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Cyberversicherungsstudie zeigt: der Faktor Mensch ist und bleibt ein zentraler Angriffsvektor

Um rund 40 Prozent ist bei Versicherungen die Zahl der Schadensmeldungen, die mit Cybervorfällen in Zusammenhang stehen, in den vergangenen anderthalb Jahren angestiegen – so zumindest der vor Kurzem von Cowbell vorgestellte Cyber Roundup 2026 Claims Report. Dennoch, so der Report, sei das Volumen der US-Prämien für Cyberversicherungen deutlich zurückgegangen – auf mittlerweile 9,14 Milliarden US-Dollar.

Ein Grund: die Summe der von den Opfern gezahlten Lösegelder habe sich im selben Zeitraum fast halbiert. Verteidigungsstrategien und Backup-Praktiken hätten sich verbessert, Verhandlungen mit Angreifern professionalisiert. Immer häufiger würde es Unternehmen gelingen, die eigenen Systeme selbst wiederherzustellen. Immer seltener müsste ein von den Cyberkriminellen angebotener Entschlüsselungs-Key teuer eingekauft und zum Einsatz gebracht werden. Jedoch: die Cyberkriminellen würden aufrüsten. Als Reaktion auf die verbesserten Backups würden sie nun verstärkt auf Double-Extortion – eine Kombination aus Datenverschlüsselung und Datendiebstahl – und Erpressung setzen.

Wir bei KnowBe4 wissen schon lange, dass Investitionen in Sicherheitstechnologien allein nicht genügen, will man sich hier wirklich umfassend vor den Angreifern schützen. Der Cowbell-Report zeigt: Über 74 Prozent aller Sicherheitsvorfälle haben den Faktor Mensch als Ausgangspunkt. Social Engineering ist nach wie vor der erfolgreichste Angriffsvektor. Allein 2025, so der Report, konnten weltweit 3,8 Millionen Phishing-Angriffe identifiziert werden. Einen Boost erhalten die Angriffe – quanti- wie qualitativ – durch die zunehmende Nutzung generativer KI. Phishing-Varianten wie Smishing (SMS) und Vishing (Telefonbetrug) explodieren, wobei KI-gestützte Stimmenimitationen (Deepfakes) am Telefon den Betrug auf ein ganz neues qualitatives Level heben.

Um sich erfolgreich gegen solche und ähnliche KI-gestützten Social-Engineering-Angriffe zu wappnen, empfiehlt der Report folgende Maßnahmen:

  • Multi-Faktor-Authentifizierung: Ein essenzieller Schutzmechanismus, um kompromittierte Zugangsdaten für Angreifer unbrauchbar zu machen.
  • Robuste Backup-Strategie: Isolierte und getestete Backups sind der Hauptgrund für die aktuell sinkenden Lösegeldzahlungen und bleiben bei Ransomware-Angriffen unverzichtbar.
  • Regelmäßige Penetrationstests: Über 95 Prozent aller Versicherungsnehmer, die ergänzende Micro-Pen-Tests durchführten, blieben, laut den Daten von Cowbell, bisher komplett schadenfrei.
  • Security Awareness Training: Da Phishing und menschliches Versagen bei Cyberangriffen nach wie vor das Haupteinfallstor bilden, ist ein kontinuierliches Training der Mitarbeiter die absolut wichtigste Maßnahme zum erfolgreichen Aufbau und zur Stärkung der eigenen menschlichen Firewall.

Im heutigen digitalen Zeitalter ist die kontinuierliche Aufklärung der gesamten Belegschaft über sämtliche aktuellen Cyberrisiken ein zentraler Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung einer ganzheitlichen Unternehmenssicherheit.

Am effektivsten – da umfassendsten – lässt sich dieser Ausbau des Sicherheitsbewusstseins durch den Einsatz eines modernenDigital Workforce Security-Systems bewerkstelligen. Seine Phishing-Trainings, -Schulungen und -Tests lassen sich, KI sei Dank, mittlerweile personalisieren und automatisiert – kontinuierlich – zum Einsatz bringen, um Mitarbeiter zu stärken. Seine modernen Anti-Phishing-E-Mail-Technologien kombinieren KI mit Crowdsourcing, um neueste Zero Day-Bedrohungen frühzeitig aufzuspüren und rechtzeitig abzuwehren. Mit solchen und ähnlichen Systemen ist es Unternehmen möglich, ihre Risiken signifikant zurückzufahren und Mitarbeiter zur besten Verteidigung im Kampf gegen Cyberbedrohungen zu machen.

-PM knowbe4-