans-Helmut Janiesch, der bereits seit 2009 im Sicher­heits­beirat vertreten ist.
„Diese hochkarätigen Experten aus Innenpolitik, Sicher­heitswirtschaft und Polizeibehörden werden mit ihrem Erfahrungsschatz und ihrem gebündelten Know-how entscheidende Impulse für die Weiter­ent­wick­lung der Sicherheitswirtschaft geben“, ist Friedrich P. Kötter, u. a. Verwal­tungsrat der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düssel­dorf, überzeugt. Im Fokus steht die von der großen Koalition ­geplante Schaffung einer eigenständigen Gesetz­gebung für das Sicher­heits­gewer­be. „Das ist eine große Chance für unsere Branche, für die sich unser Familienunternehmen ge­mein­sam mit dem Bundesverband seit Langem engagiert und die wir ange­sichts des neuen Rückenwindes durch die Bundes­regie­rung jetzt umso mehr aktiv mit­ge­stalten wollen“, betont Friedrich P. Kötter. Dabei sind gerade spezial­gesetz­liche Regelungen – ins­besondere für den Schutz kritischer Infrastrukturen (z. B. Versorgung­sein­rich­tun­gen, Ver­an­stal­tungen und ÖPV) − geeignete Instrumente, um die Position der privaten Anbieter als wichtige Fak­toren der inneren Sicherheit weiter voranzubringen. „Zumal Spezialgesetzgebungen gleich­zei­tig die notwendigen Anforderungen an die Dienstleister fixieren und damit hohe Qualitäts- und Aus­bildungsstandards über die gesamte Branche hinweg verankern, ohne die es nicht geht“, erläutert der Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft.     
 

Die Mitglieder des KÖTTER Sicherheitsbeirates

Wolfgang Bosbach Foto: © Manfred Esser, CDU Rheinisch-Bergischer KreisWolfgang Bosbach: Der 65-Jährige gehörte mehr als 20 Jahre dem Deut­schen Bun­des­tag an und fungierte u. a. von 2009 bis 2015 als Vor­sit­zen­der des Innen­aus­schusses. „Ich bin stolz darauf, dass unser Familienunternehmen mit Wolfgang Bosbach einen der an­er­kanntesten Innenexperten in Deutschland gewinnen konnte“, unterstreicht Friedrich P. Kötter. „Ich bin überzeugt, dass er als politischer Querdenker wichtige Impulse gerade für die verstärkte Kooperation von Staat und Privat setzen wird, um so wichtige Chancen beispielsweise mit Blick auf die dringend erforderliche Entlastung der Polizei zu nutzen.“

 

 

Fritz Rudolf Körper Foto: © KÖTTER ServicesFritz Rudolf Körper: Der 63-Jährige war über zwei Jahrzehnte Bundestags-Mitglied. Als Par­la­mentarischer Staatssekretär von Bundesinnenminister Otto Schily prägte er zwischen 1998 und 2005 die Innen­poli­tik unter Bundeskanzler Gerhard Schröder. Anschlie­ßend war er stell­ver­tre­tender Vorsitzen­der der SPD-Bundes­tags­frak­tion (2005-2009) und unter anderem Mit­glied im Verteidigungs­aus­schuss und Parlamen­ta­ri­schen Kontroll­gre­mium (2009-2013). „Mit Fritz Rudolf Körper haben wir einen der ver­sier­testen Innen­poli­ti­ker Deutsch­lands in un­seren Reihen, der eng mit dem Parlaments­betrieb vertraut ist“, so Friedrich P. Kötter.
Hans-Helmut Janiesch Foto: © KÖTTER ServicesHans-Helmut Janiesch: Der Leitende Polizeidirektor/Kriminaldirektor i.R. gehört bereits seit 2009 dem KÖTTER Sicher­heits­beirat an und war in seiner Funktion als Ab­teilungsleiter Gefahren­ab­wehr und Straf­ver­folgung des Polizei­prä­si­diums Essen (1998 bis 2007) zuvor maßgeblich an der Initiierung der Sicher­heits­part­ner­schaft Essen (heute Sicher­heits­part­ner­schaft Ruhr) beteiligt, in der u. a. Polizei und KÖTTER Se­curity vertreten sind.
 
 

 

 

 
 
Wolfgang Waschulewski Foto: © KÖTTER ServicesWolfgang Waschulewski: Der langjährige Geschäftsführer in der KÖTTER Unterneh­mensgruppe und heutige Ehren­prä­si­dent des Bundes­verbandes der Sicher­heits­wirtschaft (BDSW) hat durch seine vielfältigen Mana­gement-Auf­gaben in der Branche und seine BDSW-Führungsfunktionen die Professionalisierung des Sicherheitsgewerbes ent­schei­dend vorangebracht und es als aner­kannte Säule für die innere Sicherheit etabliert.

 

Unterstützung der eigenen Führungsstäbe bei Ausbildung und neuen Projekten
Das Know-how des KÖTTER Sicherheitsbeirates zahlt sich seit vielen Jahren auch im eigenen Hause aus. Die Mitglieder stehen den Füh­rungs­stäben von KÖTTER Security speziell bei der Koope­ra­tion mit der öffentlichen Hand sowie der Konzipierung und Umsetzung neuer Projekte im Bereich der kritischen Infrastrukturen beratend zur Seite. Zudem wirken sie an der Er­stel­lung, Aktua­li­sie­rung und Umsetzung von Aus- und Weiter­bil­dungsmaßnahmen innerhalb der eigenen Aka­de­mie mit.

 

 Blick ins Plenum der Mitglieder anlässlich der Techniktagung Foto: © BDSW

BDSW Techniktagung 2018

Techniktrends und Optimierung

In diesem Jahr stand die Techniktagung des BDSW unter dem Motto „Techniktrends und Optimierung“. Erstmals fand die zweitägige Fachkonferenz unter der Leitung des neuen Vorsitzenden des Fachausschusses Technik, Stefan Rauschen, statt. „Wir haben in diesem Jahr wieder sehr interessante Einblicke in die neuesten Entwicklungen bekommen. Zudem konnten wir einen Ausblick auf das, was uns im Bereich der Sicherheitstechnik und dem Umgang damit erwartet, erhalten“, so Stefan Rauschen.
Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Holger Kierstein, eröffnete Rauschen die Veranstaltung mit Fachvorträgen aus unterschiedlichen Themen. Neben den vorgestellten technischen Entwicklungen, wie Sicherheitsnebel, eine Sicherheits-App, Universalschnittstellen, Drohnen und mobilen Freilandüberwachung sowie dem Modell der europäischen Alarmempfangsstelle wurden auch die damit verbundenen Veränderungen - bis hin zur integrierten Sicherheit als ganzheitliches Konzept aus einer Hand- vorgestellt. Auch unterschiedliche Aspekte der Schadensverhütung und Prozessoptimierung wurden erläutert.

 

BDSW: Entzug der Ausbildereignung

Nach dem Berufsbildungsbericht der Bundesregierung werden 50,6 % Prozent aller Ausbildungsverträge vorzeitig beendet.
Das ist der höchste Wert bei Ausbildungsabbrüchen in Deutschland. „Die hohe Abbrecherquote hat uns leider nicht überrascht.
Dazu tragen vor allem viele kleine Unternehmen bei, die ihre Auszubildenden regelrecht ausbeuten“, so BDSW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Die Industrie- und Handelskammern seien nun gefordert und müssten den „schwarzen Schafen“ unverzüglich die Ausbildereignung entziehen. Es könne nicht angehen, dass eine ganze Branche darunter leide, weil die Kammern ihrer Verantwortung nicht nachkämen.
„Die Auszubildenden sind die Zukunft der Sicherheitswirtschaft“, so Olschok. Deshalb vergebe der BDSW seit vielen Jahren seinen Ausbildungspreis an Unternehmen, die sich in besonderer Weise für das Thema und ihre Auszubildenden einsetzen. Und dazu gehöre auch eine realistische Quote zwischen Beschäftigten und Auszubildenden. „Wenn ein 10-Mann-Sicherheitsunternehmen genauso viele Auszubildenden hat, kann keine seriöse Ausbildung stattfinden“, so Olschok abschließend.

Die Ausbildungsbetriebe der KÖTTER Unternehmensgruppe bieten zum neuen Ausbildungsjahr bundesweit über 120 Ausbildungsplätze © KÖTTER Services

KÖTTER Unternehmensgruppe zieht Positiv-Bilanz

Über 90 % der Ausbildungen werden erfolgreich zu Ende geführt 

Im Kontext der aktuellen Berichterstattung um hohe Abbrecherquoten bei Auszubildenden präsentiert die bundesweit tätige Dienstleistungsgruppe KÖTTER Ser­vices eine erfreuliche Bilanz. In den zurückliegenden drei Jahren haben im Schnitt neun von zehn Nach­wuchs­kräf­ten (91 %) ihre Ausbildung bei dem Familien­unter­nehmen erfolg­reich been­det. Die Übernahme­quote in den aktuell neun Aus­bil­dungsberufen liegt bei über 80 Prozent. Zum Vergleich: Gemäß Berufsbildungsbericht 2018 wird in Deutschland mehr als jede vierte Ausbildung abgebrochen.
„Diese positiven Zahlen sind eine klare Bestätigung für unsere nachhaltige Ausbildungs- und Per­sonalentwicklungsstrategie“, unterstreicht Volker Hofmann, Prokurist und Leiter Personalwesen der zur KÖTTER Unternehmensgruppe gehörenden KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungs­dienst­leistungen. „Denn gerade für uns als Personaldienstleister ist die Gewinnung von künftigen Fach- und Führungskräften das A und O, weshalb wir nicht erst seit der öffentlichen Debatte um den Arbeits- und Fach­kräfte­mangel erhebliche Investitionen vornehmen.“
Mit Blick auf die aktive Ausbildung steht dabei u. a. Folgendes im Fokus: Intensive Be­treu­ung der Nachwuchs­kräfte vom Einstieg bis zur erfolgreichen Vorbereitung auf die Prüfung, aus­schließ­lich Aufgaben und Arbeitszeiten gemäß Ausbildungsverordnung, ausbildungsübliche Vergütungen so­wie eine offene Kommunikationskultur, bei der auch eventuelle Probleme offen an­gesprochen und gemeinsam gelöst werden. Aspekte somit, die gemäß Berufsbildungsbericht häufig in Unter­neh­men nicht gegeben und somit wesentlicher Grund für die bundesweit hohen Abbrecherquoten seien. „Ich bin daher stolz darauf, dass wir als gutes Beispiel vorangehen“, sagt Hofmann weiter.
Dies zahlt sich auch bei den angehenden Sicherheitsfachkräften aus, bei denen die Abbrecher­quote branchenweit in Deutschland mit über 50 Prozent besonders hoch liegt. „Auch wir ver­zeich­nen hier im Vergleich insbesondere zu den kaufmännischen Berufen niedrigere Erfolgsquoten“, erläutert Hof­mann. „Mit durchschnittlich 10−15 Prozent vorzeitiger Ausbildungs-Beendigungen im Beruf Fachkraft für Schutz und Sicherheit stehen wir im Bundes­ver­gleich aber ebenfalls gut dar. Zumal es vielfältige Ursachen für einen vorzeitigen Abbruch gibt, die häufig im rein persön­lichen Bereich liegen, wie Wohnortwechsel, familiäre Gründe etc. Maximal fünf Prozent beenden die Ausbildung vorzeitig, weil es ihnen nicht gefällt oder sie nicht geeignet sind.“

 

Vielfältiges Ausbildungsangebot reicht von
kaufmännischen Berufen bis zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Insgesamt beschäftigen die Ausbildungsbetriebe der KÖTTER Unternehmensgruppe bundesweit zurzeit mehr als 160 Auszubildende. Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2018/2019 in diesem Som­mer stellt der Sicherheits-, Reini­gungs- und Personaldienstleister über 120 neue Ausbildungs­plät­ze in den folgenden Berufen zur Verfügung, davon allein mehr als 40 im Rhein-Ruhr-Raum: Kauf­mann/-frau für Büromanagement, Fachkraft für Schutz und Sicherheit (m/w), Personal­dienst­leis­tungs­kauf­mann/-frau, Gebäudereiniger/-in, IT-System­elektroniker/-in so­wie Elektro­ni­ker/-in für In­formations- und Kommu­nikationstechnik.

Auszubildende sind die Zukunft 

Die Wuppertaler Wach- und Schließ-Gesellschaft (WSG) schützt und sichert seit 1902 Leib und Leben sowie Güter ihrer Auftraggeber. Das traditionsreiche Wuppertaler Unternehmen beschäftigt mehrere hundert Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen.
Bernd Herkströter geschäftsführender Gesellschafter der WSG Foto: © WSG Wuppertal„Für mich steht fest, dass die Ausbildungsqualität unserer Mitarbeiter das höchste Gut unseres Unternehmens ist“, betont Bernd Herkströter, geschäftsführender Gesellschafter der WSG. „Daher schockiert mich die medial prominent dargestellt hohe Quote von Abbrechern bei der Berufsausbildung in unserem Gewerbe. Als Mittelständler und aus Sicht eines Ausbildungsbetriebes weiß ich, wie schwierig es ist, Auszubildende für unser Gewerbe zu gewinnen.“ Es sei skrupellos, auf dem Rücken der mehr oder weniger schutzbefohlenen Auszubildenden, Preise zu gestalten. „Und dennoch passiert genau das. Hier müssen die Zuständigen dringend intensiver Prüfen und drakonische Maßnahmen ergreifen“, so Herkströter weiter. 
Die Wuppertaler Wach- und Schließgesellschaft stelle jährlich bis zu sechs Auszubildende in den Ausbildungsberufen Fachkraft- und Servicekraft für Schutz und Sicherheit ein. „Auch hier stellen der eine oder die andere im Laufe der Zeit fest, nicht die richtige Wahl getroffen oder nicht geeignet zu sein. Insgesamt können wir aber viele unsere Auszubildenden halten“, betont Herkströter. Der erfahrene Geschäftsführer der Wuppertaler Wach- und Schließ-Gesellschaft ist sich zudem sicher, dass die Inhalte der Ausbildung zu einer deutlich höherwertigen Dienstleistungserfüllung führen. „Jedoch“, so Bernd Herkströter, „ist der Markt nur bedingt gewillt, die höherwertige Qualität zu bezahlen.“ 
Für Herkströter steht dennoch fest, dass den kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Sicherheitsakteure nur mit entsprechender Ausbildungsqualität begegnet werden kann. „Daher arbeiten wir auch eng mit den Behörden zusammen, um den Ausbildungsbedarf zeitnah zu erkennen und steuernd eingreifen zu können. Hierbei kommt unserem langjährigen und ehrenamtlichen Engagement im einzigen Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband der privaten Sicherheitswirtschaft in Deutschland, dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft, eine wichtige Rolle zu“, so der geschäftsführende Gesellschafter der Wuppertaler Wach- und Schließ-Gesellschaft abschließend.

 Hertha Rossig-Stamm ist die 5.000ste Kursteilnehmerin der muTiger Stiftung, v.l.n.r: Kursleiter Wolfgang Danzer, Hertha Rossig-Stamm, Johannes Bachteler, Vorstand der muTiger-Stiftung, Kursleiter Ernst Nieland Foto: © „muTiger-Stiftung“

5.000 Kursteilnehmer lern(t)en Zivilcourage

Stiftung für Zivilcourage ist seit 2011 in NRW aktiv

Die muTiger-Stiftung für mehr Zivilcourage hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bürgerinnen und Bürger zu stärken und sie zu ermutigen, im Alltag Zivilcourage zu übernehmen. In vierstündigen Kursen lernen die Teilnehmer, wie man sich in brenzligen Situationen richtig verhält und helfen kann, ohne dabei die eigene Gesundheit in Gefahr zu bringen. Die vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und der KÖTTER Unternehmensgruppe ins Leben gerufene Stiftung konnte jetzt den 5.000 Teilnehmer in einem Kurs in Wattenscheid begrüßen.
„Seit ich nicht mehr berufstätig bin, bin ich oft alleine unterwegs. Da erhoffe ich mir von diesem Kurs Tipps und Hinweise wie ich mich richtig verhalten und auch, sofern notwendig, richtig helfen kann“ so beschreibt Hertha Rossig-Stamm ihre Motivation, an dem Kurs der ev. Erwachsenenbildung in Wattenscheid teilzunehmen. Sie wurde vom Vorstand der muTiger-Stiftung, Johannes Bachteler, mit einer überdimensionalen muTiger-Karte geehrt. „Wir sind stolz, in den vergangenen Jahren steigende Teilnehmer- und Kurszahlen erreicht zu haben. Der 5.000ste Teilnehmer ist eine deutliche Bestätigung, dass unsere Kurse gut ankommen und für die Teilnehmer Sinn stiften. Wir würden uns freuen, wenn wir noch mehr Menschen, Arbeitgeber, Schulen oder Institutionen mit unserem Angebot erreichen würden.“ kommentiert Bachteler.
Die von Gelsenkirchen aus agierende muTiger-Stiftung konnte in den vergangenen Jahren stetig steigende Kurs- und Teilnehmerzahlen verzeichnen. So wurden im Jahr 2016 in 71 zertifizierten Kursen 1.124 Teilnehmerinnen und Teilnehmer geschult, im Jahr 2017 waren es bereits 1.460 sogenannte muTiger, die in 94 Kursen ausgebildet wurden. Für das laufende Jahr plant die Stiftung eine weitere Steigerung auf über 1.500 neue muTiger. Die Kurse sind für die Teilnehmer immer kostenlos und werden gemeinsam mit Bildungsträgern, Unternehmen oder öffentlichen Institutionen organisiert und durch Spenden finanziert.
Insgesamt arbeiten 18 Kursleiterinnen und Kursleiter bei der Stiftung ehrenamtlich mit. Jeweils zwei von ihnen vermitteln den Interessierten in den vier Stunden dauernden Kursen wichtige Verhaltenshinweisen und Grundregeln, um „richtig“ helfen zu können, ohne sich selbst oder die Gesundheit in Gefahr zu bringen. Den größten Teil der Kurse nehmen Rollenspiele ein, durch die die theoretischen Grundlagen praxis- und lebensnah verinnerlicht werden. Die Kurse werden durch rechtliche Grundlagen zur Hilfeleistung und Notwehr sowie durch einfache Griffe abgerundet, mit deren Hilfe man sich aus Notsituationen lösen kann.
  
 Weitere Informationen zur Stiftung: www.mutiger.de

 Friedrich P. Kötter (Mitte) im Dialog mit Jugendlichen Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen

Dialog mit der Jugend

Zum 10. Mal bei KÖTTER Services

Was passiert, wenn Alarmanlagen einen Einbruch melden? Worauf kommt es bei der Kontrolle von Flugpassagieren und deren Handgepäck an? Welche fatalen Folgen kann der Brand eines einfachen Büro-Papierkorbes haben? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen erhielten mehr als 60 Oberstufenschüler aus Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Hagen, die im Rahmen der Wirtschaftsreihe „Dialog mit der Jugend“ des Initiativkreises Ruhr (IR) bei dem Essener Familienunternehmen Station machten.
In der Gesprächsreihe „Dialog mit der Jugend“ treffen Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Ruhrgebietsschulen die Top-Manager der Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises Ruhr – zum persönlichen Gespräch auf Augenhöhe. Zum mittlerweile 10. Mal nahm auch die KÖTTER Unternehmensgruppe an dieser Reihe teil. Mehr als vier Stunden nahm sich Friedrich P. Kötter am gestrigen Donnerstag Zeit, um mit den Schülerinnen und Schülern in den Dialog zu gehen, zahlreiche Fragen zu beantworten und Einblicke in den Arbeitsalltag des Essener Familienunternehmens zu geben.
Live-Erlebnis an den Praxisstationen
Neben dem persönlichen Dialog mit dem Unternehmenslenker stand der Besuch von drei Praxisstationen im Fokus des gesamten Nachmittages. Dabei besuchten die Schüler die im Januar dieses Jahres neu eröffnete Notruf- und Serviceleitstelle (NSL), eine der modernsten und sichersten ihrer Art in ganz Europa, lernten Näheres über die Schulungsangebote der unternehmenseigenen An den Praxisstationen stand u. a. das Thema Brandschutz im Fokus Foto: © KÖTTER GmbH & Co. KG VerwaltungsdienstleistungenAkademie im Bereich Brandschutz kennen und erhielten Einblick in die Arbeit von Luftsicherheitsassistenten, die für die Passagier- und Gepäckkontrolle an deutschen Flughäfen verantwortlich sind.
Für das im Sommer beginnende Ausbildungsjahr werden mehr als 110 Ausbildungs-plätze zur Verfügung gestellt
Da für zahlreiche Schüler in Kürze der „Ernst des Lebens“ beginnt, standen die angebotenen Ausbildungsberufe der Unternehmensgruppe im Fokus des anschließenden Come-Together. Hier erfuhren sie von Personalverantwortlichen, aber auch von aktuellen Azubis, alles über die neun unterschiedlichen Berufe, in denen das Familienunternehmen bundesweit bereits mehr als 160 Azubis ausbildet. Mit Beginn des Ausbildungsjahrgangs 2018/2019 in diesem Sommer sucht der Sicherheits-, Reinigungs- und Personaldienstleister im Übrigen noch etwa 110 neue Auszubildende – und zwar in den folgenden Berufen: Kaufmann/-frau für Büromanagement, Fachkraft für Schutz und Sicherheit (m/w), Personaldienstleistungskaufmann/-frau, Kfz-Mechatroniker/-in, Gebäudereiniger/-in, IT-Systemelektroniker/-in, Elektroniker/-in für Informations- und Kommuni-kationstechnik, Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung sowie Fachinformatiker/-in für Systemintegration.
Bewerbungen werden gerne noch entgegengenommen. Interessierte können sich zudem im Internet auf www.koetter.de/ausbildung informieren.

DDoS-Angriff kann Unternehmen Millionen kosten

Kaspersky Lab verzeichnet starken Anstieg der Schadenshöhe gegenüber Vorjahr

Die Kosten von Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS-Attacken) für Unternehmen steigen erheblich an. Pro Angriff auf kleine und mittlere Unternehmen belaufen sich die Kosten inzwischen auf 123.000 US-Dollar, bei Großunternehmen beträgt der finanzielle Schaden im Schnitt sogar 2,3 Millionen US-Dollar. Dennoch verwendet nur rund jedes fünfte Unternehmen eine spezielle Sicherheitslösung gegen DDoS-Attacken. Das geht aus einer aktuellen Kaspersky-Studie [1] hervor.

Tatsächlich sind die Kosten während und in der Folge von DDoS-Attacken auf Unternehmen zum Zeitpunkt der Befragung (April 2017) gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen einzelnen Angriff oder einen Teil einer größeren Angriffswelle handelt. Die Kosten eines Angriffs sind bei mittelständischen Unternehmen um 16 Prozent und bei Großunternehmen sogar um 44 Prozent gestiegen. Hinzu kommen nicht quantifizierbare Schäden durch einen möglichen Reputationsverlust. Damit verursachen DDoS-Attacken Schäden in einer Höhe, die für Unternehmen existenzgefährdend werden kann.

Die befragten Unternehmen sehen den Löwenanteil der Kosten in unterschiedlichen Bereichen. Für 33 Prozent sind Angriffsabwehr und Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs besonders teuer, für 25 Prozent dagegen die Investitionen in ein System für den Offline-Betrieb oder ein Backup. 23 Prozent der befragten Unternehmen klagen außerdem über direkte Umsatzverluste und Geschäftseinbrüche in Folge eines DDoS-Angriffs, und 22 Prozent sagen, der Angriff habe ihrem Image bei Kunden und Partnern geschadet.

Kaspersky Lab: Schutz vor DDoS-Attacken

Trotz der hohen finanziellen Risiken verfügen nur 19 Prozent der Unternehmen über eine spezielle Sicherheitslösung gegen DDoS-Attacken. Als Grund für fehlende Lösungen nennen 20 Prozent die Kosten, die durch die Risiken nicht aufgewogen würden. Allerdings sind die Kosten für solche Lösungen gemessen an den drastischen

Kosten vergleichsweise eher gering. Geeignete Lösungen kosten kleine und mittelständische Unternehmen 15.000 Dollar jährlich, Großunternehmen etwa 50.000 Dollar.

„DDoS-Attacken – egal ob einzelner Angriff oder Teil einer Angriffswelle – können eine Organisation Tausende, wenn nicht gar Millionen kosten. Reputationsschäden und dadurch verlorene Kunden und Partner sind hier nicht einmal mit eingerechnet“, so Kirill Ilganaev, Head of Kaspersky DDoS Protection bei Kaspersky Lab. „Daher ist es ratsam, im Voraus in Schutzmaßnahmen zu investieren. Dabei ist es wichtig, eine zuverlässige und spezialisierte Sicherheitslösung zu wählen, die auf Cybersicherheitsexpertise basiert und auf hochentwickelte DDoS-Attacken zugeschnitten sind, denn diese werden weiter zunehmen.“

Ungeachtet der Herkunft eines Angriffs können sich Unternehmen gegen DDoS-Attacken mit Kaspersky DDoS Protection [2] wappnen. Die umfassende, integrierte Lösung schützt vor hochkomplexen und groß angelegten DDoS-Angriffen.

 DDoS-Trends: Attacken in Q4 2017

Der aktuelle Quartalsreport von Kaspersky Lab zu DDoS-Attacken [3] zeigt,

  • dass DDoS-Botnetz-Betreiber ihre Netzwerke für das Schürfen von Bitcoins, den Versand von Spam und politisch motivierter Sabotage nutzen;
  • dass 71 Prozent der Botnetze, über die DDoS-Attacken gefahren werden, auf Linux basieren;
  • dass die längste DDoS-Attacke 146 Stunden andauerte;
  • dass es einen sprunghaften Anstieg von versuchten Infektionen für ein Botznetz im Vorfeld zum Black Friday and Cyber Monday gab.

Informationen zu DDoS-Attacken im vierten Quartal 2017 sind verfügbar unter https://securelist.com/ddos-attacks-in-q4-2017/83729/

Mehr Informationen zu Kaspersky DDoS Protection sind verfügbar unter https://www.kaspersky.de/small-to-medium-business-security/ddos-protection

 
 [1] Die Studie IT Security Risks wird jährlich von Kaspersky Lab zusammen mit B2B International durchgeführt. 2017 wurden über 5.200 Entscheider aus kleinen (unter 50 Mitarbeiter), mittleren (50 bis 999 Mitarbeiter) und Großunternehmen (ab 1000 Mitarbeiter) in 29 Ländern zu IT-Sicherheitsthemen und Cybersicherheitsvorfällen befragt.

[2] https://www.kaspersky.de/small-to-medium-business-security/ddos-protection

[3] https://securelist.com/ddos-attacks-in-q4-2017/83729

 

 

 

 

 

 


 

pylocx Transportbehälter Foto: © Lock Your World GmbH & Co. KG Transportbehälter mit
digitalisiertem Zugriff

Gesicherte Transportketten für sensible Komponenten der kritischen Infrastruktur

Zu systematisierten Transportstandards zählen unter anderem produktspezifische Anforderungen an die Temperaturführung, die Hygiene oder ein Notfallmanagement. Doch betrachtet man die Verschlusselemente, so finden sich häufig lediglich Kunststoffplomben an den Frachtbehältnissen statt physischer Sicherheit.
Die Globalisierung der Märkte und die beschlossene Digitalisierungswende erfordern passgenaue intelligente Logistik-Lösungen. Dies betrifft auch das Transportwesen, wenn es um die Versendung sensibler Komponenten geht.
Das hessisches Unternehmen Lock Your World hat eine elektronische Sicherungstechnik entwickelt, die es erlaubt, zentrales Zutritts- bzw. Zugriffsmanagement mit physischer Sicherheit zu realisieren. Das System heißt pylocx und ist ein wartungsfreies Schließsystem für die kritische Infrastruktur mit zentraler Datenverwaltung zur Generierung von Einmal-Codes. Was hat das mit Logistik zu tun? Dazu muss man sich die Prozesse anschauen.
 
Der pyKey, Öffnungsmedium und Stromlieferant
Jeder Anwender erhält sein persönliches Öffnungsmedium, eine mobile Tastatur, genannt pyKey. Damit kann er pylocx Schließsysteme öffnen. Zur Schaffung physischer Sicherheit stehen unterschiedliche pylocx Produkte zur Verfügung. Zum Beispiel für Türen, Tore, Fahrzeuge oder Behältnisse wie z. B. Paletten-Einhausungen oder Transportkoffer, -boxen und Trolleys. Das Besondere an pylocx: die Schließkomponenten benötigen weder Stromversorgung noch Batterien und sind bis minus 40°C und plus 65°C funktionssicher. Den notwendigen Strom zur Öffnung der elektronischen pylocx Schlösser liefert der pyKey während des Öffnungsvorgangs.
 
Eindeutige Haftung durch Einmal-Codes zur Öffnung
Allerdings muss der Anwender zur Öffnung eines Behältnisses mit sensiblen Komponenten einen gültigen Einmal-Code verwenden. Diesen erhält er zusammen mit seinem Auftrag unter anderem auf sein Smartphone gesendet.
Die Einmal-Codes werden automatisiert in einer Datenbank erstellt. Diese kommuniziert mit dem Auftrags-, Ticket- oder Tourenplanungssystem des Logistik-Unternehmens. Dies realisiert eine zentrale Verarbeitung und flexible Haftungsübergabe. Zentral ist revisionssicher dokumentiert, wer Öffnungen vorgenommen hat. Im Schloss selbst sind zudem 3.000 Ereignisse protokolliert. Der pyKey ermöglicht eine flexible Nutzung, völlig ortsungebunden. Der Anwender erhält dann die Möglichkeit zur Öffnung, auch ad hoc, wenn die Prozesse es notwendig machen.
 
Logistische Vorteile und digitale Prozesse
Dies bietet enorme logistische Vorteile, ist das Tool für termingerechte und digitalisierte Tourenplanung. Die Unabhängigkeit von Stromzufuhr ist zudem ein Garant für die konsequente Einhaltung des festgelegten Sicherheitsprozesses. Das pylocx Schloss funktioniert auch bei Stromausfällen einwandfrei und Wartungen entfallen. Es hat weder Batterien noch ist es an das Internet oder Funksysteme angeschlossen. Es ist gegen Angriffe per Funk oder aus dem Netz immun. Die Schließkomponenten sind offline, absolut autark und Vandalismussicher.
Kein Wunder, dass die Herstellerin Lock Your World mit ihrem pylocx System in der kritischen Infrastruktur seit Jahren vertreten ist, mehrfach ausgezeichnet wurde und zur Innovationselite des Deutschen Mittelstands zählt.
 
Ansicht der neuen Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) von KÖTTER Security in Essen. © KÖTTER Services

 

KÖTTER meldet für 2017 Fortsetzung des Wachstumskurses

„Wir wollen Vorreiter bei der Digitalisierung in den Märkten für Sicherheits- und Gebäudedienste sein“

Die bundesweit tätige Dienstleistungsgruppe KÖTTER Ser­vices hat ihren Umsatz im ver­gan­genen Jahr auf den neuen Rekordwert von 549 Millionen Euro gesteigert (+ 0,7 %). Impuls­geber für das organische Wachs­tum waren die bran­chen­spezifischen „Smart Service Solutions“ aus Security, Cleaning und Personal Service. Sie verschaffen den Kunden zen­trale Vorteile u. a. durch die ganzheitliche Versorgung rund um ihr Kerngeschäft, Synergieeffekte und einheitliche Standards.

„Das anhaltende Wachstum unterstreicht, dass wir in allen Geschäftsbereichen zu­kunfts­fähig auf­gestellt sind und sich unsere auf langfristigen Geschäfts­beziehungen und strikter Qua­li­tätspolitik beruhende Unternehmensstra­te­gie nachhaltig auszahlt“, so Friedrich P. Kötter, u. a. Ver­wal­tungs­rat der KÖTTER SE & Co. KG Security, Düsseldorf. „Diesen Weg werden wir kon­se­quent for­t­set­zen.“ Dies beinhalte, nicht auf Wachstum um jeden Preis zu setzen. „Wachstum ist kein Selbst­zweck, sondern muss immer auf gesunder Substanz ba­sieren. Erfolg durch Dum­ping­an­ge­bote, auf den immer mehr Marktbegleiter setzen, gibt es mit uns nicht“, erklärte der Vize­prä­si­dent des Bun­desverbandes der Sicherheitswirtschaft. „Selbst wenn daraus punk­tuelle Auf­trags­verlus­te re­sul­tie­ren. Aber wir tra­gen Ver­ant­wor­tung für alle Beschäftigten.“ Zweiter und we­sent­li­cherer Grund für die Konso­li­die­rung der Be­schäf­tig­ten­zahl bei jetzt 18.600 Mitar­bei­tern (- 1,6 %) sind die fort­schrei­tende Tech­ni­sierung und Digi­ta­li­sie­rung auch bei den unterneh­mens­nahen Dienst­leis­tun­gen.

 Die Entwicklung der einzelnen Sparten in der Übersicht

  • Security: Erneute Zuwächse wurden in der Sparte Security erzielt, die aus Neuaufträgen und Auftragserweiterungen resultierten. Rückenwind gaben die von Sicherheitsdiensten und -technik bis zum Risiko- und Gesundheitsmanagement reichenden „Smart Security Solutions“. „Gerade die maßgeschneiderte Verknüpfung von Mensch, Technik und Orga­ni­sation, die wir beim Betreibermodell KÖTTER SYMTO um die Übernahme von Inves­ti­tio­nen ergänzen, bieten Auftraggebern umfassende Pluspunkte bei Sicherheit und Effizienz“, sagte Friedrich P. Kötter. „Dieses Vorgehen verschafft uns wichtige Vorteile im hart um­kämpften Sicherheitsmarkt.“ Darüber hinaus punktete KÖTTER Security als Qua­li­täts­an­bie­ter für Spezialdienstleistungen, z. B. im Öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) oder bei Betriebs- und Werkfeuerwehren.
  •  Cleaning: Die positive Entwicklung in der Sparte Cleaning resultierte ebenfalls aus Neu­auf­trägen und Auftragserweiterungen. Die Positionierung als Branchenspezialist und Quali­täts­dienstleister z. B. für Logistikunternehmen, Kreditinstitute, die Industrie oder das Gesund­heits­wesen war von entscheidender Bedeutung. Dabei überzeugt KÖTTER Cleaning durch in­di­viduelle Rei­nigungskonzepte, die u. a. spezifische Hygieneanforderungen und umwelt­gerechte Rei­ni­gungsverfahren berücksichtigen.
  • Personal Service: Die Sparte Personal Service, die im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Be­stehen feierte, konnte sich ebenfalls am Markt behaup­ten. Dabei zahlte sich die Ausrich­tung als Branchenspezialist für die Über­nahme abgrenzbarer Geschäfts­pro­zesse auf Basis von Werk- oder Dienstverträgen aus. So bietet der Dienstleister Kunden in In­dustrie, Lo­gis­tik, Handel etc. u. a. gewerbliches, tech­ni­sches und kaufmännisches Fach- und Füh­rungs­per­sonal für die Abdeckung von Auf­trags­spitzen oder übernimmt im Rahmen des „Onsite Ma­nagement“ vor Ort die Steue­rung der beim Kunden einge­setz­ten Zeitarbeits­kräf­te.

Investitionen in Infrastruktur, Aus- und Weiterbildung sowie Qualität

Getragen wird die Entwicklung von fortlaufenden Investitionen in In­fra­struktur, Personal und Qua­li­täts­­mana­gement. Stichwort Infrastruktur: Prä­gen­des Beispiel aus 2017 ist die neue Notruf- und Ser­vice­leitstelle (NSL), die gemeinsam mit dem gleichfalls neuen High­tech-Rechenzentrum und weiterer Versorgungssicherheit für den gesamten Campus am Stam­m­sitz Essen deutlich über die strengen Anforderungen der europäischen Leitstellennorm 50518 hin­aus geht und so europaweit Maß­stä­be in den Bran­chen für Sicherheits- und Facility-Services setzt. Flankiert werden die hohen Standards bei IT-, Daten-, Ausfall- und Übertragungssicherheit durch organisatorische Maß­nah­men gemäß DIN EN 50600 (Infrastrukturen von Rechen­zen­tren) bzw. DIN ISO 27001 (In­for­ma­tionssicherheits-Managementsysteme). „Diese Gesamtlösung bildet die Grundlage für sichere Digi­talisierung“, be­tont Friedrich P. Kötter. Stich­wort Personal: Das Aus- und Weiterbildungs­volu­men summierte sich 2017 auf rund 900.000 Stun­den. Dabei ent­fielen fast zwei Drittel auf die eigene Akademie, die ihr Standortnetz weiter ausbaute und zudem durch die Ausgründung als KÖTTER Akademie GmbH & Co. KG noch gezielter auf die Bildungs- und Rekrutierungs­anfor­derungen in den regionalen Märk­ten eingehen kann. Stichwort Qualitäts­mana­gement: Neben der angeführten NSL-Zertifizierung er­folgte in 2017 zu­sätz­lich die erfolg­reiche Umstellung der Zerti­fizierungen DIN EN ISO 9001 und 14001 (Qualitäts- bzw. Um­welt­mana­ge­mentsysteme) auf die aktuellen An­for­de­rungen. Auch hier­durch können Kun­den auf ein­heitlich hohe, branchen­spe­zifi­sche und geset­zes­konforme Pro­zesse vertrauen.

Hochdigitalisierte Smart Service Solutions prägen die Zukunftsentwicklung

Entscheidende Impulse für die Zukunftsentwicklung sollen von der Digitalisierungs-Offensive aus­gehen, die mit der neuen NSL ein Ausrufezeichen gesetzt hat. „Die­sen Weg wollen wir mit Hoch­druck fortsetzen und unsere Smart Service Solutions um hoch­digitalisierte Komponenten wie Abruf von Live-Informa­tio­nen, digitalisierte Qua­li­tätskontrollen oder digital op­ti­mierte Prozesse beim Per­so­nal­management ausbauen“, betonte der Familien­unter­neh­mer. „Auf diese Weise werden wir noch engerer Teil der Wertschöpfungskette unserer Kunden.“ Gleichzeitig werde Security 4.0 umfassende Antworten auf die wachsenden Heraus­for­derungen durch Cyber­crime bereithalten.

Politik darf sich nicht auf der aktuell guten Wirtschaftslage ausruhen

Das Thema Digitalisierung ist aus Sicht von Friedrich P. Kötter gleichzeitig „mahnendes Beispiel für dringend erfor­der­liche Reformen, bei denen die Politik aufs Tempo drücken muss“. Denn die aktuell florierende Konjunktur dürfe nicht den Blick dafür verstellen, dass z. B. das Breitbandnetz in zahlreichen Regionen nicht mit den technologischen Anforderungen speziell von „Industrie 4.0“ mithalte. „Deutschland darf hier im globalen Wettbewerb nicht den Anschluss ver­lieren. Sonst wird dieser Reformstau mittel- und langfristig Wachstum kosten – mit Negativ-Auswirkungen auch für uns als Dienstleister“, er­klärte Friedrich P. Kötter. Ähnlich dringenden Handlungsbedarf sieht er auch bei der Modernisierung der klassischen Verkehrsinfrastruktur sowie beim Bürokratieabbau und bei der weiter hohen Abgaben­belastung der Unternehmen.