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Ausbleibende Lohnzahlungen: ESA Luftsicherheit fliegt auch am BER raus

Nach Weeze trennt sich auch der Flughafen Berlin vom Luftsicherheitsdienstleister ESA. Der war vor Ort für die Mitarbeiter- und Warenkontrollen zuständig. Damit ergibt es bei der Kündigung ein wesentlicher Unterschied.

Nach den Security-Kontrollen in Weeze verliert die "ESA Luftsicherheit GmbH" (ESA) einen weiteren Auftrag: Die Flughafengesellschaft Berlin hat dem Luftsicherheitsdienstleister gekündigt.
Der Vertrag ende nach einer Kündigungsfrist bereits zum 30. Juni, teilte der BER-Betreiber mit. Hintergrund für den kurzfristigen Rausschmiss des Dienstleisters seien nicht bezahlte Löhne.
ESA war am Flughafen Berlin von der Flughafengesellschaft als einer von zwei Dienstleistern mit der Mitarbeiter- und Warenkontrolle beauftragt.

"Bereits in den vergangenen Monaten kam es zu verspäteten Gehaltszahlungen der ESA Luftsicherheit GmbH an ihre Mitarbeitende. Die Flughafengesellschaft hat daraufhin unmittelbar im Dialog mit dem Dienstleister auf die Verpflichtungen hingewiesen und diese frühzeitig schriftlich angemahnt", schrieb die Flughafengesellschaft in einer Mitteilung.
"Durch das erneute Ausbleiben vollständiger und fristgerechter Auszahlungen der Vergütungen kann die Flughafengesellschaft nicht mehr von einer verlässlichen Erbringung der vereinbarten Leistungen gegenüber den ESA-Beschäftigten sowie dem Flughafenbetreiber ausgehen." Nun starte zeitnah eine neue Vergabe in einem verkürzten Verfahren.

ESA auch an anderen Standorten tätig

Ähnlich war die Situation in Weeze, allerdings war der Dienstleister am Niederrhein für die Personen- und Gepäckkontrollen zuständig. Die Verträge dafür werden nicht vom Flughafen selbst, sondern von der jeweils zuständigen Landesbehörde ausgeschrieben.
Folgerichtig wurde der lokalen ESA-Tochter der Vertrag zu den Kontrollen in Weeze von der zuständigen Landesbehörde gekündigt. Ausschlaggebend dafür seien wiederholte Probleme bei der Besetzung der Kontrollspuren sowie die nicht erfolgten Gehaltszahlungen für die Beschäftigten gewesen, hieß es Ende Mai.

-PM Airliner-