Management diskret

Prof. Dr. Clemens Arzt, Berlin, bat uns, ihm eine Freude zu bereiten. Das tun wir gerne, indem wir für an ihrer Weiterbildung Interessierte auf den Link  http://www.hwr-berlin.de/prof/clemens-arzt/publikationen/#c18289 hinweisen. Folgt man dem Link, kann man auf simple Weise seine Streberqualitäten verbessern, und das natürlich internetmäßig kostenlos.

Für einen in der Branche erwarteten Knaller sorgte Anfang Januar eine Meldung des I.G.T. Verlages, man habe die Zeitschrift WIK des SecuMedia Verlags übernommen. Der wirtschaftliche Druck auf das Blatt sei für die Pfälzer zu groß geworden. Verleger Lothar Zobel will nach Ablauf verschiedener Verträge des übernommenen Blattes den Titel nach der Ausgabe 3/16 in seinen Protektor integrieren. Damit hat er Erfahrung. Die einst stolze W&S aus Heidelberg kennt heute auch keiner mehr.

Und noch eine Nachricht brachte die Sicherheitsbranche in Aufregung, als Anfang Januar das Gerücht sich bestätigte, Siemens, BOSCH und Honeywell würden der diesjährigen Security in Essen fernbleiben. Für den (noch) neuen Messechef Oliver P. Kuhrt, der im September seine erste Security eröffnen wird, ein harter Brocken. Die Absagegründe sind lesenswert, aber nicht gerichtsfest. Da fällt uns Fritz Reuter (Ut mine Stromtide) von der Waterkant ein: Wat den Eenen sin Uhl', ist den Annern sin Nachtigall. Auf Frankfurterisch klingt es nicht so spannend. In dieser Ausgabe von Veko-online lesen Sie mehr darüber.

Weniger lesen Sie (noch) zu dem Fall DNZ Holding GmbH, unter deren Dach sich einige Firmen mit einstmals klangvollen Namen sammelten: Prodiac Sicherheit GmbH, WWD Dienstleistung GmbH, die WSI Security GmbH, Conexis GmbH sowie die DWSI GmbH und DWSI Berlin GmbH. Just nachdem der fürs operative Geschäft zuständige langjährige Geschäftsführer Günter Calaminus seine Unternehmen halbwegs saniert hatte und 2015 überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielte, sollte das Unternehmen 2016 verkauft werden. Er verließ deshalb im Dezember vergangenen Jahres in gutem Einvernehmen das Unternehmen. Im Januar schlug dann die Bombe ein: Die DNZ meldete mit ihren Unternehmen Insolvenz an. Offenbar hatte sich eine beteiligte Bank durch eine Insolvenz mehr an Barem ausgerechnet als durch den beabsichtigten Verkauf, wird in der Branche kolportiert. Günter Calaminus betraf das nicht mehr, denn er hatte zum Ende des Jahres gekündigt. Pünktlich zum 1. Januar heuerte er bei der Kölner W.I.S. an, dem zweitältesten Sicherheitsunternehmen der Branche. Dort wird er als Geschäftsführer Andreas Burmeister ablösen, der seit Jahren auf ähnlichem Posten erfolgreich arbeitete wie Calaminus bei DNZ.

Themenwechsel. Mancher erinnert sich noch, als wir im vergangenen Jahr aus Anlass der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) über Autonomes Fahren berichteten. Unser Autor Professor Schreckenberg warnte: „Aber wer hat schon mal einen Gedanken daran verschwendet, ob das Auto uns eigentlich braucht?“ Die Antwort gab dieser Tage ausgerechnet VW. Ein Fehler in der Bordelektronik kann beim VW Caddy den Motor starten, wenn die Tür per Funkschlüssel aufgeschlossen wird. Ist ein Gang eingelegt, kann das Auto ungewollt losfahren. 67.000 Fahrzeuge werden zurückgerufen, mit Fahrer!

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Autor: Helmut Brückmann
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