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Nach US-Wahlen: Deutsche verlieren Vertrauen in US-Demokratie

Umfrage der Körber-Stiftung zu Deutschlands Rolle in der Welt, wichtigsten Partnern und außenpolitischen Herausforderungen

Die Wahlen in den USA haben die Sicht der Deutschen auf die US-Demokratie beeinflusst: Bei 53 Prozent der Befragten ist das Vertrauen in die US-amerikanische Demokratie geschwächt, lediglich 34 Prozent sind in ihrem Vertrauen gestärkt. Eine knappe Mehrheit der Deutschen befürwortet derzeit zudem eine größere Unabhängigkeit Deutschlands und Europas von den USA (51 Prozent). Das zeigt die repräsentative Umfrage »Einmischen oder zurückhalten?« der Körber-Stiftung, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Kantar Public.

Nach dem Wahlsieg von Präsidentschaftskandidat Joe Biden gehen 78 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger von einer Normalisierung der transatlantischen Beziehungen aus. Diese hatten unmittelbar vor den US-Wahlen einen neuen Tiefpunkt erreicht: 79 Prozent der Befragten bewerteten die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland im September 2020 noch als »sehr schlecht« oder »eher schlecht«. 74 Prozent der US-Bürgerinnen und Bürger empfanden die deutsch-amerikanischen Beziehungen laut einer parallel vom Pew Research Center durchgeführten Studie hingegen als »sehr gut« oder »eher gut«. »Die letzten vier Jahre waren eine enorme Belastungsprobe für das transatlantische Verhältnis. Dass die Deutschen mehrheitlich eine Normalisierung unter Joe Biden erwarten, zeigt jedoch: der entstandene Schaden ist nicht irreparabel«, kommentiert Nora Müller, Leiterin des Bereichs Internationale Politik der Körber-Stiftung, die Umfrageergebnisse.

Hoffnungsträger Joe Biden 

Vor den US-Wahlen stand es schlecht um die transatlantischen Beziehungen: Die USA unter Präsident Donald Trump wurden mit 25 Prozent der Nennungen als drittgrößte Herausforderung für die deutsche Außenpolitik gesehen. Lediglich 10 Prozent der Befragten sahen die Vereinigten Staaten vor den Wahlen als wichtigsten Partner Deutschlands. Zudem waren die USA für eine Mehrheit der Deutschen »kein Partner« bei den Themen Klimaschutz (84 Prozent), Förderung des Freihandels (58 Prozent), Schutz von Menschenrechten und Demokratie (57 Prozent) und Umgang mit China (63 Prozent). Der Wahlsieg Joe Bidens beeinflusst nun merklich die Bewertung der transatlantischen Partnerschaft. Im November gewinnen die USA bei der Frage nach Deutschlands wichtigstem außenpolitischen Partner 13 Prozentpunkte hinzu: 23 Prozent sehen die USA nach den Wahlen als wichtigsten Partner Deutschlands. Wie in den Vorjahren rangiert Frankreich mit 43 Prozent der Stimmen auf Platz eins der wichtigsten außenpolitischen Partner. Vor den US-Wahlen im September lag dieser Wert noch bei 54 Prozent.

Die Britinnen und Briten bewerten ihr Verhältnis zu den USA übrigens weitaus positiver als die Deutschen: 52 Prozent nennen die USA als wichtigsten außenpolitischen Partner. Deutschland steht hier mit 15 Prozent an zweiter Stelle. Dies ergab eine parallel von der Britischen Botschaft Berlin durchgeführte Studie. Deutschland wird von den Britinnen und Briten jedoch in einzelnen Themenbereichen stärker als die USA als Partner wahrgenommen: Klimaschutz (64 Prozent zu 22 Prozent gegenüber den USA), Menschenrechte und Demokratie (61 Prozent zu 41 Prozent) sowie europäische Sicherheit (62 Prozent zu 29 Prozent).

Deutsche vertrauen der Demokratie

Die internationalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts lassen die Deutschen nicht an der Demokratie zweifeln. 85 Prozent der Befragten sind vielmehr der Meinung, dass demokratische Staaten Krisen wie Pandemien oder den Klimawandel besser meistern als nicht-demokratische Staaten.  

Dabei empfinden die Deutschen ihr eigenes Land (7,9 von 10 Punkten) im Vergleich zu Frankreich (7,5), Großbritannien (6,4), den USA (5,0) oder Polen (4,9) am demokratischsten. Eine knappe Mehrheit (51 Prozent) spricht sich dafür aus, dass Deutschland nicht-demokratischen Ländern verbieten sollte, in deutsche Infrastruktur-Projekte zu investieren, 42 Prozent sind gegen ein solches Verbot.

Die größten Herausforderungen für deutsche Außenpolitik: Migration und Russland

Die Deutschen sehen in der Migration eine der größten Herausforderung für die deutsche Außenpolitik. Mit 27 Prozent wurden Präsident Wladimir Putin und Russland am zweithäufigsten als größte Herausforderung genannt. Möglicherweise haben die Situation in Belarus und die Vergiftung des Oppositionellen Alexei Nawalny dazu geführt, dass die Deutschen kritischer als bisher auf Russland blicken – 2019 machte Russland lediglich 6 Prozent der Nennungen aus. Klima – 2019 mit 31 Prozent noch auf Platz eins der außenpolitischen Herausforderungen – spielt mit 8 Prozent nur noch eine marginale Rolle. Auch das bestimmende Thema in 2020 – Corona – sehen die Deutschen weniger als eine außenpolitische Herausforderung (14 Prozent).

Deutsche Vorbehalte gegenüber China

Im April 2020 ergab eine Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung, dass 36 Prozent der Deutschen enge Beziehungen zu China wichtiger empfinden als enge Beziehungen zu den USA. Dieser Aussage stimmten im September 2020 nur noch 27 Prozent der Befragten zu. 56 Prozent der Deutschen sehen hingegen enge Beziehungen zu den USA als wichtiger an (April 2020: 37 Prozent). Im Fall einer mit dem Kalten Krieg vergleichbaren Situation zwischen China und den USA würden sich 82 Prozent der Deutschen allerdings lieber neutral verhalten, als sich an die Seite eines der beiden Länder zu stellen.  Zwar bewertet knapp die Hälfte der Deutschen (46 Prozent) den wachsenden Einfluss Chinas als neutral, 43 Prozent sehen diesen jedoch negativ und lediglich 10 Prozent als positiv an.

Die Umfrage
Kantar Public hat im Auftrag der Körber-Stiftung im September 1.005 und im November 1.058 Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland zu ihren außenpolitischen Einstellungen befragt. Alle US-Daten wurden durch das Pew Research Center im September 2020 erhoben. Die Daten für das Vereinigte Königreich hat Yonder im Auftrag der Britischen Botschaft Berlin im September und Oktober 2020 in einem Onlinesurvey erhoben.

 Alle Ergebnisse, Tabellen und Grafiken online verfügbar unter:

www.theberlinpulse.org.

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ARCHITECTS‘ DARLING AWARD für Online-Konfigurator MyLock von SALTO

Der Online-Konfigurator MyLock von SALTO hat bei den ARCHITECTS‘ DARLING AWARDS 2020 den Silber-Award in der Kategorie „Bester Produkt-Konfigurator“ erhalten.

Für MyLock sprachen aus Sicht der Experten insbesondere das klare Design und die intuitive Handhabung. Darüber hinaus haben sie die sofortige Darstellung von Änderungen an der Konfiguration sowie die Benutzerführung positiv hervorgehoben. MyLock lag in den meisten Bewertungskategorien deutlich über dem Durchschnitt aller Teilnehmer. Die Auszeichnung wurde von einer Jury aus Kommunikationsexperten sowie namhaften Vertretern internationaler Top-Architekturbüros vergeben. Die Jurymitglieder haben im Zuge der Bewertung u.a. Fragen zur Marke, zum „Look & Feel“, zu „Such-Ergebnissen“ sowie offene Fragen zu „Schwierigkeiten“, „zeitlichem Aufwand“ und „persönlichen Eindrücken“ beantwortet. Daraus wurde eine Gesamtnote abgeleitet, welche die Basis für das finale Ranking bildete. MyLock ermöglicht es Planern, Architekten, Fachpartnern und Endanwendern, die kabellosen elektronischen Türkomponenten von SALTO individuell zu konfigurieren und an unterschiedlichen Türen zu visualisieren. Sie können dafür neben der elektronischen Hardware aus mehreren Türtypen und aus einer breiten Palette von Farben, Oberflächen, Türdrückern und Funktionen wählen. Die renommierten ARCHITECTS‘ DARLING AWARDS werden seit zehn Jahren von der Heinze GmbH vergeben. Bewertet wurde 2020 in 25 Produktbereichen, von Bodenbelägen bis hin zu technischen Produkten. Darüber hinaus wurden zwölf Themen-Awards durch eine Jury gesichtet und bewertet. Kategorien waren hier beispielsweise „Beste Website“, „Beste Produkt-Innovation“ und „Bester Produkt-Konfigurator“. Auch der Cradle-to-Cradle Challenge Award, die Auszeichnung für Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung, wurde wieder verliehen.

MyLock Online-Konfigurator: https://mylock.saltosystems.com/de

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Sicherheitsverbände fordern bevorzugte Impfung von Sicherheitsmitarbeitern

Die Verbände der Sicherheitswirtschaft BDSW, BDGW und BDLS fordern, dass Sicherheitsmitarbeiter nach den Risikogruppen und Pflegekräften mit anderen systemrelevanten Gruppen gemeinsam die Möglichkeit erhalten, priorisiert geimpft zu werden.

„Unsere Mitarbeiter arbeiten seit März an vorderster Front als wichtiger Teil der Sicherheitsarchitektur, um die Pandemie einzugrenzen und weiterhin Sicherheit und Ordnung zu garantieren“, erklärten die Präsidenten und Vorsitzenden der Verbände, Gregor Lehnert (BDSW), Michael Mewes (BDGW) und Udo Hansen (BDLS). „Sie setzen dabei täglich ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel. Um diese systemrelevante Funktion weiter ausfüllen zu können, müssen sie die Möglichkeit erhalten, bevorzugt geimpft werden.“ Neben den regulären Tätigkeiten der privaten Sicherheitswirtschaft wie Objekt- und Revierdienst, Luftsicherheitskontrollen und Geld- und Wertdiensten haben die Mitarbeiter seit Beginn der Pandemie andere Sondertätigkeiten übernommen. So kontrollieren sie die Einhaltung der Maskenpflicht und überwachend Mindestabstände sowie Zutrittsobergrenzen in Einzelhandelsgeschäften. Die Zugangskontrollen werden auch in Krankenhäusern durchgeführt, um diese Einrichtungen gegen Covid-19 zu schützen. Darüber hinaus bieten sich die Unternehmen auch für die Bewachung der Impfstoff-Lager an. „Noch ist unsere Branche nicht in allen Bundesländern als systemrelevant anerkannt. Um die Ausbreitung der Pandemie weiter zu verhindern, ist diese Anerkennung und die damit verbundene Priorisierung bei den anstehenden Impfungen aber unbedingt notwendig“, sagten die Vertreter der Verbände abschließend.

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Luftverkehrsgipfel

Luftsicherheitsunternehmen fordern Hilfen

Obwohl die Luftverkehrswirtschaft vorsichtig optimistisch ist, dass sich die Fluggastzahlen schneller wieder erholen könnten, als bisher befürchtet, stellt die Coronapandemie für viele Akteure der Branche weiterhin ein massives Problem dar - dazu gehören auch die Luftsicherheitsunternehmen.

„Die Unternehmen, deren Mitarbeiter dafür sorgen, dass ein sicherer Luftverkehr überhaupt erst möglich ist, kämpfen gerade um ihre Existenz“, so BDLS Präsident Udo Hansen. Für den morgigen Luftverkehrsgipfel, an dem der Verband erstmals beteiligt ist, fordert Hansen Hilfen für die Unternehmen - die Funktionsfähigkeit der Luftsicherheitskontrollen - als Teilaspekt der öffentlichen Sicherheit und der Terrorbekämpfung - müsse jederzeit gewährleistet sein. In den vergangenen Monaten haben die Sicherheitsdienstleister an den Flughäfen bereits hohe Verluste von bis zu 40 % Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Besonders um den drohenden, deutlichen Personalabbau zu vermeiden, müssten die Unternehmen nun endlich unterstützt werden. „Die zwangsläufige Entlassung sehr vieler guter, erfahrener und geprüfter Mitarbeiter steht unmittelbar bevor“, so Hansen. Auch für die Zeit nach der Krise seien die geforderten Hilfsmaßnahmen wichtig, um einen sicheren Luftverkehr gewährleisten zu können. „Denn sobald sich der Flugbetrieb wieder verstärkt, ist es erforderlich, dass ausreichend viele Mitarbeiter*innen ihre Arbeit aufnehmen können - dies ist aber nur möglich, wenn die Unternehmen sie bis zu diesem Zeitpunkt halten können“, macht Hansen deutlich.

 Hier geht es zum Positionspapier des BDLS!

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KÖTTER Services spendet Corona-Schutzmaterial an JOBLINGE

„Wir dürfen in der aktuellen Krise keinen Berufseinsteiger zurücklassen. Deshalb stehen wir gerade in dieser schwierigen Zeit weiter fest an der Seite von JOBLINGE und unterstützen mit der kostenlosen Lieferung von FFP2- und Alltagsmasken sowie Plexiglasschutz für Büros und Besprechungsräume erneut dabei, speziell den wichtigen Präsenzbetrieb an den Standorten in Essen, Gelsenkirchen und Recklinghausen zu sichern“, sagt Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Unternehmensgruppe und Aufsichtsratsvorsitzender der Joblinge gAG Ruhr. Hinzu kommt Flächendes­infektionsmittel durch die unentgeltliche Hilfe des KÖTTER Partners und Hygienespezialisten Saltisept in Walsdorf.

Bereits im Frühjahr hatte die Dienstleistungsgruppe das Gelingen des Re-Starts nach dem temporären Shutdown unterstützt, indem sie u. a. kurzfristig Alltagsmasken sowie Desinfektionsmittel spendete. „Und wir werden in Zukunft wieder zur Stelle sein, wenn die jetzt gelieferten Bestände zu Ende gehen“, kündigt Friedrich P. Kötter an. Ein Einsatz, der gleich doppelte Relevanz hat. „Die damit verbundene wichtige Fortführung des Präsenzbetriebs seit dem 11. Mai war und ist ein zentraler Baustein, der in Zahlen ausgedrückt bereits zu 92 neuen Ausbildungsverträgen nach dem Re-Start im Ruhrgebiet beigetragen hat. Und der auch künftig ein ganz wesentlicher Faktor bei der erfolgreichen Vermittlung unserer Teilnehmer sein wird“, unterstreicht Regionalleiter Raphael Karrasch. „Gleichzeitig werden wir mit dem neuen Schutzmaterial den in den zurückliegenden Monaten erfolgreich praktizierten Gesundheitsschutz zusätzlich ausbauen. Denn die Gesundheit unserer Beschäftigten und Teilnehmer hat absolute Priorität! Ich bedanke mich daher herzlich bei der KÖTTER Unternehmensgruppe für ihr Engagement.“ 

Standort Essen punktet mit neuen und größeren Räumlichkeiten in der Weststadt

Die wichtige Arbeit der Joblinge gAG Ruhr zeigen folgende Zahlen: Seit der Gründung im Jahr 2013 wurden insgesamt 1.450 Teilnehmer unterstützt, aktuell sind es 85 junge Erwachsene. Die Vermittlungsquote in den ersten Arbeitsmarkt liegt bei 71 %. Und das nachhaltig: denn 87 % der Joblinge sind sechs Monate nach Start auch weiterhin in der Ausbildung. Die KÖTTER Unternehmensgruppe unterstützt das Engagement von JOBLINGE im Ruhrgebiet von Beginn an: Aktuell befinden sich mehrere „Joblinge“ in der Ausbildung (zu Kaufleuten für Büromanagement, zu Kfz-Mechatronikern bzw. zur Gebäudereinigerin); weitere Jugendliche haben zudem bereits ihre Ausbildung in verschiedenen kaufmännischen und gewerblichen Berufen abgeschlossen. Gleichzeitig unterstützte das Familienunternehmen aktuell gemeinsam mit den weiteren JOBLINGE Partnern den Umzug des Standortes Essen in neue Räumlichkeiten in der Weststadt. Diese bieten auf über 300 Quadratmetern Fläche noch mehr Möglichkeiten für die optimale Betreuung der Teilnehmer. Die Inbetriebnahme ist am 30. Oktober erfolgt.

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Securitas akquiriert Sicherheitstechnik von STANLEY Security

Mit dem erfolgreichen Abschluss aller behördlichen Genehmigungsverfahren übernimmt Securitas den Geschäftsbereich elektronische Sicherheit von STANLEY Security und verdichtet damit in insgesamt fünf Ländern, unter anderem in Deutschland, seine Kompetenz im Bereich der Sicherheitstechnik.  

Allein 11 der insgesamt 20 erworbenen STANLEY Security Standorte sowie eine weitere Leitstelle und rund 380 Beschäftigte verstärken nun die lokale Präsenz und ergänzen die Sicherheitslösungen der Securitas in Deutschland. Herwarth Brune, CEO Securitas Deutschland: „Wir freuen uns sehr, die Technik-Spezialisten von STANLEY Security bei Securitas willkommen zu heißen. Mit dieser Akquisition gewinnen wir wichtige Expertise im Bereich der elektronischen Sicherheit hinzu und vertiefen unsere Kompetenz in Deutschland. Dies ist ein wichtiger Schritt vorwärts bei der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Sicherheitslösungen für unsere Kunden.“ Die erworbenen Geschäftsbereiche bilden die gesamte Wertschöpfungskette der elektronischen Sicherheit ab – von der Projektierung bis zur Installation und von der Wartung bis zur Alarmüberwachung. Zum Portfolio moderner technischer Sicherheitssysteme gehören Zutrittskontrolle, Einbruchschutz, Videoüberwachung, Brandschutz und integrierte Systeme. Die Übernahme untermauert die Ambition des Securitas Konzerns, seinen Anteil an Sicherheitslösungen in Kombination mit Technik zu verdoppeln.

 Diese Presseinformation finden Sie auf www.securitas.de

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Sicherheitsstudie

Flughafensicherheit

Data-Breach-Inspection

Digitalisierung ohne Berücksichtigung der „dunklen Seite“ ist fahrlässig. Dies gilt auch für den Unternehmens- und Personenschutz.

Angriffe gegen Unternehmen und Schutzpersonen sind vielfach möglich. Notwendige Daten sind oftmals für „böswillige“ Dritte leicht verfügbar. Der erforderliche Aufwand sinkt durch gehackte Daten aus „dunklen Foren“ (Data-Breaches) auf Stunden und der Angreifer muss seine Comfort Zone nicht einmal verlassen.

Schutz- und Abwehrmaßnahmen verbinden Digital Listening mit Sensibilisierung. Geboten ist ein profundes Verständnis dieser neuen Bedrohung. Hierzu soll diese Studie beitragen.

 

Hier geht es zur Studie!

 

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Martin Grothe Geschäftsführer complexium GmbH, Berlin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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BDGW: Hans-Jörg Hisam neuer Vorsitzender der Tarifkommission

Erstmals in der Geschichte der BDGW musste die ordentliche Jahresmitgliederversammlung der BDGW am 22. Oktober 2020 als virtuelle Veranstaltung durchgeführt werden.

Hans-Jörg Hisam, neuer Vorsitzender der Tarifkommission Geld und Wert © Ziemann Sicherheit GmbHMit großer Mehrheit wurde das BDGW-Vorstandsmitglied Hans-Jörg Hisam, Geschäftsführer der ZIEMANN Sicherheit GmbH aus Schallstadt, als Vorsitzender der Tarifkommission Geld und Wert gewählt. Wolf-Rüdiger Wirth, Geschäftsführer der ITT Industrie- und Transportschutz Thüringen GmbH aus Erfurt und ebenfalls Mitglied des BDGW-Vorstandes, wurde als stellvertretender Vorsitzender der Tarifkommission ebenfalls mit großer Mehrheit bestätigt. Der Vorstandsvorsitzende der BDGW, Michael Mewes, gratulierte seinen Kollegen zur Wiederwahl und wünschte ihnen in Namen aller Mitgliedsunternehmen viel Erfolg bei den anstehenden Tarifverhandlungen für die Tarifrunde 2021/2022. Gleich im Anschluss an die Jahresmitgliederversammlung nahm die Tarifkommission ihre Arbeit auf und bereitete sich in internen Sitzungen auf die anstehenden Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di zum Abschluss eines neuen Bundeslohntarifvertrag für Geld- und Wertdienste in Deutschland vor. Die erste Verhandlungsrunde ist für den 3. November 2020 in Mannheim vorgesehen. Die neugewählte Tarifkommission Geld und Wert der BDGW besteht nun aus 17 Personen. Die Mitglieder*innen der Tarifkommission vertreten die ordentlichen Mitgliedsunternehmen aus allen Unternehmensgrößen in Deutschland im Geld- und Werttransportbereich.

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War on cash – Europäische Sozialpartner kämpfen vereint für das Bargeld

Die Corona-Pandemie hat den „War on cash” stark angefacht. Das Zahlungsmittel Bargeld ist gefährdet. Zahlreiche Arbeitsplätze in der Geld- und Wertdienstleistungsbranche stehen europaweit auf dem Spiel.

Daher haben die europäischen Sozialpartner CoESS Confederation of European Security Services und UNI Europa, gemeinsam mit ESTA European Security Transport Association die Europäische Union zum Handeln aufgefordert. Sie richteten einen eindringlichen Appell an die EU, den Status von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel durchzusetzen und darauf hinzuwirken, dass die Annahme von Bargeld als Zahlungsmittel nicht verweigert werden könne. Die Folgen des „War on cash“ – das Werben für elektronische Zahlungsmittel und die Schließung von Bankfilialen – könnten „dramatisch“ sein. Etliche Arbeitsplätze bei Geld- und Wertdienstleistern seien in Gefahr. Allein in Deutschland sind rund 11.000 Mitarbeiter*innen in der Branche beschäftigt. CoESS, UNI Europa und ESTA wiesen auch darauf hin, dass viele Menschen auf Bargeld als Zahlungsmittel angewiesen seien. Der „War on cash“ gefährde also auch Verbraucher- und Bürgerrechte. Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer der BDGW, lobte das gemeinsame Vorgehen der Sozialpartner heute in Bad Homburg. Er erklärte: „Der ,War on cash‘ hat eine ungeheure Intensität entwickelt. Wir, Arbeitgeber und Gewerkschaften, müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, um Schlimmeres zu verhindern und größeren Schaden für die Branche der Geld- und Wertdienstleister abzuwenden.“

 Die Presseerklärung der europäischen Sozialpartner finden Sie unter:

https://www.coess.org/newsroom.php?news=-War-on-Cash--Social-Partners-call-on-the-EU-to-enforce-legal-tender-status-of-cash

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Tarifabschluss für Mitarbeiter im Sicherheitsgewerbe für Berlin und Brandenburg erreicht

Die Landesgruppen Berlin und Brandenburg des BDSW konnten in der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Tarifpartner ver.di einen neuen Entgelttarifvertrag abschließen. Der Abschluss steht unter einem Erklärungsvorbehalt bis zum 20. November 2020.

Er beinhaltet Lohnerhöhungen zwischen 3,49 und 6,07 Prozent. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. „Mit diesem Abschluss haben wir in schwierigen Zeiten einen für beide Seiten gleichermaßen erträglichen Kompromiss gefunden,“ sagte Rainer Ehrhardt, Verhandlungsführer für das Land Berlin. Man habe versucht, unter Berücksichtigung der ungewissen wirtschaftlichen Bedingungen einen fairen Abschluss zu erzielen. „Damit wollten wir auch unsere Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zum Ausdruck bringen. Deshalb profitieren die Mitarbeiter in der untersten Lohngruppe besonders,“ ergänzte Ehrhardt. Der Tarifabschluss beinhaltet darüber hinaus eine Verlängerung des Nachtarbeitszuschlagszeitraumes um eine Stunde, eine Reduzierung der Arbeitszeit für Angestellte und Festlohnempfänger um fünf Stunden bei vollem Lohnausgleich und eine Erhöhung der Auszubildendenvergütung um monatlich insgesamt 100,00 Euro. Die von der Pandemie besonders gebeutelten Unternehmen im Bereich Veranstaltungsschutz bekommen die Möglichkeit, einen Haustarifvertrag zur Verschiebung der Entgelterhöhungszeitpunkte abzuschließen. Berlins Verhandlungsführer Ehrhardt und sein brandenburgischer Kollege, Matthias Schulze, zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlungen. „Wir haben heute gesehen, dass zielorientierte Gespräche und ein gemeinsames Vorgehen der Tarifvertragsparteien sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeiter ein positives Ergebnis erbringen können,“ sagte Matthias Schulze abschließend.