Prominenter Referent: Elmar Theveßen vom ZDF signiert in der Konferenzpause sein Buch Terror in Deutschland.

3. Fachkonferenz Flughafensicherheit

Eine Replik von Heinz-Werner Aping

45 Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz kamen am 24. und 25. Oktober 2017 in Mainz zur mittlerweile dritten Fachkonferenz Flughafensicherheit von veko-online zusammen. In insgesamt 12 Vorträgen wurde ein interessanter und interessierender Bogen zu Fragen der Sicherheit im Betrieb der Flughäfen gespannt – und mehr.
Prominentester Vortragender war Elmar Theveßen, stellvertretender Chefredakteur und Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und Terrorismusexperte des ZDF.
Ein sehr außergewöhnlicher Tagesordnungspunkt war der Beitrag von Diana Müll, eines der Opfer der Entführung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ im Oktober 1977.

Polizeidirektor Thomas Seifert vom Flughafen in HamburgDie Konferenz startete mit einem Vortrag von Polizeidirektor Thomas Seifert, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg, über die Maßnahmen und Erfahrungen am Flughafen Hamburg im Zusammenhang mit dem G 20–Gipfel in Hamburg.
Seifert gelang es, den Teilnehmern in der knappen Zeit von 45 Minuten die Dimension der Sicherheitsmaßnahmen des vermutlich bisher größten deutschen Polizeieinsatzes zu verdeutlichen. Dabei beleuchtete er in seiner engagiert vorgetragenen Rede die fachlichen Herausforderungen und die daran orientierten Maßnahmen genauso wie das Zusammenspiel aller Beteiligten. Seifert legte Wert auf eine professionelle und somit auch realistische Bewertung über die Risiken und Gefahren derartiger Einsätze und die Portion Glück, die man auch braucht, damit nicht alle vorhergesehenen Gefahren eintreten. Die tatsächlich verübten Gewalttaten sind schlimm genug. Die strafrechtliche Verfolgung der Straftäter sowie die fachliche und politische Nachbereitung des G 20 Gipfels werden Hamburg und die Republik noch eine ganze Weile beschäftigen.
Mit dem Vortrag der Firma ATC Sipro GmbH folgte eine Präsentation einer nach ISO zertifizierten Firma im speziellen Aufgabenbereich

  • Erkennen von,
  • Schutz gegen
  • und Umgang mit Selbstmordattentätern und dynamischen Angriffen mit USBV im öffentlichen Raum.

Die Präsentation der beiden Vortragenden Marco Pohlers, ehemals Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr, und Dr. Florian Arbeiten gemeinsam auf einem gefährlichen Gebiet: Dr. Florian Johannes Lenz (li) und Marco PohlersJohannes Lenz, Psychiater mit langer und intensiver Erfahrung im Umgang mit auffälligen Personen, beschäftigte sich mit den Motivationen der Täterkreise, Eskalation und Schutzmaßnahmen und psychologischen Aspekten bis hin zu Empfehlungen zur Gesprächsführung in besonderen Fällen. Der Vortrag enthielt fachliche Analysen bisheriger Attentate durch Suicide Bomber genauso wie die Beschreibung technischer Möglichkeiten. Vor allem aber war es Ziel der Redner, den Teilnehmern zu vermitteln, dass Mitarbeiterschulung und Mitarbeitertraining tatsächlich geeignete und deshalb notwendige Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung oder zum Erkennen von Tätern sind. Die Investitionen hierin sind nicht nur erfolgversprechend, sondern rechnen sich auch betriebswirtschaftlich.

Den dritten Vortrag hielt nach der Mittagspause der stellvertretende Chefredakteur und Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und Terrorismusexperte des ZDF, Elmar Theveßen. „Die Einschläge kommen näher“ ist die Rückseite seines letzten Buches „Terror in Deutschland – Die tödliche Strategie der Islamisten“ überschrieben, welches Helmut Brückmann zur Ausgabe an jeden Teilnehmer mitgebracht hatte, und das der Verfasser auf Nachfrage gerne signierte.
Theveßen stellte die langen Entwicklungslinien aus der Vergangenheit bis zum heutigen Tage dar, um damit das Verständnis für seine Forderung nach einem konsequenten und kompromisslosen Gesamtkonzept im Kampf gegen Dr. Walter Gaber, Medizinischer Direktor bei der FRAPORT AGIslamismus und Terrorismus zu ermöglichen. Dabei ließ er es mit überzeugender Logik nicht aus, das Erstarken rechtsextremistischer Gruppierungen und das Wechselspiel zwischen den jeweiligen Entwicklungen in einen Zusammenhang zu bringen. Ein überzeugender, fachlich versierter und spannender Vortrag.

Dr. Walter Gaber, Medizinischer Direktor bei der FRAPORT AG, Berater internationaler Organisationen für Disastermanagement und Krisenintervention in der Luftfahrt übernahm anschließend mit seinem Vortrag die schwierige Aufgabe, den Teilnehmern die professionelle Sicht des erfahrenen Mediziners zum Thema Traumasituationen und Traumabewältigung nahezubringen. Das gelang ihm mit sehr praxisnahen Ausführungen nicht nur in der Sache sehr eindrucksvoll, sondern unabhängig von der rein humanitären Dimension und der betrieblichen Verantwortung machte er auch den betrieblichen Nutzen deutlich, sich sehr frühzeitig und mit fachlicher Expertise um entsprechende Fälle zu kümmern.

Dem Vortrag zum Thema Traumasituation und Traumabewältigung folgte wie ein Ausrufezeichen der sehr persönliche Vortrag eines außergewöhnlichen Gastes.
Diana Müll, Passagierin der im Oktober 1977 von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine „Landshut“, berichtete in bewegender Art die schlimmen Erlebnisse der tagelang andauernden Entführung und der anschließenden Befreiung durch die GSG 9. Die Betroffenheit Diana Müll schrieb ein Buch über ihre Erlebnisse als Geisel in der „Landshut“.der Teilnehmer angesichts der dramatischen Schilderungen war mehr als spürbar. Das reichte von der Schilderung des gewaltsamen und brutalen Vorgehens der Terroristen über die unerträglichen Zustände an Bord für die tagelang in der Hitze gefangen gehaltenen Passagiere bis hin zum wenigstens aus der Sicht der Opfer unsäglichen Verhalten deutscher Versorgungsbehörden in der Zeit nach der Befreiung, als die Opfer Hilfe brauchten und keine erhielten. Die Referentin konnte mehr als bewegend vermitteln, wie viel Leid die Menschen und ihre Angehörigen erfahren haben, wie viel Leid es heute noch bedeutet und wie viele der Opfer die Geschehnisse bis heute nicht verarbeitet haben. Sie hat als einzige und aus der besonderen Situation als fast vom Haupt-Täter erschossener Frau die Entführung der „Landshut“ vor fast auf den Tag vor 40 Jahren und ihre dramatische Befreiung in einem Buch „Mogadischu“ niedergeschrieben und damit versucht, das Trauma zu bewältigen. Helmut Brückmann hatte auch dieses Buch zur Ausgabe für alle Teilnehmer bereitgelegt. Die Autorin signierte nicht nur ihr Buch, sondern beantwortete viele Fragen und ließ sich überzeugen, die Konferenzteilnehmer auch zur Abendveranstaltung zu begleiten.

Diana Müll war Gast der 3. Fachkonferenz Flughafensicherheit. Fast auf den Tag genau vor 40 Jahren war die damals 19-jährige in der „Landshut“ als Geisel unmittelbar vom Tod bedroht. Die Entführung der „Landshut“ begann am 13. Oktober 1977 und endete mit der Befreiung durch die GSG 9 am 18. Oktober. Ihre dramatischen Erlebnisse hat sie in dem Buch Mogadischu niedergeschrieben, das jeder Konferenzteilnehmer erhielt. Wer wollte, sogar mit Widmung der Autorin.

Das Buch aus dem Riva-Verlag ist in jeder Buchhandlung für 14,99 erhältlich: ISBN 978-3-7423-0504-6.

Alexandra van Rijn sprach über neue Sicherheitskonzepte auf Flughäfen.

Der nächste Vortrag war eine Herausforderung für die Rednerin Alexandra van Rijn von der Firma Scarabee aus den Niederlanden, die Aufmerksamkeit der Teilnehmer für den letzten Vortrag des ersten Tages zu bewahren. Es gelang ihr, über die gegenwärtige Entwicklung moderner Passagierkontrollen, ihre bereits begonnene Umsetzung und die weitere Einführung in den kommenden Jahren darzustellen. Smart Solution bezeichnet die aktuelle Entwicklung besserer, schnellerer und kundenfreundlicherer Kontrollen von Passagieren und deren Handgepäcks auf Flughäfen. Der kommende und auch in den USA bereits zugelassene Einsatz von Ct-Scannern („Computertomographie“) ist nur ein Teil eines ganzen Paketes in der räumlichen wie zeitlichen Organisation der Passagierkontrollen. Die Idee besteht darin, die sowohl für die Gewährleistung der erforderlichen Sicherheitsstandards als auch das Eingehen auf unterschiedliche Notwendigkeiten und Geschwindigkeiten der Passagiere in eine gegebenenfalls von Flughafen zu Flughafen unterschiedliche Lösung zu bringen. Die meist geäußerte Kritik von Passagieren betrifft gemäß Frau van Rijn im Ergebnis einer umfassenden Befragung die langen Zeiten bei der Passagierkontrolle. Ziel des modernen Konzeptes ist neben der Gewährleistung der Sicherheit und der Beschleunigung der Abläufe auch ein wirtschaftlicherer Einsatz, vor allem aber auch eine weitaus größere Kundenzufriedenheit.
Frau van Rijn stellte in ihrem Vortrag sowohl die idealisierte Form als auch bereits konkret verwirklichte Projekte vor, sei es in Houston, Texas, in Bristol, Großbritannien, Flughafen Schiphol in Amsterdam oder der Flughafen Köln.
Besonders der Flughafen Amsterdam wird bereits mit Beginn des kommenden Jahres mit einer groß angelegten Umsetzung des neuen Konzeptes starten und damit werben, sowohl die Sicherheitsbedürfnisse der atlantischen Partner zu gewährleisten als auch die Stellung als herausragender Flughafen in Europa zu stärken.
Bemerkenswertestes Ergebnis des zugelassenen Einsatzes von ct-Scannern ist der zukünftige Verzicht auf die Kontrolle von Flüssigkeiten.
Der erste Veranstaltungstag endete mit der Einladung von Helmut Brückmann zu einem hervorragenden Dinner im Hofgut Laubenheimer Höhe.

Dr. Marvan Abou-Taam verstand es, seine Zuhörer trotz Statistiken und Zahlen in seinem Vortrag zu fesseln.

Der zweite Tag startete mit dem Vortrag von Dr. Marwan Abou-Taam, hoch geschätzter und anerkannter Islamwissenschaftler beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, über Radikalisierungsmechanismen und Früherkennung radikalisierter Muslime.
In Ergänzung zum Vortrag von Elmar Thevesen spannte Dr. Marvan Abou-Taam den Bogen ausgehend von einer nüchternen, aber ehrlichen Betrachtung der Flüchtlingsströme, auch der noch zu erwartenden und der Veränderung der Bevölkerung über theoretisches Wissen bis hin zu praktischen Ansätzen zur zukünftigen Bekämpfung von Gefahren. Dr. Abou-Taam beleuchtete überaus kenntnisreich und gekonnt analytisch in eindringlicher Form zahlreiche Faktoren und Details, die zu berücksichtigen sind, wenn man die gegenwärtigen und kommenden Herausforderungen begreifen und bewältigen will. Das reicht von Wanderungsbewegungen über Zahlen verschiedener Gruppen bis hin zu den Akteuren im Hintergrund.

Polizeioberrat Christian Klein sprach über die Rückführung von Flüchtlingen am Frankfurter Flughafen.Bedeutsam ist vor allem die Frage, warum jemand vor dem Hintergrund einer ideologischen Entwicklung radikal wird und was wir dagegen tun können. Hierzu stellte Dr. Abou-Taam konkrete Überlegungen vor und beantwortete eine ganze Reihe von Fragen der interessierten Zuhörer. Der Vortrag dieses anerkannten Experten war trotz seiner zwangsläufig theoretischen Auslegung von hoher praktischer Relevanz und unzweifelhaft ein Gewinn.
Der folgende Vortrag von Polizeioberrat Christian Klein als verantwortliche Führungskraft der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt/Main zum Thema Rückführung ausreisepflichtiger Ausländer aus Deutschland widmete sich ganz der praktischen Seite.

Der Vorstellung von Aufgaben, Zahlen, Daten und Fakten der Bundespolizei insgesamt folgte sehr schnell die Darstellung der Situation am Flughafen Frankfurt/Main und hier vor allem gemäß Titel des Vortrags zum Thema Rückführung.
Klein spannte den Bogen von den rechtlichen Notwendigkeiten, Zuständigkeiten und Bedingungen bis hin zu den bedeutsamen praktischen Details in Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rückführungen. Er vermittelte den Zuhörern überaus kompetent und engagiert, wie komplex die Situation ist und wie gut Rückführungen deshalb durchdacht und organisiert werden müssen, damit sie erfolgreich verlaufen.
Ausführungen zu Vollzugsvarianten Linienflug, Einzelcharter/nationaler Sammelcharter, EU-Charter, die Fragen des umfangreichen Begleitpersonals von eigenen über fremde Polizeivollzugsbeamte, ausländische Hoheitsträger gemäß bilateraler Verträge, Ärzte, ärztliches Hilfspersonal, Sprachmittler, Monitor-Kräfte, Ablauf, Zuführung zum Flughafen, Übernahme, Kontrollmaßnahmen, Führungs- und Einsatzmittel gaben einen gelungenen Einblick in die anspruchsvolle Tätigkeit in diesem Bereich. Ein sehr praxisgerechter Vortrag.

Simon Ernst stellte ein Screeningfahrzeug vor, welches in den Pausen auch besichtigt werden konnte.Simon Ernst von der Firma Hartmann Spezialkarosserien GmbH stellte anschließend die aktuellen und noch zu erwartenden Entwicklungen im Bereich des mobilen Screenings von Personen und Sachen vor. Als praktisches Anschauungsobjekt stand vor dem Konferenzbereich ein neues Screeningfahrzeug für mobile Checkpoints zur persönlichen Ansicht als aktuelles Einsatzmittel zur Verfügung. Während der Vortrag nicht nur den Einsatz des Fahrzeugs im zurückliegenden G 20 – Gipfel beschrieb, sondern auch viele weitergehende Lösungen im Bereich mobiler Einsatznotwendigkeiten beschrieb, konnten sich die Teilnehmer vor dem Konferenzraum mit der Praktikabilität und technischen Details des ausgestellten Fahrzeugs beschäftigen, das bereits auf einer entsprechenden Messe in Abu Dhabi vorgeführt wurde.
Die Vorteile von vollintegrierten Sicherheitssystemen in mobilen Einsatzgeräten sind vielfältig. Die Einsatzmöglichkeiten reichen bis hin zum Umstieg von Flugzeug zu Flugzeug, VIP und Regierungsjets bis hin zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebes bei Bombendrohung und entsprechender Sperrung bestehender Kontrollstrecken, ebenfalls im Bereich Perimeterschutz.

Peter Mark beschrieb die praktische Abwehr von Drohnen.Das Stichwort Flughafen bot den willkommenen Anlass für den nächsten Vortrag von Peter Mark von der Firma Securitas über Möglichkeiten und Grenzen der Drohnen-Detektion und Abwehr durch die Kombination von spezialisiertem Personal und moderner Technik.
Der lange Titel des Vortrags ergibt sich aus der Verantwortung, die die Firma Securitas für die Gewährleistung von Sicherheit im Bereich von Flughäfen als eine sehr professionelle und umfassende begreift. Der Referent präsentierte eine sehr sachliche, ruhige, überaus kundige Darstellung einer umfassenden und fachlich hervorragenden Analyse des ganzen Problemfeldes von der Erkennung über Identifizierung bis zur Detektion von UAV. Er zeigte sich als echter Experte, hochqualifiziert von früheren Verwendungen in der Bundeswehr und im In- wie Ausland. Die Firma Securitas hat Peter Mark nicht nur beauftragt, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, sondern ihm auch inhaltliche wie zeitliche Möglichkeiten gegeben, das Thema sehr grundsätzlich aufzuarbeiten. Dazu gehört nicht nur eine unterschiedliche Facetten beleuchtende und realistische Analyse der Gefahren, die UAV‘s für die Sicherheit von Flughäfen bedeuten, sondern auch eine sehr umfassende Marktanalyse über vorhandene Systeme zum Schutz gegen UAV. Nicht zuletzt die Entwicklung von realistischen Angriffsszenarien rundete einen sehr gelungenen und ambitionierten Vortrag ab.

Den Nachmittag des zweiten Tages eröffnete Dr. Gunter P. Grasemann vom Fraunhofer Institut ebenfalls zum Thema Drohnen. Er stellte im ersten Teil seines Vortrags das Fraunhofer Institut vor und den gegenwärtigen Entwicklungsstand von Drohnen und deren gesellschaftlichen Nutzen. Davon ausgehend widmete er sich typenabhängigen Gefahreneinschätzungen und einer Darstellung von verschiedenen Angriffsphasen. Nach einem Zwischenfazit zum Markt mit Drohnen und den wichtigsten Tendenzen folgte die Darstellung von Bekämpfungsmöglichkeiten und anschließend die Vorstellung des Projektes „ArGUS“ (Assistenzsystem zur situationsbewussten Abwehr von Gefahren durch Drohnen). Dr. Gunter P. Grasemann vom Fraunhofer Institut berichtete über das Projekt ArGUS, das sich ebenfalls mit Drohnen befasst.Die Ausführungen berührten die Themen Projektübersicht, Projektpartner, Projektstruktur und die festgelegten Arbeitspakete. Den Projektabschluss wird ein Funktionsdemonstrator bilden. Geplantes Projektende ist März 2020.

Der Vortrag von Dr. Grasemann war kein Kontrapunkt, sondern eine deutlich wissenschaftlich orientierte Ergänzung des vorhergegangenen Vortrags von Peter Mark. Er machte neugierig, ob das Ziel des Projektes, geplantes zeitliches Ende genauso wie praktische Anwendungserkenntnisse erreicht werden wird.
Den letzten Vortrag dieses zweiten Tages und somit der gesamten Veranstaltung präsentierte Patrick Häfner, zuständig für den Bereich Logistik-Immobilien am Flughafen München, über das Thema Luftfracht – Entwicklung, Güter und Sicherheit.
Der Referent zeigte sich als überzeugender Kenner nicht nur der historischen Entwicklung der Flughäfen (und der Fluglinie Lufthansa), Patrick Häfner widmete sich dem Thema Sichere Fracht.
Alle Fotos: © Helmut Brückmann
sondern auch sehr praxisaktuell über die gegenwärtigen und weiter absehbaren Herausforderungen im Bereich der Luftfracht.
Eine Zahl mag die Dimension verdeutlichen: Wurden im Jahr 1911 gerade einmal nach zuvor 800 kg dann 9 Tonnen Fracht befördert, waren es 2016 ganze 4,7 Millionen Tonnen, Tendenz weltweit steigend.

Häfner spannte den Bogen von der Definition, was unter Luftfracht zu verstehen ist über beteiligte und zuständige Behörden bis hin zu den Problembereichen oder Anschlägen im Zusammenhang mit Transport per Luftfracht sowie der Schaffung von EU-Verordnungen EU-VO 2320/2002, EU-VO 300 in 2008, EU-VO 185/2010 und EU-VO 394/2011 usw.
Im Bereich Luftfrachtsicherheit sind seit dem 11.09.2001 neue Gesetze mit erheblichen Auswirkungen auf Luftfracht erlassen worden, u.a. sichere Lieferkette, bekannter Versender – unbekannter Versender, Anforderungen an exportierende Firmen und vieles mehr.
Der Vortrag machte deutlich, wie kompliziert das System von Sicherheitsanforderungen ist und ließ genauso erkennen, wie notwendig professionelle Planung und Organisation entsprechender Maßnahmen sind, will man nicht unkalkulierbare Risiken in Kauf nehmen.
Ein kurzes Schlusswort beendete zwei Tage sehr inhaltsreicher Vorträge. Der Verlauf der beiden Tage und spontane Feedbacks geben Hoffnung, dass 2018 über die nächste Konferenz zur Flughafensicherheit berichtet werden kann.

 

Über den Autor
Heinz-Werner Aping
Autor: Heinz-Werner Aping
Heinz-Werner Aping, Direktor beim Bundeskriminalamt a.D., Jahrgang 1953, war bis zu seiner Pensionierung Ende Mai 2014 fast vierzig Jahre im kriminalpolizeilichen Dienst in Land und Bund tätig. Von 1975 bis 1999 diente er bei der Berliner Polizei vom Kommissar bis zum Kriminaldirektor in vielen Feldern klassischer und schwerer Kriminalität und zuletzt fünf Jahre als Leiter des kriminalpolizeilichen Stabes des Polizeipräsidenten. Mit dem Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin wechselte Aping zum Bundeskriminalamt und verantwortete als Leitender Kriminaldirektor und Gruppenleiter in der Abteilung Sicherungsgruppe Grundsatz, Haushalt, Ausbildung, Lagebeurteilung, Staatsbesuche, Observation und Technikeinsatz des Personenschutzes für die Verfassungsorgane des Bundes und seiner ausländischen Gäste. Im Jahre 2001 wurde ihm die Leitung der gesamten Abteilung übertragen, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Von 2001 bis zu seiner Pensionierung war Aping mit mehrmaliger Wiederwahl Chairman der Association of Personal Protection Services (APPS), des internationalen Netzwerkes von 50 staatlichen Personenschutzdienststellen von China bis zu den USA einschließlich Europol, Interpol, EU und UN mit Konferenzen weltweit. Heinz-Werner Aping ist als selbstständiger Berater tätig. Er ist Mitglied der Redaktion VeKo-online und zuständig für den Bereich Sicherheitspolitik.

Gefährliche Begegnung
Foto: © Dedrone GmbH

Drohnen erkennen und abwehren

Möglichkeiten und Grenzen in Kombination von moderner Technik und spezialisiertem Personal

Von Peter Mark

Sind Deutschlands kritische Infrastrukturen (KRITIS) – insbesondere Flughäfen – gegen Terroranschläge durch Drohnennutzung (ausreichend) geschützt? Drohnen, sogenannte Unmanned Aerial Vehicles (UAV) oder Unmanned Aerial Systems (UAS) sind für jedermann leicht zu beschaffen – ganz legal. Die Zahl der in der Luft befindlichen Drohnen in Deutschland wächst entsprechend stetig und damit auch das Interesse an einsatzfähigen Detektions- und Abwehrsystemen. Denn neben der erstrebenswerten friedlichen Nutzung der fliegenden Helfer eröffnen die technischen Möglichkeiten auch der kriminellen Kreativität neuen Raum.

Erfahrungen aus der Bekämpfung des IS haben schon eine bestehende Bedrohung durch UAS gezeigt. Drohnen werden als Einsatzmittel und Trägersystem für den Bombenabwurf mit hoher Effizienz und Wirkung gegen Bodentruppen und Fahrzeuge eingesetzt, teils auch zur Dokumentation der Angriffe genutzt. Im Mai 2017 wurde diese Gefahr in Medien thematisiert sowie Hinweise gegeben, dass bereits zwei Anschläge mit UAS in Deutschland vereitelt worden wären. Massenveranstaltungen als auch KRITIS sind für Terroranschläge mit UAS leichte Ziele mit einem enormen Schadenspotential und daraus resultierendem Propagandawert. Al-Qaida hat das mit dem Anschlag auf das World Trade Center und dem Pentagon bereits mit deutlich höherem Aufwand und Entdeckungsrisiko bewiesen. Gerade die derzeit drohende Niederlage des IS innerhalb seines sogenannten Kalifats wird seine ausgebildeten Experten für UAS-Einsätze aus diesem Gebiet in alle Welt fliehen und untertauchen lassen. Die Gefahr für Anschläge in Verbindung mit UAS dürfte entsprechend steigen.
UAS erfordern eine schnelle Reaktion innerhalb des nutzbringenden Einsatzes und erst Recht auf Bedrohungen, die bei Missbrauch dieser Systeme erwachsen können. Besonders im Bereich von KRITIS entstehen durch diese Systeme neue technologische Herausforderungen und Bedarfe.
Der Albtraum jedes Flughafenbetreibers: Drohne über der Runway
Foto: © Dedrone GmbH
Bereits im vergangenen Jahrhundert zeigten neue Technologien aus der dritten Dimension Grenzen und Schwachstellen von Sicherungsmaßnahmen auf. Mit der heutigen Hochverfügbarkeit von einfachen, kostengünstigen und leicht beherrschbaren „Spielzeugen“ erwachsen weitaus bedrohlichere Gefahrenlagen für KRITIS, insbesondere für Flughäfen. Es treten weltweit immer mehr Beobachtungen von UAS im Umfeld beziehungsweise auch in den Einflugschneisen und so in unmittelbarer Nähe von Luftfahrzeugen auf. Trotz existierender präventiver Maßnahmen von UAS-Herstellern mit dem Einsatz von „Geofencing“ gelangen immer größere Zahlen dieser Systeme in die Sperrzonen des Luftraumes. Securitas, ganzheitlicher Anbieter von Sicherheitslösungen und weltweit an rund 200 Flughäfen im Einsatz, beschäftigt sich intensiv mit Lösungen zur UAS-Detektion und –Abwehr.
Untersuchungen des Britischen Department for Transport, der Military Aviation Authority gemeinsam mit der British Airline Pilots Association haben ergeben, dass schon kleine UAS große Schäden an Flugzeugen und Helikoptern anrichten können – mehr Schaden als Vogelschlag bei gleicher Geschwindigkeit. Diese Test- und Studienergebnisse haben auch Vertreter der „Vereinigung Cockpit“ in Interviews bestätigt. War es bisher noch unklar, wie beim Aufprall eines UAS auf eine Cockpitscheibe eines Helikopters oder Verkehrsflugzeuges oder eines Triebwerkes die Folgen aussehen, so wurde eine erschreckende Gefahr für die Luftfahrzeuge mit dieser Studie deutlich dokumentiert.
Waren UAS bisher durch Externe (Planespotter, Filmteams) eine neue Erscheinung im Bereich von Flughäfen, so werden durch weiter anwachsende technische Möglichkeiten der Flugsysteme sowie dazugehöriges kommerzielles Interesse, nun auch Dienstleistungen durch UAS-Einsätze innerhalb der KRITIS Airport ermöglicht und mit entsprechender Genehmigung legalisiert. Daraus folgt: Es gilt nun, UAS zweifelsfrei zu identifizieren, Eindringlinge ohne Aufsehen zu detektieren und schadensfrei, zuverlässig sowie rund um die Uhr unter individuellen externen Bedingungen an ihrem illegalen Tun zu hindern.
Bei den bisher auf Zufällen basierenden Meldungen von UAS im Umfeld von Flughäfen oder anderen KRITIS sind Sicherheitsverantwortliche sofort mit einer Unmenge an Fragen konfrontiert, welche sie nur zu einem minimalen Teil oder gar nicht beantworten können. Auf dieser Basis in kurzer Reaktionszeit eine Entscheidung zu treffen und diese auch im Nachgang noch verantworten zu müssen, bringt Sicherheitschefs ins Schwitzen.
Derzeit sind Systeme im zivilen und militärischen Bereich zur Detektion mit Sensoren beziehungsweise Sensorverbundsystemen verfügbar. Immer mehr Anbieter dringen in diesen neuen Markt. Die Sensoren sind relativ einfach zu nutzen. Es gelten hier viele bekannte Einschränkungen, die auch bisher bei der Installation von Sicherheitstechnik zu beachten waren. Im Bereich der Radartechnologie als auch für die Effektoren stellt sich der Umgang wesentlich schwieriger dar. Technische und juristische Aspekte müssen geprüft und evaluiert werden. Genehmigungen bisher für Sicherheitstechnik weniger oder gar nicht relevanter Systeme müssen beantragt werden. Mit einigen Systemen wird aktiv in den „Luftraum“ eingegriffen, somit sind neue, größere Haftungsrisiken für Verantwortliche, Planer, Anwender und Entscheider entstanden.
Ebenso beeinflussen diverse Aspekte Konzepte und Planungen solcher Lösungsansätze: physikalische Gesetzmäßigkeiten, Umweltbedingungen, Reichweitenbegrenzungen sowie die Tauglichkeit der Sensoren und Effektoren, Bebauung und Geländeoberfläche, externe Liegenschaften oder Verkehrswege ebenso wie rechtliche Grundlagen und damit verbundene Rahmenbedingungen. Pilotprojekte oder spätere Festinstallationen erfordern enormen Aufwand in der Konzeptions- und Planungsphase; Risikoanalyse und -bewertung sowie Stakeholder-Management sind von immenser Bedeutung für solche Projekte.
Aktuelle Systeme sind vielfach für den mobilen Einsatz konzeptioniert, jedoch sind feste Installationen in KRITIS notwendig. Das erfordert ein Planen und Realisieren im operativ aktiven Bestand. Bisher notwendige, mehr oder weniger vorhandene beziehungsweise aktuelle bauliche und technische Bestandsdokumentationen werden Planungsgrundlage für die Systeme. Zusätzlich ist die Verfügbarkeit der Systeme sowie die Sicherheit gegen Hackerangriffe (Cyber Security) zu berücksichtigen.
Weitaus komplizierter wird es sein, die unterschiedlichen Stakeholder auf gemeinsam getragene Projektziele zu einen. Eine praxisorientierte, projektspezifisch optimale Lösung zu planen und zu realisieren, erfordert neben neuen, eindeutigen Prozessen auch anders fortgebildete Mitarbeiter als bisher. Personal mit höherwertigen Qualifikationen und völlig anderen Aufgaben und Anforderungen unterscheiden sich vom bisher eingesetzten Personal für Sicherheitsaufgaben. Fachliche und soziale Kompetenz, technisches Verständnis, prozess- und teamorientiertes Arbeiten und Handeln, Lösen von komplexen Aufgaben unter enormer psychischer Belastung, Zeitdruck und vorausschauende Reflektion von möglichen Auswirkungen des eigenen Handelns werden Kriterien für den Gesamterfolg. Entsprechende Mitarbeiter zu finden beziehungsweise zu qualifizieren und langfristig erfolgreich zu binden, ist in Anbetracht der derzeitigen Arbeitsmarktlage eine weitere Herausforderung. Dies erfordert optimale Rahmenbedingungen für alle Ebenen innerhalb der Organisation. Eine klare Befehlskette und definierte Aufgabenbereiche innerhalb einer optimal gestalteten Umgebung sind essentiell. Die Akteure brauchen Rechtssicherheit. Das bedeutet, sie müssen Entscheidungen innerhalb der passenden, anforderungsgerechten rechtlichen Rahmenbedingungen treffen können. Und da stellt sich zum Beispiel die Frage: Welche Maßnahmen darf die Sicherheitsorganisation eines Flughafens ergreifen, wenn ein UAS als Privateigentum in den Bereich der KRITIS eindringt? Schließlich darf dieses Privateigentum – rechtlich betrachtet – nicht zerstört werden. Anhand dieses leicht vorstellbaren Szenarios wird deutlich, wie bisher nicht angepasste rechtliche Rahmenbedingung dazu führen können, dass ein UAS unrechtmäßig in den Bereich einer KRITIS eindringt und höheren oder mindestens gleichwertigen Schutz genießen darf, wie der Luftverkehr, die Liegenschaften und nicht zuletzt wie die Menschen am Flughafen und in den Luftfahrzeugen. Und: Wer haftet im Schadensfall? In welcher Höhe?
Die seit 1. Oktober 2017 gültige „Neue Drohnenverordnung“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat mit einer neuen Gesetzgebung, den Verpflichtungen der UAS-Piloten für Kennzeichnungspflicht der Systeme, Kenntnisnachweis der Piloten ab einem Gewicht von mehr als 2 Kilogramm, einer Erlaubnispflicht ab 5 kg und einer maximalen Flughöhe von 100 Metern als Voraussetzungen für UAS-Flüge in Gesetzestexten und leicht verständlichen Schaubildern ausgedrückt. Die Vielzahl der UAS-Piloten, die in ihrer Freizeit oder innerhalb ihrer beruflichen Tätigkeit diese Systeme steuern und diese Regeln einhalten, werden keine oder nur eine geringe Gefahr für den Luftverkehr darstellen. Was ist aber mit den anderen UAS-Piloten oder deren Auftraggebern?
Piloten mit kriminellen Absichten dürften sich wohl nicht an die Vorgaben des BMVI halten. Auf diese erhebliche und schnell wachsende Gefahr gilt es, professionell und umfassend zu reagieren – und zwar mit Lösungen für mittel- oder langfristigen Einsatz im Rahmen der maximalen technischen Machbarkeiten, welche die Gesetze und Rahmenbedingungen zum Schutz von KRITIS derzeit definitiv nicht ausreichend aufgreifen. Auch neue technische Entwicklungen der Hersteller von Drohnendetektions- und –abwehrsystemen sind unumgänglich, um den potentiellen Tätern präventiv und natürlich für „den Fall der Fälle“ Paroli bieten zu können. Gerade das „Härten“ der UAS-Steuerungen gegen Einflussnahmen von außen, neue Übertragungstechnologien für UAS-Steuerung und Datenübertragung, zum Beispiel LTE-Schlüssel mit zusätzlicher, herstellerspezifischer Verschlüsselung, wird viele bisher mögliche Detektions- und Abwehrmaßnahmen nicht mehr zulassen. Politik und Finanzen werden sich dem Schutzziel der KRITIS, den Erfordernissen und Spezifikationen der Planer und Anwender aus der Praxis unterordnen müssen. Politische Hilfestellungen und juristische Sicherheit müssen auf einen maximalen Schutz der Menschen und KRITIS ausgerichtet werden. Argumentationen wie, „…es gab ja noch keine Vorfälle…“ gehören als Denkweisen auf den Schutthaufen. Die Verantwortung gegenüber Menschen und deren Sicherheit sollte jetzt und in Zukunft oberste Priorität haben.
Die Rahmenbedingungen bestimmen Qualität der Sicherheit. Verantwortung für die notwendigen Änderungen tragen Politik, Behörden und Auftraggeber genauso wie Dienstleister.
„Don´t tell people how to do things, tell them what to do and let them surprise you with results.“, General George S. Patton´s Zitat ist zeitlos. Daher sollten Experten, die mit Wissen um technische Möglichkeiten, prozessuale Notwendigkeiten und Kenntnissen der Struktur, Organisation und Abläufe ihre Resultate vorbringen dürfen und nicht durch ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen schon in Ansatz eingeschränkt werden.

Videos, die die Bedrohungslage schildern:
ISIS audio tape: Attack the U.S.
https://www.bing.com/videos/search?q=is+uas+attack&&view=detail&mid=2FC759FD871CC9A44BFA2FC759FD871CC9A44BFA&rvsmid=9AFDCCB72C5C7603FC489AFDCCB72C5C7603FC48&FORM=VDQVAP
ISIS using drones as effective tool in arsenal:

https://www.bing.com/videos/search?q=is+uas+attack&&view=detail&mid=59D2558E4688300413C559D2558E4688300413C5&FORM=VRDGAR
Mosul offensive: 'IS drone flew right over our heads' - BBC News

https://www.bing.com/videos/search?q=is+uav+attack&&view=detail&mid=564BFF3AB3774A1DEB45564BFF3AB3774A1DEB45&&FORM=VDRVRV

Über den Autor
Peter Mark
Autor: Peter Mark
Peter Mark, ehemaliger Fallschirmjäger (Zeitsoldat), war unter anderem als Construction Project Manager für die Energiesparte eines deutschen, international tätigen Werkzeugmaschinenherstellers in Spanien, Italien, USA und Deutschland, in Turn-Key-, Pilot- und Vorstandsprojekten tätig. Seit Juli 2015 leitet er die Abteilung Business Development und Technical Solutions bei Securitas Aviation in Deutschland. Einer der Schwerpunkte liegt hierbei auf die Beobachtung und Evaluation von Technologietrends und damit auch Drohneneinsatz, Detektion und deren Abwehr.

Steve Hodges von Dallmeier zeichnet für das Projekt am Flughafen Bristol verantwortlich.

Einsatz am Bristol Airport/UK

Zukunftssichere Video-Sicherheitslösungen  

Die Sicherheitsanforderungen an Flughäfen sind extrem hoch und es ist unerlässlich, dass jede Fläche wie Rollfeld, Hangar, Parkplätze, Terminal und Verbindungswege, Start- und Landebahn, Abfertigungshallen oder Gepäckförderanlagen mit den neuesten Standards überwacht werden.

Daher hat die Airport Operators Association (AOA) und ITN Productions „Airport Matters 2017“ ins Leben gerufen, ein speziell gestaltetes Programm, das in Newsmeldungen und Filmen über diejenigen Unternehmen berichtet, die sich den Anforderungen der modernen Airport Industrie stellen und diese auch vorantreiben. Der Siegeszug von Panomera an Flughäfen hat sich auch in Bristol fortgesetzt.Dallmeier bietet umfassende Sicherheitslösungen für alle Einsatzgebiete rund um Flughäfen und im Film der AOA und ITN wird die Multifocal-Sensor-Technologie Panomera® im Einsatz am Flughafen von Bristol vorgestellt.

Heutzutage ist die Sicherheit von Luft- und Verkehrswegen aktueller denn je und Flughafenbetreiber suchen permanent nach dem neuesten Stand der Technik zum Identifizieren, Analysieren und für einen vorausschauenden Überblick über sicherheitsrelevante Ereignisse. Wie moderne Dallmeier Videobeobachtungs- und Management-Lösungen am Bristol Airport zum Einsatz kommen und so für mehr Flughafensicherheit sorgen zeigt der Film „Future-proof video security solutions by Dallmeier at Bristol Airport / UK“ aus dem Programm „Airport Matters 2017“ welches die Airport Operators Association (AOA) und ITN Productions im Jahr 2017 ins Leben gerufen und produziert haben.

Airport Bristol. Das Foto lässt vermuten, dass die Briten das Queuing verlernt haben.
Alle Fotos (3): © Dallmeier electronic GmbH & Co.KG
In dieser Reportage wird über die Bedeutung der Flughafensicherheit berichtet und erklärt warum und wie die Überwachung des Flugplatzes mehr und mehr an Bedeutung gewinnt um Reisende, deren Eigentum (z.B. parkende Autos & Gepäck) und aber auch die Flughafenbeschäftigten zu beschützen. In den letzten Jahren hat Dallmeier eine speziell entwickelte Kameratechnologie eingesetzt um die Sicherheit von Millionen von Reisenden auf der ganzen Welt zu garantieren. Das Herzstück der Dallmeier Sicherheitslösung ist das Multifocal Sensorsystem Panomera®, welches einen flächendeckenden Überblick über alle Aktivitäten am Flughafen und auf dem Flugplatz ermöglicht. In Verbindung mit intelligenten Videoanalyse- und Management-Systemen, ist es möglich sowohl alle Verkehrs- und Flugwege zu überblicken, um die allgemeine Sicherheit und den Schutz von Gästen und Passagieren zu gewährleisten, als auch einen reibungslosen Betrieb des Flughafens zu erhalten.

Proaktive Videoüberwachung, wie sie von Dallmeier Videoinformationssystemen ermöglicht wird, anstelle von passiver Überwachung, ist der Weg der Zukunft für jede Branche – einschließlich Flughäfen.Dallmeier bietet zukunftssichere, bedienerfreundliche und flexible Lösungen. Zum Film: https://youtu.be/qRHPIzGC788

-PM-