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Aufhebung der Corona-Restriktionen: Wieso das Teilen von Bildern online gefährlich ist

10 häufigste Fehler beim Teilen von Bildern im Netz

Mit der schrittweisen Aufhebung der COVID-19-Maßnahmen verbringen immer mehr Menschen ihre Zeit draußen und posten dabei gerne ihre Erlebnisse online. Ein lang ersehnter Besuch im Lieblingsrestaurant ist sicher ein Bild in sozialen Medien wert.   

Beim spontanen Hochladen solcher Bilder denkt kaum einer an die Gefahren, die diese Posts auf Social Media Plattformen mit sich bringen. Laut BrandWatch werden täglich 3,2 Milliarden Bilder und 720.000 Stunden Videos geteilt, was alle zu einem Ziel für Diebe oder Internetkriminelle macht.

“Viele Menschen teilen Informationen über sich und bekommen dafür positive Reaktionen. Oder aber sie wollen Dampf ablassen. Allerdings kann jeder Post der Auslöser von einem Fall von Internetkriminalität werden”, sagt Daniel Markuson, der Experte für Online-Privatsphäre bei NordVPN.

Während die meisten Social Media Nutzer bereits wissen, dass sie ihre privaten Adressen oder ihren Standort nicht teilen sollten, posten trotzdem noch viele Menschen Fotos oder Reisepläne. Diese Informationen sehen zwar harmloser aus, können aber auch zu einer Gefahr werden.

Teilst du zu viel?

Da die lang ersehnte Ferienzeit startet und jeder auf gelockerte Maßnahmen hofft, hat NordVPN eine Liste mit den typischen Fehlern beim öffentlichen Teilen von Bildern erstellt. Wer nur einen davon macht, kann schnell ein zur Zielscheibe von Hackern werden, die im Darknet unterwegs sind. 

  1. Du teilst deinen Standort. Du postest Bilder, auf denen du deinen Standort angibst, sodass jeder sehen kann, wo du bist und wo du lebst. Wenn du verreist und die Katze des Nachbarn allein auf dein Eigentum aufpasst, kannst du dir sicher sein, dass Kriminelle darüber nachdenken werden, dir ein Besuch abzustatten.  
  2. Du teilst deine Adresse. Du machst Bilder von deinem Haus, sodass andere sehen können, wo du lebst und was dir gehört. Das Teilen deiner Adresse kann mehr Schaden anrichten, als du denkst. Ein japanisches Pop-Sternchenhat ein Selfie mit der Reflexion einer Bahnstation in ihrem Auge gepostet. Durch dieses kleine Detail konnte ein Stalker ihren Standort herausfinden und belästigte sie sexuell.   
  3. Du lässt dich in den sozialen Medien über andere Menschen aus. Stress bei der Arbeit, Familienprobleme oder Spannungen im sozialen Umfeld können dazu führen, dass du dich online gerne darüber auslassen würdest. Das solltest du allerdings nie machen, da alles im Internet bleibt, was einmal gepostet wurde. Persönliche Gefühle sollten eher im kleineren und privaten Kreis, als online geteilt werden. 
  4. Du postest Bilder mit Minderjährigen. Sogar prominente Eltern wie Pink und Gwyneth Paltrow haben aufgehört, Bilder mit oder von ihren Kindern zu posten. Nicht nur wegen der negativen Kommentare, sondern auch weil die Kinder in der Schule oft damit aufgezogen wurden, dass sie auf den Social-Media-Kanälen ihrer Eltern auftraten.
  5. Du teilst intime Bilder. Dies ist ein Klassiker – egal ob durch Sexting oder das Teilen von Nudes. Die Zahl der Verbrechen mit diesen Bildern ist während der Pandemie um eine dreistellige Zahl gestiegen, da viele Menschen mehr intime Konversationen über Soziale Medien geführt haben, als sonst. Laut einer neuen NordVPN-Umfrage sind 40% der Deutschen sehr besorgt darüber, dass ihre privaten Bilder an die Öffentlichkeit geraten könnten.
  6. Du hast alle beliebten Social Media Apps auf deinem Gerät. Treffe eine Auswahl. Brauchst du wirklich Instagram, Facebook, TikTok, Twitter und alle anderen Social Media Apps? Diese Apps haben Zugriff auf deine Fotos, deinen Standort und deine Kontakte, was bedeutet, dass sie alle deine Daten sammeln können. Das muss nicht immer ohne Zwischenfälle ablaufen.  
  7. Du schaltest dein WLAN auf deinem Gerät niemals aus. Dein Handy sucht pausenlos nach vertrauenswürdigen WLAN-Netzen. Sobald du nah an deinem Haus oder deiner Arbeit bist, verbindet sich dein Gerät automatisch mit dem nächsten WLAN-Netzwerk. Dies ist zwar sehr komfortabel, allerdings gibt dein Handy dabei automatisch viele Informationen über dich weiter. Es gibt Tools, die Namen aller WLAN-Netzwerke in der Nähe sammeln, sogar dein Heimnetzwerk. Diese Daten werden dann an öffentliche Webseiten wie Wigle.net gesendet, die Heatmaps der Netzwerke erstellen. Jeder kann jetzt deine Adresse finden - sogar Menschen, die nicht technikaffin sind, wie zum Beispiel Stalker in der Schule, Uni oder von der Arbeit.
  8. Du benutzt dein Arbeitsgerät auch privat. Nutzt du dein Arbeitsgerät auch privat, um zum Beispiel einen neuen Job zu suchen oder online zu shoppen? Es ist sehr wahrscheinlich, dass dein Chef oder ein IT-Angestellter deine Online-Aktivitäten einsehen kann. Dein Internetanbieter hat Protokolle darüber, wo du hin gehst und welche Seiten du besuchst. Behalte deine persönlichen Angelegenheiten auf deinen privaten Geräten. Außerdem solltest du ein VPN nutzen, um deine Privatsphäre zu schützen.
  9. Du nutzt das gleiche Passwort oder Abwandlungen für mehrere Accounts. Wenn du das gleiche Passwort auf mehreren Plattformen nutzt, machst du es Hackern viel einfacher auf deine Accounts zuzugreifen. Außerdem solltest du die Nutzung der beliebtesten Passwörter in 2020 vermeiden. Die Liste wurde basierend auf einer Untersuchung von NordPass erstellt und zeigt, dass das Passwort ‘123456’ über 23 Millionen Mal geleakt wurde und innerhalb weniger Sekunden von jedermann gehackt werden kann. Außerdem sind auf der Liste Passwörter wie „picture1”, „password”, „senha”, „qwerty”, „abc123”, „Million2”, „iloveyou”, „password1”. Obwohl das beliebteste Passwort „123456” war, gab es unter den „Siegern” auch viele fußballbezogene Varianten wie „schalke”, „schalke04”, „bayern”, „dortmund”, sowie Vornamen wie „daniel”, „florian” und „christian”.
  10. Du überprüfst nie den Hintergrund der Bilder, die du postest. Die letzte Empfehlung ist, dem gesunden Menschenverstand zu folgen. Natürlich kann jeder einen Fehler machen, wie zum Beispiel Lisa Kudrow, die aus Versehen ein Bild gepostet hat, mit einem Post-it im Hintergrund, auf dem alle ihre Passwörter standen. Denk immer daran, dass das Internet ein öffentlicher Raum ist – jeder kann deine positiven und negativen Seiten sehen.

“Abgesehen von den Bedrohungen im Internet, macht es natürlich Spaß, ein Foto zu posten und alle wissen zu lassen, dass du einen Cocktail in der Bar trinkst, allerdings sendest du damit gleichzeitig das Signal, dass im Moment niemand bei dir zuhause ist”, sagt Daniel Markuson. “Sogar die Menschen, die viel über Datenschutz im Netz wissen, teilen weiterhin ihre privaten Daten online. Besonders Millennials neigen dazu, ihr soziales Leben extensiv online zu posten.”

-PM NordVPN

 

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